Pressemitteilungen

Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik als Videositzung (13. Januar 2021)

Die erste Sitzungsrunde im neuen Jahr beginnt, mit einer Neuerung. Den Auftakt macht die öffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik am Mittwoch, 20. Januar, 17.30 Uhr. Neu ist, dass die Sitzung in Form einer Videositzung stattfindet. Das heißt, die Gemeinderäte sind via Computer mit dabei, die Vertreterinnen und Vertreter der Verwaltung hingegen werden in der Stadthalle, Friedrichstraße zugegen sein. Dort kann sich auch die Öffentlichkeit einfinden: für die Bürgerschaft ist die Galerie reserviert, auch dort bitte wie immer auf Abstand achten. Das Sitzungsgeschehen wird zeitgleich in die Stadthalle übertragen, so dass die Bürgerinnen und Bürger bei Interesse die Tagung mitverfolgen können.
Auf der Tagesordnung stehen zwei wichtige Punkte, zum einen geht es um die Gebietsentwicklung "Lange Straße Nord", nunmehr steht das Vergabeverfahren zur Beauftragung eines Entwicklungsträgers an sowie die Anordnung der Baulandumlegung und weitere Schritte in Richtung Realisierung des Vorhabens. Der Ausschuss beschäftigt sich vorberatend mit dem Thema, ebenso mit der Rahmenplanung für das ehemalige ELBA-Areal, dabei geht es um das weitere Vorgehen. Bekanntgaben und Anfragen aus den Reihen des Gemeinderats beschließen die Sitzung.
Den Link zum Bürgerportal und zu den Unterlagen für die Sitzung finden Sie hier.  

ALBTAL.Abenteuer.Track nominiert! (12. Januar 2021)

Urlaub im eigenen Land und Freizeit in der Natur liegen voll im Trend - das Wandern vereint beides und erlebt zurzeit eine wahre Renaissance. Überall in der Republik entstehen neue Wanderwege und bundesweit finden Menschen zurück zu einer alten Tradition in neuem Gewand. Das Land ist reich an Schätzen, denn Deutschland beherbergt in nahezu jedem Winkel traumhafte Regionen zum Wandern. Zwischen den flachen Küsten, den waldigen Mittelgebirgen und den hohen Alpen liegen einzigartige Naturlandschaften, die man nur zu Fuß in ihrer ganzen Schönheit entdecken kann. Doch welcher Wanderweg ist der schönste von allen? Seit Anfang Januar haben Wanderer die Wahl: Das Wandermagazin sucht im Jahr 2021 bereits zum 18. Mal nach Deutschlands schönstem Wanderweg! Insgesamt stehen 25 Wanderwege zur Wahl, ob aus den Alpen, dem hohen Norden, den neuen Bundesländern oder aus den klassischen Wanderhochburgen. Wie jedes Jahr, gibt es zwei Kategorien: 15 Wanderwege kämpfen in der Kategorie „Tagestouren“ und 10 Wanderwege in der Kategorie „Mehrtagestouren“ um den heißbegehrten Titel.   Zuvor hatten sich insgesamt über 150 Wanderwege beworben, doch nur 25 Wege haben es in die Endauswahl geschafft, darunter auch der Abtal.Abenteuer.Track. Ausgewählt wurden die Finalisten von einer vierköpfigen Expertenjury bestehend aus Michael Sänger (Herausgeber Wandermagazin), Thorsten Hoyer (Chefredakteur Wandermagazin), Manuel Andrack (Wanderautor und „Wanderpapst“) sowie Jörg Thamer (Wanderblogger von outdoorsuechtig.net). Die drei erstgenannten Juroren sind feste Mitglieder, während Jörg Thamer erstmalig den neu geschaffenen vierten Expertenposten besetzt hat, der jährlich mit einer anderen Person aus der deutschen Wanderwelt besetzt werden wird, um die Vielfalt bei der Auswahl der Finalisten zu gewährleisten. Außerdem wird aus jedem Bundesland, aus dem das Wandermagazin min. zwei Bewerbungen erreicht haben, je ein Wanderexperte zu Rate gezogen, um den föderalistischen Gedanken auch bei der Wahl zu Deutschlands Schönstem Wanderweg zu unterstreichen. Noch bis 30. Juni können Wanderer aus ganz Deutschland für ihren Lieblingsweg abstimmen, einfach auf  www.wandermagazin.de/wahlstudio gehen.                             Urlaub im eigenen Land und Freizeit in der Natur liegen voll im Trend - das Wandern vereint beides und erlebt zurzeit eine wahre Renaissance. Überall in der Republik entstehen neue Wanderwege und bundesweit finden Menschen zurück zu einer alten Tradition in neuem Gewand. Das Land ist reich an Schätzen, denn Deutschland beherbergt in nahezu jedem Winkel traumhafte Regionen zum Wandern. Zwischen den flachen Küsten, den waldigen Mittelgebirgen und den hohen Alpen liegen einzigartige Naturlandschaften, die man nur zu Fuß in ihrer ganzen Schönheit entdecken kann. Doch welcher Wanderweg ist der schönste von allen? Seit Anfang Januar haben Wanderer die Wahl: Das Wandermagazin sucht im Jahr 2021 bereits zum 18. Mal nach Deutschlands schönstem Wanderweg! Insgesamt stehen 25 Wanderwege zur Wahl, ob aus den Alpen, dem hohen Norden, den neuen Bundesländern oder aus den klassischen Wanderhochburgen. Wie jedes Jahr, gibt es zwei Kategorien: 15 Wanderwege kämpfen in der Kategorie „Tagestouren“ und 10 Wanderwege in der Kategorie „Mehrtagestouren“ um den heißbegehrten Titel.   Zuvor hatten sich insgesamt über 150 Wanderwege beworben, doch nur 25 Wege haben es in die Endauswahl geschafft, darunter auch der Abtal.Abenteuer.Track. Ausgewählt wurden die Finalisten von einer vierköpfigen Expertenjury bestehend aus Michael Sänger (Herausgeber Wandermagazin), Thorsten Hoyer (Chefredakteur Wandermagazin), Manuel Andrack (Wanderautor und „Wanderpapst“) sowie Jörg Thamer (Wanderblogger von outdoorsuechtig.net). Die drei erstgenannten Juroren sind feste Mitglieder, während Jörg Thamer erstmalig den neu geschaffenen vierten Expertenposten besetzt hat, der jährlich mit einer anderen Person aus der deutschen Wanderwelt besetzt werden wird, um die Vielfalt bei der Auswahl der Finalisten zu gewährleisten. Außerdem wird aus jedem Bundesland, aus dem das Wandermagazin min. zwei Bewerbungen erreicht haben, je ein Wanderexperte zu Rate gezogen, um den föderalistischen Gedanken auch bei der Wahl zu Deutschlands Schönstem Wanderweg zu unterstreichen. Noch bis 30. Juni können Wanderer aus ganz Deutschland für ihren Lieblingsweg abstimmen, einfach auf  www.wandermagazin.de/wahlstudio gehen.  
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Seit heute, 11. Januar 2021: Einkaufen per "Click and Collect" wieder möglich (11. Januar 2021)

