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Die Sommerpause ist vorbei, die nächste Sitzungsrunde des Gemeinderats startet heute, Dienstag, 18. September, mit dem Verwaltungsausschuss. Um 17.30 Uhr beginnt die Sitzung in der Stadthalle, insgesamt acht Tagesordnungspunkte gilt es in Vorberatung zu bearbeiten, anschließend folgt eine nichtöffentliche Sitzung. Den Auftakt machen die Schlossfestspiele, erstmals unter der Leitung der neuen Intendantin Solvejg Bauer. Es geht um den Spielplan für die nächste Saison sowie die Kalklulation. Zur Debatte stehen neben einem Musical (Der Mann von La Mancha) eine Oper (Zauberflöte) sowie ein Familienstück (Der geheime Garten), außerdem ist ein Schauspiel vorgesehen (Endstation Sehnsucht, in der Schlossgartenhalle) sowie ein interaktiver Monolog, lukullisches Theater und eine Wanderbühne. Auf der Tagesordnung steht zudem die Vorberatung über die Einrichtung eines Bürgertreffs Neuwiesenreben, über die von der Schule gewünschte Zweizügigkeit des Heisenberg-Gymnasiums, die Einführung des sogenannten "Handy-Parkens" sowie zwei Satzungsänderung (Gebühren zur Sondernutzung an Straßen und Gebühren der unteren Verwaltungs- und Baurechtsbehörde). Am Ende stehen wie immer die "sonstigen Bekanntgaben" und die Anfragen der Gemeinderäte.  Morgen, Mittwoch, 19. September, tagt der Ausschuss für Umwelt und Technik, gleichfalls ab 17.30 Uhr in der Stadthalle, auch bei dieser Sitzung findet im Anschluss an den öffentlichen Teil ein nichtöffentlicher statt. Vier Tagesornungespunkte umfasst das öffentliche Programm, auch bei dieser Sitzung bilden die Bekanntgaben und Anfragen den Schlusspunkt. Tagesordnungspunkt 1 ist die Vorberatung des Satzungsbeschlusses des Bebauungsplans "Durlacher-, Steigenhohl-, Adolf-Kolping-Straße und Vogelsangweg" sowie die Entscheidung über die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange. Um den Bebauungsplan "Oberer Haag, 1. Änderung" geht es bei Punkt 2, vorberatend beschäftigt sich der Ausschuss mit dem Offenlagebeschluss. Wie immer sind die Sitzungsunterlagen im Internet verfügbar, über folgenden Link.

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Ein Tandem bewegt sich nur dann, wenn man gemeinsam im Takt in die Pedale tritt. Auch bei dem gleichnamigen Projekt zwischen Deutschland und Frankreich klappt es nur, wenn alle Partner sich an einen Tisch setzen für den Klimaschutz und die lokale Energiepolitik. Denn nicht nur Deutschland hat sich energiepolitische Ziele gesetzt, auch Frankreich. Und warum sollte jeder für sich das Rad neu erfinden, gemeinsam erreicht man mehr. Dafür gibt es das Tandem-Projekt. Ein Vorzeigetandem ist Epernay-Ettlingen, das nun Gewinner ist mit seiner Energieolympiade. Mit dieser Auszeichnung kehrte nun Stadtwerkegeschäftsführer Eberhard Oehler von Montreuil bei Paris zurück, wo auf einer Konferenz innovative Instrumente der Pionierregionen der Energiewende in Deutschland und Frankreich vorgestellt wurden. 16 Tandems hatten teilgenommen, von denen sechs prämiert wurden.   „Bei unserer Olympiade treten das Stephane-Hessel-Gymnasium in Epernay sowie die Anne-Frank-Realschule und das Albertus-Magnus-Gymnasium in einen „energiereichen“ Wettstreit, sprich durch Verhaltensänderungen oder durch gering investive Maßnahmen den Energie- und Wasserverbrauch in den jeweiligen Schulgebäuden zu reduzieren. Langfristig ist das Projekt angelegt. Bis 2020 soll es laufen und setzt dadurch auch neue wichtige Impulse bei dem Schüleraustausch, für Oehler ein wichtiger Mosaikstein innerhalb des Tandem-Projektes zwischen Ettlingen und Epernay, das seit 2014 läuft sowohl auf Schul- aber auch auf der Ebene zwischen den Mitarbeitern des Service Technique der Stadt Epernay und der Stadtwerke Ettlingen. „Ich hatte nicht erwartet, dass es so toll läuft“. „Und wir haben gelernt, dass die Energiewende keine deutsche Erfindung ist, sondern auch Frankreich große Anstrengungen unternimmt für den Klimaschutz“.   Es freue ihn, dass die Ettlinger und Epernayer Schüler erkannt haben, es geht bei dem Projekt um ihre Zukunft. Entsprechend engagieren sich die Jugendlichen, die mit der Auszeichnung für ihre Olympiade auch einen Gewinn von 6000 Euro erhalten. Zurückliegend haben die Schüler über die Herstellung von Dämmplatten mit phasenwechselfähigen Materialien geforscht.   Ende des Jahres wird ein weiteres Projekt an den Start gehen, ein Energieberatungsbus. „Wir waren uns schnell mit unseren Epernayer Kollegen einig, dass wir zu den Menschen müssen, um sie über Energieeinsparmaßnahmen zu informieren“. Abwechselnd wird der Bus in beiden Gebieten unterwegs sein, bei uns wird er die Stadtteile, das Albtal und jene Gemeinden ansteuern, die „wir mit Gas versorgen“, ließ Oehler wissen. Epernay erhielt eine 80prozentige Förderung für dieses Projekt. „Auf der Konferenz in Montreuil habe ich nicht nur Anregungen für weitere Projekte gesammelt“, so der Stadtwerkechef. Es wird möglicherweise ein Quartett geben. Das Ecokids-Projekt von Montreuil hat auch das Tandem Karlsruhe-Nancy sehr beeindruckt, so dass es hier bei der Umwelterziehung für Kindergartenkinder und Grundschüler einen Schulterschluss zwischen den vier Städten geben könnte.   Der Austausch durch die Tandems gibt aber auch andere Anstöße. So möchten Städte wie Grenoble oder Lorient ihre Energieversorgung bündeln und Stadtwerke gründen. Gerade durch die Kleingruppenarbeit bei der Konferenz lernen wir viel über einander, und Frankreich und Deutschland wachsen noch stärker auf kommunaler Ebene zusammen. Ende Januar 2019 wird es erstmals eine deutsch-französische Energiewendewoche geben.   Erinnert sei, die Idee zur Tandem-Partnerschaft entstand auf der Konferenz „Transition énérgétique vs Energiewende“, veranstaltet vom Städtenetzwerk Energy Cities, dem Klima-Bündnis sowie der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg. Gefördert wird Tandem von der französischen Umwelt und Energieagentur ADEME und dem deutschen Bundesumweltamt.

