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Die nächste Sitzungsrunde des städtischen Gremiums steht an: los geht es mit der öffentlichen Sitzung des Verwaltungsausschusses am Dienstag, 6. November, 17.30 Uhr in der Stadthalle. Als erstes steht eine Information über die Optimierung des Öffentlichen Personennahverkehrs in Ettlingen, kurz ÖPNV genannt, auf der Tagesordnung. Genauer geht es um die künftige Ausrichtung des ÖPNV, basierend auf einem Gutachten, das der Landkreis Karlsruhe in Auftrag gegeben hat. Vorberatend beschäftigt sich der Ausschuss turnusgemäß mit der Gebührenkalkulation des Eigenbetriebs Abwasserbeseitigung der Stadt Ettlingen. Bekanntgaben und Anfragen der Gemeinderäte beschließen die öffentliche Sitzung. Am Folgetag, am Mittwoch, 7. November, gleichfalls ab 17.30 Uhr in der Stadthalle, tagt der Ausschuss für Umwelt und Technik mit einer umfassenderen Tagesordnung. Auftakt ist hier ein Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, die im März ein Glyphosat-Verbot auf Flächen der Stadt gefordert hatten und ein Antrag der FE-/FW-Fraktion, die im April gefordert haben, die Stadt möge auf städtischen Pachtflächen einen Verzicht auf Herbizide und Insektizide durchsetzen und auf drei Prozent der Pachtflächen Schutzzonen für Feldtiere einrichten. Zweiter umfangreicher Tagesordnungspunkt ist die Vorberatung über das künftige Handlungskonzept in Sachen Umgestaltung der innerstädtischen Straßenzüge Friedrichstraße, Schöllbronner und Pforzheimer Straße sowie Schillerstraße. Das Regenüberlaufbecken Schöllbronn soll mit einer Feinrechen-Lamellen-Siebanlage nachgerüstet werden, der Ausschuss wird darüber zu entscheiden haben. Gleichfalls vorberatend wird sich das Gremium mit der optimierten Entwurfsplanung für die Generalsanierung des Kindergartens und der Sporthalle (ehem. Schule) Schluttenbach auseinandersetzen. Baubeginn ist grob für 2021 geplant, Fertigstellung 2023. Am Ende, vor den beiden üblichen Tagesordnungspunkten Bekanntgaben und Anfragen der Räte, steht noch eine Information über das Energiecoaching-Projekt auf der Liste. Die Verwaltung schlägt als Alternative zur Teilnahme am European Energy Award (eea) ein Energiecoaching vor. Die Unterlagen zu den beiden Sitzungen sind wie immer im Ratsinformationssystem zu finden.    

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Heute, Mittwoch, 24. Oktober, findet eine öffentliche Gemeinderatssitzung statt. Beginn ist um 17.30 Uhr, Ort ist der Musensaal des Schlosses (Eingang Nord), zu Beginn findet eine Bürgerfragestunde statt. Insgesamt stehen 16 Tagesordnungspunkte auf der Agenda, einige davon wurden bereits in den vorangegangenen Ausschuss-Sitzungen vorberaten.  Zunächst wird Oberbürgermeister Johannes Arnold den Entwurf für den städtischen Haushalt 2019 präsentieren, außerdem den Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs Abwasserbeseitigung für das Wirtschaftsjahr 2019 sowie den Entwurf des Haushaltsplans 2019 für die Vereinigten Stiftungen. Die Vorberatungen finden wie immer nichtöffentlich statt, die Verabschiedung des städtischen Haushalts und Co. sind für die öffentliche Sitzung des Gemeinderats am 19. Dezember geplant.  Bereits vorberaten sind die weiteren Tagesordnungspunkte, als da wären Durchführungsvertrag und Satzungsbeschluss des vorhabenbezogenen Bebauungsplans "Rastatter Straße/Dieselstraße" (ehem. Festplatz, Teilbereich Wohnbebauung, der Satzungsbeschluss des Bebauungsplans für den Teilbereich Kindertagesstätte, der Durchführungsvertrag nebst Satzungsbeschluss des vorhabenbezogenen Bebauungsplans "Seniorenzentrum Schöllbronn", das Votum der Stadt zur zweiten Behördenbeteiligung zum Teil-Flächennutzungsplan Windenergie sowie das Votum zum städtebaulichen Vertrag in Sachen Planung zur Erweiterung des ALDI-Marktes in der Pforzheimer Straße und die vom Heisenberg-Gymnasium gewünschte Zweizügigkeit. Der Gemeinderat beschäftigt sich zudem mit dem künftigen Namen des Platzes, der das Baugebiet an der Rastatter Straße, ehem. Festplatz, erschließen wird. Spenden, Bekanntgaben und Anfragen der Gemeinderäte schließen sich an. Am Ende geht es um die Wahl des Stadtoberhauptes, genauer die Festlegung des Wahltags zur Wahl und Neuwahl, die weiteren Verfahrensschritte und Fristen sowie die Zusammensetzung des Gemeindewahlausschusses. Letzter Punkt der öffentlichen Sitzung ist die Karenzzeit vor Kommunalwahlen und Oberbürgermeisterwahlen zur Veröffentlichung von Fraktionsbeiträgen im Amtsblatt. Im Anschluss findet eine nichtöffentliche Sitzung statt. Die Sitzungsunterlagen sind wie immer im Ratsinformationssystem elektronisch verfügbar. 