Seit Montag darf wieder per „Click and Collect“ vor Ort eingekauft werden. Sprich: online oder telefonisch den gewünschten Artikel auswählen und am Laden abholen. Nun ist es an der Kundschaft, durch ihr Kaufverhalten zum Erhalt der Einzelhandelsvielfalt auch in Ettlingen ein Scherflein beizutragen.
 
Rückblick
Der Einzelhandel – Gewinner und Verlierer der Coronakrise gleichermaßen. Denn während der Online- und Versandhandel von Januar bis November 2020 deutschlandweit mit 23,4 Prozent Umsatzplus punkten konnte und der Handel mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf immerhin noch ein Plus von sechs Prozent in elf Monaten verzeichnete, liegt der Handel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren um 21,5 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Waren- und Kaufhäuser hatten ein Minus von 6,1 Prozent gegenüber 2019 zu verkraften.
 
Viel Hoffnung setzte der Einzelhandel auf das Weihnachtsgeschäft, das sich mit dem Black Friday zunächst gut anließ: im November stiegen die Umsätze um 1,9 Prozent gegenüber dem Oktober. Dann kam der zweite Lockdown, der für einige der Anfang von Ende sein könnte. „Die Lage ist wirklich ernst“, betonte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland (HDE), Stefan Genth, Anfang Januar gegenüber der Frankfurter Allgemeinen. Die vom Bund angekündigten Milliardenhilfen kämen aufgrund hoher Zugangshürden nicht zur Auszahlung, daher drohe in den nächsten Monaten eine Insolvenzwelle im Einzelhandel, prophezeite Genth, der von einem Aus für bis zu 50.000 Geschäfte bundesweit sprach; das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) geht gleichfalls davon aus, dass die Welle kommt, die Frage sei nur, wann. Gleichzeitig macht das Institut deutlich, dass es auch für die Wirtschaft oberste Priorität sei, die zweite Infektionswelle möglichst schnell zu begrenzen. Kurzfristige wirtschaftliche Lockerungen schadeten unterm Strich langfristig allen. Besonders bitter stößt den Händlern die Tatsache auf, dass die Läden bei weitem keine Infektionsherde waren und sind.
 
Einkaufen in Ettlingen
Je länger der zweite Lockdown dauert, umso deutlicher wird es, dass die Pandemie den Einzelhandel verändern wird. Viele Kunden wagten die ersten Schritte zum Onlinehandel und konnten dabei feststellen, dass ihre Vorbehalte unbegründet waren. Ein Grund mehr für den Einzelhandel, neue Verkaufswege und –strategien auf den Weg zu bringen oder auszubauen.

In Ettlingen ist dies schon vor der Krise auf vielfältige Art und Weise geschehen. Ein alternativer Vertriebsweg ist der lokale Online-Marktplatz Ettlinger Platzhirsche. Dort sind seit dem Start im Oktober 2018 rund 70 lokale Dienstleister, Gastronomen und Händler vertreten, etwa 7.500 Produkte kann man direkt beim Ettlinger Handel kaufen.
„Wichtig ist, dass die Händler die Platzhirsche als Schaufenster verstehen“, machte Citymanagerin Nicole Bär deutlich. Nur wer aktiv ist, laufend neue Produkte online stellt und auf diese Weise öfters ‚neu dekoriert‘, wird auf Dauer die Kunden interessieren können. Die bestellten Waren können entweder persönlich vor Ort abgeholt werden oder man lässt sie sich nach Hause liefern. Großer Vorteil des lokalen Online-Marktplatzes: Innerhalb Ettlingens erhält man das Gewünschte sogar am Tag der Bestellung.
 
Eine Riesenerleichterung für den Handel ist auch die Tatsache, dass wieder „Click and Collect“ erlaubt ist. „Auf diese Weise kann der Onlinehandel mit dem stationären Handel sinnvoll kombiniert werden“, unterstrich Bär. Die Möglichkeit wurde schon vor der Krise von vielen Kunden genutzt, nun in der Pandemie erweist sich dieser Vertriebsweg als äußerst praktisch.
Ergänzend zu den Angeboten der Platzhirsche hat das Citymanagement die Angebote des lokalen Handels auf der städtischen Homepage aufgelistet. Unter ettlingen.de/meinlieblingsladen sind die Händler alle zu finden. Wer Kontaktdaten braucht, wird dort fündig. Gleiches gilt auch für die Gastronomie, die sich ebenfalls mittels Abhol- und teils auch Lieferdiensten über Wasser hält: ettlingen.de/meinlieblingslokal hilft weiter, wenn die Visiten- oder Speisekarte verloren gegangen ist.
 
