Pressemitteilungen

Ettlingen gewinnt bei SWR "Stadt Land Quiz" (04. Dezember 2019)

Brandblasen an den Fingern und wehe Rücken, doch die Gesichter strahlten: vier Stunden, nachdem Jens Hübschen vom SWR auf der Sternlesmarktbühne die Aufgabe bekannt gegeben hatte, präsentierten  die Bäckerinnen und Bäcker ihre Köstlichkeiten. Gewonnen!
Die Aufgabe für die Stadtpaten, Erbprinz-Hotelier Bernhard Zepf und Eveline Walter von der Pressestelle der Stadt, bestand darin, Kekse nach Rezepten aus acht Ländern, Spanien, Italien, Schweden, Finnland, Australien, Südafrika, Polen und Russland, zu backen und diese in landestypischer Kleidung zu präsentieren, garniert mit den Landesfahnen. „Nur eine Mütze reicht nicht!“, warnte Moderator Jens Hübschen, und so galt es, entsprechende Ensembles zusammenzustellen.
Bereits am Tag zuvor hatten die Frankenthaler in der Pfalz, gegen die Ettlingen antrat, ihre Aufgaben bravourös bewältigt, doch worin die Herausforderung bestand, darüber hielten natürlich alle dicht. „Vollgas“ war daher die Devise, und die Zeit war knapp: die Paten begaben sich spornstreichs in die „Weihnachtsbäckerei“, sprich: der SWR hatte die Küche der Bertha-von-Suttner-Schule ‚gebucht‘, auch die Rezepte stellte der Sender. Wie gut, dass Eveline Walter und Bernhard Zepf Dank der Erbprinzküche auf erstklassige Zutaten, vor allem aber auf ein erstklassiges Team von Bäckerinnen und Bäckern zurückgreifen konnten, private wie professionelle Teigkünstler rührten und kneteten die Zutaten für die russischen Gänsefüßchen, die italienischen Weihnachts-Cantuccini, die spanischen Mantecados, den schwedischen Jul-Kuchen, die finnischen Piparkakku, die australischen Känguru-Kekse, die südafrikanischen Soetkoekies sowie die polnischen Ciastka Kruche z Orzechami.
 
Im Hintergrund glühten im übertragenen Sinn die Telefondrähte, „was würden wir ohne Handys tun“, seufzte eine Helferin. Rasch waren die ersten Fahnen da, ein privater Unterstützer brachten Tüten mit authentischer afrikanischer Kleidung, dann kamen die Schlossfestspiele mit Armen voller Kostüme. Auf diese Weise konnten sich die Bäckerinnen und Bäcker, die mit den noch warmen, köstlichen Keksen angereist kamen, mühelos in Afrikanerinnen und Spanierinnen verwandeln, hinzu kamen noch weitere freiwillige „Models“.
Parallel war Jens Hübschen auf dem Weihnachtsmarkt unterwegs und stellte seine Fragen rund um weihnachtliches Brauchtum, Weihnachtslieder und Backrezepte und stieß dabei auf viele freundliche Kenner der Materie. „Wofür wir sonst einen halben Tag brauchen, schaffen wir hier auf dem Sternlesmarkt in zwei Stunden“, freute sich SWR-Regisseur Klaus Barber. Das entspannte Kamerateam tat ein Übriges, so dass am Ende alle sehr zufrieden waren, zumal Ettlingen, wenn auch knapp, den Sieg davontrug. Bleibt nur, allen Danke zu sagen, die so fleißig und unermüdlich mitgeholfen haben!
Die Sendung wird am Samstag, 21. Dezember, um 18.45 Uhr im „Dritten“ ausgestrahlt. Nicht verpassen!

Öffentliche Gemeinderatssitzung am Mittwoch, 27. November 2019, 17.30 Uhr (22. November 2019)

Die nächste öffentliche Gemeinderatssitzung findet am Mittwoch, 27. November, um 17.30 Uhr im Bürgersaal des Rathauses statt. Zu Beginn der Sitzung  ist eine Bürgerfragestunde anberaumt. Insgesamt 18 Tagesordnungspunkte werden im öffentlichen Teil beraten, eine ganze Reihe davon wurden bereits in den Ausschüssen öffentlich diskutiert: die Fortschreibung des Einzelhandelskonzepts 2010, die Durchführung des Planungswettbewerbs für den Kindergarten Kaserne/Nord, der Kauf der Container-Kita am Kapellenweg, die Fortschreibung des Flächennutzungsplans 2030 Wohnen und Gewerbe, die Fläche Oberer Haag Erweiterung betreffend, der Breitbandausbau (weiteres Vorgehen), die Gebührenkalkulation des Eigenbetriebs Abwasserbeseitigung, der Gutachterausschuss, die Altlastenbeseitigung bei künftigen Pflegeheim Schöllbronn, die Satzungsänderung der Vergnügungssteuer.
Hinzu kommen neu die Punkte Ausscheiden von Thomas Fedrow aus dem Gemeinderat der Stadt, eine Änderung der Verwaltungsstruktur (dabei geht es um den Geschäftskreis des Beigeordneten Bürgermeister Dr. Moritz Heidecker) und die mögliche Einrichtung einer neuen Personalstelle zur Steuerung der klimasschutzpolitischen Aktivitäten der Stadt Ettlingen. Zudem muss der Rat eine Entscheidung bezüglich der Kanalerneuerung in der Ludwig-Albert-Straße fällen und einen Auftrag für Reinigungsarbeiten in städtischen Gebäuden vergeben. Spendenannahmen, Bekanntgaben nichtöffentlich gefasster Beschlüsse, Sonstiges und Anfragen der Gemeinderäte beschließen den öffentlichen Teil. Die Unterlagen und Vorlagen sind wie immer im Ratsinformationssystem hier zu haben.