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Zahlreich sind die Onlinedienste und Bürgerservices, die die Stadt Ettlingen auf ihrer Homepage anbietet, von der online-Terminvereinbarung über Formulare zum Downloaden bis hin zum Mobilitätsportal. Nun gibt es die wichtigsten Angebote gebündelt auf einer sogenannten „Landingpage“. Diese Seite erreicht man entweder über www.ettlingen.de/rathaus-digital oder man geht einfach auf die städtische Homepage, klickt dort auf die Onlinedienste, dort steht der Link zum Digitalen Rathaus an erster Stelle. Und was findet man dort: Dienstleistungen, die am meisten nachgefragt beziehungsweise gesucht werden, wie Kontakte/Meldungen, die Online-Terminvereinbarung oder Formulare von A bis Z. Scrollt man weiter nach unten folgen die häufig genutzten Dienste, wie das Online-Amtsblatt oder die Ettlingen App oder das Öffentliche WLAN. Wer sich in Ettlingen noch nicht auskennt oder nicht genau weiß, wo nun die Bibliothek, die VHS oder das Bürgerbüro ist, kein Problem. Auf einem Stadtplan sind die Standorte gekennzeichnet und selbstredend werden auch die Öffnungszeiten nebst den Adressen und Telefonnummern aufgelistet. „Das Rathaus-Digital ist das zentrale Einstiegsportal zur ganzen Angebotsvielfalt der online-Dienste. Hier findet der Besucher auf einen Blick die häufigst gebrauchten Dienstleistungen“, so Isabel Erlenwein von der Informations- und Kommunikationsabteilung. Deshalb haben wir dieses Seite Rathaus-Digital eingerichtet. Dort wird auch der online-Marktplatz, der Ende Oktober an den Start geht, zu finden sein.

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Heute findet um 17.30 Uhr eine öffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik statt, Ort des Geschehens: der Musensaal des Schlosses, bitte Eingang Nord benutzen. Insgesamt zehn Tagesordnungspunkte stehen auf der Liste für die öffentliche Sitzung der sich eine nichtöffentliche anschließt. Den Auftakt macht der Teil-Flächennutzungsplan Windenergie, der Ausschuss wird sich vorberatend mit der zweiten Beteiligung der Behörden und Träger öffentlicher Belange befassen und die Stellungnahme der Stadt dazu diskutieren. Drei aufeinande folgende Tagesordnungspunkte befassen sich gleichfalls vorberatend mit den Bebauungsplänen für den Bereich "Rastatter Straße/Dieselstraße (ehem. Festplatz)", zum einen geht es um den Durchführungsvertrag für den Teilbereich Wohnbebauung und die Stellungnahmen und den Satzungsbeschluss für diesen vorhabenbezogenen B-Plan. Auch in Sachen Bebauungsplan "Rastatter Straße/Dieselstraße (ehem.Festplatz) Teilbereich Kindertagesstätte wird der Ausschuss vorberatend die Stellungnahmen und den Satzungsschluss besprechen. Gleiches Prodzedere, anderer Stadtteil: auch in Vorberatung nimmt der vorhabenbezogene Bebauungsplan "Seniorenzentrum Schöllbronn" auf dem Weg zur Realisierung die nächste vorgeschriebene Hürde: der Ausschuss berät über den Durchführungsvertrag sowie die Stellungnahmen und den Satzungsbeschluss. Weiterer Tagesordnungspunkt ist ein städtebaulicher Vertrag zru Ausarbeitung einer städtebaulichen Planung zwecks Erweiterung des Aldi-Marktes in der Pforzheimer Straße. Auch dies eine Vorberatung. Eine Entscheidung trifft der Ausschuss in Sachen Instandsetzung Koehler-Dekor-Brücke, die saniert werden muss, grobe Kostenschätzung rund 130.000 Euro. Sonstige Bekanntgaben sowie Anfragen aus den Reihen des Gemeinderats beschließen den öffentlichen Teil.  Die Unterlagen sind wie immer im Ratsinformationssystem unter diesem Link zu finden. 