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Ab sofort läuft die Umfrage zum großen ADFC-Fahrradklima-Test 2018. Der Fahrrad-Club ruft gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium wieder alle Radfahrer/-innen und Radfahrer dazu auf, die Fahrradfreundlichkeit von Städten und Gemeinden zu bewerten. Der Test hilft, Stärken und Schwächen der Radverkehrsförderung zu erkennen. In diesem Jahr ist Familienfreundlichkeit das Schwerpunktthema. Oberbürgermeister Arnold bittet die Bürgerinnen und Bürger deshalb um zahlreiche Teilnahme. Macht Radfahren in Ettlingen Spaß oder Stress? Bei der Online-Umfrage werden 32 Fragen zur Fahrradfreundlichkeit gestellt – beispielsweise, ob das Radfahren Spaß oder Stress bedeutet, ob Radwege von Falschparkern freigehalten werden und ob sich das Radfahren auch für Familien mit Kindern sicher anfühlt. Bis 30. November bewerten ! Die Umfrage findet zwischen 1. September und 30. November 2018 unter www.fahrradklima-test.de statt. Alternativ liegen die Fragebögen im Planungsamt, Schillerstraße 7-9, 3. OG aus. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2019 präsentiert. Ausgezeichnet werden die fahrradfreundlichsten Städte und Gemeinden nach sechs Einwohner-Größenklassen sowie diejenigen Städte, die seit der letzten Befragung am stärksten aufgeholt haben. Mehr als 120.000 Bürgerinnen und Bürger haben 2016 mitgemacht und die Situation in über 500 Städten beurteilt. Ettlingen schloss innerhalb der Stadtgrößenklasse <50.000 Einwohner auf Rang 37 von 364 ab. Die Bewertungen vom letzten Durchgang gibt es auf www.fahrradklima-test.de/karte beim Klick auf „Ettlingen“. Förderung durch Bundesverkehrsministerium Der ADFC-Fahrradklima-Test ist die größte Befragung zum Radfahrklima weltweit und findet in diesem Jahr zum achten Mal statt. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert den ADFC-Fahrradklima-Test 2018 aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP) mit rund 195.000 Euro.

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Mit Beginn des neuen Schuljahres sind wieder einige ausgewählte Bürgerinnen und Bürger von Ettlingen aufgerufen, sich an der Haushaltsbefragung zur alltäglichen Mobilität zu beteiligen, die von der Technischen Universität Dresden (TU Dresden) seit Januar 2018 durchgeführt wird. Die Untersuchung ist Teil des Forschungsprojektes „Mobilität in Städten – SrV 2018“, das in mehr als 120 deutschen Städten und Gemeinden zeitgleich läuft. SrV steht für System repräsentativer Verkehrsbefragung. Das Projekt stellt seit 1972 regelmäßig wichtige Erkenntnisse und Grunddaten für die örtliche und regionale Verkehrsplanung bereit. Im SrV 2018 werden insgesamt über 180.000 Personen befragt. Die anonymisierte Auswertung liefert neben stadtspezifischen Erkenntnissen auch stadtübergreifende Trends, die von der Verkehrsplanung zu berücksichtigen sind. Hierzu gehören beispielsweise auch die allgemeine Nutzung von Carsharing-Angeboten und neuer Möglichkeiten der Elektromobilität. Die Studie wendet sich an alle Schichten der Bevölkerung. Dazu wurde eine repräsentative Stichprobe aus dem Einwohnermelderegister zufällig gezogen. Die Vorgaben der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung werden selbstverständlich beachtet, kontrolliert und eingehalten. Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig. Sie kann telefonisch oder online erfolgen. Alle Haushalte der Stichprobe erhalten ein Ankündigungsschreiben, das sie über die Befragung informiert und um ihre Mitwirkung bittet. Auch eine Telefonhotline und ein Webchat sind eingerichtet. Im Kern der Befragung geht es darum, mit welchen Verkehrsmitteln die Bürgerinnen und Bürger im Alltag unterwegs sind und welche Entfernungen dabei zurückgelegt werden. Da die Voraussetzungen für die Mobilität individuell sehr unterschiedlich sein können, wird beispielsweise auch nach dem Alter, dem Führerscheinbesitz und der Erreichbarkeit von Haltestellen gefragt. Auch Personen, die nur selten unterwegs sind, werden ausdrücklich zur Mitwirkung aufgerufen, da das Verkehrsverhalten der gesamten Wohnbevölkerung erfasst werden soll. Mit der Durchführung der Erhebung hat die TU Dresden das Leipziger Institut Omnitrend GmbH beauftragt. Dort werden alle Daten erfasst, anonymisiert und zur Auswertung an die TU Dresden übergeben. Die Befragung läuft noch bis Januar 2019. Vor Beginn der Sommerferien konnte bereits etwa die Hälfte der erforderlichen Zahl von Haushalten befragt werden. Dieses sehr gute Zwischenergebnis soll nun weiter ausgebaut werden. Die Stadt Ettlingen und die TU Dresden bitten dazu alle zufällig ausgewählten Haushalte, sich an der Befragung zu beteiligen. Allen Teilnehmenden bereits jetzt herzlichen Dank für die Mitwirkung. Weiterführende Informationen sind unter http://tu-dresden.de/srv2018 zu finden. Für Rückfragen steht unter 0800 / 830 1 830 ein kostenloses Infotelefon zur Verfügung.

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Schon am Freitagabend darf in den Altstadtgassen und auf den Plätzen gefeiert werden. Oberbürgermeister Johannes Arnold wird am Freitag, 24. August um 19 Uhr das Marktfest auf dem Marktplatz eröffnen. Rund 60 Vereine und Gastronomen sorgen für gastronomische und für musikalische Köstlichkeiten, für Kinder gibt es Spiel- und Unterhaltungsangebote. Dank der Freunde aus den Partnerstädten wird es wieder Champagner, Kwakbier und Lausitzer Porter geben, um einige wenige Angebote von der europäischen Meile zu nennen. Am Samstag, 25. und Sonntag, 26. August beginnt das Marktfest jeweils um 11 Uhr. Der große Kunsthandwerkermarkt in der Schlossgartenhalle und auf dem Kurt-Müller-Graf-Platz hat am Samstag von 11 bis 20 Uhr sowie am Sonntag von 11 bis 19 Uhr geöffnet. In diesem Jahr werden die Bühnen einzelnen Sponsoren, welche auch das Programm mitfinanziert haben, wieder zugeordnet. So ist die Bühne auf dem Marktplatz und auf dem Hugo-Rimmelspacher-Platz die „Bühne der Privatbrauerei Hoepfner und der Volksbank Ettlingen“, die Bühne auf dem Neuen Markt die „Bühne der Sparkasse Karlsruhe“. Den Auftakt zum Marktfest am Freitagabend machen die „Curbside Prophets“, die „Latin & Rock Company“ und die „Deep River Band“ aus Karlsruhe sowie die „Booze Bombs“ aus Calw. Die Hauptacts am Samstagabend sind neben „Human“ aus Pforzheim, die Bands „Kevin Alamba and the Dynamix“, „Holzklasse“ sowie „Still Cocker“. Und viele weitere Bands von Rock und Pop über Jazz bis hin zu Irish Folk und akustischer Musik laden zum Verweilen ein, aber auch der Musikverein Ettlingen, der Musikzug der Bürgerwehr, die Big Band des Albgaumusikzuges, das Ettlinger Drehorgelorchester, der Shantychor Ettlingen sowie der Gesangverein Sängerkranz Spinnerei Ettlingen und der Harmonika Spielring präsentieren sich. Am Sonntagnachmittag gibt es ab 11 Uhr ein Mitmachzirkus an der Martinskirche für die kleinen Gäste zum Jonglieren, Einrad fahren und vielem mehr. Am Sonntag präsentieren sich wieder in der Leopoldstraße auf der „Meile des Ehrenamtes“ verschiedene Ettlinger Vereine und Organisationen. Weitere Informationen bei der Stadtinformation im Schloss, Tel. 0 72 43/1 01 – 333 und auf www.ettlingen.de .

