Wandern

Ettlingen ist dank seiner Lage idealer Ausgangspunkt für herrliche Spaziergänge, erlebnisreiche Wanderungen und Radtouren. Am Rande des Schwarzwalds gelegen und in die Rheinebene eingebettet, kommt Ettlingen in den Genuss der Vorzüge zweier Landschaften: der erfrischenden Kühle der Schwarzwaldhöhen wie auch des milden Klimas der Rheinebene.

Am Rhein kann man auf den kilometerlangen gepflegten Wegen die herrliche Umgebung und eine sanfte Brise genießen, auch Touren in die Pfalz auf die andere Rheinseite sind möglich. Von besonderem Reiz ist der nahe gelegene Hardtwald, der mit seiner Ruhe einen idealen Ort der Erholung bietet.

Zum Abschluss Ihrer Tour können Sie bei unseren vielfältigen Gastronomen einkehren und Ihre Energiesreserven wieder aufbauen.

Hier finden Sie zwei Beispieltouren rund um Ettlingen:

Auf den Kreuzelberg (370 m) und zur Ettlinger Linie

Ausgangspunkt: Albgau Freibad, Schöllbronner Straße

Wegstrecke:              13 km

Reine Gehzeit:            4 Std.

Höhenunterschied:      240 m

Kurzbeschreibung:

Albgau-Freibad - Kinderspielplatz - Bei der Hell - Hannesenberg - Richard-Massinger-Weg - Aussichtspavillon -
Abstecher Hannesenklause - Forsthütte - Ettlinger Linie - Spessarter Redoute - Saumweg - Ettlingen

Dies ist eine aussichts- und erlebnisreiche Wanderung auf den Kreuzelberg, der zu den nördlichen Ausläufern des Schwarzwalds zählt. Der Anstieg lohnt sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Die Forstwege, über die größtenteils unsere Wanderung führt, sind gut ausgebaut und bescheren dem Fuß- wie dem Radwanderer beeindruckende Ausblicke, auf dem Rückweg außerdem eine flotte Abfahrt. Zunächst aber ist bis zum Plateau des Kreuzelbergs (377 m) ein Höhenunterschied von immerhin 240 Metern zu überwinden.

Unser Ausgangspunkt ist der große Parkplatz Albgau-Freibad / AVG-Haltestelle. So kann jeder zu Fuß, mit dem Wagen oder mit der Albtalbahn bequem zum Ausgangspunkt unserer Wanderung kommen. Vom Parkplatz wandern wir auf einen Fußweg an Kindergarten und Kinderspielplatz vorbei zum Horbachpark. Wir passieren den kreisrunden Quelltopf, in dem das Wasser der am Hang darüber entspringenden Horbachquelle ans Tageslicht kommt. Über eine Holzbrücke, die über ein Biotop gespannt ist, geht es weiter. Nun haben wir den Saumweg mit der blauen Raute erreicht. Auf diesem bleiben wir bis zur Abzweigung Bei der Hell. Hier beginnt der Richard-Massinger-Weg (blaue Raute). An einer Wegspinne "Hannesenberg" (gelbe Raute) geht es in spitzem Winkel nach links, unser nächstes Ziel ist der neue Aussichtspavillon Hannesenberg. Es lohnt sich, hier eine Weile anzuhalten und die prächtige Aussicht nach Ettlingen und hinab in die Rheinebene zu genießen. Um den Pavillon herum wandern wir mit der gelben Raute weiter bergan. An der Rechtskurve sehen wir einen Hinweis zur Hannesenklause.

Zurück auf unserem Weg gehen wir gemächlich ansteigend weiter. Schließlich haben wir bei der Kreuzelberghütte mit 376 m die Höhe erreicht. Wir sind die ganze Zeit durch einen herrlichen Laubwald gewandert, eine wunderbare Stille umgibt uns. Kurz nach der Hütte geht´s nach rechts zur Ettlinger Linie. Bis zu unserem Umkehrpunkt sind es noch 0,8 Kilometer. Schließlich liegt die Ettlinger Linie vor uns im Wald. Wenn wir ein kleines Stück nach rechts wandern, sehen wir links vom Weg die Wälle der Spessarter Redoute. Sie sind erstaunlich gut erhalten.

Zurückgekehrt zum Wegweiserstandort "Ettlinger Linie" geht´s entlang der Wälle und Gräben zum Parkplatz Spessart an der Straße L 613 Ettlingen - Schöllbronn. Zu unserem nächsten Ziel, dem Pfaffenbrunnen, wandern wir am Spessarter Funkturm vorbei. Der Pfaffenbrunnen, einst wohl in Kloster- oder Kirchenbesitz, erinnert daran, dass es hier Weidenland mit dem Brunnen gab, an dem das Vieh seinen Durst stillen konnte. Vom Pfaffenbrunnen wandern wir zu einer Wegspinne Hochberg, 345 m. Hier müssen wir nach links abbiegen, nun geht es hinab zur Ettlinger Redoute. Weiterhin führt der Weg steil bergab, dann stoßen wir auf den Saumweg. Diesem folgen wir nach rechts bis zu unserem Ausgangspunkt.

