Wissenswertes

Die Rubrik mit dem Namen Wissenswertes dient dazu mit kurzen aber sehr interessanten Informationen aus den Bereichen Kultur, Migration und Integration Ihr Wissen auszuweiten.

Internationaler Tag der Freundschaft – 30.07.20

 Albert Einstein: „Ein Freund ist ein Mensch der die Melodie deines Herzens kennt und sie dir vorspielt, wenn du sie vergessen hast.“ Jeder Mensch hat seine eigene Chemie, seine eigene Energie, seine eigne Sympathie und letztendlich auch seine eigene Melodie. Wir hören und spüren die Melodien um uns, die uns einerseits schwächen, uns verletzten, uns Angst machen und anderseits uns stärken, uns motivieren und uns auch inspirieren. Es ist schön die Melodien des Lebens und unserer Umwelt wahrzunehmen, auch wenn Sie manchmal zu viel sein können. So viele Melodien, Symphonien und Orchestra die uns manchmal verstummen und dabei unsere eigene Melodie vergessen lassen. Es ist wichtig nicht nur für uns selber in uns zu horchen, sondern auch die Töne unserer Freunde zu verstehen und zu spüren. Was bleibt uns Menschen am Ende unseres Lebens übrig, wenn wir keine Beziehungen pflegen und wertschätzen? Freundschaft, eines der wertvollsten Dinge im Leben.
Demnach wird am 30.07.20 der Internationale Tag der Freundschaft geehrt. Hintergrund: Der internationale Tag der Freundschaft (engl. International day of friendship) ist ein jährlich am 30.07.20 begangener Gedenktag, der an die Signifikanz der Freundschaft zwischen Personen, Ländern und Kulturen erinnern soll. Dieser Tag wurde von der 1958 in Paraguay gegründeten Iniatitiva Cruzada Mundial para la Amistad angestoßen. Somit wird der Tag in Ehren für die Freundschaften unserer Welt und unseres Lebens geehrt und gehalten.

Liebe Ettlinger Dohlenazen, Freundschaft beginnt nicht bei einem selbst, nicht nur Zuhause, nicht nur in der Stadt und nicht nur bei den Menschen die man kennt. Wir haben jeden Tag die Möglichkeit neue Freundschaften zu kreieren und zu stärken. Neue Brücken zu bauen und neue Beziehungen zu festigen. Es ist vollkommen egal dabei, woher man kommt, wie alt man ist, wie groß oder klein man sich fühlt, welche Religion und Partei man ausübt. Es ist wichtig zu verstehen, das Freundschaft nicht nach Kriterien gesetzt werden darf, sondern man mit jeder Beziehung im Leben die Beziehung auch in sich selbst stärkt und findet. Reden sie fremde Menschen an, gehen sie mit ihren lieben spazieren, helfen sie jemanden der neu in der Stadt ist, kaufen sie ein Eis für ein Kind, lernen sie von alten und jungen Menschen und laden sie jemanden zum Kaffee ein den Sie nicht kennen. Ein kleines Lächeln, eine kleine Geste, eine kleine Frage, ein kurzes Gespräch und Sie öffnen Türen für neue Wege, neue Denkweisen, neue Ideen und neue Welten. Wenn Sie sich gegenüber andere verschließen, verschließen sie sich auch gegenüber sich selbst. Sie lernen andere Menschen kennen, wenn sie sich selber kennenlernen und sie lernen sich selber kennen, wenn sie andere Menschen in ihrem Leben lassen und Freundschaften bilden. Erschaffen sie bedingungslose Freundschaften und Sie tragen ihren Teil dazu bei unsere Stadt Ettlingen ein Stück schöner zu machen. Los geht’s, Freunde schaffen!

Internationaler Nelson Mandela Tag 18.07.2020

Liebe Ettlinger und Ettlingerinnen, Nelson Mandela sagte mal, „Niemand wird geboren, um einen anderen Menschen zu hassen. Menschen müssen zu hassen lernen und wenn sie zu hassen lernen können, dann kann Ihnen auch gelehrt werden zu lieben, denn Liebe empfindet das menschliche Herz viel natürlicher als ihr Gegenteil.“ Seit 2009 wird am 18. Juli jährlich der Internationale Nelson Mandela Tag begangen, um an den südafrikanischen Freiheitskämpfer und Menschenrechtsaktivisten Madiba Nelson Mandela zu erinnern. Kaum einer hat sich so sehr um Menschenrechte und Frieden verdient gemacht wie er. Er ist neben Mahatma Gandhi und Martin Luther King schon zu Lebzeiten zu einer Symbolfigur für Menschenrechte und Freiheit geworden. Bereits während seiner Jugend verschrieb sich Mandela der Beendigung von Apartheid in seiner Heimat Südafrika. Für seinen unermüdlichen Einsatz wurde er unter anderem mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet und ist weltweit für die Menschen eine große Inspiration.

Nelson Mandela wurde am 18. Juli 1918 geboren und wuchs in einem Südafrika auf, in dem Menschen streng nach Hautfarbe getrennt wurden und die weiße Minderheit die schwarze Mehrheit unterdrückte. Als einer der wenigen mit seiner Hautfarbe gelang es Mandela, Zugang zu weiterführender Bildung zu erlangen. Er studierte Jura an der einzigen Universität, zu der Schwarze zu der Zeit der Apartheid Zugang hatten. Zusammen mit seinem Freund Oliver Tambo gründete er die erste schwarze Anwaltssozietät Südafrikas.</justify><justify>1944 gründeten Mandela und Tambo die Jugendliga der heutigen Regierungspartei ANC (African National Congress), die sich für ein Südafrika einsetzte, in dem die Hautfarbe irrelevant ist und jegliche Form von Rassismus beendet wird. 1962 wird Mandela festgenommen und wegen Protestaktionen zu fünf Jahren Haft verurteilt. Im Jahr darauf werden er und acht seiner Mitstreiter zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Staatsanwalt hatte die Todesstrafe gefordert – mehr als dreißig Jahre später, als Mandela Präsident Südafrikas war, lud er ihn zum Essen ein. Auch das ist sinnbildlich für Mandelas unermüdliches Streben nach Versöhnung. 27 Jahre saß Nelson Mandela für seine Überzeugung im Gefängnis, unter anderem auf der berühmten Gefängnisinsel Robben Island, seine Häftlingsnummer 466/64 wurde weltbekannt. 1990 wurde Mandela nach fünfjährigen Verhandlungen mit dem Apartheidsregime über ein Ende der Rassentrennung und einem friedlichen Machtwechsel endlich freigelassen. Bei den ersten freien Wahlen in Südafrika im April 1994 wurde Mandela mit einer großen Mehrheit zum ersten schwarzen Präsidenten des Landes gewählt. Im Jahr davor wurden ihm und dem letzten Präsidenten des Apartheidsregimes, Frederick de Klerk, der Friedensnobelpreis für ihre Verdienste in der Beendung der Apartheid, verliehen. De Klerk hatte 1990 das Verbot der ANC aufgehoben und das Ende der Apartheid eingeleitet. Nach fünf Jahren an der Macht trat Mandela freiwillig als Präsident Südafrikas zurück. Als Nelson Mandela am 5. Dezember 2013 in Johannesburg im Alter von 95 verstarb, löste sein Tod weltweit eine Welle von Trauer und Gedenken an den „Held der Freiheit“ aus. Südafrikas damaliger Präsident Jacob Zuma sagte, das Land habe seinen größten Sohn verloren. Seine Partei, die ANC, würdigte ihn als den „Inbegriff von Demut, Gleichheit, Gerechtigkeit, Frieden und der Hoffnung von Millionen, hier und im Ausland“. Für diesen Inbegriff sollen wir auch in Zeiten von Hass, Rassismus, Diskriminierung in unserer Stadt Ettlingen stehen. Denn wie Mandela sagte, Hass wird erlernt sowie Liebe auch, wir müssen wieder lernen zu lieben den die Liebe ist das wertvollste was uns Menschen für immer bleibt.

Internationaler Tag der Gerechtigkeit 17.07.2020

Immanuel Kant: Wenn die Gerechtigkeit untergeht, so hat es keinen Wert mehr, dass Menschen auf Erden leben. Am 17.Juli findet jährlich ein UN-Welttag zu einem Thema statt, das unerlässlich und entbehrlich für das Funktionieren von Staat und Gesellschaft ist und jeden einzelnen Menschen betrifft. Hiermit ist dabei der internationale Tag der Gerechtigkeit (engl. World day of international justice), dessen Ausrichtungsdatum sich auf den 17.Juli 1998 bezieht, gemeint. Zu diesem Zeitpunkt wurde von der UN Vollversammlung das Rom- Statut unterzeichnet, das die Geburtsstunde des Internationalen Straf-Gerichtshofs (IStGH) mit Sitz in Den Haag einleitete, dessen Zuständigkeitsbereich, Befugnisse und Kompetenzen exakt definiert wurden. Der Internationale Tag der Gerechtigkeit wurde 2010 durch die UNO in ihrer Kampala Erklärung als Internationaler Feier-, Ehren- oder Gedenktag ausgerufen. Der internationale Tag der Gerechtigkeit wird vor allem von verschiedenen Organisationen, Vereinen, Einrichtungen etc. genutzt, um auf Verstößen gegen Menschenrechte aufmerksam zu machen.

