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Die nächste öffentliche Gemeinderatssitzung und zugleich die letzte vor der Sommerpause findet am Mittwoch, 25. Juli, um 17.30 Uhr statt, dieses Mal in der Bürgerhalle Ettlingenweier, Dorfwiesenstr, 1. Zu Beginn ist eine Bürgerfragestunde angesetzt. Insgesamt 21 Tagesordnungspunkte umfasst das Programm, vieles davon wurde vor zwei Wochen in den beiden Ausschüssen vorberaten. Am Anfang stehen Jahresabschlüsse und -ergebnisse. Den Auftakt mach der Bericht der Kämmerei über das Jahresergebnis 2017 und, viel bedeutender, über den Vollzug des Haushalts zum 30. Juni 2018. Es folgen die Jahresabschlüsse 2017 der SWE Netz GmbH, der Gasversorgung Malsch-Durmersheim GmbH, der Jahres- und Konzernjahresabschluss 2017 der Stadtwerke Ettlingen GmbH, der Jahresabschluss 2017 der Stadtbau GmbH. Vorberaten und ausführlich diskutiert wurde bereits über die Pflastersanierung Neuer Markt, dabei geht es um die Genehmigung der Entwurfsplanung, eine Projektvereinbarung mit der Sparkasse Karlsruhe sowie finanztechnische Regelungen. Gleichfalls vorberaten ist die Entwurfsplanung für die Außenanlage Mensa/Basketballfeld. Sanierungsbedürftig ist das Gebäude Kircheplatz 1-3 (Ratsstuben), der Gemeinderat befindet über eine Sanierungsvariante, eine überplanmäßige Auszahlung im laufenden Haushaltsplan sowie über den Abschluss des Architektenvertrags. Vorberaten sind auch das Planungskonzept Waldsaumhalle Oberweier und Fürstenbergsaal, hier: zusätzliche Maßnahmen nebst überplanmäßigen Aufwendungen. Sperrvermerke wird der Gemeinderat aufheben bezüglich des kommunalen Sanierungsfonds für Schulgebäude, er wird auch über die Einrichtung eines Online-Marktplatzes befinden, beides gleichfalls schon ausführlich diskutiert in den Ausschüssen. Weiter geht es um die (vorberatene) Bedarfsplanung hinsichtlich der Kinderbetreuung. Zudem berät der Gemeinderat über den Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplanhs Schleifweg/Kaserne Nord und den (vorberatenen) Bebauungsplan Oberer Haag, 1. Änderung. Weiteres Thema ist die künftige Zusammenarbeit mit der Stadt Rheinstetten im Bereich Kommunalrecht, vorberaten ist die Betriebskostenabrechnung Lehrschwimmbecken. Spenden, verschiedene Bekanntgaben sowie Anfragen der Gemeinderäte beschließen die Sitzung. Die Vor- und Unterlagen sind wie immer im Ratsinformationssystem zu finden. 

