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Durch Arbeitsteilung Budget und personelle Ressourcen einsparen Am Dienstag dieser Woche fand das zweite Treffen der Interkommunalen Zusammenarbeit (IKZ) „regional.digital“ in Ettlingen statt. Dort haben die Städte Bretten, Bruchsal, Bühl, Ettlingen, Gaggenau, Rastatt, Rheinstetten, Stutensee sowie Baden-Baden ihre Absicht gefestigt, künftig intensiv miteinander zusammen zu arbeiten und sich in Fragen der Digitalisierung eng auszutauschen. „Bekundetes Ziel aller teilnehmenden Städte ist die Nutzung von Synergien durch strategische Arbeitsteilung. Wir können durch effiziente und gute Abstimmung viel Budget und personelle Ressourcen einsparen, die wir an anderer Stelle besser in die nachhaltige Stadtentwicklung der einzelnen Kommunen und somit der Region investieren“, so Johannes Arnold, Oberbürgermeister der Stadt Ettlingen. Angebote mit Mehrwert für Bürgerschaft Das Treffen stand vor allem im Zeichen der grundsätzlichen, strategischen Ausrichtung der Zusammenarbeit, sodass neben den Oberbürgermeister/-innen, Bürgermeistern und Hauptamtsleiter/-innen auch die Fachleute aus den Organisations- und EDV-Abteilungen teilnahmen. „Wir haben eine sehr gute Grundlage erarbeitet, um nachhaltig und zielführend miteinander zu agieren. Jetzt wird es darum gehen konkrete Projekte zu definieren und umgehend anzugehen. Wir wollen so schnell wie möglich gute Angebote mit Mehrwert für die Bürgerschaft in der Region schaffen“, sagt Andreas Kraut, Digitalisierungsbeauftragter der Stadt Ettlingen. Kraut erinnerte daran, dass Anfang März die Stadt mit dem „Ettlinger Weg“ eine kommunale Digitalisierungsstrategie vorgelegt hat. Man wisse um das ambitionierte Unterfangen, das man mit der interkommunalen Zusammenarbeit angehe, fügt Kraut hinzu. „Jede einzelne Stadt steht unter großem Druck, eine eigene, lokale Strategie und konkrete Projekte auf den Weg zu bringen. Die Städte sehen aber auch, dass die gemeinsame Herangehensweise eine große Chance und auch ein Bekenntnis zur Region sind“. Nächstes Treffen Das nächste Treffen wird in Bühl stattfinden. Dort werden sich erste fachliche Arbeitsgruppen konstituieren, um an konkreten Projekten zu arbeiten, beispielsweise an den Themenfelder: Parkraumüberwachung durch Sensorik, öffentliches WLAN, die Initiierung von Digitallaboren, eine Städte-App für die Region, die Digitalisierung des Winterdienstes, eine digitale Plattform für Vereine und der Wissenstransfer über die effiziente Herangehensweise zur Erstellung einer digitalen Strategie.

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Bereits seit dreißig Jahren organisiert der Gewerbeverein Ettlingen im Zwei-Jahres-Rhythmus die Ettlinger Leistungsschau. Unter dem Dreigespann Henrik Hotz, Hanno Müller und Werner Kehrbeck und in Zusammenarbeit mit der Stadt Ettlingen zieht in diesem Jahr das Schaufenster Ettlingens ins Stadtzentrum rund um das Schloss. Etwa 85 Aussteller präsentieren vom 3. Bis 5. Mai ihre Produkte und Dienstleistungen im Schlosshof, der Schlossgartenhalle, auf dem Schlossvorplatz und den umliegenden Plätzen. Die Ausstellung von Experten aus den Bereichen Handwerk, Handel, Freizeit, Dienstleistung und Gesundheitswesen begründen die neue Namenswahl – „expertisa“.  „Wir freuen uns auf bewährte Besucherfrequenz und gute Nachfrage“, sagte Oberbürgermeister Johannes Arnold bei der gemeinsamen Präsentation der ersten Expertisa in Ettlingen, gemeinsam mit Henrik Hotz und Hanno Müller vom Gewerbeverein. Den Part des Kulturamts in Form des Marktes für Gartenkunst und Handwerk sowie das musikalische Rahmenprogramm stellte Kultur- und Sportamtsleiter Dr. Robert Determann vor, Citymanagerin Nicole Bär berichtet über das Kinderprogramm. Denn auch die Kleinen werden auf der Expertisa ihren Spaß haben. Und auch für ein kulinarisches Angebot wird gesorgt sein, unter anderem mit Flammkuchen aus dem „Flamm-Truck“, Kaffee und Kuchen und anderem mehr. Schon jetzt sei die Resonanz auf den neuen Auftritt beachtlich, sagte Henrik Hotz. Das neue Konzept habe vereinte Kräfte zur Bewältigung der veränderten Herausforderungen beansprucht, dafür dankte er allen beteiligten Ämtern und Behörden.   Mit dem neuen Veranstaltungsort rücken das Ettlinger Gewerbe und der Ettlinger Handel näher zusammen und beleben gemeinsam die Innenstadt. Im Schulterschluss hat sich die Werbegemeinschaft Ettlingen dafür eingesetzt, dass die Innenstadthändler am Veranstaltungssamstag, 4. Mai, ihre Türen bis 18 Uhr öffnen. Zusätzlich präsentieren sich zehn Ettlinger Händler mit einer gemeinsamen Modenschau am Sonntag, 5. Mai, auf dem Schlossvorplatz. Mit drei etwa 30-minütigen Schauen um 12, 14 und 16 Uhr rund um die aktuellen Mode- und Schmuck-Kollektionen wollen die Modeanbieter zu Shoppinglust inspirieren. Dazu wurde laut Citymanagerin Nicole Bär eine Modenschau-Agentur verpflichtet, die für die Models und passende musikalische Untermalung sorgen wird.   Unter dem Motto Gartenkunst und Handwerk findet im Rahmen der expertisa der 5. Gartenkunst- und Handwerk-Markt statt. Im wunderbaren Ambiente des Rosengartens wird alles Schöne rund um die Garten- und Terrassensaison angeboten. Mit einer großen Ausstellung ist die Art-Ettlingen e.V. im Rosengarten zu Gast.   