Pressemitteilungen

Verlängert bis 27. Juni: Karl Hofer - Bilder spröder Schönheit (09. April 2021)

Dank der guten Kooperation mit der Kunsthalle Karlsruhe konnte das Ettlinger Museum seine Ausstellung Karl Hofer – Bilder spröder Schönheit bis zum 27. Juni verlängern. Der Kunstgenuss wird mit den Sonder- und Dauerausstellungen der Städtischen Galerie auf hohem Niveau gepflegt. In der Ausstellung, die leider nur digital unter www.museum-ettlingen.de zu betrachten ist,  werden rund 100 repräsentative Gemälde und Grafiken Karl Hofers, einem Vertreter der klassischen Moderne gezeigt. Persönliche Statements begleiten die ausgestellten Werke und ermöglichen eine Begegnung mit dem Menschen und Künstler Karl Hofer. Neben Landschaften und Stillleben galt vor allem der menschlichen Figur in ihrer stillen, spröden Schönheit sein künstlerisches Interesse.

Corona-Schnelltest-Möglichkeiten in Ettlingen (07. April 2021)

Seit Mitte März dürfen sich alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt einmal die Woche kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Nicht testen lassen darf sich, wer
-Symptome aufweist wie Fieber, Halsschmerzen, Husten. In diesem Fall bitte an den Hausarzt wenden.
-Konktaktpersonen einer positiv getesteten Person. Auch dann bitte an den Hausarzt wenden.
-Kinder unter 6 Jahren.

Grundsätzlich gilt: unbedingt ein Ausweisdokument (Personalausweis, Reisepass, Führerschein) mitbringen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Schulen und KiTas müssen den Berechtigungsschein vorzeigen.
Überall dort, wo man sich spontan testen lassen kann, sollte man sich auf Wartezeiten einstellen.
 
Alle Infos sowie Links zu den Online-Terminvereinbarungen auch unter www.ettlingen.de/coronaschnelltest.

dm-Testzentrum im Schloss/Musensaal (Eingang Nord), Terminbuchung unter www.dm.de/corona-schnelltest-zentren.
Mitbringen: Terminbestätigung und gültigen Ausweis. Die Tests finden montags bis samstags von 9 bis 16.30 Uhr statt, das Ergebnis wird per E-Mail übermittelt.

 
Testzentrum Albgauhalle (Middelkerker Straße 1-5)

Montags 9 bis 12 und 15 bis 17 Uhr;
dienstags 10 bis 14 Uhr;
mittwochs 15 bis 18 Uhr;
donnerstags 10 bis 14 Uhr;
freitags 9 bis 1 und 15 bis 18 Uhr;
samstags 10 bis 14 Uhr.
Termine können online unter www.ettlingen.de/coronaschnelltest vereinbart werden oder einfach vorbei kommen (außer mittwochs).
 
Testzentrum auf dem Gelände der ehemaligen Rheinland-Kaserne (Am Lindscharren 4-6)

- Öffnungszeiten: Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa-So 10-14 Uhr
- Online Terminvereinbarung: sonnenapotheke-krohmer.de/covid-tests.html oder auch ohne Termin möglich (Warteschlange)
- Kontakt: Mail: info@testzentrum-ettlingen.de, Tel: 07243 9391300
 
Testzentrum Pestalozzihalle (Odertalweg)
- Öffnungszeit einmalig am Donnerstag, 08.04.2021, von 15-17 Uhr
- Entweder ohne Termin vorbei kommen oder Online Terminvereinbarung
- Erweiterte Öffnungszeiten ab kommender Woche. Infos auf www.sibylla-apotheke.de (auch für Online Terminvereinbarung)
 
Teststellen am Stadtgarten und neben dem Rathaus (Sternlesmarkthütten)
- Öffnungszeit einmalig am Samstag, 10.04.2021, von 9-13 Uhr
- Entweder ohne Termin vorbeikommen oder Online-Terminvereinbarung
- Erweiterte Öffnungszeiten ab kommender Woche. Infos auf www.sibylla-apotheke.de (auch für Online Terminvereinbarung) und als Aushang an den Hütten.
 
