"Gut zu wissen..."

Die Rubrik mit dem Namen „Gut zu wissen...“ dient dazu mit kurzen aber sehr interessanten Informationen aus den Bereichen Kultur, Migration und Integration Ihr Wissen auszuweiten.

Die Kinder Europas werden immer mehr

Die Kinder Europas

Die „Europäische Idee“ steht mehr als jede andere für den Austausch von verschiedenen Kulturen. Derzeit lässt sich sogar ein Trend erkennen, dass mehr Menschen als echte Europäer geboren werden. Das heißt: Die Elternteile stammen aus jeweils zwei verschiedenen Ländern. Doch wie kommt es dazu? Daran hat das Austauschprogramm Erasmus+ der EU einen sehr großen Anteil. Erasmus+ ist ein Förderprogramm der EU für junge Menschen, das dazu dient den Austausch verschiedener Kulturen voranzutreiben. Viele junge Menschen lernen während ihrer Zeit im Ausland durch Erasmus+ ihren Partner kennen. Indirekt kann dies in Deutschland dazu führen, dass der demografische Wandel gestoppt werden könnte, denn gerade Deutschland ist ein attraktives Land für Menschen aus dem EU Ausland. Spannend, oder?

Quellen: https://www.n-tv.de/leben/Vom-Auslandssemester-zur-Multi-Kulti-Familie-article21280767.html, https://www.erasmusplus.de (aufgerufen am 14.10.2019)

Das jüdische Herbstfest steht vor der Tür

Der jüdische Herbst

Die fallenden Blätter im Herbst locken nicht nur viele Menschen zu Spaziergängen, sie bilden auch eine herausragende Grundlage für das jüdische Glaubensfest Sukkot. Ins Deutsche übersetzt bedeutet Sukkot so etwas wie ,,Laubhütte“, welche den zentralen Ort der Festwoche darstellt. Die Laubhütte wird aus Ästen, Stroh und Laub unter freiem Himmel erbaut. Die Dauer des Fests beträgt sieben Tage und soll an den Auszug der jüdischen Vorfahren aus Ägypten in das gelobte Land erinnern. Dieses Jahr findet das Fest zwischen dem 14. Und 21. Oktober statt. Das Fest hat einen bäuerlichen Ursprung, die Laubhütten, nach denen das Fest benannt wurde, waren schattenspendende Unterstände auf den Feldern der Bauern. In der Festwoche werden Mahlzeiten in der Sukka zu sich genommen und teilweise wird sogar in selbiger übernachtet. Die löchrige Decke der Sukka und der daraus resultierende Anblick der Sterne lässt die Menschen die Vergänglichkeit der Welt zu verstehen. Am letzten Tag des Fests wird für eine gute Ernte, genug Regen und ein gesegnetes, neues Jahr gebetet. Das Fest lässt sich mit dem christlichen Erntedankfest vergleichen, da beide Feste die Verbundenheit der Menschen mit der Natur ausdrücken.
 
Quellen: https://www.religionen-entdecken.de/lexikon/s/sukkot , http://www.judentum-projekt.de/religion/feste/sukkot/ ( aufgerufen am 9.10.2019 )
 

Das buddhistische Fest "Asalha Puja"

Asalha Puja
Der Feiertag Asalha Puja findet im buddismus traditionell immer am Tag des Vollmondes des achten Monats statt und ist außerdem der Beginn der buddhistischen Fastenzeit. Er zählt für viele Buddhisten weltweit zu den wichtigsten religiösen Feiertagen.
Durch das Fest wird an die entstehung des Buddhismus durch Buddha und die Weiterverbreitung seiner Lehre nach sseinem Tod erinnert. In vielen Tempelnt finden dazu an diesem Tag verschiedene Prozessionen statt. Darüber hinaus wird gemeinsam die erste buddhistische Predigt gesprochen.
 
Quelle: https://www.religionen-entdecken.de/lexikon/a/asalha, abgerufen am 05.07.2019

Der muslimische Fastenmonat Ramadan

Ramadan - So feiern die Muslime das Zuckerfest
Am Abend des 4. Juni 2019 endete der Fastenmonat Ramadam, in dem viele gläubige Muslime weltweit vier Wochen lang tagsüber gefastet haben. Das Ende des Ramadan wird nun mit dem dreitägigen Opferfest "Id al-Fitr" gefeiert und ist eines der wichtigsten Muslimischen Fesst.
Das Fest wird traditionell in der Familie gefeiert. die Vorbereitungen dafür beginnen häufig bereits in den letzen Tagen des Ramadans. Bei den Festlichkeiten werden dann am Abend der ersten drei Tage des Folgemonats Schwwal verschiedene landestypische Speisen gemeinsam gegessen. Für die Kinder gibt es viele Süßigkeiten, weshalb das Fest auch häufig Zuckerfest genannt wird.
 