Geöffnet ist die Expertisa bei weiterhin freiem Eintritt am Freitag und Samstag jeweils von 10 bis 18 Uhr. Am Sonntag ist die Ausstellung von 11 bis 18 Uhr geöffnet.   Die offizielle Eröffnung der expertisa durch Henrik Hotz, 1. Vorsitzender des Gewerbevereins, sowie Oberbürgermeister Johannes Arnold und Gastredner Dr. Guido Glania, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer, ist am Freitag, 3. Mai, um 10.30 Uhr auf dem Schlossvorplatz. Musikalisch umrahmt wird die Eröffnung durch die Jazzformation „PlayJazz“. Am Samstag, 4. Mai, wird von 12 bis 14 Uhr der Musikverein Harmonie Etzenrot auf dem Hugo-Rimmelspacher-Platz musikalisch die Besucher unterhalten.   Am Sonntag spielt ab 11 Uhr der Albgau-Musikzug Ettlingen auf dem Hugo-Rimmelspacher-Platz. Ab 14 Uhr wird die Gruppe „Combo Cajon“ den Hugo-Rimmelspacher-Platz mit Pop-Rock-Cover-Klang erfüllen. Das Ettlinger Drehorgelorchester wird ebenfalls ab 14 Uhr die Besucher an verschiedenen Standorten im Bereich des Schlosses begeistern. In der Zeit von 14 bis 16 Uhr ist zudem eine Blumenstelzenläuferin unterwegs, um Frühlingsblumen an die Besucher zu verteilen.   Die Stadt Ettlingen präsentiert sich gemeinsam mit den Schlossfestspielen und Albtal Plus an einem Stand in der Schlossgartenhalle. Besucher erhalten dort, sowie in der Stadtinformation - zu deren Öffnungszeiten - 10 Prozent Rabatt auf Schlossfestspieltickets für Musical, Oper und Schauspiel. Für Kinder wird sich am Narrenbrunnen ein Karussell drehen und am Sonntag gibt es von 12-17 Uhr Kinderschminken in der Schlossgartenhalle.   Der Zugang zum Museum ist während der expertisa zu jeder Zeit gewährleistet. Denn auch hier wird beim Aktionstag in der Ausstellung „Sauber? Kulturgeschichte des Badens in Ettlingen“ am Sonntag, 5. Mai, von 13-18 Uhr jede Menge an Unterhaltung und Information geboten.   Ein herzlicher Dank gilt allen beteiligten Organisatoren der expertisa, vor allem jedoch den Sponsoren: Den Stadtwerken Ettlingen, der Sparkasse Karlsruhe sowie der Volksbank Ettlingen.

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Neuer künstlerischer Leiter Mit dem Ettlinger Wettbewerb ist Professor Wolfgang Manz bestens vertraut. Denn er sitzt seit 2006 in der Jury dieses renommierten Klavierwettbewerbs für junge Pianisten. Im vergangenen Jahr hat der bisherige künstlerische Leiter Professor Robert Benz sich verabschiedet, er wird aber Jurymitglied beim Wettbewerb 2020 sein. Dadurch werde zum einen die Kontinuität des Wettbewerbs bewahrt und zum anderen könne es dennoch neue Impulse durch Herrn Manz geben. Er bringt reichhaltige Erfahrung sowohl als Teilnehmer wie auch als Juror und Organisator von Wettbewerben mit. Der Ettlinger Wettbewerb bewege sich auf einem sehr hohen Niveau und ist in China, Japan und Korea bekannter als in Deutschland. Bereits vor zwei Jahren habe Professor Benz ihn gefragt, ob er nicht künstlerischer Leiter werden möge. Eine reizvolle Aufgabe. Denn solche Wettbewerbe seien ein Markt der Chancen. Pianisten haben keine großen Berufsaussichten, wenn sie keine Solokarriere einschlagen. Und das Profil beim Ettlinger Competition spricht genau jene Kinder und Jugendlichen an, die in der Blütezeit ihrer pianistischen Entwicklung sind. Hier sind sie am originellsten und frischesten, so Manz. Neuerungen Auch Manz setzt auf Kontinuität, doch an einigen Stellschrauben wird er bereits für den 17. Wettbewerb drehen. Die Etüdenauswahl von Chopin will er erweitert wissen und das Werk des bahnrechenden Komponisten Ligety will er aufgenommen wissen. Und in der Jury werden wie in den zurückliegenden Jahren wieder neue Gesichter, aber auch vertraute dabei sein. Wichtig war Manz, dass ein Vertreter aus China vertreten ist, da aus diesem Land viele Adepten kommen. Neben Zhe Tan China wird auch neu sein Anna Gourari, Deutschland, Anna Malikova Russland, Ivan Klansky, Tschechien, weitere Juroren, wie bereits erwähnt, Robert Benz, Christopher Elton, Großbritannien, er ist von Anfang an dabei, Kristin Merscher, Deutschland, sowie Daejin Kim Republik Korea. Auch bei den Bewertungen möchte er weg vom Punktesystem und hin zu einem Ja oder Nein-Verfahren. Konzerttournee durch EMCY Das wichtigste und schwierigste zugleich sei die Förderung nach dem Wettbewerb, unterstrich Paul Scholer, Präsident von EMCY European Union of Music Competitions for Youth, er ist der Dachverband nationaler und internationaler Musikwettbewerbe für junge Musiker in Europa. Ettlingen stehe ganz oben. Wir organisieren Konzerttouren mit Preisträgern aus unterschiedlichen Wettbewerben. Mit Blick auf Gisela von Rentelen von der Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe betonte Scholer, er sei wichtig, dass die Stadt und die Sponsoren diesen Wettbewerb unterstützen. Und er betonte, diese Wettbewerbe seien zugleich auch ein kultureller Austausch, der Begegnungen von jungen Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen befördere.   