Dank Schulterschluss: Startschuss für kostenfreies WLAN in Altstadt

Ob im lauschigen Stadtgarten oder an der Alb. Schnell auf dem Smartphone, Tablet oder Laptop nachgeschaut, was es am Abend bei kultur live gibt oder wie man mit dem Radel links der Alb gen Herrenalb kommt. Und das Ganze im öffentlichen Raum und kostenlos. Keine Zukunftsvision, sondern seit Anfang April Realität dank des Schulterschlusses von Volksbank und Stadt. Durch diese Kooperation gibt es in der historischen Altstadt ein kostenloses Angebot für freies Internet. Kostenlose Internetnutzung in Cafés, Kneipen oder in Hotels ist nichts Neues, „jedoch das flächendeckende Angebot in der Innenstadt plus in den öffentlichen Gebäuden“, merkte Oberbürgermeister Johannes Arnold am Donnerstag vergangener Woche auf dem Pressetermin im Rathaus an.

„Ich finde, ein echter Quantensprung, und wir zeigen damit einmal mehr, dass eine historische Stadt dennoch ein modernes Gesicht besitzen kann“. Doch bevor der Startschuss für ein Ettlingen-WLAN fallen konnte, galt es zuvor die technischen Voraussetzungen zu schaffen. Die Firma Skytron Communications GmbH mit Sitz in Ittersbach hat das Projekt technisch realisiert. Das Unternehmen ist auch in Pforzheim Betreiberin für einen freien Internet-Empfang in Zusammenarbeit mit dem Verein PF-WLAN Pforzheim.
„Auf 26 000 Euro belaufen sich die Startinvestitionen, die wir als Anschubfinanzierung betrachten“, so Wolfram Trinks, Vorstandssprecher der Volksbank. Die laufenden monatlichen Kosten teilen sich Stadt und Volksbank. „Es wäre natürlich ideal“, so Wolfram Trinks, wenn „wir in Gewerbetreibenden und Einzelhändlern weitere Mitstreiter finden würden, die
dadurch einen werbetechnischen Mehrwert hätten“. Denn auf der Startseite des Ettlinger WLANs werden die einzelnen Sponsoren zu sehen sein. Bereits während der einjährigen Testphase, in der nicht für das Netz geworben wurde, so Holger Witt von Skytron gibt es über 1 600 Nutzer.
Der Spaziergänger loggt sich kostenfrei ins WLAN-Netz ein, indem er via email ein Passwort anfordert, dabei nicht die Mobil-Rufnummer vergessend. Danach kommt eine SMS mit dem persönlichen Code und der Nutzer kann fortan seine digitale Post ebenso abrufen wie er sich die neuesten Nachrichten anzeigen lassen kann. Ob auf dem Marktplatz oder in der Stadtbibliothek oder in einer anderen Ecke der Innenstadt kann sich Mann/Frau mit dem einmal erhaltenen Zugangspasswort ins Netz einloggen. Denn „nicht nur für den Außenbereich gilt dieses Angebot, auch für das Rathaus, das Schloss und die Stadtbibliothek, damit unterscheiden wir uns von anderen“, erklärte Oliver Hermann, Leiter der Informations- und Kommunikationsabteilung. Gerade Tablets oder Notebooks haben nicht immer die Möglichkeit über das Mobilfunknetz ins Internet zu kommen und auch für Nutzer mit einer Handyflatrate mit geringem Freivolumen „lohnt“ sich der Gang zu WLAN. Ziel ist es, auch Vereine und Firmen zu gewinnen, in ihren Räumlichkeiten WLAN anzubieten. Alle hätten davon einen Mehrwert. Plakate und Flyer machen ebenso Werbung fürs Ettlinger WLAN wie der Hinweis auf den Infostelen in der Altstadt.
Weitere Infos unter http://wlan.ettlingen.de.

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