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Manchmal muss es Schwarz-Weiß sein, wie am vergangenen Sonntag. Denn auf den 52 weißen und 36 schwarzen Tasten des Flügels zauberten die Preisträger des 16. Internationalen Wettbewerbs für junge Pianisten einen Klangfarbenrausch, der von betörend-mangetischer Wirkung war.   Tosenden Applaus bekamen die jungen Tastenkünstler, die gleich einer Metamorphose sich von einem Kind in einen Künstler verwandelten, kaum saßen sie am Flügel. „Ein musikalischer Leckerbissen, den man sich nicht entgehen lassen darf“. Diesen Satz hörte man nicht nur einmal. Ein Erlebnis von großen Nachhall auch und gerade weil es zum Teil noch Kinder sind, die den 88 Tasten der Klaviatur Töne entlocken und Interpretationen, die staunend machen. Bereits die Wertungsspiele im Asamsaal waren fast immer bis auf den letzten Platz belegt nicht nur mit Ettlingern. Und wie ihnen ging es auch der Jury. Es ist unglaublich, auf welch hohem Niveau in der Welt Klavier gespielt wird, unterstrich denn auch der Juryvorsitzende Professor Robert Benz beim Abschlusskonzert in der Stadthalle.   Gerade die Spielkunst der jungen Künstler der Kategorie A bis 15 Jahre berührte das Sentiment der Zuschauer. Doch genauso gebannt wie die Konzertgäste verfolgten auch die Nachwuchspianisten den jeweiligen Auftritt des Preisträgers und sparten nicht mit Applaus, der besonders aufbrandete, als Oberbürgermeister Johannes Arnold die Jurymitglieder auf die Bühne bat. Er erinnerte daran, dass so viele Bewerbungen für den Wettbewerb wie noch nie eingegangen sind. In der zurückliegenden Woche haben die Klaviertöne der Wertungsspiele, aus dem Asamsaal kommend, viele innehalten lassen auf dem Schlossvorplatz. Arnold unterstrich, dass die neue Anschaffung eines neuen Steinway-Flügels für den Asamsaal ein deutliches Signal sei, dass wir die Rahmenbedingungen für die Zukunft geschaffen haben. Er sei sich sicher, dass wir heute zu den bereits berühmten Namen, wie Lang Lang oder Sun-Wook Kim, die den Grundstein für ihre Karriere in Ettlingen legte, weitere hinzufügen können.   Und so international die jungen Pianisten sind, so international ist auch die Jury Ruben Dalibaltayan aus Armenien, Christopher Elton aus Großbritannien, Daejin Kim aus der Reppublik Korea, Wolfgang Manz, Kristin Merscher und Barbara Szczepanska alle aus Deutschland, Zuzana Niederdorfer aus der Slowakei und Catherine Vickers aus Kanada und Robert Benz, der Kopf der Jury. Er dankte den neun Juroren, angesichts der hohen Temperaturen eine wirklich „schweißtreibende“ Arbeit in diesem Jahr. Arnolds Dank galt aber auch Frank Reich für die Organisation und Angelika Jähn, sie hat ein Heer von gut 100 Ehrenamtlichen aufgebaut, die dafür sorgen, dass der Wettbewerb reibungslos abläuft, und den Gastfamilien. Alle zusammen schaffen eine unverwechselbare Atmosphäre. Bereits heute schon habe die Sparkasse Karlsruhe die Zusicherung für den Wettbewerb 2020 gegeben. Dies zeige, dass der Sparkasse die Hochkultur wichtig sei. Gemeinsam mit dem Direktor und dem Vorsitzenden des Vorstandes der Sparkasse Michael Huber überreichte dann der OB die Urkunden an die Preisträger. Warum Yu Lei aus China den 1. Preis bei den jungen Künstlern bis 15 Jahren erhielt, stellte er mit dem „Danse macabre“ Saint-Saens-Liszt-Horowitz unter Beweis. Auch Jinyoung Kweon aus der Republik Korea fand den Weg mit Haydns „Sonate C-Dur Hob. XVI/50“ und Chopins Etüde C-Dur op. 10 Nr. 1 direkt in die Seele der Zuhörer. An und berührend war das Spiel des Drittplatzierten Curtis Phill Hsu aus den USA, der hatte gleichfalls Chopin gewählt und dessen Nocturne F-Dur op. 15 Nr. 1. Mit herrlicher Leichtigkeit ließt Ruogu Wen aus China Mozarts „Sonate C-Dur KV 279 erklingen und die Rumänen Eva Garet, 5. Preis wußte mit Chopins Etüde-a-Moll op. 25 Nr. 11 zu gefallen. Ein Lächeln, das sich nach wenigen Takten in ein atemloses Staunen wandelte, zauberte der Erstplatzierte der Kategorie B (bis 20 Jahre) und EMCY-Preisträger Oleksii Kanke aus der Ukraine mit Grünfelds „Soirée de Vienne“ auf die Gesicher. Mit Rachmaninows Etude-Tableau es-Moll op. 39 Nr. 5 wußte Jonas Aumiller aus Deutschland zu gefallen, 2. Preis, auch der Drittplatzierte hatte sich Rachmaninow für das Preisträgerkonzert ausgewählt, Ondrej Zavadil aus der Tschechiscshen Republik ließ „Prelude B-Dur op. 23 Nr. 2 erklingen. Den ganzen Körper forderte die Sonate Nr. 2 op. 54 des finnischen Komponisten Rautavaara von Rebecca Leung aus Großbritannien, 4. Preis. Ein Feuerwerk zündete Xiaolu Zang aus China, 5. Preis mit Skrjabins Sonate Nr. 4 Fis-Dur op. 30. Warum Jay Myung aus der Republik Korea den Haydn-Preis erhielt, wurde mehr als „ohrenfällig“ bei ihrer Intonierung von Haydns Sonate Es-Dur Hob. XVI/52.  