Gleichfalls eine wichtige Konstante des Wettbewerbs ist Frank Reich, Organisationsleiter. Die Informationen für den 17. Klavierwettbewerb stünden bereits auf der Homepage, die Anmeldung erfolge vom 1. Januar bis 21. April 2020. Voraussichtlich im Mai können wir sagen, wer nach Ettlingen kommt. Der Wettbewerb findet dann vom 8. bis 16. August 2020 statt. Kurzbiografie Professor Manz Professor Manz, 1960 in Düsseldorf geboren, ist ein gefragter Solist für Konzert mit Orchester aber auch für Kammermusik. Sein Repertoire umfasst ein Solo- und Kammermusikprogramm von Bach bis zur Moderne. Seine Konzerttätigkeit führte ihn u.a. nach Berlin in die Philharmonie, ins Festspielhaus Salzburg, in die Alte Oper Frankfurt, in die Suntory Hall von Tokyo. Manz verfolgt aber auch eine intensive pädagogische Tätigkeit, sei es seine Meisterkurse in Belgien, Österreich oder Südkorea, er war Gastprofessor an der Ferris-Universität in Yokohama Japan. Er lehrte Klavier an der Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg und war 2017 Vizepräsident dieser Hochschule.   Wolfgang Manz ist wiederholt Juror u.a. beim Deutschen Musikwettbewerb Bonn gewesen, beim Rachmaninow-Wettbewerb Moskau und Darmstadt sowie beim Enescu-Wettbewerb Bukarest. Viele seiner Studenten sind Preisträger bei internationalen Wettbewerben darunter der Ettlinger oder in Hongkong oder Cleveland.  

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Zugänglichkeit von Leistungen und Bürgerservices Ob Industrie, Handwerksbetrieb oder Verwaltung, um das Thema Digitalisierung kommt niemand herum. Wichtig ist gerade für eine Kommune bei den digitalen Veränderungsprozessen, die Bevölkerung mitzunehmen und zugleich sicherzustellen, dass alle Leistungen und Bürgerservices für alle Menschen in der Stadt zugänglich bleiben. Dies war mit einer der Kernaussagen des Vortrags des Hauptamtsleiters Andreas Kraut vor dem Gemeinderat, der grünes Licht für den Ettlinger Weg gab und damit für die digitale Strategie und den Digitalisierungsbeirat. Trotz der Digitalisierung muss es eine Kombination aus digitalen und analogen Prozessen geben, um niemanden auszuschließen, so Kraut, in seinen Händen liegt die Federführung für diesen Prozess.   Bestandsanalyse und Workshops für den Ettlinger Weg Ein wesentlicher Parameter bei dem Digitalisierungsprozess bei der Stadt Ettlingen ist, dass die Bürgerschaft rechtzeitig mit ins Boot genommen wird. Im Herbst soll dies im Rahmen eines ISEK-Prozesses erfolgen, unterstützt durch ein externes Büro. Der Beteiligungsprozess wird analog und auch online erfolgen, um gerade jüngere Bevölkerungsgruppen zu erreichen. Der Sicherheitsaspekt steht ganz oben. Die Bürger müssen Vertrauen in den Datenschutz haben, betonte Kraut. Grundlage für den Ausbau der Digitalisierung und den Ettlinger Weg war eine Bestandsanalyse. Die Dokumentation listet auf, welche Maßnahmen bereits umgesetzt, welche in Planung und Bearbeitung sind. In unterschiedlichen Workshops innerhalb der Verwaltung sowie mit dem Gemeinderat wurden Ideen und Maßnahmenvorschläge erarbeitet. Sieben Kategorien gibt es darunter Verkehr, Bildung und Handel. Darüber hinaus hat die Stadt eine interkommunale Zusammenarbeit initiiert mit den großen Kreisstädten im Landkreis sowie mit Baden-Baden, Rastatt, Bühl und Gaggenau. Die Städte wollen sich bei der Umsetzung von Digitalisierungsmaßnahmen gegenseitig unterstützen. Voraussichtlich im April gibt es das nächste Treffen.   Bildung eines Digitalisierungsbeirates Auch dem Vorschlag der Verwaltung, einen Digitalisierungsbeirat zu bilden, stimmten die Gemeinderäte zu. In diesem Beirat werden Vertreter des Gemeinderats, von IT-Unternehmen, des Jugendgemeinderates, aus der Verwaltung, der OB und BM sowie die Geschäftsführern der Stadtwerke Ettlingen GmbH und der Stadtbau Ettlingen GmbH vertreten sein. Zu den Sitzungen dieses Beirates können je nach Thema oder Projekt Fachkundige hinzugezogen werden. Es ist geplant, dass Bürger in Fragen der Digitalisierung sich direkt an den Beirat wenden können über den städtischen Digitalisierungsbeauftragten, der Andreas Kraut ist. In den regelmäßigen Treffen dieses Beirates sollen Digitalisierungsprojekte ausgewählt und priorisiert werden. Das Hauptamt wird ein Update des elektronischen Dokumentenmanagements vornehmen, das den Erfordernissen der sog. E-Akte gerecht wird. Darauf aufbauend können dann auch der E-Posteingang und E-Rechnung angegangen werden. Eine neue moderne E-Sitzungsdienstsoftware soll es geben, die die elektronische Gremienarbeit vereinfachen wird.   Digitalisierung ist kein Trendthema Aus den Reihen des Gemeinderates gab es nur Lob einerseits wie gut die Verwaltung bereits aufgestellt sei und andererseits für den Ettlinger Weg, der den Nutzer im Blick hat und nicht nur welcher Nutzen die Digitalisierung für die Verwaltung hat. Die Digitalisierung ist kein Trendthema, sie wird unser Leben revolutionieren, so der Tenor des Gemeinderates, der überdies auch betonte, dass der Aspekt, die Menschen mitzunehmen, gemeinsam zu gestalten, ebenso der richtige wie die interkommunale Zusammenarbeit, sie ist ein wichtiger Schritt auf dem Ettlinger Weg. Zeitnah zur Gründung soll es die erste Sitzung des Beirates geben und im Herbst voraussichtlich die ersten Diskussionen mit der Bürgerschaft. Überdies wird eine Innovatorengruppe aus IT-affinen Mitarbeitern gebildet werden.

