Pressemitteilungen

Preisträgerkonzert am 16. August beim Kultursommer (04. August 2020)

Kreativität ist nicht nur bei den Nachwuchskünstlern gefragt, auch bei Organisatoren des Internationalen Wettbewerbs für junge Pianisten, denn trotz der Corona-Pandemie konnte er in die 17. Runde gehen. Der langjährige Organisationsleiter Frank Reich wollte nicht, wie bei vielen anderen Wettbewerben geschehen, die Flinte gleich ins Korn werfen, sondern suchte nach einer Möglichkeit, dass dennoch der Nachwuchs eine Chance erhält.   Er fand ein neues Format das online-Verfahren. Weshalb ihm Oberbürgermeister Johannes Arnold bei der Pressekonferenz im Rathaus am Mittwoch vergangener Woche seinen Dank aussprach. Mit Blick auf den Vorstand der Sparkasse Michael Huber hob Arnold heraus, es sei nicht selbstverständlich, dass die Sparkasse bei diesem Experiment mitging. „Auch uns war es wichtig, dass dieser Wettbewerb stattfindet“, so Huber und lobte, in welcher Geschwindigkeit dieses neue Format aus dem Boden gestampft worden sei. Die große Resonanz von fast 300 Bewerbern zeigt wieder einmal mehr die Bedeutung dieser Veranstaltung. Mit 40 000 Euro, ansonsten sind es 80 000 Euro, sponsert die Sparkasse heuer den Wettbewerb. Bereits im Januar hätten ihn Teilnehmer darum gebeten, dass doch der Wettbewerb stattfinden möge, merkte Reich an, der eine Professur an Sungshin Women´s University Seoul/Rep Korea hat. Aus 33 Nationen kamen 288 Bewerbungen, wie zurückliegend via digitaler Tonaufnahmen. 112 hatte die Jury - der künstlerische Leiter Wolfgang Manz, sein Vorgänger Robert Benz und Kristin Mescher, ausgewählt. Doch alsbald war uns klar, die jungen Menschen können nicht kommen. Es scheiterte bereits am Visum, das nicht zu bekommen war, erklärte Frank Reich. Viele Ettlinger hätten trotz Corona ihre Unterkünftige wieder zur Verfügung gestellt. Es ist genau diese persönliche Begegnung, die diesem Wettbewerb eine besondere Atmosphäre verleiht. Keine klingende Musikschule, kein Café im Rohrersaal, keine öffentlichen Wertungsspiele, von allen war das Bedauern herauszuhören, doch zugleich auch, dass man glücklich ist, diesen Modus für den Ablauf gefunden zu haben.   „Wir mussten improvisativ den Wettbewerb weiterentwickeln“, so Reich weiter. Wir waren uns einig, dass wir nur 40 junge Adepten zulassen können, sprich die jeweils 20 Bestplazierten der beiden Altersgruppen (Kategorie A bis 15 Jahre und Kategorie B bis 20 Jahre) zu einem online-Finale einzuladen. Das online-Hören ist für die Jury eine Herausforderung. Eine Herausforderung ist auch die Zeitverschiebung, reicht der Bogen doch von Hong Kong über Deutschland bis hin nach Kanada. Da war ein ausgeklügelter Stundenplan gefragt. Auf dem Preisträgerkonzert am Sonntag, 16. August um 20 Uhr beim Kultursommer im Open-air-Kino der Kulisse werden wir, wenn es irgend möglich ist, auch ein paar Interviews der jungen Menschen einspielen.   „Doch ohne die große Unterstützung und ohne die große Kreativität der städtischen Informations- und Kommunikationsabteilung (kurz IUK) wäre dies alles so nicht möglich gewesen“, deshalb dankte Frank Reich diesem Team besonders wie auch den Ehrenamtlichen.   Nun heißt es für die Finalisten üben, sich auf den Punkt vorzubereiten und dann erhält jeder ein Code, damit „wir auch die Gewissheit haben, dass live gespielt wird“. Der Code ergibt im übrigen Schillers Ode „Freude schöner Götterfunken“, zugleich eine Hommage an Ludwig van Beethoven, dessen 250. Geburtstag wir dieses Jahr begehen.   Begeistert und überrascht zugleich zeigte sich der künstlerische Kopf des Wettbewerbs über das Spitzenniveau. Viele wissen, Ettlingen ist ein Sprungbrett in die Karriere. Wir dürfen Staunenswertes erwarten, so Manz, den besonders die hohe Professionalität verblüffte.   Das Publikum kommt im Übrigen nicht um den Genuss des Zuhörens bei den Wertungsspielen. Sie werden vom 7. bis 9. August auf www.klavierwettbewerb.org gestreamt. Und auch die Musikvideos des Preisträgerkonzertes werden dann am Sonntag 16. August über die Website www.klavierwettbewerb.org ab 20.30 Uhr abrufbar sein.   Der Termin für den nächsten Wettbewerb, er steht bereits vom 6. bis 14 August 2022 wird der 18. Internationale Wettbewerb für jungen Pianisten dann hoffentlich normal über die Bühne gehen können. Und im nächsten Frühjahr werden ausgewählte Preisträger zu einem Konzert nach Ettlingen und in andere Städte reisen.
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"Wertvolles Projekt für Klimaschutz und Mobilität“ (30. Juli 2020)

