Durch die Rampe, gebaut aus Sandsteinen, wird zum einen das Wasser gebündelt (Mindesttiefe 40 bis 60 Zentimeter) und zum anderen können in diesen „Kanal“ Störstein eingebracht werden, die die Strömung ab- und umlenken, so dass Ruheplätze für die wandernden Fisch entstehen. Jeder Stein wird nach seiner strömungsgünstigsten Eigenschaft platziert, „dies verlangt Fingerspitzengefühl und ein mehr als gutes Auge“, merkte Robert Reimer, Bauleiter vom Südwestbau an.
„Wir liegen gut im Zeitplan trotz der Überraschung“, bestätigten Reimer und Sommer. Denn beim Buhlschen Wehr kam eine viel mächtigere Betonplatte zum Vorschein als gedacht, die 70 Zentimeter galt es aufzubrechen. Und beim Etowehr entdeckte man, dass die historischen Widerlager der Wehranlage nur auf Holzbalken gegründet sind. Ein zu tiefer Bachbettaushub würde hier die Gefahr des Grundbruchs bergen, informierte Wolf Hoeffgen, Chef der Tiefbauabteilung, so dass auch hier wie bereits beim Buhlschen Wehr die Planungen für die Rampe den neuen Gegebenheiten angepasst werden mussten.

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