33. Sternlesmarkt –Noch länger Weihnachten in diesem Jahr (21. November 2019)

Bereits zum 33. Mal bietet die stilvoll geschmückte Ettlinger Altstadt einen wunderschönen Rahmen für den Sternlesmarkt, mit dem man in diesem Jahr noch länger Weihnachten feiern kann. Denn nicht schon am 28., sondern erst am 29. Dezember 2019 endet er. Auf dem Sternlesmarkt komme eigentlich alles zusammen, was man mit Weihnachten verbinde, dass er im Herzen der Stadt sei, die gute Mischung an Kunsthandwerk und gastronomischem Angebot und das tolle Kulturprogramm, hob Oberbürgermeister Johannes Arnold beim Pressegespräch im Rathaus mit Blick auf Kulturamtsleiter Dr. Robert Determann heraus. "Bereits jetzt schon verabreden sich die Menschen via Facebook auf em Sternlesmarkt" ließ der OB wissen. 40 Stände, ein Kinderkarussell und eine Kinderbahn laden auf den Marktplatz und den Neuen Markt ein. Die Sternlesbühne entrollt jeden Tag aufs Neue einen Klangteppich von traditionellem Liedgut bis hin zu rockigen Tönen, merkte Kulturamtsleiter Dr. Determann. Was Hände alles fertigen können, kann man in den sieben Sternschnuppenhütten erleben, dort wechselt fast jeden Tag das Angebot.   Am 6. Dezember 2019 zu Nikolaus, sind sie um 17 Uhr eingeladen, am großen Laternenumzug mit dem Nikolaus begleitet von Musik vom Schlossplatz durch die festlich beleuchtete Altstadt bis zurück zum Schlosshof teilzunehmen. Anschließend wird der Nikolaus alle Kinder mit einer kleinen Überraschung beschenken.   Der richtige Ort, um im Trubel innezuhalten ist die traditionelle Weihnachtskrippe. Mit der kunstvoll geschnitzten Darstellung der Heiligen Familie des Holzbildhauers Rudi Bannwarth aus Ettlingenweier steht sie direkt neben dem großen, beleuchteten Tannenbaum auf dem Marktplatz. Am Wochenende, 14. und 15. Dezember 2019 jeweils von 14 bis 18 Uhr findet man neben der Martins-kirche an der Alb die lebendige Krippe. Die Szenerie zeigt, was sich vor 2.000 Jahren im Stall von Bethlehem zugetragen haben mag. Die evangelische Kirchengemeinde wird Andachten halten, Gedichte und Geschichten aus der Weihnachtszeit vortragen. Offiziell wird der Sternlesmarkt am 28. November 2019 um 12 Uhr eröffnet. Für die Kleinen Besucher gibt es süße „Sternchen“.   Wer seine Schritte zum Schloss lenkt, wird davor automatisch stehen bleiben. Denn dort wird vom 1. bis 24. Dezember 2019 jeden Tag ab 17 Uhr ein „Türchen“ des großen Adventskalenders geöffnet, in diesem Jahr gestaltet von Schülern und Schülerinnen des Eichendorff Gymnaisums. Die Öffnungszeiten des Sternlesmarktes sind täglich von 11 bis 21 Uhr, am 24.12. von 11 bis 14 Uhr, am 25. Dezember 2019  bleibt der Markt geschlossen. Weitere Informationen bei der Stadtinformation Tel. 0 72 43/1 01 – 380 und auf www.sternlesmarkt-ettlingen.de .
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kvv.nextbike und MyShuttle für die letzte „Meile“ (15. November 2019)

