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„Die erste Wahl zum OB ist ein Vertrauensvorschuss, die Wiederwahl ist ein Vertrauensbeweis“, hob Regierungspräsidentin Sylvia Felder auf der Gemeinderatssitzung zur Verpflichtung von Oberbürgermeister Johannes Arnold in der Stadthalle am Dienstag vergangener Woche heraus. Mit einem Augenzwinkern nannte sie denn Ettlingens Rathauschef „Arnold 2.0“. „So schwungvoll beginnen normalerweise unsere Gemeinderatssitzungen nicht, erklärte Bürgermeister Dr. Moritz Heidecker mit Blick auf die Big Band der Musikschule, die mit „Hit the Road Jack“ den Abend eröffnet hatte. Ein ungewöhnlicher Ort mit einem außergewöhnlichen Thema für eine ansonsten normale Sitzung, so Heidecker weiter. Seinen Worten folgte die Verpflichtung durch OB-Stellvertreter Reinhard Schrieber, Grüne, flankiert von den weiteren OB-Stellvertretern Christa Stauch, CDU, sie überreichte auch Arnold die goldene Amtskette, René Asché SPD und Jürgen Maisch, FE/FW. „Ein herausragendes Ereignis“, so die Regierungspräsidentin, dass aus der Mitte des Gemeinderates die Verpflichtung erfolge. Die Symbolik sei wertvoll und wichtig gerade vor dem Hintergrund der zunehmenden Individualisierung in der Gesellschaft, dass Menschen bereit seien, als Oberbürgermeister und als Gemeinderat Verantwortung zu übernehmen. Im Gemeinderat werde nach Konsens und Kompromiss gesucht. Hier entstehen Visionen für Bebauungspläne, Ideen für Kindergärten und Gewerbegebiete. Hier werde der Ruf nach Wohnraum umgesetzt. Innerhalb des Prozesses im Gemeinderat seien OB und Bürgermeister die Moderatoren. Doch eines ist für Felder essentiell, „die Sprache, sie ist unser höchstes Gut, der Schlüssel für das Zusammenleben“. „Deshalb müssen wir ein Bollwerk bilden, dass wir den Worten nicht die Bedeutung nehmen, dass es an den Rändern nicht laut wird, dass die Mitte nicht durch zentrifugale Kräfte zerrieben“ werde. Es dürfe nicht Furor gegen den klaren Diskurs stehen, nicht das Primat der Emotionen gegen die Fakten. Abschließend machte sie mit Blick auf Arnold deutlich, das Amt sei ein schönes, weil sich Zukunft gestalten lasse.   Auch Landrat Dr. Christoph Schnaudigel unterstrich die Symbolik und Bedeutung solch einer Verpflichtung, die nicht einfach als Tagesordnungspunkt auf einer Sitzung abgehakt werden könne. Johannes Arnold habe die Ettlinger überzeugt, er habe für Ettlingen gekämpft. Dass es keinen Gegenkandidaten gab, ist für den Landrat ein eindeutiges Zeichen gewesen. „Wechselstimmung sieht anders aus“. Dennoch habe er seinen Wahlkampf durchzogen, weil er es ernst meint. Schnaudigel zählte die erfolgreichen Projekte des Landkreises in Ettlingen auf, vom Ausbau des Beruflichen Bildungszentrums über den Breitbandausbau bis hin zum on-demand-Angebot, das auf alle Ortsteile ausgeweitet werden solle. Die Wiederwahl sei ein Ausrufezeichen, so Bürgermeister Thomas Nowitzki vom Kreisverband des Gemeindetags Baden-Württemberg. „Johannes Arnold ist ein OB mit Herz und Verstand“, der auch und gerade das hohe Lied der interkommunalen Zusammenarbeit pflege. Vor acht Jahren sei man auf den Neuanfang gespannt gewesen, erklärte Professor Albrecht Ditzinger, der im Namen des Gemeinderates sprach. Wir haben ein gutes konstruktives Verhältnis, eine Kultur, Dinge möglich zu machen. Als vor fünf Jahren der Haushalt nicht erfreulich war, haben der Gemeinderat und der OB diese Zeit des Sparens gemeinsam getragen. „Wir bauen weiterhin auf diese Haltung, auch mit Blick auf die dunkleren wirtschaftlicheren Wolken“. Dann zollte Ditzinger dem Rathauschef das höchste ettlingerische Lob, „so schlecht ischs gar nicht worre“, oder auf schwäbisch „net gschimpft ist Lob gnug“. Er wisse nicht, ob er alle Erwartungen erfüllen will oder möchte, merkte Arnold an. Er verhehlte nicht, dass der Wahlkampf neben dem OB-Job sehr anstrengend gewesen sei. Keinen