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Sehr erfolgreich war die zurückliegende Saison der Schlossfestspiele, die letzte unter der Ägide von Intendant Udo Schürmer, der künftig am Aachener und Stuttgarter Theater Regie führen wird. Die Zuschauerzahlen sind für Schürmer ein mehr als eindeutiger Indikator für den Erfolg bei den Festspielen, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum feiern konnten, was mit Sonderproduktionen gefeiert wurde, wie der Schlagerrevue oder die Musicalgala. 39.136 Besucher kamen in diesem Jahr in den Schlosshof, ließ Schürmer beim Abschlussbilanzpressegespräch im Hotel Erbprinz wissen.   Wieder einmal war es das Musical, das in diesem Jahr die größte Besucherzahl verzeichnen konnte. 16.257 Zuschauer sahen „Chicago“. Das sind zwar 1.762 Besucher weniger als beim Kult-Musical „The Rocky Horror Show“ 2017, aber 2.844 mehr als bei Andrew Lloyd-Webbers „Sunset Boulevard“ 2016. Spitzenreiter im Bereich Musical bleibt nach wie vor „Aida“ (2012) mit 19.155 Besuchern. Mit 6.228 Besuchern lagen die Zahlen bei der Shakespeare-Komödie „Der Kaufmann von Venedig“ weit über den Schauspiel-Produktionen der Vorjahre und belegen die Aussage des scheidenden Intendanten Schürmer, dass „wer größer produziert, auch mehr Zuschauer hat“. („Lysistrata“ (2017) hatte 4.045 und „Der zerbrochene Krug“ (2016) 4.503 Zuschauer.   Auch das Kinder- und Familienstück „Das kleine Gespenst“ konnte mit 8.874 verkauften Karten mehr Zuschauer in den Schlosshof locken als die Kinderstücke der Vorjahre „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ 2017: 8.707 und „Der kleine Ritter Trenk“ 2016: 7.784. Zum Jubiläum gab es als Eigenproduktionen die Schlager-Revue „Immer wieder sonntags“ sowie eine Musical-Gala, was den Festspielen 3.746 Zuschauer bescherte. (Revue: 2.347 und Musical-Gala 1.399.) Inkl. der Besucher aller Sonderveranstaltungen, Gastspiele, Konzerte, Lesungen, Jugendstücke und der Programme mit kulinarischen Genüssen wurden 2018 insgesamt 39.136 Besucher gezählt. Damit überholt die Spielzeit die überaus erfolgreiche letztjährige um 3.358 und das Jahr 2016 sogar um 9.344 Besucher. Die Gesamtauslastung 2018 lag bei 83,78 Prozent.   OB Arnold gratulierte Intendant Schürmer zu seinem Erfolg. „Sie haben das richtige Stück beim Schauspiel ausgewählt trotz der Diskussionen im Vorfeld“, unterstrich der Rathauschef. Das Publikum hat die Wahl honoriert. Rund eine halbe Million Besucher haben Sie in den zurückliegenden zwölf Jahren glücklich gemacht. Sie haben den Festspielen einen neuen Schwung mit Ihren Spielplänen gegeben, so Arnold. Und Sie besaßen eine große Kostentreue. „Nicht leicht hatten Sie es gerade bei der Schloss-Sanierung. Drei Jahre lang waren die Proben dadurch beeinträchtigt. Doch die Stückauswahl machte die Baustelle vergessen. „Unter Ihrer Agäide wurde der Kurt-Müller-Graf-Preis ins Leben gerufen“, erinnerte Arnold. „Eine Wertschätzung für den Gründer der Festspiele und zugleich eine besondere Auszeichnung für die Schauspieler“, da das Publikum entscheidet. „Durch unsere Stückauswahl bei den Musicals haben wir eine ganz eigene Nische und dadurch einen Namen geschaffen, so dass die Musicalwelt auf Ettlingen blickte“, merkte Schürmer an. Nicht die Klassiker standen auf dem Spielplan. Rent und Sweeny Todd waren die absoluten Publikumslieblinge. Dieses Renommé zog gute Darsteller an, die unbedingt auch in Nebenrollen mitspielen wollten. „Sie schätzen die familiäre Atmosphäre, zu der auch ganz besonders die Leiterin des Betriebsbüros und Disponentin Barbara Fleck und Katja Speck, Leiterin der Verwaltung beitragen. Während Letztere bei den Festspielen bleibt, verabschiedet sich Frau Fleck nach 18 Jahren von den Schlossfestspielen. Schürmer und Arnold dankten den beiden Frauen. Man sei nun gespannt, wie es bei den Schlossfestspielen 2019 weitergehe. Das Intendanten- und Regiezepter wird Solveig Bauer übernehmen, sie war mehrheitlich vom Gemeinderat im Frühjahr gewählt worden.

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Das Ettlinger Kulturprogramm Kultur live 2018/2019 startet im Herbst mit vielen kulturellen Höhepunkten in eine neue Runde. Von Oktober bis Mai gastiert wieder eine Auswahl hochkarätiger Künstlerinnen und Künstler mit Kleinkunst, Musik, Kabarett und Comedy in Ettlingen. Der Kartenverkauf nimmt spätestens mit dem Marktfest und dem Open Air Kino richtig Fahrt auf, „Kunst-, Kultur- und Festivalinteressierte können sich dort umfassend informieren“, empfahl Oberbürgermeister Johannes Arnold, „das kulturelle Angebot ist ein wichtiger Faktor für die Attraktivität einer Stadt.“ Angelika Schroth, die zusammen mit Kultur- und Sportamtsleiter Dr. Robert Determann und dem Team des KSA alljährlich das Kultur live Programm zusammenstellt, präsentierte die Highlights der kommenden Kultursaison mit insgesamt 24 Veranstaltungen, darunter sieben Nachtcafés, fünf Kultur live Spezial-Veranstaltungen in der Stadthalle fünf Angeboten für Kinder sowie drei Mundart-Spektakeln. Zum Kulturpaket 2018/2019 gehören auch wieder fünf SWR Schlosskonzerte. Erfreulich der Rückblick: „In der zurückliegenden Saison gab es einen erneuten Anstieg bei der Besucherzahl“, so Angelika Schroth, rund 4.250 große und kleine Gäste suchten sich „ihr“ Highlight aus dem umfangreichen Angebot aus, das waren rund 400 mehr als 2017. „Die Auslastung lag bei rund 70 Prozent.“ Ganz speziell wird’s bei Kultur live spezial und den übrigen kulturellen Highlights vom Herbst bis ins Frühjahr hinein: beim Saisonauftakt muss man schnell sein, denn der Kartenverkauf für den Auftritt dreier „unschlagbar guter Kabarettistinnen“: Lisa Fitz, Sissi Perlinger und Lizzy Aumeier mit „Weiberpower pur“ am 13. Oktober (Foto). Die erste große Schlossnacht am 20. Oktober bietet ein Crossover aus Musik, Kabarett, Tanz und Kulinarik und lädt ein, das gesamte Schloss auf eine einzigartige Weise zu erleben: im Asamsaal, den barocken Salons, in Rittersaal und Kleinkunstbühne, Gewölbekeller und in den Ausstellungsräumen des Museums wird ein vielfältiges Programm geboten, das mit Musik, Chanson, Tanz und Kabarett kaleidoskopartig einen Blick auf die Zeitenwende um 1918 werfen wird. Die Folknacht am 10. November feiert mit vier grandiosen Bands, darunter eine bretonische Marching Band mit 20 Dudelsäcken, das zehnjährige Jubiläum. Neu ist, dass es auch einen Tanzkurs für Fortgeschrittene geben wird. Der mittlerweile 4. Poetry in Kooperation mit dem KOHI Kulturraum e.V. am 24. November hat wieder die besten Wortakrobaten geladen. Mit der Sweet Soul X-mas Revue kann man sich stilvoll mit englisch-sprachigen Weihnachtsklassikern wie „White Christmas“, „Mommie kissin‘ Santa Claus“ auf Weihnachten einstimmen. Weiter geht’s im nächsten Jahr, nicht entgehen lassen sollte man sich die von Franky Doo präsentierte Swingnacht mit den Savoy Satellites am 19. Januar. „Wir freuen uns, dass wir Bruno Jonas verpflichten konnten“, der Kabarettist wird am 22. März sein Programm „Nur mal angenommen….“ Vorstellen. Nicht um dreckige Wäsche geht’s bei der Kult-Show NightWash am 28. März. Die Nachtcafés bieten einen gut geschüttelten Mix aus Kabarett, Musik und Comedy, auch für die jüngere Kultur live Generation. So ist der Titel „Jung und intensiv“ Programm am 26. Januar, wenn sich drei junge Künstler, Quichotte, Nektarios Vlachopoulos und Kris Bauer präsentieren. Zuvor jedoch, am 8. Dezember, singen Pepper & Salt A Capella Christmas Songs und die fantastischen Musiker von Berta Epple gastieren im Februar mit Joo Kraus. Wild und skurril wird es Anfang März bei Gankino Circus und am 16. März treffen mit dem Frank Wuppinger Arkestra Balkan, Jazz und Folk zusammen... Der sympathische Isländer Svavar Knútur, der sich selbst als „public health troubadour“ bezeichnet, bietet Anfang April eine emotionale Achterbahnfahrt mit seiner laut Kritik „Ohnmacht erregenden Stimme“(!). Letztmals öffnet das Nachtcafé am 4. Mai seine Türen, wenn Hurst & Puchelt auftreten, mit „G’schichte von de Leut‘ halt“, umrahmt von Folkmusik.   An Besonderheiten erwartet die Fans von Kultur live im November eine Lesung: der Sprecher und Schauspieler Rainer Strecker sorgt zusammen mit Edgar Allen Poe für Grusel am 16. November. Poe gilt als Vorreiter anspruchsvoller Horror- und Schauerliteratur und hat viele Autoren des Genres maßgeblich beeinflusst.   Der Februar steht im Zeichen des Mundartfestivals: vom 14. bis 16. Februar werden unter der Moderation vom Matthias Kehle Mundartkünstler aus der Schweiz, aus Bayern und Hessen reden, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist, mit dabei ist Henni Nachtsheim, 50 Prozent von Badesalz.   Noch etwas Besonderes: am 23. März kann man einen Gitarrenabend genießen, Volker Schäfer präsentiert Claus Boesser-Ferrari und Ulli Bögershausen, weiterer Gast ist Michael Rüber. Auch „die Kurzen“ kommen nicht zu kurz, wobei der Auftakt für die nicht mehr Kleinen ab zwölf Jahren gedacht ist: Rainer Strecker liest nämlich auch für die Kids: „Best of Skulduggery Pleasant“, bei dem ein Skelett, das Elementezauberer ist, das Böse bekämpft….   Theaterzauber „Sonntags um drei“ für Familien gibt es am 2. Dezember mit den Blattwinzlingen für die kleinsten Besucher ab vier Jahren, für Kids ab Sechs sind die „Bremer Stadtmusikanten“ der Badischen Landesbühne am 16. Dezember gedacht. „Der Zauberer von Oz“ ist für Kinder ab fünf Jahren geeignet, das Familienmusical wird am 17. März gezeigt. Den Abschluss bildet am 7. April „Mozarts Ohrwurm“ und der Kleinen Nachtmusik.   Informationen über Preise, Abos und Karten gibt es bei der Stadtinfo, Tel. 07243/101-333 (Montag bis Freitag 9.30 bis 16 Uhr, Samstag 9.30 bis 12.30 Uhr), unter   www.ettlingen.de, www.reservix.de. Das Programm gibt’s an allen üblichen Stellen, außerdem im Internet unter www.ettlingen.de, Kultur.    