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Die Tage des Interims sind gezählt. Nach mehr als einem Jahr Bauzeit kann die Volkshochschule wieder in „ihr“ Gebäude einziehen, dass dann endlich barrierefrei ist. Das Ende der Bauzeit und der Umzug ins das „neue“ haus, unter dessen Dach dann wieder alle Kurse stattfinden können, war dem VHS-Team um die Leiterin Karin Herder-Gysser Anlass, ein besonderes Programm für das 2. Semester 2018 aufzulegen, was sich schon in seiner farbigen Erscheinung widerspiegelt.   Das 65-Jährige der Städtepartnerschaft zwischen Ettlingen-Epernay findet ebenso seinen Niederschlag in einer Fahrt in die Champagnermetropole oder in einem interaktiven Vortrag „Europa anders sehen und neu verstehen gerade im Vorfeld der EU-Parlamentswahlen im Jahr 2019“ mit Dr. Eckhard Gerloff. Eine Musikreise führt nach Bonn zum Komponisten der Europa-Hymne: zu Ludwig van Beethoven, eine Kooperation mit den VHS Heidenheim und Mühlacker. Und was wäre die Welt ohne Bienen, das wird der Nachmittag in Zusammenarbeit mit dem Bienenzüchterverein Ettlingen und Albgau deutlich machen. Und wie sich ein plastikfreier Alltag realisieren lässt, das wird der 2. Februar spannend und lehrreich aufzeigen. Auch hier eine Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Ettlingen. Gerade das Miteinander von Ettlinger Vereinen, Organisationen oder mit Volkshochschulen im Land ist der Leiterin ein wichtiges Anliegen. Wir können uns dadurch viel breiter aufstellen und unsere Partner können sich in einem anderen Rahmen präsentieren. Eine echte win-win-Situation für alle Beteiligten. 160 Seiten stark ist das Broschüre, in der naturgemäß die Sprachenschule den größten Raum einnimmt, aber auch der Gesundheitsbereich bietet ein Spektrum, das von Fitnesstraining bis Zumba reicht. Aber auch Kurse für pflegende Angehörige werden Angebote oder die Gesundheit liegt im Darm. Neu ist Modern Dance Contemporary in Kooperation mit dem Atelier Francis, das Hip-Hop Videoclip für Jugendliche ab 14 Jahre in einem VHS-Kurs anbietet. Wer in die Welt der Gewürze und Kräuter abtauchen möchte, kein Problem, da bietet die VHS eine Fülle an Kursen ob in Ettlingen oder in den Stadtteilen. Der nächste Winter kommt bestimmt und damit der Ski-Langlaufkurs auf dem Feldberg oder geführte Schneeschuhwanderungen. Man sollte ihn nicht verachten den Small Talk, im rechten Moment das richtige Thema. Gute Umgangsformen sind bis heute essentiell für ein souveränes Auftreten. Hier wird Ulrike-Ebba Gräfin von Sparr für das Rüstzeug sorgen. Neu im Bereich Sicherheit und soziale Medien sind die Kurse Trojaner, Trolle, Fakenews und Co mit Daniel Nübling, er wird auch über die sinnvolle Nutzung von Social-Media-Kanälen für den Verein referieren. Auch in den Stadtteilen ist die VHS vertreten, dank der Leiterinnen. Ohne sie könnten