Gegenkandidaten gehabt zu haben, sei für ihn ein Vertrauensbeweis gewesen. Viel sei zurückliegend erreicht und initiiert worden, dank der sauberen Vorbereitung durch die Verwaltung und dem konstruktiven Zusammenwirken mit dem Gemeinderat. Als Stichworte nannte er Kindergärten, Sporthallen, Schulen aber auch die Stadtwerke, die wieder Gewinne einfahren oder die Stadtbau, die nach Jahren wieder investiere. Auf der Agenda stehen die Abdichtung Neuer Markt, das Feuerwehrbedarfskonzept, die Mobilität. Wir müssen die letzte Meile durch neue Konzepte attraktiv machen. Das Radwegenetz weiter ausbauen. Der Klimaschutz wird eine Herausforderung sein. Das Grünkonzept ist hierbei ein wichtiger Mosaikstein, wir denken über eine Biogasabfallanlage nach. Die Stadtsanierung 2.0 wollen wir vorantreiben, dazu gehört die Öffnung der Alb beim Rathaus, die Gestaltung des Außenbereichs bei der Post oder die künftige Flaniermeile vom Lauerturmkreisel bis zur Rastatter Straße. Abschließend dankte er allen Mitarbeitern, aber besonders seiner Familie, ohne deren Rückhalt er diese schöne Berufung nicht ausüben könnte. Mit Blick auf die zahlreichen Gäste in der Stadthalle beonte der neue und alte OB, „Ettlingen ist meine Heimat“. Das Bibelwort „Ihr seid das Salz der Erde“ schrieben Pfarrer Dr. Roland Merz, katholische Seelsorgeeinheit Ettlingen-Land und Dr. Thorsten Maaßen von der Luthergemeinde sowie Pastor Michael Riedel von der Freien Evangelischen Gemeinde nicht nur ins Stammbuch von Arnold, sondern auch des Gemeinderates. Ein hörendes Herz für die Belange der Menschen wünschten die drei Geistlichen dem Rathauschef. Anschließend wurde traditionell das Badner Lied intoniert, begleitet von Rolf Hille an der Trompete, Leiter der Big Band der Musikschule, die für den musikalischen Rahmen an diesem Abend gesorgt hat.  

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Im Mittelpunkt der nächsten öffentlichen Gemeinderatssitzung, die am Mittwoch, 23. Oktober, um 17.30 Uhr im Bürgersaal des Rathauses stattfindet, steht nach der Bürgerfragestunde die Einbringung der Entwürfe für den Haushaltsplan der Stadt, für den  Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs Abwasserbeseitigung und den Haushaltsplan der Vereinigten Stiftungen, alles für 2020.   Doch die Tagesordnung mit ihren insgesamt 13 Punkten hat noch viele weitere wichtige Themen in petto: für die Öffentlichkeit dürfte die Vorstellung des neuen Schlossfestspiel-Spielplanes von Interesse sein. Es sei nur so viel verraten: es wird ROYAL! Die Intendantin wird darüber hinaus unter anderem den Zuschussbedarf für die kommende Saison nennen. Danach folgen vier bereits im Ausschuss für Umwelt und Technik vorberatene Punkte: die Absichtserklärung zur Kooperation zwischen Stadt, Stadtwerken und EnbW Energie Baden-Württemberg AG für die Gebietsentwicklung und den Bebauungsplan "Schleifweg/Kaserne Nord", den Sachstand und die Gesamtkostenerhöhung für die Pflastersanierung Neuer Markt, die Vorstellung des Begrünungskonzeptes Innenstadt und die Entscheidung über die Gestaltung der Außenanlagen im Zusammenhang mit dem Neubau der Vereins- und Schulsporthalle, dem Hort und dem Kindergarten Schöllbronn. Zur Steuerung der klimaschutzpolitischen Aktivitäten der Stadt soll eine neue Stelle geschaffen werden, danach drehen sich gleich zwei Tagsordnungspunkte um das Thema "Sanierungsgebiet "Schloss Ettlingen": zum einen soll das Areal Sparkasse zum weitere Bereiche erweitert werden, zum anderen geht es um Zuschüsse für Sanierungsmaßnahmen Privater. Eine außerplanmäßige Ausgabe muss der Gemeinderat in Sachen Asylbewerber- und Obdachlosenunterbringung diskutieren, aufgrund einer Betriebskostenberechnung fällt eine Nachforderung an. Annahme von Spenden, Bekanntgaben und Anfragen der Gemeinderäte runden die Sitzung ab. Die Unterlagen finden Sie im Ratsinformationssystem unter diesem Link .  

