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Pressemitteilungen

Schnelle Hilfe in der Corona-Not - mit viel „Herz für Ettlingen“ (06. April 2020)

Schnelle Hilfe in der Corona-Not - mit viel „Herz für Ettlingen“ Stadt, Bürgerstiftung und Bürgerschaft helfen unbürokratisch/Spendenkonto eingerichtet
Josef Offele, OB Arnold und Dr. Robert Determann (Foto von rechts nach links) stellten die neu belebte Aktion „Ein Herz für Ettlingen“ vor.

Kein Einkommen, keine Rücklagen, kein Ende der Krise absehbar: viele Kleinstunternehmer, Selbständige und Freischaffende sehen mit großer existentieller Sorge ihre Rücklagen schwinden. Die staatlichen Hilfen laufen für viele Betroffene zu langsam an; andere fallen durch das Raster und haben keinerlei Aussicht auf Unterstützung. Zur Angst vor dem Virus, zur Ungewissheit über die weitreichenden Folgen der Krise kommt für diese Menschen die ganz unmittelbare Sorge um die schiere Lebensgrundlage.
Die Stadt Ettlingen und die Bürgerstiftung Ettlingen haben nun beschlossen, in dieser schlimmsten Situation Deutschlands seit dem Zweiten Weltkrieg die Not dieser Betroffenen abzumildern durch eine unmittelbare, unbürokratische und sofort wirksame Hilfe. Oberbürgermeister Johannes Arnold, der Vorsitzende der Bürgerstiftung Ettlingen, Josef Offele, sowie der Geschäftsführer der Bürgerstiftung, Kultur- und Sportamtsleiter Dr. Robert Determann, stellten die Initiative am Freitag vergangener Woche vor.
„Ich bin mit meiner Idee bei der Bürgerstiftung auf offene Ohren gestoßen“, so OB Arnold, „…denn wir hatten auch schon Überlegungen in diese Richtung angestellt“, ergänzte Josef Offele. Die Spendenaktion setzt auf drei Bausteine, Bürgerstiftung, Stadt und Bürgerschaft.
„Das Angebot ist für die Betroffenen bewusst niederschwellig gehalten“, merkte der OB an. Wer Hilfe benötigt, kann sich mit einem formlosen Antrag direkt per Mail an ein-herz-fuer-ettlingen@ettlingen.de wenden und wird durch ein Schreiben über die Regularien informiert. Stadt und Bürgerstiftung entscheiden binnen dreier Arbeitstage über die Zuteilung. "Wir bitten um Verständnis, dass die gemeinnützige Stiftung ausschließlich Privatpersonen unter die Arme greifen kann, dazu müssen die Betroffenen uns ihre Bedürftigkeit nachweisen", erläuterte Oberbürgermeister Johannes Arnold.  Dies sollte nach Möglichkeit mit einem schriftlichen Nachweis zur finanziellen Situation des Hilfesuchenden geschehen, ein Schreiben der Bank, Kontoauszüge, eine Auskunft einer caritativen Einrichtung etc. sind denkbar. Wer schon von Landes- oder Bundesmitteln profitiert hat, wird nicht bedacht, und einen juristischen Anspruch auf Unterstützung gibt es nicht. Damit ein Sockelbetrag sofort zur Verfügung steht, werden Stadt und Bürgerstiftung 5.000 Euro in den Hilfefonds überweisen, 1.500 Euro davon stammen aus Verfügungsmitteln des OBs, 3.500 Euro kommen von der Bürgerstiftung; die Hilfsbeträge werden gedeckelt. „Wir halten das Verfahren bewusst unkompliziert“, betonte Dr. Determann, Vertraulichkeit werde selbstverständlich zugesichert.
 
