Nachtcafé
Michael Krebs: Vom Wunderkind zum Spätentwickler

Samstag, 20. Januar 2007
21.00 Uhr, Schloss, Epernaysaal

“Das Sexsymbol der jungen deutschen Rock'n'Roll-Generation!“ Das würde Michael Krebs so gerne über sich lesen. Von Haus aus ist er aber ein schwäbisches Muttersöhnchen und Anhänger von Schmusepianist Richard Clayderman. Der Konflikt zwischen Wunsch und Wirklichkeit wurde so groß, dass der arme Junge zum Künstler werden musste und ihn jetzt öffentlich auslebt. Schlimm für ihn, aber lustig fürs Publikum. Dafür sprechen die acht Kleinkunstpreise, die Krebs in den letzten zwei Jahren erhalten hat. Die Presse feiert ihn als „komische Antwort auf Richard Clayderman“ (Hamburger Abendblatt) und vergleicht ihn mit G. Kreisler (taz).

Dabei ist er vor allem Michael Krebs, der einst mit dem Klavierspiel begann, um endlich in den Genuss weiblicher Zuneigung zu kommen. Heute ist er Deutschlands leidenschaftlichster Kleinkunst-Rock'n'Roller und legt bei einem Auftritt mindestens eine Frau quer über das Klavier.

Der Exilschwabe bildet aus der Verbindung von Kitsch, Schweinkram und Philosophie eine umwerfend komische Einheit. Kleinkunst-Rock'n'Roll eben.

Gäste, die eine Richard-Clyderman-Schallplatte mitbringen, erhalten an der Abendkasse freien Eintritt!

VVK: 10,-/11,- €
AK: 11,-/12,- €

 

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