Aktuelle Informationen zum Coronavirus (SARS-CoV-2 )

Information für Reiserückkehrer

Muss ich mich als Reiserückkehrer/in aus einem Risikogebiet grundsätzlich bei der Behörde melden?
Ja, unabhängig von der Corona-Testung muss jede/r Einreisende aus einem Risikogebiet sich unverzüglich bei der für ihre/ihn zuständige Behörde (= die für den Wohnort/Aufenthaltsort zuständige Ortspolizeibehörde) melden. Diese Verpflichtung kann auch durch die Abgabe einer sogenannten „Aussteigerkarte“ erfüllt werden; diese kann zum Beispiel bereits bei der Ankunft am Flughafen abgegeben werden. Mindestens bis zum Erhalt eines negativen Testergebnisses muss man zwingend für 14 Tage in Quarantäne verbleiben, die letztendliche Aufhebung der Quarantäne wird durch die Ortspolizeibehörde entschieden.

Sie sind ein Reiserückkehrer und wohnen in Ettlingen bzw. halten sich dort zurzeit auf? Dann melden Sie bitte folgende Daten an die Mailadresse des Ordnungs- und Sozialamts (= Ortspolizeibehörde): ordnungsamt@ettlingen.de
- Vorname und Nachname
- Geburtsdatum
- Adresse
- Tag der Einreise
- Herkunfts-/Urlaubsland
Sie bestätigen damit, dass Sie sich freiwillig für 14 Tage in die Quarantäne begeben. Die Quarantäne kann nur durch das Ordnungs- und Sozialamt aufgehoben werden, wenn dem Amt ein negatives Testergebnis vorgelegt wird. Diesen senden Sie am besten eingescannt per Mail an ordnungsamt@ettlingen.de.

Haben Sie vor Abreise bereits einen Corona-Test durchführen lassen? Dann muss auch dieser unverzüglich vorgelegt werden. Der Test darf höchstens 48 Stunden vor Einreise in die Bundesrepublik Deutschland vorgenommen worden sein.

Weitere Antworten erhalten Sie beim Sozialministerium BW

Haben Sie darüber hinaus Fragen?
Melden Sie sich am besten per Mail (ordnungsamt@ettlingen.de) oder telefonisch unter der 07243 101261. Wir versuchen die vielen Anfragen und Meldungen zeitnah zu beantworten.

Informationen zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten gemäß Art. 13 DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) finden Sie unter folgendem Link.

Info- und Sorgentelefon

Info- und Sorgentelefon

Für Fragen in Zusammenhang mit dem Coronavirus haben wir ein

Info- und Sorgentelefon unter 07243 101 - 868 

für Sie eingerichtet. Sie erreichen uns von Montag - Freitag von 10 - 12 Uhr. Wir bitten um Verständnis dafür, dass keine Rechtsberatung geleistet werden kann.

Corona-Rechtsverodnung

Aktuelle Corona-Verordnung für das Land Baden Württemberg

Aufhebung der Allgemeinverfügung der Stadt Ettlingen vom 20.03.2020

 Die Allgemeinverfügung der Stadt Ettlingen vom 20.03.2020 wird mit der  Allgemeinverfügung vom 20.04.2020 wieder aufgehoben, so dass derzeit ausschließlich die Regelungen der Corona-Verordnung der Landesregierung von Baden-Württemberg in der Fassung vom 17.04.2020 gelten.

Leichte Sprache

Hier  finden  SIe  Informationen zum Corona-Virus in leichter Sprache

Hier finden Sie ein Erklärvideo zum Thema „Regeln zum Schutz vor dem Coronavirus“. Einfach auf diesen Link klicken. 

Wichtige Informationen für Handel, Wirtschaft, Gastronomie, Dienstleister und Gewerbe

Handel,  Wirtschaft, Gastronomie, Dienstleister und Gewerbe  sind in besonderem Maße  von der Corona-Krise betroffen. Alle  Informationen und  Anlaufstellen rund um das Thema  haben wir unter  Corona- Wirtschaftliche Soforthilfen  zusammengestellt.