Entenseeapotheke (Lindenweg 13)
- Tests nach telefonischer Terminvereinbarung (07243 4582)
 
Testcenter BCE Ettlingen - Runder Plom (Am Hardtwald 7)
- Öffnungszeiten Mo-Fr 7-14 Uhr
- Entweder ohne Termin vorbeikommen oder Online-Terminvereinbarung
- Informationen und Online-Terminvereinbarung: www.eisbaerapotheke.de
 
Testcenter First Floor (Nobelstr. 14)
- Öffnungszeiten Mo-Fr 7-16 Uhr und Sa 8-16 Uhr
- Entweder ohne Termin vorbeikommen oder Online-Terminvereinbarung
- Informationen und Online-Terminvereinbarung: www.eisbaerapotheke.de
 

Die Stadt Ettlingen wünscht Frohe Ostern! (01. April 2021)

Oberbürgermeister Arnold hat seinen Ostergruß unter die Überschrift "Osterhoffnung?" gestellt. Das zweite Osterfest in einem Lockdown wegen der Corona-Pandemie steht unter dem Motto "vieles wurde erreicht, eine weitere Wegstrecke liegt noch vor uns". Es lohnt sich, dran zu bleiben, so der OB, denn nur dann wird Ettlingen wieder das Einkaufs-, Gastronomie- und Kulturleben bieten können, das alle so schätzen.

Ettlingen bewegt sich: Schnelltestzentren werden eingerichtet, aktuell in der Albgauhalle, an verschiedenen Stellen in der Innenstadt, im Schloss, in Schulen und Kindergärten. In der Schlossgartenhalle wurden die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger geimpft, bald dürfen auch niedergelassene Ärzte impfen, "das Impftempo nimmt zu", so der OB, der einen Appell an die Bürgerschaft richtet: nicht nachlassen, denn dies wäre der falsche Weg. Die immer noch viel zu hohe Inzidenz in Ettlingen muss gesenkt werden, Infektionsketten müssen unterbunden werden. Nur so können die Hoffungen auf Öffnungsschritte für Einzelhandel, Gastronomie und Kultur umsetzbar werden.

"Machen Sie mit bei der Aktion 'Niedrige Inzidenz für mehr Möglichkeiten'. Nutzen Sie kostenlose Schnelltests (www.ettlingen.de/coronaschnelltest) in der Innenstadt, dem Schloss, bei Ihrem Arzt oder Apotheker. Lassen Sie sich impfen, so früh wie Termine zur Verfügung stehen. Halten Sie weiter die Abstands- und Hygieneregeln ein und tragen Sie die Maske über Nase und Mund. So werden wir am ehesten das Land davon überzeugen können, dass wir mit Sonderreglungen früher zu einer Art von Normalität zurückkehren können, als uns das der aktuelle Ausblick vermuten lässt.
Das ist die Osterhoffnung für unsere Stadt, die ich habe und die wir gemeinsam gestalten können. Und weil Ostern das Fest der Auferstehung, ein Fest der Hoffnung ist, lassen Sie uns aus dieser Botschaft Zuversicht und Kraft schöpfen, auf dass sie uns beim Überwinden der Pandemie helfen möge.
 
In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein „hoffnungsfrohes Ostern“ und - bleiben Sie gesund!", so Oberbürgermeister Johannes Arnold.
 
 

Verwaltung an Gründonnerstag geschlossen (31. März 2021)

Die Türen von Rathaus, städtischen Ämtern und GmbHs sowie die Pforten der Ortsverwaltungen bleiben am Gründonnerstag, 1. April, geschlossen. Die Notdienste sind wie gewohnt zu erreichen.

Spannendes und Unterhaltsames für drinnen und draußen: „Ich hätt´ da mal 'ne Idee“ – Kreativ und aktiv mit dem Museum (31. März 2021)

Gerade richtig zur Osterferienzeit, aber auch für danach bietet das Museum drei Ideen, um aktiv zu werden, für den Spaziergang an der frischen Luft, aber auch für den kreativen Zeitvertreib in der Wohnung.
I. Kunstspaziergänge
Ein Spaziergang durch Ettlingen wird zu einer Zeitreise durch 800 Jahre Kunst- und Kulturgeschichte. Über 100 Plastiken und Skulpturen, Brunnen, Denkmäler und viele historische Gebäude im städtischen Raum und den Parks warten darauf, entdeckt zu werden. Ein Open-Air-Museum, das an 7 Tagen der Woche geöffnet ist. Mit der "Kunstkarte" kann man selbstständig auf Entdeckungstour in Ettlingen gehen.
 
II. Familiensuchspiel "Von Drachen, Zungenbrechern und der Zeitmaschine"
Spaziergänge müssen nicht langweilig sein. Auf dieser Tour gibt es viel Verborgenes, Merkwürdiges und Lustiges zu entdecken, wenn man genau hinsieht auf der kleinen Entdeckertour durch Ettlingens Altstadt für Familien.
 
