Spatenstich für Pflege- und Seniorenheim in Schöllbronn

Bisweilen kann die Quadratur des Kreises gelingen. Auf jeden Fall oben in Schöllbronn. Denn zeitgleich wird die Turnhalle gebaut, die neue Erschließungsstraße und das Pflege- und Seniorenheim. „Ich hätte nicht gedacht dass ich mit meiner Bitte überlebe“, merkte mit einem Augenzwinkern Ortsvorsteher Steffen Neumeister an. Er dankte allen beteiligten Fachämtern für ihr großes Engagement. Auf einer Serviette sei dereinst der Plan für die Achse Schule, Kindergarten und Seniorenheim entstanden, gezeichnet von OB Johannes Arnold, so Neumeister. Nun werde der letzte Baustein der Potenzialstudio für Schöllbronn verwirklicht, gebaut an der Lebensader, dem Dorfbach. Nun haben wir allen Generationen ein entsprechendes Angebot.

"Ich überlege mir, ob ich hier nicht meinen Lebensabend verbringe, allein schon wegen des grandiosen Blickes, den man von der künftigen Cafeteria haben wird, so der Rathauschef. 45 Pflegezimmer und 15 Wohneinheiten werden auf dem 4000 Quadratmeter großen Grundstück mit Hanglage entstehen. Auch Arnold dankte den Ämtern, aber ganz besonders dem Betreiber, der sich auf den Gestaltungsbeirat eingelassen habe. In ihm saßen neben Ortschaftsratsvertretern auch Externe, um gute Ideen passgenau für Schöllbronn zu machen. Aber auch dem Ortschaftsrat und dem Gemeinderat sei gedankt, dass diese drei Etappen genommen werden konnten, von der Schule über die Halle bis hin nun zum Pflegeheim, hob Arnold heraus.

Als aufregend bezeichnete Alexander Lakmann die Zeit der Entwicklung. Genau zweieinhalb Jahres habe es nun gedauert bis zum Spatenstich.
Die Zahnräder hätten gut ineinander gegriffen, weshalb er den Fachabteilungen bei der Stadt seinen besonderen Dank aussprach. Neben der Zauneidechse sorgte auch der Feueralter für Verzögerungen. Ihnen wurde in unmittelbarer Nachbarschaft ein neues Zuhause geschaffen. Wir haben jene Blumen und Pflanzen ausgesät, die diese Insekten bevorzugen. Der Eidechsenzaun wird erst am Ende der Bauzeit abgebaut werden. Mit rund 18 Monaten rechnet Neumeister, dann könnten die ersten in das neue Heim einziehen.