Von Fonk und Florian und dem Flitzpiepe 3 000

Das Bild zeigt Regina Jäkel beim Vorlesesommer in der Stadtbibliothek.

Ihre Entertainementqualitäten könnte Regina Jäckel, Bibliotheksmitarbeiterin so richtig ausleben mit dem mehr als bekannte Spiel 1, 2 oder 3, wenn Ihr richtig steht, zeigt Euch, wenn das Licht angeht.
Und was wussten die Vorlesesommerzuhörerkinder nicht alles, wie viele Planeten unser Sonnensystem hat, wie lange Sonnenstrahlen brauchen, bis sie auf der Erde sind und klar wussten sie natürlich auch die Antworten zu Fonk, Florian und seiner Flitzpiepe 3000.
Über 15 Kinder genossen den Auftakt des Vorlesesommers, der in diesem Jahr unter dem Motto steht „Zuhause auf Entdeckungsreise, wir bekommen Besuch“ und zwar außerirdischen Besuch, das deuten die Buchtitel und noch mehr die zwei grünen Vulkanier an, die an der Wand lehnen mit ihrem besonderen Handgruß.

Nachdem jeder seinen Stempel im Reisepass hatte, sie sind der Beweis, dass man an allen Donnerstagen beim Vorlesesommer gewesen ist, um als Vorlesekönig oder –Königin gezogen zu werden, ging es los mit Tobias Goldfarbs Fonk – Geheimagent aus dem All“.
Tja Geburtstag in den Schulferien zu haben ist echt blöde, doch Florians Mutter hat natürlich eine Party organisiert und dazu Carlotta Flos Freundin und auch den „blöden“ Boris, der sich als gar nicht so blöde erweist, eingeladen. Doch bevor das Fest steigt, entdeckt Flo im Apfelbaum eine Dose mit der Aufschrift Läkere Käxe, aus der ein blauer Wellensittich aussteigt, der nicht nur Türülülülü singen, sondern auch sprechen kann und Gummibärchen liebt. Er ist ein außerirdischer Geheimagent mit einer großen Mission. Er muss herausfinden, ob die Menschen gut oder böse sind. Aus dem „Menschen, Makrelen und Maccaroni“–Buch weiß er schon einiges über diese Erdlinge.
Doch zunächst geht es mit Flos Partygästen raus ins Wilde Land, wo Knut Kochenbrecher der alte Pirat dereinst ein Schatz vergraben hat. Doch um den Goldschatz geht es alsbald gar nicht mehr, der eigentliche Schatz ist das Wilde Land, das bebaut werden soll.

Wie die drei Menschlinge mit dem „Alien“-Fonk dieses Stück wilde Natur retten, das ist spannend, witzig, originell und kindgerecht von Tobias Goldfarb geschrieben, doch dahinter steht ein mehr als ernstes Thema, nämlich die Rettung der Erde. Gekonnt wusste Regina Jäkel ihre Zuhörer zu bannen auch und gerade durch ein geschicktes Frage- und Antwortspiel, bei dem es, ja was wohl Gummibärchen und Maccaroni zu gewinnen gab.
 

Am nächsten Donnerstag heißt es wieder Bühne frei um 10 Uhr für das nächste galaktische Abenteuer beim Vorlesesommer.