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Am dritten Sonntag im Oktober lockt traditionell der Herbstmarkt mit Verkaufsoffenem Sonntag Besucher von Nah und Fern in die Ettlinger Innenstadt. Marktbeschicker aus der Region und dem Schwarzwald sorgen am 20. Oktober 2019 auf dem Marktplatz, Neuen Markt und in der Marktstraße für eine bunte Vielfalt herbstlicher Produkte und Speisen. Das Herbstprodukt schlechthin, der Kürbis, wird in jeder erdenklichen Variante präsentiert werden: als Zierde, leckeres Gemüse oder Suppe. Naturprodukte erfreuen die Sinne, von Obst und Gemüse über Honig, Marmelade und Trockenfrüchte bis hin zu Duftsäckchen, Vesperbrettchen und Naturschmuck. Liebevoll dekorierte Stände zaubern mit Gestecken und Blumenschmuck ein herbstliches Ambiente, das zum Schlendern, Shoppen und Schlemmen einlädt. Auf dem Schlossvorplatz erweitert dieses Jahr die „Blaulichtfamilie“ mit Feuerwehr, Polizei, DRK und DLRG zusammen mit weiteren Informationsständen den Herbstmarkt. Erstmals öffnet der Markt bereits um 11.30 Uhr. Zusätzlich veranstaltet die Werbegemeinschaft Ettlingen ergänzend zum Herbstmarkt den Verkaufsoffenen Sonntag . Die Geschäfte in der Ettlinger Altstadt öffnen wie bisher von 13 bis 18 Uhr ihre Pforten, damit sich die Marktbesucher auch in Sachen Mode, Dekoration oder Freizeit auf die kühler werdenden Tage einstimmen können. Ein Kinderkarussell lockt auch die Kleinsten in die Innenstadt. Außerdem ist von 14-17.30 Uhr das "Postgirl - die Botin der Wünsche" in der Schillingsgasse unterwegs. Lassen Sie sich überraschen.

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Geschichten, satirisch-kritische Lieder, Lustiges und Anregendes - und alles mit viel Dialekt: Das erleben die Zuhörerinnen und Zuhörer beim großen Mundartabend am 17. Oktober in Ettlingen. In der Stadthalle stellen sich um 19 Uhr die Preisträger des Mundartwettbewerbs „Gnitzer Griffel“ vor. Sie kommen mit ihren Dialekten aus Karlsruhe, Rastatt, Ettlingen und Bruchsal, sowie weiteren Orten im Regierungsbezirk Karlsruhe. Durch den Abend führen Winfried Bartsch (SWR, Foto oben) und Thomas Liebscher (Foto unten).  Über 160 Einsendungen gingen in diesem Jahr für den beliebten literarisch-musikalischen Wettbewerb des Arbeitskreises Heimatpflege im Regierungsbezirk Karlsruhe (AKH) ein. Die Gewinner werden von der Regierungspräsidentin und Vorsitzenden des Arbeitskreises Heimatpflege, Sylvia M. Felder, ausgezeichnet.  Für Ettlinger Bürgerinnen und Bürger lohnt sich der Abend doppelt, denn mit Michael Köhler erhält ein Ettlinger den Hauptpreis in der Sparte Lyrik: bildreich, stilvoll gereimt und kritisch, aber ohne Pathos, so beschreibt die Jury sein Gedicht "schdadt Nächd". Gero Goob-Händel, gleichfalls aus Ettlingen, darf sich über einen dritten Preis in der Sparte Prosa/Szene freuen. Doch auch alle anderen Preisträgerinnen und Preisträger sind hörenswert! Der Mundartabend in Ettlingen beginnt am Donnerstag, 17. Oktober, um 19 Uhr. Kostenlose Eintrittskarten gibt es bei der Stadtinformation Ettlingen Tel.: 07243/101-333. Außerdem kann man bei der Geschäftsstelle des AKH dienstags bis donnerstags unter Telefon (0721) 926-2326 Karten reservieren. E-Mail: Doris.Meergraf@rpk.bwl.de.