Nein, morgen rollen nicht die Bagger an, um mit den Arbeiten für den Radschnellweg zwischen Karlsruhe und Ettlingen zu beginnen. Nichts ist hier in Stein gemeißelt, doch eine wesentliche Grundlage wurde am Donnerstag vergangener Woche mit der Unterzeichnung der Planungsvereinbarung durch die Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder und die beiden Oberbürgermeister Johannes Arnold und Dr. Frank Mentrup für Karlsruhe geschaffen. Sie ist der Startschuss für einen fünf Kilometer langen Radschnellweg zwischen den beiden Städten. Die Federführung für die Planung liegt beim Regierungspräsidium (RP) Karlsruhe. Ein wertvolles Projekt, so Frau Felder, die gute Kunde aus Berlin zum Termin mitbrachte. Das Bundesverkehrsministerium fördert die Strecke mit 300 000 Euro. Radschnellweg heiße, ein Weg ohne Kreuzungen, mit einer ordentlichen Breite, ohne Stau wie beim Auto und mit einem guten Belag, merkte die Regierungspräsidentin an. Und Oberbürgermeister Johannes Arnold erinnerte an den gebürtigen Durlacher Freiherr von Drais, der mit seiner Draisine einen wichtigen Impuls gesetzt habe, so wie wir mit einer neuen Infrastruktur. Ein extrem hoher Anteil von Radlern pendle zwischen Ettlingen und Karlsruhe. Der Radschnellweg beginne respektive ende in Ettlingen voraussichtlich beim Bahnhof Ettlingen-West ein wichtiger Umsteigeknotenpunkt, zentral gelegen, und als weiteres Stichwort nannte Arnold den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs. Mit Blick auf seinen Kollegen Mentrup machte er deutlich, er freue sich auf einen weiteren engen Schulterschluss der beiden Städte. Karlsruhes OB erklärte, dass im Stadtgebiet der Radverkehr einen Anteil von 30 Prozent habe. Bei den Pendlern liege er hingegen gerade bei 2,5 Prozent. „Hier wollen wir mit einer leistungsfähigen Infrastruktur noch mehr Menschen zum Umstieg bewegen“. Die Hochleistungsverbindung gehe mit Flächenverbrauch einher, verhehlte Mentrup nicht. In die Planungen wird die Öffentlichkeit eingebunden werden, so Felder. An der Weiherfeldbrücke wird es einen Anschluss an die von Karlsruhe in Planung befindliche Radsüdtangente geben, die weit zum Bahnhof Karlsruhe-Durlach führt. Diese neue Tangente ist Teil der Planung „Ringroute Radschnellverbindung“ um Karlsruhe. Baulastträger innerhalb der jeweiligen Ortsdurchfahrten sind die beiden Städte, außerhalb ist es das Land Baden-Württemberg.   Stephanie Schumann vom RP erinnerte daran, dass es für Radschnellwege einen Qualitätsstandard vom Land gebe, der bis zu 80 Prozent erfüllt werden müsse. Gut vier Meter breit wäre der Weg, plus 2,50 Meter für einen Gehweg, es gebe aber auch andere Lösung der Raumaufteilung, gerade wenn der Radschnellweg durch landwirtschaftlich genutzte Flächen führt. Schon heute sind rund 4 000 Radler auf dem Weg zwischen Ettlingen und den Rüppurrer Wiesen unterwegs. Auf 8 000 könnte die Zahl durch den Schnellweg steigen. Frau Schuman machte aber auch deutlich, die vorgestellte Vorzugsvariante bedeute nicht, dass der Weg auch so realisiert wird. Bei dem Pilotprojekt zwischen Mannheim und Heidelberg sei beispielsweise auch ein anderer Weg gefunden worden. 
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Das Schloss in 3D zum Mitnehmen und Verschicken (29. Juli 2020)

Sie begeistern Groß und Klein, die Klapp-Karten, auch Pop-up-Karten genannt. Am Anfang noch ganz flach, doch kaum hat man sie geöffnet, entfalten sie im wahrsten Wortsinn ihre Besonderheit und wachsen dem Betrachter entgegen. Die 3D-Karten erfreuen sich großer Beliebtheit. Und warum nicht auch das Ettlinger Schloss anbieten, dachte sich Thomas Walter vom Geschäft Alb 15. Er klopfte mit der Idee bei Sabine Süß, Chefin des Amtes für Marketing und Kommunikation an, ob man nicht für solch eine Klappkarte mit dem Ettlinger Schloss kooperieren könnte. Gesagt getan.
 
Für 7,90 Euro kann man sich nun das ganze Schloss mit nach Hause nehmen oder an seine Lieben verschicken, die nicht mehr in der Stadt an der Alb wohnen. Zu haben ist die Karte, die außen in edlem Rot gehalten ist und verziert mit einem Scherenschnitt des Schlosses, in der Alb 15 in der Albstraße sowie bei der Stadtinformation und beim Museumsshop im Schloss.

