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XXVII. WatthaldenFestival Ettlingen

Sonntag, 21. Juni 2020, 11 bis 22 Uhr: WatthaldenFestival im Watthaldenpark Ettlingen

Foto: Gerald Ulmann

Programm:

11.00 Uhr Bläserensemble der Hochschule für Musik Karlsruhe: Beethoven in Es

12.30 Uhr Broom Bezzums

14.00 Uhr Adjiri Odametey

15.30 Uhr Hymn For Her

17.00 Uhr D´Cuba Son

18.30 Uhr Mama Shakers

20.00 Uhr Malaka Hostel

11.00 Uhr Beethoven in Es - Bläserensemble der Hochschule für Musik Karlsruhe

        

Bläserensemble der Hochschule für Musik Karlsruhe

Passend zum Jubiläumsjahr anlässlich des 200. Geburtstages von Ludwig van Beethoven präsentiert das Bläserensemble der Hochschule für Musik Karlsruhe drei besonders packende Werke des jungen Komponisten – dazu aber auch eine humorvolle Jazzversion seiner Fünften, der „Schicksals-Sinfonie“.

Als 22-Jähriger war Beethoven 1792 nach Wien gegangen, um bei den Großmeistern seiner Zeit zu studieren und sozusagen „Mozarts Geist aus Haydns Händen“ zu empfangen. Dort suchte der selbstbewusste und eigenwillige Musiker neue Wege, nicht immer zum Gefallen seines Lehrers Joseph Haydn. Zwar prägten dessen Werke die Entwicklung Beethovens nachhaltig, abbringen ließ sich der stürmische Schüler von seinem innovativen Weg aber nicht.

Erleben Sie eine wirklich begeisternde Verbindung von Eleganz und Charme eines der größten Meister der klassischen Musik, interpretiert mit den farbenreichen, warmen und gleichzeitig beinahe durchsichtigen Klängen junger Virtuos*innen.
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12.30 Uhr Broom Bezzums

 

Broom Bezzums, Foto: Eva Giovannini

Powerful New Folk: Broom Bezzums ist eine der aufregendsten und originellsten Folkbands in Deutschland. Mit ihrer zeitgenössischen Interpretation von Folkmusik haben sie bereits dreimal den deutschen Rock- und Poppreis gewonnen.

Die beiden Energiebündel Mark Bloomer und Andrew Cadie zelebrieren eine energische, unterhaltsame und musikalisch aufregende Live-Show, mit viel Witz und einem unerwartet vollen Sound. Sie berühren gleichzeitig das Herz, stimmen nachdenklich und laden zum Tanzen ein.

Mark Bloomers rauchige Stimme vermischt sich perfekt mit dem reinen, treibenden Gesang von Andrew Cadie. Im ersten Moment bezirzen sie das Publikum mit dem konzentrierten Zauber eines traditionellen Liebesliedes. Im nächsten starten sie in eine Gospel-durchzogene Stevie Wonder Coverversion, untermalt von perkussiver Geige und einer Gitarre als Trommel! Der Zuhörer hat kaum Zeit, wieder Atem zu holen, bevor Broom Bezzums ein Potpourri von Reels mit beeindruckend schnellem Geigenspiel einsetzt, um dann gekonnt in einen Latin Groove auf der Gitarre überleitet, bis schließlich die Bass-Drum einsetzt und so dem Publikum keine andere Chance lässt, als mitzuklatschen und zu tanzen. Spätestens jetzt ist es Zeit, wieder runterzukommen mit den schönen, klagenden Northumbrian Pipes (dem nordenglischen Dudelsack), die sich perfekt mit den Klängen der Mandola vermischen.

Broom Bezzums sind geborene Entertainer. Sie singen aus dem Herzen und spielen aus der Seele!

14.00 Uhr Adjiri Odametey & Band

 

Adjiri Odametey

Adjiri Odametey zählt zu den beeindruckendsten Vertretern afrikanischer Musik. Markenzeichen des Singer-Songwriters ist seine warme, erdige Stimme. Der Multi-Instrumentalist beherrscht exotisch klingende Instrumente wie die Daumenklaviere Mbira und Kalimba, die Kora – eine afrikanische Harfe – oder das riesige Balafon, ein Xylophon mit Kürbissen als Resonanzkörper.

