Pressemitteilungen

Herbstmarkt und Verkaufsoffener Sonntag Meldung vom 15. Oktober 2021

Immer am dritten Sonntag im Oktober lockt der traditionelle Herbstmarkt mit verkaufsoffenem Sonntag in die Ettlinger Innenstadt. 37 Marktbeschicker aus der Region und dem Schwarzwald sorgen am 17. Oktober von 11.30 Uhr an auf dem Marktplatz, Neuen Markt und vor dem Schloss für eine bunte Vielfalt herbstlicher Produkte und Genüsse von Obst und Gemüse über Honig und Trockenfrüchte bis hin zu Vesperbrettchen und Naturschmuck.
 
Das Symbol für den Herbst schlechthin, der Kürbis, wird es in jeder denkbaren Variante geben, als Zierde, leckeres Gemüse oder Suppe. Liebevoll dekorierte Stände zaubern mit Gestecken und Blumenschmuck ein herbstliches Ambiente, das zum Schlendern und Schlemmen einlädt.
Energiereich wird es beim Stand der Stadtwerke Ettlingen GmbH vor dem Rathaus. Dort erfährt man von 11.30 bis 18 Uhr mehr über nachhaltige Energieversorgung oder E-Mobilität und erhält gleichfalls ein typisches saisonales Erzeugnis von einem ortsansässigen Landwirt: den Kürbis.
 
Zusätzlich veranstaltet die Werbegemeinschaft ergänzend zum Herbstmarkt den Verkaufsoffenen Sonntag, an dem die Geschäfte in der Altstadt von 13 bis 18 Uhr ihre Türen öffnen. Ein Infostand am Stadtgarten informiert über den jüngsten Baustein für weniger Lieferverkehr in der Innenstadt: den paketdienstleisterunabhängigen Paketschrank in der Thiebautstraße.
 
Veranstaltet wird der Verkaufsoffene Sonntag mit Herbstmarkt vom Citymanagement Ettlingen in Zusammenarbeit mit der Werbegemeinschaft Ettlingen.
 