"Wir können diese Aktion jedoch nicht ohne die solidarische Unterstützung durch die Bürgerschaft leisten", machten die beiden Initiatoren deutlich, und dies ist der dritte Baustein, auf dem die Idee fußt. Zu diesem Zweck werde man die Aktion "Herz für Ettlingen" wiederbeleben, wodurch die Bürgerinnen und Bürger der Stadt die Möglichkeit haben, diese Hilfsaktion durch ihre Spenden zu unterstützen. Viele werden sich erinnern: 1992 war die Spendenaktion "Ein Herz für Ettlingen" anlässlich der 800-Jahr-Feier der Stadt ins Leben gerufen worden. Ettlingerinnen und Ettlinger halfen durch ihre Spenden pekuniär in Not geratenen Mitbürgerinnen und Mitbürgern. 2012 erfolgte auch aus steuerrechtlichen Gründen die Fusion mit der Bürgerstiftung.
OB Arnold und der Bürgerstiftungsvorsitzende Josef Offele appellierten an die Bürgerschaft: "Unterstützen Sie die Aktion, helfen Sie ihren Mitbürgerinnen und Mitbürgern". Wenn nur jeder zweite Haushalt zehn Euro spende, werde die 100.000-Euro-Marge schnell übersprungen, dies sei das Ziel. Und auch hier gelte der Grundsatz: "Ettlingen hält zusammen"!
Das Notfallkonto "Herz für Ettlingen" für Spenden wurde bei der Sparkasse Karlsruhe eingerichtet, IBAN DE34 6605 0101 0108 7878 70.
 
 
 

Nach Facebookaufruf: Danke an Spender von Atemmasken und mehr! (03. April 2020)


Vor allem die Pflegeeinrichtungen und Pflegedienste haben aktuell mit dem Mangel an Atemschutz und anderen Hilfsmitteln zu kämpfen. Hinzu kommt, dass unseriöse Anbieter versuchen, die Notlage auszunutzen und Unsummen für die notwendigen Schutzmaterialien verlangen.
 
„Die Stadt hat ein Kontingent bestellt, um dem Mangel abzuhelfen“, informierte Oberbürgermeister Johannes Arnold, er hoffe, dass die Bestellung von 20.000 Mund-Nase-Schutzmasken und 3.000 FFP-Masken bald eintreffe. Man muss unterscheiden zwischen einfachem Mund-Nasen-Schutz, auch OP-Maske genannt, und dem medizinischen Atemschutz mit der Kurzbezeichnung FFP (filtering face piece). Sobald das Material geliefert ist, werde es zu vor Corona marktüblichen Preisen ausgegeben.
 
Zudem verteilte die Stadt am Donnerstag gespendetes Material an die Pflegeeinrichtungen, insgesamt waren es 2.000 OP-Masken und 80 medizinische Atemschutzmasken, die von den Vertreterinnen und Vertretern der einzelnen Einrichtungen im Rathaus abgeholt wurden.
Die FFP-Masken der Schutzklasse 2 waren als Resonanz auf den Facebook-Aufruf der Stadt hin von der Firma Dekolight gespendet worden, weitere OP-Masken kamen von der Firma Wika und dem Nagelstudio mylâm. Die Schreinerei Löw Breidenbach kann auf Einmalhandschuhe verzichten und stellte diese zur Verfügung. „Vielen Dank dafür!“
„Das ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber es hilft die nächsten Tage zu überbrücken, bis hoffentlich das bestellte Material eintrifft“, merkte der OB an. Neben dem Dank an den Krisenstab der Verwaltung für die Organisation der Verteilung dankte er den Pflegedienstleitungen stellvertretend für alle Beschäftigten auf diesem Sektor.
 

Haushaltssperre für die Stadt (03. April 2020)

Es geht nicht um Kleingeld, sondern um die Handlungs- und Zahlungsfähigkeit der Stadt: Die Corona-Pandemie stellt nicht nur für jeden Einzelnen, sondern auch für die Stadtverwaltung eine Herausforderung dar, die es so in der jüngeren Geschichte seit dem Zweiten Weltkrieg für Ettlingen noch nie gegeben hat. Aktuell läuft der Betrieb bei der Verwaltung auf Hochtouren: vieles ist zu organisieren, Lösungen müssen gefunden werden für Probleme, die sich so noch nie gestellt haben. Doch wenn der Wirtschaftsmotor stottert, wenn immer mehr Arbeitnehmer in Kurzarbeit gehen, wenn die Reserven aufgebraucht sind, schlägt dies irgendwann auch auf die Kommune durch, die Einnahmen in Form von Steuerzahlungen werden drastisch zurückgehen. Fachleute sprechen von einem prognostizierten Defizit bei Städten, Gemeinden und Kreisen von 11,5 Milliarden Euro. Zu den Steuerausfällen kommen noch Mindereinnahmen durch fehlende Gebühren.
 