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Mitten in die Natur ging es beim 14. Vorlesesommer. Schon das Zelt und der Schlafsack auf der Bühne ließen auf einen Ausflug ins Grüne schließen, der zu einem wilden spannenden, atemberaubenden Abenteuer wurde, mit glücklichem Ausgang natürlich.   Trotz der Wärme stürmten die ersten Kinder in die obere Etage der Stadtbibliothek, um sich die vorderen Plätze zu sichern und so ganz nah beim Geschehen zu sein. „Ella und das Abenteuer im Wald“ von Timo Parvelo hatte sich Bibliotheksmitarbeiterin Christine Kratschmann für den ersten Vorlesedonnerstag ausgesucht. Sie lag mit ihrer Wahl genau richtig. Entführte sie doch gekonnt in die lustigsten Ferien mit Ella, ihrer verrückten Schulklasse und ihrem herrlich tollpatschigen Lehrer, der immer eine Lösung weiß. Und wer glaubt, die Kinder hören nicht gut zu, der wurde wieder mal eines Besseren belehrt. Denn auf Frau Kratschmanns Fragen gab es immer die richtige Antwort. Ellas Klassenkameraden, so verschieden sie sind, halten wie Pech und Schwefel zusammen, ergänzen sich und erreichen so, dass die putzigen Otter, denen sie bei ihrem Naturausflug begegnen nicht nur überleben, sondern auch in ihrem Waldstück bzw. Bach leben dürfen. Doch bis die Sieben mit ihrem Lehrer dieses Ziel erreichen, gilt es ganz gehörig Gehirnschmalz fließen zu lassen.   Glaubt doch ein Herr Yksi hier mitten in der Natur ein Feriendomizil errichten zu können, für dass die Otter wegmüssen. Da hat der Fiesling die Rechnung ohne die Kinder und ihren Lehrer gemacht, die sich gemeinsam pfiffige Ideen ersinnen. Beim Vorlesen der Geschichte erfuhren die Kinder ganz nebenei, dass der Fischotter so begehrt war, respektive sein Pelz, dass er ausgerottet war. Dass es wichtig ist, sich für die Natur einzusetzen, dass man gemeinsam ein Ziel erreicht mit witzigen Einfällen, sich als Riesenotter verkleiden, oder Otterprotestlieder dichten.   Und dann durften die Vorlesesommerzuhörer, weil sie so lange gesessen sind, selbst aktiv werden. Pantomimisch stellten sie unterschiedliche Gegenstände, die man im Sommer und in der Natur braucht, dar, von der Schwimmbrille über die Luftmatratze bis hin zu Fernglas und dem Schlafsack. Anschließend durften die kleinen Leseratten noch in den Regalen stöbern, um die richtige Ferienlektüre zu finden. Vielleicht ein weiteres Ella Abtenteuer. Auf jeden Fall macht den Kindern das Zuhören Spaß und der Vorlesesommer macht Lust aufs Lesen und auf die Bibliothek. Ein Baustein der Leseförderungsaktivitäten der Bibliothek, so die Leiterin Siglinde Taller.   Weiter geht es bei „Donnerstags um Zehn“ am 16. August. Wer regelmäßig kommt, der könnte dann am 30. August zum Zuhörerkönig bzw. –königin gekrönt werden.   Die Bibliothek hat dienstags, donnerstags und freitags von 12 bis 18 Uhr, mittwochs von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet. Weitere Infos www.stadtbibliothek-ettlingen.de.