Änderung bei der Corona-Verordnung des Landes Meldung vom 15. Oktober 2021

Die Landesregierung passt zum 15. Oktober  die Corona-Verordnung an. Das bisherige Stufensystem, das sich an der Zahl stationärer Neuaufnahmen sowie der Auslastung der Intensivstationen mit COVID-19 Patientinnen und Patienten orientiert, bleibt unverändert. Neu ist vor allem das 2G-Optionsmodell. Mit der ab 15. Oktober 2021 gültigen Corona-Verordnung des Landes gehen wir einen weiteren Schritt in Richtung Normalität. Da die Impfquote leider immer noch nicht hoch genug ist, können noch nicht alle Beschränkungen aufgehoben werden. Wir sehen weiterhin, dass vor allem Menschen ohne Impfschutz schwer erkranken und ins Krankenhaus eingeliefert werden müssen. Das zeigen auch die täglichen Zahlen des Landesgesundheitsamtes und des Robert Koch-Instituts. Siehe die nachfolgenden Seiten. Lockerung der Maskenpflicht an Schulen ab dem 18. Oktober Das Land Baden-Württemberg informiert, dass ab 18. Oktober die Maskenpflicht am Platz in den Schulen in Baden-Württemberg in der Basis- und Warnstufe gelockert werden soll. Damit geht das Land einen vorsichtigen Schritt hin zu mehr Normalität an den Schulen. Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass der Präsenzunterricht für den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler durch nichts zu ersetzen ist. Er ist auch für das emotionale und soziale Wohlergehen der Kinder und Jugendlichen von großer Bedeutung. Um den Präsenzunterricht zu ermöglichen, hat die Landesregierung Sicherheitszäune eingezogen, wie zum Beispiel die umfangreichen Testungen bei den Schülerinnen und Schülern sowie die Maskenpflicht. Die aktuellen Infektionszahlen in Baden-Württemberg und auch der Blick auf die Entwicklung in anderen Bundesländern, die schon länger wieder im Schulbetrieb sind, ermöglichen es, dass an den Schulen ein weiterer vorsichtiger Schritt Richtung Normalität gegangen werden kann. Die Maskenpflicht am Platz soll deswegen an den Schulen ab dem 18. Oktober gelockert werden. „Masken sind in pädagogischer Hinsicht gerade beim Erlernen der Sprache und in der Grundschule ein Hindernis“, sagt Kultusministerin Theresa Schopper . Sie ergänzt: „Sie sind ein Sicherheitszaun, aber sie erschweren eben auch die Kommunikation, die ein Herzstück der Pädagogik darstellt. Die Kinder müssen auch die Mimik sehen – ein Lächeln geben und ein Lächeln sehen können.“ In Abwägung der Vor- und Nachteile habe man sich aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens dazu entschieden, die Maskenpflicht am Platz zu lockern und dies wie ursprünglich geplant in einem geordneten Verfahren mit der nächsten Verkündung der Corona-Verordnung Schule umzusetzen. Die engmaschige Testung der Schülerinnen und Schüler wird weiter beibehalten – es gilt nach wie vor, dass die Schülerinnen und Schüler drei Antigenschnelltests oder zwei PCR-Tests pro Woche vorlegen müssen. Maskenpflicht am Platz entfällt in Basis- und Warnstufe Die vorsichtige Lockerung der Maskenpflicht gilt dabei nur, wenn die Schülerinnen und Schüler am Platz sitzen. Auf den Begegnungsflächen in den Gebäuden bleibt sie unabhängig von der generellen Infektionsstufe bestehen. Die Maskenpflicht wird auch nur in der Basis- und in der Warnstufe entfallen – sollte die Alarmstufe in Kraft treten, gilt die Maskenpflicht umgehend auch wieder am Platz. Wenn ein Schüler oder eine Schülerin positiv getestet wird, gilt zudem weiterhin, dass dieser Schüler beziehungsweise diese Schülerin in Quarantäne muss. Die Quarantäneregelungen für die Klasse werden nicht geändert. Das bedeutet, dass bei einem Corona-Fall die Schülerinnen und Schüler der Klasse beziehungsweise Kursstufe oder Lerngruppe weiterhin für fünf Schultage täglich getestet werden. Außerdem müssen in diesem Fall alle Kinder und Jugendlichen der jeweiligen Klasse für fünf Tage auch am Platz eine Maske tragen. „Wenn die Alarmstufe gilt, muss die Maske wieder aufgesetzt werden. Uns ist wichtig, dass wir zur Sicherung der Gesundheit und des Präsenzunterrichts diese Rückfalloption einführen. Ich kann zudem versichern, dass wir das Infektionsgeschehen in Baden-Württemberg weiterhin genau beobachten. Außerdem haben wir ja bereits ein tägliches Monitoring der Corona-Lage an den Schulen“, erklärt die Kultusministerin. Es gilt deshalb: Sollte sich zeigen, dass die Lockerung bei der Maskenpflicht zu einer großen Zahl an Infektions- und Quarantänefällen führt, dass ganze Klassenverbünde vermehrt in Quarantäne müssen oder mehrere Schulen vorrübergehend geschlossen werden müssen, behält sich die Landesregierung ausdrücklich vor, die Maskenpflicht als Sicherheitszaun für den Präsenzbetrieb auch in der Warn- und Basisstufe wieder einzuführen. Infos auch www.baden-wuerttemberg.de
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Gemeinderatssitzung am 20. Oktober Meldung vom 15. Oktober 2021

Am Mittwoch, 20. Oktober, findet um 17.30 Uhr in der Stadthalle, Friedrichstraße, die nächste öffentliche Gemeinderatssitzung statt. Auf der Tagesordnung stehen 13 Punkte, darunter auch einige in den Ausschüssen vorberatene: der Qualifizierte Mietspiegel, das Radverkehrskonzept, der Breitbandausbau, das neue gärtnerische Grabfeld auf dem Friedhof, die Übertragung von städtischen Grundstücken auf die Stadtbau Ettlingen GmbH und die Aktualisierung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Volkshochschule. Darüber hinaus wird der Rat in Sachen aktueller Sachstand über die Hochwasser-Schutzmaßnahmen auf den neuesten Stand gebracht. Dies war ein Antrag der CDU-Fraktion. Auf einem SPD-Fraktions-Antrag basiert der Punkt zum Thema Erstellung eines Konzepts für eine corona-gerechte Ausstattung der Ettlinger Kitas mit mobilen Lüftungsgeräten unter Berücksichtigung der entsprechenden Finanzierung. Über die Bereitstellung zusätzlicher Mittel zur Beschaffung von mobilen Luftreinigungsgeräten für die Schulen in städtischer Trägerschaft diskutiert der Rat anschließend. Das weitere Vorgehen in Sachen Kartellverwaltungsverfahren wegen wettbewerbsbeschränkender Absprachen steht außerdem auf der Agenda. Am Ende der öffentlichen Sitzung stehen die Bekanntgaben nichtöffentlich gefasster Beschlüsse, sonstige Bekanntgaben und Anfragen der Gemeinderäte. Hier der Link zu den Unter- und Vorlagen für die Sitzung.

Initiative für weniger Lieferverkehr in der Ettlinger Altstadt: Nächster Baustein von "Ettlingen bringt's" - der öffentliche, paketdienstleister-unabhängige Paketschrank Meldung vom 13. Oktober 2021

Im Herbst des vergangenen Jahres hat die Stadt Ettlingen das Pilotprojekt „Elektromobile Logistik in Ettlingen“ gestartet. Hintergrund ist unter anderem eine EU-Zielvorgabe, die bis zum Jahr 2030 eine 50-prozentige emissionsfreie Paketzustellung fordert. Davon betroffen ist vor allem die Zustellung auf der so genannten „Letzten Meile“, dem letzten Glied der Lieferkette bis zum Empfänger bzw. Besteller. Gefördert wird das Projekt „Elektromobile Logistik in Ettlingen“ durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau im Rahmen des Förderaufrufs Ideenwettbewerb Elektromobile Logistik in Klein- und Mittelstädten“.
 
Der erste Baustein des Projekts, das mittlerweile den griffigeren Namen "Ettlingen bringt's" erhalten hat und für das auch ein Logo kreiert wurde, ist bereits realisiert worden: der Micro-Hub, ein zentrumnahes Umschlagsdepot. Der zweite Baustein ist der lieferdienstunabhängige, rund ums Jahr zugängliche "Ettlingen-bringt's"- Paketschrank in der Thiebautstraße, der ab sofort genutzt werden kann. „Anstoß für die Überlegungen war, dass allein in der Innenstadt tagtäglich über 300 Pakete und Päckchen an Private ausgeliefert werden, hinzu kommen die Lieferungen an den Einzelhandel. Der Online-Handel, der während der Pandemie einen ungeheuren Schub bekommen hat, hat das Aufkommen nochmals erheblich verschärft durch Bestellungen und Retouren“, begründete Oberbürgermeister Johannes Arnold das Vorhaben der Stadt bei der Einweihung des "Ettlingen bringt's- Schranks". Kooperationspartner der Stadt sind das Forschungszentrum Logistik der Hochschule Reutlingen, das als Projektmanagement fungiert und das Projekt wissenschaftlich begleitet, die Firma Transport Betz als lokales, mittelständisches Logistikunternehmen, das das zentrumsnahe Mini-Zentrallager (Micro Hub) eingerichtet hat und die elektromobile Auslieferung auf der „Letzten Meile“ bewerkstelligt, und die pakadoo GmbH, vertreten durch Geschäftsführer Markus Ziegler, die das notwendige IT- System sowie den Paketschrank für die Allgemeinheit bereitstellt.
 
Drei Bausteine - und wie sie funktionieren
Erster Baustein war in Zusammenarbeit mit der pakadoo GmbH die Einrichtung eines zentrumsnahen Mini-Zentrallagers (Micro-Hub) bei der Firma Transport Betz, das als Sammelstelle und Verteilerzentrum gleichzeitig dient: dort kommen die entsprechend adressierten Lieferungen unter anderem für den Einzelhandel an, werden vom Diesel-Sprinter abgeladen und mittels Elektrofahrzeugen in die Stadt weitertransportiert. "Wir nehmen die Herausforderung an, in Ettlingen Paketdienstleistungen zu übernehmen und sind gespannt, wie die Ettlinger das Angebot nutzen. Außerdem sind wir gespannt auf mögliche Kooperationen mit den etablierten Paketdienstleistern", so Martina Betz-Weber, Geschäftsführerin der Transport Betz GmbH.
 
Die Stadt verfolgt mit dem Projekt vor allem ein Ziel: weniger Lieferfahrzeuge bedeuten weniger Lärm, Abgase und Unfallgefahren in einer attraktiven Innenstadt, davon profitiert nicht nur der Passant, sondern auch Einzelhandel und Gastronomie haben einen Nutzen.
 
Der zweite Baustein, der auf dem ersten aufbaut, wurde nun in Betrieb genommen: der paketdienstunabhängige Paketschrank in der Thiebautstraße. Neben der Zustellung von Paketen direkt an den Empfänger wird es ab sofort für jeden auch die Möglichkeit geben, Sendungen und Bestellungen an 365 Tagen im Jahr 24 Stunden aus dem Paketschrank zu holen. Per Mail oder App erfährt der Besteller, dass sein Paket angekommen ist. ‚Beliefert‘ wird der Schrank ebenso wie die direkten Empfänger von den Fahrern der elektromobilen Lastenfahrzeuge.
 
