Pressemitteilungen

Regierungspräsidium genehmigt Haushalt 2020 (17. Januar 2020)

Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat die Gesetzmäßigkeit des Haushalts 2020 der Stadt Ettlingen bestätigt und die genehmigungspflichtigen Teilbereiche „Vereinigte Stiftungen“ sowie den Wirtschaftsplan 2020 des Eigenbetriebs Abwasserbeseitigung genehmigt. „Einer Bewirtschaftung der Haushaltsansätze steht nun auch formell nichts mehr im Wege“, sagte Oberbürgermeister Johannes Arnold angesichts des Schreibens, das am 13. Januar eintraf, und dankte dem Regierungspräsidium für rasche Prüfung. Die Verpflichtungsermächtigungen belaufen sich auf rund 14,8 Mio. Euro. Mit rund 1,95 Mio. Euro ist die im Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs Abwasserbeseitigung vorgesehene Kreditaufnahme um 450.000 Euro höher als im Vorjahr, die Verpflichtungsermächtigungen sind hingegen mi8t 1,3 Mio. Euro rund 900.000 Euro niedriger als im Haushalt 2019. Der Höchstbetrag der Kassenkredite liegt wie im Vorjahr bei vier Mio. Euro.
 
Das Regierungspräsidium stellt auch für den Haushalt 2020 fest, dass wiederum keine Kreditaufnahme erforderlich ist, da die Stadt den Löwenanteil der geplanten Investitionen durch vorhandene liquide Mittel finanzieren kann, nur ein kleinerer Anteil an liquiden Mitteln wird aus laufender Verwaltungstätigkeit generiert.
 
Die Aufsichtsbehörde warnt jedoch mit Blick auf die Folgejahre zum einen unter Berücksichtigung der Tatsache, dass in den Haushalt 2020 ein Sonderergebnis in Höhe von viereinhalb Mio. Euro einfließt sowie in Anbetracht der „getrübten Konjunkturaussichten“ davor, die Nettoneuverschuldung der Stadt in die Höhe zu schrauben. Denn Investitionstätigkeit belaste auch stets die folgenden Haushalte und bestimmte Faktoren, wie die Aufwendungen für das Personal, seien von der Stadt nur eingeschränkt beeinflussbar, so das Regierungspräsidium.
Die Empfehlung lautet daher, das Investitionsprogramm „nochmals kritisch zu durchleuchten“ und den Ergebnishaushalt auf Sparmöglichkeiten und die Steigerung von Ertragsmöglichkeiten „eingehend zu untersuchen“.
Bereits in seiner Haushaltsrede hatte   Oberbürgermeister Johannes Arnold die Notwendigkeit einer Haushaltskonsolidierung angesprochen und der Gemeinderat beantragte und beschloss im Dezember 2019 die Einsetzung einer Haushaltsstrukturkommission. Somit sind die richtigen Weichen zur Umsetzung dieser Hinweise gestellt.

Bürgerinformation über die Baumaßnahme "Neuer Markt" am Dienstag, 14. Januar, 18 Uhr im Bürgersaal des Rathauses (13. Januar 2020)

Am Dienstag, 14. Januar, lädt die Stadtverwaltung um 18 Uhr in den Bürgersaal des Rathauses zu einer Informationsveranstaltung über die Sanierung des "Neuen Marktes" ein.
 
Bei dieser Veranstaltung für alle Interessierten werden die Planungen und die einzelnen Bauabschnitte vorgestellt. Selbstverständlich besteht im Anschluss an die Präsentation die Möglichkeit, den Fachleuten Fragen rund um das Projekt zu stellen und Anregungen zu äußern. Die Leitung der Veranstaltung hat der für das federführende Stadtbauamt zuständige Dezernent, Bürgermeister Dr. Moritz Heidecker.

Neujahrsempfang heute, Freitag, 10. Januar 2020 (10. Januar 2020)

Die Stadt Ettlingen lädt heute, am Freitag, 10. Januar, um 19 Uhr herzlich zum Neujahrsempfang in die Stadthalle, Friedrichstr. 14,
ein.
Das Programm umfasst den Rückblick von Oberbürgermeister Johannes Arnold auf das vergangene Jahr, zudem gibt er einen Ausblick auf
die Agenda des neuen Jahres. Anschließend werden traditionsgemäß Ettlinger Bürgerinnen und Bürger für ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. 
Das Rahmenprogramm gestalten das Blechbläserquintett der Musikschule Ettlingen und das TanzCentrum Ettlingen.