Auch die Stadtverwaltung muss in einer solchen Situation zu drastischen Maßnahmen greifen. Oberbürgermeister Johannes Arnold hat daher in Abstimmung mit Kämmerer Andreas Schlee mit sofortiger Wirkung eine Haushaltssperre verfügt, „damit die Stadt weiterhin handlungs- und zahlungsfähig bleibt“, verdeutlichte der OB. Dies bedeutet, dass lediglich gesetzlich vorgeschriebene, vertraglich festgelegte sowie sachlich dringend gebotene Maßnahmen, beispielsweise, wenn Gefahr im Verzug ist, realisiert werden.
Konkret bedeutet dies, dass die Stadt ihre Ausgaben auf den Prüfstand stellt, so sind zum Beispiel Fortbildungen vorübergehend ausgesetzt, geplante Grundstückskäufe sind auf Eis gelegt. „Ausnahmen können erteilt werden“, merkte OB Arnold an, er nannte als Beispiel den Grunderwerb für das Feuerwehrhaus Höhenstadtteile.  
 
 
 
 
 
 

Grünabfallsammelstellen (01. April 2020)

Bestimmte Grünabfallsammelplätze werden wieder geöffnet, teils für gewerbliche, teils für private Gartenabfälle. Informationen darüber, wer wo und wann abliefern kann, entnehmen Sie bitte den folgenden Hinweisen. Bitte auch dabei Abstand wahren! Und: Kompostverkauf findet nicht statt!
Grünabfallsammelstellen Gewerbetreibende
Seit Dienstag, 31. März, eingeschränkte Abgabe am Ettlinger Grünabfallsammelplatz „Eiswiese“ - Gewerbebetriebe können Grünschnitt und Gartenabfälle anliefern.
Ettlinger Garten- und Landschaftsbaubetriebe können Grünschnitt und Gartenabfälle wieder am Grünabfallsammelplatz „Eiswiese“ in Ettlingen („Minidrom“, verlängerter Lindenweg) anliefern.
Geöffnet ist der Sammelplatz bis auf Weiteres immer dienstags, mittwochs und donnerstags von 8 bis 9 Uhr und von 15 bis 17 Uhr. Der Materialverkauf ist eingestellt.
 
Die Stadtwerke Ettlingen bitten, nur Grüngut anzuliefern, das von der Gemarkung Ettlingen stammt. Das Personal des Grünabfallsammelplatzes ist angehalten, diese Regelung bei Anlieferung zu überprüfen.
 
Private Gartenabfälle 
Eingeschränkte Öffnung der Grünabfallsammelplätze in Ettlingen, Ettlingenweier und Schöllbronn  - Grünschnitt und Gartenabfälle am Wochenende abliefern.
 
Ab dem ersten Aprilwochenende, Freitag, 3., und Samstag, 4. April, sind drei Grünabfallsammelplätze für die Anlieferung von Grüngut aus privaten Gartenanlagen geöffnet.
Die Stadtwerke Ettlingen als Betreiberin der Anlagen bitten, nur Grünschnitt und Gartenabfälle anzuliefern, die von der Gemarkung Ettlingen stammen.
Das Personal der Grünabfallsammelplätze ist angehalten, diese Regelung bei Anlieferung zu überprüfen. Deshalb bitten die Stadtwerke alle Anlieferer, ihren Personalausweis zur Sichtprüfung an die geschlossene Seitenscheibe ihres Fahrzeugs zu halten.
 
Plätze und Öffnungszeiten:
Ettlingen „Eiswiese“, beim Minidrom, verlängerter Lindenweg
Freitag:    9 bis 18 Uhr
Samstag: 9 bis 18 Uhr
Bitte kein Wertstoff, Restmüll, Bauschutt und keine Elektrokleingeräte anliefern. Kein Kompostverkauf.
 
Ettlingenweier, Dorfwiesenstraße, Gewann „Dorfwiesen“
Freitag:    12 bis 18 Uhr
Samstag: 12 bis 18 Uhr
Kein Kompostverkauf.
 