III. Kreativ-Sets
Für Künstler, Entdecker und Erfinder bietet die Kinderkunstschule des Museums Kreativ-sets an. Über click und collect können sie in der Stadtinformation unter 07243-101-380 bestellt werden.
Drei verschiedene Startpäckchen mit Material, Anleitung und Ideen stehen zur Auswahl. Besonders die Verwendung von Papier, Stoffresten, Drahtstücken und anderen alltäglichen Dingen, die in jedem Haushalt vorhanden sind, ist hier Ausgangspunkt für kreative Stunden. Benötigt wird noch etwas Kleber und ein paar Stifte oder Farben, dann kann’s losgehen.
Malen, Zeichnen und Collage - unterschiedliche Papier- und Pappstücke sind für dieses Thema gepackt. Dann sind weitere Fundorte gefragt: jeden Tag liegt etwas im Papierkorb – die Bäckertüte, der Briefumschlag, Einkaufszettel. Die unterschiedlichen   Papiere regen zu vielen neuen Mal-Ideen an.
Drahtkunstwerk – mit dem Startset könnt ihr loslegen mit Biegen und Zusammenbauen. Dann heißt es „weitersammeln“: Büroklammern, Blumendraht, Haarklammern… Viele kleine Objekte lassen sich verbinden und das Drahtobjekt kann sich immer weiter verändern.
Fantasiekostüm – sich zu verkleiden macht zu jeder Jahreszeit Spaß. hier entsteht mit einer Collage ein tolles Kostüm. Im Päckchen finden sich Materialien wie Stoff- und Leder-reste oder Federn. Eine gedruckte Figur kann damit nun beklebt, oder besser – verkleidet werden.
Zum Preis von 2 € pro Päckchen (5 € für alle drei) können die Kreativsets erworben werden.
 
Alle Flyer und Suchspiele gibt es als Download unter: www.museum-ettlingen.de und zum Mitnehmen vor der Tür zur Stadtinformation in einem Prospektständer.
 

Schnelltestmöglichkeit am Stadtgarten (30. März 2021)

In einer "Sternlesmarkthütte" am Stadtgarten bietet das Deutsche Rote Kreuz, kurz DRK, dankenswerterweise eine weitere Teststation an, neben der Albgauhalle (Online-Anmeldung und spontan, siehe hier: www.ettlingen.de/coronaschnelltest) und dem Musensaal (nur nach Online-Anmeldung unter www.dm.de/corona-schnelltest-zentren). Am Gründonnerstag kann man sich am Stadtgarten von 15 bis 18.30 Uhr und am Ostersamstag von 9 bis 12.30 Uhr testen lassen und zwar ohne Anmeldung. Einfach vorbeikommen. Das Ergebnis erhält man nach 20 Minuten in schriftlicher Form.

Auf den richtigen Schnitt kommt es an und auf die Saftwaage  (26. März 2021)