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Heute, Dienstag, 8. Oktober, findet keine Verwaltungsausschuss-Sitzung statt, der für die Sitzung vorgesehene Tagesordnungspunkt Schlossfestspiele 2020 mit der Vorstellung des Spielplans, der Kalkulation und des Zuschussbedarfs wird direkt in der öffentlichen Gemeinderatssitzung am 23. Oktober behandelt. Im Ausschuss für Umwelt und Technik, kurz AUT, hingegen, der morgen, Mittwoch, 9. Oktober, um 17.30 Uhr im Bürgersaal des Rathauses stattfindet, stehen insgesamt acht Punkte auf der Tagesordnung. Den Auftakt macht die künftige städtebauliche Entwicklung des Plangebiets "Lange Straße" in Schluttenbach und die Einleitung des Bebauungsplanverfahrens "Lange Straße Nord". In der Sitzung entscheidet der AUT über den städtebaulichen Entwurf und den Aufstellungsbeschluss.  Auch auf dem Gebiet des Bebauungsplans "Schleifweg/Kaserne Nord" wird Wohnbebauung entwickelt. Der AUT befasst sich vorberatend mit dem nächsten Schritt hin zu einem CO²-armen, modernen und nachhaltigen Stadtquarier, zu diesem Zweck werden Stadt, Stadtwerke und die Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) eine Absichtserklärung, auch "Letter of Intent" genannt, unterschreiben. Sie dient dazu, die Zusammenarbeit der Projektbeteiligten mit dem Einbringen ihrer jeweiligen Kompetenzen zu begründen. Erneut steht die Pflastersanierung Neuer Markt im Fokus der Vorberatung: die Verwaltung wird über die Ergebnisse der erneuten Ausschreibung berichten und empfiehlt, nach der vierten Ausschreibungsrunde die Aufträge an sechs Gewerke zu erteilen. Zugleich ist der Projektgesamtkostenrahmen zu erhöhen auf maximal 4,975 Mio. Euro städtischer Anteil.  Ettlingen verfügt über viele und hochwertige Grünanlagen, die teilweise, weil sie bereits 1988 zur Landesgartenschau angelegt wurden, in die Jahre gekommen sind. Ein Begrünungskonzept, das im AUT vorberaten wird, soll das Stadtgrün schrittweise und systematisch erneuern, ausgehend von der historischen Altstadt.  Nochmals steht der Neubau der Schul- und Vereinssporthalle auf der Tagesordnung: in der Vorberatung diskutiert der AUT über den Entwurf zum Neubau der Außenanlagen. Ferner entscheidet der Ausschuss über eine Auftragsvergabe für die Sanierung des Kanals in der Acherstraße in Ettlingenweier, Bekanntgaben und Anfragen der Gemeinderäte beschließen die öffentliche Ausschuss-Sitzung.  Die Unterlagen zur Sitzung sind im Ratsinformationssystem unter diesem Link zu finden. 

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Erstmals findet in Ettlingen ein Familienkongress statt, veranstaltet vom Förderkreis für Ganzheitsmedizin in Kooperation mit der Stadt. Gebündelt erhält man hier von Mittwoch, 9. bis Sonntag, 13. Oktober Wissen, Inspiration und Impulse in zahlreichen Vorträgen und Workshops. Überdies gibt es einen Market Place der verschiedensten regionalen sozialen Institutionen. Im Rahmen dieses Familienkongresses wird am Samstag, 12. Oktober um 10.30 Uhr in der Aula des Eichendorff-Gymnasiums der Preis „Familienfreundliches Ettlingen “ durch Oberbürgermeister Johannes Arnold, Schirmherr des Kongresses verliehen. Die wissenschaftliche Leitung der Veranstaltung Dr. Stefanie Peters wird die Gäste begrüßen und den Tagesablauf skizzieren. Anschließend wird um 11 Uhr Carsten Stahl zeigen, wie man mit Respekt, Mut und Toleranz gegen Mobbing, Gewalt, Drogen und Vorurteile vorgehen kann. Nach der Mittagspause geht es um 14 Uhr mit dem Referenten Dr. Jan Uwe Rogge weiter. Bei ihm erfährt man, „Warum Raben die besseren Eltern sind“, was heutzutage in Familien oft schiefgeht und welche Konsequenzen das für Eltern und Kinder hat. Um 16 Uhr zeigt Felicitas Richter praktische und gangbare Möglichkeiten, wie man aus der Multitasking-Falle entkommt. Wenn eine Partnerschaft auseinandergeht, steht man vor vielen weitreichenden Fragen. Nicolai Funk Fachanwalt für Steuer-, Erb- und Familienrecht aus Karlsruhe, gibt um 18 Uhr in seinem Workshop wichtige Einblicke in die allgemeine rechtliche und wirtschaftliche Situation bei Trennung mit und ohne Kinder. Parallel dazu findet der Workshop „Mein pubertäres Kind und ich – von Regeln, Beziehungsmöglichkeiten und Zuversicht“ mit Katharina Völkering und Ruth Lüke statt.   