„Man muss einfach bedenken: was jetzt kaputtgeht, kommt so schnell nicht wieder“, verdeutlichte ergänzend Stadtmarketingleiterin Sabine Süß. Ohne Erträge fehlt dem Handel die Liquidität, die wiederum zum einen für die Gehälter benötigt wird, zum anderen aber auch, um die neuen Kollektionen einzukaufen. Wer online und lokal shoppt, trägt dazu bei, die Attraktivität der Ettlinger Innenstadt zu erhalten.

www.ettlinger-platzhirsche.de
www.ettlingen.de/meinlieblingsladen
www.ettlingen.de/meinlieblingslokal
 

Wattkopftunnel außerplanmäßig gesperrt (11. Januar 2021)

Aufgrund eines defekten Rechners ist der Wattkopftunnel außerplanmäßig gesperrt. Die Ersatzbeschaffung respektive die Reparatur laufen auf Hochtouren. Die Sperrung soll voraussichtlich im Laufe des Mittwochs, 13. Januar wieder aufgehoben werden können.

Neuer Mann an der Spitze der Stadtwerke (07. Januar 2021)

Vor wenigen Tagen war der Start von Jochen Fischer als Stadtwerkegeschäftsführer. Bei dem Vorstellungsgespräch in der Fasnetszeit im vergangenen Jahr wurde im traditionsgemäß die Krawatte abgeschnitten. „Das Ende habe ich aufbewahrt, weil ich mir sicher gewesen war“, so OB Johannes Arnold mit Blick auf Herrn Fischer, „Sie werden Herrn Oehlers Nachfolger“.
 
Schon bei der Vertragsunterzeichnung Ende März gab es wegen Corona für Jochen Fischer keinen Handschlag von OB Johannes Arnold. Auch zum Start verbot sich diese kulturelle Geste wegen COVID 19. Bei der Begrüßung zum ersten Arbeitstag dabei war auch Eberhard Oehler, der ehemalige Stadtwerkeleiter, er wird Herrn Fischer in den kommenden Tagen bei den Kollegen der anderen Stadtwerke, bei den Nachbarkommunen, den Lieferanten und Geschäftspartnern einführen, damit der Übergang ohne Reibungsverluste läuft.
 
Am 13. März 2020 war Fischer vom Aufsichtsrat der Stadtwerke gewählt worden. 70 Personen hatten sich um die Stelle beworben. Seit 1998 ist der gebürtige Bad Wimpfener in der Energie- und Wasserbranche tätig. Fischer will die lokale Energiewende in Ettlingen weiter befördern und den Bereich zukunftsgerichtete Mobilitätslösungen ausbauen und marktfähig machen.
Damit Fischer wie herr Oehler die guten Beziehungen zu Ettlingens französischer Partnerstadt Epernay weiter pflegt, überreichte ihm der Rathauschef eine Flasche Champagner.
 
 

Testaktion für Angehörige von Pflegeheimbewohnern heute und morgen: Mehr Sicherheit für den Besuch an Weihnachten (23. Dezember 2020)

Schnelltests am 23. und 24. Dezember für die Angehörigen von Pflegeheimbewohnern helfen, das Risiko eines Vireneintrags in Pflegeheime zu minimieren und wirken so auch gegen die Vereinsamung der Bewohner, „das ist mir sehr wichtig“, sagte Oberbürgermeister Johannes Arnold, der die Aktion kurzfristig angestoßen hatte. Er dankte allen Unterstützern der Initiative, den Helferinnen und Helfern des DRK ebenso wie den Ärzten: Dr. Lutz Zöller und Dr. Birgit Eyselen nahmen für die beiden Stephanus-Stifte heute, Mittwoch, 23. Dezember, noch bis 18 Uhr die Tests vor.
Im Franz-Kast-Haus testet die AWO mit den Sets der Stadt selbst, ebenso die Caritas im Seniorenzentrum am Horbachpark.
 
Am Donnerstag, 24. Dezember, 10 bis 12 Uhr werden Testaktionen am Seniorenhaus Spessart und für das Landhaus Schöllbronn in den Räumlichkeiten des DRK Ortsvereins Schöllbronn durchgeführt, unterstützt durch den DRK Ortsverein Spessart und Schöllbronn sowie die Ärzte Dr. Andreas Gabel und Dr. Hubertus Sahrbacher, auch diesen Helfern galt der Dank des OBs.
 
Zwei Angehörige pro Bewohner können sich testen lassen, das macht für die knapp 500 Pflegeheimbewohnerinnen und -bewohner 1000 Tests, das Land hat dafür dank der Unterstützung von Barbara Saebel MdL 500 Sets zur Verfügung gestellt, weitere 500 kommen von der Stadt.
 
 
 

Im Jahr des 40-jährigen Partnerschaftsjubiläums: Neue Stelen für die Clevedonbrücke (23. Dezember 2020)

Die Clevedon-Brücke führt in den Gatschina-Park, in absehbarer Zeit wird es in der Nähe den Menfi-Platz geben, auch die Löbauer Allee und die Middelkerker Straße sind nicht weit: am südlichen Ortsrand von Ettlingen gibt es mannigfaltige Bezüge zu den Städtepartnerschaften der Kernstadt.  Lediglich die Epernayer Straße liegt in einem anderen Stadtbereich: die Städtepartnerschaft mit der französischen Stadt in der Champagne ist viel älter als alle anderen und mit ihren 67 Jahren eine der ersten, die zwischen Frankreich und Deutschland überhaupt geschlossen wurden.
 