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Die Sommerpause ist vorbei, die nächste Sitzungsrunde des Gemeinderats startet heute, Dienstag, 18. September, mit dem Verwaltungsausschuss. Um 17.30 Uhr beginnt die Sitzung in der Stadthalle, insgesamt acht Tagesordnungspunkte gilt es in Vorberatung zu bearbeiten, anschließend folgt eine nichtöffentliche Sitzung. Den Auftakt machen die Schlossfestspiele, erstmals unter der Leitung der neuen Intendantin Solvejg Bauer. Es geht um den Spielplan für die nächste Saison sowie die Kalklulation. Zur Debatte stehen neben einem Musical (Der Mann von La Mancha) eine Oper (Zauberflöte) sowie ein Familienstück (Der geheime Garten), außerdem ist ein Schauspiel vorgesehen (Endstation Sehnsucht, in der Schlossgartenhalle) sowie ein interaktiver Monolog, lukullisches Theater und eine Wanderbühne. Auf der Tagesordnung steht zudem die Vorberatung über die Einrichtung eines Bürgertreffs Neuwiesenreben, über die von der Schule gewünschte Zweizügigkeit des Heisenberg-Gymnasiums, die Einführung des sogenannten "Handy-Parkens" sowie zwei Satzungsänderung (Gebühren zur Sondernutzung an Straßen und Gebühren der unteren Verwaltungs- und Baurechtsbehörde). Am Ende stehen wie immer die "sonstigen Bekanntgaben" und die Anfragen der Gemeinderäte.  Morgen, Mittwoch, 19. September, tagt der Ausschuss für Umwelt und Technik, gleichfalls ab 17.30 Uhr in der Stadthalle, auch bei dieser Sitzung findet im Anschluss an den öffentlichen Teil ein nichtöffentlicher statt. Vier Tagesornungespunkte umfasst das öffentliche Programm, auch bei dieser Sitzung bilden die Bekanntgaben und Anfragen den Schlusspunkt. Tagesordnungspunkt 1 ist die Vorberatung des Satzungsbeschlusses des Bebauungsplans "Durlacher-, Steigenhohl-, Adolf-Kolping-Straße und Vogelsangweg" sowie die Entscheidung über die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange. Um den Bebauungsplan "Oberer Haag, 1. Änderung" geht es bei Punkt 2, vorberatend beschäftigt sich der Ausschuss mit dem Offenlagebeschluss. Wie immer sind die Sitzungsunterlagen im Internet verfügbar, über folgenden Link.