Ein dritter Baustein könnte die Einrichtung von Abholstationen bei lokalen Arbeitgebern sein; auch hier gilt: "Ettlingen bringts!". Die so genannten ‚pakadoo-points‘ helfen der Mitarbeiterschaft, Zeit und Nerven zu sparen, indem sie dort ihre Bestellungen bequem am Arbeitsplatz entgegennehmen können: ein Bonbon fürs Personal vom Arbeitgeber, der damit zudem noch einen Beitrag zum Klimaschutz leistet.
„Wir hoffen nun, dass möglichst viele Ettlingerinnen und Ettlinger das Serviceangebot Paketschrank nutzen“, betonte OB Arnold, und Markus Ziegler fügte hinzu: „Außerdem sollte der Einzelhandel die Möglichkeiten, die der Schrank bietet, wahrnehmen, beispielsweise durch Lieferungen außerhalb der Ladenöffnungszeiten als ‚click&collect‘-Anlaufstelle.“
 
Die Kosten für den Schrank von rund 23.800 Euro werden zu 80 Prozent gefördert; bei der Stadt verbleibt somit noch ein Anteil von etwa 4.800 Euro. Der Schrank wird für die kalkulierte Projektlaufzeit von zunächst 21 Monaten geleast und geht am Ende ins Eigentum der Stadt über.
 
Informationen rund um den neuen Paketschrank-Service, die pakadoo-points, die Registrierung, Adressierung und die vielfältigen Möglichkeiten gibt es unter www.ettlingen-bringts.de oder www.pakadoo.de/Ettlingen.
 
Außerdem kann man sich während des verkaufsoffenen Sonntags anlässlich des Herbstmarkts am 17. Oktober von 13 bis 18 Uhr über die Vorteile des Paketschranks für alle(s) an einem Stand am Stadtgarten informieren. 
(Auf dem Foto von re.n.lks.: Markus Ziegler von pakadoo, OB Johannes Arnold, Natalie Milanovich, bei der Stadt im Bereich Digitalisierung tätig.)
 
 

Achtung: Vollsperrung Rastatterstraße ab dem 22. Oktober von Rhein- bis zur Goethestraße Meldung vom 12. Oktober 2021

Um eine durchgängige Verbindung beim Radweg von der Schillerstraße bis in Richtung Bruchhausen herzustellen, bedarf es tiefgreifenderer Arbeiten, sprich der begrünte Mittelstreifen muss dafür versetzt werden. Da die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) die Technik am Bahnübergang „Erbprinz“ erneuert und es dadurch gleichfalls zu Einschränkungen kommen würde, hat die Stadt zusammen mit der AVG beide Maßnahmen so koordiniert, dass sie parallel durchgeführt werden können.   Die Vollsperrung zwischen der Rheinstraße und der Kreuzung Schloßgarten-/Goethestraße beginnt ab Freitag, 22. Oktober um 22 Uhr und endet voraussichtlich am Montag, 8. November, 4 Uhr . Die Umleitungsstrecke wird frühzeitig ausgeschildert. Der Verkehr wird über die L 607 und die B 3 an Ettlingen vorbeigeführt; innerorts geht es, von Norden kommend, über die Rhein- und Dieselstraße, von Süden kommend, über die Goethe-, Schleinkofer- und Rheinstraße auf die Schillerstraße.   Von der Schloßgartenstraße kann man nur noch geradeaus in Richtung Industriegebiet fahren oder links abbiegen nach Bruchhausen. Der Bypass ins Zentrum wird zur Sackgasse. Auch Fußgänger können den Bahnübergang „Erbprinz“ nicht mehr queren, für sie wird es ebenfalls eine Beschilderung geben. Da die AVG die komplette Gleis-Strecke vom Stadtbahnhof Ettlingen bis zum Karlsruher Albtalbahnhof saniert und sie dadurch von Freitag, 29. Oktober, 22 Uhr bis Montag, 8. November, 4 Uhr gesperrt ist, wird es einen Schienenersatzverkehr geben für die Stadtbahnlinien S1 und S11.   Die Linien vom Stadtbahnhof Ettlingen in Richtung Ittersbach (S11) bzw. Bad Herrenalb (S1) verkehren weiterhin.   Auskünfte zur städtischen Baumaßname erhalten Sie im Stadtbauamt unter 07243 101 418.   Für Auskünfte zur Maßnahme der AVG wenden Sie sich bitte an das Callcenter 0721 6107 5885 oder per E-Mail an baustellenservice@vbk.karlsruhe.de.
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Ein Prosit auf die Freundschaft Meldung vom 11. Oktober 2021

Auch wenn das Ambiente mit der Schlossgartenhalle nicht ganz so edel wie in den zurückliegenden Jahren die Barockräume des Schlosses war, was der Pandemie geschuldet ist, der Stimmung tat das keinen Abbruch. Im Gegenteil, die Freude der Besucher, dass sechs Winzer aus Ettlingens französischer Partnerstadt Epernay mit ihrem flüssigen Gold an die Alb gereist sind, die Freude, dass das Amt für Marketing und Kommunikation keine Mühen für das Champagnerfest gescheut hat, war entsprechend groß.

Klar, dass wir auch zum fünften Fest kommen, betonten Dirk Hartmann und Simone Hafner, die aus Karlsruhe kommen, um jenes Getränk zu verkosten, dass Frauen schöner macht, Männer auch, merkte Hartmann augenzwinkernd an. Und schon ging es für die zwei weiter zum nächsten Champagnerstand, um einen Rosé, einen Brut traditional oder einen Jahrgangschampagner zu versuchen.
Bei seiner Begrüßung hatte Oberbürgermeister Johannes Arnold gleichfalls seine Freude nicht verhehlt, dass man nach einem Jahr Pause nun wieder „gemeinsam feiern kann“. Unter den Gästen konnte der OB eine Delegation aus Epernay mit Remi Grand als Vertreter für Bürgermeister Franck Leroy, Agnes Lienard und Gilberte Anceau sowie Reynard Antonelli vom Partnerschaftskomitee, Sébastien Horzinski und Elodie Rouillon von der Stadt Epernay sowie Helene Lohe vom Tourismusbüro Epernay begrüßen.

Arnold erinnerte daran, dass in zwei Jahren das 70-Jährige gefeiert werden könne. Er selbst sei Ende September in Epernay gewesen, um das Jubiläum vor zu besprechen und bei der Eröffnung des neuen Musée de Champagne zu gegen zu sein, das einen „tollen Überblick über die Geschichte der Champagne bietet“. Wir planen zusammen mit der Volkshochschule eine Bürgerreise nach Epernay im Jubiläumsjahr, ließ der OB wissen.
 
Und dann gab es am Ende der Rede eine große Überraschung für Remi Grand, der er sich nicht hat nehmen lassen, an seinem 65. Geburtstag nach Ettlingen zu kommen. „Seit vielen Jahren setzt du dich unermüdlich für die Beziehung zwischen den beiden Städten ein, die dir sehr wichtig ist. Als Dankeschön überreichte er Remi den Silbernen Sibyllataller der Stadt. Und dann gab es von allen ein Geburtstagsständchen und ein Prosit auf Remi und die Freundschaft Epernay-Ettlingen. Gerührt zeigte sich Remi Grand über diese große Ehre und die Freundschaftswelle, die von den Anwesenden ausging. Das Champagnerfest sei ein wichtiges Zeichen für unsere Partnerschaft nach den pandemiebedingten Einschränkungen. Auch er ging kurz auf das neue Museum in Epernay ein, das ein Aushängeschild für die Champagne und für ganz Frankreich sei. Für einen reibungslosen Sprachfluss sorgte Dieter Stöcklin.
 
Nach der offiziellen Eröffnung wurden die Nasen wieder tief in die Gläser versenkt, um den Geschmack zu „erschnuppern“. Begeistert zeigten sich Bernard Gehret und Eva Schmule, beide aus Amerika stammend, über dieses Champagnerfest. Sie hatten von Evas Mutter davon gehört. Auf ihrem Zwischenstopp von Italien nach Amerika machten sie einen Abstecher und haben es nicht bereut. „Gerade die kleinen Winzer sind spannend“. Und dass Champager nur ein Frauengetränk sei, das stimme schon lange nicht mehr, merkte Dr. Andreas Kellerer an und erntete von den umstehenden Männern Kopfnicken. Und dann ging es weiter auf der großen Schleife des Champagners. Bis in den späten Abend hinein wurde Runde um Runde in der Schlossgartenhalle gedreht und verkostet. Und am Sonntag dasselbe Spiel. Am Ende des Tages waren die Winzer ausverkauft, wie auch die Masterclass mit Natalie Lumpp in Windeseile ausgebucht war. Am Ende des Wochenendes waren alle Beteiligten vom Amt für Marketing und Kommunikation bis hin zu den Besuchern glücklich, dass das Fest endlich wieder stattgefunden hat.

   Viel Geld hat die Stadtbau in neuen Wohnraum investiert. Was in den letzten fünf Dezennien alles durch sie entstanden ist, zeigt die Fotodokumentation aus der Feder der ehemaligen Stadtarchivarin Le Maire im Bild BM Dr. Heidecker und Stadtbaugeschäftsführer Neumeister. Die beiden anderen Bilder zeigen den Berliner Platz in Neuwiesenreben.

100 Millionen Euro in 400 neue Wohnungen in nächsten Jahren Meldung vom 08. Oktober 2021

Ob die Altstadtsanierung oder die Konversion der Rheinlandkaserne, ob Wohnblocks in Ettlingen-West oder der Berliner Platz, nicht zu vergessen die Stadtteile, überall hat die Stadtbau GmbH in den zurückliegenden fünf Dezennien gebaut, saniert, renoviert, restauriert und so neuen Wohnraum für die Menschen in Ettlingen geschaffen.
 
Auf den Tag genau zum Gründungsdatum konnte Stadtbaugeschäftsführer Steffen Neumeister und Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Moritz Heidecker die druckfrische Fotodokumentation betrachten, eine Arbeit der ehemaligen Stadtarchivarin Dorothee Le Maire.
 
Froh sei sie gewesen, dass die Stadtbau zurückliegend ihre Unterlagen der vergangenen 30 Jahre bereits an das Stadtarchiv übergeben hat, und dennoch blieb ein ganzer Berg an Recherchearbeit für Frau Le Maire, bis sie das optisch und sprachlich gelungene Jubiläumsbuch in den Händen halten konnte. Diese Dokumentation, eines der Projekte, die für das Jubiläumsjahr auf der Agenda stand. Das Geburtstagsfest, das andere Projekt, wird erst nächstes Jahr zusammen mit der IG Ettlingen-West stattfinden, ließ Neumeister wissen. Er sei froh, dass er das geschichtliche Hirn der Stadt für diese Arbeit gewinnen konnte, hob Neumeister mit Blick auf Le Maire heraus.
Was mache ich nur freitags, konterte Le Maire augenzwinkernd, denn nun ist das Projekt abgeschlossen und damit auch die freitäglichen Abstimmungsgespräche. Mit im Boot für das Werk saßen neben dem Ettlinger Fotograf Felix Groß, die Bildhauerin und Grafikerin Renate Koch und der Stadtbaumitarbeiter Martin Reuter. Während Groß das Bildmaterial sichtete und auch Neuaufnahmen machte, sorgte Frau Koch für die richtige Form und das ansprechende Layout des Buches. Der Einband, gleichfalls aus ihrer Feder stammend, zeigt auf einem schematischen Stadtplan, wo die Stadtbau Wohnungen hat.
 
Sehr lebendig habe das „wandelnde Ettlinger Gedächtnis das Material aufbereitet“, unterstrich Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Moritz Heidecker. Ich habe den Leser respektive die Mieter der Stadtbau im Blick gehabt bei der Arbeit für die Dokumentation, erläuterte die ehemalige Stadtarchivarin. Sie erinnerte auch daran, dass die Stadtsanierung der Auslöser für die Gründung der Stadtbau war, bald folgten weitere Aufgaben und damit auch der soziale Aspekt der 100 prozentigen Tochter, die nach Jahren des Verwaltens des Bestands 2013 wieder mit Bauaktivitäten in Ettlingen-West begann.
 
In den nächsten Jahren werden wir rund 100 Millionen Euro in knapp 400 Wohnungen investiert, ließ Neumeister wissen. Allein am Festplatz sind es 70, die Mitte Dezember bezugsfertig sein werden. Auf dem ehemaligen Feuerwehrareal fällt der Startschuss nächsten Samstag. Auf dem ELBA-Gelände wird die Stadtbau ebenso tätig sein wie Im Ferning auf dem ehemaligen AVG Areal. Auch wenn manch einer glaubt, es passiere nichts beispielsweise auf dem ehemaligen Feuerwehrgelände, im Hintergrund laufen die Probebohrungen oder die Lärmgutachten. Doch am 16. Oktober wird mit Aplomb der Spatenstich gefeiert, sprich die Historische Bürgerwehr wird Salut schießen mit der Sibylla.
Rund 20 Monate später werden dann die Wohnungen in der Pforzheimer Straße bezugsfertig sein.
 
Wer in Erinnerungen schwelgen und zugleich die Entwicklung des Wohnungsbaus in Ettlingen in Augenschwein möchte, dem sei die Fotodokumentation empfohlen. Auf zwei Doppelseiten kann man sich den frühere Zustand der Häuser anschauen und die erfolgte Renovierung respektive Bebauung, begleitet von knappen Textpassagen, die das wichtigste skizzieren. Gerade die Luftbilder geben reizvolle Einblicke in die Veränderung der Altstadt.
 
Jeder Mieter wird das Fotobuch erhalten, Interessierte können es im Buchhandel und bei der Stadtinformation für 12,90 Euro erwerben. Es hat eine Auflage von 1 500 Stück und wurde vom Bruchsaler Stork-Verlag verlegt.

Dieses Wochenende wird prickelnd und sternenreich Meldung vom 08. Oktober 2021

Sie sind schon auf dem Weg mit ihrem flüssigen Gold aus der Champagne nach Ettlingen: Die sechs Winzer aus Epernay. Sie werden für ein prickelndes und "sternenreiches" Wochenende sorgen, wenn ab morgen, 11 Uhr die Schlossgartenhalle ihre Türen für die Freunde der "Perlage" öffnet.
Denn wie sagte dereinst der Benediktinermönch Dom Pierre Pérignon als er den moussierenden Wein kostete, ich trinke Sterne.
 