Doch auch die Verbindung mit England währt lange, seit 1980 ist Ettlingen der englischen Stadt Clevedon freundschaftlich verbunden, für 2020 war im Oktober das Fest zum 40-jährigen Bestehen dieser Freundschaft geplant. Pandemiebedingt konnte es nicht stattfinden. „Die Feier soll am 17. April 2021 im Rahmen des Champagnerfestes nachgeholt werden, sofern dies stattfinden kann“, informierte Ilka Schmitt vom Amt für Marketing und Kommunikation und für die Städtepartnerschaften zuständig.
 
Auch als Erinnerung an die langjährige Beziehung wurden kurz vor Weihnachten an der Clevedonbrücke die Infoschilder, in die Jahre gekommen und nicht mehr repräsentativ geschweige denn leserlich, im aktuellen Stadt-Design erneuert. Die neuen Stelen nennen, bekrönt von Clevedons Wappen, das Jubiläumsjahr 2020.
 
Oberbürgermeister Johannes Arnold, der ausdrücklich bedauerte, dass das Jubiläumsfest der Pandemie zum Opfer fiel, enthüllte die Stelen gemeinsam mit Ilka Schmitt und dem Zunftmeister der Rebhexen, Christian Busch. Die Rebhexen pflegen seit vielen Jahren eine Freundschaft zu den Clevedoner „Mendip Morris Men“.  
 
Clevedon, in der Grafschaft Somerset in der Region South West im Vereinigten Königreich gelegen, hat rund 20.000 Einwohner. Bekannt ist die viktorianische Stadt unter anderem durch den sehenswerten Pier, der als einer der schönsten des Landes gilt. In ‚normalen‘ Jahren sind die Clevedoner beim Marktfest mit von der Partie, dann treten auch die Mendip Morris Men auf, begleitet von „the Fool“, dem Narren, dem „green Man“, dem grünen Mann und dem „manic spotted Horse“, dem gefleckten Pferd. „Die Jahrhunderte alten, traditionellen Tänze der Morris Men gehen auf die spätmittelalterlichen Moriskentänze zurück“, berichtete Christian Busch. Die Rebhexen ihrerseits waren schon bei den Feierlichkeiten rund um den Guy-Fawkes-Day im November zu Gast in Clevedon. Denn dann gibt es nämlich beim Somerset Carnival eine Art nächtlichen Umzug, der den närrischen Lindwürmern in Deutschland an Buntheit und Lärm in nichts nachsteht. 2019 haben sich die Morris Men über 60 Jahre nach ihrer Gründung übrigens weiblichen Mittänzerinnen geöffnet und nennen sich jetzt nur noch „Mendip Morris“.
 

Sirenenwarnsystem - Probealarm am 2. Januar 2021 und die Bitte um Rückmeldung (21. Dezember 2020)

Am 02.01.2021, gegen 12.15 Uhr, wird erneut das Ettlinger Sirenenwarnsystem aktiviert. Vorgesehen sind vier Probealarmierungen im Jahr (erster Samstag im 1., 2. und 3. Quartal, sowie am bundesweiten Warntag im September). Folgende Alarmtöne werden zu hören sein: 1x Heulton (eine Minute auf- und abschwellender Ton) und 1x Entwarnung (eine Minute Dauerton). Die 19 Sirenen im Stadtgebiet wurden installiert um die Bevölkerung im Unglücks- oder Katastrophenfall zu warnen ("Weckfunktion"). Ausführliche Informationen zum Sirenennetz finden Sie auf der Internetseite www.ettlingen.de>Die Stadt>Katastrophenschutz.
Bei Fragen zum Warnsystem wenden Sie sich bitte an die Mailadresse sirenen@ettlingen.de. Der Notruf 110 und 112 darf in diesem Zusammenhang nicht angerufen werden!
Ihre Rückmeldung ist gefragt
Das Ordnungs- und Sozialamt bittet dringend um Rückmeldung aus der Bevölkerung hinsichtlich der empfundenen Lautstärke. Die Rückmeldungen senden Sie bitte an die Mailadresse sirenen@ettlingen.de. Sie sind erforderlich um das Sirenensystem zu verbessern.
Bitte geben Sie hierzu folgende Angaben an:
Aufenthaltsort (Adresse; im oder außerhalb eines Gebäudes; Fenster zu oder offen?)
Lautstärke (vergleichen Sie die Sirenenlautstärke mit der Lautstärke eines im geschlossenen Raum geführten, normalen Gesprächs zwischen zwei Personen. War der Alarm leiser, gleichlaut oder lauter?)
Für die Rückmeldung über die empfundene Lautstärke am jeweiligen Aufenthaltsort bitte die Mailadresse sirenen@ettlingen.de verwenden.

Ein Mann der Tat mit weitem Blick (18. Dezember 2020)

