Re@di wirkt und hat noch viel vor

OberbürgermeisterInnen verlängern erfolgreiche interkommunale Zusammenarbeit

8.10.2020, Bruchsal. Auf Einladung der Stadt Bruchsal kamen am Donnerstag die neun Städte der interkommunalen Zusammenarbeit re@di regional.digital, Baden-Baden, Bretten, Bruchsal, Bühl, Ettlingen, Gaggenau, Rastatt, Rheinstetten und Stutensee zu ihrem Plenum im Bruchsaler Digitalisierungszentrum HubWerk01 zusammen.

Gemeinsam wurde der Fortschritt der Kooperation begutachtet und die Zusammenarbeit auf Grundlage der re@di-Willensbekundung verlängert – und zwar mit einem einstimmigen und begeisterten Votum aller OberbürgermeisterInnen der re@di-Städte. „Ich freue mich über die sehr positive Entwicklung dieses regionalen und wahrscheinlich einmaligen Projektes. Trotz der Corona-Krise haben wir im vergangenen Jahr sehr viel bewegen können. Allein die Tatsache, dass wir eine sehr vertrauensvolle und hochrangige Kooperation aller beteiligten Städte und auf Augenhöhe geschaffen haben, befeuert einen wertvollen Transfer an Wissen und Know-How in vielen Bereichen des digitalen Wandels, sodass wir als Stadtverwaltungen immer bessere, attraktivere, bürgernahe Angebote für die BürgerInnen entwickeln und anbieten können“, so Oberbürgermeister Johannes Arnold.

Austausch mit bundesweit anerkannten Experten

re@di lebt vom Austausch von Sichtweisen und Erfahrungen, zu dem Experten aus dem ganzen Bundesgebiet eingeladen werden. Für das Plenum folgten gleich zwei der Einladung durch re@di: Dr. Stefan Brink, Landesbeauftragter für Datenschutz und Informationssicherheit Baden-Württemberg, einer der profiliertesten Datenschützer Deutschlands, sowie Gerald Swarat, Leiter des Berliner Büro des Fraunhofer Instituts für Experimentelles Software Engineering IESE, und renommierter Experte für Smart City im interkommunalen Kontext. Im sehr guten Dialog habe man spannende Themen konstruktiv erörtert und die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit ausgelotet. Dabei bekam re@di viel Anerkennung. Man habe deutlich gemerkt, dass hier „nicht nur geredet, sondern auch geliefert wird“.

Pionierprojekt Open Region Mittelbaden wächst

Mit dem Plenum wurden weitere Weichen für die Open Region Mittelbaden gelegt. Ziel ist es, dass die re@di-Städte ein gemeinsames, The Things Network-basiertes und somit offenes LoRaWan-Netzwerk ausbauen. „Das Thema Sensorik ist in aller Munde – aber wir packen es an. Fünf Städte haben bereits eine LoRaWan-Infrastruktur aufgebaut und sind nun am Ausrollen von Sensortechnik“, so Oberbürgermeister Johannes Arnold. Besonders eindrucksvoll sei dabei auch die „Wand der funkenden Dinge“ (Sensorwand), die die re@di-Projektgruppe Sensorik eigenständig konstruiert habe und die eine sehr schöne Möglichkeit sei, um Sensorik zu erleben und anzufassen und die Möglichkeiten des „Internet of Things“ (Internet der Dinge) anschaulich zu zeigen. Geplant sei nun eine Road-Show durch die re@di-Städte, um möglichst viele für die Open Regio Mittelbaden zu begeistern.

Die IKZ re@di regional.digital ist ein Zusammenschluss der Städte Baden-Baden, Bretten, Bruchsal, Bühl, Gaggenau, Ettlingen, Rastatt, Rheinstetten und Stutensee. Moderiert und beratend begleitet wird der Zusammenschluss durch die Agentur bächle & spree aus Freiburg. Weitere Informationen finden Sie unter www.readi.de oder bei Twitter @readikommunal.

(Erstellt am 14. Oktober 2020)