Anlass, ein Buch über dieses exponierte Gebäude zu schreiben, war die Ausstellung „100 Jahre Wilhelmshöhe“, die Künstlergemeinschaft hatte Bruchstücke dafür zusammengetragen. Damit hätte man es ja gut sein lassen können. Doch das Interesse war geweckt bei der Mitbegründerin der Ateliergemeinschaft Christine Eigel. Sie hatte die Ausstellung zum 100 Jährigen gemeinsam mit Hans Theodor Lüpke konzipiert und in den folgenden zehn Jahren einen wahrlich langen Atem bewiesen. Denn „der wechselvollen Nutzung des Gebäudes entsprechend, waren die Quellen nicht nur unterschiedlichen ergiebig, sondern brauchten für manches Jahrzehnt nur dürftig Ergebnisse, viele Recherchen verliefen im Sande“, schreibt Eigel in ihrem Buch “Die Ettlinger Wilhelmshöhe 1898 – 2008 Kurhotel – Olympiastützpunkt – Künstlerhaus“.
Präsentiert wird das Werk, im übrigen Band 20 der Beiträge zur Geschichte der Stadt Ettlingen, am Freitag, 12. Dezember um 19 Uhr im Trauzimmer, Schloss. Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeisterin Gabriela Büssemaker wird die Autorin über ihr Buch sprechen, das im Verlag regionalkultur erschienenen ist und vom Stadtarchiv herausgegeben wird. Neben einem äußerst ansprechenden Layout und einer wahrhaft spannenden Sprache entwirft das Buch zugleich einen Bilderbogen über Ettlingen, aber auch über das vergangenen Jahrhundert mit seinen über 100 Abbildungen. Wer mehr erfahren möchte nicht nur über die Wilhelmshöhe, sondern auch über die Stadt an der Alb, die „von Natur aus das Ziel der Residenzler“ ist, wird bei Eigels Werk auf seine Kosten kommen.

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