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Sie hat schon eine Wegstrecke hinter sich die „Angel“-Fackel, das Symbol des Kinder-Lebens-Laufs. Im Juni fiel der Startschuss für diesen einzigartigen Lauf, mit dem der Bundesverband Kinderhospiz auf seine Arbeit, aber nicht nur darauf aufmerksam machen möchte, sondern auch, dass weltweit Kindern eine palliative Versorgung zusteht. Elke Büdenbender, die Ehefrau des Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier und Schirmherrin des Laufs, hat dem ersten Läufer in Berlin die Fackel übergeben, die seither durch Hunderte von Läuferhänden gegangen ist. Gestaltet hat sie ein Vater für seine verstorbene Tochter mit dem Namen Angelina.   Am Morgen des 5. Augustes wird die Fackel eine Gruppe von Ettlinger Läufern in Dammerstock bei der Kirche St. Franziskus in Empfang nehmen, um sie im Laufschritt nach Ettlingen zu bringen. Im Innenhof des Hospizes Arista wartet auf die Sportler nicht nur eine kleine Erfrischung, nebst einer Pferdekutsche und zwei Traktoren, sondern weitere Mitläufer und Radfahrer, die sich gemeinsam auf den Weg machen werden, ganz dem Motto des Laufes entsprechend. Doch zuvor wird der Chor Intone vom Gesangverein Edelweiß Bruchhausen eine kleine Gesangseinlage geben. Anschließend wird sich die Läuferschar auf den Weg machen, der sie über Waldbronn nach Langensteinbach führt, wo der Hospizverein Karlsbad-Marxzell-Waldbronn vor dem Rathaus für eine erfrischende Pause sorgen wird. Kurz vor Pforzheim, in Dietlingen werden die Ettlinger dann von Mitarbeitern/-innen des Kinderhospizdienstes Pforzheim abgeholt, die dann die Fackel übernehmen. Auch wenn es nur zwei Prozent der 6000 kilometerlangen Wegstrecke durch Deutschland ist, dennoch gilt es einiges vorzubereiten und zu organisieren für die Wegstrecke von Dammerstock bis Pforzheim. An einem Strang ziehen hier nicht nur Regina Bindert, Hauptamtliche beim Kinderhospizdienst für Stadt und Landkreis Karlsruhe, und Gertraude Baumgardt, Ehrenamtliche beim Kinderhospizdienst, sondern auch Helma Hofmeister vom Förderverein Hospiz. Während Hofmeister dafür sorgt, dass die Scheune geöffnet ist, dass die Sportler etwas zum Erfrischen bekommen, dass der Chor gar im Atrium des Hospizes singen kann, um die Gäste des Hospizes mit ihrem Gesang zu erfreuen, haben Bindert und Baumgardt die Wegstrecke erarbeitet, die Läufer gesucht und für das „kleine“ Beiprogramm beim Hospiz gesorgt respektive für den auffälligen Begleittross von Kutsche und Traktor. Mit rund 50 Frauen und Männern rechnen Bindert und Baumgardt am Sonntagmorgen und wer weiß, vielleicht gesellt sich der eine oder die andere noch mit dazu, um mehr über die Arbeit des Kinderhospizdienstes zu erfahren, der im Landkreis ambulant ist und kein eigenes Haus hat. „Wir gehen in die Familien“, so Baumgardt, „sind aber nicht nur für das kranke Kind da, wir begleiten auch die Geschwisterkinder“. Ab der Diagnose kann man uns in Anspruch nehmen, so Bindert. Im vergangenen Jahr waren es 34 Begleitungen, davon 29 schwer kranke Kinder und Jugendliche, aber auch für Familien, in denen die Eltern schwer erkrankt sind, sind wir die richtigen Ansprechpartnerinnen. Der Lauf soll ein Impuls sein und als Vorbild dienen für das weltweite Palliativnetzwerk, in den jeweiligen Ländern Kinder-Lebens-Läufe zu organisieren, merkte Bindert an. Begeistert zeigt sich Baumgardt, dass das Gros der Sportler mit dem Kinderhospizdienst gar nichts zu tun hat. Durch sie werde die Idee ebenso in die Öffentlichkeit getragen, wie durch den Tross von Ettlingen nach Pforzheim. Denn die Kutsche wird ebenso ein großes Banner mit dem Hinweis auf den Kinder-Lebens-Lauf haben, wie die Traktoren. Selbstredend werden die Läufer ein Shirt mit dem Logo tragen.   Mehr über den Kinderhospizdienst: www.kinderhospizdienst-karlsruhe.de über die Deutschlandtour: www.kinder-lebens-lauf.de    

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Die nächste öffentliche Gemeinderatssitzung und zugleich die letzte vor der Sommerpause findet am Mittwoch, 25. Juli, um 17.30 Uhr statt, dieses Mal in der Bürgerhalle Ettlingenweier, Dorfwiesenstr, 1. Zu Beginn ist eine Bürgerfragestunde angesetzt. Insgesamt 21 Tagesordnungspunkte umfasst das Programm, vieles davon wurde vor zwei Wochen in den beiden Ausschüssen vorberaten. Am Anfang stehen Jahresabschlüsse und -ergebnisse. Den Auftakt mach der Bericht der Kämmerei über das Jahresergebnis 2017 und, viel bedeutender, über den Vollzug des Haushalts zum 30. Juni 2018. Es folgen die Jahresabschlüsse 2017 der SWE Netz GmbH, der Gasversorgung Malsch-Durmersheim GmbH, der Jahres- und Konzernjahresabschluss 2017 der Stadtwerke Ettlingen GmbH, der Jahresabschluss 2017 der Stadtbau GmbH. Vorberaten und ausführlich diskutiert wurde bereits über die Pflastersanierung Neuer Markt, dabei geht es um die Genehmigung der Entwurfsplanung, eine Projektvereinbarung mit der Sparkasse Karlsruhe sowie finanztechnische Regelungen. Gleichfalls vorberaten ist die Entwurfsplanung für die Außenanlage Mensa/Basketballfeld. Sanierungsbedürftig ist das Gebäude Kircheplatz 1-3 (Ratsstuben), der Gemeinderat befindet über eine Sanierungsvariante, eine überplanmäßige Auszahlung im laufenden Haushaltsplan sowie über den Abschluss des Architektenvertrags. Vorberaten sind auch das Planungskonzept Waldsaumhalle Oberweier und Fürstenbergsaal, hier: zusätzliche Maßnahmen nebst überplanmäßigen Aufwendungen. Sperrvermerke wird der Gemeinderat aufheben bezüglich des kommunalen Sanierungsfonds für Schulgebäude, er wird auch über die Einrichtung eines Online-Marktplatzes befinden, beides gleichfalls schon ausführlich diskutiert in den Ausschüssen. Weiter geht es um die (vorberatene) Bedarfsplanung hinsichtlich der Kinderbetreuung. Zudem berät der Gemeinderat über den Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplanhs Schleifweg/Kaserne Nord und den (vorberatenen) Bebauungsplan Oberer Haag, 1. Änderung. Weiteres Thema ist die künftige Zusammenarbeit mit der Stadt Rheinstetten im Bereich Kommunalrecht, vorberaten ist die Betriebskostenabrechnung Lehrschwimmbecken. Spenden, verschiedene Bekanntgaben sowie Anfragen der Gemeinderäte beschließen die Sitzung. Die Vor- und Unterlagen sind wie immer im Ratsinformationssystem zu finden. 