Es ist oft der letzte Kilometer, der einen manchmal zögern lässt, in die Straßenbahn oder in den Bus einzusteigen. Genau hier setzt kvv.next bike an genau und der on-demand-Service MyShuttle. Die Statistik von nextbike der zurückliegenden fünf Monate bestätigt genau den Ansatz, für die letzte Meile eine Alternative zum Auto zu schaffen. Von den 906 Ausleihen seit dem Start Ende Juni wurde 775mal das rote Radel für eine Kurzstrecke zwischen den Ettlinger Vermietstationen genutzt, eine Quote von über 88 Prozent. „Ein Spitzenwert“, hob denn Onur Semerci, Projektleiter bei nextbike heraus. Oberbürgermeister Johannes Arnold merkte an, es freue ihn, dass dieses Radverleihsystem als ein weiterer Mosaikstein innerhalb unseres umweltfreundlichen Mobilitätsangebotes so gut angenommen werde. Anlass für ihn, die nextbike Stationen auszudehnen. Bislang gibt es drei Standorte in Ettlingen am Bahnhof Ettlingen-West, am Wasen und am Stadtbahnhof (auch als Holzbahnhof bezeichnet). Künftig sollen es elf Stationen geben und 44 Mieträder, angedacht sind u.a. die Stadtwerke, das nördliche Industriegebiet und die Mühlenstraße.   Die stärkste Nutzung von kvv.nextbike ist übrigens donnerstags von 17 bis 18 Uhr. Klimaschutzmanager Dieter Prosik vermutet, dass viele Pendler noch schnell einkaufen fahren. Um das Angebot auf 44 Mieträder zu erhöhen, darunter auch Leihlastenräder, „benötigten wir die Zustimmung des Gemeinderates“, so der OB. Die Kosten würden bei rund 17 000 Euro liegen, die wir mit auf die Nachschubliste des Haushaltes 2020 in den Gemeinderat nehmen. Bislang zahlt die Stadt für die drei Standorte und die zwölf Räder 6 000 Euro. „Mit den Lastenrädern würden wir nicht nur ein attraktives Angebot für Familien mit Kindern schaffen, sondern auch eine Lösung anbieten, wenn jemand einen größeren Einkauf unternehmen möchte. Und wie funktioniert nun die Ausleihe . Zunächst muss man sich kostenlos registrieren, sei es über www.kvv-nextbike.de , oder über die nextbike-App. Danach sieht man per App die Standorte der Räder. Die nextbike-App gibt es kostenfrei im Google Play Store und bei iTunes. Wenn man sein Radel ausgewählt und gebucht hat, wird es automatisch freigeschaltet. Die Abrechnung erfolgt per Kreditkarte, Paypal oder Bankeinzug. Abo-Kunden des KVV bezahlen statt eines Jahrestarifs von 48 Euro nur 39 Euro und die ersten 30 Minuten bei jeder Fahrt ist für diese Kunden kostenlos. Alle anderen Radler zahlen für eine halbstündige Ausleihe einen Euro. Bei einer Ausleihe von mehr als viereinhalb Stunden wird ein Tagessatz von neun Euro berechnet.
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Mithilfe ist Grundlage für Erstellung eines Mietspiegels (04. November 2019)

Um einen qualifizierten Mietspiegel zu erhalten, der für Transparenz und Rechtssicherheit für Mieter und Vermieter sorgt, ist die Mithilfe der Ettlingerinnen und Ettlingern unerlässlich. Ettlingen ist ein attraktiver Wohn- und Lebensort. Als Mieter/innen weiß man aus eigener Erfahrung, dass die Nachfrage an Wohnungen in unserer Stadt in den letzten Jahren und Jahrzehnten stark angestiegen ist. Die Stadtverwaltung ist sich dieser Herausforderung bewusst, weshalb bereits verschiedene Maßnahmen in die Wege geleitet wurden und noch werden.   Wichtige Grundlagen für Mietspiegel Der Mietspiegel gibt hier einen Orientierungsrahmen, er sorgt für Transparenz und Rechtssicherheit. Bis lang gab es in Ettlingen solch einen qualifizierten Mietspiegel noch nicht. Doch im Mai dieses Jahres hat der Gemeinderat grünes Licht dafür gegeben. Auch die in Ettlingen tätigen Baugenossenschaften, der Mieterverein Karlsruhe sowie Haus & Grund Ettlingen e.V. sehen in der Erhebung ein wichtiges Instrument, weshalb sie sich aktiv an der Entwicklung des Mietspiegels beteiligen. Doch um dieses Zahlenwerk erarbeiten zu können, bedarf es der Mithilfe der Ettlingerinnen und Ettlinger. Oberbürgermeister Johannes Arnold bittet daher Mieter und Vermieter, den an sie verschickten Fragebogen auszufüllen und versandkostenfrei an das ALP Institut für Wohnen und Stadtentwicklung GmbH zu senden. „Nur so erhalten wir Grundlagen, um einen Mietspiegel entwickeln zu können“. Selbstredend ist die Teilnahme freiwillig. Doch jede Rückmeldung ist ein Plus an Information, das die Qualität der Untersuchung steigert. „Bei der Erstellung des Mietspiegels arbeiten wir mit der Stadt Rheinstetten zusammen, wodurch wir eine Förderung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau erhalten und sich die Kosten für beide Kommunen minimieren“, so der OB. Am Ende hat jede Stadt ihren eigenen Mietspiegel.   Befragungsunterlagung Ab Mitte November werden rund 8 000 Mieterhaushalte und etwa 3 500 Vermieter in Ettlingen und Rheinstetten Befragungsunterlagen erhalten. Gefragt wird u.a. nach der Art, der Größe, der Beschaffenheit, sowie Ausstattung und Lage der Wohnung. Mitte 2020 wird mit den ersten qualifizierten Mitspiegeln für Ettlingen und Rheinstetten gerechnet. Erstellen wird den Mietspiegel das in Hamburg ansässige ALP Institut, das schriftlich auf die Einhaltung des Datenschutzes verpflichtet wurde.   Bei Fragen können Sie sich in Ettlingen an die Wohnraummanagerin der Stadt Sabrina Kolasch, 07243 101-457 oder sabrina.kolasch@ettlingen.de In Rheinstetten an Antoinette Würz 07242 9514-612 oder antoinette.wuerz@rheinstetten.de wenden.   Weitere Informationen Unter https://www.alp-institut.de finden Sie weitere Informationen zur aktuellen Erhebung. Außerdem stehen Ihnen die Ansprechpartner des mit der Erhebung beauftragten ALP Instituts für Wohnen und Stadtentwicklung GmbH aus Hamburg werktags von 9 bis 17 Uhr unter 040 3346476-53 und mieten@alp-institut.de gern zur Verfügung.  
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Folknacht: Verlosung von zwei CDs (31. Oktober 2019)