Schöllbronn, verlängerte Mittelbergstraße, Gewann „Hartengarten“
 Freitag: 12 bis 18 Uhr
 Samstag:               12 bis 18 Uhr
Kein Kompostverkauf.
 
Bitte beachten: Anfahrt nur über Schöllbronn, Abfahrt in Richtung Schluttenbach möglich!
 
Die Stadtwerke Ettlingen bedanken sich für das Verständnis und die Einhaltung der Regelung.
Bei weiteren Fragen steht die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der „Eiswiese“ zu den genannten Öffnungszeiten unter der Rufnummer 07243  38683 zur Verfügung. 
 
 
 
 

Umfrage des Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration zur Nutzung des E-Governments (30. März 2020)

Im Auftrag des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration führt das Institut für Gesetzesfolgenabschätzung und Evaluation (InGFA) die Evaluation des E-Government-Gesetzes Baden-Württemberg durch. Nehmen Sie sich 10 Minuten Zeit und teilen Sie dem Ministerium Ihre Erfahrungen mit der Nutzung elektronischer Verwaltungsinformationen und -leistungen mit. Nähere Informationen sowie den Link zur Umfrage finden Sie hier https://www.ettlingen.de/startseite/Verwaltung/umfrage+e-government.html.
Die Fragen beziehen sich auf Ihre Erfahrungen mit der Kommunalverwaltung, deren Webseite Sie gerade besucht haben, nicht jedoch auf Erfahrungen mit anderen Verwaltungseinheiten (z. B. Finanzämtern). Für die Beantwortung des Fragebogens spielt es keine Rolle, ob Sie selbst in der Kommune wohnen oder aus anderen Gründen Informationen über die dortige Verwaltung suchen oder Verwaltungsleistungen in Anspruch nehmen möchten (z. B. im Namen eines dort ansässigen Unternehmens).

NeuerMarkt (27. März 2020)

Trotz Corona wird weiter mit Hochdruck an der Sanierung der Tiefgarage Neuer Markt gearbeitet. Erinnert sei daran, dass durch Undichtigkeiten Wasser in die Tiefgarage eindringen konnte. Hierdurch wurde der Beton und die Stahlbewehrung teilweise massiv angegriffen. Die Sanierungsarbeiten müssen hauptsächlich von oben erfolgen, so dass dies für die Stadt der Auslöser war, im gleichen Zug eine neue Pflasterung im Bereich Neuer Markt, Schillings- und Bruchgasse vorzunehmen. Nachdem das Pflaster abgeräumt war und man in die darunter liegenden Bereiche Einblicke erhielt, zeigte sich, dass der Beton der Tiefgaragendecke an vielen Stellen bereits ausgekieselt ist, die Bewehrungseisen bereichsweise freilagen und dort extrem korrodiert sind. Die Stützen und Wandsockel der angrenzenden Gebäude sind häufig ebenfalls stark angegriffen und müssen gleichfalls saniert werden.   Die „Auskieselung“ des Betons ist eine Alkali-Kieselsäure-Reaktion, die schwere Schäden an Beton-Konstruktionen hervorrufen kann. Sie tritt auf, wenn der Beton in hohem Maße und ungeschützt der Feuchtigkeit ausgesetzt ist und mit quarzhaltigem Kies hergestellt wurde. Besonders deutlich ist dieses Schadensbild am Pflanztrog zu erkennen, der aufgrund seiner Nutzung der Feuchtigkeit im besonderen Maß ausgesetzt gewesen war. Die Sanierung war dringend erforderlich! Darüber sind sich die Fachleute, die beteiligten Ämter und die bauausführende Firma einig. Im April sind großflächige Betonarbeiten geplant, beginnend voraussichtlich am 6. April. Am 8. April wird der Bereich vor dem Zugang zur Tiefgarage in Flucht der Schillingsgasse betoniert. Damit die Passanten, die aus der Tiefgarage kommen, nicht in die frische Betonfläche laufen, werden Baken aufgestellt, um den Gang der Besucher zu lenken.      
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Abgesagt: Champagnerfest (25. März 2020)

Für viele ist das Champagnerfest ein Fixpunkt im Kalender. Sieben Winzer aus Ettlingens französischer Partnerstadt präsentieren seit fünf Jahren im edlen Ambiente des Ettlinger Schlosses das Gold aus der Champagne. Doch leider werden in diesem Jahr die feinen Perlen im Glase nicht aufsteigen, „die Corona-Pandemie macht uns einen Strich durch die Rechnung“, so die Leiterin des Amtes für Marketing und Kommunikation Sabine Süß.
 