Quelle: https://www.merkur.de/welt/opferfest-2015-eid-al-adha-islam-fest-mm-5536374.html, aufgerufen am 07.06.2019

Silvester weltweit

Silvester weltweit - so feiern die Menschen aus verschiedenen Ländern
„Bonne année“, „Happy New Year“ oder wie die Deutschen sagen: „Frohes neues“, hört man am Abend des 31. Dezembers auf der ganzen Welt. Dabei hat jedes Land seine ganz eigenen Traditionen und Bräuche.
Wer in Italien Glück und Erfolg für das neue Jahr möchte, sollte möglichst rote Unterwäsche tragen und in der Silvesternacht Schweinshaxe mit Linsen essen. In Tschechien sind die Linsen ebenfalls von Bedeutung, da nach dortiger Tradition ein Mitternachtsessen mit Linsen finanziellen Erfolg mit sich bringt. Darüber hinaus lesen viele Familien ihr Schicksal aus dem Kerngehäuse eines halbierten Apfels ab. Sind die Kerne in Form eines Kreuzes angeordnet, bringt das neue Jahr Unglück, in Sternform wird Glück erwartet. In Spanien gilt es um Mitternacht für jeden Glockenschlag eine Weintraube, also insgesamt 12 Stück, zu essen. Wer sich hierbei verzählt, muss im neuen Jahr mit Unglück rechnen.
 
Quelle: https://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/rezepte/1056978-216-silvesterbraeuche-in-fremden-laendern-so.html

Länderfakten

Länderfakten

Das reichste Land der Welt ist derzeit Island, mit einem Pro-Kopf-Vermögen von 587.649 US-$.Das ärmste Land ist die zentralafrikanische Republik. Das Pro-Kopf-Einkommen dort beträgt 581 Dollar jährlich. (Deutschland vergleichsweise: 43.919 Dollar)Das bevölkerungsreichste Land der Welt ist China, denn dort leben derzeit circa über 1,4 Milliarden    Menschen. Es wird allerdings vermutet, dass Indiens Bevölkerung die chinesische in den nächsten Jahrzehnten überholen wird.Mit Abstand das bevölkerungsärmste Land der Welt stellt der Vatikan mit 930 Einwohnern dar.Das ethnisch am diversesten bevölkerte Land ist Papua-Neuguinea.Der heißeste unbewohnte Ort der Welt befindet sich in der Wüste Dasht-e Lut im Südosten des Irans. (70,7 °C)Der kälteste Ort der Welt befindet sich in kleinen Tälern im Herzen der Antarktis. (-93,2°C)
 Quellen: https://www.gevestor.de/details/die-10-reichsten-laender-der-welt-deutschland-bleibt-aussen-vor-724326.html, https://www.zeit.de/2017/12/zentralafrikanische-republik-armut-entwicklungshilfe-afrika, https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1722/umfrage/bevoelkerungsreichste-laender-der-welt/, http://www.atanango.com/laendervergleich-demografie-bevoelkerung--low--50--9/, https://www.worldatlas.com/articles/most-ethnically-diverse-countries-in-the-world.html, https://www.billiger-mietwagen.de/reisewelt/highlights/natur/heissester-ort-der-welt.html, http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/antarktis-fast-minus-hundert-grad-satellit-misst-kaelterekord-fuer-die-erde-a-1215462.html (aufgerufen am 09.08.2018)
 