Für das leibliche Wohl sorgen zum Selbstkostenpreis der Türkische Frauenverein, die Moschdschelle, der Singkreis, der
Wasener Carneval Club und die Schreberjugend, die Kinderbetreuung übernimmt der Tageselternverein.


Anfahrt
Die Stadthalle ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln über die Haltestelle Ettlingen Stadt zu erreichen, Parkplätze finden Sie in der Tiefgarage beim Stadtbahnhof.

Auszeichnung für neue Wege der Mobilität (08. Januar 2020)

Im Ranking der großen internationalen Städte spielt Ettlingen sicher keine große Rolle, doch in Sachen Mobilität hat die „kleine“ Stadt an der Alb weit die Nase vorn. Denn hier wird nicht nur diskutiert, philosophiert und debattiert, was denn nun die beste Lösung für Ettlingens Mobilität wäre, sondern man hat Konzepte peu à peu in die Tat umgesetzt. Die Projekte, wie man den Individualverkehr reduzieren kann und dafür attraktive Angebote aufbaut besonders auf der letzten Meile, hat die Jury des Smart City Implementation Award 2019 (kurz SMAVARD) überzeugt. Die Wahl fiel im Rahmen der Smart-City-Konferenz Nordic Edge Expo im norwegischen Stavanger. Die Expo ist eine internationale Konferenz rund um den Themenkomplex Smart City. International ist auch die Jury besetzt u.a. mit dem Smart-Citybeauftragten der Stadt London sowie Vertretern von international tätigen Firmen.   Am Mittwoch vergangener Woche nun konnte Oberbürgermeister Johannes Arnold im Beisein des geschäftsführenden Vorstandsmitgliedes des Städtetages Baden-Württemberg Gudrun Heute-Bluhm, von Bürgermeister Dr. Moritz Heidecker sowie Hauptamtsleiter und Digitalisierungsbeauftragter der Stadt Ettlingen Andreas Kraut und Ordnungsamtsleiter Kristian Sitzler die kleine aber gewichtige Urkunde von Alexander Schmidt Geschäftsführer von Bable Smartcities übernehmen. Bable ist ein junges Spin-off Unternehmen von Fraunhofer, das gemeinsam mit der Expo den SMAVARD organisiert hat. Neben dem app-gestützten Bedarfsangebot MyShuttle in Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Radverleihsystem nextbike überzeugte das Verkehrsleitsystem via Wärmebildkameras, die den schnellsten Weg durch die Stadt berechnen und dies am Stadteingang anzeigen, sowie der Einsatz von 20 Elektroautos im Sharing-System. Kein Thema bewegt die Bürger mehr als die Mobilität. Es stellt uns vor große Herausforderungen. „Wir müssen attraktive und gute Angebote schaffen, um mit den Mengenproblemen auf der Straße klar zu kommen“, so Arnold. Der Preis ist uns Motivation, hier weiter zu machen. Bable-Geschäftsführer Schmidt unterstrich denn auch, dass bislang nur Ideen prämiert wurden, doch „wir wollten Lösungen auszeichnen, die für den Bürger schon Vorteile bringen“. Die in Ettlingen schon existierenden Möglichkeiten können für andere Städte eine Orientierungshilfe sein. Darüber hinaus hat die Integration von unterschiedlichen Systemen begeistert. Normalerweise redet man bei Smart-Cities von Barcelona, München oder Leipzig, so Schmidt, um so erstaunter, dass eben eine 40 000 Einwohner zählende Stadt sich erfolgreich nicht nur im Bereich Mobilität, sondern auch bei der Digitalisierung auf den Weg gemacht hat.   Der Städtetag verstehe sich als Schaufenster, um zu zeigen, was alles möglich sei, so Gudrun Heute-Bluhm. Hier bedarf es der Initialzündung, denn wir stehen am Anfang einer Transformation von einer klassischen Autogesellschaft hin zu einer Mobilitätsgesellschaft. Deshalb ist es für Heute-Bluhm wichtig, dass der Klimaschutz nicht nur auf der Straße stehen bleibt, sondern fortschreitet und hierbei sei der Städtetag u.a. auch eine wichtige Schnittstelle von unterschiedlichen Informationen. Dieser Informationsaustausch ist das A und O. Es gebe bereits freie Plattformen, die von Ländern und Kommunen genutzt werden für den Austausch auch im Bereich der Mobilität. Sprich, gibt es eine Hürde bei der Entwicklung eines Projektes, kann man sich hier Rat holen. Alle Städte stehen vor den gleichen Problemen, wohin mit dem Individualverkehr, deshalb heißt es besonders bei diesem Thema zusammenarbeiten für die jeweils beste Lösung für die jeweilige Stadt.   Ettlingen wird nicht stehen bleiben, „wir strengen Überlegungen im Bereich der Paketlieferdienste an, wie hier die Bedienung anders erfolgen“ könne, merkte der Rathauschef an. Darüber hinaus ist ein regio move port im Bereich Stadtbahnhof geplant, ein Ort des gebündelten Wissens. Eine App zeigt, wie ich am besten von Spessart nach Karlsruhe komme, sprich mit MyShuttle nach Ettlingen, von dort weiter mit der Bahn und in Karlsruhe steigt man dann aufs Leihrad. Apropos Rad „hier haben wir den Ausbau der Nord-Süd-Achse im Blick“. Sein Baugrimmen verhehlte Arnold nicht, als vor dem „Roten Rathaus“ die Parkplätze für den Radstreifen wegfielen. Doch das Ergebnis zählt. Der Nutzen ist groß. Doch die letzten 300 Meter Richtung Kreuzung Rastatter-/Goethestraße sind nicht einfach. „Wir können nicht eine Fahrbahn gerade im Bereich des Bahnübergangs wegnehmen, sie dient hier als Aufstaufläche“. Wir haben ein Gutachten erarbeiten lassen, das uns auch Lösungen für diesen Bereich macht. Die Ost-West-Richtung wird durch den Radschnellweg bedient werden, der im Land die Priorität 2 hat. Deutlich machten Heute-Bluhm wie auch Arnold, „wir können nicht Technologien verbieten, wir müssen positive Anreize setzen und bieten“. Weitere positive Zahlen wird MyShuttle schreiben, das sukzessive in den Stadtteilen ausgebaut wird. Dort hat es einen echten Mehrwert, hob der OB heraus. Auch die Radverleihstationen werden auf elf anwachsen.  
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Links zu den Abfuhrplänen 2020 (20. Dezember 2019)

