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Neuer Stadtwerkegeschäftsführer Jochen Fischer

Nachfolger von Eberhard Oehler

Am Montag dieser Woche unterzeichneten Jochen Fischer und Oberbürgermeister Johannes Arnold den Vertrag für die Nachfolge des Stadtwerkegeschäftsführers. Der Wechsel von Eberhard Oehler, dem derzeitigen Geschäftsführer an Jochen Fischer wird im Januar 2021 erfolgen. Gewählt wurde der in Bad Wimpfen geborene Fischer vom Aufsichtsrat der Stadtwerke am Freitag, 13. März, „ein Glückstag für mich“. 70 Personen hatten sich um die Stelle beworben, ein sehr gutes Bewerberfeld, merkte Arnold an. Gut einen Monat lang werden der „alte“ und der neue Stadtwerkegeschäftsführer im Januar zusammenarbeiten, damit der Übergang ohne Reibungsverlust läuft.
Der 51-jährige Fischer ist seit 1998 in der Energie- und Wasserbranche tätig. An der Hochschule für Wirtschaft und Technik in Pforzheim hat er Betriebswirtschaft studiert.
 
Zunächst war er bei der EnBW in Stuttgart im Key Account Management für die Automobilindustrie, Großbanken und Handelskonzerne. Nach Stationen als Geschäftsführer bei der Watt Suisse AG, einer Vertriebsgesellschaft für den sich liberalisierenden Schweizer Strommarkt sowie u.a. als kaufmännischer Geschäftsführer der Erdgas Südwest GmbH, Karlsruhe mit Sitz in Ettlingen ist er seit 2010 Geschäftsführer der rekommunalisierten Stadtwerke Müllheim-Staufen GmbH.

Als erster hauptamtlicher Geschäftsführer hat er das Unternehmen regenerativ ausgerichtet und alle Wertschöpfungsstufen vom Strom über die Wärme bis hin zu den Dienstleistungen in der Gesellschaft verankert. Im Jahr 2012 folgte die Gründung einer Bürger-Energie-Genossenschaft.
 
Bei der Vertragsunterzeichnung hob der neue Geschäftsführer heraus, dass er gemeinsam mit der Belegschaft die lokale Energiewende in Ettlingen weiter befördern werde, die Herr Oehler mit Nachdruck auf den Weg gebracht habe. Auch den Bereich zukunftsgerichtete und flexible Mobilitätslösungen möchte der neue Mann an der Spitze der Stadtwerke ausbauen und marktfähig machen.
Alle drei bedauerten, dass es nach der Vertragsunterzeichnung wegen der Corona-Pandemie keinen Handschlag geben durfte.