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Perlendes Gold aus Ettlingens Partnerstadt Epernay mit Verkostung und Kauf   Zum vierten Mal findet das große Champagnerwochenende im Ettlinger Schloss statt, vom 12. bis 14. April 2019 kann man dort das „Gold der Marne“ aus erster Hand genießen. Wieder lädt die Stadt Ettlingen gemeinsam mit ihrer französischen Partnerstadt Epernay, einer der Kapitalen des Champagners, sieben Winzer aus der Region rund um Epernay ins edle Ambiente des markgräflichen Adelssitzes ein, um dort ihre erlesenen Erzeugnisse zu präsentieren.   Wie im vorigen Jahr wird es am Samstag von 19 bis 22 Uhr eine Champagner-Bar geben. Gleich geblieben ist die Öffnungszeit für die Verkostung: am Samstag von 11 bis 22 Uhr und am Sonntag von 11 bis 17 Uhr. Die "Eintrittskarte" in die Champagnerwelt ist der Kauf eines Degustations-Glases für 15 Euro, damit wandelt man durch die Schlossräumlichkeiten von Winzer zu Winzer. Wer mehr probieren möchte, erwirbt einfach eine Flasche. Bereits am Freitag, 12. April, kann man sich die Perlen des Champagners zusammen mit edlen Speisen auf der Zunge zergehen lassen. Denn Champagner kann man zu fast allem genießen, nur nicht zu Gerichten auf Essig-Basis. Doch das wissen die Küchenchefs vom Hotel Erbprinz, vom Restaurant Seelig und von Hartmaier’s. Die erlesenen fünfgängigen Menüs werden zusammen mit dem Champagner zu einem wahrlich prickelnden kulinarischen Erlebnis. Wieder mit von der Partie ist in diesem Jahr die Kaffeeblüte, dort wird es Süßes bis herzhaft Leichtes geben. Wer sich die feinen Menüs bei den Ettlinger Gastronomen auf der Zunge zergehen lassen möchte, der sollte sich die Karten direkt bei den beteiligten Restaurants sichern. Aber nicht nur für Freunde der „Perlage“ ist dieses Champagnerfest eine ideale Gelegenheit, neue, unbekannte Champagnerwinzer kennen zu lernen. Auch für Gastronomen und Händler bietet sich dort die Möglichkeit, direkt Kontakte zu Champagnerhäusern zu knüpfen.   Am Samstag und Sonntag wird der Champagner Sommelier Nils Lackner wieder tiefe Einblicke geben in die Welt des prickelnd perlenden Getränkes. Bereits in den vergangenen Jahren wusste er die Zuhörerinnen und Zuhörer auf seiner Reise durch die Champagnerwelt zu begeistern. Selbstredend bleibt es nicht bei der „trockenen Theorie“…... Am Samstag für Einsteiger und Sonntag für Kenner der ‚lieblichen Blasen‘.   „Brüder, kommt schnell, ich trinke Sterne!“, soll der Benediktinermönch Dom Pierre Pérignon ausgerufen haben, als er den ersten Champagner probierte. Überzeugen Sie sich selbst davon, ob er recht hatte…..   Weitere Infos rund um das Fest gibt es bei der Stadtinformation sowie unter www.ettlingen.de/champagnerfest.  