Hilfs- und Unterstützungsangeboten für Familien

Die momentane Situation trifft viele Familien besonders schwer. Sie stehen vor der Herausforderung, die Kinderbetreuung neben dem Job sicherzustellen oder sind von Verdienstausfällen betroffen. Durch die Kontaktsperre spielt sich das Familienleben fast ausschleßlich innerhalb der eigenen vier Wände ab und schon sind Konflikte vorprogrammiert.

Zur Unterstüzung aller Familien in dieser schweren Zeit haben wir Hilfs- und Unterstzützungsangebote zusammen gestellt.

Kinderbetreuung - Rückkehr zum Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen

Aktuelle Informationen zur Kinderbetreuung unter Pandemiebedingungen erhalten Sie:
 
1. Allgemein beim Kultusministerium Baden-Württemberg:
 
Betreuung an Schulen und Kindergärten:
https://km-bw.de/Coronavirus

 
2. für Ettlingen:
 
Auskunft zur Betreuung erhalten Sie direkt an der Schule oder Kindertageseinrichtung Ihres Kindes.
 
Allgemeine Auskünfte zur Kinderbetreuung bei der Stadt Ettlingen:
Telefon: 07243/101-832 (Montag bis Freitag 9.00 bis 12.00 Uhr).
 
 
 

Fakten-Check / Interessante Links

Pressemeldungen Corona

Verordnung des Landes vom 17. März 2020

Am gestrigen Dienstag, 17. März hat die Landesregierung eine neue Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus beschlossen. Die Verordnung tritt am 18. März 2020 in Kraft.

Die Landesregierung hat ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen angepasst. Die neuen Regelungen gelten ab Mittwoch, 18. März.

www.ettlingen.de/corona

pdfLV20200318.pdf (45,2 KB)

Neue Landesverodnung - Schließung von Gaststätten, Sportstudios und weitere Einschränkungen

16.03.2020-17:30 Uhr

Heute am 16. März hat die Landesregierung eine weitere Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 erlassen. Darin wird der Betrieb von Gaststätten grundsätzlich untersagt.

Ausgenommen sind jene Gaststätten, die die Tische so anordnen, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Tischen gewährleistet ist genauso ist auch bei den Stehplätzen zu verfahren, sprich ein Abstand von 1,5 Metern.

Nicht mehr zu Besuchszwecken betreten werden dürfen u.a. Einrichtungen sowie teilstationäre Einrichtungen für Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf oder mit Behinderungen einschließlich Kurzzeitpflege. Auch ambulant betreute Wohngemeinschaften nach dem Wohn-, Teilhabe- und Pflegegesetz dürfen nicht mehr besucht werden. Die Einrichtungen können dann erlaubt werden, wenn geeignete Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen getroffen werden können.

Die Verordnung tritt am 15. Juni außer Kraft.

Weitere Infos auf der Seite der Landesregierung

Allgemeinverfügung: Veranstaltungen verboten und Schließung von Einrichtungen

Aufgrund der sehr leichten Übertragbarkeit des Corona-Virus hat die Stadt Ettlingen auf Empfehlung des Gesundheitsamtes am 14. März eine Allgemeinverfügung zum Verbot von Veranstaltungen erlassen. Darüber hinaus werden alle öffentlichen Einrichtungen geschlossen. Damit soll einer unkontrollierbaren und nicht mehr einzudämmenden flächenhaften Verbreitung des Coronavirus (SARS-CoV 2) entgegengewirkt werden. Dies dient insbesondere dem Schutz von Risikopersonen sowie der Entlastung des Gesundheitssystems.

Dir Durchführung von öffentlichen Veranstaltungen und Versammlung im Freien mit mehr als 50 Teilnehmenden ist ebenso verboten wie Veranstaltungen und Versammlungen in geschlossenen Räumen.
Geschlossen sind auch Diskotheken, Clubs, Tanzlokale und Tanzschulen sowie Schank- und Speisewirtschaften mit Musikvorführung und Tanz. Der Betrieb von Schank- und Speisewirtschaften ohne Musikvorführung und Tanz ist erlaubt.

