Pressemitteilungen

Suche

  Anfang Juni ging das on-demand-Angebot „My Shuttle“ an den Start. Ettlingen war das Reallabor für diesen neuen Service. Mitte September erhielt Oberbürgermeister Johannes Arnold ein erfreuliches Schreiben des Landrates Dr. Christoph Schnaudigel. Arnold hatte nach den ersten Erfahrungen mit dem ersten on-demand-Agenbot des Verbundes „My Shuttle“ gefragt und sich nach dem weiteren Vorgehen erkundigt. Jeden Tag sei das Angebot besser angenommen worden, heißt es in dem Schreiben. „Ende Juli lag der Spitzenwert bei über 90 Fahrten am Tag“, so der Landrat. Im August sank die Frequenz, was der Landrat auf den Beginn der Sommerferien zurückführt, aber auch auf das Ende des kostenlosen Einführungszeitraums. Über die Entwicklung im September werde zeitnah informiert werden. Aufgrund dieser guten ersten Erfahrungen will die Landkreisverwaltung diesen Mosaikstein innerhalb des Mobilitätsverbundes ausweiten und zwar auf die Ettlinger Stadtteile und auf die Gemeinde Marxzell. Wie funktioniert Bestellen kann man das elektrisch betriebene englische Taxi via Smartphone-App kvv.mobil. Es fährt nicht nach einem festen Fahrplan, sondern es bedient nach Bedarf (on demand) rund 250 virtuelle Start- und Zielpunkte innerhalb der Kernstadt. Der Kunde bekommt den Fußweg zu „seiner“ virtuellen Haltestelle, die Abholzeit und das Fahrzeugkennzeichen von My Shuttle angezeigt. Wer mit der Straßenbahn gefahren ist und in das schwarze englische Taxi einsteigt, muss für seine Fahrt zum nächsten Zielort nichts bezahlen. Alle anderen, die zuvor nicht ein Ticket bei der AVG respektive KVV gekauft haben, müssen den normalen Wabenpreis von 2,10 Euro zahlen. Wer kein Smartphone hat, von 19 bis 22 Uhr folgende Nummer anwählen: 0721 56 888 742.   „Ich hoffe, dass die Ettlinger, aber nicht nur sie, dieses gute Angebot weiterhin nutzen, damit auch unsere Stadtteile in den Genuss dieser idealen Ergänzung des bestehenden Nahverkehrssystem kommen“, hob der Rathauschef heraus.

mehr...

Das "Kaffeehäusle Ettlingen" wurde für den bundesweiten Deutschen Engagementpreis nominiert, und zwar für den Publikumspreis. Deshalb wäre es schön, wenn Sie das Engagement des "Kaffehäusle Ettlingen" für die Stadt durch Ihre Beteiligung bei der Abstimmung bis 24. Oktober 2019 unterstützen würden.   Seit mehr als 20 Jahren engagiert sich das Kaffeehäusle Ettlingen für Menschen mit Behinderung und in letzter Zeit auch für die Integration von Flüchtlingen. Das Ziel ist die Teilhabe von Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft. Die Engagierten kommen mit dem mobilen Kaffeehäusle dahin, wo Menschen sind: in erster Linie zu Veranstaltungen in Ettlingen und in der Umgebung. Im Verein engagieren sich Menschen mit und ohne Behinderung. Sie bewältigen gemeinsam Aufgaben und unterstützen sich gegenseitig. Zusammen bieten sie Kaffee, Kuchen und antialkoholische Getränke an. Wichtig ist die Integration und die Förderung von Menschen mit Behinderung, die Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung, die Einrichtung einer Begegnungsstätte, in der Vielfalt als ein Stück Normalisierung für Menschen mit und ohne Behinderung. Mit diesem Link geht es direkt zum Kaffeehäusle Ettlingen https://www.deutscher-engagementpreis.de/wettbewerb/details/?tx_epawards_voting%5BawardWinner%5D=2761&tx_epawards_voting%5Baction%5D=show&tx_epawards_voting%5Bcontroller%5D=AwardWinner&cHash=a5a381a00afd8705620fe44efb41d6a4   auf den Button "jetzt abstimmen" drücken, Name und E-mailadresse eingeben, denn via dieser Adresse erhalten Sie eine Bestätigungsmail und einen Link. Erst wenn Sie diesen angeklickt haben, zählt auch Ihre Stimme.

mehr...

Heute, Mittwoch, 18. September 2019, um 17.30 Uhr findet die erste Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik, kurz AUT genannt, des neu gewählten Gremiums statt. Die Bevölkerung ist zum öffentlichen Teil der Sitzung herzlich eingeladen. Insgesamt fünf Tagesordnungspunkte stehen auf dem Programm: Auftakt macht die künftige städtebauliche Entwicklung des Plangebiets "Karlsruher Straße 2-6/Pforzheimer Straße 1-3". Der Bereich Karlsruher Straße 2-6 ist im Eigentum eines Vorhabenträgers, der dort neu bauen will. Dazu soll zu gegebener Zeit ein vorhabenbezogener Bebauungsplan aufgestellt werden. So weit ist es jedoch noch nicht. Die Stadt hat ein Interesse daran, diesen Stadteingangsbereich städtebaulich gut zu entwickeln und hat daher einen städtebaulichen Rahmenplan als Strukturkonzept für die Gestaltung des Bereichs in Auftrag gegeben in Abstimmung mit dem Vorhabenträger. Dieser Rahmenplan wird dem vorberatenden Ausschuss vorgestellt und das Planungsamt wird über das weitere Vorgehen informieren. Weiteres Thema für die Vorberatung im Ausschuss ist die Gestaltung des Knotenpunkts Grashof/Rudolf-Plank-Straße. Nach dem Bau der Parkplatzerweiterung der Firma Bruker BioSpin wird eine Zunahme des Verkehrs aus der Grashofstraße Richtung Rudolf-Plankstraße erwartet, zudem sollen Fußgänger und Radfahrer sicher über die Straße geleitet werden. Die Verwaltung empfiehlt den Bau einer Bedarfsampelanlage, darüber wird der Ausschuss im Vorfeld der Gemeinderatssitzung, in der dann die endgültige Entscheidung gefällt wird, beraten.  Der dritte Tagesordnungspunkt dreht sich um die Sanierung der städtischen Gebäude Kirchenplatz 1-3, Stichwort Ratsstuben. Der Gemeinderat hatte zuletzt im Februar einer Sanierungsvariante für Restaurant und anschließende Verwaltungsräumlichkeiten für rund 2,8 Mio. Euro zugestimmt. Nun wird sich der Ausschuss in der Vorberatung mit zusätzlichen Maßnahmen befassen, deren Realisierung sich auf weitere 406.000 Euro belaufen. Grund für diese Umplanung ist die Tatsache, dass für die Einrichtung des Gutachterausschusses "Südlicher Landkreis Karlsruhe" mit voraussichtlich fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusätzliche Räumlichkeiten benötigt werden. Allerdings steht möglicherweise auch eine deutlich höhere Förderung der Maßnahme als bislang angenommen im Raum... Bekanntgaben und Anfragen der Gemeinderäte runden die öffentliche Sitzung wie immer ab. Unterlagen und Pläne sind ebenfalls wie immer öffentlich einzusehen im Ratsinformationssystem.  

mehr...

Das Wirtschaftsforum am Donnerstag, 26. September um 19 Uhr widmet sich dem Thema „Künstliche Intelligenz – Chancen und Risiken für unsere Arbeitswelt“. Es findet bei S&G Automobil AG, Pforzheimer Str. 106, in Ettlingen statt. Das Forschungsfeld der Künstlichen Intelligenz (KI) hat innerhalb einer wechselvollen Geschichte, welche bis in die 1950er-Jahre zurückreicht, einige Auf- und Abschwünge erlebt. Mal durchlief die Technologie einen regelrechten Hype und Regierungen investierten Unsummen an Forschungsgeldern in die Entwicklung dieser Technologien, mal sank das Interesse der Öffentlichkeit und der Politik am Thema und Fördermittel wurden der KI-Forschung verweigert. Eine wesentliche Rolle hinter diesen Auf- und Abschwüngen spielten häufig überzogene Erwartungen. Unsere Fachreferenten werden hierzu eine realistische Bestandsaufnahme geben und beleuchten, welche Zukunftsaussichten sowie Chancen die KI in unserer heutigen Arbeitswelt mit sich bringt. Die Veranstaltung ist kostenfrei, die Teilnehmerzahl ist allerdings beschränkt. Deshalb unbedingt anmelden per E-Mail wifoe@ettlingen.de oder per Telefon unter 07243 101 212.   Nach der Begrüßung um 19.30 Uhr durch Bürgermeister Dr. Moritz Heidecker und dem Grußwort durch Vorstand Achim Quitz, S&G Automobil AG Karlsruhe wird es um 19:45 Uhr Impuls I geben: „Künstliche Intelligenz – Schlüsseltechnologie des digitalen Wandels“, Referent/in vom Breitbandbüro des Bundes. Eine Viertelstunde später folgt Impuls II: „Vertrauen in die Künstliche Intelligenz und Profitabilität für den Mittelstand“, Sergey Biniaminov, KI-Praxisexperte und CEO/Founder HS Analysis GmbH Karlsruhe, um 20:30 Uhr schließt sich die Podiumsdiskussion mit den Experten an, Moderation: Markus Brock (3sat, SWR)   Sergey Biniaminov hatte nach seinem Studium mit dem Schwerpunkt auf das Management Moderner Technologien am KIT die Vision, Automatisierung als Unterstützung im Alltag einzuführen – wobei die Kontrolle weiterhin dem Menschen obliegen sollte. Heute ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens HS Analysis, das im Bereich Life Science Spezialist für das Management großer Datenmengen und für die Softwareentwicklung ist.   Das Breitbandbüro als Kompetenzzentrum des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat sich das Ziel gesetzt, den flächendeckenden Breitbandausbau in Deutschland zu beschleunigen. Zu diesem Zweck wird Kontakt mit den zuständigen Stellen der Länder gehalten, Leitfäden zu aktuellen Themen erarbeitet und organisiert und Dialogveranstaltungen, Workshops und Seminare begleitet.  

mehr...

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde fiel die Anspannung von den jungen Menschen ab, die am Montag dieser Woche nicht nur von Oberbürgermeister Johannes Arnold begrüßt wurden, sondern auch von Hauptamtsleiter Andreas Kraut, der Personalratsvorsitzenden Karin Schwald und der stellvertretenden Personalabteilungsleiterin Anja Karbstein. Auch für ihn sei es heute ein Neustart nach seinem Urlaub, merkte Arnold an, „jedoch nicht ganz so aufregend wie für Sie“. Fünf Punkte, die wichtig während der Ausbildungszeit sind, illustrierte der Rathauschef anhand von unterschiedlichen Symbolen, die für Erfolg und Mißerfolg, für   Leistung, die sich lohnt, deshalb sich nicht treiben lassen, für Fehler, sie gehören dazu, niemand ist perfekt, und für Fragen stehen wie auch, dass es auf jeden einzelnen ankommt innerhalb des Teams. Zusammen mit den Stadtwerken Ettlingen sind es rund 900 Mitarbeiter.   Das Spannende, das ihn auch bis heute begeistert, dass „wir in einem Bereich mitarbeiten dürfen, in dem wir auch leben“. Anschließend skizzierte er kurz den jungen Menschen die wesentlichsten Themen, die auf der Agenda der Stadt stehen, von Wohnen und Sanieren, hier besonders die Hallen, Kindergärten und Schulen, über Ökologie und Mobilität, beide Bereiche hängen zusammen, bis hin zur Digitalisierung und als wichtigen Punkt nannte der OB noch die soziale Stadt. Personalratsvorsitzende Schwald gab den Azubis mit auf den Weg, dass sie sich ihre Neugierde bewahren mögen, dass sie keine Angst haben sollten. Hauptamtsleiter Kraut unterstrich, wir haben in den zurückliegenden Jahren konsequent ausgebildet, auch über den Bedarf auch und gerade wegen des demographischen Wandels. Mit Blick auf die jungen Frauen und Männer hob Kraut heraus, „Sie sind ein weißes Blatt und im Lauf Ihrer Ausbildung entsteht dort ein Bild, das entscheidet, ob wir Sie übernehmen“. Die Atmosphäre sei zwar wesentlich lockerer als zu seiner Ausbildungszeit, so Kraut, dennoch „müssen Sie Leistung bringen“. Aber auch „Sie sind Werbeträger für uns als Ausbildungsbetrieb, weil Sie erzählen, ob es bei uns gut war“. „Behalten Sie Ihre Wissbegierde“.   Auf die sieben ausgeschriebenen Ausbildungsberufe vom Gärtner über Veranstaltungstechniker bis hin zum Bauzeichner gingen über 236 Bewerbungen ein. Derzeit sind es insgesamt 32 Stellen vom ersten bis zum dritten Ausbildungsjahr. Fünf absolvieren bei der Stadt ein Freiwilliges Soziales Jahr respektive einen Bundesfreiwilligendienst.   Mit der Arbeit erst richtig los geht es nächste Woche. Denn heißt es erstmal für die Azubis allgemeine Infos zu Ausbildung und zum Betriebsablauf, zur Organisation und Struktur der Verwaltung zu erhalten, einen Ämter- und Stadtrundgang gab es ebenso, liegen doch die Dienststellen über das Stadtgebiet verteilt. Wie man sich richtig verhält, lernten die „Neulinge“ bei einem Azubikniggekurs, die Jugend- und Azubivertreter stellten sich vor mit einer Stadtrallye und erste EDV-Schulungen gab es auch.  

mehr...

„Saumäßig“ ging es beim letzten Termin des Vorlesesommers der Stadtbibliothek zu. Elf Ferkel darunter Winnie und Fred lassen das Herz von Lasse und Rica höherschlagen, die mit Lasses Eltern in einem Zirkuswagen mitten auf einem Bauernhof ihr Ferien bringen. Und was das für Ferien werden. Mit ihrer Buchauswahl aus der Feder von Sarah Welk hatte Regina Jäkel ins Schwarze getroffen. Denn gebannt folgte die junge, aber auch die nicht mehr ganz so junge Zuhörerschaft den mehr als unterhaltsam- tierischen Geschichten rund um die beiden Menschenkinder. Sie und die Ferkel sorgen für wilde Verfolgungsjagden, die Schweinchen werden dressiert und alle zusammen geben eine begnadet gute Zirkusvorstellung, selbst der Bauer ist so begeistert von der Dressur, dass er sie für nächstes Jahr wieder einlädt.   Nicht nur dass Frau Jäkel anregend die Geschichte von „Lasse im Ferienfieber“ vorzutragen versteht. Sie weiß ganz genau, wie sie die Kinder bei Laune hält. Denn für jede richtige Antwort gibt es Kleinigkeiten und manchmal auch ein größere, beispielsweise eine Dose Ravioli, die Lasse und Rica als Entschuldigungsessen für Lasses Eltern kaufen. Denn wieder einmal sorgten Tiere, dieses Mal die Tauben für Chaos, wobei eigentlich waren es ja die Kinder, die glaubten, sie müssten einen Zaubertrick mit denTauben vollführen. Doch der ging glatt in die Hose. Voller Witz und Humor sind die Begebenheit der Autorin Welk.   Und dann wurde es nach dem vielen Lachen spannend in der Stadtbibliothek. Das Königspaar wurde gezogen. Nur wer alle vier Vorlesetermine besucht hat, nur der erhält auch die goldene Krone. Die zwölfjährige Sarah und der siebenjährige Daniel durften sich als Königspaar überdies noch über je einen Buch- und Eisgutschein freuen. 139 Kinder besuchten dieses Jahr unseren Vorlesesommer, ließ Bibliotheksleiterin Siglinde Taller wissen, die sich über die rege Beteiligung freute.   Und rege ging es weiter. Denn Frau Jäkel hatte noch das beliebte Spiel von Michael Schantze in petto „1 2 oder 3“, an dem sich auch die Erwachsenen beteiligen durften. Es drehte sich rund um die Niederlande. So ganz nebenbei und ganz spielerisch lernten die Kinder, dass es dort einen König gibt, der Wilhelm Alexander heißt, dass es einen Berg gibt, der Vaalserberg ist über 322 Meter hoch, die Briefkästen orange-rot sind und das Radel Fiets heißt, Frau Antje seit den 60er Jahren Werbung macht für Käse. Das hat richtig Spaß gemacht, da waren sich alle einig und verteilten sich danach zwischen den Regalen, um noch eine Urlaubslektüre zu ergattern. Die Bücher beim Vorlesesommer Für alle, die nicht dabei sein konnten oder einfach die Abenteuer nochmal selbst nachlesen möchten, seien hier Titel vorgestellt: Hub, Ulrich: Füchse lügen nicht. Standort: 4.1 Lustiges Ein Pandabär, ein Tiger, ein Affe, eine Gans und zwei Schafe sitzen in der Animal Lounge auf dem Flughafen fest. Der Sicherheitsdienst, ein Hund sorgt für Ruhe und Ordnung bis der Fuchs auftaucht. Ein Buch über Wahrheiten und Eigenheiten, Lügen und Vorurteile und vor allem über den Wert von Freundschaften.   Funke, Cornelia: Lilli und Flosse. Standort: 4.1 Die Schnorchels besitzen das größte Aquarium der Welt. Trotzdem sind sie nicht zufrieden, denn in ihrer Wasserwesen-Sammlung fehlt eine Nixe. Mit ihrem U-Boot gehen sie auf Jagd - und treffen auf die abenteuerlustigsten Nixenkinder Lilli und Flosse ...   Könnecke, Ole: Lola und das Gespenst. Standort: 4.1 Wer hat Angst vor Gespenstern? Niemand, die gibt es nämlich gar nicht! Das behaupten jedenfalls Lolas Großvater und sein Freund, der Kapitän. Aber als es dann um Mitternacht an der Tür klopft und draußen niemand zu sehen ist, sind sie plötzlich ganz schnell hinter dem Sofa verschwunden.   Welk, Sarah: Lasse im Ferienfieber. Standort: 4.1 Lasse macht mit seinen Eltern Urlaub auf dem Bauernhof - und Rica darf mit! Klar, dass die beiden wieder für einige Überraschungen sorgen. Eine besondere Rolle spielt dabei das Ferkel Fred, das die beiden am liebsten mit ins Bett nehmen würden. Auf Wunsch der Eltern geben sich Lasse und Rica letztlich mit einer selbst organisierten Zirkusvorstellung zufrieden. Außerdem gibt es einen chaotischen Restaurantbesuch, eine Verfolgungsjagd im Dunkeln, einen großen Streit und eine Versöhnung.   Diese Titel und viele weitere spannende Geschichten können in der Stadtbibliothek ausgeliehen werden.   Öffnungszeiten Di, Do, Fr 12-18 Uhr, Mi 10-18 Uhr, Sa 10-13 Uhr

mehr...

Nicht nur für die ehemaligen Ettlinger ist das Marktfest ein Fixpunkt in ihrem Kalender. Auch für die Freunde aus Ettlingens Partnerstädte. Aus allen Himmelsrichtungen kamen sie angereist, um im Schlosshof für europäischen Flair zu sorgen, sei es mit Champagner oder Kwak-Bier, sei es mit Wodka oder Rotwein, sei es mit Schwarzbier oder Pimm´ s. Und wie es sich gehört, wenn Freunde zu Besuch kommen, gab es nach der ersten Arbeitseinheit am Freitagabend am nächsten Morgen ein zünftiges Frühstück, damit die Frauen und Männer aus Epernay und Middelkerke, aus Clevedon und Gatschina, aus Menfi und Löbau gestärkt in den zweiten Marktfesttag starten können. Erstmals dabei sind in diesem Jahr nicht nur Mitglieder der russisch-deutschen Freundschaftsgesellschaft, die gemeinsam mit der deutsch-russischen Gesellschaft in einer Doppelhütte typische russische Spezereien anbieten, sondern auch ein Orchester der volkstümlichen Instrumente aus Gatschina. Sie gaben auf unterschiedlichen Plätzen Kostproben ihrer Musik.   Bürgermeister Dr. Moritz Heidecker hob in seiner Begrüßung in Vertretung für den im Urlaub weilenden OB Johannes Arnold die Bedeutsamkeit der Partnerschaften heraus, die auf vielen persönlichen Kontakten und Freundschaftsbeziehungen ruhen. Mit Blick auf Karin Herder-Gysser, die an diesem Vormittag wieder für einen reibungslosen Sprachfluss sorgte, merkte Heidecker an, „sie ist eine große Kraft und wir haben ihr viel zu verdanken“. Stehende Ovationen erhielt denn auch Frau Herder-Gysser, die sich seit 34 Jahren für die Partnerstädte engagiert. Doch nächstes Jahr ist damit vorbei. Deshalb gab sie allen mit auf den Weg, dass jeder eine Fremdsprache lernen müsse und man weiterhin in Vertrauen miteinander arbeite. Rémi Grand, Stellvertreter für Epernays Maire Le Roi erinnerte an den Tandem-Bus, der sowohl in der Region Epernay wie auch rund um Ettlingen über Klimaschutz informiert. Ein wirklich herausragendes Projekt, für das einige Hürden genommen werden mussten. Viel niedriger waren jene für die Europäische Meile auf dem Marktfest, die seit 14 Jahren die Freunde aus Europa mit Leben füllen. Im kommenden Jahr wird es weitere Begegnungen zwischen den Partnerstädten geben neben den traditionellen Schüleraustauschen. Denn 2020 wird das 40-Jährige mit Clevedon und das 30-Jährige mit Löbau gefeiert. Den Empfang, ein Dankeschön für all jene, die die weite Anreise auf sich nehmen, um das Marktfest zu bereichern, wurde wieder weidlich genutzt, um neue Knoten in das Netzwerk zu knüpfen, um bilaterale Gespräche zu führen und neue Projekte zu planen.

mehr...

33 Vereine, acht Bühnen, sechs Partnerstädte und tausende Besucher: das 39. Marktfest beginnt in Kürze! Zahlreiche Musikvereine und Bands aus der Region und darüber hinaus steuern den Entertainment-Teil zum Marktfest bei. Für den kulinarischen Part nebst erfrischenden Getränken sorgen wie gehabt die Vereine, von Apfelschorle bis Zwiebelsteak.  Startschuss für das 39. Marktfest ist wie schon im vergangenen Jahr bereits am Freitagabend: offizieller Auftakt ist der Fassanstich, den um 19 Uhr Bürgermeister Dr. Moritz Heidecker in Vertretung von Oberbürgermeister Johannes Arnold durchführen wird. Die Zeremonie wird vom Musikverein Ettlingen musikalisch umrahmt. Spätestens danach gibt’s kein Halten mehr fürs Stadtfest, das die Stadt von Freitagabend bis Sonntagabend zum Mittelpunkt der Region macht: 33 Vereine versorgen die Besucher mit allem, was das Herz begehrt, von feinen Häppchen über Deftig-Bodenständiges bis hin zu süßen Leckereien. Besonderer Anziehungspunkt wird wieder die „Europäische Meile“ im Schlosshof, wo sich die Partnerstädte Ettlingens, Epernay, Middelkerke, Menfi, Gatschina, Löbau und Clevedon präsentieren, so dass man sich den Partnerstädten teils kulinarisch, teils touristisch, teils kulturell nähern kann.   Für viele Besucher ist das Marktfest wegen seines umfangreichen Bühnenprogramms ein besonderer Magnet. Denn ob Rock oder Pop, ob Oldie oder aktueller Cover-Song, ob Bossa Nova oder Jazz, Folk oder Shanty – das Kulturamt hat wieder eine bunte Palette an Bands engagiert, die dem Fest sein ganz eigenes Gepräge verleihen. Ein eigenes Programm gibt’s für die Kinder. Die Stunde der Vereine schlägt am Sonntag auf der „Meile des Ehrenamts“. Dort präsentieren sich weitere 24 Vereine und Organisationen aus den verschiedensten Bereichen ‚in eigener Sache‘, stellen Angebot und Kurse vor und zeigen, was in Ettlingen im Bereich Ehrenamt geboten ist. Nicht mehr wegzudenken ist der Kunsthandwerkermarkt, der das Marktfest aufs trefflichste ergänzt: in der Schlossgartenhalle und auf dem Kurt-Müller-Graf-Platz bieten kunstfertige Hand-Werkerinnen und Hand-Werker Dekoratives und Nützliches für Heim und Garten an. Geöffnet hat der Markt bei freiem Eintritt am Samstag von 11 bis 20 Uhr und am Sonntag von 11 bis 19 Uhr.   Das Marktfest selbst dauert am Freitag von 19 bis 1 Uhr, am Samstag kann von 11 bis 1 Uhr gefeiert werden. Am Sonntag beginnt der Spaß gleichfalls um 11 Uhr, um 19 Uhr ist dann Schluss für dieses Jahr. Allen Anwohnern, die während des Festes Einschränkungen hinnehmen müssen, gilt schon jetzt ein herzlicher Dank. Den Vereinen gebührt der Dank fürs Mitmachen, alle Helfer vor und hinter den Kulissen eingeschlossen, ebenso die Rettungsdienste und Ordnungshüter. Ein Dank gilt selbstverständlich auch nochmals den Sponsoren, von der Privatbrauerei Hoepfner über die Volksbank Ettlingen und die Sparkasse Karlsruhe bis zur Dehoga Ettlingen. Infos gibt’s bei der Stadtinformation/Schloss: 07243 101 333 oder unter www.ettlingen.de.   

mehr...

Vor einem dreiviertel Jahr gingen die „Platzhirsche“ an den Start, Zeit für das Stadtmarketing und das Citymanagement, eine Zwischenbilanz zu ziehen mit den Stichworten „neue Teilnehmer“, „mehr Informationen“, „wachsende Nutzerzahlen“.   www.ettlinger-platzhirsche.de, das ist nichts anderes als der digitale Marktplatz für das Angebot der Ettlinger Händler, Gastronomen, Dienstleister und Gewerbetreibenden in der Stadt. Das Motto lautet online informieren und lokale Unternehmen stärken – und wenn doch online shoppen, dann natürlich bei Ettlinger Händlern, denn wie drückt es der Slogan treffend aus: „Die Besten sind vor Ort“.   Mit 46 Teilnehmern ging die Internet-Präsenz am 26. Oktober 2018 online. Seither wächst die Plattform stetig um Teilnehmer, Nutzer und Funktionen. Neu ist beispielsweise die Rubrik „Speisekarten“, eine Plattform für die Gastronomie, dort findet der Hungrige und Durstige aktuelle Speise- und Getränkekarten sowie Mittagstischangebote und selbstredend die Öffnungszeiten der Anbieter.   „Die Teilnehmerzahl ist seit dem Start auf 64 und somit um rund 40 Prozent gestiegen“, fasste Sabine Süß, Leiterin des Bereichs Stadtmarketing zusammen. Citymanagerin Nicole Bär unterstrich, dass das Interesse von Seiten des Gewerbes, der Gastronomie, des Handels und von Vereinen anhaltend stark ist, „wir rechnen für die kommenden Monate insbesondere vor der Adventszeit mit einem weiteren Anwachsen der Teilnehmerzahl.“   Um das Portal www.ettlinger-platzhirsche.de für den Nutzer so interessant wie möglich zu gestalten, enthält es neben dem Branchenverzeichnis mit Online Marktplatz einen übersichtlichen Veranstaltungskalender sowie seit Neuestem eine regionale Stellenbörse. Seit Juli haben nun alle Ettlinger Platzhirsche die Möglichkeit, neben ihren Kontaktdaten, Broschüren, Veranstaltungen und Dienstleistungen auch Stellenangebote zu veröffentlichen.     Weitere Kennzahlen sprechen eine deutliche Sprache. So besuchten die durchschnittlich 2.500 Platzhirsch-Nutzer pro Monat am häufigsten den Online-Shop der teilnehmenden Händler. Online-Bestellungen gehen aus ganz Deutschland ein, auch wenn die meisten Seitenbesucher aus dem Raum Karlsruhe und Ettlingen stammen. Ein klares Indiz dafür, dass die Internet-Nutzer das Angebot angenehmen, sich zwar zu Hause online zu informieren, die Produkte aber gerne im Einzelhandel anzusehen und vor Ort kaufen zu können.   Citymanagerin Bär zeigte sich zuversichtlich: „Der Start der Seite ist gelungen. Um den Nutzer regelmäßig auf die Seite zu locken, sind der Veranstaltungskalender sowie die Speisekarten und Stellenanzeigen hilfreiche Instrumente. Allerdings müssen Anzahl und Vielfalt der online angebotenen Produkte noch deutlich wachsen.“ Für viele Händler stelle jedoch gerade dies eine große Herausforderung dar. „Es gibt somit noch viel an unterstützender Arbeit zu tun, doch die Platzhirsche-Seite wird sich stetig weiterentwickeln“, merkte die Citymanagerin an und warf zugleich einen Blick auf die Anfänge. Dem gemeinsamen Bestreben der Stadt Ettlingen, dem Gewerbeverein, der Werbegemeinschaft und den Sponsoren Bechtle, Stadtwerke Ettlingen, Sparkasse Karlsruhe, Volksbank Ettlingen, Autohaus Stoppanski, aluplast, EFA, San Lucar, bardusch, Schuhhaus Rissel und Allianz Generalvertretung Hotz & Vater oHG ist es zu verdanken, dass der Stein für den Online-Marktplatz „Ettlinger Platzhirsche“ vor über einem Jahr erfolgreich ins Rollen gebracht wurde.   Anders als im wahren (Wald-)Leben kann und soll es in Ettlingen viele Platzhirsche geben. Denn jeder Ettlinger Unternehmer ist willkommen, sich sowohl auf der digitalen Plattform als auch am Standort selbstbewusst von seiner besten Seite zu präsentieren und sowohl die Internet-Nutzer als auch die Shopper und Bummler in Ettlingen mit tollen Produkten und herausragender Dienstleistung zu beeindrucken.     Benötigen Sie Informationen über Teilnahmevoraussetzungen und –bedingungen? Wenden Sie sich an das Stadtmarketing Ettlingen unter marketing@ettlingen.de. Ansonsten gilt: einfach mal vorbeischauen bei den Platzhirschen unter www.ettlinger-platzhirsche.de.

mehr...

Mit sichtlicher Freude verkündete die neue Intendantin der Schlossfestspiele Ettlingen die Festspielbilanz: denn auch wenn noch nicht alle Abrechnungen getätigt sind und noch viel Arbeit zu tun ist, bis der Summenstrich gezogen werden kann, so steht doch fest, dass die erste Schlossfestspielsaison unter Solvejg Bauers Regie eine erfolgreiche ist, „und wir sind im Budget“. Bürgermeister Dr. Moritz Heidecker begrüßte die Presse zum Bilanzpressegespräch im Schloss stellvertretend für Oberbürgermeister Johannes Arnold, der ja im Rahmen der Kurt-Müller-Graf-Preisverleihung bereits von einer begeisternden Saison gesprochen hatte und dies auch mittels Video-Botschaft nochmals kundtat, verbunden mit einem Dank an die Intendantin, ihr Team und das Ensemble.   Bürgermeister Dr. Heidecker schloss sich dem Dank an und sprach von „phantastischen Zahlen“ nach einer spannenden 1. Saison und einem Feuerwerk an Ideen, sicher werde die neue Intendanz auch im nächsten Festspieljahr wieder ein Ideenfeuerwerk zünden. Solvejg Bauer selbst sagte, dass der „magische Neustart“ ganz offensichtlich geglückt sei Sie freute sich vor allem darüber, dass die Zuschauer und die Künstler mit dem Herzen dabei waren, dies sei bei vielen Gesprächen und durch den großen Zuspruch mehr als deutlich geworden. Ein Geniestreich war dabei der Bürgerchor mit seinen 118 Mitgliedern, der für eine große Anziehungskraft gesorgt hatte, ebenso die Einbindung von Kindern. „Die Formalitäten im Vorfeld haben uns an die Grenzen unserer Kräfte geführt“, so die Intendantin, denn pro Kind waren vier Formulare auszufüllen und das mal 75! Doch der Riesenaufwand habe sich gelohnt, denn wenn Kinder für Kinder singen, gehe damit eine viel direktere Identifizierung des jungen Publikums mit den ebenso jungen Darstellern einher.   Die Intendanz habe bei der Programmgestaltung nicht nur auf Mainstream gesetzt, beispielsweise mit dem Schauspiel „Endstation Sehnsucht“, das am Ende stets ausverkauft war und eine Auslastung von 89,5 Prozent hatte. Das Kinderstück „Der Geheime Garten“ war mit 94,3 Prozent und fast 8.500 (jungen) Besuchern trotz der heißen Temperaturen nahezu ausverkauft, die Zauberflöte mit 92 Prozent. Insgesamt fast 13.800 Besucher „feierten“ die Mozartoper, die auch durch den Bürgerchor zur „Volksoper“ wurde. Das Musical „Der Mann von La Mancha“ hatte eine Auslastung von 75,5 Prozent, die 19 Vorstellungen sahen über 11.200 Personen. Auch die kulinarischen Kooperationen mit dem Hotel Restaurant Erbprinz, „Lecker Musical!“ und „Lecker Oper!“ wurden stark nachgefragt. „Wir sind stolz, Partner der Schlossfestspiele zu sein“ sagte Hotelier Bernhard Zepf, der die besondere Atmosphäre der Schlossfestspielabende rings ums Schloss hervorhob. Der Erbprinz sorgte dabei auch für die Bewirtung. Gleichfalls gut nachgefragt wurde mit über 96 Prozent „Scherzo delizioso!“ im Padellino, auch wenn das Comedy-gewohnte Publikum teilweise vielleicht etwas erwartet hatte als Theater mit interaktiven Elementen, „doch man muss auch neue Ideen wagen und etwas riskieren“, so die Intendantin. Über 43.000 Zuschauer Insgesamt besuchten über 43.400 Zuschauerinnen und Zuschauer die verschiedenen Vorstellungen, zu denen noch die Mozart-Kinderoper zählte, die in Kooperation mit den Schulen auch in den Stadtteilen aufgeführt wurde, oder das Interaktive Schauspiel „Weisses Kaninchen, rotes Kaninchen“, das 225 Menschen sehr unmittelbar berührte   und zu bewegenden Szenen führte. Intensiv war die Kooperation mit dem Heisenberg-Gymnasium in Sachen Endstation Sehnsucht, mit der Grundschule Oberweier und dem Augustinusheim. Hinzu kamen noch das Theaterfest und „Das Geisterschloss“ in den markgräflichen Räumen des Schlosses. Die Gesamtauslastung lag bei 87,7 Prozent. Die 40.000er Hürde war zuletzt 1999 ‚übersprungen‘ worden. Zum Finanziellen sagte die Intendantin, dass die Festspiele mit Einnahmen in Höhe von rund 825.000 Euro über dem Ansatz von 674.000 Euro liegen, auch habe man neue Sponsoren interessieren können, insgesamt flossen 100.000 Euro an Sponsorengeldern. Das Gesamtbudget der Festspiele beträgt 1,9 Mio. Euro, darin enthalten ist ein Landeszuschuss in Höhe von 130.000 Euro. Sie erinnerte daran, dass alles selbst produziert wurde, „wir haben nichts eingekauft“, dafür habe man die Werbung intensiviert und sei mit Ständen bei verschiedenen Events präsent gewesen, beispielsweise beim Verfassungsfest in Karlsruhe.   In der kommenden Spielzeit werde man die Premieren nicht mehr in eine Woche packen und mit dem Kinderstück früher beginnen, um noch die Schulzeit mitzunehmen. „Wir dehnen die Festspiele voraussichtlich auf acht bis achteinhalb Wochen aus“, kündigte die Intendantin an. Das vielfach gelobte künstlerische Niveau soll bestehen bleiben, auch an einem Bürgerchor will Solvejg Bauer festhalten, „dann aber im Musical und mit neuer Ausschreibung. “ Auch außerhalb der Saison werde man Präsenz zeigen, aber nicht in Konkurrenz zum Kulturamtprogramm. Erste Überlegungen gebe es schon, auch der neue Spielplan stehe fest, müsse jedoch vor der Bekanntgabe noch durch die städtischen Gremien.   Viel Ausstrahlung hatten die jungen Talente, die in allen Sparten auch junges Publikum in den Schlosshof zogen. Kein Darsteller, keine Darstellerin war über 30, „drei von ihnen haben nun ein festes Engagement an einem namhaften Haus“, die Talentschmiede Schlossfestspiele habe sich bewährt, so die Intendantin weiter. Bewährt hat sich die Neukonzeption mit dem 14 Meter hohen Dach, das sowohl vom Ästhetischen als auch von der Akustik her viel zur positiven Resonanz beigetragen habe, man werde diese Konstruktion auch im kommenden Jahr wieder nutzen. Der Klang des Schlosshofes sei wunderbar und durch das Zeltdach noch hervorgehoben worden, die Micro Ports zur stimmlichen Verstärkung seien nur bei starkem Regen aktiviert worden. Überhaupt, das Wetter: drei Mal musste abgebrochen werden, zuletzt wegen des schrecklichen Unwetters am 6. August. Bei leichtem Regen sei das Dach völlig ausreichend und beschirme die Tribüne sehr gut. Lob galt auch dem Publikum, das „bei Wind und Wetter kam“. „Man darf Kultur nicht nur in Zahlen messen sondern an dem, was man bei den Menschen bewegt“, sagte die Intendantin zusammenfassend, und Bürgermeister Dr. Heidecker merkte an: „Sie haben die Ettlingerinnen und Ettlinger zu ‚ihren‘ Festspielen zurückgeholt!“  

mehr...

Zu Tränen gerührt war Dalma Viczina, die am vergangenen Freitag den 7. Kurt-Müller-Graf-Preis aus der Hand von OB Johannes Arnold entgegennehmen durfte. „Der erste Preis meines Lebens!“ rief sie aus und dankte im gleichen Atemzug dem gesamten Ensemble von „Der Mann von La Mancha“. Die Schauspielerin verkörpert in dem Musical die Aldonza und eroberte in dieser nicht einfachen Rolle die Herzen des Publikums. 2013 war der Preis anlässlich des 100. Geburtstags des Mitbegründers der Schlossfestspiele und Ehrenbürgers Kurt Müller-Graf ins Leben gerufen worden, dieses Jahr wurde er somit bereits zum siebten Mal vergeben. Intendantin Solvejg Bauer freute sich über die Zahlenmagie, stehen doch die Festspiele ihres ersten Jahres unter dem Motto ‚Sieben Wochen, sieben Premieren, sieben Zugaben‘. „Vieles wurde verändert, anderes weitergeführt, weil es einfach gut passt, so auch die Preisverleihung“, sagte die Intendantin in ihrer Begrüßung. Oberbürgermeister Johannes Arnold zeigte sich glücklich über diese „erfolgreichste Premierenspielzeit einer neuen Intendanz“ in der Geschichte der Schlossfestspiele. Entscheidend sei, was beim Publikum ankomme und wie es transportiert werde, dafür gebühre Solvejg Bauer Dank und das Lob, sie habe die Erwartungen übertroffen. Arnold gab damit einen kleinen Ausblick auf die Festspielbilanz, die am Freitag kommender Woche gezogen wird.  Ein Publikumspreis wie der Kurt-Müller-Graf-Preis stehe in der Gunst der damit Bedachten sicherlich hoch, vermutete der OB, denn als Schauspieler engagiere man sich ja in erster Linie, um in den Herzen der Zuschauer anzukommen, weniger für die Kritik. Arnold erinnerte kurz an die beiden Väter der Schlossfestspiele und Ehrenbürger der Stadt, Dr. Erwin Vetter und Kurt Müller-Graf, die gemeinsam die Festspiele aus der Taufe gehoben hatten. Um diese Meriten der Gründungsväter zu würdigen, sei vor sieben Jahren der Publikumspreis ersonnen worden. Das Publikum kürt mit der Auszeichnung in Form eines silbernen Reliefs alljährlich seinen Favoriten oder seine Favoritin. Auf Dalma Viczina entfielen 29,9 Prozent der abgegebenen Stimmen. Auch die beiden Plätze gingen an Darsteller der Musical-Produktion: mit 21,2 Prozent der Stimmen kam Frank Winkels als „Don Quixote“ auf den zweiten Platz, der dritte Platz ging an Max Meister für seine Rollen als "Padre" in „der Mann von La Mancha " und als der „Junge Mann“ in „Endstation Sehnsucht“ mit 13,3 Prozent der Stimmen. Dalma Viczina absolvierte ihr Studium zur Musicaldarstellerin an der Universität der Künste Berlin. Nach ihrem Diplom 2015 folgten Engagements, z.B. in West Side Story auf der Wilhelmsburg in Ulm und am Staatstheater Kassel. 2017 gründete sie mit Krisztian Kiliti ihre eigene Theater-Gesellschaft. Das Engagement in Ettlingen sei „wie Urlaub mit ein bisschen Job“ sagte sie scherzhaft, sie sei wahnsinnig glücklich, Teil dieses harmonischen Ensembles zu sein.          

mehr...