Bei der Ettlinger Folknacht gibt es zwei Möglichkeiten: Man hört einfach "nur"  zu oder man tanzt ordentlich ab zusammen mit vielen anderen! Egal wie man sich entscheidet: Die folkige Musik reißt einen mit.
Zu Gast ist ist u.a. die irische Band Goitse. Die junge Band räumte bei den Ireland Music Awards als „Beste Band 2015“ ab. Damit sind die fünf Wunderkinder auf dem Olymp des Irish Folk angekommen, und eines ist sicher: Sie werden die kommende Dekade entscheidend prägen. Die jungen Folkies haben sich immer mehr zu Komponisten gemausert, die die irische Tradition spannend halten, indem sie eigene Stücke mit witzigen Überraschungsmomenten beisteuern.
 
Wer sie auch zu hause nochmal hören und sein Wohnzimmer in einen Tanzsaal verwandeln möchte, der kann eine CD von Goitse gewinnen. Zwei stehen zur Verlosung. die Schreiber/-innen der ersten beiden Mails sind die glücklichen Gewinner. Einfach an angelika.schroth@ettlingen.de schreiben

Klimaschutz ist einfach (31. Oktober 2019)

Es ist 24 Stunden und an sieben Tagen in der Woche immer im Haus: unser Trinkwasser. Das am besten und am häufigsten kontrollierte Nahrungsmittel, das jedoch ganz viele links liegen lassen und nur zum Duschen oder Geschirrspülen verwenden. Aber gegen den Durst. Da herrschen immer noch Vorurteile und genau da will die gemeinsame Aktion der Stadtwerke Ettlingen und Karlsruhe den Hebel an- oder besser den Wasserhahn einsetzen. Im Mittelpunkt von „trinkfair“ steht der Klimaschutz, die Notwendigkeit CO2 einzusparen und die Plastik zu vermeiden. „Klimaschutz ist einfach“, so Stadtwerkegeschäftsführer Eberhard Oehler bei der Vorstellung des Projektes am Mittwoch vergangener Woche in der Buhlschen Mühle. Denn Trinkwasser aus dem Hahn ist ein schneller Weg zu mehr Umweltschutz. Eine vierköpfige Familie konsumiert im Jahr rund 2 468 Plastikflaschen, eine Emission von 496 Kilogramm CO2 und die Kosten liegen bei rund 1 234 Euro. Beim Umstieg aufs Leitungswasser zahlt die Familie nur noch zehn Euro im Jahr (bei einem Leitungswasserpreis von 0,4 Cent pro Liter), erläuterte Rui Duarte, Vorstand der gemeinnützigen Unternehmerinitiative Fairantwortung gAG aus Karlsruhe. „Wir möchten Unternehmen, und die Einwohner/-innen dazu motivieren, auf Wasser aus Flaschen zu verzichten“, so Duarte. Allein die jährlich verbrauchten Einwegflaschen in Deutschland ergeben 14mal die Strecke zwischen der Erde und dem Mond.   „Über das Netzwerk der Stadtwerke Ettlingen und Karlsruhe wollen wir bundesweit Projektpartner für trinkfair gewinnen“ und dies via Marketing-Maßnahmen, wie beispielsweise die soulbottle-Trinkflasche mit dem exclusiven Design „trinkfair“. Bei seiner Begrüßung hatte es Oberbürgermeister Johannes Arnold bereits auf den Punkt gebracht. Am Mittagstisch fehlte das Wasser und in den Keller neues holen, wollte der Bruder nicht, weil zu schwer und zu weit. Da entgegnete die Tochter, nimm Trinkwasser ist eh umweltfreundlicher. Und was plant Ettlingen . Zum einen will man in allen Schulen Trinkwasserspender aufstellen und zum anderen 2020 an der Ecke Markt-/Badener-Tor-Straße einen Trinkwasserbrunnen installieren, ließ Arnold wissen. Er unterstrich aber auch, dass Bund und Land die Fördertöpfe für die Kommunen beim Klimaschutz erweitern müssen. Wenn die regionalen Player kooperieren, hat das Vorbildcharakter, so Karlsruhes OB Dr. Frank Mentrup. Wir haben in der Verwaltung gute Erfahrungen mit den Leitungswasserspendern gemacht. „Trinkwasser ist ein Qualitätsprodukt“, hob der Vorsitzende der Geschäftsführung der Karlsruher Stadtwerke Michael Homann heraus. Täglich werde engmaschig der Lieferweg vom Wasserwerk über das Verteilernetz zu den Hausanschlüssen kontrolliert. Das Grundwasser in Karlsruhe und Ettlingen sei hygienisch einwandfrei, eine Chlordesinfektion ist nicht erforderlich“, so Homann. Beim Stichwort Bleileitungen, merkte er an, die sind schon seit über einhundert Jahren verboten.   Mit einem Zitat der Tuaregs „Wasser ist nichts, wenn du es hast“ machte Oehler deutlich, dass es in Deutschland keine Wertschätzung erfährt. Was er gleichfalls nicht verstehen könne, dass in anderen Ländern in Restaurants ganz selbstverständlich Leitungswasser auf den Tisch komme, bei uns ist dies so gut wie unmöglich. www.fairantwortung.org
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Spielplan für Schlossfestspielsaison 2020 (24. Oktober 2019)