Neugierde, Offenheit auf den anderen Menschen, auf eine andere Kultur, auf Kunst und Musik, auf technische Innovationen ist „die“ Leitlinie, die sich gleich dem berühmten roten Faden durch Eberhard Oehlers Leben zieht. Es zog ihn aber nicht nur in die Opernhäuser oder Musikhallen, es zogen ihn auch immer wieder die hohen Gipfel in den Alpen und in Nepal an. Daraus zog er Kraft, um diese Energie wieder in die Stadtwerke aber auch in die Stadtgesellschaft von Ettlingen einzusetzen. Mit Blick auf das Transparent „Danke für 29 Jahre!!! … sagt die Belegschaft der SWE“, das eine kleine Delegation der 240-köpfigen Belegschaft entrollt hatte, machte Oehler deutlich, nur mit meinem Team konnte ich das alles erreichen. Meine Mannschaft hat mitgespielt, sie hat meine Spleens mitgetragen, sie war mit ein Grund, dass ich so lange in Ettlingen geblieben bin, unterstrich Oehler. Das breite Spektrum an Aufgaben war ein Geschenk“. Er zollte aber auch dem Gemeinderat Respekt für das, was er für Ettlingen tue.   Gerade mal 36 Jahre alt war der gebürtige Hockenheimer, der nach seiner Ausbildung zum Elektromechaniker noch das Ingenieurstudium anschloss, als er Werkleiter in Ettlingen wurde. In den folgenden 30 Jahren machte er aus dem damals noch klassischen Energieversorgungsbetriebe ein modernes Versorgungsunternehmen. In seiner Laudatio nannte OB Johannes Arnold die wichtigsten Marksteine in Oehlers Ägide der Neubau der Stadtwerke im Industriegebiet, die Kooperation mit der Ruhrgas, durch die schneller das Gasnetz flächendeckend ausgebaut werden konnte, die Netzgesellschaft von EnBW und Stadtwerke, die Sanierung des ältesten Industriedenkmals von Ettlingen, der Buhl’schen Mühle, die Wiedereröffnung des Albgaufreibades oder die erst kürzlich eingeweihte Nahwärmeversorgung „Musikerviertel“, ein Meilenstein. Aber auch die Digitalisierung war ihm ein wichtiges Anliegen. Erinnert sei an den Testlauf in Sachen Cybersicherheit in der Energie- und Wasserwirtschaft. Er war ein Vorbild für andere, ein Vorreiter für viele Projekte. Er ist „ein Mann der Tat“, der weit über den Tellerrand blickte. Die Städtepartnerschaften waren ihm wichtig, ob mit Gatschina oder das Klimatandemprojekt mit Epernay. Am Herzen lag ihm auch die Förderung des Ehrenamtes. Er rief den Ehrenamtspreis ins Leben, so Arnold. Und während der Corona-Pandemie initiierte er die Kulturgarage. Wir hatten eine gute Zusammenarbeit, so Arnold. Als Fingerzeig, doch ab und an nach Ettlingen zu kommen, überreichte der OB dem Scheidenden eine Majolika-Fliese mit der Darstellung des „hic-Mönchs“.   „Für viele war Eberhard Oehler das Gesicht der Stadtwerke“, hob Professor Albrecht Ditzinger als Sprecher des Gemeinderates heraus. Das Energieunternehmen ist ein wichtiger Teil unserer Stadt. Keine leichte Zeit mit Blick auf die Energiewende. Doch Herr Oehler habe seine Aufgaben mit Herzblut angepackt, er habe sich damit identifiziert. Herzblut kann man nicht im Arbeitsvertrag festschreiben. Dafür sei ihm gedankt, auch im Namen der Vereine und der Kulturschaffenden.
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Rede von Oberbürgermeister Johannes Arnold zur Einbringung des Haushaltes 2021 (18. Dezember 2020)

