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Acht Tagesordnungspunkte umfasst die Sitzung des Verwaltungsausschusses, der am Dienstag, 12. November, um 17.30 Uhr zunächst öffentlich tagt. Wie immer im Bürgersaal des Rathauses, Marktplatz 2. Zunächst wird das Integrationsbüro über seine Arbeit berichten und den Integrationsbericht 2019 vorstellen im Rahmen einer Information. Es folgen Vorberatungen, zunächst zum Thema Eigenbetrieb Abwasserbeseitigung, dabei gehts um die neue Gebührenkalkulation ab 1. Januar 2020. Um den Kauf des Container-Kigas am Kapellenweg geht es in Tagesordnungspunkt 3, denn die Räume werden auch nach dem Rückzug des Kindergartens St. Theresia als Interims-Domizil für Kindergärten benötigt. Des weiteren berät der Ausschuss über die öffentlich-rechtliche Vereinbarung in Sachen interkommunale Zusammenarbeit der Gutachterausschüsse, Punkt 5 dreht sich um eine außerplanmäßige Ausgabe im Zusammenhang mit dem Pflegeheimgrundstück in Schöllbronn, wo Altlasten zu beseitigen sind. Eine Änderung der Vergnügungssteuer steht zur Vorberatung an, sonstige Bekanntgaben und Fragen der Gemeinderäte runden den öffentlichen Teil der Sitzung ab. Die Unterlagen und Vorlagen sind im Ratsinformationssystem unter diesem Link zu finden. Am Mittwoch, 13. November, gleichfalls um 17.30 Uhr und an demselben Ort tagt der Ausschuss für Umwelt und Technik, kurz AUT genannt. Es handelt sich bei den fünf zuoberst auf der Tagesordnung stehenden Themen ausschließlich um Vorberatungen. Los gehts mit der Fortschreibung des Einzelhandeskonzepts 2010, gefolgt von der Vorgehensweise in Sachen Planungswettbewerb für das Kindergartengrundstück "Kaserne Nord". Die Flächennutzungsplan-Fortschreibung 2030 Wohnen und Gewerbe wird möglicherweise geändert, denn die Fläche Oberer Haag Erweiterung könnte herausgenommen werden. Weiter steht das Gestaltungskonzept für die Friedrichstraße und die Schöllbronner Straße zur Vorberatung an und für den Breitbandausbau ist der Betrauungsakt zwischen Stadt und Stadtwerke Ettlingen GmbH neu zufassen aufgrund veränderter Sach- und Rechtslage.   Sonstige Bekanntgaben und Anfragen der Gemeinderäte beschließen die Sitzung. Die Unterlagen und Vorlagen sind im Ratsinformationssystem unter diesem Link zu finden.  

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Die Bandbreite ist wieder groß, sie reicht von der Ettlinger Migrationsgeschichte über die Geschichte des Kinos in Ettlingen über das Haus der kleinen Forscher bis hin zur Musikschule und den Ettlinger Linien. Doch gleich welchen Zeitraum, welches Thema der jeweilige Autor beleuchtet, stets steht der Mensch im Mittelpunkt bei den Artikeln von 365° Ettlinger Geschichte(n). Am Donnerstag vergangener Woche präsentierte die Autorenschaft gemeinsam mit Oberbürgermeister Johannes Arnold als Vertreter der Herausgeberin der Stadt Ettlingen, Stadtarchivarin Dorothee Le Maire sowie ihrer Mitarbeiterin Christiane Pechwitz, in den Händen der beiden liegt die Koordination und damit die Entstehung dieses Jahrbuch, das Werk. Ihnen dankte denn auch der Rathauschef besonders und sie erhielten auch von den Mitstreitern einen satten Applaus für ihre Arbeit. Einem Mosaik gleiche dieses Werk, das die verschiedenen Aspekte und Facetten der Stadt in diesem Jahr widerspiegle, so der OB. Die Gesamtheit erzeuge ein tolles Bild, es zeige, was Ettlingen ausmache. Er wünsche sich, dass das Jahrbuch in jedem „anständigen Ettlinger Haushalt“ stehe. Dass es auch in den kommenden Jahren dieses textliche Kaleidoskop geben wird, dafür sorge die lange Themenliste, ließ Stadtarchivarin Le Maire wissen, die „ihren“ Autoren eine gute Disziplin attestierte. Damit das Gesagte nicht verloren geht, findet sich die Rede von Fritz Pechovsky anlässlich der Buchpräsentation zur Migrationsgeschichte im Jahrbuch wieder unter dem Titel „Ein Ettlinger aus Brünn“. In klaren und eindeutigen Worten skizzierte er die Zeit des Ankommens, die nicht leicht und einfach war. Doch die Stadt ist ihm „die mir fürs Leben Angetraute“ wie er in einem „Liebesgedicht über Ettlingen schreibt. Wahre Kernerarbeit leistete die Historikerin Gundula Axelsson zunächst mit ihrem Projekt „Tisch mit bunten Stühlen“ und dann mit der Ausstellung „Geschichten vom Ankommen – Ettlinger Migrationsgeschichte 1945-1988“. Trotz der bisweilen nicht leichten Startbedingungen kam der „Stein“ ins Rollen. Frau Axelsson konnte gute Kontakte knüpfen und hatte hochmotivierte Projektteilnehmer an ihrer Seite. Der Artikel in 365° sei eine Zusammenfassung all dieser Projekte und ein Endpunkt. Er firmiert zwar als Skiclub, so wurde er auch vor 70 Jahren gegründet, doch heute ist er einer der größten Ettlinger Tennis-Clubs. Seiner Geschichte in den zurückliegenden Dezennien widmete sich Professor Gerold Niemetz. Ein Zufallsfund führte Bernd Reinegger zu August Karolus – einem Pionier des Fernsehens , der nur kurz in Ettlingen war, aber hier eine schöne Zeit im Lehrerseminar verbrachte. Auch sie sind zu Ettlingern geworden, die Plastiken und Skulpturen im öffentlichen Raum . Wie und warum die Stadt an der Alb zu den zahlreichen zeitgenössischen Kunstwerken im öffentlichen Raum kam, illustriert Kulturamtsleiter Dr. Robert Determann. Begonnen hatte alles mit dem Bildhauersymposium 1988. Auch 