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Ein Tandem bewegt sich nur dann, wenn man gemeinsam im Takt in die Pedale tritt. Auch bei dem gleichnamigen Projekt zwischen Deutschland und Frankreich klappt es nur, wenn alle Partner sich an einen Tisch setzen für den Klimaschutz und die lokale Energiepolitik. Denn nicht nur Deutschland hat sich energiepolitische Ziele gesetzt, auch Frankreich. Und warum sollte jeder für sich das Rad neu erfinden, gemeinsam erreicht man mehr. Dafür gibt es das Tandem-Projekt. Ein Vorzeigetandem ist Epernay-Ettlingen, das nun Gewinner ist mit seiner Energieolympiade. Mit dieser Auszeichnung kehrte nun Stadtwerkegeschäftsführer Eberhard Oehler von Montreuil bei Paris zurück, wo auf einer Konferenz innovative Instrumente der Pionierregionen der Energiewende in Deutschland und Frankreich vorgestellt wurden. 16 Tandems hatten teilgenommen, von denen sechs prämiert wurden.   „Bei unserer Olympiade treten das Stephane-Hessel-Gymnasium in Epernay sowie die Anne-Frank-Realschule und das Albertus-Magnus-Gymnasium in einen „energiereichen“ Wettstreit, sprich durch Verhaltensänderungen oder durch gering investive Maßnahmen den Energie- und Wasserverbrauch in den jeweiligen Schulgebäuden zu reduzieren. Langfristig ist das Projekt angelegt. Bis 2020 soll es laufen und setzt dadurch auch neue wichtige Impulse bei dem Schüleraustausch, für Oehler ein wichtiger Mosaikstein innerhalb des Tandem-Projektes zwischen Ettlingen und Epernay, das seit 2014 läuft sowohl auf Schul- aber auch auf der Ebene zwischen den Mitarbeitern des Service Technique der Stadt Epernay und der Stadtwerke Ettlingen. „Ich hatte nicht erwartet, dass es so toll läuft“. „Und wir haben gelernt, dass die Energiewende keine deutsche Erfindung ist, sondern auch Frankreich große Anstrengungen unternimmt für den Klimaschutz“.   Es freue ihn, dass die Ettlinger und Epernayer Schüler erkannt haben, es geht bei dem Projekt um ihre Zukunft. Entsprechend engagieren sich die Jugendlichen, die mit der Auszeichnung für ihre Olympiade auch einen Gewinn von 6000 Euro erhalten. Zurückliegend haben die Schüler über die Herstellung von Dämmplatten mit phasenwechselfähigen Materialien geforscht.   Ende des Jahres wird ein weiteres Projekt an den Start gehen, ein Energieberatungsbus. „Wir waren uns schnell mit unseren Epernayer Kollegen einig, dass wir zu den Menschen müssen, um sie über Energieeinsparmaßnahmen zu informieren“. Abwechselnd wird der Bus in beiden Gebieten unterwegs sein, bei uns wird er die Stadtteile, das Albtal und jene Gemeinden ansteuern, die „wir mit Gas versorgen“, ließ Oehler wissen. Epernay erhielt eine 80prozentige Förderung für dieses Projekt. „Auf der Konferenz in Montreuil habe ich nicht nur Anregungen für weitere Projekte gesammelt“, so der Stadtwerkechef. Es wird möglicherweise ein Quartett geben. Das Ecokids-Projekt von Montreuil hat auch das Tandem Karlsruhe-Nancy sehr beeindruckt, so dass es hier bei der Umwelterziehung für Kindergartenkinder und Grundschüler einen Schulterschluss zwischen den vier Städten geben könnte.   Der Austausch durch die Tandems gibt aber auch andere Anstöße. So möchten Städte wie Grenoble oder Lorient ihre Energieversorgung bündeln und Stadtwerke gründen. Gerade durch die Kleingruppenarbeit bei der Konferenz lernen wir viel über einander, und Frankreich und Deutschland wachsen noch stärker auf kommunaler Ebene zusammen. Ende Januar 2019 wird es erstmals eine deutsch-französische Energiewendewoche geben.   Erinnert sei, die Idee zur Tandem-Partnerschaft entstand auf der Konferenz „Transition énérgétique vs Energiewende“, veranstaltet vom Städtenetzwerk Energy Cities, dem Klima-Bündnis sowie der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg. Gefördert wird Tandem von der französischen Umwelt und Energieagentur ADEME und dem deutschen Bundesumweltamt.