Wer bislang noch nicht seinen Abfuhrplan für das Jahr 2020 vom Landkreis erhalten hat, kann ihn unter den nachfolgenden Links herunterladen, damit über den Jahreswechsel und den Feiertag "Heilige Drei Könige" die Tonnen nicht überquellen.

Ettlingen 


https://www.awb-landkreis-karlsruhe.de/_data/AWB_AK_Ettlingen_2020.pdf
Schölle und Spessart 


https://www.awb-landkreis-karlsruhe.de/_data/AWB_AK_Ettli_Schoel_Spes_2020.pdf
 
Ettlingenweier, Bruchhausen, Oberweier, Schluttenbach 


https://www.awb-landkreis-karlsruhe.de/_data/AWB_AK_Ettli_EwBrOwSchlutt_2020.pdf
ical 


https://www.awb-landkreis-karlsruhe.de/WasteManagementKarlsruheHaushalte/WasteManagementServlet

Ettlingen wieder „Familienbewusste Kommune plus“ (19. Dezember 2019)

Als erste Kommune im Land erhielt Ettlingen 2015 das Qualitätsprädikat „Familienbewusste Kommune Plus“ von der Arbeitsgemeinschaft Netzwerk Baden-Württemberg. Vier Jahre später kann sich die Stadt an der Alb diese Auszeichnung wieder ans Rever heften. „Eine Frucht von Henrik Bubels Arbeit, Leiter des Amtes für Bildung, Jugend, Familie und Senioren hob Oberbürgermeister Johannes Arnold heraus. Da Herr Bubel in den Ruhestand geht, war es OB Arnold wichtig, diese Verleihung im Rahmen der Haushaltsverabschiedung stattfinden zu lassen, um die Arbeit zu würdigen.   Der Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Netzwerk Familie Baden-Württemberg Kurt Lacher überreichte nicht nur eine Urkunde, sondern auch den Ergebnisbericht. Ettlingen sei auf einem guten Weg. Im Vergleich zu 2015 habe sich die Stadt nochmals verbessert, so Lacher. Elf Themenbereich stehen bei der AG Netzwerk auf der Angeda, die unter die Lupe genommen werden, von der Kommunalverwaltung über Wohnen und Verkehr bis hin zur Gesundheitsförderung. Anhand dieser Kriterien innherlab des Qualitätskataloges ist ein Ranking möglich, das den Städten ihren Standort auf der Skala der Familienfreundlichkeit verdeutlicht. Bei der Förderung der Familie und bei der Frühen Bildung und Betreuung habe Ettlingen beispielsweise herausragende 89 Prozent erreicht, hob Lacher heraus. Neben dem Prüfkatalog gebe es überdies noch einen Bonuskatalog. Hier konnte Ettlingen 24 zusätzliche Punkte durch familienorientierte Aktivitäten sammeln. Allen Akteuren, von der Verwaltung in Person von Herrn Bubel, der die Fäden zusammengehalten habe, über die Vereine bis hin zum Gemeinderat dankte Lacher. Eine tolle Auszeichnung, die nach außen strahle und nach innen wirke, so der Tenor aus dem Gemeinderat. Gute Arbeit sei hier geleistet worden und dass man alles dafür tun werde, um auch zum dritten Mal diese Auszeichnung zu erhalten.
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Öffentliche Gemeinderatssitzung/Haushaltsverabschiedung/Beginn schon um 16 Uhr (18. Dezember 2019)