Gepflanzt ist schnell, wobei auch da muss man sorgfältig sein, sonst hat es ein junger Baum schwer richtig prächtig zu werden. Doch der Schnitt, der ist in der Tat eine Wissenschaft für sich. Nicht einfach mal schnell die Schere oder die Säge angesetzt und schwupp, war es dann doch der falsche Ast. Es ist wie beim Domino-Effekt, man muss sich immer darüber im Klaren sein, dass jedes Schneiden an dem einen Ast Konsequenzen für die anderen hat. Deshalb schauen sich die Azubis der Garten- und Friedhofsabteilung gemeinsam mit ihren versierten Kollegen von der Baumtruppe die Bäume auf den Jubiläumswiesen im Horbachtal und an der Carl-metz-Straße genau an.   Die „Jubiläumswiesen“ sind in den vergangenen drei Jahren durch Baumpaten entstanden, die in kurzer Zeit so viele Bäume spendeten, dass die beiden Flächen komplett belegt sind. Um die Streuobstwiesen zu erhalten, sind besonders die Schnitte zur Erziehung und Erhaltung der Obstbäume wichtig.  Beim Streuobst spielt weniger der Ertrag eine große Rolle, sondern vielmehr ein gesunder, langlebiger Kronenaufbau. Diese Schnittmaßnahmen werden auf den städtischen Obstwiesen von fachkundigen Gartenbaubetrieben und zum Teil von den Auszubildenden des Garten- und Landschaftsbaus des städtischen Baubetriebshofs durchgeführt. Ihr Blick wird gelenkt von der Obstbaumwartin Martina Domig und dem Gärtnermeister Andreas Müller. Ruhig erklären die beiden Profis das 1X1 des Schneidens, besonders in den ersten vier bis fünf Jahren ist es wichtig. Für das ungeübte Auge sieht es aus, als stünde nach dem Schnitt nur noch ein „dünnes“ Bäumlein mit 3 Ästen. Müller erklärt, heute dürfen die Äste hochkragend sein und nicht wie früher beim württembergischen Schnitt, da waren sie flach, damit man gut an das Obst kam. Doch die schwer tragenden Äste mussten in der Erntezeit immer mit dicken Balken abgestützt werden, weil sie sonst heruntergebrochen wären.   Streuobstwiesen sind ein prägender Teil der Ettlinger Kulturlandschaft, insbesondere im Bereich der Vorbergzone, und typische Landschaftselemente. Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts wussten die Ettlinger diese Schönheit auch touristisch zu vermarkten. Denn von Karlsruhe aus wurden Stadtbahnfahrten zur Kirschblüte nach Ettlingen angeboten, erinnerte die Leiterin des Garten- und Friedhofsabteilung Ingrid Lotterer. Heute kommt bei den Streuobstwiesen noch der Aspekt des Artenschutzes hinzu, da sie gleich einem Hochhaus auf mehreren Etagen Wohnungen für zahlreiche Insekten, Vögel und Kleintiere bieten. Wer da lebt, kann man auf dem Streuobstpfad nachlesen, den die Mitglieder des BUND in Ettlingen an der Jubiläumswiese am Ende des Horbachtals angelegt haben. Das Stadtbauamt unterhält als Bestandteil der städtischen Grünanlagen ca. 9,2 Hektar Streuobstwiesen im Stadtgebiet mit 2.445 Obstbäume verschiedener Gattungen und Arten, hob Marco Gremmelmaier von der Garten-Friedhofsabteilung heraus. Noch immer ist die Kirsche der häufigste Baum, der mit seiner weißen Blüte das Auge verwöhnt. Natürlich gibt es auch Walnuss und Apfelbäume, Birnen-, Zwetschgen- und Quittenbäume, die jedoch nicht so stark vertreten sind wie die Kirsche.   Selbst die versierten unter den Baumpflegern hören aufmerksam zu. Auch Simon Brusel ist konzentriert bei der Sache. Er hat Forstwirt gelernt und kennt sich an sich mit Bäumen aus, doch der Obstbaumschnitt ist schon nochmal was anderes. Die Leitäste sind wichtig, die gilt es zu stärken, merkt Luis Neff an und erntet ein Kopfnicken von Gremmelmaier, der selbst Gärtnermeister ist, aber nun mehr im Büro tätig ist. Und wenn möglich, in der Mitte anfangen, ruft Herr Müller dem „Grünnachwuchs“ zu. Auf jeden Fall sich Zeit lassen, sei wichtig und am Ende einen Schritt zurücktreten für einen sauberen Schnitt für die abschließende Saftwaage. Mit Argusauge verfolgt auch Bürgermeister Dr. Moritz Heidecker den Pflanzschnitt, denn einer der Jubiläumsbäume ist seiner, merkt er lachend an. Viele Hände sind erforderlich, um diese wertvolle Kulturlandschaft am Leben zu erhalten, betonte Dr. Heidecker. Er dankte deshalb den Mitarbeitern/-innen, aber auch ganz besonders den Mitgliedern der örtlichen Obst- und Gartenbauvereinen, der Streuobstinitiative e. V., sowie den Privatleuten, die ihre Grundstücke als Streuobstwiesen pflegen.     Und zum Abschluss gab Frau Domig nicht nur den Azubis mit auf den Weg, „es braucht Mut, wenn man zum ersten Mal alleine am Baum ist“. Deshalb sei es so wichtig, das Schneiden mehrfach unter Anleitung zu üben. Die Obst- und Gartenbauvereine, aber auch die Streuobstinitiative bieten immer wieder Schnittkurse an.   Weitere Infos Obst- und Gartenbauverein Schöllbronn, Email: info@ogv-schoellbronn.de Obst- und Gartenbauverein Oberweier 07243 93159 Streuobstinitiative KA e. V., Tel.: 07251-972123, Email: info@streuobstinitiative.de BUND, Email: bund.ettlingen@bund.de NABU, Tel.: 0721-36060, Email: info@nabu-kreisverband-karlsruhe.de Bezirksverein Albgau für Obstbau, Garten und Landschaft e.V. Ettlingen,  E-Mail: gb.waizenegger@gmx.de Bienenzüchterverein Ettlingen und Albgau e. V., Email: imker-ea@web.de  
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Einen romantischen Filmabend unter Kastanien (25. März 2021)

