Lichtkonzept - Masterplan
Lichtmasterplan
Der "Lichtmasterplan", der von dem Planungsbüro "Licht-Raum-Stadt" erstellt und bereits im Jahr 2004 vom Gemeinderat beschlossen wurde, stellt für die einzelnen Maßnahmen die planerische Grundlage dar. Der Lichtmasterplan ist entwickelt aus den prägenden städtebaulichen und historischen Strukturen der Stadt. Er stellt das theoretische Gesamtkonzept für die praktische Umsetzung des "Lichtkonzepts Ettlingens" dar.
Historische Achsen, Stadttore
Im 14. Jahrhundert war die Stadt von einer Mauer mit Toren und einem Wassergraben umschlossen. Diese Strukturen sind heute noch erkennbar und werden durch das Lichtkonzept nachts erlebbar gemacht.
Rückgrat der Innenstadt
Die Leopoldstraße/Badener-Tor-Str. ist die wichtigste Ost-Westachse durch die Altstadt. Die kammartige Struktur eröffnet viele verschiedene Blickbeziehungen in beide Richtungen. Zunächst will das Lichtkonzept Objekte in dieser Fußgängerachse betonen.
Nord-Süd-Achse

Kronenstraße und Marktstraße bilden senkrecht zur Leopoldstraße die zweite wichtige Hauptachse durch die Altstadt. Ihre überragende Bedeutung erzielt diese Achse durch das stadträumliche Wechselspiel enger Gassen und platzartigen Aufweitungen. Die drei wichtigsten Gebäude Herz-Jesu-Kirche, Rathaus/Rathausturm, Schloss prägen Anfangs-Mittel-und Endpunkt der Achse. Sie haben deshalb im Lichtkonzept eine besondere Priorität.
Wichtige Eingänge
Die Ettlinger Innenstadt ist das Versorgungszentrum für Stadt und Umland. Den Erhalt bzw. die Stärkung einer lebendigen und gut funktionierenden Versorgungsstruktur ist ein wesentliches Ziel. Die Betonung von Einkaufsbereichen und Eingängen (ehemals Tore) in die Altstadt durch Illumination verbessert die Erkennbarkeit. Die Erreichbarkeit per ÖPNV (Stadtbahn) ist ein wichtiges Thema, ebenso die Vernetzung für die Fußgänger und Radfahrer. Auch hierzu soll eine geeignete Beleuchtung beitragen.

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