Heute, Mittwoch, 18. Dezember, verabschiedet der Gemeinderat den Haushalt für das kommende Jahr 2020 im Rahmen einer öffentlichen Gemeinderatssitzung, die jedoch im Gegensatz zum üblichen Beginn bereits um 16 Uhr anfängt. Der Ort ist hingegen wie gewohnt der Bürgersaal des Rathauses. Was steht außer dem Haushalt auf der Tagesordnung? Zunächst wird die Verpflichtung des ausgeschiedenen Stadtrats der Gruppe ULi vorgenommen: Siegbert Masino folgt auf Thomas Fedrow. Im Zuge dessen müssen auch Ausschüsse neu gebildet werden. Die Stadt hat erneut das Qualitätsprädikat "Familienbewusste Kommune" erhalten, darüber informiert Bildungsamtsleiter Henrik Bubel. Danach werden der Waldhaushalt, der städtische Haushalt, der Haushalt der Vereinigten Stiftungen der Stadt Ettlingen sowie der Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs Abwasserbeseitigung verabschiedet, dies geschieht, nachdem die Fraktionen und Gruppen des Rates ihre Haushaltsreden gehalten haben. Es folgen die üblichen Punkte: Annahme von Spenden, Schenkungen etc., Bekanntgaben nichtöffentlich gefasster Beschlüsse, Sonstiges und Anfragen der Gemeinderäte. Die Vorlagen und Unterlagen sind wie immer im Ratsinformationssystem unter diesem Link zu finden. Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr!

