Ein wichtiger Aspekt war den Projektinitiatoren Gerhard Laier und Karl-Josef Wölfle, beide von der deutsch-russischen Gesellschaft, sowie den Jugendsachbearbeitern bei der Polizei Hans-Peter Ochs, Achim Backenstos sowie Rainer Scharinger vom Amt für Jugend, Familie und Senioren, und Jürgen Becker als Vertreter für Bernd Rau von der ARGE Sport, dass auch Jugendliche aus finanziell schwierigeren Verhältnissen mit von der Partie sind. „Wir wollen dafür sorgen, dass sie an dieser Fahrt teilnehmen können“, machten Scharinger und Ochs beim Pressegespräch im Rathaus deutlich. Dies bedeutete für alle Beteiligten, „wir müssen dafür die wirtschaftliche Grundlage schaffen“. Deshalb sei es mehr als erfreulich, dass das Radisson Hotel die Kosten für die Übernachtung im Partnerhotel in St. Petersburg übernehmen wird“, berichtete Scharinger. Stellvertretend für alle weiteren Sponsoren nannte Backenstos neben den Stadtwerken Ettlingen GmbH, die Firmen Alu Plast, Schneider & Söhne, Bardusch und Bruker Spin, die Geld für diese Begegnung gaben.
Um die Werbetrommel für ihr Projekt zu rühren, gab es in diesem Sommer ein Fußballspiel KSC-Allstars gegen Ettlinger Stadtauswahl, bei dem auch Geld für die Jugendbegegnung gespendet wurde. Eine weitere Veranstaltung wird es am Freitag 31. Oktober, um 19.30 Uhr im Kasino (ehemalige Rheinlandkaserne) geben, wenn die Modetanzgruppe Katyusha auftreten wird. Vielen Ettlingern wird die Gruppe bereits bekannt sein von der Offerta, wo die jungen Frauen mit ihren prachtvollen Kostümen ein echtes Programmhighlight waren. Für eine weitere Augenweide an diesem Abend wird das international renommierte Tanzpaar Marina Karpunina und Pavel Bartosevich sorgen in die Welt der russischen Selbstverteidigung wird die Sambogruppe des Judoclub entführen.
In den zurückliegenden Wochen wurden die Ettlinger Fußballvereine über diese Kultur- und Sportreise informiert. Bis Mitte November haben sie nun Zeit, ihre jungen Fußballspieler neugierig auf dieses Projekt zu machen, bei dem neben dem Sport auch das soziale Engagement groß geschrieben wird, wie beispielsweise die Pflege der Kriegsgräber in St. Petersburg oder dass die Jugendlichen kleinere Reparaturarbeiten in einer Orthodoxenkirche durchführen oder einen Park von Unrat befreien.
„Zur Zeit sind wir auf der Suche nach den entsprechenden Betreuern, die bilingual sind, sprich, sowohl deutsch als auch Russisch können und somit als Dolmetscher fungieren können“. Ideal wäre, wenn unter den Jugendlichen auch solche wären, die etwas die russische Sprache beherrschen.
Speziell für die Eltern, Jugendlichen und Vereinsvertreter wird es einen Infoabend geben, wer sich aber schon mal vorab ein Bild über die Verantwortlichen machen und mit ihnen ins Gespräch kommen möchte, kommt einfach am 31. Oktober ins Kasino zum „Katyushaabend“.
„Auf dem Weihnachtsmarkt werden wir auch vertreten sein und natürlich auf dem Kinder- und Jugendsportmeeting im Mai nächstes Jahr“. Denn auf dieser Veranstaltung wurde vor drei Jahren diese Idee der Jugendbegegnung geboren, waren doch eigens dafür 35 jugendliche Sportler aus Gatschina angereist, um sich im fairen Wettkampf zu messen. Deshalb ist die Freude für Laier und Scharinger besonders groß, dass das Projekt nun in die konkrete Phase geht. Baustein für Baustein wurde dafür die Grundlage geschaffen.
Wer sich über das Projekt „Jugendbegegnung“ weiter informieren möchte, klickt einfach auf www.drg-ettlingen.de.

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