Kinderkunstschule des Museums feiert Zehnjähriges (24. März 2021)

 „KIM – Kinder im Museum“ hießen die ersten museumspädagogischen Aktionen im Schloss in den 1980er Jahren. Mussten für Malaktionen in dieser Zeit noch Tische in den Ausstellungsflur gestellt werden, konnte einige Jahre später schon ein kleiner Malraum dafür genutzt werden.
Einem Gemeinderatsbeschluss von 2009 zum Ausbau der bestehenden Kreativangebote im Sinne einer Kinderkunstschule folgte die konsequente Weiterentwicklung dieses Bereiches durch Anne Brunner-Determann, Museumspädagogin des Hauses.
Beste Voraussetzungen, um richtig loslegen zu können, entstanden durch das Freiwerden eines großen Raumes neben der Städtischen Galerie. Mit dessen Einrichtung als Werkstatt wurde ein viel umfangreicheres Kursprogramm möglich. 2011 startete die neue Kinderkunstschule mit einem 14 Kurse umfassenden Programm für das erste Halbjahr.
Die Riesenblumenbilder haben mir am besten gefallen. Da waren die Blumen wie Ringe gemalt und das haben wir dann auch so gemacht.“ (Zitat aus einem Kursinterview)
Die Kinder im Ettlinger Museum werden zu neugierigen Entdeckern und schulen dadurch ihre Wahrnehmung. Sie tauschen sich mit den anderen in der Gruppe aus, lernen aufeinander einzugehen und kreativ zu denken.
Ausstellungen mit Kunst, zu Regional- und Kulturgeschichte und das Schloss als ästhetischen Erfahrungsraum intensiv zu erschießen, bedeutet, die Bildungsaufgabe des Museums gerade für die jüngsten Besucher umzusetzen.
„Hier sehen die Bilder alle verschieden aus, jeder macht sein eigenes, obwohl wir das gleiche Thema haben.“ (Zitat aus einem Kursinterview)
Das Erlebte und die Fülle der eigenen Ideen künstlerisch–praktisch umzusetzen, macht den wichtigsten Teil des ästhetischen Gesamtkonzeptes der Kunstschule aus. Die Kinder malen, formen, gestalten, experimentieren und lernen dabei ein großes Spektrum an Materialien und Techniken kennen. Es gibt Herausforderungen, vorsichtiges Herantasten an ein Thema oder spontanes Freiwerden künstlerischer Energie, die in den kaum zu bremsenden Pinsel fließt. Individualität der Künstlerinnen und Künstler wird gefördert, ihre Kunstwerke positiv bewertet.
Unterschiedliche Zeitmodelle mit langfristigen Jahreskursen, einzelnen oder mehrtägigen Workshops und Ferienprogrammen bieten eine flexible Auswahl.
„Es ist so abwechslungsreich hier und man kann seiner Fantasie freien Lauf lassen, sogar eine behaarte Uhr machen.“ (Thema Collage, Zitat aus einem Kursinterview)
Seit 2011 entwickelten sich die Jahreswerkstätten zum beliebtesten Kursangebot. Waren zunächst je ein Kurs für 5 – 7-jährige und 8 – 12-jährige Kinder im Programm, wurden sie wegen hoher Nachfrage immer mehr erweitert. Seit 2017 bietet das Museum 6 Jahreskurse. Mit bis zu 10 Kindern in einer Gruppe ist eine effektive Arbeit sehr gut möglich. In der Regel trifft man sich zweimal im Monat in der vertrauten Gruppe zum Malen, Zeichnen, Formen und Bauen. 2016 eroberten sogar die 2 – 4-jährigen „Kritzelkids“ die Kunstwerkstatt, selbstredend in Begleitung einer Erwachsenen Person. An niedriger Staffelei können sie malen und kritzeln, Farbe über Malstraßen aus Papier auf dem Boden führen oder plastisch formen.
 
