Ist Ettlingen schon ein Fahr-radparadies?

Das Bild zeigt Radler auf ihrem Radstreifen.

Ab sofort können Radfahrerinnen und Radfahrer wieder das Fahrradklima vor ihrer Haustür bewerten. Dabei wird dieses Mal ein besonderer Fokus auf den ländlichen Raum gelegt, denn dort gibt es viel Potential für den Radverkehr und einen hohen Nachholbedarf beim Infrastrukturausbau. Oberbürgermeister Arnold bittet die Ettlingerinnen und Ettlingern, bis Ende November sich zahlreich an der Abstimmung zu beteiligen.
Macht Radfahren in Ettlingen Spaß oder ist es Stress?

Bei der Online-Umfrage werden 27 Fragen zur Fahrradfreundlichkeit gestellt, ob das Radfahren Spaß oder Stress bedeutet, ob Radwege von Falschparkern freigehalten werden und ob sich das Radfahren für alle Generationen sicher anfühlt. Dazu kommen dieses Jahr fünf Zusatzfragen, die besonders auf die Bedürfnisse von kleineren Orten im ländlichen Raum abzielen. Dabei geht es darum, ob zentrale Ziele wie Schulen, Einkaufsmöglichkeiten oder Arbeitsstätten mit dem Fahrrad gut erreichbar sind, wie sicher sich die Wege in die Nachbarorte anfühlen, ob für Pendler/-innen Fahrradparkplätze an Bahnhöfen vorhanden sind und um die eigenständige Mobilität von Kindern und Jugendlichen.
2020 bewerteten knapp 230.000 Radfahrerinnen und Radfahrer die Fahrradfreundlichkeit in über 1.000 Städten und Gemeinden. Ettlingen wurde dabei mit der Schulnote 3,28 bewertet und landete innerhalb der Stadtgrößenklasse 20.000 - 50.000 Einwohner auf Rang 16 von 415. Die Ergebnisse vom letzten Durchgang können auf https://fahrradklima-test.adfc.de/ergebnisse abgerufen werden.

Die Umfrage findet bis 30. November unter https://fahrradklima-test.adfc.de/ statt. Darüber hinaus liegen die Fragebögen im Planungsamt, Schillerstraße 7-9, 3. OG aus. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2023 vorgestellt.

Der ADFC-Fahrradklima-Test, der zum zehnten Mal stattfindet, ist die größte Befragung zum Radfahrklima weltweit und wird durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert.