Neues Logo steht für Vielfalt und Offenheit

Die Vorsitzenden des Begegnungszentrum mit dem neuen Logo und die Verantwortlichen des Bildungsamtes

„Wir sind ein Ort der Begegnung, der sich künftig noch weiter öffnen und vernetzen möchte“, hob Wolfgang Diebold zusammen mit seiner Seniorenbeiratskollegin Ulrike Mayer bei der Vorstellung des neuen Logos für das Haus im Beisein des Leiters des Amtes für Bildung, Jugend, Familie und Senioren Sebastian Becker und seiner Kollegin Luisa Adamzseski heraus. Bei manchen ist bisweilen noch im Kopf, „wir seien ein Seniorenstift und fragen nach einem freien Zimmer“. Doch das Begegnungszentrum beim Rosengarten ist eine quirlige und lebendige Einrichtung, die mit ihrer großen Vielzahl an Kursen und Angeboten besticht.

Dass „wir uns noch breiter aufstellen und vernetzen, hängt mit dem neuen Seniorenbeirat zusammen, von dem gut die Hälfte neue Mitglieder sind“, erklärte Diebold. Dynamisch und zukunftsorientiert sind zwei wichtige Begrifflichkeiten, die sich auch und gerade in dem neuen Logo widerspiegeln. Abstrahierte Figuren bilden einen bunten Kreis um den Ettlinger Wappenturm unter einem Satteldach, das aber offen ist, offen für Neues, offen für andere gesellschaftliche Gruppierungen, offen für neue Themen, als Stichwort nannte Diebold die Digitalisierung, die „wir uns auf die Fahnen geschrieben haben“, merkte Mayer an. Das Café im Haus war eine der ersten Ettlinger Einrichtungen, das die Chayns-App einsetzte. Legendär sind auch die PC-Kurse im Begegnungszentrum, nicht zu vergessen, das breite Angebot an Sport, Bewegung, Musik, Literatur. Summa summarum 60 Kurse. „Seit neuestem kooperieren wir mit der Volkshochschule, dort läuft die online-Anmeldung“. Wer das nicht möchte, kommt vorbei und meldet sich persönlich an. Bereits seit längerem geht es einmal im Monat mittwochs ins Kino Kulisse zum Filmschauen.

Wir möchten unser Haus auch und gerade für Menschen öffnen, die als Gastarbeiter dereinst nach Ettlingen kamen. Deshalb gab es bereits Gespräche mit dem Centro italiano und mit einem türkischen Verein suchen wir gleichfalls das Gespräch.
Diebold und Mayer verhehlten nicht, dass unsere Generation gut 30 Prozent der Bevölkerung ausmacht, das verpflichtet, Stichwort Klima oder auch Demokratiebewahrung.

Damit das Haus auch bei jenen bekannter wird, die bald in Rente gehen, hat Luisa Adamzseski ein Seminar initiiert mit dem Thema Übergang von der Arbeit in die Rente, „damit haben wir einen Nerv getroffen“. Den Nerv treffen möchte das Team des Begegnungszentrums auch mit der Ausweitung der Angebote in den Stadtteil-Treffs. Es muss sich nicht alles bei uns in Ettlingen ballen. Sowohl die Treffs als auch das Haus beim Rosengarten verstehen sich als Anlaufstelle, so Becker. Man kann sich einbringen, wenn man möchte, oder man bucht einen Kurs.

„Das Niederschwellige ist uns wichtig, und dazu gehört auch, dass es bei uns keine Altersgrenzen gibt“, merkte Diebold abschließend an.

Was, wann läuft beim Begegnungszentrum, einfach im Amtsblatt unter die Rubrik Senioren schauen, dort gibt es wöchentlich einen Überblick über die Aktivitäten oder unter www.bz-ettlingen.de