Königlich wird der Spielplan für die Schlossfestspielsaison 2020. Doch der Titelzusatz „Royal! Schein & Sein macht es schon deutlich, es geht nicht nur um Glamour und Prunk, auch um die Kehrseite der adeligen Medaille. Ganz dem Motto verpflichtet, „never change a winning team“, setzt Intendantin Solvejg Bauer auch im nächsten Jahr auf die Strahlkraft des Bürgerchores und auf das große Engagement des Theater-Nachwuchses . Während der Chor in der Fledermaus neben seinem sängerischen Können auch tänzerisch sich präsentieren darf, wird der Kinderspielclub im Familienstück Prinz und Bettelknabe wie auch im Musical „The King and I auf der Bühne stehen. Beim Schauspiel steht „Sein oder nicht sein – Heil Hamlet!“ auf dem Plan, bei der Oper „Herzog Blaubarts Burg“, bei der Kinderoper „La Cenerentola (das Aschenbrödel). Alle Queen-Fans werden bei der gleichnamigen Rock Show auf ihre Kosten kommen. Aus den Reihen des Gemeinderates erntete Schlossfestspielintendantin Solvejg Bauer Applaus und viel Lob für ihre erste Spielzeit, die 44 130 Zuschauer nach Ettlingen lockte. So viele wie seit Jahren nicht mehr.   Die Dachlösung , die in diesem Jahr alle Besucher begeisterte, wird es auch nächstes Jahr geben, einzig die Sitzplatztribüne wird überarbeitet, um einfachere Zugänge für die Besucher zu schaffen, und das Orchester soll in der Mitte platziert werden. Der Eingang über das Osttor hat sich bewährt. Was für einen Theaterbetrieb unabdingbar ist und der Zuschauer nicht sieht, das sind die Werkstätten und der Fundus . Sie werden derzeit von der Intendantin mit der leitenden Kostümbildnerin und dem Technischen Leiter „entrümpelt“ und auf einen zeitgemäßen Stand gebracht. Mit Bildern dokumentierte Frau Bauer den Zustand dieser Räumlichkeiten, aber auch der Nähmaschinen, die zum Teil mehrere Jahrzehnte auf dem Buckel haben. Es wird überdies mehr Platz für die Kostüme des Bürgerchores und der Kinder benötigt. Gleichfalls mit Mehraufwand verbunden für das Team der Festspiele, aber auch der Ehrenamtlichen war der Einsatz der Choristen. Um hier nachhaltige Strukturen zu schaffen, müssen diese künftig professionalisiert werden. Theaterpädagogisch geschultes Personal wird hier ebenso als unabdingbar angesehen wie weitere personelle und materielle Unterstützung bei der organisatorischen Arbeit im Festspielbüro und in den Werkstätten. Auch die Kooperation wird fortgeführt. Mit acht Sängern und sechs Musikern der Popakademie Mannheim Baden-Württemberg wird das Ensemble der Festspiele die Rockshow „Queen“ aufführen.   Spielplan „The King and I“ spielt im 19. Jahrhundert im Königreich Siam. Die junge englische Lehrerin Anna kommt mit ihrem Sohn an den Hof, wo sie die Erziehung der Prinzen übernimmt, aber auch das Vertrauen des Königs gewinnt und sein despotischen Verhalten verändert. Ein Broadwayklassiker par excellence. „Das“ Verwechslungs- und zugleich Paradestück der goldenen Operettenära ist die „Fledermaus“ von Johann Strauss mit den zahlreichen Techtelmechteln. Auftreten werden hier wie bei der Zauberflöte junge talentierte Sänger/-innen, die am Anfang ihrer Karriere stehen und der Bürgerchor. Eine Eloge auf den Humor selbst in den dunkelsten Stunden ist das Schauspiel „Sein oder nicht sein – Heil Hamlet“, das in Polen während des Zweiten Weltkriegs spielt. In der Schlossgartenhalle wird es dafür einen fast vollständig durchquerenden Catwalk geben, so dass die Akteure/tricen mitten im Publikum spielen und eine große Nähe und Intimität entsteht. Aus der Feder von Mark Twain stammt „Prinz und Bettelknabe“. Auch hier tauschen zwei junge Menschen nicht nur ihre Kleidung, sondern auch ihr Leben. Während dieses Familienstück im Schlosshof gespielt wird, flaniert man bei der Oper „Herzog Blaubarts Burg“ durch die Barocksäle und den Rittersaal. Mit Rossinis „La Cenerentola wird die Kinderoper fortgeführt, in einer gekürzten Fassung von 50 Minuten im Asamsaal. Die Inszenierung ist so gestaltet, dass sich auch auf Wanderschaft gehen kann. KVV-Kombiticket Bis lang wird das KVV Kombiticket vor allem von Kindergärten und Schulen genutzt, wir werden versuchen noch mehr Karlsruher zu akquirieren, so Bauer. Gut akquiriert hat die Intendantin bei den Sponsoren, Denn hier haben sich die Gelder zu 2019 auf rund 40 000 Euro erhöht. Eintrittspreiserhöhung um 2 Euro Um zwei Euro wird sich der Eintrittspreis für Musical und Oper erhöhen, sprich in der Kategorie 2 von Sonntag bis Donnerstag wäre das statt 33 nun 35 Euro und für Freitag, Samstag und für die Premiere wären es 38 statt 36 Euro.   Festspiel-Card Um die Attraktivität und die Auslastung auch während der Woche zu steigern, möchten die Intendanz eine Festspiel-Card einführen. Es wird eine in Silber zu 59 Euro und eine in Gold zu 129 Euro geben. Inhaber erhalten dafür einen 25 prozentigen bei Silber und einen 50prozentigen Nachlass bei Gold auf die Eintrittspreise. Die Cards sind nur für eine Spielzeit gültig, sie ist nicht übertragbar.  
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Offerta: Ettlingen und Rheinstetten gemeinsam in Halle 1 (22. Oktober 2019)