100.000 Euro für „digitales Engagement“ (13. Dezember 2019)

Am Dienstag dieser Woche reiste Oberbürgermeister Johannes Arnold stellvertretend für die drei Städte Ettlingen, Baden-Baden und Bretten nach Stuttgart, um die Auszeichnung der Landesregierung für kommunale Digitalisierungsprojekte im Zuge des Förderwettbewerbs „Gemeinden, Städte und Landkreise 4.0 – Future Communities 2019“ von Innen- und Digitalminister Thomas Strobl entgegen zu nehmen. Der Antrag für die Förderung erfolgte im Rahmen der Interkommunalen Zusammenarbeit re@di - regional.digital*.   Ziel ist die Entwicklung einer nutzerzentrierten und bedarfsorientieren Online-Plattform, die das bürgerschaftliche Engagement und die Vereine digital unterstützt. Sie soll das lebendige Engagement der Städte wiederspiegeln und digital ergänzen und so ein transparentes und attraktives Online-Angebot für die Bürgerinnen und Bürger bieten. „Die Engagementplattform wird die Lebensqualität in den Städten in allen Lebensbereichen durch ein digitales, buntes, bedarfsgerechtes und generationenübergreifendes Angebot der Vereine und des Bürgerschaftlichen Engagements steigern“, so Oberbürgermeister Johannes Arnold.   Bürger- und Nutzerzentrierte Entwicklung steht im Mittelpunkt Im Fokus der Umsetzung steht dabei ein umfassender und nachhaltiger Beteiligungs- und Entwicklungsprozess, mit dem die Akteure und potenziellen Nutzer der Plattform rechtzeitig „mit ins Boot genommen werden“. Zu diesem Prozess zählen die gemeinsame Erarbeitung von Handlungs- und Umsetzungsfeldern, die Sensibilisierung und Qualifizierung der Engagierten für die Potenziale und Möglichkeiten der Plattform sowie eine nutzer- bzw. bürgerzentrierte Ausgestaltung der Funktionen und Angebote der Plattform. Konkrete Angebote und Vorteile der Engagementplattform können z.B. sein: Aktuelle Nachrichten aus den Vereinen und dem Engagement, die Darstellung der Ergebnisse von Turnieren, ein Angebot zur Mitgliederverwaltung der Vereine, ein einheitlich geregelter Datenschutz, Nutzung von Social-Media- bzw. Community-Funktionen, ein Kalender für Ereignisse und Veranstaltungen. Eine Suchfunktion soll es Bürgerinnen und Bürgern erleichtern konkrete Angebote zu finden. Welche Angebote und Dienstleistungen es konkret werden, ergeben sich aus dem Beteiligungsprozess gemeinsam mit den Akteuren und den Bürgerinnen und Bürgern.   Interessierte sind zur Beteiligung aufgerufen Wer Interesse hat und sich an der Entwicklung der Online-Plattform beteiligen möchte, kann sich bereits jetzt schon auf der städtischen Homepage unter ettlingen.digital über eine Link elektronisch registrieren (ettlingen.de/startseite/Verwaltung/ettlinger+weg). Nutzen Sie diese Chance und lassen Sie sich bereits jetzt schon vormerken - wir freuen uns über Ihre Mitarbeit! Die Engagementplattform ist ein wichtiger Baustein des „Ettlinger Wegs“ – die digitale Strategie für Ettlingen, die im März 2019 durch den Gemeinderat verabschiedet wurde. Die fünf Grundsätze des digitalen Wandels in Ettlingen sind „Digitalisierung – aber menschlich, gerecht und fair“, Informationssicherheit und Datenschutz, Lokale Wertschöpfung, Nachhaltigkeit und „Gemeinsam gestalten“. Unter diesen Prämissen wird dieses Projekt Anfang kommenden Jahres starten. Die Stadtverwaltung freut sich über eine rege Beteiligung und das Interesse der Bürgerinnen und Bürger.  
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Längere Wartezeiten wegen intensivere Überprüfung (10. Dezember 2019)

Innerhalb eines kurzen Zeitraums lagen drei gefälschte Ausweise auf dem Schreibtisch eines Mitarbeiters in der Abteilung Bürgerdienste des Ordnungs- und Sozialamtes. Dank seines mehr als aufmerksamen Blickes, aber auch dank eines Dokumentenprüfgeräts flog die Fälschung auf. „Bereits vor drei Jahren haben wir angefangen, alle Mitarbeiterinnen des Bürgerbüros zu sensibilisieren, ein Augenmerk besonders auch auf die Ausweise aus EU-Staaten zu haben“, erläuterte Andrea Metzger-Adolf, Leiterin der Abteilung Bürgerdienste des Ordnungs- und Sozialamtes. Parallel dazu haben wir vor drei Jahren ein Dokumentenprüfgerät angeschafft, eine Investition die sich mehr als lohnt“, so Metzger-Adolf. Ein zweites wird Anfang nächstes Jahr folgen, ließ Frau Metzger-Adolf wissen.   Kontrolle Ausweisepapiere Dass sie mit ihrer frühzeitigen Sensibilisierung einen guten Riecher hatte, bestätigte eine Informationsveranstaltung Ende Oktober im Landratsamt. Dort wurde eindringlich vor dem Dokumentenmissbrauch gewarnt und einen Handlungsleitfaden mit auf den Weg der Bürgerbüros gegeben. Das, was früher der Bundesgrenzschutz (bzw. die Bundespolizei) gemacht hat, nämlich bei der Einreise die Ausweispapiere zu kontrollieren, diese Aufgabe erledigen nun seit dem Schengen-Abkommen die Bürgerbüros der Kommunen. Die Fälschung von Ausweisdokumenten ist immer Mittel zum Zweck, zur Verdunkelung von Straftaten, wegen Verkehrsdelikten, wegen Betrugs, organisierter Kriminalität oder wegen Verschleierung eines illegalen Aufenthaltes. Schaden Auf die Frage, was für ein Schaden denn eine fremde Identität anrichten könne, betonte Frau Metzger-Adolf, dass man mit der „erschlichenen“ Meldebescheinigung Sozialleistungen beantragen, Konten eröffnen, Leasing- sowie Handyverträge abschließen und EU-Bürgerstatus erreichen könne. Echtheitsprüfung Durch die intensivere Überprüfung kann es zu Verzögerungen bei der Ausstellung von Ausweispapieren kommen. „Denn zunächst gleichen wir das Lichtbild mit der Person, die vor einem sitzt, ab und achten hier auf die Stellung der Augen, des Mundes oder auch auf Muttermale als wichtige Merkmale“. Anschließend prüft dann das Gerät die Echtheit der Dokumente. „Müssen wir sie noch eingehender kontrollieren, dann kann es sein, dass die Papiere länger bei uns bleiben müssen, so Metzger-Adolf. Auch im Standesamt „werden wir verstärkt die Dokumente, wie Geburts- oder Heiratsurkunde genauer unter die Lupe nehmen“. Künftig können sich EU-Bürger und Drittstaatsangehörige nur noch im Bürgerbüro anmelden und nicht mehr in den Ortsverwaltungen wegen der intensiveren Prüfung.
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Ettlingen gewinnt bei SWR "Stadt Land Quiz" (04. Dezember 2019)