Der Islam

Weltreligionen - Der Islam

Der Islam ist die jüngste der drei monotheistischen Weltreligionen und besteht seit dem frühen 7. Jahrhundert. Heute gilt er mit über 2,2 Milliarden Anhängern als die zweitgrößte Religion weltweit. Vor allem im Mittleren Osten, sowie dem Norden Afrikas ist der Islam weitverbreitet. Der Glauben gründet sich auf die Offenbarungen des Propheten Mohammed, der zwischen 570-632 n. Chr. auf der arabischen Halbinsel lebte und immer wieder Botschaften von Gott empfing. Diese Offenbarungen, auch Suren genannt, sind in der heiligen Schrift der Muslime, dem Koran, gesammelt. Der zweite Teil des Korans besteht aus den sogenannten „Hadithen“, auf deutsch „Erzählungen“ über das Leben und die spezifischen Verhaltensweisen des Propheten.
Die weltweit größte Religionsgemeinschaft innerhalb des Islam nennen sich Sunniten. Sie machen etwa 90% aller Muslime aus. Die zweitgrößte Gruppe sind die Schiiten, die zum Beispiel im Iran die Bevölkerungsmehrheit darstellen.
Im Islam spielt die Befolgung der sogenannten „5 Säulen des Islam“ eine große Rolle.
Diese „Säulen“ stehen für das Glaubensbekenntnis, das tägliche 5-malige Beten, das Fasten während des Monats Ramadan, die soziale Pflichtabgabe an Bedürftige sowie die Pilgerfahrt nach Mekka.
Zum Beten können Muslime in ihr Gebetshaus, die Moschee gehen. Alle Besucher einer Moschee ziehen ihre Schuhe aus und die Frauen bedecken in der Regel ihr Haar. Vor dem Gebet vollziehen die Besucher „Wudu“, das heißt sie reinigen sich nach bestimmten Vorgaben. Die fünf Pflichtgebete werden in der Moschee von einem sogenannten Imam vorgebetet. Männer und Frauen beten getrennt voneinander.


Quellen:
http://www.sueddeutsche.de/politik/islam-was-schiiten-und-sunniten-trennt-1.840806, https://www.religionen-entdecken.de/lexikon/m/moschee, https://www.planet-wissen.de/kultur/religion/islam/index.html (abgerufen am 08.06.2018)

Das Judentum


Weltreligionen - Das Judentum

Das Judentum ist die älteste monotheistische Religion, die noch heute existiert. Weltweit gibt es circa 14,2 Millionen Religionsanhänger, wovon die meisten in Israel und den USA leben. Vor rund 3000 Jahren wurde das Judentum gegründet und ist somit die erste der drei abrahamitischen Religionen. Die zwei anderen, Christentum und Islam, entstanden später aus dem Judentum.
Die Heilige Schrift der Juden ist die Tora, welche die 5 Bücher Mose sowie die rabbinischen Schriften beinhaltet. Innerhalb des Glaubens unterteilt man in das moderne „Reformjudentum“, das „konservative Judentum“ und die strengste Form, das „orthodoxe Judentum“.
Juden haben insgesamt 613 Lebensregeln, die Mitzwot genannt werden. Besonders wichtig sind die 10 Gebote, die es auch im Christentum gibt. Außerdem bestehen eine Vielzahl von Essensvorschriften, Kleiderregeln, sowie Bräuche und Traditionen für Anlässe wie den wöchentlichen Ruhetag Sabbat (Freitagabend bis Samstagabend), Hochzeiten und Beerdigungen.
Jüdische Mädchen erreichen im Alter von 12 Jahren die religiöse Mündigkeit; Jungen mit 13. Dieser Zeitpunkt wird mit einem großen Fest, der Bat / Bar Mitzwa meist in jüdischen Gotteshäusern, Synagogen genannt, gefeiert. Von da an wird von den Jugendlichen erwartet, dass sie sich an die religiösen Regeln und Pflichten halten.
Jüdisch ist, wer eine jüdische Mutter hat, oder zum Judentum konvertiert. Dies ist allerdings ein langwieriger und schwieriger Prozess, bei dem man unter Beweis stellen muss, wie ernst einem dieses Anliegen ist.
 
Quellen:
https://www.religionen-entdecken.de/religionen/judentum, https://www.planet-wissen.de/kultur/religion/judentum/, http://religion.orf.at/lexikon/stories/2570162/ (abgerufen am 30.05.2018)
 
 

Der Sikhismus

Weltreligionen - Der Sikhismus
Der Sikhismus ist eine ursprünglich in Nordindien entstandene Religion, die vor circa 600 Jahren von dem Wanderprediger Guruk Nanak gegründet wurde. Beim Sikhismus handelt es sich um eine monotheistische Religion, die sowohl Parallelen zum Islam wie auch zum Hinduismus aufweist.