Wie plant man für das nächste Jahr, wenn man gar nicht weiß, wie das öffentliche Leben in den nächsten Wochen überhaupt aussehen kann? Die Corona-Pandemie hat das gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle, vor allem aber auch das private Leben aktuell fester denn je im Griff. Wir sind überzeugt von den Notwendigkeiten der Maßnahmen zur Eindämmung der Virus-Ausbreitung. In der Sache der täglichen Arbeit wird aber auch unsere gemeinsame Aufgabe der Kommunalpolitik ungemein schwierig. Wie soll man in diesen Zeiten Aufgaben vordenken, vorantreiben, umsetzen? Wie soll Stadtgestaltung in verschiedenen Bereichen stattfinden? Wie soll man da vertretbare Prognosen für einen Haushalt 2021 vornehmen? Eigentlich ist nur eines sicher: Wir müssen uns darüber klar sein, dass unser gesamtes Leben in den nächsten Monaten vielleicht sogar ein, zwei Jahren zwangsläufig mit mehr Unsicherheiten behaftet ist, als uns lieb ist. Wenn man das auf den Haushalt bezieht, wird einem bewusst, dass eine verlässliche und dauerhafte Planbarkeit nicht wirklich gegeben ist. Nicht für 2021 aber auch nicht in den Folgejahren. Denn auch bei den Finanzen ist die Krise mit den zwar wichtigen und dankenswerten Ausgleichsgeldern von Bund und Land nicht vorbei. Es gibt auch in den Kommunalhaushalten eine zweite, ja sogar dritte Welle: Die Einbrüche in 2021 und den folgenden Jahren, in welchen sich weitere Auswirkungen der Pandemie zeigen werden, sind viel einschneidender, als vielen das bisher bewusst war.   Ich glaube nicht an die von Minister Altmaier am Samstag beschworenen Selbstheilungskräfte unserer Wirtschaft alleine. Deshalb geht auch mein erster, eindringlicher Appell an die Abgeordneten in Bund und vor allem Land: Wenn Sie meinen, Sie hätten zur finanziellen Rettung von Betrieben, Gastronomie, Hotellerie, Selbständigen, Kulturschaffenden, Vereinen und für heute gesprochen vor allem für die Kommunen mit den Maßnahmen aus 2020 schon genug getan, dann irren Sie sich. Das muss erst der Anfang gewesen sein. Wenn Kommunen das laufende Geschäft nicht mehr durchfinanzieren können, stirbt kommunales Leben, Lebensqualität, sterben Vereine und Kultur - und zwar meist für immer.   Wenn wir darüber hinaus nicht mehr in vorhandene Infrastruktur investieren, wird gesellschaftliches Vermögen zu Grunde gerichtet. Wenn wir weiterhin keine Chance mehr haben, Vorhaben wie Mobilität, neue Wohnquartiere oder Bildungsvorhaben zu finanzieren, bleiben Worte wie Klimaschutz, bezahlbarer Wohnraum oder Zukunftsfähigkeit Worthülsen. Daher will ich die Vertreterinnen und Vertreter in Bund und Land aufrütteln, dass es mit der Unterstützung der Kommunen in 2020 nicht getan ist und dass weitere Ausgleichsmaßnahmen folgen müssen. Doch nun zu den Fakten des Haushaltes 2021, ein kurzer Datenüberblick:   Im Ergebnishaushalt beträgt das veranschlagte Gesamtergebnis im nächsten Jahr minus 17,6 Mio. In 2019 ist das Ergebnis bei knapp 2,6 Mio. plus, in 2020 werden wir wohl mit - gemessen an der Situation nur - minus 1 Mio.  abschließen. Der investive Teil des Finanzhaushaltes wird in 2021 auf ebenfalls minus 17,9 Mio. kalkuliert, gemessen am Vollzug 2020 mit -22,1 Mio.  eine Verbesserung.   Aber zur Finanzierung all dieser Ausgaben wird in 2021 die noch vorhandene Liquidität nicht ausreichen. Wir werden für den Ergebnishaushalt im worst-case 9,5 Mio.  Kassenkredite benötigen und für den Finanzhaushalt 21,3 Mio.  Darlehen aufnehmen, zusammen also ca. 30 Mio.  Fremdfinanzierung. Natürlich ist diese Summe erschreckend hoch. Die Darlehen selbst für den Finanzhaushalt machen mir Sorgen, aber gar keine so großen. Das generelle Verteufeln von Kreditfinanzierungen für Investitionen konnte ich noch nie wirklich verstehen. Jeder finanziert so sein Wohnhaus. Und so werden Werte geschaffen, die dem Kredit gegenüberstehen. Schließlich: Angesichts von derzeit fast bei Null liegenden Zinsen für Kommunalkredite bei 20-jähriger Laufzeit (siehe aktuelle Konditionen auf der Folie) sind die Finanzierungskosten mehr als verschmerzbar. Und schließlich: eine Investition nicht zu tätigen, nur um einen Kredit zu vermeiden, kann teurer sein, als diesen in Kauf zu nehmen.   Nehmen wir das Beispiel Bildung, egal ob Kindergarten Festplatz, Kaserne Nord oder Schulsanierungen und anbauten: „Es gibt nur eins was auf Dauer teurer ist als Bildung: keine Bildung“, so ein Zitat von John F. Kennedy. Natürlich muss die Rückzahlung eines Kredites eingeplant und immer möglich sein. Aber das wird es auch sein - schließlich betreiben wir auch da seriöse Finanzpolitik. Was mich stattdessen viel mehr beschäftigt, sind die Kassenkredite für den Ergebnishaushalt. Das ist, wie wenn man dauerhaft das Girokonto überzieht und das kann nicht dauerhaft gut gehen. Daher: Wir müssen in den Haushaltsberatungen und im Vollzug des Haushaltes 2021 alles daransetzen, diesen Kassenkredit des worst-case Falles zu vermeiden oder zu verringern, was bedeutet, dass er bei besserer Haushaltsentwicklung eben nicht fällig wird. Die Chance haben wir durch zurückhaltende Anträge von Ihrer Seite. So, wie das vorbildlich die Ortschaften gemacht haben, die für den HH 2021 so gut wie keine neuen Vorhaben angemeldet haben. Danke und Respekt dafür. So, wie das die Verwaltung auch vorbildlich gemacht hat, wir haben keine neuen Vorhaben und Projekte im Haushalt eingeplant. Und wir halten den Personaletat weitgehend auf Vorjahresniveau, trotz der meines Erachtens viel zu weitgehenden Tarifsteigerungen der Gewerkschaften in diesem Zeitraum. Wir schlagen gerade deshalb nur eine zusätzliche Stelle vor im Bereich EDV-Administration, weil sich das Arbeitsvolumen in dem Bereich durch mehr Geräte, mehr online-Nutzungen, mehr mobiles Arbeiten, mehr Teams-Konferenzen usw. vermehrfacht hat und dieser Arbeitsbereich auch besonders systemkritisch ist.
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Weihnachtsgrüße von Oberbürgermeister Johannes Arnold (18. Dezember 2020)

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,
das Jahr 2020 ist in so gut wie jeder Hinsicht anders verlaufen als wir vor gut einem Jahr dachten. Die bis dato andauernde Pandemie hat uns seit März fest im Griff. Wir müssen weiterhin – auch über die Feiertage und den Jahreswechsel – Kontakte reduzieren, um die Infektionszahlen sowie das Ansteckungsrisiko so gering wie möglich zu halten. Das fällt uns allen schwer, gerade weil wir den Dezember üblicherweise dazu nutzen, das vergangene Jahr mit Familie und Freunden auf dem Sternlesmarkt ausklingen zu lassen, gemeinsam Essen oder Bummeln zu gehen. Aber trotz dieser Umstände lohnt es, auf das Jahr 2020 zurückzublicken und Bilanz zu ziehen, denn „Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen“ (Johann Wolfgang von Goethe).
 
In Ettlingen erkennen wir, dass die Corona-Pandemie, so absurd das klingt, auch positive Auswirkungen hatte. Die Maßnahmen von Bund und Ländern hatten das Ziel, Zusammenkünfte mehrerer Menschen zu verhindern. Dass sich dabei trotzdem niemand im Stich gelassen fühlen musste, ist das Ergebnis von Ihrer und unserer
Kreativität und Spontanität. Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, haben für den gesellschaftlichen Zusammenhalt gesorgt und so die Botschaft unseres „Regenbogens“ (Ettlingen hält zusammen) in die Tat umgesetzt. Viele Einzelpersonen und Gruppierungen haben Unterstützung angeboten, wo sie nur konnten.