wir in den sechs Stadtteilen keine Kurse anbieten, ob Faszien Training oder Ölmalen für Fortgeschritten, ob Lachwanderung in Spessarts Lohwald oder die Expedition in der Wildnis für Kinder von 9 bis 12 Jahren. Kunst und Geschichte werden auch bei der Pamina-VHS großgeschrieben, die mitnimmt zu den Hinterhöfen der Karlsruher Oststadt, zum jüdischen Elsass, zu einer Weinwanderung in Bad Dürkheim und eben zum Lichterfest in die Champagne, wie bereits eingangs schon erwähnt. Reims steht ebenso auf dem Programm wie der Besuch einer Champagnerkellerei und das Lichterfest in Epernay.   Nicht lange zögern mit der Anmeldung, Sie geht via Homepage www.vhs-ettlingen.de oder direkt bei der Volkshochschule, Pforzheimer Straße 14a, 07243 101 483oder vhs@ettlingen.de

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Heute, Mittwoch, 11. Juli, tagt öffentlich der Ausschuss für Umwelt und Technik. Um 17.30 Uhr kommen die Räte in der Stadthalle zusammen, um insgesamt sieben Tagesordnungspunkte zu diskutieren. Sechs sind Vorberatungen im Vorfeld der nächsten Gemeinderatssitzung, eine Entscheidung ist zu treffen, am Ende stehen die Bekanntgaben und Anfragen der Gemeinderäte wie üblich.  Den Auftakt macht die Pflastersanierung Neuer Markt. Bei Stichproben wurde der Zustand der Oberfläche über der Tiefgarage der Sparkasse dokumentiert, nun liegen die Vorstellungen für die Gestaltung sowie die Kostenschätzungen auf dem Tisch. In der Sitzung geht es u.a. um die Entwurfsplanung, eine Projektvereinbarung mit der Sparkasse Karlsruhe sowie eine überplanmäßige Auszahlung.  Gleichfalls in Vorberatung beschäftigt sich der Ausschuss mit der künftigen Gestaltung der Außenanlage der Mensa Schulzentrum und des Basketballfeldes (Ersatz für das am Festplatz wegfallende) sowie der Gestaltung des südlichen Horbachparks. Nächstes Thema ist die Sanierung des Gebäudes Kirchenplatz 1-3 ("Ratsstuben"), die in mehreren Varianten zur Vorberatung vorgestellt wird. Des weiteren geht es um das Planungskonzept für die Generalsanierung der Waldsaumhalle in Oberweier und die Realisierungsvariante nebst Kostenschätzung, die für die von der Verwaltung empfohlene Planung bei rund 1,4 Mio Euro liegt, grob geschätzt. Über zusätzliche Maßnahmen für die Sanierung des Fürstenbergsaals wird der Ausschuss im Vorfeld des Gemeinderats, der die Entscheidung letztendlich treffen wird, diskutieren. Die Sanierungskosten belaufen sich auf etwa 161.000 Euro ursprünglich, doch inzwischen haben sich weitere sinnvolle Ergänzungen herauskristallisiert, in Summe für rund 52.000 Euro: Fenster zur Straßenseite zum Lüften, Heizungsverkleidungen (Gefahr für Kinder), Stauraum, Stromverteilungsoptimierung, Neuverkabelung EDV und Telefon, Optimierung der Lüftungsanlage. Die Firma Brucker BioSpin MRI GmbH in der Rudolf-Plank-Straße will erweitern und braucht Parkplätze, deshalb bespricht der Ausschuss die Änderung des Bebauungsplans Oberer Haag. Zudem wird der AUT den Auftrag für die Instandsetzung des Rathauswehrs vergeben, Kostenpunkt rund 129.000 Euro. Die Unterlagen und Anlagen zu den einzelnen Tagesordnungspunkten gibt es wie immer im Ratsinformationssystem.