Es gibt keine Gerechtigkeit: Diesen Satz hört man öfters im Alltag und diesen Satz hat auch jeder schon einmal gesagt. Das Leben ist nicht fair, man muss für die Gerechtigkeit kämpfen. Gerade junge Menschen haben einen viel ausgeprägteren Sinn für Gerechtigkeit als manch abgebrühter Erwachsener. Oft wissen demnach jüngere Menschen was gerecht ist. Erwachsene dagegen müssen öfter noch mal ganz grundsätzlich überlegen: Was ist überhaupt gerecht und was ist Gerechtigkeit. Man versteht unter Gerechtigkeit verschiedenes: Gerechtigkeit heißt, wenn alle Menschen auf der Welt, unabhängig von ihrer Herkunft, die gleichen Chancen haben. Gerechtigkeit ist, wenn jeder machen darf, was er möchte. Für mich persönlich ist Gerechtigkeit vor allem Gleichbehandlung ohne irgendeine Form der Diskriminierung. Wenn jeder für die gleiche Leistung die gleiche Anerkennung bekommt, das ist Gerechtigkeit.
Demnach stellt sich unter Gerechtigkeit jeder etwas anders vor. Gerechtigkeit beginnt bei einem selber und der Frage: Behandle ich die Menschen um mich herum gerecht? Behandle ich sie so, wie ich auch selbst behandelt werden möchte? Deshalb probieren viele es eben im Kleinen und versuchen zumindest, gerecht mit Menschen, Tieren und der Natur um sich herum umzugehen. Hand aufs Herz: Viele scheitern daran. Man kann nicht allen und jedem gerecht werden. Und Fakt ist: Manchmal ist einem auch nicht bewusst, dass man Ungerechtigkeiten im Leben hervorruft und im Leben unterstützt, weil man so lebt, wie man lebt.
Liebe Ettlinger Bürger und Bürgerinnen. Ungerechte Strukturen, Situationen, Lebensumstände und Herausforderungen sind Teil unserer Lebensrealität. Jeder muss für seine eigene und die Gerechtigkeit anderer kämpfen. Das bedeutet aber nicht, dass man egoistisch handelt und mit ausgefahrenen Ellbogen herumläuft. Man darf niemals den Blick auf das Gerechte aus den Augen verlieren. Es ist wichtig zu verstehen, dass die Welt nicht gerechter wird, wenn Menschen die Gerechtigkeit aufgeben. Sie wird erst gerechter, wenn sie anfangen mit dem Maßstab der Gerechtigkeit zu handeln und zu kämpfen. Erheben Sie ihre Stimmen gegen Unrecht, Leid, Armut, Diskriminierung, Hunger, Folter, Ungleichheit, Schmerz und all die Schlimmen Dinge die uns umgeben. Sie inspirieren, motivieren und erleuchten als Vorbild die kommende Generation. Jeder Mensch braucht manchmal die Flamme eines anderen Menschen, um seine eigene erloschene Flamme wieder brennen zu lassen. Egal welchen Alters, Egal welcher Herkunft, Egal welcher Religion und egal welcher Hautfarbe, auch sie haben die Verantwortung die Welt ein wenig gerechter zu machen. Wenn Sie das nicht tun, tun Sie unrecht über sich selbst und unrecht über andere. Zeigen Sie Courage gegen Unrecht, ein kleiner Funke, eine kleine Stimme, eine kleine Geste, eine kleines Lächeln und Sie verändern die Welt um sich und vor allem die Welt in Ihnen selber. Gehen Sie mit Recht gerecht um und Gerechtigkeit wird Sie walten lassen.

Internationaler Vatertag – 21.06.20 An alle Väter und Männer, die Vater werden – Wir und eure Kinder brauchen euch!

Liebe Väter, wir brauchen euch. Eure Kinder brauchen euch. Die Gesellschaft braucht euch. Frauen, Mütter und Töchter brauchen euch und vor allem andere Väter, Jungen und Männer brauchen euch. In den letzten 20 bis 30 Jahren haben sich die Erwartungen an Väter aber auch deren Werte und Handeln erheblich verändert. Hierbei sind Väter nicht mehr reine Versorger der Familie, sondern übernehmen auch eine aktive Funktion für die Entwicklung ihrer Kinder und den Zusammenhalt der Familie. Väter haben ebenso wie Mütter einen großen Einfluss darauf, wie Kinder sich entwickeln. Fehlt der Vater als männliche Bezugsperson, dann fehlt auch ein wichtiger Orientierungspunkt.

In Deutschland wachsen mehr als 2,3 Millionen Kinder bei nur einem Elternteil auf, die Majorität bei alleinerziehenden Müttern. Dabei ist wichtig zu erwähnen, dass manche Kinder um die zehn oder elf Jahre alt werden können, bevor es zum ersten Mal auf eine männliche Bezugsperson stößt. Vor allem fällt es auch Jungen oft schwer in weiblich dominierten Umgebungen wie Kitas, Kindergärten, Schulen etc. zurechtzukommen. Die vaterlose Kindheit wirkt bis zum Erwachsenenalter nach. Auch nach Jahrzenten leiden Menschen, die in der Kindheit den Vater entbehren mussten, unter seelischen als auch körperlichen Folgen. Demnach ist die Abwesenheit des Vaters eine Lebenslage Einwirkung. In einer Studie hat man bspw. 600 Kriegskinder nach ihrer Kindheit und dem Befinden ohne Vater aufzuwachsen befragt, wobei man zu prekären Resultaten kam. Die zwischen 1930 und 1945 geborenen Frauen und Männer, deren Väter im 2. Weltkrieg umgekommen oder in Kriegsgefangenschaft geraten waren, litten auch noch mit 60 oder 70 Jahren an seelischen und körperlichen Beschwerden. Weiterhin kann man in Studien beobachten, dass Kinder ohne Väter oft müder, erschöpfter, misstrauischer, ängstlicher, trauriger und im depressiven Verhalten schwanken. Hierbei leiden Kinder ohne Väter doppelt so häufig an Depressionen und psychosomatischen Erkrankungen. Das Risiko, die Jugend nicht zu überleben, war bspw. bei den Jungen aus Ein-Eltern-Familien um die Hälfte größer als bei den Kindern aus intakten Familien. Bei vater- oder mutterlos aufgewachsenen Jungen war das Risiko an einer Suchtkrankheit zu sterben, mehr als fünf Mal so groß. Vier Mal so viele in der Vergleichsgruppe kamen durch Gewalt, Stürze oder Vergiftungen um. Vater- oder mutterlose Mädchen kamen insgesamt nicht häufiger um, sie wurden aber jedoch doppelt so häufig Opfer von Gewalttaten. Lieber Ettlinger, ehren wir an diesen Tag unsere Söhne, Jungen und jetzige und spätere Väter. Sie geben uns Halt, Kraft, Hoffnung und Orientierung, auch Sie haben Wertschätzung, Liebe und Aufmerksamkeit verdient. Auch in Zeiten der Gleichstellung und Gleichberechtigung werden Jungen, Söhne und Väter in den Hintergrund gezogen, welche essentiell für eine intakte und stabile Gesellschaft sind. Für unsere Ettlinger Väter.

„Ramadan – Fasten, Reinigen und zu Inne kommen in Zeiten der Corona- Pandemie“

Ramadan: Ab Donnerstag, dem 23.04.2020 werden mehr als 4,4 Millionen muslimische Menschen in Deutschland vier Wochen lang fasten. Hierbei dauert der Fastenmonat Ramadan dieses Jahr vom 23.04.20 bis zum 23.05.20. Damit wir unser Wissen unserer muslimischen Mitmenschen in Ettlingen in allen Facetten erweitern können gehen wir mal im Folgenden auf den Grund, was Ramadan überhaupt beschreibt.Ramadan, sein Name kommt aus dem Arabischen, welches sich in seinen Wurzeln aus „ramida“ ableitet und für „brennende Hitze und Trockenheit“ steht. Hierbei ist das Verständnis der „brennenden Hitze“ nicht auf die heiße Jahreszeit verknüpft, sondern verweist auf das „Gefühl“ der Fastenden im Magen. Der Ramadan ist der neunte Monat im islamischen Mondkalender, nach der islamischen Überzeugung wird in diesem Monat der Koran offenbart. Demnach Fasten die gläubigen Muslime und Musliminnen im Ramadan. Die Fastenzeit ist ein fester Bestandteil vieler Religionen. Ob im Islam, dem Judentum, dem Hinduismus oder auch im Christentum: Fasten soll den Gläubigen näher zu Gott bringen und unseren Körper und Geist reinigen. Auch in der heutigen Zeit hat das Fasten viele Anhänger verschiedener Religionen. Die Fastenzeit nutzt man zum Beispiel, um seinen Körper von bestimmten Einflüssen und Genüssen zu reinigen und loszulassen. In der modernen Zeit beschreibt man dies unter den Namen „Detox.“ So orientieren sich manche nach religiösen Fastenzeiten, andere legen ihre Fastenphasen selbst fest. Das Fasten „Saum“ gehört neben dem fünfmaligen Gebet „Salat“ und den Glaubensbekenntnis „Schahada“, der Almosensteuer „Zakat“ und der Pilgerfahrt nach Mekka „Hadsch“ zu den fünf Säulen des Islam. Der Ramadan dauert 30 Tage lang und während dieser Fastenzeit dürfen Muslime zwischen Sonnenaufgang und Sonnenangang nichts essen und trinken. Neben diesem „äußeren“ Fasten ist während der Fastenzeit darauf zu achten sich von Sünden („inneres“ Fasten) freizuhalten worunter menschliche Gelüste unter anderem Geschlechtsverkehr, Rauchen und Alkohol hinzuzählen. Am Abend wird nach Sonnenuntergang in großer familiärer Zusammenkunft oft mit einem großen, gedeckten Tisch das Fastenbrechen eingeleitet. Es ist schön hierbei nach der Tradition ein familiäres, freundschaftliches und gemeinschaftsförderndes Raum zu schaffen und zu fördern. Der Fastenmonat endet mit dem neuen Neumond. Dieses Ende wird mit einem dreitägigen Fastenbrechen gefeiert (id al-fitr im Arabischen, Ramazan Bayramı im Türkischen, auch als „Zuckerfest“ bekannt).Brücken der Religionen: Fasten ist kein Alleinstellungsmerkmal des Islam. Auch im Christentum dauert die Fastenzeit von Aschermittwoch bis Ostern 40 Tage lang, welche mit Buße und Reinigung der Erinnerung an den Tod und die Auferstehung Jesus Christus vorangehen. Es wird auch in den Wochen vor dem Weihnachtsfest in der Adventszeit gefastet um sich demnach auf die Geburt Jesu vorzubereiten. Im Judentum gibt es hierbei mehrere Fastentage, der bedeutendste ist „Jom Kippur“ im Raum September bis Oktober. So wird auch im Buddhismus mehrere Fastenzeiten durchgeführt, darunter das „Vesakh-Fest“, welches die Geburt, des Todes und der Erleuchtung Buddhas im Mai gewidmet ist. Aktuell: Auch in Deutschland müssen Muslime und Musliminnen mit Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in der Fastenzeit rechnen und müssen sich nach den allgemeinen Hygienemaßnahmen der Bundesregierung richten, welche für alle Bürger und Bürgerinnen gleichermaßen gilt. Trotz der aktuellen Lage hoffen wir für unseren muslimischen Mitmenschen in Ettlingen, stärkende, reinigende und den Zusammenhalt fördernde Fastenzeit. Wir alle lernen in dieser schwierigen Zeit in sich zu Ruhen, den Geist und Körper zu reinigen, mit der Familie zu sein, die Gemeinschaft und Freundschaft zu unterstützen und niemanden alleine zu lassen. Am meisten lernen wir auch die Signifikanz der Natur, der Freiheit und der Menschlichkeit wertzuschätzen. Wir wünschen trotz Corona-Pandemie allen muslimischen Bürger und Bürgerinnen der Stadt Ettlingen einen segenreichen Ramadan - Hayırlı Ramazanlar / Ramadan karim