2020 wird es weitergehen. Dann sind die damaligen Künstler Kuratoren für junge Bildhauer. „Wir sitzen in Ihrem Bericht“, merkte der OB augenzwinkernd zu Jürgen Rother, Chef des Hochbaus und der Gebäudewirtschaft an. Im Mittelpunkt seines Textes steht die Sanierung des Rathauses . „Der Weg war steinig“ und begann 2013. Ein spannender architektonischer Prozess. Was passierte in Ettlingen, als der Zweite Weltkrieg mit dem Einmarsch der Deutschen in Polen begann. Wie wurde die Situation in den Zeitungen dargestellt und wie erlebte sie die Bevölkerung. Dieser Frage geht Katherine Quinlan-Flatter nach. Jeder dürfte die Erhebungen im Ettlinger Wald schon gesehen haben; die Ettlinger Linien ; ein Schanzwerk aus dem 17. Jahrhundert, das es zu schützen gilt. Warum und wieso, das macht Dieter Stöcklin in eindringlichen Worten deutlich. 2018 jährte sich die Reichspogromnacht zum 80. Mal. Auch in Ettlingen brannte die Synagoge. Ein Bild, auf dem Bürger, Feuerwehrleute und Kinder vor der brennenden Synagoge zu sehen sind, war für die Mitarbeiterin des Stadtarchivs Christiane Pechwitz Anlass, genau hinzuschauen und nicht den Zeitungsberichten zu glauben, die von einer johlenden Menschenmenge berichtet. Auch die Zeitzeugenaussagen widersprechen dem. Viele waren empört angesichts dessen, was da passierte. Das Haus der kleinen Forscher nimmt Kindergartenkinder mit in die Welt der Naturwissenschaft. Wie alles begann vor zehn Jahren beschreibt Thomas Riedel in seinem Artikel. Vor großen Herausforderungen sei die Musikschule in den zurückliegenden 40 Jahren immer wieder gestanden, verhehlte Friedemann Winter nicht Die größte war, als der Gemeinderat 2008 beschloss, dass alle Kinder in den Ettlinger Kindergärten eine musikalische Früherziehung genießen sollten. Die neueste sei der Aufbau der Außenstelle in Waldbronn. Die Triebfeder für Lutz Raus Artikel „Doh misse merr was mache!“ – zum Gedenken an Maria Mörmann war Wolfgang Lorch. Frau Mörmann war wie 28 weitere Ettinger ein Euthanasieopfer während des Nationalsozialismus . Ihren schrecklichen Lebensweg zeichnet Rau ebenso nach wie auch den Weg zur Gedenktafel in der Spinnerei, wo sie dereinst wohnte. Als „in Ettlingen die Bilder laufen lernten“ ist ein mehr als interessanter und spannender Bericht von Rolf Schulz über die Zeitläufte des Kinos in Ettlingen .   „365° Ettlinger Geschichte(n) 2019“ ist für 14,90 Euro im Buchhandel, bei der Stadtinformation, beim Stadtarchiv, Pforzheimer Straße 14 und online bei den Ettlinger Platzhirschen zu erhalten.  

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Dass ein neues Kapitel der Freundschaft zwischen Ettlingen und Epernay geschrieben werden konnte, das ist Yvette Lundy zu verdanken gewesen. Diese kleine und dennoch so große Frau, die bis ins hohe Alter vital, wach und humorvoll war, hat die schlimmste Pein und furchtbarsten Grausamkeiten durch die Nationalsozialisten und während des Zweiten Weltkrieges erlebt. Und dennoch hat sie ihre Arme geöffnet für junge Ettlingerinnen und Ettlinger. Ihnen hat die ehemalige Widerstandskämpferin erzählt, was ihr, aber nicht nur ihr widerfahren ist durch Deutsche. Der berühmte Aufruf von General de Gaulle auf BBC London während der Besatzung Nordfrankreichs durch die Deutschen löst auch bei ihr aus, dass sie mit ihren Geschwistern einen Beitrag zum Widerstand leisten. In den Interviews mit Ettlinger Jugendlichen, die aufgezeichnet und dann in einem zweisprachigen Buch gedruckt wurden, damit dieser Teil der Vergangenheit nicht verloren geht, damit er für die nachfolgenden Generationen präsent bleibt, durchlebte die damals schon 98-jährige Dame die furchtbare Vergangenheit. Für alle war dieses Projekt eine sehr emotionale, tief berührende Zeit. Denn die Überlebende der Konzentrationslager Ravensbrück und Buchenwald erzählte mit großer Wahrhaftigkeit ihre Geschichte. Sie gab dieser Zeit der Grausamkeit und Unmenschlichkeit ein Gesicht, Geschichte wurde „begreifbar“, sie war ganz nah und blieb nicht einfach ein Zeitabschnitt in den Geschichtsbüchern. Den 8. Mai, den Tag der Befreiung beging Madame Lundy immer zusammen mit weiteren Überlebenden in Epernay. Vor sechs Jahren gedacht auch erstmals eine Ettlinger Verwaltungsdelegation der zahlreichen Toten durch den Zweiten Weltkrieg und durch die Nationalsozialisten. Bei diesem Treffen entstand die Idee, den Austausch der Generationen im Rahmen einer Geschichtswerkstatt zu fördern. Den Willen, zu dieser Geschichte und den daraus resultierenden Lehren zu stehen, hatte Epernays Bürgermeister Franck Leroy bei der Präsentation des Buches herausgehoben. Und Ettlingens OB Johannes Arnold hatte betont, „mit diesem Buchprojekt ist es gelungen, die Last der Vergangenheit zu verdeutlichen und dennoch daraus Kraft für die Zukunft zu schöpfen“. Welche Größe Madame Lundy besitzt, spiegelt sich in ihrer Antwort wider, dass „sie erst sehr spät verstanden habe, dass die Städtepartnerschaft ein sehr, sehr wichtige Sache“ sei. Und den Jugendlichen schrieb sie ins Stammbuch, „Ihr jungen Deutschen seid im Geist einer unfänglichen Versöhnung gekommen. Das ist eine Hilfe. Eine Hilfe, seit dem Tag, an dem die Menschen die geniale Idee gehabt haben, Epernay und Ettlingen zu vereinen“. Im Alter von 103 Jahren ist Yvette Lundy gestorben.

