Am 7.7. wird Altstadt zum größten open air Konzertsaal

Das Landesmusikfestival vor zwei Jahren hinterließ einen mehr als bleibenden Eindruck bei den Amateurmusikformationen, bei den Besuchern und nicht zu vergessen bei den Organisatoren. Doch "in diesem Jahr wird es ein regionales Festival werden, wir haben die PAMINA Region zu Gast“, ließ Kulturamtsleiter Dr. Robert Determann bei dem Pressegespräch über diese Veranstaltung wissen. Es werden Akkordeonisten aus dem elsässischen Illkirch-Graffenstaden anreisen, oder Orchester aus der Pfalz oder der Ottenau. Denn hinter den sechs Buchstaben PAMINA verbirgt sich die Abkürzung PAlatina für die Pfalz, MIttlerer Oberrhein und das Nord Alsace. „Die Pamina-Region wird ganz konkret werden, weil dieses Musikfestival die Menschen zusammenbringt“.

70 Vereine, darunter 17 Ettlinger
Über 70 Vereine, darunter 17 aus Ettlingen, haben sich angemeldet. „Wir sind mehr als zufrieden“, merkte Determann mit Blick zu Luzie Weber an. Bei ihr laufen im Kulturamt die organisatorischen Fäden für das Musikfest zusammen. Insgesamt 2 300 Aktive werden am 7. Juli die Altstadt in einen großen Konzertsaal verwandeln. Denn auf zehn Plätzen wird ihnen der Teppich ausgerollt werden. Ob auf dem Neuen Markt oder dem Marktplatz, im Rosengarten oder Stadtgarten, im Schlosshof oder im Asamsaal. Das Programm steht zwar, aber es wird sicher an der einen oder anderen Stelle noch Veränderungen geben. Determann erinnerte an das Landesmusikfestival und die unglaubliche Atmosphäre, auch bedingt durch das interessierte und fachkundige Publikum, das durch diese Plattform Anregungen erhält für sein eigenes musikalisches Arbeiten und Repertoire.
Selbstredend lassen sich die Ettlinger Chöre Orchester diese Gelegenheit einer Präsentation ihres Könnens nicht entgehen und sind mit von der Partie. Der Gesangverein Spessart plant mit 100 Leuten einen Auftritt.
„Was uns gleichfalls freut“, so Determann, dass es ein Kinder- und Jugendchortreffen des Chorverbandes Karlsruhe/Gruppe Albtal auf dem Hugo-Rimmelspacher-Platz geben wird, wo sie rund drei Stunden lang zeigen werden, was sie drauf haben. Hier haben wir eng mit dem badischen Chorverband und ihrer Vorsitzenden Sonja Reinsfelder zusammgenarbeitet.
 
Ökumenischer Gottesdienst zur Eröffnung
Die große Bühne im Schlosshof werden jene Vereine nutzen, die musikalische Tanzshows bieten. Der Asamsaal ist ideal für kammermusikalische Ensembles oder geistliche Musik. Und im Stadtgarten werden Männerchöre auftreten, aber wir wollen auch Männer dazu einladen, einfach mit zu machen. Vielleicht ist das Erlebnis Singen bei dem einen oder anderen so nachhaltig, dass er in einem Verein weitersingen möchte. Die Vereine können ruhig ihre Flyer mitbringen, um Werbung in eigener Sache zu machen.
Eröffnet wird das Festival um 10.30 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst auf dem Markplatz. Hier werden die Chöre von Herz-Jesu, St. Martin und der EBO-Chor nebst den Blasorchestern aus Burbach und Schöllbronn für den klingenden Rahmen sorgen. Um 18.30 Uhr wird es dann das große Finale auf dem Marktplatz geben.

Festspiele
Die Festspiele werden gleichfalls mit dem Bürgerchor und Solisten das Programm bereichern, um ihre Verbundenheit zu unterstreichen. Überdies spielt ja bei der Zauberflöte die Protagonistin Pamina eine nicht unwesentliche Rolle, so Determann mit einem Augenzwinkern. Ein neues Hörerlebnis wird die verjazzte Version von Mozarts Nachtmusik werden, aus der Feder von Wolfgang Klockewitz
 
Rund 50 000 Euro muss das Kulturamt für die Bühnen und die Technik in die Hand nehmen, von unseren Sponsoren der Kultur Region Karlsruhe, dem Badischen Chorverband und der Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe kommen jeweils 2000 Euro.
In den kommenden Wochen wird noch an den Stellschrauben für die Feinabstimmung des Programmes gearbeitet werden.