44 Räder und drei Lastenräder warten auf Kundschaft (27. Juli 2020)

Anmelden, ausleihen und losradeln. Weil immer mehr Personen genau diesem Dreiklang folgen, wurde nun der zwölfte Standort in Ettlingen für KVV.nextbike eingeweiht. Beim Kreisel Herz-/Mörscherstraße wartet nun neben den ´normalen´ Rädern auch ein Lastenrad auf den Einsatz. Mit Blick auf die Märkte in unmittelbarer Nähe dieser Station war es für uns naheliegend, hier ein Lastenrad zu platzieren, merkte Frank Pragel vom KVV an. Ziel: Free-Floating-System „Wir zünden den Turbo“, hob denn Oberbürgbermeister Johannes Arnold heraus. Zwölf Standorte mit 44 Rädern und drei Lastenräder gibt es derzeit in Ettlingen und „wir werden dieses Angebot noch weiterausbauen. Unser Ziel ist ein Free-Floating-System“. (Beim Free-floating-System werden keine festinstallierten Stationen mehr benötigt. Die Ausleih- und Abgabevorgänge werden digital mittels Kreditkarte und Codeeingaben abgewickelt.) Bislang muss man sein Leihrad wieder an einer Station abgeben. Die Zahlen des vergangenen Jahres sind mehr als ermutigend und nach der Corona-Hochphase steigt auch wieder die Nutzung der „roten Flitzer“. Arnold dankte allen Beteiligten vom Planungsamt, das die Standorte auswählt, über den KVV und nextbike bis hin zu den Mitarbeitern Ilyas Avci und Jürgen Baier des Baubetriebshofes, die die Montagearbeiten durchführen.   Für den Planungsamtschef Wassily Meyer-Buck ist next.bike ein Puzzlestein innerhalb der Radförderung. Durch den neuen Standort ist das Industriegebiet besser angebunden. Mit dem regio move wird ein weiterer gewichtiger Baustein innerhalb des Mobilitätsangebotes folgen. Klimaschutzmanager Dieter Prosik sieht noch gute Potenziale für einen Ausbau beim Rad. Wir haben auch die Stadtteile im Blick und nannte den Bahnhof in Bruchhausen, wo man gleichfalls Räder anmieten kann. Mit dem Angebot der Lasteräder wollen wir testen, wie die Ettlinger/-innen diese Alternative zum PKW annehmen. Als „Vorzeigestadat“ bezeichnete Pragel Ettlingen. Für möglich hält der KVV-Projektleiter, dass es ein Free-Floating-System in der Stadt an der Alb geben könnte. Auch Projektleiter bei nexbike Onur Semerci sieht in Ettlingen dafür gute Chancen. Ausleihe Die Ausleihe der nextbike-Räder ist denkbar einfach. Zunächst registriert man sich online über nextbike.de oder über die nextbike-App oder via Kunden-Hotline. Per App kann man sich anschließend die Standorte der Räder anzeigen lassen. Hat man „sein“ Radel ausgewählt und gebucht, wird dieses automatisch freigeschaltet. Die Abrechnung erfolgt per Kreditkarte, Paypal oder Bankeinzug. Die nextbike-App gibt es im Google Play Store und bei iTunes. Abo-Kunden des KVV bezahlen statt eines Jahrestarifs von 48 Euro nur 29 Euro und die ersten 30 Minuten bei jeder Fahrt sind kostenlos. Alle anderen Radler zahlen für eine halbstündige Ausleihe einen Euro. Wer das Radel mehr als viereinhalb Stunden benötigt, dem wird ein Tagessatz von neun Euro berechnet. Die Stadt nimmt pro Jahr für die nextbike-Standorte rund 25 000 Euro in die Hand. www.kvv-nextbike.de KVV-Service-Telefon 0721 61 07 58 85. KVV.nextbike-Standorte in Ettlingen S-Bahn-Haltestelle Stadtbahnhof plus einem Lastenrad S-Bahn-Haltestelle Wasen plus einem Lastenrad S-Bahn-Haltestelle Ettlingen-West Hertz-/Mörscherstraße plus einem Lastenrad Bushaltestelle Rudolf-Plank-Straße Pestalozzischule Mörscher-/Hohewiesenstraße Stadtwerke Ettlingen S-Bahn-Haltestelle Albgaubad S-Bahn-Haltestelle Bahnhof Bruchhausen Kronen-/Seminarstraße Rathaus Albarkaden
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Für Kulturdürstende: Kabarett, Comedy und Konzerte satt (24. Juli 2020)

Fast überall erhält man dieselbe Antwort, was hat einem in der Hochphase der Corona-Pandemie am meisten gefehlt, neben den Freunden: die Kultur. Und den Künstlern hat das Publikum gefehlt, dem das Kultur- und Sportamt zum Herbst einen üppigen Strauß gebunden hat. Zum letzten Mal hat Kulturamtsleiter Dr. Robert Determann in diesen Strauß Blumen geflochten, denn Ende Juli geht er in den Ruhestand. Auch wenn der Kapitän gehe, die Mannschaft bleibt. Deshalb werde es auch fürderhin ein gutes Programm geben, unterstrich Oberbürgermeister Johannes Arnold bei der Vorstellung des neuen kultur live Programms für die kommende Herbst-/Wintersaison. Die Menschen dürsten nach Kultur. In den zurückliegenden Jahrzehnten hat sich kultur live zu einer echten Ettlinger Stil-Marke entwickelt. Die Akzente haben sich immer mal wieder verschoben, doch die Struktur war die Konstante, so Determann. Mit Blick auf seine Mitarbeiterin Angelika Schroth merkte er an, sie hatte immer den Kulturmarkt im Blick. Sie war es auch, die sofort nach dem sich anbahnenden Lock down mit „ihren“ Künstlern telefonierte, um ihre geplanten Veranstaltungen in die nächste Saison zu verschieben.   Durch diese Schnelligkeit konnten wir alle wieder ´verpflichten´, so dass das Programm üppiger ist. Weniger üppig bestückt sind dafür hingegen die Säle. Wo früher im Epernaysaal 210 Menschen das Nachtcafé genossen, werden es künftig nur 39 sein. In der Stadthalle wären es statt 580 nun 120. Wir müssen jeweils einen individuellen Saalplan machen. Wenn Familien kommen, dann können wir auch mehr in den Raum lassen, weil Familien keinen Abstand einhalten müssen. Alle hoffen, dass sich die Verordnung nicht mehr oder wieder verschärfen. Los geht es mit den 22 Veranstaltungen am 3. Oktober mit Gitarre Pur. Eine Kooperation mit Volker Schäfers musikstudio89. Freunde der sechs Saiten werden mit Peter Finger, Claus Boesser-Ferrari und Ahmed El-Salamouny auf ihre Kosten kommen. Im Zuge von Gitarre Pur gibt es auch Workshops und eine open Stage, an der halten wir noch fest, Anmelden muss man sich dennoch dafür bei Volks Schäfer. Am 17, Oktober heißt es bei Martin Herrmann „Keine Frau sucht Bauer“. Ein hochkomisches Salon-Kabarett in Wort und Lied. Polkajazz trifft Kabarett, wenn sich Mia Pittroff, Thomas Schreckenberger und Tante Polly begegnen am 31. Oktober.   Sie vorzustellen, wäre Eulen nach Athen tragen. Nessi Tausendschön, die Trägerin des Deutschen Kabarettpreises hat eine Zunge wie eine Reitpeitsche (14. November). Poetry Slam ist aus dem kultur live Programm nicht mehr wegzudenken. Am 21. November gibt es den 6. Ettlinger Dichter- und Poetenwettstreit. Sie ist ein fester Termin in jedem Kalender von Folkliebhabern: die Ettlinger Folknacht. Zu ihr reisen am 28. November virtuose Bands an, The outside Track aus Irland, Snaarmaarwaar aus Belgien und Petit Piment aus der Gascogne. Falls es erlaubt ist, gibt es auch wieder Tanzkurse. Dasselbe Spiel gibt es bei der Swingnacht am 23. Januar mit Franky Doo & Die Swingbop´ers. Fern ab von Christbaumklischees bewegt sich Almas Weihnachtsprogramm „Cherubim“. Bei jung und intensiv treffen dieses Mal am 30. Januar Liese-Lotte Lübkes frische Lieder auf Micha Marx´ humorvolle KritzelComedy, mit dabei Senkrechtstarter Nikita Miller. Artistisch wird es bei Arthur Senkrechts „Must be love“ am 13. Februar und am 27. Februar darf man sich auf etwas andere alpenländische Musik aus Südtirol mit Opas Diandl freuen. Eine wahre theaterkabarett-Sensation aus Österreich sind BlöZinger (am 17. April) Mit nach Südosteuropa nimmt die Band Foiae Verde ihre Zuhörer am 24. April mit.   Im März wird es in Ettlingen die Landesliteraturtage geben. In diesem Rahmen gibt es eine literarische Schloss-Kulturnacht und ein Nachtcafé mit Heiner Kondschak, der sich über Karlsruhe hinaus mit seiner Bob Dylan Inszenierung einen Namen gemacht. Für die Familie gibt es Theaterzauber mit Peppa Pig, Alice im Wunderland, mit Ritter Rost feiert Weihnachten oder mit dem Schokoladenschiff. Die Bürgerstiftung Ettlingen wird im Übrigen zwei Kinderstück fördern. Weiter geht es auch mit der SWR-Kooperation bei den Schlosskonzerten. Fünf an der Zahl wird es vom 11. Oktober bis zum 11. April geben. Und für die Freunde von Hannes und der Bürgermeister, sie können ab dem 28. September sich ihre Karten nur bei der Stadtinformation kaufen. Gleich zweimal wird das Paar zu sehen sein, am 26. Und 27. April 2021.   Bei kultur live wird es nur eine Preiskategorie geben, wer möchte kann drei Euro aus Solidarität mit den Künstlern spenden. Die Plätze sind frei wählbar. Angelika Schroth erinnerte daran, dass alle Karten für ausgefallene Veranstaltungen zurückgegeben werden müssen, auch wenn die Veranstaltung in der neuen Saison stattfindet, weil die Bestuhlung den Corona-Verordnungen entsprechend angepasst wird. Der Vorverkauf für das Kultur live Programm hat bereits am 23. Juli begonnen. Für die Nachtcafés gibt es ein Abo-Angebot, aus acht kann man fünf Nachtcafés zu einem Preis von vier erwerben. Informationen und Karten gibt es bei der Stadtinformation 07243 101 333 oder unter www.ettlingen.de/kultur sowie bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen www.reservix.de  
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Ettlinger Kinder-Sommerakademie EKSA vom 31. Juli bis 10. September (20. Juli 2020)