Auf dem Eröffnungsabend des Kongresses wird der Benediktinerpater Ansemln Grün „Vom Ich zum Du. Für sich und andere sorgen“ referieren. Er wird spirituelle und praktische Antworten gegeben. Am F reitag, 11. Oktober wird Carsten Stahl mit Schuklassen in der Schlossgartenhalle „arbeiten“ unter dem Thema „Tag der Gemeinschaft für Respekt & Toleranz“. Am Abend wird Susanne Wendel um 19.30 Uhr aufzeigen, wie es Eltern schaffen, auch in stressigen Zeiten ein Paar zu bleiben. Am Sonntag , 13. Oktober werden die beiden Pfarrer Alfred und Clair Meier um 10.30 Uhr in der Aula des Eichendorff-Gymnasiums in den Tag einstimmen. Anschließend heißt es um 11.15 Uhr bei der Professorin Annelie Keil „Wer nervt wen und warum? Familien-Generationen zwischen Beziehungsfallen und Bindungsglück. Nach der Pause geht es um 13.30 Uhr mit Dr. Alexander Markowetz weiter. „Digitaler Burnout – vom Tippen, Daddeln und Todesstößen. Abgerundet wird das Programm mit einer Kunstausstellung, hier präsentieren sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit den verschiedensten Exponaten unter der Fragestellung "Was ist Familie für mich? Im Guten wie im Schwierigen?“, mit dem Marktplatz mit regionalen Vereinen und Institutionen, mit einer Literarischen Shoppingmeile, Life-Musik von der PROmusic School wie auch von der Musikschule Ettlingen. Selbstredend gibt es neben den geistigen Genüssen auch kulinarische und eine Kinderbetreuung.   Einzelne Vorträge gibt es ab 12/erm. 10 Euro, Tagestickets am Samstag 45/erm 40 Euro, sonntags 25/erm 20 Euro. Kinder bis 12 Jahre (mit Ausweis) sind frei.

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In der Wetter-App ist sie ebenso enthalten wie in der Spracherkennung: Die künstliche Intelligenz, kurz KI. Sie ist in unserem Alltag schon angekommen, ohne dass wir es ahnen oder wissen. Und dennoch ist sie in aller Munde. Welche Chancen und Risiken sie für die Arbeitswelt darstellt, konnte man am Donnerstagabend vergangener Woche auf dem Wirtschaftsforum Ettlingen in den Räumlichkeiten von S&G erfahren. Gerade in der Automobilbranche ist das autonome Fahren ein großes Thema, aber auch in der Medizin könnte KI helfen, Krankheitsbilder schneller zu erkennen.   Wichtig ist, dass man die richtige Frage stellt, wofür man KI einsetzen möchte in seinem Unternehmen, so der Tenor der beiden Referenten Sergey Biniaminov, CEO/Founder HS Analysis GmbH Karlsruhe, und Dr. Dipl.-Ing. Dominik Riemer vom Forschungszentrum Informatik in Karlsruhe. Sie machten aber auch deutlich, dass von den mittelständischen Betrieben mehr Anfragen kommen könnten, wo KI für die Firma Sinn mache, welche Lösungen es gebe. Die können nämlich maßgeschneidert sein. Doch dafür sind exakte Daten die Grundlage.   In der Pharmaforschung und Diagnostik mache KI Vorschläge bzw. errechnet eine personifizierte Medikamentenabgabe, so Biniaminov, in dessen Unternehmen Biochemiker, Physiker und Informatiker an den Problemstellungen arbeiten. „Fehler sind für uns Erfahrungswerte“, so Biniaminov. Auch wenn er bei Verträgen eine Einsatzmöglichkeit von KI sieht, weil KI auf wichtige Abschnitte innerhalb eines Vertrages aufmerksam machen kann, die der Mensch vielleicht übersehen würde, bleibt die Medizin die Königsdisziplin. Auch Riemer unterstrich, „bauen Sie Datenbestände auf, jedoch ist die Qualität der Daten entscheidend“. Wenn KI im Betrieb eingesetzt werde, braucht es eine Weiterbildung für die Mitarbeiter. Kooperationen sind möglich von Mensch und Roboter, der den Mitarbeiter unterstützt und so zur Prozessverbesserung beiträgt.   Karlsruhe sei in der Forschung gut aufgestellt. Mit Blick auf die über 120 anwesenden Frauen und Männer aus Wirtschaft und  Politik äußerten beide Referenten abschließend nochmals den Wunsch, "gehen Sie mehr auf die Forschung zu". Bei seiner Begrüßung hat Bürgermeister Dr. Moritz Heidecker kurz skizziert, dass es für KI auch und gerade in einer Kommune gute Einsatzfelder gebe. Er erinnerte an das Leitsystem via Wärmebildkamera während der Autobahnarbeiten, dadurch konnten die Verkehrsströme um die Stadt geleitet werden. Aber auch beim Parkleitsystem sowie beim ÖPNV sieht Heidecker gute Chancen für die KI. Gastgeber Achim Quitz, Vorstand der S&G Automobil AG Karlsruhe, schlug einen Bogen zurück ins 19. Jahrhundert. Damals wurde die Erfindung des Autos als ein Irrweg oder auf jeden Fall als große Herausforderung betrachtet, die niemals Erfolg haben werde. „Heute stehen wir vor einer ähnlichen Herausforderung, weil KI etwas Neues ist, das wir in dieser Form noch nicht erlebt und gesehen haben“. Dabei wären Autodurchläufe in unserer Branche ohne KI kaum möglich, ließ Quitz wissen. Sicher, es brauche auch Mut neue Wege zu gehen, doch unsere Firmengründer hatte ihn damals auch.   Die Fäden des Abends in den Händen hielt Moderator Markus Brock vom SWR und 3sat, den musikalischen Rahmen setzte das Akustik-Duo mit David Schumacher. .