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Die Tage des Interims sind gezählt. Nach mehr als einem Jahr Bauzeit kann die Volkshochschule wieder in „ihr“ Gebäude einziehen, dass dann endlich barrierefrei ist. Das Ende der Bauzeit und der Umzug ins das „neue“ haus, unter dessen Dach dann wieder alle Kurse stattfinden können, war dem VHS-Team um die Leiterin Karin Herder-Gysser Anlass, ein besonderes Programm für das 2. Semester 2018 aufzulegen, was sich schon in seiner farbigen Erscheinung widerspiegelt.   Das 65-Jährige der Städtepartnerschaft zwischen Ettlingen-Epernay findet ebenso seinen Niederschlag in einer Fahrt in die Champagnermetropole oder in einem interaktiven Vortrag „Europa anders sehen und neu verstehen gerade im Vorfeld der EU-Parlamentswahlen im Jahr 2019“ mit Dr. Eckhard Gerloff. Eine Musikreise führt nach Bonn zum Komponisten der Europa-Hymne: zu Ludwig van Beethoven, eine Kooperation mit den VHS Heidenheim und Mühlacker. Und was wäre die Welt ohne Bienen, das wird der Nachmittag in Zusammenarbeit mit dem Bienenzüchterverein Ettlingen und Albgau deutlich machen. Und wie sich ein plastikfreier Alltag realisieren lässt, das wird der 2. Februar spannend und lehrreich aufzeigen. Auch hier eine Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Ettlingen. Gerade das Miteinander von Ettlinger Vereinen, Organisationen oder mit Volkshochschulen im Land ist der Leiterin ein wichtiges Anliegen. Wir können uns dadurch viel breiter aufstellen und unsere Partner können sich in einem anderen Rahmen präsentieren. Eine echte win-win-Situation für alle Beteiligten. 160 Seiten stark ist das Broschüre, in der naturgemäß die Sprachenschule den größten Raum einnimmt, aber auch der Gesundheitsbereich bietet ein Spektrum, das von Fitnesstraining bis Zumba reicht. Aber auch Kurse für pflegende Angehörige werden Angebote oder die Gesundheit liegt im Darm. Neu ist Modern Dance Contemporary in Kooperation mit dem Atelier Francis, das Hip-Hop Videoclip für Jugendliche ab 14 Jahre in einem VHS-Kurs anbietet. Wer in die Welt der Gewürze und Kräuter abtauchen möchte, kein Problem, da bietet die VHS eine Fülle an Kursen ob in Ettlingen oder in den Stadtteilen. Der nächste Winter kommt bestimmt und damit der Ski-Langlaufkurs auf dem Feldberg oder geführte Schneeschuhwanderungen. Man sollte ihn nicht verachten den Small Talk, im rechten Moment das richtige Thema. Gute Umgangsformen sind bis heute essentiell für ein souveränes Auftreten. Hier wird Ulrike-Ebba Gräfin von Sparr für das Rüstzeug sorgen. Neu im Bereich Sicherheit und soziale Medien sind die Kurse Trojaner, Trolle, Fakenews und Co mit Daniel Nübling, er wird auch über die sinnvolle Nutzung von Social-Media-Kanälen für den Verein referieren. Auch in den Stadtteilen ist die VHS vertreten, dank der Leiterinnen. Ohne sie könnten wir in den sechs Stadtteilen keine Kurse anbieten, ob Faszien Training oder Ölmalen für Fortgeschritten, ob Lachwanderung in Spessarts Lohwald oder die Expedition in der Wildnis für Kinder von 9 bis 12 Jahren. Kunst und Geschichte werden auch bei der Pamina-VHS großgeschrieben, die mitnimmt zu den Hinterhöfen der Karlsruher Oststadt, zum jüdischen Elsass, zu einer Weinwanderung in Bad Dürkheim und eben zum Lichterfest in die Champagne, wie bereits eingangs schon erwähnt. Reims steht ebenso auf dem Programm wie der Besuch einer Champagnerkellerei und das Lichterfest in Epernay.   Nicht lange zögern mit der Anmeldung, Sie geht via Homepage www.vhs-ettlingen.de oder direkt bei der Volkshochschule, Pforzheimer Straße 14a, 07243 101 483oder vhs@ettlingen.de

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Heute, Mittwoch, 11. Juli, tagt öffentlich der Ausschuss für Umwelt und Technik. Um 17.30 Uhr kommen die Räte in der Stadthalle zusammen, um insgesamt sieben Tagesordnungspunkte zu diskutieren. Sechs sind Vorberatungen im Vorfeld der nächsten Gemeinderatssitzung, eine Entscheidung ist zu treffen, am Ende stehen die Bekanntgaben und Anfragen der Gemeinderäte wie üblich.  Den Auftakt macht die Pflastersanierung Neuer Markt. Bei Stichproben wurde der Zustand der Oberfläche über der Tiefgarage der Sparkasse dokumentiert, nun liegen die Vorstellungen für die Gestaltung sowie die Kostenschätzungen auf dem Tisch. In der Sitzung geht es u.a. um die Entwurfsplanung, eine Projektvereinbarung mit der Sparkasse Karlsruhe sowie eine überplanmäßige Auszahlung.  Gleichfalls in Vorberatung beschäftigt sich der Ausschuss mit der künftigen Gestaltung der Außenanlage der Mensa Schulzentrum und des Basketballfeldes (Ersatz für das am Festplatz wegfallende) sowie der Gestaltung des südlichen Horbachparks. Nächstes Thema ist die Sanierung des Gebäudes Kirchenplatz 1-3 ("Ratsstuben"), die in mehreren Varianten zur Vorberatung vorgestellt wird. Des weiteren geht es um das Planungskonzept für die Generalsanierung der Waldsaumhalle in Oberweier und die Realisierungsvariante nebst Kostenschätzung, die für die von der Verwaltung empfohlene Planung bei rund 1,4 Mio Euro liegt, grob geschätzt. Über zusätzliche Maßnahmen für die Sanierung des Fürstenbergsaals wird der Ausschuss im Vorfeld des Gemeinderats, der die Entscheidung letztendlich treffen wird, diskutieren. Die Sanierungskosten belaufen sich auf etwa 161.000 Euro ursprünglich, doch inzwischen haben sich weitere sinnvolle Ergänzungen herauskristallisiert, in Summe für rund 52.000 Euro: Fenster zur Straßenseite zum Lüften, Heizungsverkleidungen (Gefahr für Kinder), Stauraum, Stromverteilungsoptimierung, Neuverkabelung EDV und Telefon, Optimierung der Lüftungsanlage. Die Firma Brucker BioSpin MRI GmbH in der Rudolf-Plank-Straße will erweitern und braucht Parkplätze, deshalb bespricht der Ausschuss die Änderung des Bebauungsplans Oberer Haag. Zudem wird der AUT den Auftrag für die Instandsetzung des Rathauswehrs vergeben, Kostenpunkt rund 129.000 Euro. Die Unterlagen und Anlagen zu den einzelnen Tagesordnungspunkten gibt es wie immer im Ratsinformationssystem.