Der Betrieb von Kinos ist ebenso verboten wie Schwimm- und Hallenbäder, Sauna, Vergnügungsstätten.
Die Maßnahmen gelten bis zum 19. April.
Der genaue Wortlaut siehe den Anhang.
www.ettlingen.de/corona

Landesweite Schließung der Schulen

Notbetreuung für schulpflichtige Kinder

Hotline eingerichtet

Bereits Mitte der Woche hat die Stadt vorsorglich zusammen mit dem Geschäftsführenden Rektor der Ettlinger Schulen Helmut Obermann einen Notfallplan erarbeitet, für den Fall, dass die Landesregierung über eine flächendeckende Schließung der Schulen wegen des Corona-Virus´ entscheidet. Ab Dienstag, 17. März bleiben alle Schulen und Kindergärten bis einschließlich Ende der Osterferien geschlossen, dies hat das Kabinett heute beschlossen. „Wir haben entschieden, die Schulen, Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflege erst ab kommenden Dienstag komplett zu schließen, um allen Einrichtungen einen einigermaßen geordneten Übergang zu ermöglichen,“ so die baden-württembergischen Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann.
 
Ein Notfallplan ist immer ein Kompromiss, doch immer noch besser, als wenn es überhaupt keine Betreuung gebe, so Oberbürgermeister Johannes Arnold. "Wir würden eine Betreuung für schulpflichtige Kinder der Grundschule sowie den 5. und 6. Klassen anbieten und zwar für schulpflichtige Kinder, deren beide Elternteile in systemrelevanten Berufsgruppen tätig sind, das wären u.a. Mitarbeiter/-innen von Apotheken, Labore, Krankenhäuser/Pflegeheimen, Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste, Ämtern und Behörden, Lebensmittelgeschäften und Drogeriemärken sowie Lieferbetriebe für Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs sowie von Reinigungsdiensten. Wer keine anderweitige Betreuungsmöglichkeit hat, kann sein schulpflichtiges Kind in die Notfallbetreuung bringen, jedoch muss es gesund sein, die Familie darf in den zurückliegenden 14 Tagen nicht in einem Risikogebiet gewesen sein und das Essen sowie das Getränk ist von zu Hause mitzubringen. Deutlich machte der OB, dass dies eine temporäre, freiwillige Leistung der Stadt sei.
 
Während der Notfallbetreuung für die schulpflichtigen Kinder wären auch nicht mehr alle acht Horte offen, sondern „wir würden an drei Standorten betreuen“, so Silke Benkert, Sachgebietsleiterin. Mögliche Standorte könnten die Schillerschule, die Hans-Thoma-Schule in Spessart und die Geschwister-Scholl-Schule in Bruchhausen sein. "Öffnungszeiten könnten wir von 7.30 bis 17 Uhr anbieten". Aufgrund der vielen Teilzeitkräfte bedarf es eines gut austarierten Dienstplans.
 
Bereits am Samstag wird es beim Amt für Jugend, Familie und Senioren eine Hotline geben. Unter der 07243 101 832 können sich Eltern von schulpflichtigen Kindern bis zur 6. Klasse, soweit das Kind eine Ettlinger Einrichtung besucht, durchgehend ab Samstag, 14. März von 9 bis 13 Uhr melden. Es können ausschließlich Fragen zur Notfall-Kinderbetreuung beantwortet werden.
 
Am heutigen Freitag haben sich die Träger der Kindergärten mit Bürgermeister Dr. Moritz Heidecker und städtischen Fachleuten getroffen. Für die Betreuung von Krippen- und Kindergartenkindern wurden die Kindergartenträger und Träger der Tagespflegeeinrichtungen gebeten, ebenso zu verfahren und Notgruppen einzurichten. Hierzu erhalten Eltern Auskunft bei ihrem Kindergarten und dem Tageselternverein Ettlingen.
 
Bei Fragen zum Corona-Virus stehen folgende Telefonnummern zur Verfügung: Gesundheitsamt Karlsruhe 0721-93681940 Mo. - Do., 8 - 12 Uhr u. 13 - 16 Uhr, Fr. 8 - 15 Uhr
 
Hotline Landesgesundheitsamt 0711-90439555 werktags von 9 - 16 Uhr

Wichtigste Maßnahmen: Händewaschen – Nies- und Hustetikette

Die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum persönlichen Schutz sowie zum Schutz von anderen Personen vor der Ansteckung mit Erregern respiratorischer Infektionen ist eine gute Händehygiene, korrekte Husten- und Niesetikette und das Einhalten eines Mindestabstandes (ca. 1 bis 2 Meter) von krankheitsverdächtigen Personen, aber nicht nur von ihnen.
Menschen, die eine schwere Lungen- und Herzvorerkrankungen, haben, sollten zu Hause bleiben. Alle anderen, die eine „normale“ Erkältung haben, mögen gleichfalls besser zu Hause bleiben, um nicht sich selbst oder andere zusätzlich zu gefährden.
 
