Katastrophenschutz

Ein Unglück kündigt sich in den seltensten Fällen an und tritt meinst dann ein, wenn niemand darauf vorbereitet ist. Naturgefahren, technologische Katastrophen sowie soziale politische Risiken können große Teile der Bevölkerung bedrohen. Durch das Schadensereignis können z. B. die Strom- und Wasserversorgung unterbrochen sein. Bei großen Schadensereignissen sind in der Regel immer auch Sach- und Vermögenswerte betroffen. Um Schäden im Ernstfall so weit wie möglich minimieren zu können, muss die betroffene Bevölkerung rechtzeitig gewarnt und informiert werden.

Die Entscheidung, ob eine Katastrophe vorliegt und ob Katastrophenalarm auszulösen ist, treffen die zuständigen Katastrophenschutzbehörden. Für Ettlingen ist das Landratsamt Karlsruhe als Untere Katastrophenschutzbehörde zuständig.

Was ist eine Katastrophe?

Was ist eine Katastrophe?

Eine Katastrophe ist ein Geschehen, bei dem Leben oder Gesundheit einer Vielzahl von Menschen oder die natürlichen Lebensgrundlagen oder bedeutende Sachwerte in so ungewöhnlichem Ausmaß gefährdet oder geschädigt werden, dass die Gefahr nur abgewehrt oder die Störung nur unterbunden und beseitigt werden kann, wenn die im Katastrophenschutz mitwirkenden Behörden, Organisationen und Einrichtungen unter einheitlicher Führung und Leitung durch die Katastrophenschutzbehörde zur Gefahrenabwehr tätig werden.

Quelle: www.bbk.bund.de

Ettlinger Sirenenwarnsystem

Ettlinger Sirenenwarnsystem

In Ettlingen wurde im August 2020 ein Sirenennetz, bestehend aus 19 elektronischen Sirenen, installiert.  

Die Warnung der Bevölkerung besteht aus zwei Phasen: 

Phase 1: Weckfunktion  

Phase 2: Informationsfunktion 

Das Sirenennetz übernimmt die Weckfunktion. Die Alarmierung der Sirenen soll auf Radiodurchsagen oder sonstige Informationsquellen (etwa die Notfall-Informations- und Nachrichten-App, kurz "NINA-App" oder Mitteilungen im Internet) aufmerksam machen.

So kann sich die Bevölkerung über ein Netzwerk an Medien über den Umfang und den voraussichtlichen Verlauf eines Schadensereignisses informieren und erhalten gleichzeitig Verhaltensempfehlungen, um rechtzeitig Selbstschutzmaßnahmen ergreifen zu können (Informationsphase).

Informationsblatt zum Ettlinger Sirenenwarnsystem (Link) (1,298 MB)

Notfallvorsorge - was können Sie tun?

Notfallvorsorge - was können Sie tun?


Ist ein Not­fall erst ein­ge­tre­ten, ist es für Vor­sor­ge­maß­nah­men meist zu spät. Wenn es brennt, müs­sen Sie so­fort rea­gie­ren. Wenn Sie und Ih­re Fa­mi­lie eva­ku­iert wer­den müs­sen, kön­nen Sie nicht erst be­gin­nen, Ihr Not­ge­päck zu pa­cken. Wenn der Strom für Ta­ge aus­fällt, soll­ten Sie ei­nen Not­vor­rat im Haus ha­ben.

Die Corona-Krise hat uns gezeigt, dass nur ein geringer Teil der Bevölkerung ausreichend Nahrungsmittel und Hygieneartikel zuhause vorrätig hat. Im Februar 2020 hat sich laut Statistischem Bundesamt ein Trend zum Hamstern bestimmter Produkte abgezeichnet. Zu diesem Zeitpunkt stiegen die Absatzzahlen ausgewählter Lebensmittel und Hygieneartikel zum ersten Mal merklich. Die Verkaufszahlen für Mehl, Seife und Nudeln verdoppelten sich plötzlich. Die Nachfrage nach Desinfektionsmitteln stieg auf mehr als das Achtfache des üblichen Niveaus.

Jede Person sollte daher zuhause einen Grundvorrat an haltbaren Lebensmitteln und Hygieneartikeln haben. Das Ziel muss sein, 14 Tage ohne Einkaufen überstehen zu können.

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