Weltweit gibt es über 20 Millionen Gläubige, die meisten davon leben auch heute noch in Indien.
Die Grundsätze der Religion sehen vor, dass jeder Mensch für seinen Lebensunterhalt arbeitet, zu Gott betet und stets hilfsbereit und aufopferungsvoll handelt.
Anhänger dieser Glaubensgesellschaft denken, dass Menschen, auch in Form von Tieren, nach dem Tod wiedergeboren werden. Eine weitere Einstellung, die Sikhs vertreten, ist, dass jeder Mensch absolut gleiche Rechte haben sollten, weswegen das hinduistische Kastensystem, sowie jegliche Benachteiligung von Frauen entschieden abgelehnt werden.
Das Tragen eines Turbans und das darunter ungeschnittene Haar sind ein verbreitetes religiöses Symbol für Sikh-Männer. Zu erkennen sind Sikhs außerdem an ihren gemeinsamen Nachnamen: Alle Frauen tragen den Namen „Kaur“, was Prinzessin bedeutet, während die Männer „Singh“, übersetzt Löwe, heißen.

Quelle: https://www.id-reisewelt.de/indien/allgemeine-informationen/Sikhismus/ (abgerufen am 25.05.2018)
 

Der Buddhismus

Weltreligionen - Der Buddhismus

Der Buddhismus besteht seit circa 2500 Jahren und ist die viertgrößte Religion weltweit. Die Religion ist auf den Lehren von Siddhartha Gautama aufgebaut, der um 500 v. Chr. in Südostasien lebte. Er wurde als Hindu geboren, stammte aus einer adligen Familie und lebte in einem prunkvollen Palast. Obwohl es ihm materiell an nichts mangelte, fühlte er sich leer und unzufrieden. Daher unternahm er Wanderungen, um die Welt zu erkunden. Er erkannte dabei, dass Tod, Leid und Elend unvermeidbare Bestandteile des Lebens sind. Selbst Reichtum und Macht können einen davor nicht bewahren. Ihm wurde klar, dass man alles im Leben hinnehmen sollte, ohne es als ungerecht oder negativ zu erachten. Des Weiteren entsagte er sich dem Materialismus und Konsumdenken. Gautama ging davon aus, dass der Mensch in einen Zustand völliger Ausgeglichenheit und Ruhe gelangt, sobald er aufhört Dinge zu begehren. Wenn einer Person dies gelingt, dann befindet sie sich im sogenannten „Nirwana“. Gautama erreichte dieses Ziel und wurde zu „Buddha“, als er unter einer Pappelfeige meditierte. In diesem Moment fielen Gier, Hass und Leid von ihm ab und er wurde zum „Erleuchteten“. Das war die Geburtsstunde des Buddhismus.

Quellen: http://www.buddhismus-schule.de/inhalte/buddhasleben.html, https://www.planet-wissen.de/kultur/religion/buddhismus/pwiekernaussagendesbuddhismus100.html (aufgerufen am 04.04.2018)

 

Der Hinduismus

Weltreligionen – Der Hinduismus

Der Hinduismus gilt als die älteste heute noch bestehende Religion und liegt mit circa einer Milliarde Anhänger auf Platz drei der meist verbreitetsten Glaubensformen der Welt. Der größte Teil der Hindus lebt in Indien, wo die Religion, geprägt von der Invasion eines zentralasiatischen Nomadenvolks, entstand. Im Hinduismus gibt es im Gegensatz zu den monotheistischen Religionen (Judentum, Christentum & Islam) sehr viele verschiedene Gottheiten, die allerdings alle aus den drei „Hauptgöttern“ Brahma, Vishnu und Shiva entstanden sind und somit nur Inkarnationen, also andere Erscheinungsformen dieser Götter darstellen.
Innerhalb des Hinduismus gibt es viele verschiedene Strömungen und Ausrichtungen. Sie alle haben den Glauben an das Karma, die Wiedergeburt und die Erlösung, die man durch genügend positiv gelebte Reinkarnationen erfährt, gemeinsam.
Im Hinduismus glaubt man daran auch als Tier wiedergeboren werden zu können, weswegen ein Großteil der Gläubigen vegetarisch lebt.
Aus der Religion geht auch das indische Kastensystem hervor, welches noch heute gültig ist. Hierbei gibt es fünf verschiedene Kasten, in die man als Hindu hineingeboren werden kann. Die Kaste der „Brahmanen“ (Priester und Gelehrte), die der „Kshatriyas“ (Adlige und Krieger), die der „Vaishyas“ (Arbeiter), die der „Shudras“ (Diener und Untergebene) sowie die Kaste der Unberührbaren, der „Dalits“, die sozial am schlechtesten gestellt sind. Es ist üblich eine Person innerhalb der eigenen Kaste zu heiraten und sein Leben lang nie in eine andere Kaste zu „wechseln“.