Neben persönlichen Einkaufshilfen haben wir es so auch geschafft, den Tafelladen kurzerhand in die Schlossgartenhalle zu verlagern und weiter betreiben zu können. Wo zu Beginn der Pandemiezeit viele Veranstaltungen und Projekte abgesagt werden mussten, haben wir es nach und nach geschafft, Alternativen anzubieten. Ich denke da vor allem an den Internationalen Klavierwettbewerb, der komplett online stattgefunden hat, die Mini-Version der Schlossfestspiele, an das Autokino auf dem Dickhäuterplatz und an unsere Sternlesstadt, für die wir bis zuletzt kämpfen mussten. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen in der Bevölkerung und der Verwaltung ganz besonders bedanken, die in diesem Jahr unbürokratische, niedrigschwellige und unkomplizierte Lösungen auf den Weg gebracht haben, um so schnell den jeweils aktuellen Entwicklungen gerecht zu werden.
 
Aber auch trotz Corona konnten in den letzten Monaten einige Projekte geplant, umgesetzt und fertiggestellt werden. Sehr offensichtlich ist der Wandel, wenn man durch die Innenstadt geht. Das Großprojekt rund um den Neuen Markt ist im 1. Bauabschnitt umgesetzt. Das neue Pflaster, das Wasserspiel, das Podest und die neuen Bäume lassen sich mehr als sehen und ich bin mir sicher, dass davon auch die Einzelhändler profitieren werden. Ein zweites Projekt befindet sich direkt neben dem Rathaus, denn auch die Ratsstuben entwickelten sich sowohl im Innenraum als auch an der Fassade weiter. Direkt gegenüber befindet sich das Sparkassengebäude, für das ein aufwändiges Raumkonzept gestaltet wurde. Es befähigt uns durch Verlagerungen dazu, an anderen Stellen in der Stadt weiteren Wohnraum zu schaffen. Für genau dieses Ziel gelang es uns in diesem Jahr ebenfalls, die Planungen des ehemaligen Feuerwehr-Areals in die Wege zu leiten und den Bau des Generationenparks Festplatz voranzutreiben. Neben barrierefreien Wohnungen sowohl für alleinstehende Personen als auch für Familien entsteht in diesem Quartier auch ein neuer Kindergarten. Dadurch können wichtige Betreuungsplätze geschaffen werden, die immer noch Mangelware sind. Der Naturkindergarten Blattwerk, der in diesem Jahr eröffnet wurde, unterstützt diesen Bedarf ebenfalls.
 
In ihrer Freizeit können die Jüngsten dann die neue Trampolinanlage im Horbachpark nutzen, die dank der Stiftung „Kinderspielhaus Ettlingen“ umgesetzt werden konnte. Zusätzlich bietet das neue Albgaustadion künftig für jegliche Arten des Vereinssports sowie Veranstaltungen die richtige Kulisse. Bis solche großen Menschenansammlungen wieder möglich sind, sorgt die Verwaltung stetig dafür, die Digitalisierung weiter zu entwickeln. Dies gelang in diesem Jahr sehr erfolgreich durch den Einsatz der Onlinevideoplattform „@lingen verbindet“, über die ganze Familien-, Freundes- und Bekanntenkreise sowie Geschäftspartner unkompliziert miteinander ins Gespräch kommen können. Die Innenstadt profitiert von der Digitalisierung vor allem durch das Projekt der „Letzten Meile“, da so weniger Transporter und dafür mehr Lastenräder durch unsere Altstadt fahren. Damit zusätzlich auch noch der Autoverkehr verringert wird, wurde 2020 der Radverkehr weiter gefördert, indem u.a. die Grundsteine für eine Radschnellverbindung zwischen Karlsruhe und Ettlingen gelegt wurden.
 
Zusätzlich wurde das Klimaschutzkonzept im Gemeinderat verabschiedet und die ersten Schritte des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) auf den Weg gebracht, das im nächsten Jahr u.a. durch eine Bürgerbeteiligung fortgeführt wird. Schließlich arbeiten wir in der Stadtverwaltung vor allem für Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger. Dazu gehört es auch, im Bedarfsfall schnell vor Ort zu sein. Mit diesem Hintergrund haben wir den Feuerwehrbedarfsplan 2020-2025 beschlossen. Zusätzlich verbessern wir unsere Bürgerservices und sind künftig durch das neue Bürgerbüro im Erdgeschoss des Roten Rathaus noch einfacher für Sie zu erreichen. Sie sehen, dass wir in und für Ettlingen trotz der Pandemie einiges für uns alle vorangebracht haben.
 
Nun möchte ich die Gelegenheit nutzen, um vor allem all denjenigen zu danken, die auch über die Feiertage für die Bürgerschaft im Dienst sind, die dann und auch bisher unter großem Einsatz unsere medizinische Versorgung gewährleisten, die für unsere Sicherheit und Ordnung im Dienst sind sowie alle, die sich ehrenamtlich und im Hintergrund engagieren. Ihnen und uns allen wünsche ich frohe und besinnliche Weihnachten. Halten wir uns alle an die Spielregeln, dann schaffen wir es, dass das Jahr 2021 weniger von Infektionszahlen und wieder mehr von freudigen Ereignissen geprägt sein wird. Bleiben Sie gesund!
 