Welttag der kulturellen Vielfalt

Am 21. Mai ist Welttag der kulturellen Vielfalt. Im Rahmen von Ausstellungen, Lesungen, Konzerten und Workshops zeigen Künstlerinnen und Künstler weltweit an diesem Tag, wie kulturelle Vielfalt nachhaltige Entwicklung und den interkulturellen Dialog fördert. Auch in Deutschland laden Kultureinrichtungen unter anderem in Berlin, Hamburg, Hannover, Heidelberg und Mannheim zu diesem Tag ein.Die deutsche Kulturlandschaft ist durch ihre außerordentliche Vielfalt geprägt. Deutschland verfügt über die weltweit höchste Theater- und Orchesterdichte. Über 6.300 Museen werden von mehr als 110 Millionen Menschen jährlich besucht. In keinem anderen Land gibt es mehr Kulturfestivals als in Deutschland. Städte wie Hannover, Heidelberg und Mannheim nutzen den Entwicklungsfaktor Kultur systematisch als UNESCO-Städte der Musik und der Literatur auch für die langfristige Stadtentwicklung.HintergrundIm November 2001 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 21. Mai zum "Welttag der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung" ausgerufen. Der Welttag soll das öffentliche Bewusstsein für kulturelle Vielfalt stärken und die Werte kultureller Vielfalt besser verständlich machen. Kulturelle Vielfalt trägt zur Förderung der menschlichen Entwicklung zu Gunsten gegenwärtiger und künftiger Generationen bei. Der Welttag hebt den Beitrag von Künstlern und Kulturschaffenden zum interkulturellen Dialog und zum harmonischen Zusammenleben verschiedener Menschen und gesellschaftlicher Gruppen hervor.

Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie

Der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie bzw. -feindlichkeit wird seit 2005 jährlich am 17. Mai von Homosexuellen, später auch Trans-, Bi- und Intersexuellen, als Aktionstag begangen, um durch Aktionen, mediale Aufmerksamkeit und Lobbying auf die Diskriminierung und Bestrafung von Menschen hinzuweisen, die in ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität von der Heteronormativität abweichen. Das Datum wurde zur Erinnerung an den 17. Mai 1990 gewählt, an dem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschloss, Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel für Krankheiten zu streichen. Transsexualität wurde erst 2018 mit dem Erscheinen der ICD-11 von der WHO als „Krankheit“ gestrichen.GeschichteDie Initiative zum Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie ging von Louis-Georges Tin aus, der bis 2013 der französischen Sektion der International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association (ILGA) vorstand. Neben der Erinnerung an das Ende der Definition als Krankheit durch die WHO ergeben sich bei dem Datum 17.5. auch Parallelen zum ehemaligen Paragraphen 175 des deutschen Strafgesetzbuches, weshalb der 17. Mai in Deutschland bereits vor dem Jahr 1990 im Volksmund spöttisch als „Feiertag der Schwulen“ bezeichnet wurde.Anlässlich des Aktionstages im Jahr 2008 zählte die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch den polnischen Präsidenten Lech Kaczyński zu den Politikern, die weltweit Homosexuelle am stärksten diskriminieren. Kritisiert wurde auch Ugandas Staatschef Yoweri Museveni, der offen zur Ausgrenzung von Homosexuellen aufgefordert habe. Fortschritte in der Gleichberechtigung hätten dagegen Irland, Kolumbien und Nepal gemacht.Homosexualität war im Mai 2009 noch in rund 70 Ländern strafbar; in sieben Ländern (Iran, Sudan, Jemen, Mauretanien und Saudi-Arabien sowie in den schariadominierten Gebieten in Somalia und Nigeria) werden homosexuelle Handlungen mit der Todesstrafe belegt. Unklar ist, ob Homosexualität auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten mit dem Tod bestraft wird.2018 gab es in mindestens 68 deutschen Städten meist flashmobmäßige Aktionen. Anlässlich des Tages beklagte die Menschenrechtskommissarin des Europarates, Dunja Mijatović, dass der Hass auf Schwule, Lesben, Bi- und Transsexuelle in Europa weit verbreitet sei. In vielen europäischen Ländern hinderten Vorurteile und Gewalt Homosexuelle und Transsexuelle daran, frei und sicher zu leben. In inner- und außereuropäischen Ländern wurden die Aktionen abgesagt oder sogar Gewalt gegen Aktivist_innen ausgeübt. Erstmals wehte am 17. Mai die Regenbogenflagge vor dem Europäischen Parlament in Brüssel. Deutsche Botschaften beteiligten sich am IDAHOBIT: So schmückte etwa in China eine große Regenbogenfahne das Botschaftsgebäude. In mehreren osteuropäischen Ländern veröffentlichten westliche Botschaften Stellungnahmen, in der sie ihre Unterstützung für LGBTI, etwa in Moldawien, ausdrückten.Namensänderungen/Früheres Logo des IDAHODer Tag wurde bei seiner Gründung als International Day Against Homophobia (Internationaler Tag gegen Homophobie) ausgerufen und häufig als IDAHO (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen US-Bundesstaat) abgekürzt. 2009 wurde in Anerkennung, dass Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung sich von Transphobie unterscheidet, aber wegen der gemeinsamen Standpunkte gegen Heteronormativität ein gemeinsamer Aktionstag stattfinden sollte, Transphobie dem Namen hinzugefügt und der Tag als International Day Against Homophobia and Transphobia (Internationaler Tag gegen Homophobie und Transphobie) oft auch mit IDAHOT abgekürzt. Seit 2015 ist auch Biphobie im Namen enthalten und seit 2016 Interphobie. Die Buchstaben B und I in der Abkürzung IDAHOBIT verweisen auf Bi- und Intersexualität.

Internationaler Tag der Familie

Der 15. Mai steht mit dem Internationalen Tag der Familie ganz im Zeichen familiärer Bande. Zumindest wenn es nach den Vereinten Nationen (UN oder UNO) geht, die dieses Datum 1993 zum internationalen Tag der Familie erklärt haben.Dieser Aktionstag der Vereinten Nationen geht auf das Jahr 1993 zurück, in welchem die UN-Generalversammlung per Resolution den 15. Mai zum Internationalen Tag der Familie erklärte. Ziel dieses Tages ist es, an die zentrale Bedeutung der Familie als grundlegende Einheit der Gesellschaft zu erinnern und ein öffentliches Bewusstsein für die Förderung bzw. Unterstützung dieser Rolle der Familie zu stärken.Darüber hinaus betonen die Vereinten Nationen in Folge der großen UN-Konferenzen der 1990er Jahre allerdings auch die politische und soziale Notwendigkeit, dass mit dem Internationalen Tag der Familie gesellschaftliche Aspekte wie Frauen- und Kinderrechte, Gleichberechtigung der Geschlechter, Recht auf freie Wahl des Ehepartners und vor allem auch der Schutz der Familie gegenüber staatlichen Eingriffen thematisiert werden sollen.Dabei wird dieser Gedenktag im Rahmen der Vereinten Nationen koordiniert, welche zugleich für das Bereitstellen von entsprechendem Informationsmaterial zuständig ist. Die UNO gibt zugleich im Namen der UN seit 1996 auch jährlich ein globales Motto für den Internationalen Tag der Familie vor, welches aktuelle Entwicklungen aufgreift und somit entsprechende Schwerpunkte setzt.Seit 1996 steht dieser internationale Gedenktag der Familie unter einem jährlich wechselnden, leitmotivischen Motto, welches der jeweils amtierende Generalsekretär der Vereinten Nationen publik macht.Der Tag wurde international ein großer Erfolg, denn in Folge der Resolution wurde das Datum in vielen Mitgliedsstaaten der UN dazu genutzt, eigene Aktionstage zu initiieren, mit denen länderspezifische Themen durch entsprechende Aktivitäten wie Events, mediale Berichterstattung und politische Initiativen angesprochen werden.

