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Junge Paten für alte Steine: der Römerbrunnen

Das Bild zeigt die Wasserfont?ne des R?merbrunnens

Im Rahmen des Leitbildprozesses wurde die Idee der Brunnenpatenschaften entwickelt, denn es ist eines der Leitziele Ettlingens, den Erholungswert der Stadt zu bewahren und die „Idylle Fluss und Wasser“ hervorzuheben.Inzwischen haben sich bereits einige Bürgerinnen und Bürger gemeldet, die gerne eine Patenschaft übernehmen möchten und der eine oder andere Brunnen ist schon „in festen Händen“. So zum Beispiel der Römerbrunnen an der Martinskirche, der recht junge Paten gefunden hat. Charlotte, Moritz und Valentin Leistner, fünf, drei und zwei Jahre alt, werden künftig ein Auge auf „ihren“ Brunnen haben. Denn schließlich er für die Kinder ein beliebter Spielplatz, der auch so schön bleiben soll, wie er ist.
Römerbrunnen nennen sich die 1986 aufgestellten, Sandsteine, aus denen und um die herum das Wasser munter sprudelt. Denn die kaum behauenen Quader sind die Überreste einer römischen Tempelanlage, sie wurden bei Ausgrabungen in der Entengasse gefunden. Im Zuge der Kampagne „Ettlingen- Stadt der Brunnen“ wurden Becken und Sprudelsteine, ergänzt durch ein paar „neue“ Quader, nach einem Entwurf des Künstlers Professor Volker Erhard realisiert.

Wer eine Brunnenpatenschaft übernehmen möchte, muss keine Schwerstarbeit befürchten. Die Instandhaltung liegt nach wie vor beim Stadtbauamt. Die Brunnenpaten behalten „ihren“ Brunnen lediglich im Auge. Wenn das Wasser nicht mehr läuft, wenn die Brunnenschale wegen verstopftem Abfluss überzulaufen droht, wenn Beschädigungen festzustellen sind, kann man dies Petra Roth, 101-134, oder Andrea Häfner, für das Leitbild zuständig, 101-211, mitteilen. Dort kann man sich auch melden, wenn man an einer Brunnenpatenschaft interessiert ist. Im Amtsblatt werden in loser Folge die für Patenschaften in Frage kommenden Brunnen vorgestellt.