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Das Landesmusikfestival vor zwei Jahren hinterließ einen mehr als bleibenden Eindruck bei den Amateurmusikformationen, bei den Besuchern und nicht zu vergessen bei den Organisatoren. Doch "in diesem Jahr wird es ein regionales Festival werden, wir haben die PAMINA Region zu Gast“, ließ Kulturamtsleiter Dr. Robert Determann bei dem Pressegespräch über diese Veranstaltung wissen. Es werden Akkordeonisten aus dem elsässischen Illkirch-Graffenstaden anreisen, oder Orchester aus der Pfalz oder der Ottenau. Denn hinter den sechs Buchstaben PAMINA verbirgt sich die Abkürzung PA latina für die Pfalz, M Ittlerer Oberrhein und das N ord A lsace. „Die Pamina-Region wird ganz konkret werden, weil dieses Musikfestival die Menschen zusammenbringt“. 70 Vereine, darunter 17 Ettlinger Über 70 Vereine, darunter 17 aus Ettlingen, haben sich angemeldet. „Wir sind mehr als zufrieden“, merkte Determann mit Blick zu Luzie Weber an. Bei ihr laufen im Kulturamt die organisatorischen Fäden für das Musikfest zusammen. Insgesamt 2 300 Aktive werden am 7. Juli die Altstadt in einen großen Konzertsaal verwandeln. Denn auf zehn Plätzen wird ihnen der Teppich ausgerollt werden. Ob auf dem Neuen Markt oder dem Marktplatz, im Rosengarten oder Stadtgarten, im Schlosshof oder im Asamsaal. Das Programm steht zwar, aber es wird sicher an der einen oder anderen Stelle noch Veränderungen geben. Determann erinnerte an das Landesmusikfestival und die unglaubliche Atmosphäre, auch bedingt durch das interessierte und fachkundige Publikum, das durch diese Plattform Anregungen erhält für sein eigenes musikalisches Arbeiten und Repertoire. Selbstredend lassen sich die Ettlinger Chöre Orchester diese Gelegenheit einer Präsentation ihres Könnens nicht entgehen und sind mit von der Partie. Der Gesangverein Spessart plant mit 100 Leuten einen Auftritt. „Was uns gleichfalls freut“, so Determann, dass es ein Kinder- und Jugendchortreffen des Chorverbandes Karlsruhe/Gruppe Albtal auf dem Hugo-Rimmelspacher-Platz geben wird, wo sie rund drei Stunden lang zeigen werden, was sie drauf haben. Hier haben wir eng mit dem badischen Chorverband und ihrer Vorsitzenden Sonja Reinsfelder zusammgenarbeitet.   Ökumenischer Gottesdienst zur Eröffnung Die große Bühne im Schlosshof werden jene Vereine nutzen, die musikalische Tanzshows bieten. Der Asamsaal ist ideal für kammermusikalische Ensembles oder geistliche Musik. Und im Stadtgarten werden Männerchöre auftreten, aber wir wollen auch Männer dazu einladen, einfach mit zu machen. Vielleicht ist das Erlebnis Singen bei dem einen oder anderen so nachhaltig, dass er in einem Verein weitersingen möchte. Die Vereine können ruhig ihre Flyer mitbringen, um Werbung in eigener Sache zu machen. Eröffnet wird das Festival um 10.30 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst auf dem Markplatz. Hier werden die Chöre von Herz-Jesu, St. Martin und der EBO-Chor nebst den Blasorchestern aus Burbach und Schöllbronn für den klingenden Rahmen sorgen. Um 18.30 Uhr wird es dann das große Finale auf dem Marktplatz geben. Festspiele Die Festspiele werden gleichfalls mit dem Bürgerchor und Solisten das Programm bereichern, um ihre Verbundenheit zu unterstreichen. Überdies spielt ja bei der Zauberflöte die Protagonistin Pamina eine nicht unwesentliche Rolle, so Determann mit einem Augenzwinkern. Ein neues Hörerlebnis wird die verjazzte Version von Mozarts Nachtmusik werden, aus der Feder von Wolfgang Klockewitz   Rund 50 000 Euro muss das Kulturamt für die Bühnen und die Technik in die Hand nehmen, von unseren Sponsoren der Kultur Region Karlsruhe, dem Badischen Chorverband und der Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe kommen jeweils 2000 Euro. In den kommenden Wochen wird noch an den Stellschrauben für die Feinabstimmung des Programmes gearbeitet werden.

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Als erster Umweltminister Standards gesetzt „Dr. Erwin Vetter setzte als erster Umweltminister Baden-Württembergs von 1987 bis 1992 nicht auf große Worte, sondern auf gute, nachhaltige und ganz konkrete Maßnahmen. Er hat damit Pflöcke eingehauen und Standards gesetzt“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Mittwoch vergangener Woche in Stuttgart anlässlich der Verleihung der Großen Staufermedaille in Gold an Ettlingen ehemaligen OB und Ehrenbürger. Nicht nur Oberbürgermeister Johannes Arnold war wegen dieser hohen und seltenen Auszeichnung in die Landeshauptstadt gefahren, auch der Karlsruher OB Frank Mentrup, Bürgermeister Franz Masino aus Waldbronn, Vetters Familie und Freunde sowie CDU-Parteifreunde aus Ettlingen nahmen an der Feierlichkeit in der Villa Reitzenstein teil. Auf Dr. Vetters Initiative hin wurden in Baden-Württemberg innerhalb weniger Jahres wichtige Gesetze zum Schutz der Umwelt verabschiedet: zum Biotopschutz, zum Bodenschutz, aber auch zum Schutz vor giftigem Sondermüll. Weitere Verdienste Mit dem Integrierten Rheinprogramm habe Vetter eine bundesweit vorbildliche Maßnahme auf den Weg gebracht, so Kretschmann, der den Geehrten mit „Erwin“ und Du ansprach. „Erwins große Liebe zur Heimat und ganz besonders zum Schwarzwald habe ich an seiner Unterstützung für den Nationalpark Nordschwarzwald sehr deutlich und dankbar gespürt“. Von 1992 bis 1996 war der gebürtige Mannheimer Minister im Staatsministerium. Hier war er maßgeblich an der Europapolitik des Landes, an der Verwaltungsreform der 90er-Jahre sowie ahn der Sender-Fusion zum heutigen SWR beteiligt. Anschließend war er zwei Jahre lang Sozialminister und leitete nach seinem Ausscheiden aus dem Kabinett viele Jahre lang als Präsident die Führungsakademie Baden-Württemberg. Große Liebe zur Heimat und Natur „Er hat viel Gutes für die Menschen getan, vor allem als Oberbürgermeister von Ettlingen in den Jahren 1974 bis 1987, aber auch in vielen kulturellen, kirchlichen und sportlichen Ehrenämtern. Vetter habe mit großem Einsatz und viel Umsicht die Sanierung des historischen Stadtkerns betrieben, nach der Gemeindereform das bürgerschaftliche Leben und den Zusammenhalt in Ettlingen gestärkt und den Ruf Ettlingens als Kulturstadt von Rang begründet. Darüber hinaus hat er entscheidend zur Gründung der Technologieregion Karlsruhe beigetragen. Eine besondere Gabe besitze der Geehrte, eine Idee zu entwickeln, auf die Menschen zuzugehen und sie für ein gemeinsames Ziel zu begeistern und dieses Ziel dann mit Geduld und guten Kompromissen zu erreichen. „Auf sein Wort ist Verlass“. Seine Idee der Stiftung pro Politik, die er 20 Jahre lang geleitet habe, sei eine wunderbare gewesen, bei jungen Menschen das Verantwortungsgefühl für das Gemeinwesen zu wecken. Die Staufer stehen für die europäische Idee In seiner Dankesrede machte Vetter deutlich, „dass er eigentlich keinen weiteren Orden mehr wollte. Aber das Geschlecht der Staufer stehe für drei Dinge, die bis heute einen hohen Wert für Politik und Gesellschaft hätten. Es sei Vorläufer der europäischen Idee gewesen, habe so etwas wie das Berufsbeamtentum eingeführt und zudem sei sein geliebtes Ettlingen eine Stauferstadt gewesen.