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Um einen qualifizierten Mietspiegel zu erhalten, der für Transparenz und Rechtssicherheit für Mieter und Vermieter sorgt, ist die Mithilfe der Ettlingerinnen und Ettlingern unerlässlich. Ettlingen ist ein attraktiver Wohn- und Lebensort. Als Mieter/innen weiß man aus eigener Erfahrung, dass die Nachfrage an Wohnungen in unserer Stadt in den letzten Jahren und Jahrzehnten stark angestiegen ist. Die Stadtverwaltung ist sich dieser Herausforderung bewusst, weshalb bereits verschiedene Maßnahmen in die Wege geleitet wurden und noch werden.   Wichtige Grundlagen für Mietspiegel Der Mietspiegel gibt hier einen Orientierungsrahmen, er sorgt für Transparenz und Rechtssicherheit. Bis lang gab es in Ettlingen solch einen qualifizierten Mietspiegel noch nicht. Doch im Mai dieses Jahres hat der Gemeinderat grünes Licht dafür gegeben. Auch die in Ettlingen tätigen Baugenossenschaften, der Mieterverein Karlsruhe sowie Haus & Grund Ettlingen e.V. sehen in der Erhebung ein wichtiges Instrument, weshalb sie sich aktiv an der Entwicklung des Mietspiegels beteiligen. Doch um dieses Zahlenwerk erarbeiten zu können, bedarf es der Mithilfe der Ettlingerinnen und Ettlinger. Oberbürgermeister Johannes Arnold bittet daher Mieter und Vermieter, den an sie verschickten Fragebogen auszufüllen und versandkostenfrei an das ALP Institut für Wohnen und Stadtentwicklung GmbH zu senden. „Nur so erhalten wir Grundlagen, um einen Mietspiegel entwickeln zu können“. Selbstredend ist die Teilnahme freiwillig. Doch jede Rückmeldung ist ein Plus an Information, das die Qualität der Untersuchung steigert. „Bei der Erstellung des Mietspiegels arbeiten wir mit der Stadt Rheinstetten zusammen, wodurch wir eine Förderung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau erhalten und sich die Kosten für beide Kommunen minimieren“, so der OB. Am Ende hat jede Stadt ihren eigenen Mietspiegel.   Befragungsunterlagung Ab Mitte November werden rund 8 000 Mieterhaushalte und etwa 3 500 Vermieter in Ettlingen und Rheinstetten Befragungsunterlagen erhalten. Gefragt wird u.a. nach der Art, der Größe, der Beschaffenheit, sowie Ausstattung und Lage der Wohnung. Mitte 2020 wird mit den ersten qualifizierten Mitspiegeln für Ettlingen und Rheinstetten gerechnet. Erstellen wird den Mietspiegel das in Hamburg ansässige ALP Institut, das schriftlich auf die Einhaltung des Datenschutzes verpflichtet wurde.   Bei Fragen können Sie sich in Ettlingen an die Wohnraummanagerin der Stadt Sabrina Kolasch, 07243 101-457 oder sabrina.kolasch@ettlingen.de In Rheinstetten an Antoinette Würz 07242 9514-612 oder antoinette.wuerz@rheinstetten.de wenden.   Weitere Informationen Unter https://www.alp-institut.de finden Sie weitere Informationen zur aktuellen Erhebung. Außerdem stehen Ihnen die Ansprechpartner des mit der Erhebung beauftragten ALP Instituts für Wohnen und Stadtentwicklung GmbH aus Hamburg werktags von 9 bis 17 Uhr unter 040 3346476-53 und mieten@alp-institut.de gern zur Verfügung.  

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Es ist 24 Stunden und an sieben Tagen in der Woche immer im Haus: unser Trinkwasser. Das am besten und am häufigsten kontrollierte Nahrungsmittel, das jedoch ganz viele links liegen lassen und nur zum Duschen oder Geschirrspülen verwenden. Aber gegen den Durst. Da herrschen immer noch Vorurteile und genau da will die gemeinsame Aktion der Stadtwerke Ettlingen und Karlsruhe den Hebel an- oder besser den Wasserhahn einsetzen. Im Mittelpunkt von „trinkfair“ steht der Klimaschutz, die Notwendigkeit CO2 einzusparen und die Plastik zu vermeiden. „Klimaschutz ist einfach“, so Stadtwerkegeschäftsführer Eberhard Oehler bei der Vorstellung des Projektes am Mittwoch vergangener Woche in der Buhlschen Mühle. Denn Trinkwasser aus dem Hahn ist ein schneller Weg zu mehr Umweltschutz. Eine vierköpfige Familie konsumiert im Jahr rund 2 468 Plastikflaschen, eine Emission von 496 Kilogramm CO2 und die Kosten liegen bei rund 1 234 Euro. Beim Umstieg aufs Leitungswasser zahlt die Familie nur noch zehn Euro im Jahr (bei einem Leitungswasserpreis von 0,4 Cent pro Liter), erläuterte Rui Duarte, Vorstand der gemeinnützigen Unternehmerinitiative Fairantwortung gAG aus Karlsruhe. „Wir möchten Unternehmen, und die Einwohner/-innen dazu motivieren, auf Wasser aus Flaschen zu verzichten“, so Duarte. Allein die jährlich verbrauchten Einwegflaschen in Deutschland ergeben 14mal die Strecke zwischen der Erde und dem Mond.   „Über das Netzwerk der Stadtwerke Ettlingen und Karlsruhe wollen wir bundesweit Projektpartner für trinkfair gewinnen“ und dies via Marketing-Maßnahmen, wie beispielsweise die soulbottle-Trinkflasche mit dem exclusiven Design „trinkfair“. Bei seiner Begrüßung hatte es Oberbürgermeister Johannes Arnold bereits auf den Punkt gebracht. Am Mittagstisch fehlte das Wasser und in den Keller neues holen, wollte der Bruder nicht, weil zu schwer und zu weit. Da entgegnete die Tochter, nimm Trinkwasser ist eh umweltfreundlicher. Und was plant Ettlingen . Zum einen will man in allen Schulen Trinkwasserspender aufstellen und zum anderen 2020 an der Ecke Markt-/Badener-Tor-Straße einen Trinkwasserbrunnen installieren, ließ Arnold wissen. Er unterstrich aber auch, dass Bund und Land die Fördertöpfe für die Kommunen beim Klimaschutz erweitern müssen. Wenn die regionalen Player kooperieren, hat das Vorbildcharakter, so Karlsruhes OB Dr. Frank Mentrup. Wir haben in der Verwaltung gute Erfahrungen mit den Leitungswasserspendern gemacht. „Trinkwasser ist ein Qualitätsprodukt“, hob der Vorsitzende der Geschäftsführung der Karlsruher Stadtwerke Michael Homann heraus. Täglich werde engmaschig der Lieferweg vom Wasserwerk über das Verteilernetz zu den Hausanschlüssen kontrolliert. Das Grundwasser in Karlsruhe und Ettlingen sei hygienisch einwandfrei, eine Chlordesinfektion ist nicht erforderlich“, so Homann. Beim Stichwort Bleileitungen, merkte er an, die sind schon seit über einhundert Jahren verboten.   Mit einem Zitat der Tuaregs „Wasser ist nichts, wenn du es hast“ machte Oehler deutlich, dass es in Deutschland keine Wertschätzung erfährt. Was er gleichfalls nicht verstehen könne, dass in anderen Ländern in Restaurants ganz selbstverständlich Leitungswasser auf den Tisch komme, bei uns ist dies so gut wie unmöglich. www.fairantwortung.org

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Königlich wird der Spielplan für die Schlossfestspielsaison 2020. Doch der Titelzusatz „Royal! Schein & Sein macht es schon deutlich, es geht nicht nur um Glamour und Prunk, auch um die Kehrseite der adeligen Medaille. Ganz dem Motto verpflichtet, „never change a winning team“, setzt Intendantin Solvejg Bauer auch im nächsten Jahr auf die Strahlkraft des Bürgerchores und auf das große Engagement des Theater-Nachwuchses . Während der Chor in der Fledermaus neben seinem sängerischen Können auch tänzerisch sich präsentieren darf, wird der Kinderspielclub im Familienstück Prinz und Bettelknabe wie auch im Musical „The King and I auf der Bühne stehen. Beim Schauspiel steht „Sein oder nicht sein – Heil Hamlet!“ auf dem Plan, bei der Oper „Herzog Blaubarts Burg“, bei der Kinderoper „La Cenerentola (das Aschenbrödel). Alle Queen-Fans werden bei der gleichnamigen Rock Show auf ihre Kosten kommen. Aus den Reihen des Gemeinderates erntete Schlossfestspielintendantin Solvejg Bauer Applaus und viel Lob für ihre erste Spielzeit, die 44 130 Zuschauer nach Ettlingen lockte. So viele wie seit Jahren nicht mehr.   Die Dachlösung , die in diesem Jahr alle Besucher begeisterte, wird es auch nächstes Jahr geben, einzig die Sitzplatztribüne wird überarbeitet, um einfachere Zugänge für die Besucher zu schaffen, und das Orchester soll in der Mitte platziert werden. Der Eingang über das Osttor hat sich bewährt. Was für einen Theaterbetrieb unabdingbar ist und der Zuschauer nicht sieht, das sind die Werkstätten und der Fundus . Sie werden derzeit von der Intendantin mit der leitenden Kostümbildnerin und dem Technischen Leiter „entrümpelt“ und auf einen zeitgemäßen Stand gebracht. Mit Bildern dokumentierte Frau Bauer den Zustand dieser Räumlichkeiten, aber auch der Nähmaschinen, die zum Teil mehrere Jahrzehnte auf dem Buckel haben. Es wird überdies mehr Platz für die Kostüme des Bürgerchores und der Kinder benötigt. Gleichfalls mit Mehraufwand verbunden für das Team der Festspiele, aber auch der Ehrenamtlichen war der Einsatz der Choristen. Um hier nachhaltige Strukturen zu schaffen, müssen diese künftig professionalisiert werden. Theaterpädagogisch geschultes Personal wird hier ebenso als unabdingbar angesehen wie weitere personelle und materielle Unterstützung bei der organisatorischen Arbeit im Festspielbüro und in den Werkstätten. Auch die Kooperation wird fortgeführt. Mit acht Sängern und sechs Musikern der Popakademie Mannheim Baden-Württemberg wird das Ensemble der Festspiele die Rockshow „Queen“ aufführen.   