Brandblasen an den Fingern und wehe Rücken, doch die Gesichter strahlten: vier Stunden, nachdem Jens Hübschen vom SWR auf der Sternlesmarktbühne die Aufgabe bekannt gegeben hatte, präsentierten  die Bäckerinnen und Bäcker ihre Köstlichkeiten. Gewonnen!
Die Aufgabe für die Stadtpaten, Erbprinz-Hotelier Bernhard Zepf und Eveline Walter von der Pressestelle der Stadt, bestand darin, Kekse nach Rezepten aus acht Ländern, Spanien, Italien, Schweden, Finnland, Australien, Südafrika, Polen und Russland, zu backen und diese in landestypischer Kleidung zu präsentieren, garniert mit den Landesfahnen. „Nur eine Mütze reicht nicht!“, warnte Moderator Jens Hübschen, und so galt es, entsprechende Ensembles zusammenzustellen.
Bereits am Tag zuvor hatten die Frankenthaler in der Pfalz, gegen die Ettlingen antrat, ihre Aufgaben bravourös bewältigt, doch worin die Herausforderung bestand, darüber hielten natürlich alle dicht. „Vollgas“ war daher die Devise, und die Zeit war knapp: die Paten begaben sich spornstreichs in die „Weihnachtsbäckerei“, sprich: der SWR hatte die Küche der Bertha-von-Suttner-Schule ‚gebucht‘, auch die Rezepte stellte der Sender. Wie gut, dass Eveline Walter und Bernhard Zepf Dank der Erbprinzküche auf erstklassige Zutaten, vor allem aber auf ein erstklassiges Team von Bäckerinnen und Bäckern zurückgreifen konnten, private wie professionelle Teigkünstler rührten und kneteten die Zutaten für die russischen Gänsefüßchen, die italienischen Weihnachts-Cantuccini, die spanischen Mantecados, den schwedischen Jul-Kuchen, die finnischen Piparkakku, die australischen Känguru-Kekse, die südafrikanischen Soetkoekies sowie die polnischen Ciastka Kruche z Orzechami.
 
Im Hintergrund glühten im übertragenen Sinn die Telefondrähte, „was würden wir ohne Handys tun“, seufzte eine Helferin. Rasch waren die ersten Fahnen da, ein privater Unterstützer brachten Tüten mit authentischer afrikanischer Kleidung, dann kamen die Schlossfestspiele mit Armen voller Kostüme. Auf diese Weise konnten sich die Bäckerinnen und Bäcker, die mit den noch warmen, köstlichen Keksen angereist kamen, mühelos in Afrikanerinnen und Spanierinnen verwandeln, hinzu kamen noch weitere freiwillige „Models“.
Parallel war Jens Hübschen auf dem Weihnachtsmarkt unterwegs und stellte seine Fragen rund um weihnachtliches Brauchtum, Weihnachtslieder und Backrezepte und stieß dabei auf viele freundliche Kenner der Materie. „Wofür wir sonst einen halben Tag brauchen, schaffen wir hier auf dem Sternlesmarkt in zwei Stunden“, freute sich SWR-Regisseur Klaus Barber. Das entspannte Kamerateam tat ein Übriges, so dass am Ende alle sehr zufrieden waren, zumal Ettlingen, wenn auch knapp, den Sieg davontrug. Bleibt nur, allen Danke zu sagen, die so fleißig und unermüdlich mitgeholfen haben!
Die Sendung wird am Samstag, 21. Dezember, um 18.45 Uhr im „Dritten“ ausgestrahlt. Nicht verpassen!