Die bereits gekauften Karten für die Menüs in den Restaurants oder das Frühstück können an die jeweiligen Restaurants zurückgegeben werden; genauso auch die Karten für die Degustation und die Masterclass, hier wäre die Stadtinformation im Schloss die richtige Stelle.
 

Neuer Stadtwerkegeschäftsführer Jochen Fischer (25. März 2020)

Am Montag dieser Woche unterzeichneten Jochen Fischer und Oberbürgermeister Johannes Arnold den Vertrag für die Nachfolge des Stadtwerkegeschäftsführers. Der Wechsel von Eberhard Oehler, dem derzeitigen Geschäftsführer an Jochen Fischer wird im Januar 2021 erfolgen. Gewählt wurde der in Bad Wimpfen geborene Fischer vom Aufsichtsrat der Stadtwerke am Freitag, 13. März, „ein Glückstag für mich“. 70 Personen hatten sich um die Stelle beworben, ein sehr gutes Bewerberfeld, merkte Arnold an. Gut einen Monat lang werden der „alte“ und der neue Stadtwerkegeschäftsführer im Januar zusammenarbeiten, damit der Übergang ohne Reibungsverlust läuft. Der 51-jährige Fischer ist seit 1998 in der Energie- und Wasserbranche tätig. An der Hochschule für Wirtschaft und Technik in Pforzheim hat er Betriebswirtschaft studiert.   Zunächst war er bei der EnBW in Stuttgart im Key Account Management für die Automobilindustrie, Großbanken und Handelskonzerne. Nach Stationen als Geschäftsführer bei der Watt Suisse AG, einer Vertriebsgesellschaft für den sich liberalisierenden Schweizer Strommarkt sowie u.a. als kaufmännischer Geschäftsführer der Erdgas Südwest GmbH, Karlsruhe mit Sitz in Ettlingen ist er seit 2010 Geschäftsführer der rekommunalisierten Stadtwerke Müllheim-Staufen GmbH. Als erster hauptamtlicher Geschäftsführer hat er das Unternehmen regenerativ ausgerichtet und alle Wertschöpfungsstufen vom Strom über die Wärme bis hin zu den Dienstleistungen in der Gesellschaft verankert. Im Jahr 2012 folgte die Gründung einer Bürger-Energie-Genossenschaft.   Bei der Vertragsunterzeichnung hob der neue Geschäftsführer heraus, dass er gemeinsam mit der Belegschaft die lokale Energiewende in Ettlingen weiter befördern werde, die Herr Oehler mit Nachdruck auf den Weg gebracht habe. Auch den Bereich zukunftsgerichtete und flexible Mobilitätslösungen möchte der neue Mann an der Spitze der Stadtwerke ausbauen und marktfähig machen. Alle drei bedauerten, dass es nach der Vertragsunterzeichnung wegen der Corona-Pandemie keinen Handschlag geben durfte.
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Grünabfallsammelplätze und Wertstoffhof Ettlingenab 21.03.2020 bis auf weiteres geschlossen (20. März 2020)

Ab 21.03.2020 haben alle Ettlinger Grünabfallplätze sowie der Wertstoffhof bis auf weiteres geschlossen.


Weitere Infos www.ettlingen.de/corona

Stadtwerke Ettlingen schließen Kundenzentrum (19. März 2020)

