SWR Schlosskonzerte

Alle Musikerinnen und Musiker, die im Asamsaal des Ettlinger Schlosses spielen, sind begeistert: von seinen wunderschönen spätbarocken Fresken, seiner großzügigen Form und seiner guten Akustik, in der sich der Klang ideal entfalten kann. Die Schönheit des Raumes, die künstlerische Qualität der Ensembles und ihre klug ausgewählten Programme sind die Markenzeichen der Ettlinger Schlosskonzerte, die SWR2 gemeinsam mit dem Kulturamt der Stadt veranstaltet.

Das Programm für die kommende Saison wird in Kürze bekannt gegeben.

Blick auf das Deckengemälde des Asamsaals

Die SWR-Schlosskonzerte sind offizieller Partner im Kulturnetzwerk SWR2.
Wir wünschen Ihnen viel Freude bei den Ettlinger Schlosskonzerten! 
Karten gibt es in der Stadtinformation im Schloss oder auf www.reservix.de

Die Konzerte beginnen um 18 Uhr, die Einführung findet bereits um 17.30 Uhr statt.
Ausgenommen beim Beethoven Marathon, hier finden Sie die Uhrzeiten weiter unten.

Eintrittspreise betragen in drei verschiedenen Kategorien 15,- € / 25,- € und 30,- €.

Angebot Abonnements 2022/2023:
Das 5er Abonnement (sonntags, 18 Uhr) bieten wir Ihnen für 60,- € / 100,- € oder 120,- € an.
Das zusätzliche 2er Abonnement („Abo plus“ für die ersten beiden Beethoven-Etappen), betragen die Preise 75,- € / 125,- € oder 150,- €

Für alle drei Konzerte der Beethoven-Etappen betragen die Eintrittspreise in drei verschiedenen Kategorien 30,- € / 50,- € und 60,- €.

50 % Ermäßigung für alle unter 25 jährigen (ausgenommen „5er“ und „Abo plus“ Abonnements)

In der letzten Konzertreihe wurde beim Konzert "Le Consort und Eva Zaïcik" am 06.03.2022 im Asamsaal vom SWR Fernsehen das Konzert aufgezeichnet. Hier gelangen Sie zu dem Video

Hier finden Sie die Informationen für die Konzerte der kommenden Saison:

SONNTAG, 11. September 2022

Armida Quartett und Lionel Martin

ARMIDA-QUARTETT:
Martin Funda (Violine)
Johanna Staemmler (Violine)
Barbara Buntrock (Viola)
Peter-Philipp Staemmler (Violoncello)
LIONEL MARTIN, SWR2 New Talent (VIOLONCELLO)

Fotos: Oliver Borchert und Matthias Matthai









Beim zweiten Stück hat sich leider kurzfristig eine Programmänderung ergeben.

Wolfgang Amadeus Mozart:
Streichquartett D-Dur KV 575
Krzysztof Penderecki:
Capriccio per Siegfried Palm für Violoncello solo
Franz Schubert:
Streichquintett C-Dur D 956

Die Zauberin Armida ist der Vorstellungskraft des Dichters Torquato Tasso entsprungen und hat als machtvolle Opernfigur die Phantasie zahlreicher Komponisten beflügelt. Nach ihr hat sich das Armida-Quartett benannt. Beim ARD-Musikwettbewerb 2012 löste es mit seinem atemberaubend energievollen Spiel, seiner Präzision und seinem musikalischen Instinkt beim Publikum wahre Begeisterungsstürme aus und gewann den ersten Preis und eine Reihe von Sonderpreisen. Inzwischen ist das Quartett von den internationalen Bühnen nicht mehr wegzudenken. In Ettlingen bezaubern die vier mit Mozart und dem Komponisten Krzysztof Penderecki. Für Schuberts Quintett kommt der junge Cellist Lionel Martin dazu.

Der Sendetrermin für das Konzert ist am Samstag, 01.10.2022, ab 20.03 Uhr im SWR2 Abendkonzert

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Samstag, 05. und Sonntag, 06. November 2022

Beethoven Marathon: Sämtliche Violinsonaten an einem Wochenende
Sarah Christian (Violine)
Hisako Kawamura (Klavier)

Foto: Marco Borggreve








Etappe 1: Samstag, 5. November, 18 Uhr Konzertbeginn, 17 Uhr Einführungsgespräch mit Sarah Christian :
Violinsonaten
D-Dur op. 12 Nr. 1
A-Dur op. 12 Nr. 2
Es-Dur op. 12 Nr. 3
A-Dur op. 47 (“Kreutzer-Sonate”)

Alle zehn Violinsonaten von Beethoven an einem Wochenende - das ist ein echter Marathon, den sich die Geigerin Sarah Christian und die Pianistin Hisako Kawamura da vorgenommen haben! Die erste Etappe beginnt am Anfang: mit den drei frühen Sonaten Opus 12 – ein großer jugendlicher Wurf! Und danach kommt gleich Beethovens berühmteste und geigerisch wahrscheinlich anspruchsvollste Violinsonate: die “Kreutzer-Sonate”.
In der Einführung erzählt Sarah Christian über ihren Zugang zu diesen großartigen Stücken. Damit sie anschließend etwas Zeit zum Durchatmen hat, beginnt die Einführung dieses Mal ausnahmsweise schon um 17 Uhr.