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Die nächste Sitzungsrunde beginnt: heute, am Dienstag, 12. März tagt öffentlich der Verwaltungsausschuss, morgen, Mittwoch, 13. März, trifft sich der Ausschuss für Umwelt und Technik zur (Vor-)beratung, beide Male finden die Sitzungen im Musensaal des Schlosses statt (Eingang Nord), 17.30 Uhr ist der Beginn. Was steht heute auf der Tagesordnung beim so genannten VA? Insgesamt zwölf Tagesordnungspunkte sind zu besprechen, den Auftakt machen "Aktuelle Probleme im Zugverkehr der AVG, Umgang damit und Planungen für die Zukunft" sowie die Optimierung des Öffentlichen Personennahverkehrs in Ettlingen auf Basis eines Gutachtens, das der Landkreis in Auftrag gegeben hatte. Gleichfalls vorberatend beschäftigt sich der Ausschuss mit der Einrichtung eines weiteren TigeR-Hauses zur Kleinkindbetreuung in Schöllbronn. Satzungsänderungen sind zu besprechen: Musikschul- und Feuerwehrsatzung sowie die Feuerwehrentschädigungssatzung. Gleichfalls in der Vorberatung: der Jahresabschlussbericht des Eigenbetriebs Abwasserbeseitigung für das Wirtschaftsjahr 2016 und der Schlussbericht 2016 der Revision sowie die Feststellung der gebührenrechtlichen Ergebnisse 2016. Der Ausschuss berät über einen Investitionskostenzuschuss für den Modellflugsportverein, da der Verein sein Gelände nicht auf Ettlinger Gemarkung hat, ist dies eine Einzelfallentscheidung. Auch der Austausch der Rauchmelder im Stephanus-Stift am Robberg, eine überplanmäßige Ausgabe, steht zur Vorberatung an. Eine Entscheidung zu treffen hat der Verwaltungsausschuss bezüglich einer überplanmäßigen Ausgabe des Kultur- und Sportamts. Bekanntgaben und Anfragen der Räte beschließen diese öffentliche Sitzung. Wenn am Mittwoch der Ausschuss für Umwelt und Technik, kurz AUT zusammenkommt, stehen zunächst vier Vorberatungen auf dem Plan. Der Sachstand hinsichtlich der Digitalisierung macht den Beginn, dazu gehört auch die Festlegung einer Strategie sowie die Einrichtung eines Digitalisierungsbeirats. Der Baubeschluss für das Planungskonzept der Generalsanierung des Kindergartens und der Sporthalle in Schluttenbach steht zur Vorberatung an und im Rahmen der örtlichen Schulentwicklung das weitere Vorgehen bezüglich der Sanierung der Schillerschule: zustimmende Kenntnisnahme des Wettbewerbsergebnisses, Vergabe von Planungsleistungen und weiteres Vorgehen. Nächster Tagesordnungspunkt ist dann der Aufstellungs- und Offenlagebeschluss für den Bebauungsplan "Nördlich der Seestraße II". Eine Entscheidung zu fällen hat der AUT in Form des Planungsbeschlusses für den Neubau einer Treppenanlage zwischen der Mittelbergstraße und dem Schwarzwaldring in Schöllbronn. Auch diese Sitzung runden Bekanntgaben und Anfragen ab. Die ausführlichen Sitzungsunterlagen und -anlagen sind wie immer im Ratsinformationssystem zu finden.  