Quellen: https://www.religionen-entdecken.de/lexikon/g/geschichte-des-hinduismus, https://de.wikipedia.org/wiki/Hinduismus, https://www1.wdr.de/dossiers/religion/hinduismus/hinduismus120.html
https://www.religionen-entdecken.de/lexikon/g/geschichte-des-hinduismus, https://de.wikipedia.org/wiki/Hinduismus, https://www1.wdr.de/dossiers/religion/hinduismus/hinduismus120.html


(abgerufen am 16.04.2018)
 

Lailat al Miraj - Himmelfahrt Mohammeds

Lailat al Miraj – Himmelfahrt Mohammeds

Im Islam gibt es fünf heilige Nächte. Eine davon ist die sogenannte Lailat Al-Miraj, in der Muslime auf der ganzen Welt der nächtlichen Himmelsreise des Propheten Mohammed gedenken. Diese fand am 27. Tag des islamischen Monats Radjab statt. Dieses Jahr fällt der Tag auf den 13.04.2018.
Der Überlieferung nach soll der Prophet bei seiner Himmelfahrt einigen seiner Prophetenvorgänger begegnet sein, wie z.B. Adam, Moses, Abraham, und Jesus. Sie beratschlagten sich bevor Mohammed schließlich Gott im Siebten Himmel antraf. Dort verkündigte Gott ihm die Gebetspflicht (Salāt), also die fünf Pflichtgebete zu bestimmten Tageszeiten, die Gott den Muslimen auferlegte.
Eine weitere Überlieferung besagt, dass Abraham, der Stammvater des Judentums, Christentums und Islams, den Propheten Mohammed während seiner Himmelfahrt beauftragte, seine Gemeinde zur Verrichtung guter Werke anzustiften. Für jeden Menschen, der sich für andere einsetzt, moralisch und wohltätig handelt, soll ein Baum im Paradies gepflanzt werden. Deshalb ist es Tradition, in der heiligen Nacht der Himmelfahrt Mohammeds, für gute Zwecke zu spenden.
 
Quelle: https://www.br.de/interkulturell/interkultureller-kalender-himmelfahrt-des-propheten-mohammed-lailat-al-miraj100.html, https://www.huffingtonpost.com/2013/06/05/lailat-al-miraj_n_885922.html

(aufgerufen am 04.05.2018)

Orthodoxes Ostern

Orthodoxes Ostern

Während wir dieses Jahr am 01.04. und 02.04.2018 Ostern feiern, findet das Osterfest der orthodoxen Kirche am 08.04.2018 statt. Ostern ist für orthodoxe Christen das höchste Kirchenfest. Orthodoxe Ostern fallen immer auf den ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond der ersten Tagundnachtgleiche des Jahres. In der orthodoxen Kirche werden die beweglichen Feste nach dem alten Julianischen Kalender berechnet und sie fallen nur manchmal mit dem westlichen Ostern zusammen, das nach dem Gregorianischen Kalender berechnet wird.
Innerhalb des orthodoxen Glaubens unterscheidet man zwischen orthodox, griechisch-orthodox und russisch-orthodox.
Gefeiert wird das orthodoxe Ostern beispielsweise in weiten Teilen Russlands, Griechenlands, Zyperns, Moldawiens, Serbiens und Rumäniens. Dabei unterscheiden sich die einzelnen Ostertraditionen natürlich innerhalb der Länder. Ostereier, Osterbrote und die nächtliche Ostermesse sind aber in allen Ländern ein wichtiger Bestandteil des orthodoxen Osterfestes.
 
