Deshalb „werden wir den 9. November mit der Veranstaltung „A Glezle Vayn“ der reichen jüdischen Kultur und Musiktradition widmen. Auch mit dem Programm „Verehrt, verfolgt, vergessen“ von Robert Kreis erinnern wir an 50 von den Nationalsozialisten ermordeten Künstler, machte Kulturamtsleiter Dr. Robert Determann beim Pressegespräch im Schloss deutlich.
Mit Blick auf das große Sibyllafest am 18./19. Oktober beginnt kultur live erst am 25. Oktober, eröffnet wird die Reihe „Nachtcafé“ mit schwäbischem Humor, es gibt das neue „Leibssle“-Programm von und mit Eckhard Grauer. Schwäbisch weiter geht es am 21. November mit Martina Brandls „BOB - Best of Brandl“. Eine besondere Freude sei, dass man wieder Lars Reichow im Programm habe, der am 13. Dezember sein Weihnachtsprogramm „Unter Plätzchen“ serviert. Alle Nicht-Fasenachter können sich am 21. Februar bei „Frau Knöpfle & ihre Herrenkapelle“ amüsieren, eine Persiflage auf Castings-Shows mit ihren Superstars. Der Künstler Robert Kreis spielt nicht, er lebt die 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts, unterstrich Determann. Kreis wird am 26. März die Texte und Kompositionen von 50 von den Nazis ermordeten Künstlern ins Rampenlicht holen. Den Schlusspunkt hinter das Nachcafé setzt die Band „Stokes“ am 4. April mit Irischer Musik.
Einen weiteren musikalischen Akzent setzen die SWR-Konzerte im Asamsaal, bei denen das Tokyo String Quartett ein besonderes Highlight ist. Und was es rund um den 275. Todestag und den 333. Geburtstag der Markgräfin Sibylla alles gibt, erfährt man gleichfalls im neuen Programmheft, das in allen Vorverkaufsstellen ausliegt. Das Ausrufezeichen hinter das Programm setzt ein Literaturfest vom 7. bis 10. Mai, gemeinsam organisiert mit dem Autor Matthias Kehle.

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