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An dem Thema digitale Transformation auf allen Ebenen kommt derzeit niemand vorbei oder kann sich der Thematik ganz verschließen. Auch die Kommunen stellen sich aktiv dieser Herausforderung. Derzeit wird ein Arbeitspapier für eine Digitalisierungsstrategie von der Ettlinger Verwaltung erstellt, es laufen Workshops, um die Dienststellen und die Führungskräfte in diesen Prozess einzubinden. Ein erster Workshop hat auch schon mit Vertretern des Gemeinderats stattgefunden. Die Fäden dafür laufen bei Hauptamtsleiter Andreas Kraut zusammen, der auch Digitalisierungsbeauftragter der Stadt ist. Im März will man mit der Strategie in den Gemeinderat gehen. Nicht alleine digitale Herausforderungen bewältigen Für Oberbürgermeister Johannes Arnold ist es nicht zielführend, wenn jede Große Kreisstadt ihre digitalen Herausforderungen allein zu bewältigen versucht. Bereits in früheren Jahren gab es einen sehr effizienten Schulterschluss zwischen den Großen Kreisstädten im Landkreis Karlsruhe und darüber hinaus. Deshalb wurde bei den Großen Kreisstädten sowohl im Landkreis als auch bei Rastatt, Gaggenau und Bühl angefragt, die ein ähnliches Aufgabenportfolio haben wie Ettlingen. Das erste Treffen hat nun in Ettlingen stattgefunden. Neben den OBs nahmen daran auch Hauptamtsleiter/innen sowie IT-Leiter/innen und Digitalisierungsverantwortliche teil. „Die sehr positiven Rückmeldungen der anderen Städte auf unsere Idee eines Netzwerkes bestätigen uns", merkte Andreas Kraut an. Auf der Agenda standen u.a. Fragen welche Herausforderungen durch den digitalen Wandel anstehen, der Austausch über den jeweiligen Stand im Themenfeld Digitalisierung und in welchem Bereich die Städte jeweils gerne zeitnah einen Schwerpunkt setzen wollen. Effiziente kommunale Arbeitsteilung Es geht dabei um eine effiziente kommunale Arbeitsteilung, die zu schnelleren Ergebnissen, aber auch zu Kostenminimierungen führen soll. Sprich jede Kommune konzentriert sich zum Beispiel auf ein bestimmtes Digitalprojekt, um dann ihre gewonnenen Erfahrungen im Sinne von best pratice an die anderen Städte weiterzugeben. Während sich eine Stadt beispielsweise um die e-Akte kümmert oder den e-Posteingang, richtet eine andere Stadt ihren Fokus auf das Thema e-Mobilität oder Parkraummanagement und die nächste Stadt beschäftigt sich mit e-Payment. Ein nicht unwichtiger Aspekt bei der Zusammenarbeit, es könnten Förderprogramm gemeinsam erschlossen werden, die man allein nicht erschließen könnte. Zusammenarbeit bleibt regional begrenzt Wichtiger Mosaikstein der interkommunalen Zusammenarbeit ist für die teilnehmenden Städte, dass es auf die Region begrenzt bleibt, der Wissens- und Technologietransfer im Mittelpunkt steht und dennoch jede Kommune weiterhin autonom darüber entscheiden kann, welche digitale Strategie und welche Digitalprojekte sie umsetzt. Ende April Anfang Mai werden sich die acht teilnehmenden Großen Kreisstädten und die Stadt Baden-Baden erneut in Ettlingen treffen.  

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Ob WhatsApp-Nachrichten oder Bedienungsanleitung, ob Supermarktangebote oder Zeitschriften, Lesen ist die Grundlage, um am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können, um sich auszutauschen und um Wissen sich anzueignen. "Deshalb ist Lesen ist „die“ Schlüsselkompetenz", unterstrich die Leiterin der Stadtbibliothek Siglinde Taller, die zusammen mit ihrer Stellvertreterin Christine Kratschmann die Statistik für das vergangene Jahr vorstellte. 2018 konnte der Büchertempel sein 30-Jähriges in der ehemaligen Exerzierhalle feiern, die in den kommenden Jahren technisch Stichwort Brandschutz, aber auch räumlich Stichwort Energiekosten saniert werden wird. Im kommenden Jahr steht bereits eine Planungsrate von einer halben Million, und in den folgenden Jahren sind jeweils zwei Millionen eingestellt, ließ Oberbürgermeister Johannes Arnold bei dem Pressetermin wissen. Dann wäre die Bibliothek wieder gut für die Zukunft aufgestellt. Er erinnerte daran, dass in vielen Städten neue Bibliotheken gebaut werden, ein eindeutiges Signal. Sie sind für unsere Gesellschaft ganz wichtige Orte der Bildung und Kultur, hob Arnold heraus. Die gesellschaftlichen Veränderungen führen auch zu inhaltlichen Veränderungen einer Bibliothek. "Doch zentral bleibt die Sprach- und Leseförderung und die Medienkompetenz", betonten die beiden Bibliothekarinnen. Auch wenn die Ausleihe bei den Print-und Nonbook-Medien leicht rückläufig ist (um rund 10 000 auf 268 283 Ausleihen), ein Trend, den auch andere Bibliotheken haben, sind die Zahlen bei der Ausleihe von e-Medien hoch. "Wir haben bei der Onleihe, dem Verbund von Bibliotheken Mittlerer Oberrhein, dem rund 20 Bibliotheken angehören, mit die höchste Ausleihe". 2017 lag sie bei 26 596 ist sie 2018 auf 29 164 gestiegen. Rund 26 000 E-Medien stehen den Benutzern zur Verfügung dank des Verbundes. Die Zeiten, in der Waschkörbeweise die Bücher nach Hause getragen wurden, sind vorüber.   