Zwei Tage später trafen sie mit den etwa 5 600 weiteren verschleppten jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Baden im südfranzösischen Gurs am Fuße der Pyrenäen ein. Dort begann für sie ein Leidensweg, der für die meisten in den Vernichtungslagern im Osten endete.
An die Deportation der badischen Juden erinnert das ökumenische Jugendprojekt Mahnmal: das sichtbarste Zeichen ist der Memorialstein im Rosengarten an der Stadtmauer. Mit der Ausstellung in der Stadtbibliothek werden neun Ettlinger Schicksale dokumentiert, eingebettet in die Geschichte des jüdischen Lebens in Ettlingen.
Eröffnet wird die Spurensuche am Mittwoch, 20. Januar um 19 Uhr.
Die Ausstellung in der Bibliothek, Obere Zwingergasse ist bis zum 6. März dienstags, donnerstags, freitags von 12 bis 18 Uhr, mittwochs von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet.
Schulklassen können die Ausstellung vormittags besuchen, Terminvereinbarung 07243 101 207 oder stadtbibliothek@ettlingen.de

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