Spielplan „The King and I“ spielt im 19. Jahrhundert im Königreich Siam. Die junge englische Lehrerin Anna kommt mit ihrem Sohn an den Hof, wo sie die Erziehung der Prinzen übernimmt, aber auch das Vertrauen des Königs gewinnt und sein despotischen Verhalten verändert. Ein Broadwayklassiker par excellence. „Das“ Verwechslungs- und zugleich Paradestück der goldenen Operettenära ist die „Fledermaus“ von Johann Strauss mit den zahlreichen Techtelmechteln. Auftreten werden hier wie bei der Zauberflöte junge talentierte Sänger/-innen, die am Anfang ihrer Karriere stehen und der Bürgerchor. Eine Eloge auf den Humor selbst in den dunkelsten Stunden ist das Schauspiel „Sein oder nicht sein – Heil Hamlet“, das in Polen während des Zweiten Weltkriegs spielt. In der Schlossgartenhalle wird es dafür einen fast vollständig durchquerenden Catwalk geben, so dass die Akteure/tricen mitten im Publikum spielen und eine große Nähe und Intimität entsteht. Aus der Feder von Mark Twain stammt „Prinz und Bettelknabe“. Auch hier tauschen zwei junge Menschen nicht nur ihre Kleidung, sondern auch ihr Leben. Während dieses Familienstück im Schlosshof gespielt wird, flaniert man bei der Oper „Herzog Blaubarts Burg“ durch die Barocksäle und den Rittersaal. Mit Rossinis „La Cenerentola wird die Kinderoper fortgeführt, in einer gekürzten Fassung von 50 Minuten im Asamsaal. Die Inszenierung ist so gestaltet, dass sich auch auf Wanderschaft gehen kann. KVV-Kombiticket Bis lang wird das KVV Kombiticket vor allem von Kindergärten und Schulen genutzt, wir werden versuchen noch mehr Karlsruher zu akquirieren, so Bauer. Gut akquiriert hat die Intendantin bei den Sponsoren, Denn hier haben sich die Gelder zu 2019 auf rund 40 000 Euro erhöht. Eintrittspreiserhöhung um 2 Euro Um zwei Euro wird sich der Eintrittspreis für Musical und Oper erhöhen, sprich in der Kategorie 2 von Sonntag bis Donnerstag wäre das statt 33 nun 35 Euro und für Freitag, Samstag und für die Premiere wären es 38 statt 36 Euro.   Festspiel-Card Um die Attraktivität und die Auslastung auch während der Woche zu steigern, möchten die Intendanz eine Festspiel-Card einführen. Es wird eine in Silber zu 59 Euro und eine in Gold zu 129 Euro geben. Inhaber erhalten dafür einen 25 prozentigen bei Silber und einen 50prozentigen Nachlass bei Gold auf die Eintrittspreise. Die Cards sind nur für eine Spielzeit gültig, sie ist nicht übertragbar.  

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  In diesem Jahr präsentieren sich Ettlingen und Rheinstetten wieder zusammen auf der Offerta am Stand B 02 in der Halle 1, die ganz im Zeichen des Tourismus´ steht. Vom 26. Oktober 2019 bis zum 3. November 2019, von 10 bis 18 Uhr, öffnet die Einkaufs- und Erlebnismesse in Karlsruhe wieder ihre Türen. Ein Schaufenster, das zum Verweilen einlädt, weil es die hohe Dichte und Qualität der Freizeitangebote der Region zeigt.   Ettlingen Ettlingen legt dieses Jahr den Fokus auf das breitgefächerte kulturelle Angebot für alle Generationen. Die Stadt präsentiert das Kultur live Programm, die aktuellen Ausstellungen und Angebote des Museums und informiert über Rundgänge und Führungen zu Geschichte und Geschichten. Von besonderem Interesse werden auch wieder die Schlossfestspiele sein. Nach dem erfolgreichen Start der Intendantin Solvejg Bauer in diesem Jahr dürfen die Besucher auf den Spielplan für die kommende Festspielsaison gespannt sein. Die ersten Tickets für die kommende Saison gibt es beim Preisausschreiben der Schlossfestspiele zu gewinnen. Auf der Offerta wird auch der 1. Geburtstag der Ettlinger Platzhirsche gefeiert. Nach einem Jahr haben sich die Platzhirsche fast verdoppelt. Beim Start waren es rund 40 und heute sind es über 70. Die Besucher dürfen sich über einen kleinen Jubiläumsrabatt bei der nächsten Bestellung bei den Ettlinger Platzhirschen freuen.   Selbstredend dreht sich auch wieder das Glücksrad mit tollen Gewinnen , die die Ettlinger und Rheinstettener Händler, Gastronomen und Gewerbetreibenden zur Verfügung gestellt haben. Am 31. Oktober 2019 ist Freundinnentag - alle Freundinnen, die den Stand an diesem Tag besuchen, dürfen sich auf eine kleine Überraschung freuen. Rheinstetten Rheinstetten legt den Schwerpunkt auf sein Freizeit- und Naherholungsangebot- zwei Drittel der Rheinstettener Gemarkung sind schließlich Naturflächen. Eingerahmt von Feldern und Streuobstäckern, mit wertvollen Naturschutzgebieten, Badeseen sowie attraktiven Wander- und Radwegen, die in die Region führen, ist Rheinstetten attraktives Ziel für Ausflügler. Am Stand können sich die Besucher über die vielen Freizeit- und Einkehrmöglichkeiten informieren. Druckfrisch sind das aktuelle Gaststätten- und Unterkunftsverzeichnis, der Kinderstadtplan und die Bürgerinfo hier erhältlich.