 
In diesem Jahr präsentieren sich Ettlingen und Rheinstetten wieder zusammen auf der Offerta am Stand B 02 in der Halle 1, die ganz im Zeichen des Tourismus´ steht. Vom 26. Oktober 2019 bis zum 3. November 2019, von 10 bis 18 Uhr, öffnet die Einkaufs- und Erlebnismesse in Karlsruhe wieder ihre Türen. Ein Schaufenster, das zum Verweilen einlädt, weil es die hohe Dichte und Qualität der Freizeitangebote der Region zeigt.
 
Ettlingen
Ettlingen legt dieses Jahr den Fokus auf das breitgefächerte kulturelle Angebot für alle Generationen. Die Stadt präsentiert das Kultur live Programm, die aktuellen Ausstellungen und Angebote des Museums und informiert über Rundgänge und Führungen zu Geschichte und Geschichten. Von besonderem Interesse werden auch wieder die Schlossfestspiele sein.
Nach dem erfolgreichen Start der Intendantin Solvejg Bauer in diesem Jahr dürfen die Besucher auf den Spielplan für die kommende Festspielsaison gespannt sein. Die ersten Tickets für die kommende Saison gibt es beim Preisausschreiben der Schlossfestspiele zu gewinnen.
Auf der Offerta wird auch der 1. Geburtstag der Ettlinger Platzhirsche gefeiert. Nach einem Jahr haben sich die Platzhirsche fast verdoppelt. Beim Start waren es rund 40 und heute sind es über 70. Die Besucher dürfen sich über einen kleinen Jubiläumsrabatt bei der nächsten Bestellung bei den Ettlinger Platzhirschen freuen.
 
Selbstredend dreht sich auch wieder das Glücksrad mit tollen Gewinnen, die die Ettlinger und Rheinstettener Händler, Gastronomen und Gewerbetreibenden zur Verfügung gestellt haben. Am 31. Oktober 2019 ist Freundinnentag - alle Freundinnen, die den Stand an diesem Tag besuchen, dürfen sich auf eine kleine Überraschung freuen.

Rheinstetten
Rheinstetten legt den Schwerpunkt auf sein Freizeit- und Naherholungsangebot- zwei Drittel der Rheinstettener Gemarkung sind schließlich Naturflächen. Eingerahmt von Feldern und Streuobstäckern, mit wertvollen Naturschutzgebieten, Badeseen sowie attraktiven Wander- und Radwegen, die in die Region führen, ist Rheinstetten attraktives Ziel für Ausflügler. Am Stand können sich die Besucher über die vielen Freizeit- und Einkehrmöglichkeiten informieren. Druckfrisch sind das aktuelle Gaststätten- und Unterkunftsverzeichnis, der Kinderstadtplan und die Bürgerinfo hier erhältlich.

Modernisierung der Ettlinger Schul-IT  (21. Oktober 2019)


Das vor drei Jahren begonnene Projekt zur stufenweisen Modernisierung der EDV-Ausstattung für die 13 Ettlinger Schulverwaltungen konnte pünktlich zum Beginn des Schuljahres 2019/2020 erfolgreich abgeschlossen werden.
Im ersten Schritt wurden 2016/2017 die Anbindungen der Schulen in einen zeitgemäßen "Cloud"betrieb beim Kommunalen Rechenzentrum (ITEOS) in Karlsruhe verlagert, so dass ein zentrales Update- und Supportmanagement für die oftmals zeitkritischen Änderungen bei Schulverwaltungssoftware wie z.B. Zeugnisprogrammen gewährleistet werden konnte. Dabei wurden zugleich die an insgesamt 45 Arbeitsplätzen eingesetzten Rechner auf besonders energiesparende "ThinClient"-Technologie umgestellt, um den anfallenden Stromverbrauch zu reduzieren und eine lange Lebensdauer der Hardware sicherzustellen.
In einem zweiten Schritt wurde 2018/2019 das landeseinheitliche Schulverwaltungsverfahren "ASV-BW" eingeführt, mit dem zahlreiche typische Routineaufgaben wie Statistiken oder Lehrerzuweisungen künftig schneller, effektiver und kostengünstiger zwischen Kultusverwaltung und Bildungseinrichtungen abgewickelt werden können. 

"Angesichts des sehr großen Umstellungs- und Schulungsaufwands sind wir mit dem Ergebnis für die EDV an den von uns betreuten Schulen in Ettlingen sehr zufrieden" so Projektleiter Attila Horvat von der städtischen Informations- und Kommunikationsabteilung (IUK). Aber auch für die Zukunft sind weitere Detailverbesserungen bei der Hardwareausstattung an den EDV-Arbeitsplätzen der Schulverwaltungen geplant, so z.B. die Nutzung moderner Telefonieendgeräte und Headsets im Sekretariatsumfeld zur Optimierung der dortigen Arbeitsabläufe, so Horvat weiter.  

