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Zweites Treffen zur interkommunalen Zusammenarbeit am 16.04.2019

Durch Arbeitsteilung Budget und personelle Ressourcen einsparen
Am Dienstag 16.04.2019 fand das zweite Treffen der Interkommunalen Zusammenarbeit (IKZ) „regional.digital“ in Ettlingen statt.

Dort haben die Städte Bretten, Bruchsal, Bühl, Ettlingen, Gaggenau, Rastatt, Rheinstetten, Stutensee sowie Baden-Baden ihre Absicht gefestigt, künftig intensiv miteinander zusammen zu arbeiten und sich in Fragen der Digitalisierung eng auszutauschen. „Bekundetes Ziel aller teilnehmenden Städte ist die Nutzung von Synergien durch strategische Arbeitsteilung. Wir können durch effiziente und gute Abstimmung viel Budget und personelle Ressourcen einsparen, die wir an anderer Stelle besser in die nachhaltige Stadtentwicklung der einzelnen Kommunen und somit der Region investieren“, so Johannes Arnold, Oberbürgermeister der Stadt Ettlingen.

Angebote mit Mehrwert für Bürgerschaft
Das Treffen stand vor allem im Zeichen der grundsätzlichen, strategischen Ausrichtung der Zusammenarbeit, sodass neben den Oberbürgermeister/-innen, Bürgermeistern und Hauptamtsleiter/-innen auch die Fachleute aus den Organisations- und EDV-Abteilungen teilnahmen. „Wir haben eine sehr gute Grundlage erarbeitet, um nachhaltig und zielführend miteinander zu agieren. Jetzt wird es darum gehen konkrete Projekte zu definieren und umgehend anzugehen. Wir wollen so schnell wie möglich gute Angebote mit Mehrwert für die Bürgerschaft in der Region schaffen“, sagt Andreas Kraut, Digitalisierungsbeauftragter der Stadt Ettlingen. Kraut erinnerte daran, dass Anfang März die Stadt mit dem „Ettlinger Weg“ eine kommunale Digitalisierungsstrategie vorgelegt hat. Man wisse um das ambitionierte Unterfangen, das man mit der interkommunalen Zusammenarbeit angehe, fügt Kraut hinzu. „Jede einzelne Stadt steht unter großem Druck, eine eigene, lokale Strategie und konkrete Projekte auf den Weg zu bringen. Die Städte sehen aber auch, dass die gemeinsame Herangehensweise eine große Chance und auch ein Bekenntnis zur Region sind“.

Nächstes Treffen
Das nächste Treffen wird in Bühl stattfinden. Dort werden sich erste fachliche Arbeitsgruppen konstituieren, um an konkreten Projekten zu arbeiten, beispielsweise an den Themenfelder: Parkraumüberwachung durch Sensorik, öffentliches WLAN, die Initiierung von Digitallaboren, eine Städte-App für die Region, die Digitalisierung des Winterdienstes, eine digitale Plattform für Vereine und der Wissenstransfer über die effiziente Herangehensweise zur Erstellung einer digitalen Strategie.

(Erstellt am 16. April 2019)