Öffentliche Gemeinderatssitzung am Mittwoch, 27. November 2019, 17.30 Uhr (22. November 2019)

Die nächste öffentliche Gemeinderatssitzung findet am Mittwoch, 27. November, um 17.30 Uhr im Bürgersaal des Rathauses statt. Zu Beginn der Sitzung  ist eine Bürgerfragestunde anberaumt. Insgesamt 18 Tagesordnungspunkte werden im öffentlichen Teil beraten, eine ganze Reihe davon wurden bereits in den Ausschüssen öffentlich diskutiert: die Fortschreibung des Einzelhandelskonzepts 2010, die Durchführung des Planungswettbewerbs für den Kindergarten Kaserne/Nord, der Kauf der Container-Kita am Kapellenweg, die Fortschreibung des Flächennutzungsplans 2030 Wohnen und Gewerbe, die Fläche Oberer Haag Erweiterung betreffend, der Breitbandausbau (weiteres Vorgehen), die Gebührenkalkulation des Eigenbetriebs Abwasserbeseitigung, der Gutachterausschuss, die Altlastenbeseitigung bei künftigen Pflegeheim Schöllbronn, die Satzungsänderung der Vergnügungssteuer.
Hinzu kommen neu die Punkte Ausscheiden von Thomas Fedrow aus dem Gemeinderat der Stadt, eine Änderung der Verwaltungsstruktur (dabei geht es um den Geschäftskreis des Beigeordneten Bürgermeister Dr. Moritz Heidecker) und die mögliche Einrichtung einer neuen Personalstelle zur Steuerung der klimasschutzpolitischen Aktivitäten der Stadt Ettlingen. Zudem muss der Rat eine Entscheidung bezüglich der Kanalerneuerung in der Ludwig-Albert-Straße fällen und einen Auftrag für Reinigungsarbeiten in städtischen Gebäuden vergeben. Spendenannahmen, Bekanntgaben nichtöffentlich gefasster Beschlüsse, Sonstiges und Anfragen der Gemeinderäte beschließen den öffentlichen Teil. Die Unterlagen und Vorlagen sind wie immer im Ratsinformationssystem hier zu haben.

33. Sternlesmarkt –Noch länger Weihnachten in diesem Jahr (21. November 2019)

Bereits zum 33. Mal bietet die stilvoll geschmückte Ettlinger Altstadt einen wunderschönen Rahmen für den Sternlesmarkt, mit dem man in diesem Jahr noch länger Weihnachten feiern kann. Denn nicht schon am 28., sondern erst am 29. Dezember 2019 endet er. Auf dem Sternlesmarkt komme eigentlich alles zusammen, was man mit Weihnachten verbinde, dass er im Herzen der Stadt sei, die gute Mischung an Kunsthandwerk und gastronomischem Angebot und das tolle Kulturprogramm, hob Oberbürgermeister Johannes Arnold beim Pressegespräch im Rathaus mit Blick auf Kulturamtsleiter Dr. Robert Determann heraus. "Bereits jetzt schon verabreden sich die Menschen via Facebook auf em Sternlesmarkt" ließ der OB wissen. 40 Stände, ein Kinderkarussell und eine Kinderbahn laden auf den Marktplatz und den Neuen Markt ein. Die Sternlesbühne entrollt jeden Tag aufs Neue einen Klangteppich von traditionellem Liedgut bis hin zu rockigen Tönen, merkte Kulturamtsleiter Dr. Determann. Was Hände alles fertigen können, kann man in den sieben Sternschnuppenhütten erleben, dort wechselt fast jeden Tag das Angebot.   Am 6. Dezember 2019 zu Nikolaus, sind sie um 17 Uhr eingeladen, am großen Laternenumzug mit dem Nikolaus begleitet von Musik vom Schlossplatz durch die festlich beleuchtete Altstadt bis zurück zum Schlosshof teilzunehmen. Anschließend wird der Nikolaus alle Kinder mit einer kleinen Überraschung beschenken.   Der richtige Ort, um im Trubel innezuhalten ist die traditionelle Weihnachtskrippe. Mit der kunstvoll geschnitzten Darstellung der Heiligen Familie des Holzbildhauers Rudi Bannwarth aus Ettlingenweier steht sie direkt neben dem großen, beleuchteten Tannenbaum auf dem Marktplatz. Am Wochenende, 14. und 15. Dezember 2019 jeweils von 14 bis 18 Uhr findet man neben der Martins-kirche an der Alb die lebendige Krippe. Die Szenerie zeigt, was sich vor 2.000 Jahren im Stall von Bethlehem zugetragen haben mag. Die evangelische Kirchengemeinde wird Andachten halten, Gedichte und Geschichten aus der Weihnachtszeit vortragen. Offiziell wird der Sternlesmarkt am 28. November 2019 um 12 Uhr eröffnet. Für die Kleinen Besucher gibt es süße „Sternchen“.   Wer seine Schritte zum Schloss lenkt, wird davor automatisch stehen bleiben. Denn dort wird vom 1. bis 24. Dezember 2019 jeden Tag ab 17 Uhr ein „Türchen“ des großen Adventskalenders geöffnet, in diesem Jahr gestaltet von Schülern und Schülerinnen des Eichendorff Gymnaisums. Die Öffnungszeiten des Sternlesmarktes sind täglich von 11 bis 21 Uhr, am 24.12. von 11 bis 14 Uhr, am 25. Dezember 2019  bleibt der Markt geschlossen. Weitere Informationen bei der Stadtinformation Tel. 0 72 43/1 01 – 380 und auf www.sternlesmarkt-ettlingen.de .
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kvv.nextbike und MyShuttle für die letzte „Meile“ (15. November 2019)