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Ab sofort läuft die Umfrage zum großen ADFC-Fahrradklima-Test 2018. Der Fahrrad-Club ruft gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium wieder alle Radfahrer/-innen und Radfahrer dazu auf, die Fahrradfreundlichkeit von Städten und Gemeinden zu bewerten. Der Test hilft, Stärken und Schwächen der Radverkehrsförderung zu erkennen. In diesem Jahr ist Familienfreundlichkeit das Schwerpunktthema. Oberbürgermeister Arnold bittet die Bürgerinnen und Bürger deshalb um zahlreiche Teilnahme. Macht Radfahren in Ettlingen Spaß oder Stress? Bei der Online-Umfrage werden 32 Fragen zur Fahrradfreundlichkeit gestellt – beispielsweise, ob das Radfahren Spaß oder Stress bedeutet, ob Radwege von Falschparkern freigehalten werden und ob sich das Radfahren auch für Familien mit Kindern sicher anfühlt. Bis 30. November bewerten ! Die Umfrage findet zwischen 1. September und 30. November 2018 unter www.fahrradklima-test.de statt. Alternativ liegen die Fragebögen im Planungsamt, Schillerstraße 7-9, 3. OG aus. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2019 präsentiert. Ausgezeichnet werden die fahrradfreundlichsten Städte und Gemeinden nach sechs Einwohner-Größenklassen sowie diejenigen Städte, die seit der letzten Befragung am stärksten aufgeholt haben. Mehr als 120.000 Bürgerinnen und Bürger haben 2016 mitgemacht und die Situation in über 500 Städten beurteilt. Ettlingen schloss innerhalb der Stadtgrößenklasse <50.000 Einwohner auf Rang 37 von 364 ab. Die Bewertungen vom letzten Durchgang gibt es auf www.fahrradklima-test.de/karte beim Klick auf „Ettlingen“. Förderung durch Bundesverkehrsministerium Der ADFC-Fahrradklima-Test ist die größte Befragung zum Radfahrklima weltweit und findet in diesem Jahr zum achten Mal statt. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert den ADFC-Fahrradklima-Test 2018 aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP) mit rund 195.000 Euro.

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Mit Beginn des neuen Schuljahres sind wieder einige ausgewählte Bürgerinnen und Bürger von Ettlingen aufgerufen, sich an der Haushaltsbefragung zur alltäglichen Mobilität zu beteiligen, die von der Technischen Universität Dresden (TU Dresden) seit Januar 2018 durchgeführt wird. Die Untersuchung ist Teil des Forschungsprojektes „Mobilität in Städten – SrV 2018“, das in mehr als 120 deutschen Städten und Gemeinden zeitgleich läuft. SrV steht für System repräsentativer Verkehrsbefragung. Das Projekt stellt seit 1972 regelmäßig wichtige Erkenntnisse und Grunddaten für die örtliche und regionale Verkehrsplanung bereit. Im SrV 2018 werden insgesamt über 180.000 Personen befragt. Die anonymisierte Auswertung liefert neben stadtspezifischen Erkenntnissen auch stadtübergreifende Trends, die von der Verkehrsplanung zu berücksichtigen sind. Hierzu gehören beispielsweise auch die allgemeine Nutzung von Carsharing-Angeboten und neuer Möglichkeiten der Elektromobilität. Die Studie wendet sich an alle Schichten der Bevölkerung. Dazu wurde eine repräsentative Stichprobe aus dem Einwohnermelderegister zufällig gezogen. Die Vorgaben der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung werden selbstverständlich beachtet, kontrolliert und eingehalten. Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig. Sie kann telefonisch oder online erfolgen. Alle Haushalte der Stichprobe erhalten ein Ankündigungsschreiben, das sie über die Befragung informiert und um ihre Mitwirkung bittet. Auch eine Telefonhotline und ein Webchat sind eingerichtet. Im Kern der Befragung geht es darum, mit welchen Verkehrsmitteln die Bürgerinnen und Bürger im Alltag unterwegs sind und welche Entfernungen dabei zurückgelegt werden. Da die Voraussetzungen für die Mobilität individuell sehr unterschiedlich sein können, wird beispielsweise auch nach dem Alter, dem Führerscheinbesitz und der Erreichbarkeit von Haltestellen gefragt. Auch Personen, die nur selten unterwegs sind, werden ausdrücklich zur Mitwirkung aufgerufen, da das Verkehrsverhalten der gesamten Wohnbevölkerung erfasst werden soll. Mit der Durchführung der Erhebung hat die TU Dresden das Leipziger Institut Omnitrend GmbH beauftragt. Dort werden alle Daten erfasst, anonymisiert und zur Auswertung an die TU Dresden übergeben. Die Befragung läuft noch bis Januar 2019. Vor Beginn der Sommerferien konnte bereits etwa die Hälfte der erforderlichen Zahl von Haushalten befragt werden. Dieses sehr gute Zwischenergebnis soll nun weiter ausgebaut werden. Die Stadt Ettlingen und die TU Dresden bitten dazu alle zufällig ausgewählten Haushalte, sich an der Befragung zu beteiligen. Allen Teilnehmenden bereits jetzt herzlichen Dank für die Mitwirkung. Weiterführende Informationen sind unter http://tu-dresden.de/srv2018 zu finden. Für Rückfragen steht unter 0800 / 830 1 830 ein kostenloses Infotelefon zur Verfügung.

