Sicherheit im Internet

Grundregeln für die Nutzung des Internets:

  • Sichern Sie Ihren PC zum Schutz vor Hackern mit einer Firewall ab.
    Eine kostenlose Personal Firewall oder die in Windows integrierte Firewall bietet Schutz vor unerlaubten Zugriff auf Ihren Rechner. Sie agiert als Kontrollstelle für den Computer sowie als Türsteher für die Kommunikation von und mit Ihrem Computer.
  • Betriebssystem und Anwendungen (Programme) regelmäßig aktualisieren.
    Sicherheitslücken werden von Softwareherstellern durch sog. "Patches" korrigiert. Diese sollten umgehend eingespielt werden um Hackern den Zugriff auf Ihr System zu erschweren.
  • Verwenden Sie ein Antivirus‑Programm (= Virenscanner) und halten Sie die Virensignaturen unbedingt aktuell!
    Die Daten auf Ihrem PC können durch sog. Trojaner, Computer‑Viren, Würmer etc. ausgespäht (Achtung: Bankdaten!), manipuliert oder gelöscht werden.
  • Schutz vor Spyware und anderer unerwünschter Software durch Anti-Spyware-Software.
    Spyware ist ein Sammelbegriff für unerwünschte Software, die ohne Ihr Einverständnis und Wissen Aktionen wie das Anzeigen von Werbefenstern, eine Dialer-Installation oder die Erfassung von Nutzungsgewohnheiten durchführt - Aktionen, die Ihre Sicherheit oder Privatsphäre beeinträchtigen können.
  • Regelmäßige Datensicherung Ihrer persönlichen Dateien.
    Damit Ihre persönlichen Daten nicht unwiederbringlich verloren sind, etwa duch einen Virus, sollten Sie diese unbedingt regelmäßig sichern. Bewahren Sie die Sicherungen separat von Ihrem Computer auf (z.B. USB-Stick).

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  • Vertrauen Sie nur Bekannten.
    Das Öffnen von Dokumenten, Dateien (insbesondere ausführbare Dateien) oder Internetseiten unbekannter Herkunft ist mit einem hohen Risiko für Ihr System verbunden.
  • Geben Sie Ihre E-Mailadresse nicht zu freimütig weiter.
    SPAM-Versender nutzen Ihre E-Mailadresse gerne und verkaufen diese weiter. Auch in Chat‑Räumen oder Usenet‑Foren sollten Sie mit Ihrer echten E-Mailadresse vorsichtig agieren.
  • Beim Homebanking: PINs und TANs immer pro Transaktion eingeben, nicht "auf Vorrat" im Rechner speichern.
  • Nutzen Sie immer die aktuellste Browser-Version.
    Je aktueller die Version ist, die Sie zum Surfen benutzen, um so sicherer sind Ihre Daten. Denn die Hersteller haben mit den neuesten Versionen viele Sicherheitslücken bereits geschlossen, die in den älteren Versionen bekannt geworden waren.
  • Web-Adressen immer eintippen
    Folgen Sie niemals Links durch direktes Anklicken, die Ihnen z. B. per E-Mail zugesandt wurden, um zur Seite einer Bank o. ä. zu gelangen! Links können falsch sein und es kann sich um das bekannte Phishing handeln.
  • Sichere Passwörter verwenden
    Unerfahrene PC-Nutzer nehmen als Passwort ihren Namen oder ihr Geburtsdatum – Angaben, die viele Personen kennen bzw. leicht erfahren können. Ein sicheres Passwort ist mindestens sechs Stellen lang, ist kein Name, steht keinesfalls im Duden und enthält neben Buchstaben zwingend auch Zahlen oder Sonderzeichen. 
  • (Betriebssystemseitig) Immer ohne Administrator-Rechte surfen.
    Nie mit Administrator-Rechten im Internet surfen. Dadurch hätten auch Angreifer aus dem Internet Administrator-Rechte auf Ihrem PC. Besser in der Systemsteuerung von Windows unter "Benutzerkonten" einen neuen Benutzer mit dem Kontotyp "Eingeschränkt" anlegen und diesen verwenden.

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Weiterführende Links

www.sicher-im-netz.de
www.bsi-fuer-buerger.de
www.bsi.bund.de
update.microsoft.com

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