Tag der Arbeit – Haymarket Affair – Erinnerungskultur – Corona Krise

Der 1.Mai ist in vielen verschiedenen Teilen der Welt ein Ehrentag, in manchen sogar ein Feiertag. Hintergrund des Datums ist der Generalstreik der nordamerikanischen Arbeiterbewegung am 1.Mai 1886, die einen Achtstundentagtag forderte. Grund für die Wahl des Termins waren die Massendemonstrationen am 1.Mai 1856 in Australien, die ebenfalls den Achtstundentag forderten. Die Proteste im amerikanischen Chicago eskalierten sowohl von Seite der Protestanten, als auch von der Polizei. Insgesamt starben bei der sogenannten Haymarket Affair, benannt nach dem Platz der Demonstration mehr als zehn Personen, sowohl Polizisten, als auch Demonstranten. Im Nachhinein wurden sieben weitere ,,Anarchisten“ zum Tode verurteilt. In Deutschland scheiterte zunächst die Weimarer Nationalversammlung 1919 daran, den Tag als Feiertag in Deutschland zu etablieren, am Wiederstand einiger Parteien. Erst die Nationalsozialisten erklärten 1933 den 1.Mai zu gesetzlichen Feiertag, jedoch nicht als Tag der Arbeit, sondern als Tag der nationalen Arbeit und später auch als Feiertag des deutschen nationalen Volkes. Man sollte sich also am 1.Mai auch daran erinnern und somit die Erinnerungskultur vorantreiben. Außerdem sollte der Tag auch genutzt werden, um an die vielen Arbeiter zu erinnern, die nach Deutschland gekommen sind und hier seit Jahrzehnten ihrer Berufung nachgehen. Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs wurde der 1.Mai immer mehr zum Tag der Arbeit ausgerufen und dieser wurde zum Demonstrieren auf den Straßen genutzt. In diesem Jahr werden aufgrund von Corona keine Demos stattfinden können, jedoch heißt das nicht, dass nicht demonstriert wird. Im Internet finden sich einige Gruppen zusammen, die über Livestreams auch dieses Jahr den 1.Mai zum Tag der Demonstration machen, genauso wie es ursprünglich 1856 auch begonnen hatte.

Internationale Wochen gegen Rassismus und internationaler Tag gegen Rassismus – Gegen Rassismus und Diskriminierung in der Stadt Ettlingen!

21. März 2020 - Steht zusammen für mehr Respekt, Solidarität und Menschlichkeit!Die Wochen rund um den 21. März, den Internationalen Tag gegen Rassismus, stehen jedes Jahr ganz im Zeichen von Antidiskriminierung und antirassistischer Öffnung. Diese wichtigen Wochen sind die Internationalen Wochen gegen Rassismus. Auch wenn die „Wochen gegen Rassismus in Karlsruhe“ nicht stattfinden, wird für Respekt, Solidarität und Achtung der Menschenwürde in der Stadt Ettlingen appelliert. Rückblick: Der 21. März wurde aufgrund des historischen Bezuges gewählt. Am 21. März 1960 demonstrierten in Sharpeville, Südafrika circa 20.000 Menschen friedlich gegen die erlassenen rassistischen und diskriminierenden Passgesetze des Apartheid–Regimes. Die Polizei erschoss bei den friedvollen Protesten 69 Schwarze Demonstrierende, mindestens 180 wurden verletzt. Dabei wurden Maschinenpistolen benutzt, welche 69 Schwarze, davon Schwarze Männer, 8 Frauen und 10 Kinder zumeist von hinten erschossen wurden. In der Dunkelziffer geht man von über 300 Schwarzen Personen aus. Dieser Tag ging in die Geschichte als Massaker von Sharpeville ein und veranlasste die Generalversammlung der UNO 1966 dazu, den 21. März als den internationalen Tag gegen Rassismus auszurufen. In den letzten Jahren hat das gestiegene Interesse dazu geführt, dass der Zeitraum auf zwei Wochen vergrößert wurde und somit dem Thema mehr Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit zugekommen ist. Auch in diesem Jahr sollten zwischen dem 16. März und 29. März eine Vielzahl von Veranstaltungen, auch in Karlsruhe, zum Thema Antidiskriminierung und antirassistischer Öffnung stattfinden. Leider wurden diese Veranstaltungen aufgrund der aktuellen Lage alle abgesagt. Trotzdem kann jeder etwas dafür tun, den wichtigen und immer noch relevanten Themen von Rassismus und Diskriminierung größere Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit zu schenken und sich selbst auch, unabhängig dieses Zeitraums, sich in der Stadt Ettlingen dafür einzusetzen.#ZusammengegenRassismus #GemeinsamgegenRassismus(wikipedia.org, 2020, o.S.)

Welt-Down-Syndrom-Tag

Der Welt-Down-Syndrom-Tag (engl. World Down Syndrome Day) findet seit 2006 jedes Jahr am 21. März statt. An diesem Tag werden weltweit Veranstaltungen organisiert, die das öffentliche Bewusstsein für die Thematik des Down-Syndroms steigern sollen. Das gewählte Datum, der 21. März, symbolisiert das charakteristische Merkmal des Down-Syndroms, nämlich das dreifache Vorhandensein des 21. Chromosoms.(wikipedia.org 2020, o.S.)

Lag baOmer

Das Fest Mitte Mai wird oftmals auch Lag laOmer genannt und findet zwischen Pessach und Schawout Fest statt. Das Fest hat seinen Ursprung im 2. Jahrhundert nach Christus, genauer gesagt im Bar-Kochba-Aufstand gegen die Römer 132-135 n.Chr. Das Fest gilt außerdem der Erinnerung an Rabbi Schimon bar Jochai, der an diesem Tag verstorben sein soll. Insgesamt ist es jedoch ein fröhliches Fest, an diesem Tag ist die einzige Möglichkeit im Zeitraum zwischen Pessach und Schwawout zu heiraten, weil das Gebot der Trauerzeit aufgehoben wir und somit finden oftmals an diesem besonderen Tag Hochzeiten statt. Erwachsene picknicken oftmals mit ihren Kindern an diesem Tag und es darf sich wieder rasiert und die Haare geschnitten werden. Insgesamt ist es also ein fröhlicher Tag für die jüdische Gemeinde.

Hamatsuri – Buddhas Birthday

Das Fest findet jährlich am 8. April, also dem achten Tage des vierten Mondmonats in Japan statt. An diesem Tag wird aber auch in gesamt Asien auf unterschiedlichste Weise die Geburt Buddhas gefeiert. Hamatsuri bedeutet übersetzt so viel wie Blumenfest. Der Legende nach wurde der Fürstensohn im heutigen Nepal geboren und Buddha habe kurz nach der Geburt sieben Schritte getätigt, wobei in seinen Fußabdrücken Lotusblumen gewachsen sein sollen. In Japan werden im ganzen Land in Tempeln Statuen aufgestellt, die den Buddha als Kind zeigen. Diese Statue wird unter ein von Blumen geschmücktes Pavillon gestellt. In der Zeremonie übergießen die Zuschauer die Statue mit süßen Tee und huldigen so dem Buddha. Ursprünglich hatte das Fest seinen Ursprung in Indien, wo es aber anders gefeiert wird, als in Japan. Anschließend wird der Tee, der in der Zeremonie über die Statue gekippt wurde, getrunken. Somit finden viele Glaubensrichtungen hier ihren Anklang. Doch ob buddhistisch, oder shintoistisch, religiös oder nicht – der fröhlichen Stimmung an diesem Tag tut dies keinen Abbruch und so kann sich auch der weltlich orientierte Besucher an den Dekorationen und den Straßenfesten erfreuen.

Das jüdische Herbstfest

Der jüdische HerbstDie fallenden Blätter im Herbst locken nicht nur viele Menschen zu Spaziergängen, sie bilden auch eine herausragende Grundlage für das jüdische Glaubensfest Sukkot. Ins Deutsche übersetzt bedeutet Sukkot so etwas wie ,,Laubhütte“, welche den zentralen Ort der Festwoche darstellt. Die Laubhütte wird aus Ästen, Stroh und Laub unter freiem Himmel erbaut. Die Dauer des Fests beträgt sieben Tage und soll an den Auszug der jüdischen Vorfahren aus Ägypten in das gelobte Land erinnern. Dieses Jahr findet das Fest zwischen dem 14. Und 21. Oktober statt. Das Fest hat einen bäuerlichen Ursprung, die Laubhütten, nach denen das Fest benannt wurde, waren schattenspendende Unterstände auf den Feldern der Bauern. In der Festwoche werden Mahlzeiten in der Sukka zu sich genommen und teilweise wird sogar in selbiger übernachtet. Die löchrige Decke der Sukka und der daraus resultierende Anblick der Sterne lässt die Menschen die Vergänglichkeit der Welt zu verstehen. Am letzten Tag des Fests wird für eine gute Ernte, genug Regen und ein gesegnetes, neues Jahr gebetet. Das Fest lässt sich mit dem christlichen Erntedankfest vergleichen, da beide Feste die Verbundenheit der Menschen mit der Natur ausdrücken. (religionenentdecken.de, 9.10.2019, o.S.) 

Das buddhistische Fest "Asalha Puja"

Asalha PujaDer Feiertag Asalha Puja findet im buddismus traditionell immer am Tag des Vollmondes des achten Monats statt und ist außerdem der Beginn der buddhistischen Fastenzeit. Er zählt für viele Buddhisten weltweit zu den wichtigsten religiösen Feiertagen.Durch das Fest wird an die entstehung des Buddhismus durch Buddha und die Weiterverbreitung seiner Lehre nach sseinem Tod erinnert. In vielen Tempelnt finden dazu an diesem Tag verschiedene Prozessionen statt. Darüber hinaus wird gemeinsam die erste buddhistische Predigt gesprochen. (religionenentdecken.de, 5.7.2019, o.S.)

Der muslimische Fastenmonat Ramadan

Ramadan - So feiern die Muslime das ZuckerfestAm Abend des 4. Juni 2019 endete der Fastenmonat Ramadam, in dem viele gläubige Muslime weltweit vier Wochen lang tagsüber gefastet haben. Das Ende des Ramadan wird nun mit dem dreitägigen Opferfest "Id al-Fitr" gefeiert und ist eines der wichtigsten Muslimischen Feste.Das Fest wird traditionell in der Familie gefeiert. Die Vorbereitungen dafür beginnen häufig bereits in den letzen Tagen des Ramadans. Bei den Festlichkeiten werden dann am Abend der ersten drei Tage des Folgemonats Schwwal verschiedene landestypische Speisen gemeinsam gegessen. Für die Kinder gibt es viele Süßigkeiten, weshalb das Fest auch häufig Zuckerfest genannt wird.(merkur.de, 7.6.2018, o.S.)