Quellen: http://www.beckerswelt.de/griechisches_ostern.htm, https://www.russlandjournal.de/russland/feiertage/ostern/

(aufgerufen am 28.03.18)
 

Nouruz-Fest

Das Nouruz-Fest

Am 20.03.2018 findet das sogenannte Nouruz-Fest statt. Hierbei handelt es sich um den Tag des Frühlingsbeginns in verschiedenen Kulturkreisen. Insbesondere im iranischen Kulturraum wird dieses Datum als Neujahrsfest gefeiert. Traditionell wird am Tag das sogenannte „Haft Sin“ zubereitet. Aus dem Persischen übersetzt bedeutet dies „Sieben S“ und besteht aus: „Sekke“ – Münzen, „Sib“ – Apfel, „Somach“ – ein persisches Gewürz, „Sombol“ – die Hyazinthen, „Sir“ – Knoblauch, „Sabseh“ – Weizen und „Serke“ – Essig. Außerdem gibt es das beliebte Neujahrsgetränk „Haft Mewa“, welches sieben verschiedene Früchten enthält.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Nouruz

(aufgerufen am 09.03.2018)
 

Korruptionswahrnehmungsindex

Korruptionswahrnehmungsindex (CPI)
 
Der Korruptionswahrnehmungsindex, auf Englisch Corruption Perception(s) Index (CPI), wird seit 1995 von Transparency International ermittelt.
Bei „Transparency International“ handelt es sich um eine Nichtstaatliche Organisation, deren Hauptziel es ist, gegen weltweite Korruption anzukämpfen.
Der Korruptionswahrnehmungsindex platziert Länder gemessen an der Menge an Korruption im politischen System von den Einwohnern eingeschätzt wird. Der CPI geht von 0 bis 100, wobei 100 die geringste Wahrnehmung von Korruption anzeigt und somit das bestmögliche Ergebnis darstellt. 
Der Korruptionswahrnehmungsindex ist ein Index, der sich aus Umfragen und Nachforschungen zusammensetzt, die von über zehn politisch unabhängigen Institutionen vollzogen werden.
Sowohl Arbeiter, Menschen aus verschiedenen sozialen Schichten, als auch Länderanalysten und andere Experten werden zu Rate gezogen um ein möglichst akkurates und neutrales Ergebnis zu erzielen.
Derzeit ist Dänemark auf Platz 1, während sich Deutschland auf Platz 10 befindet.

Quellen: https://www.laenderdaten.de/indizes/cpi.aspx, https://www.transparency.de/korruptionsindizes/cpi-2016/?L=0

(aufgerufen am 28.02.2018)

Index der menschlichen Entwicklung

Index menschlicher Entwicklung

Der Index der menschlichen Entwicklung wird im Englischen Human Development Index genannt und ist international mit HDI abgekürzt. Es handelt sich dabei um einen Zahlenwert zwischen 0 und 1, der anzeigen soll, wie gut die einzelnen Länder der Welt entwickelt sind. Der Wert wird aus den Faktoren Lebenserwartung, Bildung und Bruttonationaleinkommen pro Kopf ermittelt. Es wird in die 4 Kategorien „sehr hohe“, „hohe“, „mittlere“ und „geringe“ menschliche Entwicklung unterschieden.
Norwegen (HDI: 0,949), Australien (0,939), sowie die Schweiz (0,939) bilden die Spitzenreiter, wenn es um den Index der menschlichen Entwicklung geht. Deutschland (0,926) befindet sich derzeit auf Platz 4 weltweit. Den letzten Platz belegt die Zentralafrikanische Republik mit einem Wert von 0,352.

Quellen: https://www.bmz.de/de/service/glossar/I/index_hdi.html und https://de.wikipedia.org/wiki/Index_der_menschlichen_Entwicklung

(abgerufen am 13.03.2018)

Sprachen der Welt

Sprachen der Welt
 
Sprachen – sie sind der Schlüssel zu Kommunikation, Bildung und nicht zuletzt auch zur Integration.
Aber wie viele Sprachen gibt es weltweit eigentlich?
Sprachforscher gehen von einer ungefähren Anzahl von 6500 Sprachen aus, von denen allerdings bis zu 30 % bis zum Jahr 2050 aussterben könnten.
Die genannten 6500 Sprachen lassen sich in 2 Kategorien einteilen:
Sprachfamilien und isolierte Sprachen.
Eine große Schwierigkeit bei der Spracherfassung ist die Differenzierung zwischen eigenständiger Sprache und Dialekten ein- und derselben Sprache, die aber fast komplett verschieden klingen.
 
Weltweit gibt es übrigens über 100 verschiedene Schriftsysteme. Flächenmäßig am weitesten verbreitet sind dabei die lateinischen, kyrillischen und arabischen Schriftzeichen.

