Bleiben Sie neugierig und stellen Sie Fragen.

Begrüßung der neuen Azubis bei der Stadt

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde fiel die Anspannung von den jungen Menschen ab, die am Montag dieser Woche nicht nur von Oberbürgermeister Johannes Arnold begrüßt wurden, sondern auch von Hauptamtsleiter Andreas Kraut, der Personalratsvorsitzenden Karin Schwald und der stellvertretenden Personalabteilungsleiterin Anja Karbstein. Auch für ihn sei es heute ein Neustart nach seinem Urlaub, merkte Arnold an, „jedoch nicht ganz so aufregend wie für Sie“. Fünf Punkte, die wichtig während der Ausbildungszeit sind, illustrierte der Rathauschef anhand von unterschiedlichen Symbolen, die für Erfolg und Mißerfolg, für   Leistung, die sich lohnt, deshalb sich nicht treiben lassen, für Fehler, sie gehören dazu, niemand ist perfekt, und für Fragen stehen wie auch, dass es auf jeden einzelnen ankommt innerhalb des Teams. Zusammen mit den Stadtwerken Ettlingen sind es rund 900 Mitarbeiter.
 
Das Spannende, das ihn auch bis heute begeistert, dass „wir in einem Bereich mitarbeiten dürfen, in dem wir auch leben“. Anschließend skizzierte er kurz den jungen Menschen die wesentlichsten Themen, die auf der Agenda der Stadt stehen, von Wohnen und Sanieren, hier besonders die Hallen, Kindergärten und Schulen, über Ökologie und Mobilität, beide Bereiche hängen zusammen, bis hin zur Digitalisierung und als wichtigen Punkt nannte der OB noch die soziale Stadt.
Personalratsvorsitzende Schwald gab den Azubis mit auf den Weg, dass sie sich ihre Neugierde bewahren mögen, dass sie keine Angst haben sollten. Hauptamtsleiter Kraut unterstrich, wir haben in den zurückliegenden Jahren konsequent ausgebildet, auch über den Bedarf auch und gerade wegen des demographischen Wandels. Mit Blick auf die jungen Frauen und Männer hob Kraut heraus, „Sie sind ein weißes Blatt und im Lauf Ihrer Ausbildung entsteht dort ein Bild, das entscheidet, ob wir Sie übernehmen“. Die Atmosphäre sei zwar wesentlich lockerer als zu seiner Ausbildungszeit, so Kraut, dennoch „müssen Sie Leistung bringen“. Aber auch „Sie sind Werbeträger für uns als Ausbildungsbetrieb, weil Sie erzählen, ob es bei uns gut war“. „Behalten Sie Ihre Wissbegierde“.
 
Auf die sieben ausgeschriebenen Ausbildungsberufe vom Gärtner über Veranstaltungstechniker bis hin zum Bauzeichner gingen über 236 Bewerbungen ein. Derzeit sind es insgesamt 32 Stellen vom ersten bis zum dritten Ausbildungsjahr. Fünf absolvieren bei der Stadt ein Freiwilliges Soziales Jahr respektive einen Bundesfreiwilligendienst.
 
Mit der Arbeit erst richtig los geht es nächste Woche. Denn heißt es erstmal für die Azubis allgemeine Infos zu Ausbildung und zum Betriebsablauf, zur Organisation und Struktur der Verwaltung zu erhalten, einen Ämter- und Stadtrundgang gab es ebenso, liegen doch die Dienststellen über das Stadtgebiet verteilt. Wie man sich richtig verhält, lernten die „Neulinge“ bei einem Azubikniggekurs, die Jugend- und Azubivertreter stellten sich vor mit einer Stadtrallye und erste EDV-Schulungen gab es auch.