„Viele Ferienangebote für Kinder können in diesem von der Pandemie geprägten Ausnahmejahr nicht oder nur eingeschränkt stattfinden“, merkte Oberbürgermeister Johannes Arnold an. „Mit der EKSA bringen wir ein beliebtes Sommerangebot auf den Weg“, wenn auch unter den gebotenen besonderen Vorsichtsmaßnahmen.
So finden die zehn Vorlesungen nicht wie in den vergangenen Jahren im Bürgersaal des Rathauses statt, sondern wieder in der Aula des Eichendorff-Gymnasiums. Auch wenn die Organisation, die in den bewährten Händen von Iamse Wipfler vom Amt für Bildung, Jugend, Familie und Senioren (kurz ABJFS) liegt, dort nicht weniger aufwändig zu bewerkstelligen ist, kann man doch einfacher einen getrennten Zu- und Ausgang einrichten und für bis zu 40 Kinder im Alter zwischen acht und 13 Jahren (wenn nicht anders angegeben bei den einzelnen Veranstaltungen) Plätze mit genügend Abstand markieren. „Geschwisterkinder dürfen natürlich nebeneinander sitzen“, sagte Anja Englisch, stellvertretende Amtsleiterin des ABJFS. Es gilt Maskenpflicht bis zum Sitzplatz und vor allem müssen die Kinder dieses Jahr angemeldet werden, um zu planen und um die Adressen vorschriftsgemäß zu dokumentieren. Deshalb ist auch das EKSA-Programm bereits online, eine gedruckte Version gibt es nicht. Wer jedoch keine Möglichkeit hat, das Programm über die Homepage der Stadt einzusehen, kann sich telefonisch an das Bildungsamt wenden, 07243 101-148. Im Falle technischer Probleme kann auf diesem Weg ausnahmsweise auch die Anmeldung erledigt werden. Die Veranstaltungen beginnen immer um 10 Uhr und dauern mit wenigen Ausnahmen eine Stunde.
 
Doch genug der Vorschriften und Vorgaben, was erwartet die EKSA-Studentinnen und –studenten in diesem Jahr?
Bekannte Gesichter, ein neuer Dozent und ein Wiedereinsteiger, Tierisches, Zaubereien, Themen rund ums Auto, die Physik und die Hydraulik.
Zwei der zehn Vorlesungen hält Professor Dieter Fehler, am Freitag, 31. Juli, öffnet er sein Arbeitszimmer mit viel physikalischem „Spielzeug“. Worauf kann man eher verzichten, Salz oder Zucker? Dies und was beides mit uns macht, erklärt Professor Walter Spiess am Montag, 3. August. Den mathematischen Zauberstab zückt am Donnerstag, 6. August, Ernestina Dittrich, während Professor Klemens Gintner am Donnerstag, 13. August, der Hawaiigans ein Sensor-Ei unterschiebt. Wer zuhört, erfährt wieso. Welcher Autoantrieb hat Zukunft? Das fragt Professor Wolfgang Bremer, der Wiedereinsteiger bei der EKSA. Am Dienstag, 18. August vergleicht er Vor- und Nachteile verschiedener Motoren. Am Donnerstag, 20. August, dreht sich bei Dr. Mario Ludwig alles um „Tierische Jobs“: Tiere als Kaffeeproduzenten, Minensucher, Fußpfleger, Spione oder Kunstexperten…Professor Peter Knoll geht am 1. September der Frage nach, wann es wohl Roboterautos geben wird und am Freitag, 4. September, tritt ein neuer Dozent auf den Plan: Professor Andreas Dittrich begibt sich auf Tullas Spuren: „Die Umgestaltung des Oberrheins“ heißt seine Antrittsvorlesung.
Fast ist die EKSA dann schon zu Ende, doch halt; da fehlt doch noch was, die zweite Vorlesung von Professor Fehler, wie immer unter dem Motto „Was Ihr wollt“. Unter www.fehlerco.de/vorlesungen_2020 steht die Vorschläge-Liste, daraus kann man wählen und das Thema der Vorlesung am Montag, 7. September, mitbestimmen. Den Wunsch einfach per Mail an eksa@fehlerco.de schicken. Achtung: Fehlers Vorlesungen dauern immer (mindestens) 1,5 Stunden!
Auch die allerletzte EKSA-Veranstaltung in diesem Jahr dauert länger: von 10 bis 12.30 Uhr geht am Donnerstag, 10. September, der Biologie- und Chemieworkshop von Dr. Ines Lind, dazu muss man sich ohnehin anmelden, da es nur zehn Plätze gibt. Wer gärtnern will ohne sich die Hände mit Erde zu beschmutzen, ist dort richtig…
 