Die Gesamtkosten der IT-Modernisierung seit 2016 betrugen insgesamt rund 90.000 EUR - dazu kommen jährlich rund 250.000 EUR an Investitionen für Hard- und Software sowie Medientechnik in den pädagogischen Bereichen der Schulen. Ein Aufgabengebiet, das durch die Fördermittel aus dem "DigitalPakt für Schulen in Baden-Württemberg", weiterhin zielgerichtet und nutzunsgorientiert ausgebaut werden kann. Hier kann die Stadt Ettlingen auf mehr als 15 Jahre gemeinsamer Medienentwicklungsplanung zwischen Schulen und Verwaltung sehr gut aufbauen, so Hauptamtsleiter und Digitalsierungsbeauftragter Andreas Kraut. Mit dieser bewährten Konzeption sind teure Fehlplanungen und ungenutzte Investitionen an den Schulen ausgeschlossen, denn es wird nur beschafft und installiert, was im Unterrichtsalltag wirklich gebraucht und von den Kollegien auch bedient werden kann, führt Kraut weiter aus.

„Wiederwahl ist ein Vertrauensbeweis“ (16. Oktober 2019)

„Die erste Wahl zum OB ist ein Vertrauensvorschuss, die Wiederwahl ist ein Vertrauensbeweis“, hob Regierungspräsidentin Sylvia Felder auf der Gemeinderatssitzung zur Verpflichtung von Oberbürgermeister Johannes Arnold in der Stadthalle am Dienstag vergangener Woche heraus. Mit einem Augenzwinkern nannte sie denn Ettlingens Rathauschef „Arnold 2.0“. „So schwungvoll beginnen normalerweise unsere Gemeinderatssitzungen nicht, erklärte Bürgermeister Dr. Moritz Heidecker mit Blick auf die Big Band der Musikschule, die mit „Hit the Road Jack“ den Abend eröffnet hatte. Ein ungewöhnlicher Ort mit einem außergewöhnlichen Thema für eine ansonsten normale Sitzung, so Heidecker weiter. Seinen Worten folgte die Verpflichtung durch OB-Stellvertreter Reinhard Schrieber, Grüne, flankiert von den weiteren OB-Stellvertretern Christa Stauch, CDU, sie überreichte auch Arnold die goldene Amtskette, René Asché SPD und Jürgen Maisch, FE/FW. „Ein herausragendes Ereignis“, so die Regierungspräsidentin, dass aus der Mitte des Gemeinderates die Verpflichtung erfolge. Die Symbolik sei wertvoll und wichtig gerade vor dem Hintergrund der zunehmenden Individualisierung in der Gesellschaft, dass Menschen bereit seien, als Oberbürgermeister und als Gemeinderat Verantwortung zu übernehmen. Im Gemeinderat werde nach Konsens und Kompromiss gesucht. Hier entstehen Visionen für Bebauungspläne, Ideen für Kindergärten und Gewerbegebiete. Hier werde der Ruf nach Wohnraum umgesetzt. Innerhalb des Prozesses im Gemeinderat seien OB und Bürgermeister die Moderatoren. Doch eines ist für Felder essentiell, „die Sprache, sie ist unser höchstes Gut, der Schlüssel für das Zusammenleben“. „Deshalb müssen wir ein Bollwerk bilden, dass wir den Worten nicht die Bedeutung nehmen, dass es an den Rändern nicht laut wird, dass die Mitte nicht durch zentrifugale Kräfte zerrieben“ werde. Es dürfe nicht Furor gegen den klaren Diskurs stehen, nicht das Primat der Emotionen gegen die Fakten. Abschließend machte sie mit Blick auf Arnold deutlich, das Amt sei ein schönes, weil sich Zukunft gestalten lasse.   Auch Landrat Dr. Christoph Schnaudigel unterstrich die Symbolik und Bedeutung solch einer Verpflichtung, die nicht einfach als Tagesordnungspunkt auf einer Sitzung abgehakt werden könne. Johannes Arnold habe die Ettlinger überzeugt, er habe für Ettlingen gekämpft. Dass es keinen Gegenkandidaten gab, ist für den Landrat ein eindeutiges Zeichen gewesen. „Wechselstimmung sieht anders aus“. Dennoch habe er seinen Wahlkampf durchzogen, weil er es ernst meint. Schnaudigel zählte die erfolgreichen Projekte des Landkreises in Ettlingen auf, vom Ausbau des Beruflichen Bildungszentrums über den Breitbandausbau bis hin zum on-demand-Angebot, das auf alle Ortsteile ausgeweitet werden solle. Die Wiederwahl sei ein Ausrufezeichen, so Bürgermeister Thomas Nowitzki vom Kreisverband des Gemeindetags Baden-Württemberg. „Johannes Arnold ist ein OB mit Herz und Verstand“, der auch und gerade das hohe Lied der interkommunalen Zusammenarbeit pflege. Vor acht Jahren sei man auf den Neuanfang gespannt gewesen, erklärte Professor Albrecht Ditzinger, der im Namen des Gemeinderates sprach. Wir haben ein gutes konstruktives Verhältnis, eine Kultur, Dinge möglich zu machen. Als vor fünf Jahren der Haushalt nicht erfreulich war, haben der Gemeinderat und der OB diese Zeit des Sparens gemeinsam getragen. „Wir bauen weiterhin auf diese Haltung, auch mit Blick auf die dunkleren wirtschaftlicheren Wolken“. Dann zollte Ditzinger dem Rathauschef das höchste ettlingerische Lob, „so schlecht ischs gar nicht worre“, oder auf schwäbisch „net gschimpft ist Lob gnug“. Er wisse nicht, ob er alle Erwartungen erfüllen will oder möchte, merkte Arnold an. Er verhehlte nicht, dass der Wahlkampf neben dem OB-Job sehr anstrengend gewesen sei. Keinen Gegenkandidaten gehabt zu haben, sei für ihn ein Vertrauensbeweis gewesen. Viel sei zurückliegend erreicht und initiiert worden, dank der sauberen Vorbereitung durch die Verwaltung und dem konstruktiven Zusammenwirken mit dem Gemeinderat. Als Stichworte nannte er Kindergärten, Sporthallen, Schulen aber auch die Stadtwerke, die wieder Gewinne einfahren oder die Stadtbau, die nach Jahren wieder investiere. Auf der Agenda stehen die Abdichtung Neuer Markt, das Feuerwehrbedarfskonzept, die Mobilität. Wir müssen die letzte Meile durch neue Konzepte attraktiv machen. Das Radwegenetz weiter ausbauen. Der Klimaschutz wird eine Herausforderung sein. Das Grünkonzept ist hierbei ein wichtiger Mosaikstein, wir denken über eine Biogasabfallanlage nach. Die Stadtsanierung 2.0 wollen wir vorantreiben, dazu gehört die Öffnung der Alb beim Rathaus, die Gestaltung des Außenbereichs bei der Post oder die künftige Flaniermeile vom Lauerturmkreisel bis zur Rastatter Straße. Abschließend dankte er allen Mitarbeitern, aber besonders seiner Familie, ohne deren Rückhalt er diese schöne Berufung nicht ausüben könnte. Mit Blick auf die zahlreichen Gäste in der Stadthalle beonte der neue und alte OB, „Ettlingen ist meine Heimat“. Das Bibelwort „Ihr seid das Salz der Erde“ schrieben Pfarrer Dr. Roland Merz, katholische Seelsorgeeinheit Ettlingen-Land und Dr. Thorsten Maaßen von der Luthergemeinde sowie Pastor Michael Riedel von der Freien Evangelischen Gemeinde nicht nur ins Stammbuch von Arnold, sondern auch des Gemeinderates. Ein hörendes Herz für die Belange der Menschen wünschten die drei Geistlichen dem Rathauschef. Anschließend wurde traditionell das Badner Lied intoniert, begleitet von Rolf Hille an der Trompete, Leiter der Big Band der Musikschule, die für den musikalischen Rahmen an diesem Abend gesorgt hat.  
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Öffentliche Gemeinderatssitzung mit Haushaltseinbringung am Mittwoch, 23. Oktober 2019 (16. Oktober 2019)