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Das vor drei Jahren begonnene Projekt zur stufenweisen Modernisierung der EDV-Ausstattung für die 13 Ettlinger Schulverwaltungen konnte pünktlich zum Beginn des Schuljahres 2019/2020 erfolgreich abgeschlossen werden. Im ersten Schritt wurden 2016/2017 die Anbindungen der Schulen in einen zeitgemäßen "Cloud"betrieb beim Kommunalen Rechenzentrum (ITEOS) in Karlsruhe verlagert, so dass ein zentrales Update- und Supportmanagement für die oftmals zeitkritischen Änderungen bei Schulverwaltungssoftware wie z.B. Zeugnisprogrammen gewährleistet werden konnte. Dabei wurden zugleich die an insgesamt 45 Arbeitsplätzen eingesetzten Rechner auf besonders energiesparende "ThinClient"-Technologie umgestellt, um den anfallenden Stromverbrauch zu reduzieren und eine lange Lebensdauer der Hardware sicherzustellen. In einem zweiten Schritt wurde 2018/2019 das landeseinheitliche Schulverwaltungsverfahren "ASV-BW" eingeführt, mit dem zahlreiche typische Routineaufgaben wie Statistiken oder Lehrerzuweisungen künftig schneller, effektiver und kostengünstiger zwischen Kultusverwaltung und Bildungseinrichtungen abgewickelt werden können.  "Angesichts des sehr großen Umstellungs- und Schulungsaufwands sind wir mit dem Ergebnis für die EDV an den von uns betreuten Schulen in Ettlingen sehr zufrieden" so Projektleiter Attila Horvat von der städtischen Informations- und Kommunikationsabteilung (IUK). Aber auch für die Zukunft sind weitere Detailverbesserungen bei der Hardwareausstattung an den EDV-Arbeitsplätzen der Schulverwaltungen geplant, so z.B. die Nutzung moderner Telefonieendgeräte und Headsets im Sekretariatsumfeld zur Optimierung der dortigen Arbeitsabläufe, so Horvat weiter.   Die Gesamtkosten der IT-Modernisierung seit 2016 betrugen insgesamt rund 90.000 EUR - dazu kommen jährlich rund 250.000 EUR an Investitionen für Hard- und Software sowie Medientechnik in den pädagogischen Bereichen der Schulen. Ein Aufgabengebiet, das durch die Fördermittel aus dem "DigitalPakt für Schulen in Baden-Württemberg", weiterhin zielgerichtet und nutzunsgorientiert ausgebaut werden kann. Hier kann die Stadt Ettlingen auf mehr als 15 Jahre gemeinsamer Medienentwicklungsplanung zwischen Schulen und Verwaltung sehr gut aufbauen, so Hauptamtsleiter und Digitalsierungsbeauftragter Andreas Kraut. Mit dieser bewährten Konzeption sind teure Fehlplanungen und ungenutzte Investitionen an den Schulen ausgeschlossen, denn es wird nur beschafft und installiert, was im Unterrichtsalltag wirklich gebraucht und von den Kollegien auch bedient werden kann, führt Kraut weiter aus.

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„Die erste Wahl zum OB ist ein Vertrauensvorschuss, die Wiederwahl ist ein Vertrauensbeweis“, hob Regierungspräsidentin Sylvia Felder auf der Gemeinderatssitzung zur Verpflichtung von Oberbürgermeister Johannes Arnold in der Stadthalle am Dienstag vergangener Woche heraus. Mit einem Augenzwinkern nannte sie denn Ettlingens Rathauschef „Arnold 2.0“. „So schwungvoll beginnen normalerweise unsere Gemeinderatssitzungen nicht, erklärte Bürgermeister Dr. Moritz Heidecker mit Blick auf die Big Band der Musikschule, die mit „Hit the Road Jack“ den Abend eröffnet hatte. Ein ungewöhnlicher Ort mit einem außergewöhnlichen Thema für eine ansonsten normale Sitzung, so Heidecker weiter. Seinen Worten folgte die Verpflichtung durch OB-Stellvertreter Reinhard Schrieber, Grüne, flankiert von den weiteren OB-Stellvertretern Christa Stauch, CDU, sie überreichte auch Arnold die goldene Amtskette, René Asché SPD und Jürgen Maisch, FE/FW. „Ein herausragendes Ereignis“, so die Regierungspräsidentin, dass aus der Mitte des Gemeinderates die Verpflichtung erfolge. Die Symbolik sei wertvoll und wichtig gerade vor dem Hintergrund der zunehmenden Individualisierung in der Gesellschaft, dass Menschen bereit seien, als Oberbürgermeister und als Gemeinderat Verantwortung zu übernehmen. Im Gemeinderat werde nach Konsens und Kompromiss gesucht. Hier entstehen Visionen für Bebauungspläne, Ideen für Kindergärten und Gewerbegebiete. Hier werde der Ruf nach Wohnraum umgesetzt. Innerhalb des Prozesses im Gemeinderat seien OB und Bürgermeister die Moderatoren. Doch eines ist für Felder essentiell, „die Sprache, sie ist unser höchstes Gut, der Schlüssel für das Zusammenleben“. „Deshalb müssen wir ein Bollwerk bilden, dass wir den Worten nicht die Bedeutung nehmen, dass es an den Rändern nicht laut wird, dass die Mitte nicht durch zentrifugale Kräfte zerrieben“ werde. Es dürfe nicht Furor gegen den klaren Diskurs stehen, nicht das Primat der Emotionen gegen die Fakten. Abschließend machte sie mit Blick auf Arnold deutlich, das Amt sei ein schönes, weil sich Zukunft gestalten lasse.   