Nachdem er auf zahlreichen Auslandstourneen unterschiedlichste Stilrichtungen kennen lernte, schuf er mit seiner »Afrikanischen Weltmusik« einen eigenen individuellen Stil – immer im Bewusstsein seiner westafrikanischen Wurzeln. Er arbeitete mit zahlreichen Stars zusammen wie z.B. Miriam Makeba, Lucky Dube oder Osibisa. Konzerte mit Adjiri Odametey sind ein unvergessliches Erlebnis für Auge und Ohr. Liebhaber ruhiger Songs kommen ebenso auf ihre Kosten wie Percussion-Fans.

»Der Welt entrückt – Adjiri Odametey verzaubert mit ausdrucksstarker Musik.« (Süddeutsche Zeitung).

15.30 Uhr Hymn For Her

  

Hymn For Her

Aus Sarasota / Florida kommt das Musikerpaar „HYMN FOR HER“ - zwei Vollblut – und Profimusiker, die immer auf Tour sind – In Amerika touren und leben die beiden in einem 1961er Bambi Airstream, einem dieser spacigen eiförmigen silbrig glänzenden amerikanischen Wohnwagen. Einmal im Jahr tourt „Hymn for Her“ für knapp 3 Monate durch Europa, in diesem Jahr führt Ihr Weg auch nach Ettlingen.

Alles was Lucy Tight und Wayne Waxing musikalisch mit Drumkit, Zigarrenschachtelgitarre, Bluesharp und Banjo präsentieren, stammt aus ihrer eigenen Feder und entfaltet die ein - zigartige Dynamik eines 100% auf einander eingespielten Teams, welches vor vielen Jahren gemeinsam eine muskalische und geopgraphische Reise begonnen hat.

Ihr Repertoire ist breit gefächert und immer sind die Einflüsse von bester Muddy Roots - und Hillbilly Manier, sowie einer Mischung aus Country-Blues und Desert-Rock zu spüren. Musikalisch lassen sich Verweise auf Captain Beefheart, John Spencer Blues Explosion oder The Ramones anstellen, dazu kommt eine interessante Instrumentierung: während Wayne mit Bassdrum, Hi-Hat, akustische Gitarre und Banjo das Grundgerüst des Sounds vorgibt, fügt Lucy mit ihrer selbst gemachten Zigarrenschachtel Gitarre stampfende Riffs dazu.

Tolle Musik, die in die Füße geht und gleichzeitig komlexe Arrangements mit stimmigen Gesangspassagen zwischen sanft und wild bieten.
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17.00 Uhr D´Cuba Son

  

D´Cuba Son

D’Cuba Son – das ist der heiße Sound karibischer Lebensfreude gepaart mit nordamerikanischem Jazz. Im Dezember 2018 gegründet, hat sich die Gruppe afrocubanischen Rhythmen verschrieben. Michael Mischl (Drums) und seine Frau Claudia Sánchez Duquesne (Vocals) haben sich damit einen lang gehegten Traum erfüllt. Eine Afro-Cuban/Salsa Band.

Die 6 Vollblutmusiker verschiedener Nationalitäten harmonieren perfekt miteinander und begeistern ihr Publikum mit sanft-melancholischen Rumbas, gefühlvoll-melodischem Son und spritzigen Mambo- und Salsa-Kompositionen. Das Programm lebt von den Covers weltbekannter kubanischer Klassiker und afro-cubanischer Jazz Songs, die verstärkt in den 90er Jahren die internationale Musikszene (zurück)eroberten. Dabei gelingt es D’Cuba Son spielend, in ihrer lebendigen Performance die eigene Handschrift durchscheinen zu lassen.

Der Groove animiert unbedingt zum Tanzen und augenblicklich hat man das lebhafte Treiben auf Havannas Plätzen vor Augen und fühlt sich in die farbenfrohen Gassen Trinidads versetzt. Das mag auch daher kommen, dass die 3 kubanischen Bandmitglieder allesamt berühmten Musikerfamilien entstammen.