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Etappe 2: Sonntag, 6. November, 11 Uhr:
Violinsonaten
a-Moll op. 23
F-Dur op. 24 (“Frühlings-Sonate”)
G-Dur op. 96

„Puh, wenn ich das so lese, schwitze ich schon“, mailte die Geigerin Sarah Christian während der Planungen zu dieser Konzertreihe. Alle 10 Beethoven-Violinsonaten an einem Wochenende, das ist tatsächlich ein Marathon. Aber die beiden Musikerinnen werden auch die zweite Etappe spielend bewältigen, mit feuriger Energie und musikalischer Intelligenz. In dieser Matinée gibt’s unter anderem die Frühlings-Sonate, ein Lieblingsstück aller Kammermusik-Freunde.

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Etappe 3: Sonntag, 6. November, 18 Uhr, 17.30 Uhr Einführung
Violinsonaten
A-Dur op. 30 Nr. 1
G-Dur op. 30 Nr. 3
c-Moll op. 30 Nr. 2

In der Schlussetappe unseres Beethoven-Marathons (alle seine Violinsonaten an einem Wochenende!) stehen die drei Sonaten op. 30 auf dem Programm. Beethoven hat sie 1802 komponiert und dem jungen russischen Zaren Alexander I. gewidmet. Die beiden Interpretinnen unserer Beethoven-Reihe haben sich vielerlei Preise bei internationalen Wettbewerben erspielt, unter anderem beim ARD-Musikwettbewerb. Sarah Christian ist seit vielem Jahren Konzertmeisterin der Kammerphilharmonie Bremen sowie eine gefragte Solistin und Kammermusikerin, Hisako Kawamura hat ebenfalls einen gut gefüllten Konzertkalender, unterrichtet an der Folkwang Universität der Künste in Essen und am Tokyo College of Music. Beethoven gehört zu den Leib- und Lieblingskomponisten der beiden

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SONNTAG, 29. Januar 2023

Seiji Okamoto (Violine)
Jovan Pantelich (Violoncello)
Kasia Wieczorek (Klavier)
 

Fotos: Julia Reisinger, Daniel Delang und Benjamin Hummel











Wolfgang Amadeus Mozart:
Violinsonate B-Dur KV 454
Franz Schubert:
Sonate für Violine und Klavier A-Dur D 574 " Grand Duo"
Karol Szymanowski:
"La Fontaine d'Arethuse" aus den Mythen op. 30
Béla Bartók:
Rumänische Volkstänze für Violine und Klavier
Amy Beach:
Klaviertrio a-moll op. 150

Preisträger beim Bach-, Wieniawksi- und ARD-Wettbewerb, Stipendiat der Kronberg Academy: das sind allerbeste Eintrittskarten für die Solokarriere des jungen japanischen Geigers Seiji Okamoto. Gemeinsam mit der Pianistin Kasia Wieczorek und dem Cellisten Jovan Pantelich hat er ein geschmackvoll-buntes Programm zusammengestellt, das mit einer späten Mozart-Sonate beginnt und dann durch drei kammermusikalische Jahrhunderte wandert. Das Klaviertrio der amerikanischen Komponistin Amy Beach, 1938 komponiert, ist mit seiner süffig-schwelgerischen Klangsprache sicherlich für viele Kammermusik-Freunde eine lohnende Entdeckung.

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SONNTAG, 26. Februar 2023

Ensemble Quartonal

Mirko Ludwig (Tenor)
Jo Holzwarth (Tenor)
Christoph Behm (Bariton)
Sönke Tams Freier (Bass)

Foto: Missophie










„Traumgestalten“: Traum- und sagenhafte Vokalmusik für vier Männerstimmen
mit Werken von Franz Schubert, Felix Mendelssohn, Mathieu Neumann und Friedrich Hegar

Vier Männer, vier Stimmen, ein Klang – Quartonal hat seine Wurzeln in Norddeutschland bei den Chorknaben Uetersen und gehört zu den gefragtesten Vokalensembles Deutschlands. Die vier jungen Sänger begeistern bei ihren Konzerten nicht nur mit vielseitigem Repertoire, sondern auch mit ihrer Hingabe zum musikalischen Detail und mit ihrer humorvollen Art. Ihr neues Programm „Traumgestalten“ vereinigt traum- und sagenhafte Vokalmusik aus drei Jahrhunderten. Nach dem Konzert bleiben die vier noch ein paar Tage im Asamsaal und nehmen mit SWR2 dieses Programm für eine CD auf.

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SONNTAG, 16. April 2023

Miriam Feuersinger (Sopran) und Ensemble

Miriam Feuersinger (Sopran)
Frithjof Smith (Zink)
Cosimo Stawiarski (Violine)
Matthias Müller (Violone)
Michael Wersin (Orgel)

Foto: Schneider Fotography













Geistlich-Musikalischer Rosengarten
Mitteldeutsche Vokalmusik aus der Zeit um 1650
von Heinrich Schütz, Andreas Hammerschmidt, Wolfgang Carl Briegel, Johann Rudolph Ahle u.a.
 
Kristallklare, nuancenreiche Stimme, kluge Phrasierung, Natürlichkeit des Ausdrucks: das zeichnet Miriam Feuersinger als Sopranistin aus und macht sie zu einem gern gesehenen Gast auf Konzert- und Festivalbühnen, insbesondere im Bereich der Alten Musik. Für dieses Ettlinger Schlosskonzert hat sie gemeinsam mit Musikerfreunden ein Programm zusammengestellt, das sich durch die deutschsprachige Barockmusik aus der Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg bewegt. In diesem „Geistlich-Musikalischem Rosengarten“ – so der Titel einer Ariensammlung von Wolfgang Carl Briegel – mischen sich Sopran, Geige und Continuo-Instrumente mit dem besonderen Klang des Zink, einer Art hölzerner Trompete, der für barocke Ohren dem Klang der menschlichen Stimme am nächsten kam.

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