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Schon am Freitagabend darf in den Altstadtgassen und auf den Plätzen gefeiert werden. Oberbürgermeister Johannes Arnold wird am Freitag, 24. August um 19 Uhr das Marktfest auf dem Marktplatz eröffnen. Rund 60 Vereine und Gastronomen sorgen für gastronomische und für musikalische Köstlichkeiten, für Kinder gibt es Spiel- und Unterhaltungsangebote. Dank der Freunde aus den Partnerstädten wird es wieder Champagner, Kwakbier und Lausitzer Porter geben, um einige wenige Angebote von der europäischen Meile zu nennen. Am Samstag, 25. und Sonntag, 26. August beginnt das Marktfest jeweils um 11 Uhr. Der große Kunsthandwerkermarkt in der Schlossgartenhalle und auf dem Kurt-Müller-Graf-Platz hat am Samstag von 11 bis 20 Uhr sowie am Sonntag von 11 bis 19 Uhr geöffnet. In diesem Jahr werden die Bühnen einzelnen Sponsoren, welche auch das Programm mitfinanziert haben, wieder zugeordnet. So ist die Bühne auf dem Marktplatz und auf dem Hugo-Rimmelspacher-Platz die „Bühne der Privatbrauerei Hoepfner und der Volksbank Ettlingen“, die Bühne auf dem Neuen Markt die „Bühne der Sparkasse Karlsruhe“. Den Auftakt zum Marktfest am Freitagabend machen die „Curbside Prophets“, die „Latin & Rock Company“ und die „Deep River Band“ aus Karlsruhe sowie die „Booze Bombs“ aus Calw. Die Hauptacts am Samstagabend sind neben „Human“ aus Pforzheim, die Bands „Kevin Alamba and the Dynamix“, „Holzklasse“ sowie „Still Cocker“. Und viele weitere Bands von Rock und Pop über Jazz bis hin zu Irish Folk und akustischer Musik laden zum Verweilen ein, aber auch der Musikverein Ettlingen, der Musikzug der Bürgerwehr, die Big Band des Albgaumusikzuges, das Ettlinger Drehorgelorchester, der Shantychor Ettlingen sowie der Gesangverein Sängerkranz Spinnerei Ettlingen und der Harmonika Spielring präsentieren sich. Am Sonntagnachmittag gibt es ab 11 Uhr ein Mitmachzirkus an der Martinskirche für die kleinen Gäste zum Jonglieren, Einrad fahren und vielem mehr. Am Sonntag präsentieren sich wieder in der Leopoldstraße auf der „Meile des Ehrenamtes“ verschiedene Ettlinger Vereine und Organisationen. Weitere Informationen bei der Stadtinformation im Schloss, Tel. 0 72 43/1 01 – 333 und auf www.ettlingen.de .

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Manchmal muss es Schwarz-Weiß sein, wie am vergangenen Sonntag. Denn auf den 52 weißen und 36 schwarzen Tasten des Flügels zauberten die Preisträger des 16. Internationalen Wettbewerbs für junge Pianisten einen Klangfarbenrausch, der von betörend-mangetischer Wirkung war.   Tosenden Applaus bekamen die jungen Tastenkünstler, die gleich einer Metamorphose sich von einem Kind in einen Künstler verwandelten, kaum saßen sie am Flügel. „Ein musikalischer Leckerbissen, den man sich nicht entgehen lassen darf“. Diesen Satz hörte man nicht nur einmal. Ein Erlebnis von großen Nachhall auch und gerade weil es zum Teil noch Kinder sind, die den 88 Tasten der Klaviatur Töne entlocken und Interpretationen, die staunend machen. Bereits die Wertungsspiele im Asamsaal waren fast immer bis auf den letzten Platz belegt nicht nur mit Ettlingern. Und wie ihnen ging es auch der Jury. Es ist unglaublich, auf welch hohem Niveau in der Welt Klavier gespielt wird, unterstrich denn auch der Juryvorsitzende Professor Robert Benz beim Abschlusskonzert in der Stadthalle.   