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Am Mittwoch, 27. Juni, findet die nächste öffentliche Gemeinderatssitzung statt, aber Obacht: wegen der Fußball-WM beginnt die Sitzung erst um 18 Uhr. Aufgrund der Rathaussanierung muss das Gremium andernorts tagen, dieses Mal im Dorfgemeinschaftshaus, Hofstr. 2, in Schluttenbach. Zu Beginn ist die Bürgerfragestunde anberaumt. Viele der insgesamt 19 Tagesordnungspunkte wurden bereits in den Ausschüssen öffentlich vorberaten, so der Aufstellungs- und Offenlagebeschluss des Bebauungsplans "Durlacher-, Steigenhohl-, Adolf-Kolping-Straße und Vogelsangweg", ebenso die Aufhebung des Architekten-/Investorenwettbewerbs für das ehemalige Feuerwehrareal an der Pforzheimer Straße. Gleichfalls vorberaten wurde der Baubeschluss für den Kindergarten am Festplatz und der Durchführungsvertrag nebst Einleitungs- und Offenlagebeschluss für das Seniorenzentrum Schöllbronn. Die Genehmigung und Finanzierung zusätzlicher Maßnahmen im Rahmen der Rathaussanierung ist vorberaten, die Forsteinrichtung und ein Investitionskostenzuschuss für das Tierheim und die Entscheidung über einen Zuschuss für private Modernisierungsmaßnahmen im Bereich des Sanierungsgebiets Schloss mit Erweiterung Postareal. Von diesen bereits diskutierten Themen abgesehen wird sich der Rat mit der Planung der Kanalsanierung Burbacher Straße befassen im Zusammenhang mit dem Seniorenzentrum Schöllbronn. Bei der Mensaplanung mit Erweiterung der Anne-Frank-Realschule um vier Klassenzimmer muss der Kostenrahmen erhöht werden, weil die Planungen die nächste konkrete Ebene erreichen. Der Rat wird über die Aufhebung von Sperrvermerken entscheiden, damit die Kernstadtwehr ein Löschgruppenfahrzeug, einen Mannschaftstransportwagen sowie einen Abrollbehälter Lüftung anschaffen kann. Erhöhte Kosten haben die Ausschreibungen für die Außenanlage des Container-Kindergartens am Kapellenweg ergeben, Grund ist die extrem gute Auftragslage der Betriebe; darüber muss der Gemeinderat entscheiden. Weitere Themen: Beteiligungsberichte 2016 und Abgrenzung des Geschäftsbereichs des Beigeordneten, sprich: des Bürgermeisters, die Annahme von Spenden und die Bekanntgabe nichtöffentlich gefasster Beschlüsse. Wie immer runden sonstige Bekanntgaben, so es welche gibt, sowie Anfragen der Gemeinderäte die Sitzung ab. Im Anschluss findet eine nichtöffentliche Sitzung statt.    Die Sitzungsunterlagen und Anlagen zu den einzelnen Tagesordnungspunkten sind wie immer im Ratsinformationssystem für jedermann einsehbar. 