Auch Landrat Dr. Christoph Schnaudigel unterstrich die Symbolik und Bedeutung solch einer Verpflichtung, die nicht einfach als Tagesordnungspunkt auf einer Sitzung abgehakt werden könne. Johannes Arnold habe die Ettlinger überzeugt, er habe für Ettlingen gekämpft. Dass es keinen Gegenkandidaten gab, ist für den Landrat ein eindeutiges Zeichen gewesen. „Wechselstimmung sieht anders aus“. Dennoch habe er seinen Wahlkampf durchzogen, weil er es ernst meint. Schnaudigel zählte die erfolgreichen Projekte des Landkreises in Ettlingen auf, vom Ausbau des Beruflichen Bildungszentrums über den Breitbandausbau bis hin zum on-demand-Angebot, das auf alle Ortsteile ausgeweitet werden solle. Die Wiederwahl sei ein Ausrufezeichen, so Bürgermeister Thomas Nowitzki vom Kreisverband des Gemeindetags Baden-Württemberg. „Johannes Arnold ist ein OB mit Herz und Verstand“, der auch und gerade das hohe Lied der interkommunalen Zusammenarbeit pflege. Vor acht Jahren sei man auf den Neuanfang gespannt gewesen, erklärte Professor Albrecht Ditzinger, der im Namen des Gemeinderates sprach. Wir haben ein gutes konstruktives Verhältnis, eine Kultur, Dinge möglich zu machen. Als vor fünf Jahren der Haushalt nicht erfreulich war, haben der Gemeinderat und der OB diese Zeit des Sparens gemeinsam getragen. „Wir bauen weiterhin auf diese Haltung, auch mit Blick auf die dunkleren wirtschaftlicheren Wolken“. Dann zollte Ditzinger dem Rathauschef das höchste ettlingerische Lob, „so schlecht ischs gar nicht worre“, oder auf schwäbisch „net gschimpft ist Lob gnug“. Er wisse nicht, ob er alle Erwartungen erfüllen will oder möchte, merkte Arnold an. Er verhehlte nicht, dass der Wahlkampf neben dem OB-Job sehr anstrengend gewesen sei. Keinen Gegenkandidaten gehabt zu haben, sei für ihn ein Vertrauensbeweis gewesen. Viel sei zurückliegend erreicht und initiiert worden, dank der sauberen Vorbereitung durch die Verwaltung und dem konstruktiven Zusammenwirken mit dem Gemeinderat. Als Stichworte nannte er Kindergärten, Sporthallen, Schulen aber auch die Stadtwerke, die wieder Gewinne einfahren oder die Stadtbau, die nach Jahren wieder investiere. Auf der Agenda stehen die Abdichtung Neuer Markt, das Feuerwehrbedarfskonzept, die Mobilität. Wir müssen die letzte Meile durch neue Konzepte attraktiv machen. Das Radwegenetz weiter ausbauen. Der Klimaschutz wird eine Herausforderung sein. Das Grünkonzept ist hierbei ein wichtiger Mosaikstein, wir denken über eine Biogasabfallanlage nach. Die Stadtsanierung 2.0 wollen wir vorantreiben, dazu gehört die Öffnung der Alb beim Rathaus, die Gestaltung des Außenbereichs bei der Post oder die künftige Flaniermeile vom Lauerturmkreisel bis zur Rastatter Straße. Abschließend dankte er allen Mitarbeitern, aber besonders seiner Familie, ohne deren Rückhalt er diese schöne Berufung nicht ausüben könnte. Mit Blick auf die zahlreichen Gäste in der Stadthalle beonte der neue und alte OB, „Ettlingen ist meine Heimat“. Das Bibelwort „Ihr seid das Salz der Erde“ schrieben Pfarrer Dr. Roland Merz, katholische Seelsorgeeinheit Ettlingen-Land und Dr. Thorsten Maaßen von der Luthergemeinde sowie Pastor Michael Riedel von der Freien Evangelischen Gemeinde nicht nur ins Stammbuch von Arnold, sondern auch des Gemeinderates. Ein hörendes Herz für die Belange der Menschen wünschten die drei Geistlichen dem Rathauschef. Anschließend wurde traditionell das Badner Lied intoniert, begleitet von Rolf Hille an der Trompete, Leiter der Big Band der Musikschule, die für den musikalischen Rahmen an diesem Abend gesorgt hat.  

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Im Mittelpunkt der nächsten öffentlichen Gemeinderatssitzung, die am Mittwoch, 23. Oktober, um 17.30 Uhr im Bürgersaal des Rathauses stattfindet, steht nach der Bürgerfragestunde die Einbringung der Entwürfe für den Haushaltsplan der Stadt, für den  Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs Abwasserbeseitigung und den Haushaltsplan der Vereinigten Stiftungen, alles für 2020.   Doch die Tagesordnung mit ihren insgesamt 13 Punkten hat noch viele weitere wichtige Themen in petto: für die Öffentlichkeit dürfte die Vorstellung des neuen Schlossfestspiel-Spielplanes von Interesse sein. Es sei nur so viel verraten: es wird ROYAL! Die Intendantin wird darüber hinaus unter anderem den Zuschussbedarf für die kommende Saison nennen. Danach folgen vier bereits im Ausschuss für Umwelt und Technik vorberatene Punkte: die Absichtserklärung zur Kooperation zwischen Stadt, Stadtwerken und EnbW Energie Baden-Württemberg AG für die Gebietsentwicklung und den Bebauungsplan "Schleifweg/Kaserne Nord", den Sachstand und die Gesamtkostenerhöhung für die Pflastersanierung Neuer Markt, die Vorstellung des Begrünungskonzeptes Innenstadt und die Entscheidung über die Gestaltung der Außenanlagen im Zusammenhang mit dem Neubau der Vereins- und Schulsporthalle, dem Hort und dem Kindergarten Schöllbronn. Zur Steuerung der klimaschutzpolitischen Aktivitäten der Stadt soll eine neue Stelle geschaffen werden, danach drehen sich gleich zwei Tagsordnungspunkte um das Thema "Sanierungsgebiet "Schloss Ettlingen": zum einen soll das Areal Sparkasse zum weitere Bereiche erweitert werden, zum anderen geht es um Zuschüsse für Sanierungsmaßnahmen Privater. Eine außerplanmäßige Ausgabe muss der Gemeinderat in Sachen Asylbewerber- und Obdachlosenunterbringung diskutieren, aufgrund einer Betriebskostenberechnung fällt eine Nachforderung an. Annahme von Spenden, Bekanntgaben und Anfragen der Gemeinderäte runden die Sitzung ab. Die Unterlagen finden Sie im Ratsinformationssystem unter diesem Link .  