Mit dem Rad von Ettlingen zu den Rheinauen

Anfahrt

ab Ettlingen - Stadtmitte - Rheinfähre                        18 km
Rückfahrt ab Rheinfähre                                             17 km
Gesamte Wegstrecke (Hin- und Rückweg) 35 km
Höhenunterschied  gering
Reine Gehzeit (bei Wanderung)
9 - 9,5 Std.

Kurzbeschreibung Hinfahrt
Ettlingen-Stadtmitte - Rheinstraße - Mörscher Straße - Unterführung Autobahn A5 und B3 - Malscher Landgraben - Kreisstraße K 3581 - Silberstreifen - Epplesee - Forchheim - Dammfeld - Panzergraben - Fermasee - Rheinauen - Rheinufer - Rheinfähre

Kurzbeschreibung Rückfahrt

Rheinfähre - Neuburgweier - Mörsch, Rheinaustraße - Bickesheimer Straße - Haltestelle an der Merkurstraße - B 36 überqueren (Ampel) - Hardtwald - B3 und Autobahn A5 - Mörscher Straße - Rheinstraße - Ettlingen - Stadtmitte

Dass der Rhein von Ettlingen aus so leicht erreichbar ist, hätten wir nicht gedacht, als wir diese abwechslungsreiche Radtour aussuchten. Eigentlich gibt es auf dem Weg dahin nur ein Hindernis, das wir überwinden müssen: die Autobahn Frankfurt - Basel und die vierspurige B3. Westlich dieser Trassen beginnt das große Gebiet des Hardtwalds. Vor 200 Jahren bedeckte er eine Fläche, die das Vielfache des heutigen Hardtwaldes ausmachte. Karlsruhe, 1715 von Markgraf Carl Wilhelm gegründet, wurde im einseitigen Hardtwald an der Straße Mühlburg - Durlach errichtet.

Von der Ettlinger Altstadt fahren wir auf der Rheinstraße, dann auf der Mörscher Straße bis zu den beiden Unterführungen von Autobahn bis B 3. Danach teilt sich die Straße. Geradeaus führt die K 3581 nach Forchheim, von dieser zweigt wenig später die L 566 nach Mörsch ab. Als Radfahrer folgen wir links der Mörscher Straße einem Radweg, der uns sicher auf die andere Seite von Autobahn und B 3 bringt. Wenn man mit dem Auto angefahren ist, kann man hier parken und einen Straßenübergang für Fußgänger und Radfahrer benutzen, der Einstieg in unsere interessante Tour liegt auf der jenseitigen Straßenseite. Dort folgen wir einem schmalen Weg, der am Malscher Landgraben entlang führt. Über einen Steg, danach sofort links, kommen wir zur anderen Seite. Jetzt geht es etwa 700 m weiter am Bach entlang durch ein parkartiges Waldgebiet, dann öffnet sich der Wald und ein weiteres Wiesengelände liegt vor uns. Links im Wald verlaufen die Schanzen der Ettlinger Linie etwa parallel zum Malscher Landgraben. Unser Weg führt am rechten Waldrand entlang, teilweise auch innerhalb des Waldsaums. Achtung, der breite Weg geht zwischendurch in einen schmalen Pfad über. Dann stoßen wir auf einen Querweg, den Pirschweg. Diesem folgen wir nach links zu einer Steinbrücke mit zwei Rundbögen, die den Malscher Landgraben  überspannt. Weiter geht es auf einer schnurgeraden Allee bis zur Forchheimer Straße (K 3581). Neben der Straße nach Forchheim verläuft ein Radweg, dem wir folgen. So erreichen wir die Siedlung Forchheim-Silberstreifen. Von der Siedlung und dem Industriegelände ist von unserem Radweg aus (Mark. Forchheim - Rheinfähre) nur wenig zu erkennen, das meiste liegt verborgen hinter Bäumen. Die Autostraße, neben der wir herfuhren, verschwindet mit Erreichen des Stadtteils Silberstreifen in einem Tunnel.

Für uns Radler gibt es jedoch einen oberirdischen Radweg, dem wir durch den Silberstreifen hindurch folgen. Danach geht es weiter an der K 3581 entlang, die mittlerweile aus dem Untergrund wieder aufgetaucht ist. Jetzt passieren  wir noch die Maria-Hilf-Kapelle, dann passieren wir den Epplesee.