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Nicht nur die Sonne strahlte über der Champagner-Metropole Epernay. Denn am vergangenen Wochenende feierten die Einwohner von Epernay gemeinsam mit einer Ettlinger Delegation das 65-jährige der Freundschaft zwischen den beiden Städten. „Das ist wie nach Hause kommen“, so der Kommentar einer Ettlingerin, die nicht das erste Mal in der Stadt an der Marne war. „Die Stadt ist mir ans Herz gewachsen“, merkte ihr Nebensitzer an und genau diese Emotion und Leidenschaft spürte man während den dreitätigen Feierlichkeiten. Nahezu 80 Personen umfasste die Ettlinger Delegation, die der Einladung des Epernayer Bürgermeisters Franck Leroy gefolgt war. Neben der Ettlinger Verwaltungsspitze und Oberbürgermeister a.D. Josef Offele, waren Mitglieder des Gemeinderates, der Schulen, der Naturfreunde, der Feuerwehr sowie „les joggeurs“ des Ettlinger Lauftreffs mit von der Partie. Längst ist es eine Tradition, dass der Ettlinger Lauftreff zu Städtepartnerschaftsjubiläen einen Non-Stopp Stafettenlauf organisiert und damit auch das Erfolgsrezept einer solch langen Freundschaft nahezu symbolisch thematisiert: Ausdauer, Freude, Leidenschaft und Bereitschaft für Neues. So wurden die Läuferinnen und Läufer auch bei strahlendem Sonnenschein von Gästen und Einheimischen gleichermaßen auf dem Place Hugues Plomb in Epernay empfangen und gaben damit das Startsignal für das Festwochenende. Auf besonderes Interesse der Epernayer stieß die Ausstellung des Ettlinger Künstlers Werner Bentz mit dem Titel „Begegnung zwischen Fotografie und Malerei, Ettlingen gesehen von Werner Bentz“. Viele Erinnerungen an schöne Erlebnisse in der deutschen Partnerstadt wurden anhand der künstlerisch bearbeiteten Ettlinger Motive wach. Jean-Manuel Jaquinot hatten den Gästen seinen – von einer Jury als schönsten und ursprünglichsten beurteilten, da ausschließlich aus behauenen Kreidegewölben bestehenden - Champagnerkeller geöffnet. 106 Stufen ging es in den Epernayer Untergrund. Dort erfuhren die Gäste nicht nur, dass es in der Champagnermetropole 100 km Champagnerkeller gibt, sondern erhielten auch in einem charmant auf Deutsch gehaltenem Vortrag des Patrons Insiderwissen über den komplizierten Produktionsprozess des köstlichen Getränks. Die Epernayer Winzerfamilie Janisson-Barandon, seit Jahrzehnten in der Städtepartnerschaft aktiv, hatten ebenfalls ihren Keller geöffnet, bevor man mit dem „train touristique“ die schönsten Seiten der Partnerstadt (wieder) entdecken konnte. Franck Le Roy illustrierte in seinem Rückblick die Geschichte der Partnerschaft und deren Bedeutung im Zwischenmenschlichen und für Europa. Oberbürgermeister Johannes Arnold erinnerte in seiner Ansprache im Garten des prunkvollen Epernayer Rathauses an die Weitsicht der Vorfahren, „nur wenige Jahre nach dem Ende des Krieges dieses Band der Freundschaft zu knüpfen. “Welch starker und tief wurzelnder Wille“ so das Ettlinger Stadtoberhaupt weiter, „Grausamkeiten und Verletzungen der Vergangenheit überwinden zu wollen und dem ehemals nicht nur politischen Gegner die Hand zu Versöhnung zu reichen!“ Er ließ nicht unerwähnt, dass gesellschaftliche Veränderungen und erschütternde Ereignisse in der Welt auch an der Städtepartnerschaft nicht spurlos vorübergegangen seien und so mancher Akzent verschoben worden sei. Doch: “Unsere Herzen schlagen im gleichen Rhythmus“ und man könne stolz sein, viele gemeinsame Projekte verwirklicht zu haben. Hier nannte Arnold die erfolgreiche Kooperation zwischen Schulen beider Städte unter dem Dach des Tandem Projektes, das mit großem Engagement der Ettlinger Stadtwerke seit einigen Jahren junge Menschen zusammenführt, die sich über Nachhaltigkeit insbesondere bei der Energieversorgung Gedanken machen. Die sportliche Beteiligung Epernayer Läufer beim Ettlinger Halbmarathon im August fand ebenfalls Erwähnung wie der enge Kontakt der Naturfreunde und der Ettlinger Feuerwehr zu den französischen Partnern und die mittlerweile dritte Ausgabe des Champagnerfestes im Ettlinger Schloss. Der herzliche Kontakt der Verwaltungen sowie die persönliche Freundschaft der beiden Stadtoberhäupter trügen darüber hinaus zur Zukunftssicherung dieser zweitältesten deutsch-französischen Partnerschaft bei. Einig waren sich Johannes Arnold und sein Amtskollege Franck Leroy über die Bedeutung der Beteiligung der Jugendlichen an der Städtepartnerschaft. „Je mehr man nationalistische Tendenzen innerhalb Europas und der ganzen Welt erkennt, umso wichtiger ist es, positive Beispiele der Kooperation und Solidarität entgegenzusetzen“ unterstrich Ob Arnold seine Überzeugung, dass mit vereinten Kräften künftig der Schüleraustausch zwischen beiden Städten wieder zur tragenden Säule der Städtepartnerschaft wird. Das Epernayer Rathaus, ehemals im Besitz der Familie Auban-Moet, bot eine bezaubernde Kulisse für den geselligen Ausklang der Feierlichkeiten in freundschaftliche Atmosphäre und bei angeregten Gesprächen.  