Zum 17. Mal findet die EKSA statt, von Anfang an dabei ist Professor Gerold Niemetz, denn er ist einer der Initiatoren der Ettlinger Kinder-Sommer-Akademie. Ihm, aber auch allen anderen, die alljährlich die EKSA organisieren, den Dozenten und Helfern, galt ein besonderer Dank von OB Arnold. Barbara Baron-Cipold, die neue Leiterin des Amts für Bildung, Jugend, Familie und Senioren zeigte sich begeistert von diesem besonderen Ferienangebot: „Ich werde dieses schöne Engagement für Kinder immer unterstützen!“ betonte sie.

Über diesen Link kommt man auf das Programm und das Anmeldeformular.

 

Öffentliche Gemeinderatssitzung am Mittwoch, 22. Juli, 17.30 Uhr mit Nachtragshaushaltsverabschiedung (15. Juli 2020)

er Gemeinderat tagt: am Mittwoch, 22. Juli, 17.30 Uhr, findet die nächste öffentliche Sitzung statt, aufgrund der pandemiebedingten Abstands- und Hygieneregeln in der Stadthalle, Friedrichstraße.

An erster Stelle steht die Verabschiedung des Nachtragshaushaltsplans 2020, gefolgt von der Fortschreibung der Feuerwehrkonzeption für die Jahre 2020-2025.
Die Tagesordnungspunkte 3 bis 8 sind allesamt vorberaten: Ettlingens Teilnahme am Pilotprojekt Regiomove, Fortschreibung des Integrierten Klimaschutzkonzepts für Ettlingen, die beiden Einleitungsbeschlüsse für die vorhabenbezogenen Bebauungspläne "Karlsruher Straße 2-6/Pforzheimer Str. 1-3" und "Erweiterung Heisenberg-Gymnasium, Am Dickhäuterplatz 2", die Fortschreibung der Bedarfsplanung der Kinderbetreuungsplätze, der Sonderrabatt für städtische Räume und Hallen aufgrund des Corona-Virus'. Den Schluss bilden die vier üblichen TOPs: Spendenannahme, Bekanntgabe nichtöffentlich gefasster Beschlüsse, sonstige Bekanntgaben und Anfragen der Gemeinderäte.
Alle Unterlagen sind wie üblich im Bürgerportal oder direkt über diesen Link erhältlich.  

Städtebauliche Entwicklung „Karlsruher Straße 2-6 / Pforzheimer Straße 1-3“ (08. Juli 2020)

Das Plangebiet „Karlsruher Straße 2-6 / Pforzheimer Straße 1-3“ liegt unmittelbar nördlich des Ettlinger Altstadtkerns an einer der wichtigsten Zufahrtsstraßen Ettlingens. Die prominente Lage am „Lauerturmkreisel“ mit direkten Sichtbeziehungen zur historischen Altstadt und zur gründerzeitlichen Schillerschule stellt hohe Anforderungen an eine bauliche Entwicklung und es bedarf damit einhergehend einer intensiven Auseinandersetzung mit der Örtlichkeit.   Aufbauend auf einem Rahmenplan, der vom Büro Astoc Architects and Planers GmbH, Karlsruhe erstellt und am 2.10.2019 vom Gemeinderat beschlossen wurde, wurde ein konkurrierendes Entwurfsverfahren (Mehrfachbeauftragung) für die Grundstücke der Privateigentümer durchgeführt. Ziel der Mehrfachbeauftragung war es, Entwurfslösungen für eine Neubebauung mit signifikantem Erscheinungsbild zu erhalten. Insgesamt fünf Architekturbüros wurden zur Teilnahme am Verfahren der Mehrfachbeauftragung aufgefordert.   Die Jury, in der neben den Grundstückseigentümern und Fachplanern auch Mitglieder des Gemeinderates vertreten waren, sprach sich einstimmig für den Entwurf des Büros Fabrinsky, Karlsruhe aus. Dieser wurde mit dem ersten Rang versehen. Die Ergebnisse der Mehrfachbeauftragung sind vom 8. Juli bis 7. August im Foyer des Rathauses (1. OG) zu sehen.   Zur Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen für die ausgearbeitete städtebauliche Entwicklung ist die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans erforderlich. Der entsprechende Einleitungsbeschluss wird dem Gemeinderat am 22. Juli vorgelegt.
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Öffentliche Ausschuss-Sitzungen am Dienstag und Mittwoch, 7. und 8. Juli 2020, jeweils 17.30 Uhr (06. Juli 2020)

Der Gemeinderat geht in die nächste Vorberatungs-Runde: am Dienstag, 7. Juli, 17.30 Uhr tagt in der Stadthalle (Friedrichstraße) der Verwaltungsausschuss (VA), am Mittwoch, 8. Juli, diskutiert der Ausschuss für Umwelt und Technik (AUT) über verschiedene Themen, ebenfalls ab 17.30 Uhr.