Silvester weltweit

Silvester weltweit - so feiern die Menschen aus verschiedenen Ländern„Bonne année“, „Happy New Year“ oder wie die Deutschen sagen: „Frohes neues“, hört man am Abend des 31. Dezembers auf der ganzen Welt. Dabei hat jedes Land seine ganz eigenen Traditionen und Bräuche.Wer in Italien Glück und Erfolg für das neue Jahr möchte, sollte möglichst rote Unterwäsche tragen und in der Silvesternacht Schweinshaxe mit Linsen essen. In Tschechien sind die Linsen ebenfalls von Bedeutung, da nach dortiger Tradition ein Mitternachtsessen mit Linsen finanziellen Erfolg mit sich bringt. Darüber hinaus lesen viele Familien ihr Schicksal aus dem Kerngehäuse eines halbierten Apfels ab. Sind die Kerne in Form eines Kreuzes angeordnet, bringt das neue Jahr Unglück, in Sternform wird Glück erwartet. In Spanien gilt es um Mitternacht für jeden Glockenschlag eine Weintraube, also insgesamt 12 Stück, zu essen. Wer sich hierbei verzählt, muss im neuen Jahr mit Unglück rechnen. (berlin.de, 25.6.2018, o.S.)

Lailat al Miraj - Himmelfahrt Mohammeds

Lailat al Miraj – Himmelfahrt MohammedsIm Islam gibt es fünf heilige Nächte. Eine davon ist die sogenannte Lailat Al-Miraj, in der Muslime auf der ganzen Welt der nächtlichen Himmelsreise des Propheten Mohammed gedenken. Diese fand am 27. Tag des islamischen Monats Radjab statt. Dieses Jahr fällt der Tag auf den 13.04.2018.Der Überlieferung nach soll der Prophet bei seiner Himmelfahrt einigen seiner Prophetenvorgänger begegnet sein, wie z.B. Adam, Moses, Abraham, und Jesus. Sie beratschlagten sich bevor Mohammed schließlich Gott im Siebten Himmel antraf. Dort verkündigte Gott ihm die Gebetspflicht (Salāt), also die fünf Pflichtgebete zu bestimmten Tageszeiten, die Gott den Muslimen auferlegte.Eine weitere Überlieferung besagt, dass Abraham, der Stammvater des Judentums, Christentums und Islams, den Propheten Mohammed während seiner Himmelfahrt beauftragte, seine Gemeinde zur Verrichtung guter Werke anzustiften. Für jeden Menschen, der sich für andere einsetzt, moralisch und wohltätig handelt, soll ein Baum im Paradies gepflanzt werden. Deshalb ist es Tradition, in der heiligen Nacht der Himmelfahrt Mohammeds, für gute Zwecke zu spenden. (huffingtonpost.de, 4.5.2018, o.S.)

Orthodoxes Ostern

Orthodoxes OsternWährend wir dieses Jahr am 01.04. und 02.04.2018 Ostern feiern, findet das Osterfest der orthodoxen Kirche am 08.04.2018 statt. Ostern ist für orthodoxe Christen das höchste Kirchenfest. Orthodoxe Ostern fallen immer auf den ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond der ersten Tagundnachtgleiche des Jahres. In der orthodoxen Kirche werden die beweglichen Feste nach dem alten Julianischen Kalender berechnet und sie fallen nur manchmal mit dem westlichen Ostern zusammen, das nach dem Gregorianischen Kalender berechnet wird.Innerhalb des orthodoxen Glaubens unterscheidet man zwischen orthodox, griechisch-orthodox und russisch-orthodox.Gefeiert wird das orthodoxe Ostern beispielsweise in weiten Teilen Russlands, Griechenlands, Zyperns, Moldawiens, Serbiens und Rumäniens. Dabei unterscheiden sich die einzelnen Ostertraditionen natürlich innerhalb der Länder. Ostereier, Osterbrote und die nächtliche Ostermesse sind aber in allen Ländern ein wichtiger Bestandteil des orthodoxen Osterfestes.(beckerswelt.de, 28.3.2018, o.S.) 

Nouruz-Fest

Das Nouruz-FestAm 20.03.2018 findet das sogenannte Nouruz-Fest statt. Hierbei handelt es sich um den Tag des Frühlingsbeginns in verschiedenen Kulturkreisen. Insbesondere im iranischen Kulturraum wird dieses Datum als Neujahrsfest gefeiert. Traditionell wird am Tag das sogenannte „Haft Sin“ zubereitet. Aus dem Persischen übersetzt bedeutet dies „Sieben S“ und besteht aus: „Sekke“ – Münzen, „Sib“ – Apfel, „Somach“ – ein persisches Gewürz, „Sombol“ – die Hyazinthen, „Sir“ – Knoblauch, „Sabseh“ – Weizen und „Serke“ – Essig. Außerdem gibt es das beliebte Neujahrsgetränk „Haft Mewa“, welches sieben verschiedene Früchten enthält.(wikipedia.org, 9.3.2018, o.S.)

Der Islam

Weltreligionen - Der Islam

Der Islam ist die jüngste der drei monotheistischen Weltreligionen und besteht seit dem frühen 7. Jahrhundert. Heute gilt er mit über 2,2 Milliarden Anhängern als die zweitgrößte Religion weltweit. Vor allem im Mittleren Osten, sowie dem Norden Afrikas ist der Islam weitverbreitet. Der Glauben gründet sich auf die Offenbarungen des Propheten Mohammed, der zwischen 570-632 n. Chr. auf der arabischen Halbinsel lebte und immer wieder Botschaften von Gott empfing. Diese Offenbarungen, auch Suren genannt, sind in der heiligen Schrift der Muslime, dem Koran, gesammelt. Der zweite Teil des Korans besteht aus den sogenannten „Hadithen“, auf deutsch „Erzählungen“ über das Leben und die spezifischen Verhaltensweisen des Propheten.
Die weltweit größte Religionsgemeinschaft innerhalb des Islam nennen sich Sunniten. Sie machen etwa 90% aller Muslime aus. Die zweitgrößte Gruppe sind die Schiiten, die zum Beispiel im Iran die Bevölkerungsmehrheit darstellen.
Im Islam spielt die Befolgung der sogenannten „5 Säulen des Islam“ eine große Rolle.
Diese „Säulen“ stehen für das Glaubensbekenntnis, das tägliche 5-malige Beten, das Fasten während des Monats Ramadan, die soziale Pflichtabgabe an Bedürftige sowie die Pilgerfahrt nach Mekka.
Zum Beten können Muslime in ihr Gebetshaus, die Moschee gehen. Alle Besucher einer Moschee ziehen ihre Schuhe aus und die Frauen bedecken in der Regel ihr Haar. Vor dem Gebet vollziehen die Besucher „Wudu“, das heißt sie reinigen sich nach bestimmten Vorgaben. Die fünf Pflichtgebete werden in der Moschee von einem sogenannten Imam vorgebetet. Männer und Frauen beten getrennt voneinander.


(sueddeutsche.de, 8.6.2018, o.S.)

Das Judentum

Weltreligionen - Das Judentum

Das Judentum ist die älteste monotheistische Religion, die noch heute existiert. Weltweit gibt es circa 14,2 Millionen Religionsanhänger, wovon die meisten in Israel und den USA leben. Vor rund 3000 Jahren wurde das Judentum gegründet und ist somit die erste der drei abrahamitischen Religionen. Die zwei anderen, Christentum und Islam, entstanden später aus dem Judentum.
Die Heilige Schrift der Juden ist die Tora, welche die 5 Bücher Mose sowie die rabbinischen Schriften beinhaltet. Innerhalb des Glaubens unterteilt man in das moderne „Reformjudentum“, das „konservative Judentum“ und die strengste Form, das „orthodoxe Judentum“.
Juden haben insgesamt 613 Lebensregeln, die Mitzwot genannt werden. Besonders wichtig sind die 10 Gebote, die es auch im Christentum gibt. Außerdem bestehen eine Vielzahl von Essensvorschriften, Kleiderregeln, sowie Bräuche und Traditionen für Anlässe wie den wöchentlichen Ruhetag Sabbat (Freitagabend bis Samstagabend), Hochzeiten und Beerdigungen.
Jüdische Mädchen erreichen im Alter von 12 Jahren die religiöse Mündigkeit; Jungen mit 13. Dieser Zeitpunkt wird mit einem großen Fest, der Bat / Bar Mitzwa meist in jüdischen Gotteshäusern, Synagogen genannt, gefeiert. Von da an wird von den Jugendlichen erwartet, dass sie sich an die religiösen Regeln und Pflichten halten.
Jüdisch ist, wer eine jüdische Mutter hat, oder zum Judentum konvertiert. Dies ist allerdings ein langwieriger und schwieriger Prozess, bei dem man unter Beweis stellen muss, wie ernst einem dieses Anliegen ist.

(weltreligionen.de, 25.5.2018, o.S.)
 

Der Sikhismus

Weltreligionen - Der Sikhismus
Der Sikhismus ist eine ursprünglich in Nordindien entstandene Religion, die vor circa 600 Jahren von dem Wanderprediger Guruk Nanak gegründet wurde. Beim Sikhismus handelt es sich um eine monotheistische Religion, die sowohl Parallelen zum Islam wie auch zum Hinduismus aufweist.

