„Eine gute Ausbildung ist der Grundstein für eine berufliche Karriere“, betonte Bürgermeisterin Thomas Fedrow in seiner Begrüßung. Werbung in einer Sache betrieb der Bürgermeister. Zehn unterschiedliche Berufe könne man bei der Stadtverwaltung Ettlingen lernen, die ihrer gesellschaftlichen Verpflichtung zur Ausbildung nachkomme.
„Gemeinsam in die Zukunft“. Dieser Slogan des Albertus-Magnus-Gymnasiums (kurz AMG) illustriert trefflich, dass alle, von Schule, Lehrern über Eltern und Schülern, an einem Strang ziehen für die Zukunft der Jugend. Aus Ideen Realität, aus Visionen konkrete Vorstellungen werden lassen, dafür sorgen die Partner der Schule. Zwei neue Kooperationspartner des Projektes „Wirtschaft macht Schule“ am AMG werden in Zukunft das breite Feld an qualifizierter Kompetenzvermittlung bereichern: die dm-drogerie markt GmbH & Co. KG sowie die EnBW SIS GmbH. Es sei wichtig, Wissenschaft und Wirtschaft im Boot zu haben, erklärte Helmut Obermann, Rektor des AMGs, nicht die Kommune und das Regierungspräsidium dabei vergessend. „Durch Wirtschaft macht Schule“ erhalten Schüler eine Orientierung für die Berufswahl und eine praxisnahe Einsicht in die spätere Arbeitswelt. Das Projekt trage mit dazu bei, Ausfallzeiten, die durch Prüfungen oder Studienfahrten entstehen, sinnvoll zu füllen durch Workshops oder Seminare, ließ die Elternbeiratsvorsitzende Sabine Lampe gegenüber dem Landtagsabgeordneten Werner Raab wissen. Sie unterschrieb u.a. mit BM Fedrow, dem 1. Vizepräsidenten der IHK Karlsruhe Richard Schmitz, dem Berater Aus- und Weiterbildung dm-drogerie markt Klaus Vogelbacher, dem Ausbildungsleiter von der EnBW Klaus Engelbach sowie Antonia Lampe als Schülervertreterin den Kooperationsvertrag, der dank der Mitarbeit der IHK und der Agentur für Arbeit zustande kam. Beide Seiten profitieren von dieser Zusammenarbeit, da die Unternehmen und die Hochschule auf qualifizierte Schulabgänger angewiesen sind.
Der Strom an Jugendlichen, die es in die Albgauhalle zog, riss wie in den Jahren zuvor auch am vergangenen Montagabend nicht ab. Dichte Trauben bildeten sich vor den Ständen der Unternehmen, die zum Teil noch Lehrstellen anbieten konnten. Als erfreulich bezeichnete es denn der Leiter der Ettlinger Agentur für Arbeit Karle, dass es trotz der Arbeitslosigkeit, trotz der Kurzarbeit keinen Rückgang beim Lehrstellenmarkt gebe.

Favoriten