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Der Sitzungsturnus des Gemeinderats beginnt nun wieder. Den Auftakt macht heute, Dienstag, 12. Juni, die öffentliche Sitzung des Verwaltungsausschusses , im Achtung, Bürgerkeller der Stadthalle in der Friedrichstraße . Beginn ist um 17.30 Uhr wie gewohnt. Insgesamt stehen sieben Punkte auf der Tagesordnung. Zwei Informationen sowie drei vorzuberatende Themen sind anberaumt, am Anfang steht der Zwischenbericht zum Feuerwehrbedarfsplan, danach werden die Ausschussmitglieder über die Optimierung des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs in Ettlingen in Kenntnis gesetzt, Grundlage ist ein Gutachten für den Landkreis-ÖPNV. Anschließend diskutieren die Räte über die Gewährung eines Investitionskostenzuschusses für Sanierungsmaßnahmen, die der Tierschutzverein Ettlingen vornehmen möchte. In der nächsten Vorberatung gehts um das Postareal, die Räte besprechen die Gewährung eines Zuschusses für eine private Modernisierungsmaßnahme und die Bewilligung einer überplanmäßigen Auszahlung. Wie üblich beschließen Bekanntgaben und Anfragen der Gemeinderäte diese Sitzung.  Umfangreicher ist das Programm für die Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik am Mittwoch, 13. Juni. Sie findet gleichfalls im Bürgerkeller der Stadthalle statt, Start ist um 17.30 Uhr. Hier macht das Thema Einsatz von Pestiziden den Anfang, denn zwei Fraktionen haben Anträge gestellt, darauf zu verzichten: Bündnis 90/Die Grünen und die Fraktion FW/FE. Dabei handelt es sich um eine Vorberatung. Danach beschäftigt sich das Gremium in Form einer Information mit der Sanierung der Schillerschule und dem Stand des Vergabeverfahrens. Danach wird der Baubeschluss für den neuen Kindergarten auf dem Festplatzareal vorberaten. Als nächstes steht die Sanierung des Rathauses auf dem Plan, in dieser Vorberatung geht es um planerische Änderungen und weitere Maßnahmen sowie die Vergabe der Projektsteuerung an eine externe Firma. Zudem müssen überplanmäßige Ausgaben besprochen werden. Die beiden nächsten Tagesordnungspunkte drehen sich um das künftige Seniorenzentrum Schöllbronn, dabei handelt es sich um die nächsten Verfahrensschritte auf dem Weg zum Bebauungsplan. Ein weiterer Bebauungsplan steht zur Vorberatung an, "Durlacher-, Steigenhohl-, Adolf-Kolping- und Vogelsangweg". Anschließend bilanziert der Klimaschutzmanager das Integrierte Klimaschutzkonzept in Form einer Information. Vorberaten wird im Anschluss die Teilnahme der Stadt am European Energy Award (eea). Zwei Entscheidungen fällt der AUT: es geht dabei zum einen um die Sanierung der Pergolen im Rosengarten und die Vergabe der Architektenleistungen und zum anderen um eine Antragstellung für ein Förderprogramm des Bundesumweltministeriums zur Anschaffung weiterer LED-Straßenleuchten.  Alle Vorlagen sowie die Anlagen zu den einzelnen Tagesordnungspunkten sind im Ratsinformationssystem zu finden. 

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Es ist ein Dauerbrenner, dabei ist es eher leiser: das WatthaldenFestival. Seit 25 Jahren zieht es nicht nur Ettlinger in den am östlichen Stadteingang gelegenen Park, um dort mit der ganzen Familie Musik zu genießen. Viele Besucher aus der Region lassen sich dieses Festival der leisen Töne, wie es am Anfang genannt wurde, nicht entgegen auch wegen des berauschend schönen Parks. Am Sonntag, 17. Juni 2018  können alle Freunde dieses Festes den 25. Geburtstag des Watthaldenfestivals feiern. Als eine Erfolgsgeschichte bezeichnete denn auch Oberbürgermeister Johannes Arnold diese Veranstaltung, die drei Väter hatte: Dennis Kleinbub, Harald Hurst und Volker Schäfer. Zum letzten Mal werde er das Festival moderieren, ließ Kleinbub wissen, der aber hinter den Kulissen noch mitwirken möchte. Mitgewirkt am Jubiläumsprogramm hat er zusammen mit Angelika Schroth vom Kulturamt. Und das bietet allerhand wie es sich für ein Jubiläum gehört. Polka trifft auf Balkan Beats, Wiener Klassik auf Soul, Irish Folk auf Pfälzer Rock ´n´ Roll. Der Rathauschef dankte beiden für die Organisation und ließ kurz durchblicken, dass es am frühen Abend eine Ehrung für den langjährigen Macher geben werde. „Wir werden von den Jubiläumsfeierlichkeiten aus Epernay zum 65-jährigen der Städtepartnerschaft früher aufbrechen, damit wir hier in Ettlingen noch das 25-jährige Watthaldenfestival feiern können“, erklärte Arnold.   