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Die nächste öffentliche Gemeinderatssitzung findet am Mittwoch, 2. Oktober, 17.30 Uhr im Bürgersaal des Rathauses statt, zu Beginn ist eine Bürgerfragestunde anberaumt. Die Sitzung beginnt mit der Wahl eines Mitglied des Gemeinderates für die Vornahme der Verpflichtung von Johannes Arnold als Oberbürgermeister. Es folgt ein bereits öffentlich vorberatener Tagesordnungspunkt, Ergänzungen der Kinder-Betreuungs-Bedarfsplanung. Vier weitere Themen wurden gleichfalls in den Ausschüssen schon öffentlich vorberaten: die Umrüstung des Knotenpunkts Grashof-/Rudolf-Plank-Straße, der Ausschuss hatte dort eine Ampelanlage empfohlen, die städtebauliche Entwicklung des Plangebiets Karlsruher Straße 2-6 /Pforzheimer Str. 1-3, ein städtebaulich sensibler Bereich am Rande der Altstadt in unmittelbarer Nähe zum Lauerturm, zur Stadtmauer und zum Gebäude der Schillerschule. Gleichfalls bereits diskutiert wurde der Punkt Sanierung Kirchenplatz 1-3, Ratsstuben: aufgrund der Tatsache, dass der interkommunale Gutachterausschuss des südlichen Landkreises in Ettlingen angesiedelt wird, müssen Büros bereitgestellt werden. Dies bedingt zusätzliche Maßnahmen im Rahmen der Sanierungsarbeiten. Erfreulich: die Fördersumme für das Gesamtprojekt ist höher als zunächst kalkuliert. Der Wald leidet unter Dürre, Schädlingen und Sturmfolgen, der Forst braucht mehr Mittel. Auch dies ist bereits vorberaten und war alles andere als strittig. Weitere Tagesordnungspunkte: der Kostenrahmen für den Neubau der Vereins- und Schulsporthalle im Rahmen der Potentialstudie Ortszentrum Schöllbronn ist zu erhöhen, Ursache ist unter anderem die Hochbaukostensteigerung. Auch die Rathaussanierung hat mehr Mittel gekostet, unterm Strich geht es um ein Kostenplus in Höhe von rund 290.000 Euro. Mehr Fläche, höhere Kosten: da die Freifläche um die gerade im Bau befindliche neue Tribüne des Albgaustadions um 120 Quadratmeter vergrößert wird, braucht es auch dort mehr Geld, rund 21.500 Euro sind notwendig, um Infrastruktur und Gestaltung zu realisieren. Weitere Themen: Erstellung einer Wirtschaftlichkeitsanalyse für das Seehofareal unter dem Blickwinkel der Gewerbeansiedelung; Aufhebung eines Sperrvermerks für Multimediamittel für Schulen, Spenden, Bekanntgaben (nichtöffentlich gefasster Beschlüsse und sonstige) sowie Anfragen der Gemeinderäte. Die Unterlagen zu den einzelnen Tagesordnungspunkten sind wie immer im Ratsinformationssystem über diesen Link abrufbar.  