Zum zehnten Geburtstag erscheint ein besonderes Jahresprogramm von April - Dezember, das wegen der anhaltenden Pandemie entsprechend der Situation jeweils angepasst wird (Hygienemaßnahmen, Sicherheitsabstand und Teilnehmerzahl).
Angeboten werden mehr Workshops bis Ende des Jahres, Malexkursionen in die Stadtteile, In- und Outdoor Ferienkurse im Sommer, beliebte Highlights bisheriger Kursprogramme und eine „Geburtstagsfeier“ als Familientag.
10 Jahre – 10 Aktionen
Familientag am Sonntag, 9. Mai von 14 – 18 Uhr
10 x neugierig sein, aktiv und kreativ werden, Kunst entdecken, das Schloss erkunden
Ausgerüstet mit einem „Kreativ-Kit“ (Tourplan, Stiften etc., hygienisch verpackt) führt der Parcours für die Familienteams zu 10 Stationen mit kleinen Kunstaktionen und lustigen Aufgaben. Das Ganze ist so kurz getaktet, dass ein zeitversetzter Ablauf mit Kleingruppen möglich ist.
Der Eintritt ist an diesem Tag frei und wer in seinem „Kreativ-Kit“ die Schlossfledermaus findet, kann die Teilnahme an einem Kurs gewinnen.
In den Jahreswerkstätten von April bis Juli sind durch die besondere Corona-Situation nur Kleingruppen möglich. Für einen Einstieg zu einem späteren Zeitpunkt nimmt das Museum gerne Vormerkungen auf.
 
Das Programmheft kann ab 23. März vor den Eingängen der Stadtinformation und des Museums abgeholt, ab sofort per email zugesendet oder  link abgerufen werden. Information und Beratung im Museum:  Tel. 07243/101471.

Rolle als Bildungseinrichtung wird immer wichtiger (23. März 2021)

Trotz des zurückliegenden mehr als turbulenten Jahres durch die Corona-Pandemie zeigt das Zahlenwerk, das Bibliothek Leiterin Christine Kratschmann mit ihrer Stellvertreterin Bettina Haberstroh am Donnerstag vergangener Woche im Beisein von Oberbürgermeister Johannes Arnold vorstellte, kein schlechtes Ergebnis. Gerade mal elf Prozent geringer ist die Gesamtausleihe der Medien, die bei 242 949 liegt, 2019 lag sie bei 274 956. Frau Kratschmann führte das zum einen darauf zurück, dass wir als erste Einrichtung wieder öffnen durften, und zum anderen auf den kontaktlosen Bestell- und Abholservice. So konnten die Leser auch während der Schließzeit mit Literatur versorgt werden. Al wir nach rund sieben Wochen wieder unsere Türen öffneten, haben wir nur positive Rückmeldungen erhalten. Sicher ein Besuch in der Bibliothek ist durch nichts zu ersetzen, aber die Möglichkeit, sich entweder Bücher auf sein Tolino zu laden oder Hörbücher via Smartphone zu hören oder sich eben einen gut gefüllten roten Stoffbeutel mit Büchern abzuholen, ist eine gute Alternative, die unsere Kundschaft sehr zu schätzen wusste. Selbstredend bedeutet dieses Packen der Büchertaschen nach dem Eingang der Bestellungen, 360 waren es insgesamt, einen enormen Zeitaufwand für uns, doch die vielen guten Rückmeldungen spornten uns an. Und wir sind auch als Team in dieser schwierigen Zeit zusammengewachsen. Dennoch hatte die Bibliothek 210 Öffnungstage, von denen 52 der Büchertempel ohne Zugangsbeschränkungen offenstand.Doch die Bestellungen gehen weiter, alleine im Januar hatten wir schon 380 an der Zahl. Ach ja und mit 2 weiteren Rekorden konnte Kratschmann aufwarten. Kurz vor der Schließung im März und dann im Dezember lag die Tagesausleihe jeweils bei über 2 500 Medien. Für Kratschmann und Haberstroth ein mehr als eindeutiges Indiz, das Buch lebt und wir werden fürderhin alles für die Leseförderung tun. Denn während CDs und Nonbook Medien weniger in die heimischen Geräte wanderten, stieg die Ausleihe bei den Printmedien und bei Onleihe-verbund geht die Kurve gleichfalls steil nach oben. Unter den 21 Bibliotheken dieses Verbundes liegt Ettlingen meist auf den ganz vorderen Rängen. 