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Städtische Galerie
Die Städtische Galerie enthält eine Sammlung regionaler Kunst des 20. Jahrhunderts bis heute, die vor allem geprägt ist durch Künstlerpersönlichkeiten aus dem Kreis der Karlsruher Kunstakademie. Die Stiftung aus dem Nachlass des Bildhauers Karl Albiker (1878-1961), die neben zahlreichen Bronzen und Gipsen auch Werke befreundeter Künstler umfasst, bildet seit den späten Sechziger Jahren den Grundstock der städtischen Kunstsammlung.
Im Mittelpunkt der Städtischen Galerie steht das Werk Karl Hofers (1878-1955), das mit über 40 Arbeiten aus allen Schaffensperioden die größte Schausammlung Hofers in Deutschland darstellt.
Aktuell íst nur ein Teil der ständigen Sammlung zu sehen. Bitte beachten Sie die Hinweise zu den derzeitigen Sonderausstellungen.

Karl Hofer, Selbstproträt, 1943 Karl Hofer, Männer mit Fackeln, 1942
Derzeit präsentiert die Städtische Galerie eine Auswahl von Werken in thematisch-chronologischer Abfolge. Das 1. Obergeschoss ist den Porträts und figürlichen Arbeiten vorbehalten. Das Werk der beiden Künstlerfreunde Albiker und Hofer steht hier im Mittelpunkt einer Reihe von Künstlern, die sowohl künstlerische Traditionen aufzeigen wie Wilhelm Trübner und Ferdinand Keller, den künstlerischen Neubeginn nach dem Zweiten Weltkrieg dokumentieren wie HAP Grieshaber, Shmuel Shapiro oder Walter Becker aber auch neue Positionen aufzeigen wie bspw. Horst Antes, Lothar Fischer und Erich Reiling.
HAP Grieshaber, Die Mutter, 1952
Das 2. Obergeschoss ist in die Themenbereiche Architekturbild, Landschaft, Stilleben, Abstraktion und Konkrete gegliedert. Auch hier wird der zeitliche Bogen gespannt von eher traditionelle Landschaftsmalerei von Gustav Schönleber, Hermann Göhler oder Wilhelm Hempfing, über expressive Tendenzen bei Walter Becker, Helene Albiker-Klingenstein oder Otto Laible bis zu individuellen Positionen zeitgenössischer Künstler wie Gabi Streile, Hans-Peter Münch, Max-Peter Näher oder Wolf Pehlke.
Gegenstandslose sowie konkrete Tendenzen sind in der Sammlung unter anderem vertreten durch die Bildhauer Armin Göhringer und Günther Wagner, sowie durch die Maler Willi Müller-Hufschmid, Max Mertz, Dietmar Büttner und Johanna Helbling-Felix.
Shmuel Shapiro, o.T., 1967
Sonderausstellungen in der Städtischen Galerie
Andreas Kuhnlein - Macht und Vergänglichkeit, Skulpturen im Schlosshof und in der Städtischen Galerie 1. OG
7. Februar - 28. März 2010
Die Ausstellungsreihe „Skulpturen im Schlosshof“ umreißt ein Konzept, das außerhalb der etablierten Ausstellungsräume innerhalb des Schlosses neue Orte sucht für den Dialog zwischen Menschen und Kunst. Der Innenhof des Schlosses ist das Bühnenbild für die Installation „Macht und Vergänglichkeit“ mit 16 überlebensgroßen Holzskulpturen, in deren Mittelpunkt die Begegnung der Stellvertreter kirchlicher, weltlicher und philosophischer Macht steht. Der Bildhauer Andreas Kuhnlein, geboren 1953 im bayerischen Chiemgau, betrachtet den Baum als wesenhafte Erscheinung und Synonym für den Menschen. Harthölzern von toten und entwurzelten Bäumen entlockt er ein Menschenbild, das geprägt ist von Verletzlichkeit und Vergänglichkeit. Ein Baum mit seinen Jahresringen, weiß Kuhnlein, trägt die verflossene Zeit ebenso in sich, wie ein menschliches Antlitz. In über 140 Einzelausstellungen und mehr als 120 Ausstellungsbeteiligungen in 15 Ländern waren seine Werke bisher zu sehen. Es sind Menschenbilder, die uns fragen lassen: Wer sind wir, wo kommen wir her und wo gehen wir hin.
Neue Romantik, Seestücke von Johannes Gervé
28. Februar - 16. Mai 2010
Eröffnung am 28.2. um 11 Uhr
Das Leben des Malers Johannes Gervé ist mit dem Motiv der Reise eng verbunden. Der visuelle Eindruck ist Anlass, aber nicht Ziel der Malerei. Im Atelier entstehen nach eigenen formalen Gesetzen Bildwelten, in denen sinnliche Gegenstände gleichberechtigt neben Form und Struktur stehen. Die Farbe gestaltet als bildbestimmendes Element Form, Raum, Bewegung und Rhythmus. Es entstehen lyrisch verklärte Landschaften und lebendige Farbräume, die nicht nur über die Grenzen des Bildes hinausweisen, sondern auch die Trennung zwischen abstrakter und gegenständlicher Malerei aufheben.
