Es ist oft der letzte Kilometer, der einen manchmal zögern lässt, in die Straßenbahn oder in den Bus einzusteigen. Genau hier setzt kvv.next bike an genau und der on-demand-Service MyShuttle. Die Statistik von nextbike der zurückliegenden fünf Monate bestätigt genau den Ansatz, für die letzte Meile eine Alternative zum Auto zu schaffen. Von den 906 Ausleihen seit dem Start Ende Juni wurde 775mal das rote Radel für eine Kurzstrecke zwischen den Ettlinger Vermietstationen genutzt, eine Quote von über 88 Prozent. „Ein Spitzenwert“, hob denn Onur Semerci, Projektleiter bei nextbike heraus. Oberbürgermeister Johannes Arnold merkte an, es freue ihn, dass dieses Radverleihsystem als ein weiterer Mosaikstein innerhalb unseres umweltfreundlichen Mobilitätsangebotes so gut angenommen werde. Anlass für ihn, die nextbike Stationen auszudehnen. Bislang gibt es drei Standorte in Ettlingen am Bahnhof Ettlingen-West, am Wasen und am Stadtbahnhof (auch als Holzbahnhof bezeichnet). Künftig sollen es elf Stationen geben und 44 Mieträder, angedacht sind u.a. die Stadtwerke, das nördliche Industriegebiet und die Mühlenstraße.   Die stärkste Nutzung von kvv.nextbike ist übrigens donnerstags von 17 bis 18 Uhr. Klimaschutzmanager Dieter Prosik vermutet, dass viele Pendler noch schnell einkaufen fahren. Um das Angebot auf 44 Mieträder zu erhöhen, darunter auch Leihlastenräder, „benötigten wir die Zustimmung des Gemeinderates“, so der OB. Die Kosten würden bei rund 17 000 Euro liegen, die wir mit auf die Nachschubliste des Haushaltes 2020 in den Gemeinderat nehmen. Bislang zahlt die Stadt für die drei Standorte und die zwölf Räder 6 000 Euro. „Mit den Lastenrädern würden wir nicht nur ein attraktives Angebot für Familien mit Kindern schaffen, sondern auch eine Lösung anbieten, wenn jemand einen größeren Einkauf unternehmen möchte. Und wie funktioniert nun die Ausleihe . Zunächst muss man sich kostenlos registrieren, sei es über www.kvv-nextbike.de , oder über die nextbike-App. Danach sieht man per App die Standorte der Räder. Die nextbike-App gibt es kostenfrei im Google Play Store und bei iTunes. Wenn man sein Radel ausgewählt und gebucht hat, wird es automatisch freigeschaltet. Die Abrechnung erfolgt per Kreditkarte, Paypal oder Bankeinzug. Abo-Kunden des KVV bezahlen statt eines Jahrestarifs von 48 Euro nur 39 Euro und die ersten 30 Minuten bei jeder Fahrt ist für diese Kunden kostenlos. Alle anderen Radler zahlen für eine halbstündige Ausleihe einen Euro. Bei einer Ausleihe von mehr als viereinhalb Stunden wird ein Tagessatz von neun Euro berechnet.
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