Für 15 Euro gibt es das Champagnerglas und die Möglichkeit, alles zu probieren, von Brut traditionel über Rosé bis hin zum Jahrgangschampagner. Wer seinen Liebling gefunden hat, kann ihn vor Ort auch kaufen.

Wer hingegen tiefer einsteigen will in die Welt des Champagners, besucht am besten die Masterclass von Sommelière Natalie Lumpp. Sie wird am Sonntag im Musensaal um 12 Uhr und nochmals um 15 Uhr Einblicke in die Geheimnisse der Herstellung vermitteln. Natalie Lumpp, ihres Zeichens unter anderem Weintesterin für den Gault Millau, weiß Wissen mit Lebensfreude zu verbinden, so dass die Masterclass doppelt genussreich werden wird.

Am Samstag, 9. Oktober ist die Schlossgartenhalle von 11 bis 22 Uhr, und am Sonntag, 10. Oktober, 11 bis 17 Uhr geöffnet.
 
Weitere Informationen gibt es auch www.ettlingen.de/champagnerfest.
 
Bitte die zur Zeit der Veranstaltung geltenden Corona Maßnahmen beachten und erforderliche Nachweise mitbringen.

Diese Nacht wird lang: Literarische Schlosskulturnacht am Sa., 9. Oktober, ab 18 Uhr Meldung vom 07. Oktober 2021

Diese Nacht wird lang und das Programm reichhaltig: 'bespielt' wird das gesamte Schloss inklusive Museum mit Literatur, Musik, Poesie, Schreibmaschinengeklapper, Puppenspiel und kleinem kulinarischem Angebot.
Die Vorstellungen dauern zwischen 30 und 45 Minuten, man kann also an diesem Abend die Säle wechseln und so in den Genuss mehrerer Darbietungen kommen.
Mit dabei: Gomrich & Scholz, Marcus Jeroch, Carsten Dittrich & Konstantin Schmidt, der Kammerchor, Duo Puchelt, Thomas Zimmer, Schorsch, Me and Marisol, Petra Haller & Julian Kehrer und die Lesebühne Stuttgart.
Karten (Stadtinformation Schloss, Tel. 07243 101-333, Infos unter literaturtage.ettlingen.de, oder bei reservix.de) kosten im Vorverkauf 18 Euro, an der Abendkasse 20,50 Euro, erm.  50%.

Neu-Ettlinger auf ihrer Einbürgerungsfeier Meldung vom 06. Oktober 2021

Nach etwa 18 Monaten coronabedingter Pause erhielten im Alex Huber Forum in Forst auf einer bewegende Einbürgerungsfeier 635 Personen die deutsche Staatsbürgerschaft. Gerade das Wahlrecht ist für viele ein wesentlicher Grund, die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen. „Es ist das Bekenntnis zu Deutschland als neue Heimat, das soviele Chancen für einen Neuanfang bietet mit seinen vielfältigen Bildungs-, Karriere-, und Wachstumsmöglichkeiten. Was sich die Ettlinger Neubürgerin und Neubürger von ihrem Leben vorstellen, haben sie nach der Feier erzählt. Helen Morlok, ursprünglich aus Yorkshire, England stammend, hat die meiste Zeit ihres Lebens im Ausland verbracht, wo sie ihren deutschen Mann kennenlernte. Nach der Geburt des Sohnes Christian zogen sie wegen der Arbeit ihres Mannes nach Ettlingen. Meine Hoffnung für meine Zukunft hier in Deutschland ist es, die Möglichkeiten, die ich hier hatte, auch zurückgeben zu können.“

Mehdi Razaghi, ursprünglich aus dem Iran stammend, hatte in seiner Heimat Maschinenbauingenieur studiert und nach seiner Ausreise eine Ausbildung zum Technischen Modellbauer begonnen. Zurzeit arbeitet er als CNC-Fräser in einer Ettlinger Firma. „Das ist für mich eine große Freude, dass ich nun eingebürgert bin. Ich bedanke mich bei Deutschland für diese Möglichkeit, die es mir gegeben hat.“

Ahmadreza Ezadi floh 2012 aus Shiraz im Iran nach Deutschland. Viele Menschen, besonders in Ettlingen, haben „mir für eine Integration in diese Gesellschaft geholfen. Dank ihrer Hilfe machte er die Ausbildung zur Pflegefachkraft und arbeitet im Städtischen Klinikum Karlsruhe. „Nun bin ich sehr froh, dass Jesus mich durch Schicksal hierhergebracht hat.“

Ettlingens Integrationsbeauftragter Thobias Pulimoottil freut sich auf ein Wiedersehen mit den Neuettlingern. Wer weiß, vielleicht helfen sie ja dereinst „Fremden“, hier eine neue Heimat zu finden. 