Eines ist sicher – dem mitreißenden Sound von D’Cuba Son kann man sich nicht entziehen! In diesem Sinne: Ahí, na’ ma’! (That’s it!)
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18.30 Uhr Mama Shakers

  

Mama Shakers

Der neue frische Sound im alten Jazz & Blues. Die jungen Wilden aus Paris:


Sie sind inspiriert von den amerikanischen Jug-Bands aus den 1920er Jahren – von heißem Swing- Jazz und alten Blues-Platten. Das Ganze spielen sie gewürzt mit schönen und wilden Songs aus dem Fundus des Jazz, Blues und Chanson. Die Mama Shakers nehmen Sie auf die wildeste Zeitreise mit!

Angela Strandberg, die ungemein temperamentvolle Sängerin (sie erinnert an Zaz oder die junge Edith Piaf) und Trompeterin der Band, hat in Paris eine Band gegründet, die die Liebe zum ganz alten, wilden Jazz der „Roaring Twenties“ vereint und mit jugendlichem Elan performen lässt.

Beim Nachwuchswettbewerb 2017 des Jazzfestivals in Megève/Frankreich gewannen sie den 1. Preis der Jury und wurden vom Publikum zur beliebtesten Band des Festivals gewählt, unter 20 Bands aus ganz Europa.

Angela Strandberg – trumpet, washboard, vocals
Hugo Proy – clarinet, vocals
Baptiste Hec – guitar, vocals
Andrea Baldoffei – banjo, vocals
Adrien Mallamaire – double bass, vocals

20.00 Uhr Malaka Hostel

  

Malaka Hostel

Global Umpa Music! Das ist völlige Eskalation auf der Bühne! Die Kojoten rufen zum Tanze!

Wenn der Wahnwitz brodelt, fühlen sich die Weltenbummler zuhause. Und ihr Zuhause, das ist zuallererst die Bühne. Doch was heißt hier Bühne? Wenn Malaka Hostel auftreten, reißen sie spielend die unsichtbare Mauer zwischen Band und Publikum nieder. Sie singen spanisch, deutsch, tschechisch oder englisch – Musik ist ihre ‚World Language‘. Folkloristisches, egal ob vom Balkan oder aus den Anden, findet seinen Platz – getragen von Malaka Hostels groovenden Beats, während die aus Trompeten und Mundharmonika bestehende Brass Section lossprudelt. Da finden Ska, Polka, Balkan- Beats und Rockriffs genauso gut zusammen wie Gipsy-Swing, Folk oder griechischer
Rebetiko.

Mit ihrem Album „Dizko Fatale“ tanzen die sechs Musiker virtuos und ohne Berührungsängste durch das Dickicht aktueller und beinahe vergessener Musikgenres. Sie haben die Welt und ihre Bewohner in ihrer wahnwitzigen Vielfältigkeit erlebt, lieben gelernt und in sich aufgesogen.

Das süddeutsche Freiburg ist ihr Heimathafen, hier lernten sich die Weltenbummler kennen und beschlossen, ihre Geschichten, Reisen und Erlebnisse in ihren Liedern zu erzählen und gemeinsam zu zelebrieren.

Malaka Hostel entwickelten sich schnell von einem regionalen Geheimtipp zu einer Band, die europaweit auf Tourneen und Festivals den Ruf erlangte, mit wilden Kojotengesängen und ihrer energiegeladenen Live-Präsenz jedes Publikum in ihren Bann zu ziehen. Nach einer EP im Jahre 2015 erscheint im März 2019 der erste Longplayer „Dizko Fatale“, mit dem sich die bunte Truppe auf Abenteuerreise begibt. Die frech-sympathischen Querköpfe kennen nur eine Destination: kollektive Tanz-Ekstase! Dizko Fatale, Amore Total!

Rückblick:

Sehen Sie sich die Flyer der vergangenen WatthaldenFestivals an:

 2019 (2,954 MB)     2018 (4,976 MB)     2017 (3,734 MB)     2016 (1,977 MB)     2015 (2,305 MB)     2014 (3,071 MB)     2013 (1,405 MB)     2012 (1,245 MB)     2011 (7,37 MB)     2010 (1,285 MB)     2009 (2,197 MB)     2008 (11,927 MB)     2007 (1,307 MB)     2006 (1,583 MB)     2005 (2,847 MB)     2004 (635,5 KB)