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  Anfang Juni ging das on-demand-Angebot „My Shuttle“ an den Start. Ettlingen war das Reallabor für diesen neuen Service. Mitte September erhielt Oberbürgermeister Johannes Arnold ein erfreuliches Schreiben des Landrates Dr. Christoph Schnaudigel. Arnold hatte nach den ersten Erfahrungen mit dem ersten on-demand-Agenbot des Verbundes „My Shuttle“ gefragt und sich nach dem weiteren Vorgehen erkundigt. Jeden Tag sei das Angebot besser angenommen worden, heißt es in dem Schreiben. „Ende Juli lag der Spitzenwert bei über 90 Fahrten am Tag“, so der Landrat. Im August sank die Frequenz, was der Landrat auf den Beginn der Sommerferien zurückführt, aber auch auf das Ende des kostenlosen Einführungszeitraums. Über die Entwicklung im September werde zeitnah informiert werden. Aufgrund dieser guten ersten Erfahrungen will die Landkreisverwaltung diesen Mosaikstein innerhalb des Mobilitätsverbundes ausweiten und zwar auf die Ettlinger Stadtteile und auf die Gemeinde Marxzell. Wie funktioniert Bestellen kann man das elektrisch betriebene englische Taxi via Smartphone-App kvv.mobil. Es fährt nicht nach einem festen Fahrplan, sondern es bedient nach Bedarf (on demand) rund 250 virtuelle Start- und Zielpunkte innerhalb der Kernstadt. Der Kunde bekommt den Fußweg zu „seiner“ virtuellen Haltestelle, die Abholzeit und das Fahrzeugkennzeichen von My Shuttle angezeigt. Wer mit der Straßenbahn gefahren ist und in das schwarze englische Taxi einsteigt, muss für seine Fahrt zum nächsten Zielort nichts bezahlen. Alle anderen, die zuvor nicht ein Ticket bei der AVG respektive KVV gekauft haben, müssen den normalen Wabenpreis von 2,10 Euro zahlen. Wer kein Smartphone hat, von 19 bis 22 Uhr folgende Nummer anwählen: 0721 56 888 742.   „Ich hoffe, dass die Ettlinger, aber nicht nur sie, dieses gute Angebot weiterhin nutzen, damit auch unsere Stadtteile in den Genuss dieser idealen Ergänzung des bestehenden Nahverkehrssystem kommen“, hob der Rathauschef heraus.

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Das "Kaffeehäusle Ettlingen" wurde für den bundesweiten Deutschen Engagementpreis nominiert, und zwar für den Publikumspreis. Deshalb wäre es schön, wenn Sie das Engagement des "Kaffehäusle Ettlingen" für die Stadt durch Ihre Beteiligung bei der Abstimmung bis 24. Oktober 2019 unterstützen würden.   Seit mehr als 20 Jahren engagiert sich das Kaffeehäusle Ettlingen für Menschen mit Behinderung und in letzter Zeit auch für die Integration von Flüchtlingen. Das Ziel ist die Teilhabe von Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft. Die Engagierten kommen mit dem mobilen Kaffeehäusle dahin, wo Menschen sind: in erster Linie zu Veranstaltungen in Ettlingen und in der Umgebung. Im Verein engagieren sich Menschen mit und ohne Behinderung. Sie bewältigen gemeinsam Aufgaben und unterstützen sich gegenseitig. Zusammen bieten sie Kaffee, Kuchen und antialkoholische Getränke an. Wichtig ist die Integration und die Förderung von Menschen mit Behinderung, die Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung, die Einrichtung einer Begegnungsstätte, in der Vielfalt als ein Stück Normalisierung für Menschen mit und ohne Behinderung. Mit diesem Link geht es direkt zum Kaffeehäusle Ettlingen https://www.deutscher-engagementpreis.de/wettbewerb/details/?tx_epawards_voting%5BawardWinner%5D=2761&tx_epawards_voting%5Baction%5D=show&tx_epawards_voting%5Bcontroller%5D=AwardWinner&cHash=a5a381a00afd8705620fe44efb41d6a4   auf den Button "jetzt abstimmen" drücken, Name und E-mailadresse eingeben, denn via dieser Adresse erhalten Sie eine Bestätigungsmail und einen Link. Erst wenn Sie diesen angeklickt haben, zählt auch Ihre Stimme.