Beim Ankauf , der Etat liegt bei 57 000 Euro, richten wir uns nach der Nachfrage, ließ Taller wissen. Bei den Sachbüchern sind Werke über Gesundheit, Ernährung, Reisen und Basteln gefragt. Musik-CDs sind im Bestand ebenso zurückgegangen CD-ROMs gibt es gar keine mehr, als Stichwort führte Kratschmann Spotify und Netflix an. Die Bibliothek ist aber auch ein Ort, in den viele zum Arbeiten oder zum Lernen kommen, sie ist ein Treffpunkt und ein Ort der Begegnung, was durch die unterschiedlichen Veranstaltungen noch verstärkt wird. "Wir bieten für die Kleinsten und ihre Eltern ebenso Angebote wie für Schulklassen und die Erwachsenen". Begehrt sind die Führungen, die Autorenbegegnungen oder der Vorlesesommer, den wir ausdehnen möchten, um ihn noch attraktiver zu gestalten. Der Familiensonntag ist der Publikumsmagnet aber auch die Samstagsvorlese-Aktionen kommen gut an. Die Literatur am Vormittag lockt die Senioren/-innen in das Gebäude am Rosengarten.   Zugenommen haben auch die Besuchszahlen um 1000 auf 83 642. Aktive Leser hat die Bibliothek über 5 145, davon 2 458 Kinder und Jugendlichen. Gleichfalls gestiegen sind die Neuanmeldungen, aber auch die Nutzung der Internet- und PC-Plätze. Auch 2019 wird die Bibliothek wieder ein mehr als lebendiger Treffpunkt sein, sei es mit der  Wildblütensommer am kommenden Freitag, 22. MÄrz oder dem Krimifrühling mit Wolfgang Burger oder mit Aktionen rund um den Geburtstag der berühmtesten Raupe Nimmersatt. Und im Juni dürfen sich die jüngeren Leser über Tonies im Bestand der Bibliothek freuen. Es handelt es sich um kleine Spielfiguren aus Kinderbüchern, deren Geschichten via einer Box abspielbar sind. „Wir werden rund 50 Figuren anschaffen und wahrscheinlich auch zwei Boxen“. Vom Grüffelo bis zum Drachen Kokosnuss reicht hier die Bandbreite der Figuren, die die Kinder mitnehmen in die Welt der Literatur.   Veranstaltungen für Kinder Neben den Veranstaltungen, die Kinder und Jugendliche fürs Lesen begeistern, gibt es in den kommenden Wochen in der Stadtbibliothek zahlreiche Autorenbegegnungen, ob am 14. März mit Bärbel Oftring „Tatort Natur!“ oder am 21. März Krimilesungen mit Henriette Ich Die drei !!! Um vierbeinige Spürnasen geht es bei Benedikt Weber am 2. April und bei Jan Birck dreht sich alles um König Fußball. Für die Kindergartengruppen gibt es das Theater „Mensch, Puppe: Die kleine Raupe am 21. Mai. … für Erwachsene Um Frauenmärchen aus aller Welt geht es am 8. März mit Annette Volz. Drei Wochen später wird es spannend mit Wolfgang Burgers und Hilde Artmeiers „Gleißender Tod“, einem Thriller mit internationalem Setting, bei dem die Fetzen fliegen. Am 11. April gibt es Literaturtipps der besonderen Art. Das Publikum ist die Jury und entscheidet in einem unterhaltsamen Wettbewerb über die Favoriten. Literarisch geht es weiter am 16. Mai mit Brigitte Riebes „Die Schwestern vom Ku´ damm. Jahre des Aufbaus. Im Mittelpunkt steht die Geschichte starker Frauen im Nachkriegsdeutschland, die Riebe grandios mit der Geschichte der jungen Bundesrepublik zu verweben weiß. Eine gemeinsame Veranstaltung von Stadtbibliothek und Bruchhandlung Abraxas. Unter der Rubrik „Stadtbibliothek“ im Amtsblatt sind alle Veranstaltungen zu finden. www.stadtbibliothek-ettlingen.de .    

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Mit der Telekom App „Park and Joy“ können Autofahrer in Ettlingen ihre Parkgebühren ab sofort mit dem Handy bezahlen. In markierten Parkzonen zeigt die neue App den Fahrern, wo sie das Parkticket bequem mit dem Smartphone bezahlen können. „Mit Park and Joy entfällt die lästige Suche nach Kleingeld und die Parkzeit lässt sich überdies von unterwegs minutengenau verkürzen oder verlängern – ganz nach Bedarf“, erläuterte Bürgermeister Dr. Moritz Heidecker bei einem vor Ort Termin mit Martin Keydel von der Gruppe der FDP, er hatte das Handyparken dereinst angeregt, sowie mit Ordnungsamtschef Kristian Sitzler und seine Mitarbeiterin Andrea Pelzl.   „Im Sinne einer größtmöglichen Kundenorientierung hat die Stadt Ettlingen eine offene Plattform mit mehreren Anbietern für jedwede Zahlungsmöglichkeit beim Parken eingeführt. Das Parkticket per App, Telefonanruf oder SMS ist ein zusätzlicher, moderner Service für jeden, der unsere Stadt besucht oder hier unterwegs ist“, merkte der BM weiter an. „Diese digitale Lösung trägt zur Erleichterung im Parkalltag bei, so Sitzler. Die App „Park and Joy“ ist für iOS oder Android im App Store oder im Google Play Store erhältlich. Die Servicegebühr kostet in den Tarifen BASIC Flex und BASIC Mobilfunkrechnung 19 Cent pro Parkvorgang. Im Tarif COMFORT mit einem monatlichen Festpreis von 1,99 Euro ist die Servicegebühr bereits enthalten. Hinzu kommen die Parkgebühren der jeweiligen Stadt. Bei einer Kontrolle kann der Mitarbeiter des Ordnungsamtes digital überprüfen, ob ein Parkticket per App bezahlt wurde. Wer sich zusätzlich als Park and Joy-Kunde ausweisen möchte, kann eine Vignette in die Windschutzscheibe legen. Diese gibt es unter www.parkandjoy.de zum Download oder im nächsten Telekom Shop. Im nächsten Schritt will die Telekom Parkhäuser und privaten Parkraum in „Park and Joy“ integrieren. Dann können Autofahrer ihre Parkplätze auch dort bequem via App bezahlen. Aktuell sind die Funktionen der App in mehr als 35 Städten verfügbar.

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