Die aktuell noch existierenden 6500 Sprachen werden in 2 Kategorien eingeteilt: Sprachfamilien und isolierte Sprachen. Es werden rund 180 Sprachfamilien und 120 isolierte Sprachen gezählt.
Eine Sprachfamilie ist eine Gruppe von Sprachen, die genetisch miteinander verwandt sind und somit alle von einer Vorgängersprache, einer (nicht mehr existierenden) Ursprache, abstammen.
Ein Beispiel dafür ist die indogermanische Sprachfamilie, welche heute die sprecherreichste Sprachfamilie darstellt. Zu dieser Familie gehören aktuell 9 Untergruppen, wie z.B. germanische (deutsch, dänisch…), romanische (spanisch, französisch…) und slawische (polnisch, tschechisch…) Sprachen, aber auch indoiranische Sprachen wie hindi und bengali. All diese Sprachen weisen (teilweise sehr geringfügig) Ähnlichkeiten miteinander auf, die darauf schließen lassen, dass sie alle von einer gemeinsamen Ursprache abstammen.
Für isolierte Sprachen hingegen konnte keine genetische Sprachverwandtschaft mit einer anderen bekannten Sprache nachgewiesen werden konnte. Es handelt sich also um eine Sprachfamilie, die nur eine einzige Sprache umfasst. Teilweise kann man allerdings nicht mit 100%iger Sicherheit sagen, dass die Sprache mit keiner anderen verwandt ist.
Die in Europa meistgesprochene isolierte Sprache ist das Baskische. Die bekannteste und sprecherreichste isolierte Sprache weltweit ist koreanisch. Die meisten anderen werden nur noch von einer sehr geringen Anzahl von Menschen gesprochen und sterben voraussichtlich in den nächsten Jahrzenten aus.

Quellen: https://de.wikipedia.org/wiki/Sprachfamilien_der_Welt, https://de.wikipedia.org/wiki/Indogermanische_Sprachen, https://de.wikipedia.org/wiki/Isolierte_Sprachen
 


(abgerufen am 09.02.2018)

Welches europäische Land nimmt die meisten Flüchtlinge auf?

Welches europäische Land nimmt die meisten Flüchtlinge auf?

Vergleich: relativ – absolut

„Deutschland nimmt in absoluten Zahlen die meisten Flüchtlinge auf, bezogen auf die Einwohnerzahl aber nicht. Hier liegen andere Länder für das Jahr 2014 deutlich vorne - zum Beispiel Schweden mit etwa 7,8 Asyl-Erstanträgen pro 1000 Einwohnern, Ungarn mit 4,2 pro 1000 oder das kleine Malta, wo drei neue Asylbewerber auf 1000 Einwohner kommen. Aber auch Dänemark (2,5 pro 1000), Schweiz (2,7 pro 1000), Norwegen (2,5 pro 1000) liegen vor Deutschland. Bei uns kommen rund 2,1 Asylbewerber auf 1000 Einwohner.

In Frankreich hingegen ist die Quote für 2014 deutlich niedriger und liegt bei nur rund 0,9 Asylbewerbern pro 1000, weniger noch verzeichneten Finnland (0,6 pro 1000), Großbritannien (etwa 0,5 pro 1000), Spanien (0,1 pro 1000) und Tschechien (0,09 pro 1000).“

Quelle: http://www.spiegel.de/politik/ausland/europa-wie-sich-die-fluechtlinge-verteilen-a-1030879.html

(aufgerufen am 20.10.2017)

Nationale Minderheiten in Deutschland

Nationale Minderheiten in Deutschland
 
In Deutschland leben vier anerkannte nationale Minderheiten:
die Dänen, die friesische Volksgruppe, die deutschen Sinti und Roma sowie das sorbische
Volk. Sie erhalten in Deutschland durch Bund und Länder einen besonderen Schutz und eine spezifische Förderung.
Die Bundesregierung sieht als nationale Minderheiten jene Gruppen der Bevölkerung an, die folgenden Kriterien entsprechen: Ihre Angehörigen sind deutsche Staatsangehörige; sie unterscheiden sich vom Mehrheitsvolk durch eine eigene Sprache, Kultur und Geschichte; sie wollen diese Identität bewahren; sie sind traditionell (in der Regel seit Jahrhunderten) in Deutschland heimisch und sie leben innerhalb Deutschlands in angestammten Siedlungsgebieten.
Zu der letztgenannten Voraussetzung gibt es aus historischen Gründen eine Ausnahme für die deutschen Sinti und Roma. Sie sind in Deutschland als nationale Minderheit anerkannt, obwohl sie meist in kleinerer Zahl nahezu in ganz Deutschland und nicht in abgegrenzten eigenen Siedlungsgebieten leben.
 