2020 waren es 41 336 Entleihungen für Ettlingen und damit das beste Ausleihergebnis. Die Gesamtausleihe lag bei 307 347 auch hier ein Zuwachs von 26 Prozent. Für unverfälschten Informationsfluss sorgen die digitalen Nachschlagewerke und Schülerhilfen, die weidlich von Berufstätigen aber auch von Schülern genutzt werden. Gerade für die letztgenannten gab es vergangenes Jahr weniger Führungen und damit 700 Kinder weniger aus den Grundschulklassen, die unsere Einrichtungen nicht besuchen konnten. Doch trotz Corona hat sich das Team einiges an Veranstaltungen einfallen lassen. Vom Disney-Aktionstag über ein Buchcasting Der ersten Satz, bis hin zum Photowettbewerb für die Kinder, bei dem es um Gesichtersuche auf Gebäudefassaden oder auf Baumrinden ging. Klar im Sommer folgte die Lesechallenge mit 25 Aufgaben durch die man 25 Bücher kennen lernen konnte, auf spielerische Art. Manch positives brachte die Pandemie. Wir konnten uns endlich um unseren Katalog kümmern, um die Homepage und auch darum, dass man jetzt seine jahresgebühr für den leseausweis online bezahlen kann.Für die Kleinen gibt es Tigerbooks, vergleichbar mit der Onleihe, nur kann man sich hier was vorlesen lassen oder spielen. Den Service einer Erinnerungsmail für Fälligkeitsdaten werden einige Kunden zu schätzen zu wissen. Eigentlich hätte bald der Umbau der Bibliothek in Angriff genommen werden sollen, nach über 30 Jahren kein Luxus, besonders was die Elektrik betrifft, aber auch die Rückzugsräume, die einfach vermehrt fehlen, weil die Bibliothek für vielen ein Ort der Begegnung, der Inspiration, aber auch des Lernens und Arbeitens ist. Wir haben hier als Team gute Lösungen gefunden. Nämlich durch Ausmisten und Bestandsreduktion die Regale so neu zu ordnen, dass es „freie Flächen“ gibt. OB Arnold unterstrich, das Regierungspräsidium hat in seiner Genehmigung zu unserem Haushalt 2021 in aller Deutlich drauf hingewiesen, unsere Vorhaben streng unter die Lupe zu nehmen. Einen neuen Anstrich erhält der Innenraum.Im Juni und im Herbst plant das Bibliotheksteam im übrigen Veranstaltungen, wenn es natürlich geht vor Ort, wenn nicht dann digital, wir müssen mit großer Flexibilität reagieren. Bei den Landesliteraturtagen werden Veranstaltungen mit kleinerem Format im Büchertempel stattfinden, ließ Kratschmann wissen. Da das Lese-Bingo so gut ankam, wird es auch 2021 eine Neuauflage geben. Für alle Statistiker unter den Lesern. 2020 waren es 4251 aktive Leser, sonst sind es 5215, davon 2365 Erwachsene und 1815 Kinder und Jugendliche. Auch bei den Neuanmeldungen gab es Corona bedingt einen Rückgang, statt über 1000 wie 2019 waren es „nur“ 704, darunter 404 Kinder. Sie werden, die Kinder und Jugendlichen ganz besonders bei der Bibliothek im Mittelpunkt stehen, besonders ihre Medienbildung und den kompetenten und kritischen Umgang mit digitalen Medien. Weitere Infos siehe unter der Rubrik „Stadtbibliothek“ im Amtsblatt oder unter<a data-pburl="http://www.stadtbibliothek-ettlingen.de" data-pbtarget="new" title="www.stadtbibliothek-ettlingen.de." href="http://www.stadtbibliothek-ettlingen.de" data-pbtype="web" data-mce-href="http://www.stadtbibliothek-ettlingen.de">www.stadtbibliothek-ettlingen.de</a>. 
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dm-Teststation im Schloss nimmt morgen die Arbeit auf/Weitere Teststationen kommen (23. März 2021)