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Heute, Mittwoch, 18. September 2019, um 17.30 Uhr findet die erste Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik, kurz AUT genannt, des neu gewählten Gremiums statt. Die Bevölkerung ist zum öffentlichen Teil der Sitzung herzlich eingeladen. Insgesamt fünf Tagesordnungspunkte stehen auf dem Programm: Auftakt macht die künftige städtebauliche Entwicklung des Plangebiets "Karlsruher Straße 2-6/Pforzheimer Straße 1-3". Der Bereich Karlsruher Straße 2-6 ist im Eigentum eines Vorhabenträgers, der dort neu bauen will. Dazu soll zu gegebener Zeit ein vorhabenbezogener Bebauungsplan aufgestellt werden. So weit ist es jedoch noch nicht. Die Stadt hat ein Interesse daran, diesen Stadteingangsbereich städtebaulich gut zu entwickeln und hat daher einen städtebaulichen Rahmenplan als Strukturkonzept für die Gestaltung des Bereichs in Auftrag gegeben in Abstimmung mit dem Vorhabenträger. Dieser Rahmenplan wird dem vorberatenden Ausschuss vorgestellt und das Planungsamt wird über das weitere Vorgehen informieren. Weiteres Thema für die Vorberatung im Ausschuss ist die Gestaltung des Knotenpunkts Grashof/Rudolf-Plank-Straße. Nach dem Bau der Parkplatzerweiterung der Firma Bruker BioSpin wird eine Zunahme des Verkehrs aus der Grashofstraße Richtung Rudolf-Plankstraße erwartet, zudem sollen Fußgänger und Radfahrer sicher über die Straße geleitet werden. Die Verwaltung empfiehlt den Bau einer Bedarfsampelanlage, darüber wird der Ausschuss im Vorfeld der Gemeinderatssitzung, in der dann die endgültige Entscheidung gefällt wird, beraten.  Der dritte Tagesordnungspunkt dreht sich um die Sanierung der städtischen Gebäude Kirchenplatz 1-3, Stichwort Ratsstuben. Der Gemeinderat hatte zuletzt im Februar einer Sanierungsvariante für Restaurant und anschließende Verwaltungsräumlichkeiten für rund 2,8 Mio. Euro zugestimmt. Nun wird sich der Ausschuss in der Vorberatung mit zusätzlichen Maßnahmen befassen, deren Realisierung sich auf weitere 406.000 Euro belaufen. Grund für diese Umplanung ist die Tatsache, dass für die Einrichtung des Gutachterausschusses "Südlicher Landkreis Karlsruhe" mit voraussichtlich fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusätzliche Räumlichkeiten benötigt werden. Allerdings steht möglicherweise auch eine deutlich höhere Förderung der Maßnahme als bislang angenommen im Raum... Bekanntgaben und Anfragen der Gemeinderäte runden die öffentliche Sitzung wie immer ab. Unterlagen und Pläne sind ebenfalls wie immer öffentlich einzusehen im Ratsinformationssystem.  

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Das Wirtschaftsforum am Donnerstag, 26. September um 19 Uhr widmet sich dem Thema „Künstliche Intelligenz – Chancen und Risiken für unsere Arbeitswelt“. Es findet bei S&G Automobil AG, Pforzheimer Str. 106, in Ettlingen statt. Das Forschungsfeld der Künstlichen Intelligenz (KI) hat innerhalb einer wechselvollen Geschichte, welche bis in die 1950er-Jahre zurückreicht, einige Auf- und Abschwünge erlebt. Mal durchlief die Technologie einen regelrechten Hype und Regierungen investierten Unsummen an Forschungsgeldern in die Entwicklung dieser Technologien, mal sank das Interesse der Öffentlichkeit und der Politik am Thema und Fördermittel wurden der KI-Forschung verweigert. Eine wesentliche Rolle hinter diesen Auf- und Abschwüngen spielten häufig überzogene Erwartungen. Unsere Fachreferenten werden hierzu eine realistische Bestandsaufnahme geben und beleuchten, welche Zukunftsaussichten sowie Chancen die KI in unserer heutigen Arbeitswelt mit sich bringt. Die Veranstaltung ist kostenfrei, die Teilnehmerzahl ist allerdings beschränkt. Deshalb unbedingt anmelden per E-Mail wifoe@ettlingen.de oder per Telefon unter 07243 101 212.   Nach der Begrüßung um 19.30 Uhr durch Bürgermeister Dr. Moritz Heidecker und dem Grußwort durch Vorstand Achim Quitz, S&G Automobil AG Karlsruhe wird es um 19:45 Uhr Impuls I geben: „Künstliche Intelligenz – Schlüsseltechnologie des digitalen Wandels“, Referent/in vom Breitbandbüro des Bundes. Eine Viertelstunde später folgt Impuls II: „Vertrauen in die Künstliche Intelligenz und Profitabilität für den Mittelstand“, Sergey Biniaminov, KI-Praxisexperte und CEO/Founder HS Analysis GmbH Karlsruhe, um 20:30 Uhr schließt sich die Podiumsdiskussion mit den Experten an, Moderation: Markus Brock (3sat, SWR)   Sergey Biniaminov hatte nach seinem Studium mit dem Schwerpunkt auf das Management Moderner Technologien am KIT die Vision, Automatisierung als Unterstützung im Alltag einzuführen – wobei die Kontrolle weiterhin dem Menschen obliegen sollte. Heute ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens HS Analysis, das im Bereich Life Science Spezialist für das Management großer Datenmengen und für die Softwareentwicklung ist.   Das Breitbandbüro als Kompetenzzentrum des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat sich das Ziel gesetzt, den flächendeckenden Breitbandausbau in Deutschland zu beschleunigen. Zu diesem Zweck wird Kontakt mit den zuständigen Stellen der Länder gehalten, Leitfäden zu aktuellen Themen erarbeitet und organisiert und Dialogveranstaltungen, Workshops und Seminare begleitet.  

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