Am Dienstag im VA sind drei Tagesordnungspunkte anberaumt: neben den Bekanntgaben und Anfragen der Gemeinderäte steht die Fortschreibung der örtlichen Bedarfsplanung 2020/2021 für Kindergartenkinder auf dem Programm. Vorberaten wird dabei auch der Erlass der regulären Elternbeiträge sowie die Übernahme des Defizits der Kindergartenträger.

Sieben Punkte umfasst die Tagesordnung für den AUT. Auch hier gibt es wieder die Bekanntgaben und die Fragerunde der Gemeinderäte. Zurvor steht die Weiterentwicklung zweier vorhabenbezogener Bebauungsplanverfahren zur Vorberatung an, die Erweiterung des Heisenberg-Gymnasiums einerseits und "Karlsruher Straße 2-6/Pforzheimer Straße 1-3" andererseits. 
Die Fortschreibung des integrierten Klimaschutzkonzepts steht ebenso zur Vorberatungs-Debatte wie die Installation eines künftigen Mobilitätsknotenpunkts für "Regiomove" am Stadtbahnhof. Der Ausschuss wird auch eine Entscheidung fällen: es geht um die Erhöhung des Kostenrahmens für die Neugestaltung des Dorfplatzes Schöllbronn im Zusammenhang mit dem Bau des Wohn- und Geschäftshauses "Engel".
Die Unterlagen für die beiden Sitzungen gibt es wie immer im Bürgerportal unter diesem Link

Hilfe und Unterstützung für Eltern in der Corona-Zeit (03. Juli 2020)

Durch die Corona-Pandemie hat sich vieles verändert und so stellt selbst der Besuch des Freibades in den Sommermonaten oder die Anschaffung technischer Geräte für das Homeschooling aktuell viele Familien finanziell vor große Herausforderungen.
Dennoch gibt es einige Möglichkeiten, wie Eltern in dieser Zeit Unterstützung erfahren können. Prüfen Sie doch einmal, ob Sie die nachfolgenden Angebote bereits kennen und ob diese für Sie möglicherweise in Frage kommen können.
 
1. Ettlinger Kinder- und Familienpass und Kinder- und Familienpass PLUS
Der Ettlinger Kinder- und Familienpass unterstützt Kinder aus Familien mit mindestens drei Kindern sowie Kinder aus Familien mit alleinerziehenden Eltern mit Wertgutscheinen, die für verschiedene Leistungen oder in diversen Ettlinger Einrichtungen angerechnet werden können.
 
Den Ettlinger Kinder- und Familienpass PLUS können Kinder aus Familien im sozialen Leistungsbezug (Wohngeld, SGB II und XII, Kinderzuschlag, Asylbewerberleistungen) sowie Kinder aus Familien mit einem mindestens 50 % schwerbehinderten Kind beantragen.
Die beiden Pässe gelten jeweils für das Kalenderjahr und können im Amt für Ordnung- und Soziales beantragt werden.
 
Da es aktuell nur einheitliche Eintrittskarten für die Ettlinger Bäder zu kaufen gibt, besteht die Möglichkeit, die in den Ettlinger Bäder eingelösten Eintrittskarten zu sammeln und diese mit den Wertgutscheinen beim Ordnungs- und Sozialamt zur Anrechnung einzureichen. Erstattet werden allerdings nur die Eintrittskarten pro Tag, die die Anzahl der gemeldeten Haushaltsmit-glieder nicht übersteigt.
Weitere Informationen zum Kinder- und Familienpass finden Sie unter: https://www.ettlingen.de/startseite/BildungSoziales/kinder-familienpass.html .
Fragen zum Kinder- und Familienpass und den daran beteiligten Kooperationspartnern beantwortet Ihnen Petra Leibhammer gerne unter 07243 101- 8250
ordnungsamt@ettlingen.de
 
2. Ein Herz für Ettlingen
Schnelle und unbürokratische Hilfe in Einzelfällen in der Corona-Not bietet Privatpersonen möglicherweise auch ein „Herz für Ettlingen“ der Bürgerstiftung Ettlingen. Wer Hilfe benötigt, weil sich aufgrund der Corona-Situation finanzielle Engpässe ergeben haben, kann sich mit einem formlosen Antrag direkt per Mail an ein-herz-fuer-ettlingen@ettlingen.de wenden und wird durch ein Schreiben über die Regularien informiert. Stadt und Bürgerstiftung ent-scheiden binnen dreier Arbeitstage über die Zuteilung. Hierzu müssen die Betroffenen ihre Bedürftigkeit nachweisen. Dies sollte nach Möglichkeit mit einem schriftlichen Nachweis zur finanziellen Situation des Hilfesuchenden geschehen. Ein Schreiben der Bank, Kontoauszüge, eine Auskunft einer caritativen Einrichtung etc. sind hierbei denkbar.
Die Bürgerstiftung hilft beispielsweise auch, wenn es daheim an der notwendigen technischen Ausstattung für den digitalen Unterricht (Laptop, Drucker, etc.) hapert und der dringende Bedarf bei gleichzeitig fehlenden Mitteln nachgewiesen werden kann.
 
3. Notfall-KiZ (Kinderzuschlag)  
Der Kinderzuschlag unterstützt grundsätzlich Alleinerziehende und Familien mit wenig Einkommen.
Mit dem Kinderzuschlag (KiZ) steht Familien mit kleinem Einkommen eine Unterstützung in Höhe von maximal 185 Euro pro Monat und Kind zu, zusätzlich zum Kindergeld. Ob ein Einkommen klein ist beziehungsweise für die Familie ausreicht, hängt von vielen Faktoren ab, zum Beispiel: Wie viele Eltern und Kinder leben in der Familie, wie alt sind die Kinder, wie hoch sind die Wohnkosten?
Im Rahmen der Corona-Krise wird der Kinderzuschlag nun zu einem Notfall-KiZ angepasst. Er soll zügig helfen, wenn Familien jetzt Einkommenseinbrüche erleiden und plötzlich nur noch ein kleines Einkommen erzielen.
 