Ihr Johannes Arnold
Oberbürgermeister
 

2019 – erfolgreiches Jahr für Bürgerenergiegenossenschaft (17. Dezember 2020)

Im vergangenen Jahr hat die Bürgerenergiegesellschaft Region Karlsruhe Ettlingen eG, kurz BEG, die Schallmauer durchbrochen. „Wir erreichen mit unseren 29 Photovoltaikanlagen eine Gesamtleistung von über 1 077 kWp“, ließ Aufsichtsratsvorsitzender Josef Offele beim Pressegespräch zum Jahresabschluss 2019 wissen. „Wenn wir 2022 unser Zehnjähriges feiern, dann wollen wir die 2000er Marge erreichen“, betonte Offele mit Blick auf Steffen Neumeister, Sven Scherer und Thomas Müller, dem Vorstand der BEG. Auch bei den Mitgliedern gibt es eine positive Entwicklung. Sie sind von 167 auf 204 gestiegen, die 12 952 Anteile zu je 100 Euro halten. Die Stromgewinnung erhöhte sich um 2,8 Prozent auf 874 297 kWh.   Was besonders für die Mitglieder erfreulich sein dürfte, dass 2019 die Verzinsung auch wieder bei zwei Prozent liegt, die Dividende bei 18 364 Euro. Das Bilanzvolumen ist um 39,9 Prozent auf 1,66 Millionen Euro gewachsen, merkte Steffen Neumeister an. Er arbeitet wie die anderen Vorstandsmitglieder und der Aufsichtsrat ehrenamtlich, was auch zu den guten Ergebnissen beiträgt, so Thomas Müller. Deutlich machten alle vier, die Grundidee unserer Genossenschaft, nämlich in die Photovoltaiktechnik zu investieren und damit in die Nachhaltigkeit, kommt an. Die Energiewende und der Umweltschutz ist unsere Handlungsdirektive. Wenn viele andere Städte diesem Beispiel der Energiewende vor Ort folgen würden, dann wäre viel gewonnen, betonte Sven Scherer. Ein Gewinn wäre auch, wenn die BEG mehr Dächer fände für die Anlagen. „Bei den Industrieunternehmen sehen wir ein großes Potenzial. „Deshalb die Bitte des Aufsichtsrats, dieses Bürgerengagement doch mitzutragen und zu unterstützen“. Das größte Projekt im Jahr 2020 war das Dach des Albgaustadions. Aufgrund der vielen Gewerke und Planungsbeteiligten war die Konzeption und Umsetzung des Dachs inklusive der PV-Anlage nicht immer einfach, erklärte Offele.   2020 haben wir rund 925 00 kWh Strom erzeugt und dadurch zur Reduzierung von 652 000 Kilogramm CO2 beigetragen. Auf den Gebäuden des Generationenparks und dem Kindergarten an der Rastatter Straße wird es weitere PV-Anlagen geben, geprüft wird das Eichendorff-Gymnasiums, die Wilhelm-Lorenz-Realschule, die Bürgerhalle Ettlingenweier sowie der Kindergarten Vincentius II als mögliche Dachflächen. Für die Errichtung dieser PV-Anlagen stehen Eigenmittel zur Verfügung, informierte Neumeister.  Andere Energieformen wie die Windkraft oder die Wasserkraft sind kein Thema, erklärte Offele.   Wer sich über die BEG informieren möchte, werfe einen Blick auf www.beg-ettlingen.de.
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Verwaltung schließt über Feiertage – Notdienste in Bereitschaft (16. Dezember 2020)

Die Stadtverwaltung folgt der Empfehlung der Bundesregierung und hat zur Eindämmung des Infektionsgeschehens - insbesondere nach den Weihnachtsfeiertagen und rund um Silvester - ab 21. Dezember bis einschließlich 6. Januar geschlossen, inklusive der Stadtinformation, des Bürgerbüros, der Stadtbibliothek und der Stadtbau GmbH. Ab Donnerstag, 7. Januar, hat die Verwaltung wieder geöffnet.
 
Selbstverständlich sind sämtliche Notdienste zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in Bereitschaft (siehe auch unter der Rubrik Notdienste). Die Notfallnummern bitte nur dann anwählen, wenn wirkliche Notfälle vorliegen.
 
Erreichbarkeit des Wahlamts 
Das Wahlamt der Stadt Ettlingen, Albarkaden, Schillerstraße 7-9, ist zum Zwecke der Bescheinigung eines Wahlrechts vom 21. bis 23. Dezember sowie am 29. und 30. Dezember und am 4. Januar jeweils von 9 bis 12 Uhr zur Vereinbarung eines Termins unter den Rufnummern 07243/101-293 oder -278 telefonisch zu erreichen.  

Notdienste der Stadt und der städtischen GmbHs:
Über die E-Mailadresse
hilfe@ettlingen.de kann man sich auch während der gesamten Zeit, in der die Stadtverwaltung geschlossen ist, mit Notfällen allgemeiner Art oder akuten Problemen, die nicht über die im folgenden aufgeführten Notfallnummern gelöst werden können, an die Stadt wenden. Die Mails werden täglich abgerufen.
 
Stadtbauamt
Zentrale Notrufnummer: 07243/101-361 Achtung: Nur tagsüber während der üblichen Öffnungszeiten erreichbar, d.h. von Montag, 28., bis Mittwoch, 30. Dezember, und von Montag, 4., bis Dienstag, 5. Januar, jeweils von 9 bis 12 Uhr sowie von 14 bis 15:30 Uhr.
Bereitschaftsdienst der öffentlichen Abwasseranlagen 07243/101 – 456
 
Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft 
Reparaturmeldung/Schadensmeldung in städtischen Objekten außerhalb der Servicezeiten (also nach Dienstschluss, am Wochenende, bei Betriebsferien oder an Feiertagen) Rufbereitschaft 0172/7680227
 
Entstörungsdienst der Stadtwerke (Kernstadt und Stadtteile)
Elektrizität: 101-777 oder 338-777
Erdgas: 101-888 oder 338-888
Wasser und Fernwärme: 101-666 oder 338-666
 
Notdienstnummer der Stadtbau Ettlingen GmbH: 07243 101-375. Die Rufnummer lautet: 101-375. Auch eingehende Schadens- und Reparaturmeldungen werden während der Schließzeit täglich gesichtet und ggf. wird reagiert.