Weltweit gibt es über 20 Millionen Gläubige, die meisten davon leben auch heute noch in Indien.
Die Grundsätze der Religion sehen vor, dass jeder Mensch für seinen Lebensunterhalt arbeitet, zu Gott betet und stets hilfsbereit und aufopferungsvoll handelt.
Anhänger dieser Glaubensgesellschaft denken, dass Menschen, auch in Form von Tieren, nach dem Tod wiedergeboren werden. Eine weitere Einstellung, die Sikhs vertreten, ist, dass jeder Mensch absolut gleiche Rechte haben sollten, weswegen das hinduistische Kastensystem, sowie jegliche Benachteiligung von Frauen entschieden abgelehnt werden.
Das Tragen eines Turbans und das darunter ungeschnittene Haar sind ein verbreitetes religiöses Symbol für Sikh-Männer. Zu erkennen sind Sikhs außerdem an ihren gemeinsamen Nachnamen: Alle Frauen tragen den Namen „Kaur“, was Prinzessin bedeutet, während die Männer „Singh“, übersetzt Löwe, heißen.

(id-reisewelt.de, 25.5.2018, o.S.)
 

Der Buddhismus

Weltreligionen - Der Buddhismus

Der Buddhismus besteht seit circa 2500 Jahren und ist die viertgrößte Religion weltweit. Die Religion ist auf den Lehren von Siddhartha Gautama aufgebaut, der um 500 v. Chr. in Südostasien lebte. Er wurde als Hindu geboren, stammte aus einer adligen Familie und lebte in einem prunkvollen Palast. Obwohl es ihm materiell an nichts mangelte, fühlte er sich leer und unzufrieden. Daher unternahm er Wanderungen, um die Welt zu erkunden. Er erkannte dabei, dass Tod, Leid und Elend unvermeidbare Bestandteile des Lebens sind. Selbst Reichtum und Macht können einen davor nicht bewahren. Ihm wurde klar, dass man alles im Leben hinnehmen sollte, ohne es als ungerecht oder negativ zu erachten. Des Weiteren entsagte er sich dem Materialismus und Konsumdenken. Gautama ging davon aus, dass der Mensch in einen Zustand völliger Ausgeglichenheit und Ruhe gelangt, sobald er aufhört Dinge zu begehren. Wenn einer Person dies gelingt, dann befindet sie sich im sogenannten „Nirwana“. Gautama erreichte dieses Ziel und wurde zu „Buddha“, als er unter einer Pappelfeige meditierte. In diesem Moment fielen Gier, Hass und Leid von ihm ab und er wurde zum „Erleuchteten“. Das war die Geburtsstunde des Buddhismus.

(buddhismusschule.de, 4.4.2018, o.S.)

 

Der Hinduismus

Weltreligionen – Der Hinduismus

Der Hinduismus gilt als die älteste heute noch bestehende Religion und liegt mit circa einer Milliarde Anhänger auf Platz drei der meist verbreitetsten Glaubensformen der Welt. Der größte Teil der Hindus lebt in Indien, wo die Religion, geprägt von der Invasion eines zentralasiatischen Nomadenvolks, entstand. Im Hinduismus gibt es im Gegensatz zu den monotheistischen Religionen (Judentum, Christentum & Islam) sehr viele verschiedene Gottheiten, die allerdings alle aus den drei „Hauptgöttern“ Brahma, Vishnu und Shiva entstanden sind und somit nur Inkarnationen, also andere Erscheinungsformen dieser Götter darstellen.
Innerhalb des Hinduismus gibt es viele verschiedene Strömungen und Ausrichtungen. Sie alle haben den Glauben an das Karma, die Wiedergeburt und die Erlösung, die man durch genügend positiv gelebte Reinkarnationen erfährt, gemeinsam.
Im Hinduismus glaubt man daran auch als Tier wiedergeboren werden zu können, weswegen ein Großteil der Gläubigen vegetarisch lebt.
Aus der Religion geht auch das indische Kastensystem hervor, welches noch heute gültig ist. Hierbei gibt es fünf verschiedene Kasten, in die man als Hindu hineingeboren werden kann. Die Kaste der „Brahmanen“ (Priester und Gelehrte), die der „Kshatriyas“ (Adlige und Krieger), die der „Vaishyas“ (Arbeiter), die der „Shudras“ (Diener und Untergebene) sowie die Kaste der Unberührbaren, der „Dalits“, die sozial am schlechtesten gestellt sind. Es ist üblich eine Person innerhalb der eigenen Kaste zu heiraten und sein Leben lang nie in eine andere Kaste zu „wechseln“.

(religionenentdecken.de, 18.4.2018, o.S.)
 

Länderfakten

Länderfakten

Das reichste Land der Welt ist derzeit Island, mit einem Pro-Kopf-Vermögen von 587.649 US-$.Das ärmste Land ist die zentralafrikanische Republik. Das Pro-Kopf-Einkommen dort beträgt 581 Dollar jährlich. (Deutschland vergleichsweise: 43.919 Dollar)Das bevölkerungsreichste Land der Welt ist China, denn dort leben derzeit circa über 1,4 Milliarden    Menschen. Es wird allerdings vermutet, dass Indiens Bevölkerung die chinesische in den nächsten Jahrzehnten überholen wird.Mit Abstand das bevölkerungsärmste Land der Welt stellt der Vatikan mit 930 Einwohnern dar.Das ethnisch am diversesten bevölkerte Land ist Papua-Neuguinea.Der heißeste unbewohnte Ort der Welt befindet sich in der Wüste Dasht-e Lut im Südosten des Irans. (70,7 °C)Der kälteste Ort der Welt befindet sich in kleinen Tälern im Herzen der Antarktis. (-93,2°C)
 (gevestor.com,17.8.2018, o.S.)
 

Korruptionswahrnehmungsindex

Korruptionswahrnehmungsindex (CPI)
 
Der Korruptionswahrnehmungsindex, auf Englisch Corruption Perception(s) Index (CPI), wird seit 1995 von Transparency International ermittelt.
Bei „Transparency International“ handelt es sich um eine Nichtstaatliche Organisation, deren Hauptziel es ist, gegen weltweite Korruption anzukämpfen.
Der Korruptionswahrnehmungsindex platziert Länder gemessen an der Menge an Korruption im politischen System von den Einwohnern eingeschätzt wird. Der CPI geht von 0 bis 100, wobei 100 die geringste Wahrnehmung von Korruption anzeigt und somit das bestmögliche Ergebnis darstellt. 
Der Korruptionswahrnehmungsindex ist ein Index, der sich aus Umfragen und Nachforschungen zusammensetzt, die von über zehn politisch unabhängigen Institutionen vollzogen werden.
Sowohl Arbeiter, Menschen aus verschiedenen sozialen Schichten, als auch Länderanalysten und andere Experten werden zu Rate gezogen um ein möglichst akkurates und neutrales Ergebnis zu erzielen.
Derzeit ist Dänemark auf Platz 1, während sich Deutschland auf Platz 10 befindet.

(länderfakten.de, 13.3.2018, o.S.)

Index der menschlichen Entwicklung

Index menschlicher Entwicklung

Der Index der menschlichen Entwicklung wird im Englischen Human Development Index genannt und ist international mit HDI abgekürzt. Es handelt sich dabei um einen Zahlenwert zwischen 0 und 1, der anzeigen soll, wie gut die einzelnen Länder der Welt entwickelt sind. Der Wert wird aus den Faktoren Lebenserwartung, Bildung und Bruttonationaleinkommen pro Kopf ermittelt. Es wird in die 4 Kategorien „sehr hohe“, „hohe“, „mittlere“ und „geringe“ menschliche Entwicklung unterschieden.
Norwegen (HDI: 0,949), Australien (0,939), sowie die Schweiz (0,939) bilden die Spitzenreiter, wenn es um den Index der menschlichen Entwicklung geht. Deutschland (0,926) befindet sich derzeit auf Platz 4 weltweit. Den letzten Platz belegt die Zentralafrikanische Republik mit einem Wert von 0,352.

(wikipedia.org, 13.3.2018, o.S.)

Sprachen der Welt

Sprachen der Welt
 
Sprachen – sie sind der Schlüssel zu Kommunikation, Bildung und nicht zuletzt auch zur Integration.
Aber wie viele Sprachen gibt es weltweit eigentlich?
Sprachforscher gehen von einer ungefähren Anzahl von 6500 Sprachen aus, von denen allerdings bis zu 30 % bis zum Jahr 2050 aussterben könnten.
Die genannten 6500 Sprachen lassen sich in 2 Kategorien einteilen:
Sprachfamilien und isolierte Sprachen.
Eine große Schwierigkeit bei der Spracherfassung ist die Differenzierung zwischen eigenständiger Sprache und Dialekten ein- und derselben Sprache, die aber fast komplett verschieden klingen.
 
Weltweit gibt es übrigens über 100 verschiedene Schriftsysteme. Flächenmäßig am weitesten verbreitet sind dabei die lateinischen, kyrillischen und arabischen Schriftzeichen.

Die aktuell noch existierenden 6500 Sprachen werden in 2 Kategorien eingeteilt: Sprachfamilien und isolierte Sprachen. Es werden rund 180 Sprachfamilien und 120 isolierte Sprachen gezählt.
Eine Sprachfamilie ist eine Gruppe von Sprachen, die genetisch miteinander verwandt sind und somit alle von einer Vorgängersprache, einer (nicht mehr existierenden) Ursprache, abstammen.
Ein Beispiel dafür ist die indogermanische Sprachfamilie, welche heute die sprecherreichste Sprachfamilie darstellt. Zu dieser Familie gehören aktuell 9 Untergruppen, wie z.B. germanische (deutsch, dänisch…), romanische (spanisch, französisch…) und slawische (polnisch, tschechisch…) Sprachen, aber auch indoiranische Sprachen wie hindi und bengali. All diese Sprachen weisen (teilweise sehr geringfügig) Ähnlichkeiten miteinander auf, die darauf schließen lassen, dass sie alle von einer gemeinsamen Ursprache abstammen.
Für isolierte Sprachen hingegen konnte keine genetische Sprachverwandtschaft mit einer anderen bekannten Sprache nachgewiesen werden konnte. Es handelt sich also um eine Sprachfamilie, die nur eine einzige Sprache umfasst. Teilweise kann man allerdings nicht mit 100%iger Sicherheit sagen, dass die Sprache mit keiner anderen verwandt ist.
Die in Europa meistgesprochene isolierte Sprache ist das Baskische. Die bekannteste und sprecherreichste isolierte Sprache weltweit ist koreanisch. Die meisten anderen werden nur noch von einer sehr geringen Anzahl von Menschen gesprochen und sterben voraussichtlich in den nächsten Jahrzenten aus.