Ab Mittwoch, 24. März, kann man sich einmal pro Woche kostenlos per Schnelltest in einer Teststation im Musensaal des Schlosses (Zugang über das Foyer, Eingang Nord), auf das Corona-Virus testen lassen. „Ich bedanke mich im Namen der Bürgerinnen und Bürger Ettlingens bei dm“, so Oberbürgermeister Johannes Arnold; die Drogeriekette hatte sich bereit erklärt, in Ettlingen ein Schnelltestzentrum aufzubauen, das dritte in Baden-Württemberg.
 
Für die kostenlosen Corona-Schnelltests im Schloss, die erstmals am Mittwoch, 24. März, ab ca. 13.30 Uhr, und dann täglich montags bis samstags von 9 bis 16.30 Uhr angeboten werden, ist eine online-Terminvereinbarung notwendig unter www.dm.de/corona-schnelltest-zentren.
Bitte beachten: die Terminvereinbarung via dm-Website ist erst ab Mittwoch möglich.
 
Auch wichtig: zum vereinbarten Termin die Terminbestätigung und ein gültiges Ausweisdokument mitbringen. 15 bis 20 Minuten nach dem Abstrich erhält man das zertifizierte Testergebnis per E-Mail.
 
 
„Wir gehen von einer starken Nachfrage aus, vor allem dann, wenn festgelegt werden sollte, dass Gastronomie und Einzelhandel nur für getestete Gäste und Kundschaft öffnen dürfen“, so OB Arnold. Deshalb plant die Stadt, weitere Schnelltestzentren zu etablieren, kündigte der OB an.
 
 
Ziel ist es, die Lockerungen, seien sie geplant oder bereits in Kraft, zu halten und Rückschritte zu vermeiden.

Impfangebot für Ettlinger Senioren/-innen Ü 80 (23. März 2021)

Impfangebot für Frauen und Männer, die in Ettlingen wohnen und das 80. Lebensjahr vollendet haben, sich impfen lassen wollen und noch keinen Impftermin gebucht oder erhalten haben, können Sie sich unter 07243 101 454 am Mittwoch, 24. März, von 9 und 12 Uhr sowie von 13 bis 15.30 Uhr anmelden, denn es sind noch einige Impfdosen verfügbar. Die Impfung findet in der Schlossgartenhalle statt.
 
Es sind mehrere Apparate freigeschaltet, dennoch kann es zu Wartezeiten oder belegten Leitungen kommen.
Den Impftermin erhalten Sie bis Ende März schriftlich von der Stadt.
 
Bitte rufen Sie nur an, wenn Sie tatsächlich das 80.  Lebensjahr vollendet haben, da die Stadt Ettlingen von diesen Vorgaben der Landesregierung für den Einsatz der mobilen Impfteams nicht abweichen darf.

Öffentliche Gemeinderatssitzung am Mittwoch, 24. März, 17.30 Uhr (23. März 2021)

Für Mittwoch, 24. März, 17.30 Uhr ist in der Stadthalle, Friedrichstraße, eine öffentliche Gemeinderatssitzung geplant. Zwölf Tagesordnungspunkte umfasst die Agenda, ein Teil davon wurde kürzlich bereits öffentlich vorberaten: Die Erneuerung der Eisenbahnunterführung Beierbach ("Hecken- oder Kirchwegle"); die Aufstellung des Bebauungsplans "Nördlich der Seestraße II"; der "Ettlinger Weg" zur Belebung der Innenstadt, des Handels und der Gastronomie nach dem Lockdown. Darüber hinaus befasst sich der Rat mit einer Gebührenbefreiung für die Erteilung einer Sondernutzungserlaubnis für das Aufstellen von Tischen, Stühlen, Sonnenschirmen sowie Warenauslagen für Gastronomie und Handel für das Jahr 2021. Der Gemeinderat vergibt sowohl die Instandsetzungsarbeiten für den Straßenbau als auch für den Kanalbau und die Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Ettlingen mit Abteilungen bedarf einer Aktualisierung. Für den Kauf von Einsatzjacken für die Wehr muss eine Übertragung von Haushaltsmitteln vom Gemeinderat genehmigt werden. Spenden, Bekanntgaben und Anfragen der Gemeinderäte runden die öffentliche Sitzung wie gewohnt ab. Alle Unterlagen und Vorlagen finden sich wie gewohnt im Bürgerportal auf der Website der Stadt oder unter diesem Link.   

Pressemitteilung des Landkreises: Kreisimpfzentren Bruchsal-Heidelsheim und Sulzfeld setzen Impfungen mit AstraZeneca fort (19. März 2021)

Vereinbarte Impftermine können ab Freitagmorgen 19. März wieder wahrgenommen werden  - Die zwischen Montag und Donnerstag entfallenen Termine gelten jeweils eine Woche später

Der Kreis Karlsruhe teilt aktuell mit: Nach der Empfehlung der Europäischen Arzneimittelagentur EMA, den Impfstoff von AstraZeneca weiterhin zu verimpfen, und der Aufhebung des seit Montagnachmittag verhängten
Impfstopps durch den Bundesgesundheitsminister werden die Impfungen mit dem Impfstoff von AstraZeneca an den beiden Kreisimpfzentren in Bruchsal-Heidelsheim und Sulzfeld ab Freitag, 19.
März um 09.00 Uhr wieder fortgesetzt. Bereits erteilte Absagen sind damit hinfällig.
Allen Impfberechtigten, deren Impftermin im Zeitraum zwischen Montag, 15., und Donnerstag, 18. März, lag und damit entfallen ist, wird angeboten, die Impfung genau eine Woche später zur selben Uhrzeit
nachzuholen. Sollte der genaue Termin sieben Tage später nicht möglich sein, kann man nächste Woche dennoch an das Impfzentrum kommen, mit Wartezeiten ist dann aber zu rechnen. In jedem Falle muss aber ein Nachweis für den entfallenen Impftermin vorgelegt werden.