Gerade die Spielkunst der jungen Künstler der Kategorie A bis 15 Jahre berührte das Sentiment der Zuschauer. Doch genauso gebannt wie die Konzertgäste verfolgten auch die Nachwuchspianisten den jeweiligen Auftritt des Preisträgers und sparten nicht mit Applaus, der besonders aufbrandete, als Oberbürgermeister Johannes Arnold die Jurymitglieder auf die Bühne bat. Er erinnerte daran, dass so viele Bewerbungen für den Wettbewerb wie noch nie eingegangen sind. In der zurückliegenden Woche haben die Klaviertöne der Wertungsspiele, aus dem Asamsaal kommend, viele innehalten lassen auf dem Schlossvorplatz. Arnold unterstrich, dass die neue Anschaffung eines neuen Steinway-Flügels für den Asamsaal ein deutliches Signal sei, dass wir die Rahmenbedingungen für die Zukunft geschaffen haben. Er sei sich sicher, dass wir heute zu den bereits berühmten Namen, wie Lang Lang oder Sun-Wook Kim, die den Grundstein für ihre Karriere in Ettlingen legte, weitere hinzufügen können.   Und so international die jungen Pianisten sind, so international ist auch die Jury Ruben Dalibaltayan aus Armenien, Christopher Elton aus Großbritannien, Daejin Kim aus der Reppublik Korea, Wolfgang Manz, Kristin Merscher und Barbara Szczepanska alle aus Deutschland, Zuzana Niederdorfer aus der Slowakei und Catherine Vickers aus Kanada und Robert Benz, der Kopf der Jury. Er dankte den neun Juroren, angesichts der hohen Temperaturen eine wirklich „schweißtreibende“ Arbeit in diesem Jahr. Arnolds Dank galt aber auch Frank Reich für die Organisation und Angelika Jähn, sie hat ein Heer von gut 100 Ehrenamtlichen aufgebaut, die dafür sorgen, dass der Wettbewerb reibungslos abläuft, und den Gastfamilien. Alle zusammen schaffen eine unverwechselbare Atmosphäre. Bereits heute schon habe die Sparkasse Karlsruhe die Zusicherung für den Wettbewerb 2020 gegeben. Dies zeige, dass der Sparkasse die Hochkultur wichtig sei. Gemeinsam mit dem Direktor und dem Vorsitzenden des Vorstandes der Sparkasse Michael Huber überreichte dann der OB die Urkunden an die Preisträger. Warum Yu Lei aus China den 1. Preis bei den jungen Künstlern bis 15 Jahren erhielt, stellte er mit dem „Danse macabre“ Saint-Saens-Liszt-Horowitz unter Beweis. Auch Jinyoung Kweon aus der Republik Korea fand den Weg mit Haydns „Sonate C-Dur Hob. XVI/50“ und Chopins Etüde C-Dur op. 10 Nr. 1 direkt in die Seele der Zuhörer. An und berührend war das Spiel des Drittplatzierten Curtis Phill Hsu aus den USA, der hatte gleichfalls Chopin gewählt und dessen Nocturne F-Dur op. 15 Nr. 1. Mit herrlicher Leichtigkeit ließt Ruogu Wen aus China Mozarts „Sonate C-Dur KV 279 erklingen und die Rumänen Eva Garet, 5. Preis wußte mit Chopins Etüde-a-Moll op. 25 Nr. 11 zu gefallen. Ein Lächeln, das sich nach wenigen Takten in ein atemloses Staunen wandelte, zauberte der Erstplatzierte der Kategorie B (bis 20 Jahre) und EMCY-Preisträger Oleksii Kanke aus der Ukraine mit Grünfelds „Soirée de Vienne“ auf die Gesicher. Mit Rachmaninows Etude-Tableau es-Moll op. 39 Nr. 5 wußte Jonas Aumiller aus Deutschland zu gefallen, 2. Preis, auch der Drittplatzierte hatte sich Rachmaninow für das Preisträgerkonzert ausgewählt, Ondrej Zavadil aus der Tschechiscshen Republik ließ „Prelude B-Dur op. 23 Nr. 2 erklingen. Den ganzen Körper forderte die Sonate Nr. 2 op. 54 des finnischen Komponisten Rautavaara von Rebecca Leung aus Großbritannien, 4. Preis. Ein Feuerwerk zündete Xiaolu Zang aus China, 5. Preis mit Skrjabins Sonate Nr. 4 Fis-Dur op. 30. Warum Jay Myung aus der Republik Korea den Haydn-Preis erhielt, wurde mehr als „ohrenfällig“ bei ihrer Intonierung von Haydns Sonate Es-Dur Hob. XVI/52.  

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