(wikipedia.org, 16.2.2018, o.S.)

Welches europäische Land nimmt die meisten Flüchtlinge auf?

Welches europäische Land nimmt die meisten Flüchtlinge auf?

Vergleich: relativ – absolut

„Deutschland nimmt in absoluten Zahlen die meisten Flüchtlinge auf, bezogen auf die Einwohnerzahl aber nicht. Hier liegen andere Länder für das Jahr 2014 deutlich vorne - zum Beispiel Schweden mit etwa 7,8 Asyl-Erstanträgen pro 1000 Einwohnern, Ungarn mit 4,2 pro 1000 oder das kleine Malta, wo drei neue Asylbewerber auf 1000 Einwohner kommen. Aber auch Dänemark (2,5 pro 1000), Schweiz (2,7 pro 1000), Norwegen (2,5 pro 1000) liegen vor Deutschland. Bei uns kommen rund 2,1 Asylbewerber auf 1000 Einwohner.

In Frankreich hingegen ist die Quote für 2014 deutlich niedriger und liegt bei nur rund 0,9 Asylbewerbern pro 1000, weniger noch verzeichneten Finnland (0,6 pro 1000), Großbritannien (etwa 0,5 pro 1000), Spanien (0,1 pro 1000) und Tschechien (0,09 pro 1000).“

(spiegel.de, 27.10.2017, o.S.)

Nationale Minderheiten in Deutschland

Nationale Minderheiten in Deutschland
 
In Deutschland leben vier anerkannte nationale Minderheiten:
die Dänen, die friesische Volksgruppe, die deutschen Sinti und Roma sowie das sorbische
Volk. Sie erhalten in Deutschland durch Bund und Länder einen besonderen Schutz und eine spezifische Förderung.
Die Bundesregierung sieht als nationale Minderheiten jene Gruppen der Bevölkerung an, die folgenden Kriterien entsprechen: Ihre Angehörigen sind deutsche Staatsangehörige; sie unterscheiden sich vom Mehrheitsvolk durch eine eigene Sprache, Kultur und Geschichte; sie wollen diese Identität bewahren; sie sind traditionell (in der Regel seit Jahrhunderten) in Deutschland heimisch und sie leben innerhalb Deutschlands in angestammten Siedlungsgebieten.
Zu der letztgenannten Voraussetzung gibt es aus historischen Gründen eine Ausnahme für die deutschen Sinti und Roma. Sie sind in Deutschland als nationale Minderheit anerkannt, obwohl sie meist in kleinerer Zahl nahezu in ganz Deutschland und nicht in abgegrenzten eigenen Siedlungsgebieten leben.
 
(bmi.de, 13.11.2017, o.S.)

Ausländer in Deutschland

Ausländer in Deutschland

Zahlen und Fakten
 
In Deutschland leben derzeit circa 18,6 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund. Laut Definition wird darunter jeder verstanden, der selbst und / oder dessen Elternteil(e) mit ausländischer Staatsangehörigkeit geboren wurde(n). Diese Gruppe macht um die 22 % der Gesamtbevölkerung aus.
Die Zahl der in Deutschland wohnhaften Bevölkerung mit ausländischer Staatsangehörigkeit beläuft sich auf ungefähr 10 Millionen.
Die meisten in Deutschland lebenden Ausländer stammen aus der Türkei (1,5 Millionen Bürger). Danach kommen die Länder Polen, Syrien, Italien und Rumänien (780 000, 640 000, 610 000, 530 000). Die Anzahl der Schutzsuchenden innerhalb der Gruppe von Ausländern beträgt ungefähr 1,6 Millionen Personen.
 
(destatis.de, 2.11.2017, o.S)

Wie erhält man die Deutsche Staatsbürgerschaft?

Wie erhält man die Deutsche Staatsbürgerschaft?

Abstammungsprinzip
Wer als Kind deutscher Eltern geboren wird, erhält automatisch die deutsche Staatsbürgerschaft. Dies ist auch dann der Fall, wenn nur ein Elternteil deutsch ist. Sind die Eltern allerdings nicht verheiratet und ist nur der Vater im Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft, muss die Vaterschaft vor Vollendung des 23. Lebensjahres des Kindes gesetzlich festgestellt werden.

Geburtsortprinzip
Ein in Deutschland geborenes Kind bekommt dann die deutsche Staatsangehörigkeit, wenn die Eltern in Deutschland lebende Ausländer(innen) sind, vorausgesetzt mindestens ein Elternteil lebt beim Zeitpunkt der Geburt des Kindes seit mindestens acht Jahren rechtmäßig und gewöhnlich in Deutschland und ist entweder im Besitz einer unbefristeten Aufenthaltsgenehmigung oder verfügt über eine Aufenthaltsgenehmigung auf Grundlage des Freizügigkeitsabkommens zwischen der EU und der Schweiz.

Wenn weder das Abstammungs- noch das Geburtenprinzip greifen, gibt es die Möglichkeit durch einen Einbürgerungstest die deutsche Staatsangehörigkeit zu erlangen.
Dafür müssen allerdings die folgenden Voraussetzungen erfüllt werden:


Voraussetzungen zur Einbürgerung für Nicht-Deutsche


• unbefristetes Aufenthaltsrecht in Deutschland

• mindestens 8-jähriger rechtmäßiger Aufenthalt in Deutschland*

• kein Bezug von Sozialhilfe und Arbeitslosengeld*

• ausreichende Deutschkenntnisse (mind. B1)

• Bestehen des Einbürgerungstest über deutsche Rechts- und Gesellschaftsordnung

• keine Verurteilung(en)

• Anerkennung des deutschen Grundgesetz

• Ablegung alter Staatsangehörigkeit

 

*In bestimmten Fällen kann eine Ausnahme gemacht werden.

 

Antrag auf Einbürgerung


Ein Antrag auf Einbürgerung können AusländerInnen ab einem Alter von 16 Jahren stellen. Bei Kindern können die Erziehungsberechtigten den Antrag stellen. Die Gebühr liegt in der Regel bei 255 Euro.

 
(bundesausländerbeauftrage.de, 13.10.2017, o.S.)

