1. Spatenstich für "Generationepark" Festplatz: 69 Wohneinheiten für Familien, Senioren, Junges Wohnen

Von einem "historischen Tag" für die Stadtbau Ettlingen GmbH sprach am Donnerstag, 6. Juni 2019, Geschäftsführer Steffen Neumeister. Denn der 1. Spatenstich, der am Nachmittag dieses Tages auf dem Gelände des ehemaligen Festplatzes durchgeführt wurde, ist der Auftakt für ein Bauvorhaben, das, wenn alles gut geht, im Frühsommer 2021 bezugsfertig sein wird, im Jahr des 50-jährigen Bestehens der städtischen Tochter Stadtbau. Bis dahin werden rund 18 Mio. Euro investiert sein, es entstehen insgesamt 69 Wohneinheiten, die auf ganz bestimmte Bedürfnisse zugeschnitten werden: Familien (28 Wohnungen), Senioren (25 Wohnungen, davon 16 rollstuhlgerecht) sowie 16 Wohnungen für "Junges Wohnen", Auszubildende und Studierende. Neumeister begrüßte zum Spatenstich Oberbürgermeister Johannes Arnold und Bürgermeister Dr. Moritz Heidecker, sowie Vertreter der Planer, ausführenden Firmen, Ämter und Aufsichts- und Gemeinderäte. Der OB erinnerte daran, dass sich Ettlingen durch den von ihm initiierten Wohnbauflächenatlas für die Innenverdichtung und gegen den Flächenfraß in der Peripherie entschieden habe, 2016 hatte der Gemeinderat den Atlas beschlossen. "Ein wohnbaupolitischer Durchbruch", so der OB, der auf die zahlreichen Wohnungsbauprojekte in der Stadt verwies, die unterm Strich in einigen Jahren zu einem Zuwachs an bis zu 300 Wohnungen führen werden. Bürgermeister Dr. Heidecker dankte dem Aufsichtsrat und der Stadtbau, er setze auch bei künftigen Projekten auf die gute Kooperation zwischen Wohnbaugesellschaft, Aufsichtsrat und Gemeinderat. Für die nun beginnende Bauphase warb er bei der Nachbarschaft, sich auf Neues einzulassen und für einen fairen Umgang aller Betroffener miteinander in Form von offenem Dialog. 
Architekt Afshin Arabzadeh erläuterte kurz das Projekt, das aus zwei L-förmigen Baukörpern besteht, die um eine geschützte Mitte gruppiert sind, die indes jedoch öffentlich begehbar sein wird. Die Anordnung der Wohnungen werde die Bildung einer Gemeinschaft fördern, so der Planer des Siegerentwurfs aus dem Planungswettbewerb. Jeder Wohnung sind ein Tiefgaragenplatz und Fahrradstellplätze zugewiesen und es gibt Abstellflächen für Kinderwagen bzw. Rollatoren. Das Höhenrelief der Gebäude passe das Vorhaben in die Umgebung ein, betone jedoch auch den Stadteingangscharakter. 
Nächstes 'Zwischenziel' ist die Fertigstellung des Rohbaus; damit rechnen die Planer für Mai 2020.