Mit dem Notfall-Kinderzuschlag regelt das Bundesfamilienministerium von April bis September 2020 den Zugang zum Kinderzuschlag neu. Maßgeblich ist dabei nicht das Einkommen der letzten sechs Monate, sondern nur das Einkommen im letzten Monat vor Antragstellung.
 
Weitere Informationen zum Notfall-KIZ finden Sie unter: https://www.bmfsfj.de/kiz
Vorab kann mit dem KiZ-Lotsen der Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit einfach geprüft werden, ob der KiZ beziehungsweise der Notfall-KiZ in Betracht kommt. Ebenso wie der KiZ kann der Notfall-KiZ digital bei der Familienkasse beantragt werden. Infos gibt es unter:
https://www.arbeitsagentur.de/familie-und-kinder/kiz-lotse
 
Mit der interaktiven Video-Anwendung KiZ-Lotse bei der Bundesagentur für Arbeit können Sie ermitteln, ob Sie Anspruch auf Kinderzuschlag haben. 4 kurze Videos informieren Sie darüber, welche Informationen von Ihnen benötigt werden, damit Ihr Anspruch auf Kinderzuschlag geprüft werden kann.

Ettlinger Bahnabschnitt im Lärmsanierungsprogramm (30. Juni 2020)

Anfang dieser Woche erhielt Oberbürgermeister Johannes Arnold von Steffen Bilger, Parlamentarischer Staatssekretär des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur eine erfreuliche Nachricht. Im Zweiten Halbjahr 2020 kann mit der Bearbeitung des Lärmsanierungsabschnittes im Bereich der Deutschen Bahn AG begonnen werden.
Viermal war Arnold u.a. mit Axel E. Fischer MdB und dem Planungsamtsleiter Wassily Meyer-Buck und zuletzt auch mit dem Ortsvorsteher von Bruchhausen Wolfgang Noller wegen des Lärmschutzes nach Berlin gereist. „Unser eingeschlagener Verwaltungskurs war der richtige“, so Arnold rückblickend. Das Schreiben von Herrn Bilger ist ein großer Erfolg für Ettlingen-West, Bruchhausen, Ettlingenweier und Oberweier. Ein Erfolg, der durch die Zusammenarbeit von Bahn, Herrn Bilger vom Verkehrsministerium, Herrn Fischer und der Ortspolitik zustande kam.

Auslöser für das grüne Licht für die Lärmschutzmaßnahme war der städtische Impuls, den das Ministerium aufgriff, dass „die Umsetzung der geplanten Lärmsanierungsmaßnahmen mit dem Bau eines Brückenbauwerks in Beierbach auf dem gleichen Streckenabschnitt verbunden werden kann und dies somit das Vorziehen des Lärmsanierungsabschnittes in Ettlingen in der Prioritätenliste begründet“, heißt es in dem Schreiben des Koordinators der Bundesregierung für Güterverkehr und Logistik.

Ein Blick in die Akten zeigt, dass vor 17 Jahren eine Lärmsanierung durchgeführt worden war, jedoch verebbten auch danach nicht die Diskussionen. Als dann die gesetzlichen Auslösewerte abgesenkt worden war und der sogenannte Schienenbonus bei der Lärmberechnung wegfiel, wandte sich die Stadt erneut an das Ministerium, allerdings kam von dort zunächst die Antwort, dass einmal sanierte Streckenabschnitt nicht erneut saniert werden. Doch um dem Petitum der Stadt Nachdruck zu verleihen, ließ die Stadt via Modus Consult eine schalltechnische Untersuchung erstellen und weiß nach, dass immer noch Lärmüberschreitungen vorliegen. Ende des Jahres 2016 teilte das Bundesverkehrsministerium mit, dass wegen der veränderten gesetzlichen Rahmenbedingungen der Ettlinger Streckenabschnitt in die Fortschreibung der Lärmsanierung aufgenommen werde.

Als jedoch 2019 die Prioritätenliste erschien und Ettlingens Kennzahl zur Priorisierung der Vorhaben niedrig war, wurden die Anstrengungen erhöht und die Argumentation verfeinert: So schlug Arnold vor, ob man nicht die Sperrung der Rheintalstrecke nutzen könnte, um die Erneuerung der Bahnüberführung "Beierbach" im Jahr 2023 mit der Lärmsanierung zu koppeln. Auf Basis dieser Strategie vereinbarte MdB Axel Fischer einen weiteren Termin im Verkehrsministerium in Berlin. Dort wurde gemeinsam diese Linie vorgetragen und begründet.
 
Nach einem weiteren Vor-Ort Termin mit Bahn-Vertretern folgte nun das vielversprechende Schreiben aus Berlin mit der Zusage, die beiden Maßnahmen parallel laufen zu lassen. Jedoch müssten umfangreichen Vorarbeiten geleistet werden, als Stichwort seien zum einen der Artenschutz und zum anderen die Aktualisierung des Lärmgutachtens. „Wir werden bei dem Lärmgutachten die Bahn unterstützen“, so Arnold.

Gespräche im Park mit der Seniorenbeauftragten: ab Freitag gibt es die "Plauderbank für Senioren" (30. Juni 2020)

Um gerade in diesen Zeiten den Kontakt zu den Senioren in Ettlingen aufrecht zu erhalten und zu erfahren, was die Älteren gerade bewegt und welche Anliegen sie haben, hat sich die Seniorenbeauftragte des Amts für Bildung, Jugend, Familie und Senioren, Petra Klug, ein besonderes Angebot einfallen lassen, an Orten, die die Berücksichtigung der Hygiene- und Abstandsregeln leicht machen: im Freien. Denn Frau Klug lädt alle Seniorinnen und Senioren herzlich ein, mit ihr auf den "Plauderbänken" in den Parks der Stadt zwanglos ins Gespräch zu kommen. Die Plauderstunden finden immer dienstagnachmittags um 15 Uhr im Horbachpark, mittwochvormittags um 10 Uhr im Rosengarten und freitagvormittags um 10 Uhr im Stadtgarten statt, natürlich nur bei schönem Wetter.
Petra Klug: "Es wäre schön, wenn Sie das Angebot rege nutzen würden: nehmen Sie Platz und sprechen Sie mit mir über das, was Sie derzeit so beschäftigt!"
Der erste Termin ist am Freitag, 3. Juli, von 10 bis 11 Uhr im Stadtgarten.