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Am dritten Sonntag im Oktober lockt traditionell der Herbstmarkt mit Verkaufsoffenem Sonntag Besucher von Nah und Fern in die Ettlinger Innenstadt. Marktbeschicker aus der Region und dem Schwarzwald sorgen am 20. Oktober 2019 auf dem Marktplatz, Neuen Markt und in der Marktstraße für eine bunte Vielfalt herbstlicher Produkte und Speisen. Das Herbstprodukt schlechthin, der Kürbis, wird in jeder erdenklichen Variante präsentiert werden: als Zierde, leckeres Gemüse oder Suppe. Naturprodukte erfreuen die Sinne, von Obst und Gemüse über Honig, Marmelade und Trockenfrüchte bis hin zu Duftsäckchen, Vesperbrettchen und Naturschmuck. Liebevoll dekorierte Stände zaubern mit Gestecken und Blumenschmuck ein herbstliches Ambiente, das zum Schlendern, Shoppen und Schlemmen einlädt. Auf dem Schlossvorplatz erweitert dieses Jahr die „Blaulichtfamilie“ mit Feuerwehr, Polizei, DRK und DLRG zusammen mit weiteren Informationsständen den Herbstmarkt. Erstmals öffnet der Markt bereits um 11.30 Uhr. Zusätzlich veranstaltet die Werbegemeinschaft Ettlingen ergänzend zum Herbstmarkt den Verkaufsoffenen Sonntag . Die Geschäfte in der Ettlinger Altstadt öffnen wie bisher von 13 bis 18 Uhr ihre Pforten, damit sich die Marktbesucher auch in Sachen Mode, Dekoration oder Freizeit auf die kühler werdenden Tage einstimmen können. Ein Kinderkarussell lockt auch die Kleinsten in die Innenstadt. Außerdem ist von 14-17.30 Uhr das "Postgirl - die Botin der Wünsche" in der Schillingsgasse unterwegs. Lassen Sie sich überraschen.

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Geschichten, satirisch-kritische Lieder, Lustiges und Anregendes - und alles mit viel Dialekt: Das erleben die Zuhörerinnen und Zuhörer beim großen Mundartabend am 17. Oktober in Ettlingen. In der Stadthalle stellen sich um 19 Uhr die Preisträger des Mundartwettbewerbs „Gnitzer Griffel“ vor. Sie kommen mit ihren Dialekten aus Karlsruhe, Rastatt, Ettlingen und Bruchsal, sowie weiteren Orten im Regierungsbezirk Karlsruhe. Durch den Abend führen Winfried Bartsch (SWR, Foto oben) und Thomas Liebscher (Foto unten).  Über 160 Einsendungen gingen in diesem Jahr für den beliebten literarisch-musikalischen Wettbewerb des Arbeitskreises Heimatpflege im Regierungsbezirk Karlsruhe (AKH) ein. Die Gewinner werden von der Regierungspräsidentin und Vorsitzenden des Arbeitskreises Heimatpflege, Sylvia M. Felder, ausgezeichnet.  Für Ettlinger Bürgerinnen und Bürger lohnt sich der Abend doppelt, denn mit Michael Köhler erhält ein Ettlinger den Hauptpreis in der Sparte Lyrik: bildreich, stilvoll gereimt und kritisch, aber ohne Pathos, so beschreibt die Jury sein Gedicht "schdadt Nächd". Gero Goob-Händel, gleichfalls aus Ettlingen, darf sich über einen dritten Preis in der Sparte Prosa/Szene freuen. Doch auch alle anderen Preisträgerinnen und Preisträger sind hörenswert! Der Mundartabend in Ettlingen beginnt am Donnerstag, 17. Oktober, um 19 Uhr. Kostenlose Eintrittskarten gibt es bei der Stadtinformation Ettlingen Tel.: 07243/101-333. Außerdem kann man bei der Geschäftsstelle des AKH dienstags bis donnerstags unter Telefon (0721) 926-2326 Karten reservieren. E-Mail: Doris.Meergraf@rpk.bwl.de.

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Heute, Dienstag, 8. Oktober, findet keine Verwaltungsausschuss-Sitzung statt, der für die Sitzung vorgesehene Tagesordnungspunkt Schlossfestspiele 2020 mit der Vorstellung des Spielplans, der Kalkulation und des Zuschussbedarfs wird direkt in der öffentlichen Gemeinderatssitzung am 23. Oktober behandelt. Im Ausschuss für Umwelt und Technik, kurz AUT, hingegen, der morgen, Mittwoch, 9. Oktober, um 17.30 Uhr im Bürgersaal des Rathauses stattfindet, stehen insgesamt acht Punkte auf der Tagesordnung. Den Auftakt macht die künftige städtebauliche Entwicklung des Plangebiets "Lange Straße" in Schluttenbach und die Einleitung des Bebauungsplanverfahrens "Lange Straße Nord". In der Sitzung entscheidet der AUT über den städtebaulichen Entwurf und den Aufstellungsbeschluss.  Auch auf dem Gebiet des Bebauungsplans "Schleifweg/Kaserne Nord" wird Wohnbebauung entwickelt. Der AUT befasst sich vorberatend mit dem nächsten Schritt hin zu einem CO²-armen, modernen und nachhaltigen Stadtquarier, zu diesem Zweck werden Stadt, Stadtwerke und die Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) eine Absichtserklärung, auch "Letter of Intent" genannt, unterschreiben. Sie dient dazu, die Zusammenarbeit der Projektbeteiligten mit dem Einbringen ihrer jeweiligen Kompetenzen zu begründen. Erneut steht die Pflastersanierung Neuer Markt im Fokus der Vorberatung: die Verwaltung wird über die Ergebnisse der erneuten Ausschreibung berichten und empfiehlt, nach der vierten Ausschreibungsrunde die Aufträge an sechs Gewerke zu erteilen. Zugleich ist der Projektgesamtkostenrahmen zu erhöhen auf maximal 4,975 Mio. Euro städtischer Anteil.  Ettlingen verfügt über viele und hochwertige Grünanlagen, die teilweise, weil sie bereits 1988 zur Landesgartenschau angelegt wurden, in die Jahre gekommen sind. Ein Begrünungskonzept, das im AUT vorberaten wird, soll das Stadtgrün schrittweise und systematisch erneuern, ausgehend von der historischen Altstadt.  Nochmals steht der Neubau der Schul- und Vereinssporthalle auf der Tagesordnung: in der Vorberatung diskutiert der AUT über den Entwurf zum Neubau der Außenanlagen. Ferner entscheidet der Ausschuss über eine Auftragsvergabe für die Sanierung des Kanals in der Acherstraße in Ettlingenweier, Bekanntgaben und Anfragen der Gemeinderäte beschließen die öffentliche Ausschuss-Sitzung.  Die Unterlagen zur Sitzung sind im Ratsinformationssystem unter diesem Link zu finden. 

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