Von der Idee sei er gleich begeistert gewesen, unterstrich Kulturamtsleiter Dr. Robert Determann Das Musikprogramm war abseits vom Mainstream, das Ambiente be- und verzaubernd, einzig was wir geändert haben zum Anfang. Das Festival findet nicht mehr im Mai, sondern wegen des Wetters und der Temperaturen im Juni statt. Gerade bei diesem Festival spiegle sich jene Mischung aus Identität und Profil wider, was mir ganz wichtig ist. Deshalb hat sich auch in den zurückliegenden Jahren eine echte Ettlinger Marke entwickelt, die die ganze Familie anspricht. Mittlerweile müssen die Bands nicht mehr gesucht werden, sie klopfen an, um im lauschigen Park spielen zu dürfen, ließ Schroth wissen. Ein ungeschriebenes Gesetz war überdies, dass keine Band zweimal bei uns spielt. Mit von Anfang an im Boot als Sponsoren sind Hoepfner, Watt´ s und die Sparkasse. Zum Jubiläum sind die Stadtwerke mit eingestiegen, so dass ein größeres und opulenteres Programm möglich wurde. Nicht lange zu zögern brauchte Stadtwerkechef Eberhard Oehler bei diesem Sponsoring. Auch wir sind wie das Festival eine Ettlinger Marke, nur etwas älter. Eröffnen wird das Festival um 11 Uhr das Sinfonieorchester Ettlingen mit Beethovens berühmter Schicksalssinfonie. Soul und Pop gibt es ab 12.30 Uhr mit den 30 Sängerinnen und Sänger des Durmersheimer Chor Soul and More. Nach Irland nimmt das kernige Trio „The Stokes“ mit ab 14 Uhr. Ne Stunde später und nochmals um 16.30 Uhr gibt es bei der „Marching Band“ gehörig was auf die Ohren, ein integratives Musikprojekt, bei dem auch Flüchtlinge mit von der Partie sind. Pfälzer Rock´ n´ Roll bringen Reinig, Braun & Böhm mit, Preisträger des Pamina-Kulturpreises. Um 17 Uhr werden Kompositionen des Gitarristen Volker Schäfer erklingen, begleitet von Michael Rüber auf dem Schlagzeug und Steffen Liede auf den Percussions. Bei Al Jawala wird es niemandem mehr auf den Sitzen halten, sie verwandeln den Park mit Balkan Beats, Oriental Voocoo und Tropical Gypsy in einen Hexenkessel. Für schwarzen Humor, gewürzt mit irischen und arabischen Melodien sorgt HISS ab 20.45 Uhr , ein unvergesslicher Festivalabschluss. Und für die kleinen Gäste gibt es bei Art Ettlingen Workshops, beim Spechtmobil spielen, das Puppentheater Gugelhupf mit „Kasper fängt das Krokodil“ ansehen, spannende Märchen von Angela Weber hören oder das herrlich-schräge Duo Farfalle mit Jonglage erleben oder die Technik des Graffitisprayens ausprobieren. Ein Kutschen-Shuttle bringt die Gäste mit zwei Pferdestärken vom Schloss zum Park, wo die Lounge Möbel des Augustinusheims zum Chillen einlädt. Die Jungs vom Augustinusheim helfen mit beim Aufbau, Ohne unseren Baubetriebshof wäre das Festival so nicht möglich, betonte Determann. Selbstredend sorgen wieder eine Reihe von Gastronomen und Vereinen, darunter das Kaffeehäusle, der türkische Frauenverein und der Verein Solidarität Fada N´Gourma für die leiblichen Genüsse. Keinen Eintritt werden wir wie in den zurückliegenden Jahren verlangen. Viele geben einen freiwilligen Beitrag, wenn sie sich den Button besorgen. 2017 kamen rund 2 500 Euro zusammen, so Schroth.   Von Anfang an ziert im Übrigen der Kopf des Hephaistos, der sich im Giebel der Villa Watthalden befindet, das Plakat für das Festival.

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