Es gehe derzeit darum, die Geschwindigkeit der Ausbreitung des Virus´ herauszunehmen, so Oberbürgermeister Johannes Arnold. Dazu gehöre, dass man sich nicht mit Grippe zur Arbeit schleppt. Damit tut man weder sich noch anderen einen Gefallen. Überdies werden wird Mitarbeiter, die zu den Risikopersonen wegen ihrer Vorerkankung zählen, nach hause schicken, zu ihrem eigenen Schutz. Handlungsleitfaden für uns sind die Richtlinien des Robert-Koch-Institutes.
Ob und welche Veranstaltungen in den kommenden Tagen gestrichen werden könnten, wurde bereits heute morgen in einer großen Gesprächsrunde diskutiert. Er wolle jedoch auch heute abend mit den Fraktionsvorsitzenden sich besprechen.
Doch das wichtigste sei derzeit, dass wir alle eine gewisse Disziplin an den Tag legen, Hände waschen, Abstand einhalten.
 
Wer aus den Risikogebieten kommt, möge sich telefonisch mit dem Gesundheitsamt in Karlsruhe in Verbindung setzen. Nicht den Hausarzt aufsuchen.
 
Gesundheitsamt Karlsruhe
Das Gesundheitsamt Karlsruhe ist montags bis donnerstags von 8 bis 12 Uhr sowie von 13 bis 16 Uhr erreichbar und freitags von 8 bis 15 Uhr
Telefonnummer 0721 133 3333 

Hotline Landesgesundheitsamt
Die Hotline des Landesgutheitsamtes ist werktags von 9 bis 16 Uhr erreichbar.
Hotline Nummer 0711 90 43 95 55
 
Weitere Infos des Robert-Koch-Institutes finden Sie unter www.rki.de oder auch auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

Alle Veranstaltungen abgesagt

Verordnung vom Landratsamt

Schließung von Kultur- und Bildungseinrichtungen

Vor wenigen Minuten teilte Landrat Dr. Christoph Schnaudigel telefonisch dem Ettlinger Oberbürgermeister Johannes Arnold mit, dass es von Seiten des Landratsamtes eine Verordnung geben wird, alle Veranstaltungen abzusagen. Weitere Infos unter https://www.landkreis-karlsruhe.de/?object=tx|3051.2537.1
 
Darüber hinaus wird die Stadt ihre Bildungs- und Kultureinrichtungen ab Samstag schließen: die Volkshochschule, die Musikschule, das Museum die Stadtbücherei und das Stadtarchiv.  

Coronavirusbedingte Absage des Autosalons und des verkaufsoffenen Sonntags am 22. März 2020

Eine weitere Coronavirus-bedingte Absage betrifft Ettlingens Veranstaltungskalender: der Autosalon mit verkaufsoffenem Sonntag, der am 22. März stattfinden sollte, wurde heute storniert.
Alljährlich zieht der Autosalon im Frühling, gekoppelt mit dem verkaufsoffenen Sonntag, viele tausend Besucher in die Stadt, "daher haben sich die Verantwortlichen von Stadt und Werbegemeinschaft die Entscheidung nicht leicht gemacht", so Oberbürgermeister Johannes Arnold. Doch der Erlass des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg, die Absage von Großveranstaltungen ab 1000 Besuchern betreffend, lasse der Stadt keine andere Wahl, machte Arnold deutlich.
Man stelle sich das dichte Gedränge in den Geschäften, auf den Gassen und Plätzen der Stadt vor, wie beim Autosalon üblich, "eine solche Ansammlung von Menschen können wir aufgrund der aktuellen Lage nicht verantworten." Es sei jedoch geplant, die Veranstaltung nachzuholen, sobald dies wieder vertretbar sei.