Vollsperrung Rastatter Straße vom 22. Oktober bis 8. November Meldung vom 05. Oktober 2021

Nachdem zurückliegend in der Schillerstraße der Radweg für die Pedalritter angepasst worden ist, steht nun die durchgängige Verbindung in Richtung Bruchhausen an. Dazu werden die Markierungen auf der Rastatter- im Abschnitt zwischen Rhein-, Goethestraße sowie in die Gegenrichtung fortgeführt, um die Lücke zu schließen. Um jedoch sowohl den Radfahrern, als auch den Autofahrern genügend Platz einzuräumen, sind tiefgreifendere Arbeiten notwendig. Der begrünte Mittelstreifen muss dafür versetzt werden.

Die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) wird zudem die Übergangstechnik am Bahnübergang „Erbprinz“ erneuern. Damit die Einschränkungen für die Bevölkerung so gering wie möglich sind, ist es durch intensive Bemühungen der Stadt Ettlingen und der AVG gelungen, beide Maßnahmen so zu koordinieren, dass die unterschiedlichen Maßnahmen parallel durchgeführt werden können.
Nicht nur im Bereich des Bahnübergangs „Erbprinz“ wird es Arbeiten durch die AVG geben, die komplette Strecke vom Stadtbahnhof Ettlingen bis zum Karlsruher Albtalbahnhof wird von Freitag, 29. Oktober, 22 Uhr bis Montag, 8. November, 4 Uhr gesperrt, um diverse Gleisbaumaßnahmen bzw. Stopfarbeiten umzusetzen.

Die AVG-Stadtbahnlinien S1 und S11 werden in diesem Zeitraum durch Busse ersetzt. Vom Stadtbahnhof Ettlingen in Richtung Ittersbach (S11) bzw. Bad Herrenalb (S1) können die Stadtbahnen weiterhin verkehren.
Für die Umsetzung der Maßnahme im Bereich des Bahnübergangs „Erbprinz“ ist eine Vollsperrung zwischen der Rheinstraße und der Kreuzung Schlossgarten-/Goethestraße erforderlich und zwar ab Freitag, 22. Oktober um 22 Uhr bis zum Montag, 8. November, 4 Uhr.

Eine Umleitungsstrecke wird frühzeitig ausgeschildert. Sie wird den Verkehr über die L 607 und die B 3 an Ettlingen vorbeiführen. Innerorts wird der Verkehr von Norden kommend, über die Rhein- und Dieselstraße geführt, während der Verkehr von Süden über die Goethe-, Schleinkofer- und Rheinstraße zurück auf die Schillerstraße geleitet wird.
Aus Richtung der Schlossgartenstraße kann man nur noch geradeaus in Richtung Industriegebiet fahren oder nach links Richtung Bruchhausen abbiegen. Der Bypass in Richtung Zentrum wird zur Sackgasse. Auch Fußgänger können den Bahnübergang „Erbprinz“ dann nicht mehr queren, für sie wird es ebenfalls eine Beschilderung geben.

Auskünfte zur städtischen Baumaßname erteilt das Stadtbauamt unter 07243 101 418. Für Auskünfte zur Maßnahme der AVG bitte an das Callcenter wenden, Tel. 0721 6107 5885, oder per E-Mail an baustellenservice@vbk.karlsruhe.de.

Gemeinderat: Ausschuss-Sitzungen heute und morgen, Dienstag, 5., und Mittwoch, 6. Oktober Meldung vom 05. Oktober 2021

Heute, am Dienstag, 5. Oktober, tagt um 17.30 Uhr in der Stadthalle, Friedrichstraße, der Verwaltungsausschuss. Auf der Tagesordnung des öffentlichen Sitzungsteils: Übertragung von städtischen Grundstücken auf die Stadtbau Ettlingen GmbH, Aktualisierung der Allg. Geschäftsbedingungen der Volkshochschule, Bekanntgaben und Anfragen der Gemeinderätinnen respektive -räte.
Morgen, am Mittwoch, 6. Oktober, kommt um 17.30 Uhr, gleichfalls in der Stadthalle, der Ausschuss für Umwelt und Technik zusammen. Themen der öffentlichen Sitzung: Radverkehrskonzept - Umgestaltung des Teilabschnitts Rheinstraße; Breitbandausbau Gewerbegebiet Ettlingen-West, 2. Bauabschnitt - Durchführung der Maßnahme und Übernahme des Defizitausgleichs; Planung für neues gärtnergepflegtes Gräberfeld auf dem Ettlinger Friedhof; Bekanntgaben und Anfragen aus dem Rat.
Hier der Link zum Bürgerinfoportal mit den Unter- und Vorlagen.