Die Stadtwerke Ettlingen (SWE) haben vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie das Albgaubad mit Saunalandschaft sowie ihr Kundenzentrum in der Hertzstraße 33 für den Publikumsverkehr geschlossen. „Damit wollen wir einen präventiven Beitrag zur Vermeidung einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus leisten“, betont SWE-Geschäftsführer Eberhard Oehler. Für die stornierten Termine im Tagungszentrum Buhlsche Mühle läuft die Suche nach Ersatzterminen. Mit diesen mit der Stadtverwaltung abgestimmten Maßnahmen orientieren sich die Stadtwerke an den aktuellen Empfehlungen der Behörden, um das Infektionsrisiko im Zusammenhang mit COVID-19 (Coronavirus) zu minimieren.   Die Kundinnen und Kunden der Stadtwerke werden gebeten, sich mit ihren Anliegen telefonisch oder per E-Mail mit den Stadtwerken in Verbindung zu setzen. „Über diese Kanäle können wir gemeinsam mit den Kunden im Vorfeld klären, ob wir ihr Anliegen auch ohne einen persönlichen Besuch vor Ort erledigen können“, macht Oehler deutlich. Unter Telefon 07243 101-02 und info@sw-ettlingen.de sind die Stadtwerke im Rahmen der normalen Öffnungszeiten (Montag bis Freitag, 8 bis 16 Uhr) erreichbar. Außerdem ist außerhalb des Gebäudes direkt neben dem Haupteingang ein Telefon installiert, über das sich Kunden anmelden können , die einen Termin im Gebäude haben , oder ein Anliegen haben, für das sie einen Mitarbeiter benötigen – etwa das Aufladen der Prepaid-Karte für den Stromzähler .   Oehler: „Als örtlicher Energie- und Wasserversorger sowie Betreiber einer sensiblen, für die Gesellschaft elementaren Infrastruktur sind wir zu besonderer Vorsicht und Sorgfalt aufgerufen, damit wir auch unter den aktuell erschwerten Bedingungen für eine sichere und stabile Versorgung für die Bürgerinnen und Bürger in Ettlingen und Umgebung sorgen können.“   Alle weiteren für die Energieversorgung erforderlichen Aufgaben der SWE und der SWE Netz GmbH würden selbstverständlich unverändert erfüllt werden können. Somit stehe beispielsweise auch der Notdienst weiterhin rund um die Uhr bei Störungen der Strom-, Gas- oder Fernwärme-versorgung zur Verfügung. Die entsprechenden Informationen und Kontaktmöglichkeiten sind unter www.sw-ettlingen.de zu finden. Weitere Infos www.ettlingen.de/corona
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Ettlingen hält zusammen: Stadt koordiniert Hilfsangebote (17. März 2020)

Auch in Krisenzeiten gibt es viele Menschen, die über ihren eigenen Tellerrand blicken und jene in den Fokus nehmen, die wegen des Corona-Virus stark gefährdet sind. Nicht nur ältere Menschen sollten vorsichtig sein, auch jüngere mit Vorerkrankungen. Für sie kann einkaufen oder mit dem Hund Gassi gehen ganz schnell zu einem großen Problem werden. Aber auch jene, die in Quarantäne leben müssen, weil sie in einem Risikogebiet in Urlaub waren, müssen eine Lösung finden, damit ihnen das Essen und auch der Lesestoff nicht ausgeht.

Hilfsangebote
Und genau hier zeigt sich die Stadtgesellschaft und ihre Solidarität. Denn bereits am Sonntag gab es auf der privaten, über 4000 Mitglieder umfassenden Facebook-Gruppe „ettlingen“ eine Abfrage, wer denn Hilfe anbieten könne und in welcher Form, von Einkaufen über ´Kinderbespaßen´ bis hin zu Botengängen reicht das Angebot. Auch die KJG St. Martin bietet ihre Hilfe an 01636398301 oder info@kjgstmartin.de, und die Pfadfinder sind ebenfalls dabei 07243 789 30.

Um die Menschen, die die Hilfe benötigen, und jene, die sie anbieten, zusammenzubringen, bietet die Stadt eine Angebotskoordination sowohl auf ihrer Homepage an als auch am Telefon, denn ein Teil des Personenkreises, an den sich diese Unterstützung richtet, klickt sich nicht durch das weltweite Netz.
All jene, die Unterstützung benötigen, mögen sich unter der Nummer 07243 101 453 bei der Stadt melden oder online das Kontaktformular unter www.ettlingen.de/corona nutzen. Melden können sich aber auch jene, die den Menschen in der Ettlinger Stadtgesellschaft unter die Arme greifen möchten als Zeichen einer gelebten Gemeinschaft. Unter www.ettlingen.de/corona finden sich zudem weitere Informationen.