Quelle:
https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/publikationen/2015/Minderheiten_Minderheitensprachen.pdf?__blob=publicationFile

(abgerufen am 13.11.17)

Ausländer in Deutschland

Ausländer in Deutschland

Zahlen und Fakten
 
In Deutschland leben derzeit circa 18,6 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund. Laut Definition wird darunter jeder verstanden, der selbst und / oder dessen Elternteil(e) mit ausländischer Staatsangehörigkeit geboren wurde(n). Diese Gruppe macht um die 22 % der Gesamtbevölkerung aus.
Die Zahl der in Deutschland wohnhaften Bevölkerung mit ausländischer Staatsangehörigkeit beläuft sich auf ungefähr 10 Millionen.
Die meisten in Deutschland lebenden Ausländer stammen aus der Türkei (1,5 Millionen Bürger). Danach kommen die Länder Polen, Syrien, Italien und Rumänien (780 000, 640 000, 610 000, 530 000). Die Anzahl der Schutzsuchenden innerhalb der Gruppe von Ausländern beträgt ungefähr 1,6 Millionen Personen.
 
Quelle: https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Bevoelkerung/MigrationIntegration/MigrationIntegration.html#Tabellen


(aufgerufen am 02.11.2017)

Wie erhält man die Deutsche Staatsbürgerschaft?

Wie erhält man die Deutsche Staatsbürgerschaft?

Abstammungsprinzip
Wer als Kind deutscher Eltern geboren wird, erhält automatisch die deutsche Staatsbürgerschaft. Dies ist auch dann der Fall, wenn nur ein Elternteil deutsch ist. Sind die Eltern allerdings nicht verheiratet und ist nur der Vater im Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft, muss die Vaterschaft vor Vollendung des 23. Lebensjahres des Kindes gesetzlich festgestellt werden.

Geburtsortprinzip
Ein in Deutschland geborenes Kind bekommt dann die deutsche Staatsangehörigkeit, wenn die Eltern in Deutschland lebende Ausländer(innen) sind, vorausgesetzt mindestens ein Elternteil lebt beim Zeitpunkt der Geburt des Kindes seit mindestens acht Jahren rechtmäßig und gewöhnlich in Deutschland und ist entweder im Besitz einer unbefristeten Aufenthaltsgenehmigung oder verfügt über eine Aufenthaltsgenehmigung auf Grundlage des Freizügigkeitsabkommens zwischen der EU und der Schweiz.

Wenn weder das Abstammungs- noch das Geburtenprinzip greifen, gibt es die Möglichkeit durch einen Einbürgerungstest die deutsche Staatsangehörigkeit zu erlangen.
Dafür müssen allerdings die folgenden Voraussetzungen erfüllt werden:


Voraussetzungen zur Einbürgerung für Nicht-Deutsche


• unbefristetes Aufenthaltsrecht in Deutschland

• mindestens 8-jähriger rechtmäßiger Aufenthalt in Deutschland*

• kein Bezug von Sozialhilfe und Arbeitslosengeld*

• ausreichende Deutschkenntnisse (mind. B1)

• Bestehen des Einbürgerungstest über deutsche Rechts- und Gesellschaftsordnung

• keine Verurteilung(en)

• Anerkennung des deutschen Grundgesetz

• Ablegung alter Staatsangehörigkeit

 

*In bestimmten Fällen kann eine Ausnahme gemacht werden.

 

Antrag auf Einbürgerung


Ein Antrag auf Einbürgerung können AusländerInnen ab einem Alter von 16 Jahren stellen. Bei Kindern können die Erziehungsberechtigten den Antrag stellen. Die Gebühr liegt in der Regel bei 255 Euro.

 

Quelle: http://www.bundesauslaenderbeauftragte.de/einbuergerung.html, http://www.bundesauslaenderbeauftragte.de/einbuergerung.html

(aufgerufen am 13.11.2017)