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Am Mittwoch, 27. Juni, findet die nächste öffentliche Gemeinderatssitzung statt, aber Obacht: wegen der Fußball-WM beginnt die Sitzung erst um 18 Uhr. Aufgrund der Rathaussanierung muss das Gremium andernorts tagen, dieses Mal im Dorfgemeinschaftshaus, Hofstr. 2, in Schluttenbach. Zu Beginn ist die Bürgerfragestunde anberaumt. Viele der insgesamt 19 Tagesordnungspunkte wurden bereits in den Ausschüssen öffentlich vorberaten, so der Aufstellungs- und Offenlagebeschluss des Bebauungsplans "Durlacher-, Steigenhohl-, Adolf-Kolping-Straße und Vogelsangweg", ebenso die Aufhebung des Architekten-/Investorenwettbewerbs für das ehemalige Feuerwehrareal an der Pforzheimer Straße. Gleichfalls vorberaten wurde der Baubeschluss für den Kindergarten am Festplatz und der Durchführungsvertrag nebst Einleitungs- und Offenlagebeschluss für das Seniorenzentrum Schöllbronn. Die Genehmigung und Finanzierung zusätzlicher Maßnahmen im Rahmen der Rathaussanierung ist vorberaten, die Forsteinrichtung und ein Investitionskostenzuschuss für das Tierheim und die Entscheidung über einen Zuschuss für private Modernisierungsmaßnahmen im Bereich des Sanierungsgebiets Schloss mit Erweiterung Postareal. Von diesen bereits diskutierten Themen abgesehen wird sich der Rat mit der Planung der Kanalsanierung Burbacher Straße befassen im Zusammenhang mit dem Seniorenzentrum Schöllbronn. Bei der Mensaplanung mit Erweiterung der Anne-Frank-Realschule um vier Klassenzimmer muss der Kostenrahmen erhöht werden, weil die Planungen die nächste konkrete Ebene erreichen. Der Rat wird über die Aufhebung von Sperrvermerken entscheiden, damit die Kernstadtwehr ein Löschgruppenfahrzeug, einen Mannschaftstransportwagen sowie einen Abrollbehälter Lüftung anschaffen kann. Erhöhte Kosten haben die Ausschreibungen für die Außenanlage des Container-Kindergartens am Kapellenweg ergeben, Grund ist die extrem gute Auftragslage der Betriebe; darüber muss der Gemeinderat entscheiden. Weitere Themen: Beteiligungsberichte 2016 und Abgrenzung des Geschäftsbereichs des Beigeordneten, sprich: des Bürgermeisters, die Annahme von Spenden und die Bekanntgabe nichtöffentlich gefasster Beschlüsse. Wie immer runden sonstige Bekanntgaben, so es welche gibt, sowie Anfragen der Gemeinderäte die Sitzung ab. Im Anschluss findet eine nichtöffentliche Sitzung statt.    Die Sitzungsunterlagen und Anlagen zu den einzelnen Tagesordnungspunkten sind wie immer im Ratsinformationssystem für jedermann einsehbar. 

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Nicht nur die Sonne strahlte über der Champagner-Metropole Epernay. Denn am vergangenen Wochenende feierten die Einwohner von Epernay gemeinsam mit einer Ettlinger Delegation das 65-jährige der Freundschaft zwischen den beiden Städten. „Das ist wie nach Hause kommen“, so der Kommentar einer Ettlingerin, die nicht das erste Mal in der Stadt an der Marne war. „Die Stadt ist mir ans Herz gewachsen“, merkte ihr Nebensitzer an und genau diese Emotion und Leidenschaft spürte man während den dreitätigen Feierlichkeiten. Nahezu 80 Personen umfasste die Ettlinger Delegation, die der Einladung des Epernayer Bürgermeisters Franck Leroy gefolgt war. Neben der Ettlinger Verwaltungsspitze und Oberbürgermeister a.D. Josef Offele, waren Mitglieder des Gemeinderates, der Schulen, der Naturfreunde, der Feuerwehr sowie „les joggeurs“ des Ettlinger Lauftreffs mit von der Partie. Längst ist es eine Tradition, dass der Ettlinger Lauftreff zu Städtepartnerschaftsjubiläen einen Non-Stopp Stafettenlauf organisiert und damit auch das Erfolgsrezept einer solch langen Freundschaft nahezu symbolisch thematisiert: Ausdauer, Freude, Leidenschaft und Bereitschaft für Neues. So wurden die Läuferinnen und Läufer auch bei strahlendem Sonnenschein von Gästen und Einheimischen gleichermaßen auf dem Place Hugues Plomb in Epernay empfangen und gaben damit das Startsignal für das Festwochenende. Auf besonderes Interesse der Epernayer stieß die Ausstellung des Ettlinger Künstlers Werner Bentz mit dem Titel „Begegnung zwischen Fotografie und Malerei, Ettlingen gesehen von Werner Bentz“. Viele Erinnerungen an schöne Erlebnisse in der deutschen Partnerstadt wurden anhand der künstlerisch bearbeiteten Ettlinger Motive wach. Jean-Manuel Jaquinot hatten den Gästen seinen – von einer Jury als schönsten und ursprünglichsten beurteilten, da ausschließlich aus behauenen Kreidegewölben bestehenden - Champagnerkeller geöffnet. 106 Stufen ging es in den Epernayer Untergrund. Dort erfuhren die Gäste nicht nur, dass es in der Champagnermetropole 100 km Champagnerkeller gibt, sondern erhielten auch in einem charmant auf Deutsch gehaltenem Vortrag des Patrons Insiderwissen über den komplizierten Produktionsprozess des köstlichen Getränks. Die Epernayer Winzerfamilie Janisson-Barandon, seit Jahrzehnten in der Städtepartnerschaft aktiv, hatten ebenfalls ihren Keller geöffnet, bevor man mit dem „train touristique“ die schönsten Seiten der Partnerstadt (wieder) entdecken konnte. Franck Le Roy illustrierte in seinem Rückblick die Geschichte der Partnerschaft und deren Bedeutung im Zwischenmenschlichen und für Europa. Oberbürgermeister Johannes Arnold erinnerte in seiner Ansprache im Garten des prunkvollen Epernayer Rathauses an die Weitsicht der Vorfahren, „nur wenige Jahre nach dem Ende des Krieges dieses Band der Freundschaft zu knüpfen. “Welch starker und tief wurzelnder Wille“ so das Ettlinger Stadtoberhaupt weiter, „Grausamkeiten und Verletzungen der Vergangenheit überwinden zu wollen und dem ehemals nicht nur politischen Gegner die Hand zu Versöhnung zu reichen!“ Er ließ nicht unerwähnt, dass gesellschaftliche Veränderungen und erschütternde Ereignisse in der Welt auch an der Städtepartnerschaft nicht spurlos vorübergegangen seien und so mancher Akzent verschoben worden sei. Doch: “Unsere Herzen schlagen im gleichen Rhythmus“ und man könne stolz sein, viele gemeinsame Projekte verwirklicht zu haben. Hier nannte Arnold die erfolgreiche Kooperation zwischen Schulen beider Städte unter dem Dach des Tandem Projektes, das mit großem Engagement der Ettlinger Stadtwerke seit einigen Jahren junge Menschen zusammenführt, die sich über Nachhaltigkeit insbesondere bei der Energieversorgung Gedanken machen. Die sportliche Beteiligung Epernayer Läufer beim Ettlinger Halbmarathon im August fand ebenfalls Erwähnung wie der enge Kontakt der Naturfreunde und der Ettlinger Feuerwehr zu den französischen Partnern und die mittlerweile dritte Ausgabe des Champagnerfestes im Ettlinger Schloss. Der herzliche Kontakt der Verwaltungen sowie die persönliche Freundschaft der beiden Stadtoberhäupter trügen darüber hinaus zur Zukunftssicherung dieser zweitältesten deutsch-französischen Partnerschaft bei. Einig waren sich Johannes Arnold und sein Amtskollege Franck Leroy über die Bedeutung der Beteiligung der Jugendlichen an der Städtepartnerschaft. „Je mehr man nationalistische Tendenzen innerhalb Europas und der ganzen Welt erkennt, umso wichtiger ist es, positive Beispiele der Kooperation und Solidarität entgegenzusetzen“ unterstrich Ob Arnold seine Überzeugung, dass mit vereinten Kräften künftig der Schüleraustausch zwischen beiden Städten wieder zur tragenden Säule der Städtepartnerschaft wird. Das Epernayer Rathaus, ehemals im Besitz der Familie Auban-Moet, bot eine bezaubernde Kulisse für den geselligen Ausklang der Feierlichkeiten in freundschaftliche Atmosphäre und bei angeregten Gesprächen.  

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