Weitere Termine:
Dienstag, 7. Juli, 15 - 16 Uhr Horbachpark
Mittwoch, 8. Juli, 10 - 11 Uhr Rosengarten
Freitag, 10. Juli, 10 - 11 Uhr Stadtgarten

Kontakt Petra Klug: Telefonnummer 101-146.
 

Bald kommt der Bürgerchor zurück - per Videofilm (30. Juni 2020)

Bald kommt der Chor zurück. Das ist nicht nur eine Liedzeile aus einem Kanon, nein der Bürgerchor ist zurück, nicht im Schlosshof bei der Operette „Die Fledermaus“, aber in einem Video. Als wegen der Corona-Pandemie klar war, dass es in dieser Saison die Schlossfestspiele nicht in ihrer bekannten Form geben wird, war die ganze Kreativität von Festspielintendantin Solvejg Bauer und ihrem gesamten Team gefragt. Und sie zauberten, ein „Royal surprise“-Programm aus dem Hut. Da wollte auch der Bürgerchor nicht fehlen.
Natürlich tritt er nicht real auf, das wäre gegen alle Regeln, Videoaufnahmen hingegen mit jeweils drei Sängern sind möglich. Doch was singen. Chor-Proben sind ja nicht möglich. Da hatte die Leiterin des künstlerischen Betriebsbüros Ute Buchheister die Idee auf Kanons zurückzugreifen, die jedem Sänger vertraut sind. Einzig der Text, der klingt so gar nicht vertraut. Aus „Heute kommt der Hans zu mir“ wird auf einmal „Bald kommt der Chor zurück“ oder aus C-A-F-F-E-E wird B-Ü-R-G-E-R. Die Ettlinger Version stammt aus der Feder von Frau Buchheister.
„Nicht lange mußten wir bei den Frauen und Männern des Bürgerchores für dieses Filmprojekt anklopfen“, hob Frau Bauer heraus. 60 von dem ursprünglich 90-köpfigen Chor waren sofort bereit, mitzumachen - einerseits aus Solidarität zu den Festspielen, so Frau Bauer, und andererseits wollten sie auch wieder aktiv sein. Online haben sie sich auf die Videoaufnahmen vorbereitet, ihren Kleiderschrank durchsucht, um in ´Frack und Fummel´ zu den Filmaufnahmen zu erscheinen. Kreuze auf dem Boden im Musensaal zeigen genau an, wo die drei Akteure ihren Platz einnehmen müssen, damit die Abstände gewahrt bleiben.
Während im Musensaal die drei Bässe Thomas Kuhle, Patric Wust und Klaus Dörsam ihre Stimmbänder in Schwingung bringen, nachdem sie zunächst mit der Theaterpädagogin Mirijam Kälberer gelockert worden waren und Dirigent Stefan Birnhuber für den richtigen Takt gesorgt hat, hießt es anschließend a-capella „Bald kommt der Chor zurück“ für die Aufnahme singen. Hernach geht es einen Stock höher in den Asamsaal. Dort wartete die Filmkamera auf sie. Bewegung ist nun gefordert. Ganz zufrieden sind die Filmemacher noch nicht. Auf ein Neues. „Digitale Bänder sind ja nicht mehr so teuer“ merkt mit einem Augenzwinkern Frau Buchheister an. In gut einer Dreiviertelstunde ist der Film mit den drei Bässen im Kasten. Draußen warten bereits die Altistinnen. Sie werden die Ettlinger Version von C-A-F-F-E-E einsingen. Hernach werden dann die Hör- und Bildaufnahmen von allen Beteiligten übereinandergelegt, so dass der Zuschauer den gesamten Chor auf der Leinwand sehen und hören wird.
Am 3. Juli wäre die Premiere der Fledermaus gewesen. „Bis dahin wollen wir mit der Bearbeitung des Videos fertig sein“, ließ Bauer wissen. Zu sehen und zu hören ist der Bürgerchor dann als Vorfilm beim open air Kino in Ettlingen.
Infos zum Programm und Vorverkauf www.schlossfestspiele-ettlingen.de
 
 

Brunnenführung und Spaziergang mit der Bürgerwehr - Aktuelle Veranstaltungen des Museums/Bitte bis spätestens 3. Juli anmelden (29. Juni 2020)

Sonntag, 5. Juli - 15 Uhr
Wenn alle Brünnlein fließen
Brunnen lieferten in der Vergangenheit nicht nur das lebensnotwendige Trinkwasser, sondern waren auch ein Kommunikationszentrum. Erfahren Sie bei dem Stadtspaziergang Wissenswertes und Legendanhaftes zu Geschichte, Deutung und Bedeutung der wichtigsten historischen Brunnen, sowie Interessantes zur Wasserversorgung früher und heute.
Dauer: ca. 60 Minuten, Ticket: 3 €, Treffpunkt: Schlosshof.
Eine Anmeldung ist bis spätestens 3. Juli unter 07243/101-273 oder museum@ettlingen.de zwingend erforderlich.

Dienstag, 7. Juli - 18:30 Uhr
Auf den Spuren der Bürgerwehr
Uniformierte Gästeführer der Historischen Bürgerwehr Ettlingen e.V. berichten Interessantes aus ihrer 300-jährigen Geschichte, bspw. wo früher das Schießhaus war. Vom Schloss führt der Weg dieser spannenden Entdeckungsreise u.a. zum Gasthaus Rose, dem Geburtshaus Philipp Thiebauths und zum Lauerturm.
Eine Kooperation von Museum Ettlingen und Historischer Bürgerwehr Ettlingen e.V.
Dauer. ca. 90 Minuten, Tickets: 6 €, Treffpunkt: Schlosshof.
Eine Anmeldung ist bis spätestens 3. Juli unter 07243/101-273 oder museum@ettlingen.de zwingend erforderlich.