Vom Epplesee geht es auf dem Radweg weiter an der K 3581 entlang bis zu B 36. An einer Ampel überqueren wir die viel befahrene Autostraße. Jetzt freuen wir uns über den hübschen Ort Forchheim, den wir nun erreicht haben. Die Hauptstraße ist von Bäumen gesäumt, adrette Wohnhäuser, Geschäfte, Cafés und Gasthöfe begleiten uns auf unserem Weg, der schließlich in die Rathausstraße mündet. Nach rechts geht es hinunter zum Dammfeld. Hier gibt es eine ganze Reihe  von Sport-  und Freizeitanlagen und die Ufgauhalle einschließlich Festplatz sowie reichlich Parkplätze.
Der deutliche Höhenunterschied zwischen altem Ortskern und Dammfeld zeigt an, dass wir jetzt in einem durch Dämme vor Hochwasser geschützten Gebiet unterhalb des alten Ortes befinden. Eine Besiedlung, die erst durch die Tulla'sche Rheinkorrektion möglich wurde.

Von den Parkplätzen am Dammfeld wandern oder fahren wir an Gartenanlagen und Dammfeldsiedlungen vorbei. Dann stoßen wir auf einen Damm, auf dessen Krone es ein Stück weitergeht. Danach verlässt unser Weg die Dammkrone und überquert den romantischen Federbach. Am Panzergraben entlang, einem Gewässer mit Teichrosen und einer interessanten Flora uns Fauna, geht es weiter. Er ist ein Überrest des einstigen Westwalls aus dem 2. Weltkrieg.

Wenig später stehen wir vor einer Informationstafel "Naturschutzgebiet Altrhein-Neuburgweier" am Ufer des Fermasees. Wenn wir von dieser Seite einen Blick auf den See werfen wollen, sollten wir ein paar Meter nach links weiterfahren, denn hier gibt es einen Beobachtungsstand, von dem man das Leben auf dem See beobachten kann, ohne die vielen Wasservögel zu stören.

An der Informationstafel fahren wir nach rechts, da wir den See umrunden wollen. Auf einem Wirtschaftsweg fahren wir geradeaus zum Wald. Auf der linken Seite können wir einen Blick auf ein Stück Altrhein werfen. Schließlich stoßen wir auf den rheinnahen Hochwasserdamm, dem wir nach links folgen. Hier an unserem Umkehrpunkt zur Nordseite des Sees liegt die Bellkopf-Schließe, eine künstliche Verbindung zwischen Altrhein und Überflutungsaue. Auf der Nordseite haben wir ebenfalls schöne Ausblicke auf die stille Wasserfläche des Sees, auch hier gibt es einen  Beobachtungsstand.

Auf unserem Weg um den Fermasee kommen wir dem Rhein immer näher, so dass das leise Tuckern der Motorschiffe bis zu uns herüberdringt. Schließlich stehen wir am Rheinufer und sind beeindruckt von dem krassen Unterschied von Schifffahrtstraße Rhein und Naturlandschaft Rheinauen. Den Rest des Weges wandern wir direkt am Rheinufer entlang bis zur Landestelle der Autofähre.

Rückweg von der Rheinfähre nach Ettlingen

Er führt über Neuburgweier und Mörsch, beides Ortsteile der Gemeinde Rheinstetten. Schön, dass wir schon zu Beginn einem Wegweiser "Ettlingen - Albtal" folgen können. Wir durchqueren Neuburgweier und erreichen wenig später Mörsch auf dem markiertem Radweg, der neben der Umgehungsstraße (L 566) verläuft. In Mörsch geht´s nach rechts auf der Rheinaustraße weiter, wo auch der markierte Radweg abbiegt.

Erst an der Ampel bei der Haltestelle Rheinaustraße der Linie S 2 des Karlsruher Verkehrsverbunds, die Mörsch mit Karsruhe verbindet, wenden wir uns nach rechts in die Bickesheimer Straße. Am Ende der Straße fahren wir geradeaus weiter bis zur Straßenbahnhaltestelle and der Merkurstraße. Eine Ampel ermöglicht uns die gefahrlose Überquerung der B 36. Für unseren Rückweg von Mörsch nach Ettlingen haben wir eine Route fernab jeden Verkehrs gewählt. Sie führt durch den zauberhaften Hardtwald fast bis vor die Tore Ettlingen. Unser Weg beginnt, nachdem wir die B 36 überquert haben. Er schlägt zunächst einen Haken (Radwegzeichen und dem Richtungsschild Ettlingen). Schnurgerade strebt er dem Hardtwald zu.

Schranke verschlossen, für Radfahrer kein Problem! Gleich links im Wald liegt ein großer Rast- und Spielplatz mit vielen Spielgeräten und einer Schutzhütte. Dann nimmt uns die Schönheit dieses Waldes gefangen. Hier herrscht fast lautlose Stille. Schließlich erreichen wir den Waldrand und sind überrascht, dass wir schon so nahe an Ettlingen sind. Direkt neben dem uns bereits bekannten Funkturm treten wir ins Freie. Auf bekanntem Wege geht es nun unter B3 und Autobahn hindurch und auf bekanntem Wege über die Mörscher- und Rheinstraße zurück zu unserem Ausgangspunkt in Ettlingen.

Video Graf Rhena Weg

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