Im Mittelpunkt der nächsten öffentlichen Gemeinderatssitzung, die am Mittwoch, 23. Oktober, um 17.30 Uhr im Bürgersaal des Rathauses stattfindet, steht nach der Bürgerfragestunde die Einbringung der Entwürfe für den Haushaltsplan der Stadt, für den  Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs Abwasserbeseitigung und den Haushaltsplan der Vereinigten Stiftungen, alles für 2020.  
Doch die Tagesordnung mit ihren insgesamt 13 Punkten hat noch viele weitere wichtige Themen in petto: für die Öffentlichkeit dürfte die Vorstellung des neuen Schlossfestspiel-Spielplanes von Interesse sein. Es sei nur so viel verraten: es wird ROYAL! Die Intendantin wird darüber hinaus unter anderem den Zuschussbedarf für die kommende Saison nennen.
Danach folgen vier bereits im Ausschuss für Umwelt und Technik vorberatene Punkte: die Absichtserklärung zur Kooperation zwischen Stadt, Stadtwerken und EnbW Energie Baden-Württemberg AG für die Gebietsentwicklung und den Bebauungsplan "Schleifweg/Kaserne Nord", den Sachstand und die Gesamtkostenerhöhung für die Pflastersanierung Neuer Markt, die Vorstellung des Begrünungskonzeptes Innenstadt und die Entscheidung über die Gestaltung der Außenanlagen im Zusammenhang mit dem Neubau der Vereins- und Schulsporthalle, dem Hort und dem Kindergarten Schöllbronn. Zur Steuerung der klimaschutzpolitischen Aktivitäten der Stadt soll eine neue Stelle geschaffen werden, danach drehen sich gleich zwei Tagsordnungspunkte um das Thema "Sanierungsgebiet "Schloss Ettlingen": zum einen soll das Areal Sparkasse zum weitere Bereiche erweitert werden, zum anderen geht es um Zuschüsse für Sanierungsmaßnahmen Privater. Eine außerplanmäßige Ausgabe muss der Gemeinderat in Sachen Asylbewerber- und Obdachlosenunterbringung diskutieren, aufgrund einer Betriebskostenberechnung fällt eine Nachforderung an. Annahme von Spenden, Bekanntgaben und Anfragen der Gemeinderäte runden die Sitzung ab. Die Unterlagen finden Sie im Ratsinformationssystem unter diesem Link.