Studien

Corona: (lat. Kranz), Sars – CoV – 2, COVID – 19 (Corona virus disease 2019),
-          WHO (World Health Organization) stuft das Virus seit 11. März von einer gesundheitlichen Notlage zu einer Pandemie hoch,
-          Molekulargenetik und Phylogenetik:
-          Aufbau vom Genom: besitzt eine Zülle und eine positive Polarität an der SSRNA, die linear ist
-          Entdeckungsgeschichte: Entstehungsort: Wuhan (China) im Dezember 2019, 44 Erkrankte, von denen mehrere auf dem Wuhaner Fischmarkt arbeiteten, 7. Januar: Benennung des Virus, Übertragung durch Java – Hufeisennase auf den Menschen
-          Sara COV 2 hat große Ähnlichkeit mit Sars COV 1, das zur Sars Epidemie 2003 führte
-          Risikogruppe des Virus: 3
-          Basisreproduktionszahl 1: 2,2
-          Merkmale: umfasst 29903 Nukleotide mit zwei 265 nt bzw. 229 nt langen untranslierten Bereichen am 5` und 3`Ende
-          einzelsträngige Rna (ssRNA) mit positiver Polarität
-          Gene des Virus können zehn Proteine codieren (Sars Virus und alle anderen Coronaviren)
-          Genomgröße schwankt zwischen 29825 und 29903 nt
-          Guanin Cytosin Gehalt liegt bei 38 mol Prozent
-          Verwandtschaft mit Nukleotidabfolge von Fledermäusen (89 Prozent Übereinstimmung)
-          Coronaviren sind erst vor kurzem auf den Menschen übergegangen
-          Aufbau des Virus: S (Spike) Protein zur Bindung an die Wirtszelle mit S1 und S2 Domäne zur Verschmelzung der Zellmembranen mithilfe von Endozytose und Bindung am Oberflächenrezeptor dewr Wirtszelle
-          SARS – CoV und Corona nutzen gleichen Zellrezeptor
-          Morphologie: Durchmesser 60 – 140 nm, Größe der Spikes: 9 – 12 nm, membrangebundene Vesikel im Cytoplasma
Pisa Studien:
-          Unter 15-Jährigen: 36 Prozent Migrationshintergrund= 10 PP mehr als 2009
-          De: besser als der OECD Durchschnitt, gleichauf mit USA, Schweden oder UK
-          Lesekompetenz wird schlechter, auch im OECD Durchschnitt
-          Mathematikkompetenz sinkt drastisch, im OECD Durchschnitt steigt sie jedoch, genauso bei Naturwissenschaften
-          Keine gute frühkindliche Entwicklung/ Bildung
-          De: Schere zwischen starken und schwachen Schülern ist so groß wie fast nirgends anders
-          Hochkompetente: nehmen leicht zu       Leistungsschwache: nehmen stark zu
-          De: soziale Herkunft ist wichtiger als in jedem anderen Land
-          Ein Drittel der Schüler sieht Lesen als Zeitverschwendung an
-          Nur einer von Zwanzig ist ein Vielleser
-          Leseleistung gleicht sich unter Geschlechtern an, NWT Kenntnisse stark gesunken bei Jungs
Frühkindliche Bildung und spätere vorhandene oder nicht vorhandene kognitive Fähigkeiten:
-          Frühkindliche Bildungseinrichtungen führen zu kognitiven und sozialen Kompetenzen, führt zu einer Chancengleichheit für alle
-          Lösung: Vorschulklasse oder früherer Einstieg in den Kindergarten
-          Frühkindliche Bildung schafft doppelte Dividende: schafft Fähigkeiten und baut vorhandene aus, wichtig für individuelle und volkswirtschaftliche Entwicklung, bessere NWT und Mathekenntnisse am Ende der Mittelstufe, später weniger Bildungsleistungen, Leseleistung in der Grundschule steigt stark an, langfristiger Bildungserfolg
-          Bildungsferne und sozial schwache könnten leichter einen steilen Aufstieg hinlegen
Bernd Raffelhüschen: Beim Duschen wird man nass – oder warum eine Rentenreform ohne Mathematik nicht funktioniert:
-          Rentensystem in Schweden und Norwegen:  -Kopplung zwischen Lebensarbeitszeit und Lebenserwartung
-          Rentensystem in Deutschland: kann aufgrund des gesellschaftlichen Wandels bei konstanten Beiträgen, unveränderten Steuerzuschüssen und gleichem Renteneintrittsalter nicht gehalten werden, Quadratur des Kreises
-          Drei Lösungen: 1. Höhere Steuern, 2. Länger arbeiten, 3. weniger Rente
-          Problem: Menschen leben länger und es gibt immer weniger Menschen in De
-          Lösung: Nachhaltigkeitsfaktor wie in Schweden und Norwegen und Renteneintrittsalter mit 67
Gunnar Heinsohn: Kriegsindex:
-          Männlicher Geburtenüberschuss führt zu Bürgerkrieg und weltweiter Migration
-          De: unqualifizierte Arbeiter
-          60 er Jahre: 50 Prozent der Arbeiten konnten von ungelernten durchgeführt werden
-          1978: Iranische Elite wandert nach De, Kinder sind besser in der Schule als deutsche Kinder, Selektion, nicht Religion ist wichtig
-          Kriegsindex: Relation zwischen Bevölkerung, die in Rente geht und Bevölkerung, die in die Arbeit eintritt
-          De: 0,66, 1000 Alte und 666 Junge
-          Gazastreifen: 6, 100 Alte und 6000 Junge
-          Ähnlich hohe Zahlen im Europa des 16. Bis 20. Jhd als Personal für Krieg, Völkermord, Welteroberung und Auswanderung, erst in den 30er Jahren weniger Kinder
-          Auswanderer werden zu Kriegern 1000 Alte und 5000 Junge, die dann zu Wirtschaftsflüchtlingen werden, weil sie keine Perspektive haben, Kriminalität, Bürgerkrieg
-          Perfekter Kriegsindex: zwischen 3und 7 mit wirtschaftlicher Entwicklung
Norbert Bolz. Gesinnungsjournalismus:
-          Ziel der Journalisten sei es, die Welt vor dem Bösen zu retten
-          Meinungsjournalismus wird zu Gesinnungsjournalismus
-          Trennung zwischen Meinung und Information sei nicht mehr vorhanden (angelsäsische Tradition)
-          Kontrollfunktion wird zur Propagandafunktion, neue Feindbilder: Trump, AfD
-          Bürger sind aus Sicht der Medien nicht mehr in der Lage, sich ihre eigne Meinung zu bilden, Medien übernehmen das, Journalist wird zum Oberlehrer
-          Dreieck zwischen Mainstream Journalismus, Staatsfunk und Lückenpresse
Political Correctness:
-          Führt zur geistigen Knechtschaft
-          Meinung wird an Moral gebunden, politisch motivierter Tugendterror
-          War ursprünglich ein Campus Phänomen, Bevorzugung bestimmter politischer Gruppen, ideologische Färbung ist wichtiger als Qualität
-          Spätfolge der Studentenbewegung, PC besteht aus Sozialkitsch, Perversion der Toleranz und Sprachygiene, Heuchelei und Demobürokratie
-          Gesellschaft als willenlose Opfer eines Tugendterrors
-          Offene Diskussion wird durch Zensur, Einschüchterung und Indotrination ersetzt
-          Abweichende Meinung ist schlimmer als abweichendes Verhalten und führt zu Ausschluss
Timss 2011:
-          Syrien: Mathematik, Klasse 8 im niedrigen internationalen Durchschnitt
-          Syrien landet in fast allen Kategorien rund um den 60.Platz
-          Vergleichbar mit Botswana und den Philippinen
Generationenbilanz:
-          Gesamtbilanzkünftiger Zuwanderung: Vorteil von Migration: Migranten können Anpassungslast tragen und somit der Alterung der Gesellschaft entgegenwirken
-          Nachteile: Migranten haben unterschiedlichen Anteil an Einnahmen und Ausgaben
-          Vorteile überwiegen Nachteile
Projekt Nest (Neustart im Team):
-          Staatlich, gesellschaftliches Aufnahmeprogramm für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge (ca. 1,4 Millionen weltweit)
-          Richtet sich an durch die UNHCR anerkannte Flüchtlinge
-          Ziel: legale und sichere Einreise in Drittstaat
-          Resettlement Verfahren, Ergänzung zum Schutz besonders schutzbedürftiger Flüchtlinge
-          Nest ist ein zusätzliches Aufnahmeprogramm der Bundesregierung für 500 besonders Schutzbedürftige Flüchtlinge
-          Pilotphase für die Länder Ägypten, Jordanien, Libanon und Äthiopien
-          Aufenthaltsrecht für drei Jahre
-          Vorteile: neuer und sicher Zugangsweg nach Deutschland, wohnen am Wohnort der Mentoren, Gruppe die Flüchtlinge aufnimmt
-          Direkter Kontakt mit Aufnahmegesellschaft/ Mentoren
-          Erhöhung der Akzeptanz
-          Sicherer Aufenthaltstitel, Hartz IV, Integration, Mentoren zahlen zwei Monate Kaltmiete
-          Unterstützung für gesellschaftliche Teilhabe im ersten Jahr

Das Multikulti Einwanderungsland wird erwachsen

War man sich vor 20 Jahren noch nicht sicher, ob Deutschland das Leitbild eines Einwanderungslandes vertreten könnte, hat sich der gesellschaftliche Konsens darüber heutzutage in weiten Teilen der Bevölkerung geändert. Das mag einerseits mit der Integrationspolitik der letzten Jahre zusammenhängen, indem sich der multikulturelle Gedanke größtenteils etablieren musste und man die Einwanderer nicht wie vor 20 Jahren als billige Arbeitskräfte abgestempelte. Auch im Hinblick auf Führungspositionen schreckt man nicht mehr vor Menschen zurück, die eine zweite Staatsangehörigkeit besitzen. Sei es in der Politik, in Vereinen, als auch in Unternehmen. Die Zuwanderung wird längst nicht mehr nur als negative Voraussetzung gesehen, sondern es geht vielmehr darum, was man aus seinen gegebenen Chancen macht. Auch in der Politik zeigt sich das daran, dass immer mehr dreifach Bündnisse entstehen und daraus kann man auch erkennen, dass die Gesellschaft in politischer Sicht multikultureller wird.

(generalanzeigerbonn.de, 29.10.2019, o.S)

Tsim Sha Tsui


Der Stadtteil Hong Kongs ist für sein multikulturelles und friedliches Zusammenleben bekannt. Der Stadtteil ist ein historisches Gebiet und wurde 1994 durch Zusammenlegung von drei verschiedenen Stadtteilen gegründet. In der Geschichte des Stadtteils ist vor Allem das gute Zusammenleben der Menschen untereinander hervorzuheben. Seit Neuestem macht der Stadtteil durch etwas Neues auf sich aufmerksam. Nachdem die Demonstrationen der Bevölkerung Hong Kongs sich auf die ganze Stadt ausgeweitet haben, lässt sich erkennen, dass die Menschen aus den verschiedensten Nationen, Religionen und Kulturen zusammen für ein höheres Ziel einstehen. Das ist insofern etwas sehr Positives, da es wieder einmal zeigt, dass viele Menschen, egal wie unterschiedlich sie auch sind, sich zusammenfinden und etwas Großes erreichen können.
 
(wikipedia.org, 4.12.2020, o.S.)

Fußball verbindet Nationen

Beim Fußball geht es nicht nur ums Gewinnen und Verlieren, sondern auch darum einen Teamgeist aufzubauen und im Zusammenspiel zu funktionieren. Genau das ist auch der Ansatz, wie man Integration und Fußball zusammenführen kann. Denn die Aufgabe der Integration muss es auch sein, mit den geflüchteten Menschen eine Art Teamgeist und Zusammenspiel aufzubauen. Denn Integration ist kein einseitiger, sondern ein wechselseitiger Begriff, eben genauso wie im Fußball. Die Mannschaft kann nicht ohne Einzelspielen funktionieren und der Einzelspieler nicht ohne seine Mannschaft. Man kann anhand des Fußballs auch sehen, dass gerade Vereine mit Spielern aus allerlei Nationalitäten spielen und dadurch der Integrationsgedanke gefördert wird. Leider gibt es im Fußball auch Negativbeispiele, wie zuletzt bei den türkischen Nationalspielern gesehen. Das war auch eine Art gemeinschaftliches Zeichen für etwas, man kann davon jedoch halten, was man möchte.
 
(spiegel.de, 15.11.2019, o.S.)

Die Kinder Europas werden immer mehr


Die „Europäische Idee“ steht mehr als jede andere für den Austausch von verschiedenen Kulturen. Derzeit lässt sich sogar ein Trend erkennen, dass mehr Menschen als echte Europäer geboren werden. Das heißt: Die Elternteile stammen aus jeweils zwei verschiedenen Ländern. Doch wie kommt es dazu? Daran hat das Austauschprogramm Erasmus+ der EU einen sehr großen Anteil. Erasmus+ ist ein Förderprogramm der EU für junge Menschen, das dazu dient den Austausch verschiedener Kulturen voranzutreiben. Viele junge Menschen lernen während ihrer Zeit im Ausland durch Erasmus+ ihren Partner kennen. Indirekt kann dies in Deutschland dazu führen, dass der demografische Wandel gestoppt werden könnte, denn gerade Deutschland ist ein attraktives Land für Menschen aus dem EU Ausland. Spannend, oder?

(n-tv.de, 14.10.2019, o.S.)