Multikulturelles Leben

In dieser Rubrik haben Sie die Möglichkeit aktuelle und bereits erschienene Artikel aus dem Bereich „Multikulturelles Leben“ des Amtsblatts nachzulesen.

Zeit Auf Wiedersehen zu sagen – Abschiedsartikel Ann-Kathrin Debatin KW 8

Zeit Auf Wiedersehen zu sagen – Abschiedsartikel Ann-Kathrin Debatin

Team Integrationsbüro hängt Plakte zum Black History Month auf
Integrationsbüro

Nun neigt sich meine Zeit im Integrationsbüro allmählich dem Ende zu. In den vergangenen 1,5 Jahren habe ich hier im Integrationsbüro der Stadt Ettlingen meinen Bundesfreiwilligendienst machen dürfen, welcher nun zum 28.02.2022 endet. Ich durfte in dieser Zeit sehr viel Neues lernen, welches mich auch in meiner Persönlichkeitsentwicklung sehr viel weitergebracht hat. Ich werde von den Erfahrungen die ich in dieser Zeit sammeln durfte sicherlich in meinem späteren Leben immer wieder profitieren können. Besonders große Freude hat mir die direkte Arbeit mit den Personen mit Migrationsbiografie und / oder Fluchterfahrung sowie das Unterrichten in der Schule und die Arbeit hier im K26 BegegnungsLaden mit meinen Kolleg*innen des Integrationsbüros. Auch wenn auf Grund von neuen Corona-Verordnungen und Lockdowns die Arbeit immer wieder eingeschränkt wurde, wurde es nie langweilig, da hier kein Tag dem anderen gleicht und es immer neue Herausforderungen gibt welche zu meistern sind. Außerdem hatte ich im Rahmen des Freiwilligendienstes die Möglichkeit die Organisation, Strukturen und Abläufe in einer Behörde kennenzulernen, welches sehr hilfreich ist, da für Außenstehende doch der ein oder andere Ablauf im ersten Moment unlogisch erschein. Für mich geht es nun weiter an die Schule, wo ich durch das Förderprogramm des Landes „Rückenwind“ Schüler*innen dabei unterstütze durch die Pandemie entstandene Lernlücken zu schließen. Wenn alles gut geht werden ich bevor ich mein Studium beginne noch für ein paar Monate ins Ausland gehen. Ich würde jeder und jedem empfehlen, wenn er oder sie die Chance hat einen Bundesfreiwilligendienst im Bereich Integration zu machen, diese auch zu ergreifen. Nicht nur, dass man sich durch diesen Dienst selbst weiterentwickelt, sondern auch besonders im Bereich Integration immer alle sehr dankbar sind, wenn jemand da ist der mit anpacken kann oder auch einfach mal nur ein offenes Ohr hat für die Anliegen der Personen. Ich bedanke mich auch bei allen Kolleg*innen , den Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen und bei Ihnen liebe Ettlinger Bürger*innen die ich in dieser Zeit kennenlernen durfte, für die vielen spannenden, austauschreichen, und informativen Gespräche sowie die sehr gute Zusammenarbeit. Ich werde auch in der Zukunft in der Integrations- und Migrationsarbeit aktiv sein und mich weiterhin engagieren.
 

AK Asyl – Begegnungscafé im K26 – BegegnungsLaden

Am Donnerstag, 03.03.2022, findet von 17 bis 19 Uhr im K26 BegegnungsLaden das AK Asyl - Begegnungscafé statt. Jede*r ist herzlich eingeladen auf eine Tasse Tee oder Kaffee ein Stück Kuchen und ein schönes Gespräch vorbeizukommen. Sagen Sie es gerne auch Ihren Freunden und Bekannten weiter. Das Begegnungscafé finde im K26 BegegnungsLaden, Kronenstraße 26 statt, es gilt 2G. Bitte beachten Sie das aktuell geltende Hygienekonzept des K26 BegegnungsLadens, welches Sie unter K26 BegegnungsLaden (ettlingen.de) finden oder rufen Sie bei Fragen unter 07243 101-8259 an.

Herr Blaufuch erklärt Begriffe zum Black History Month KW 6

Herr Blaufuch erklärt Begriffe zum Black History Month

Zum Black History Month möchte unser Wissensexperte Herr Blaufuchs ein paar Begriffe rund um dieses Thema näher erläutern.

Herr Blaufuch: Der Wissensexperte der Stadt Ettlingen
Herr Blaufuchs: Der Wissensexperte aus Ettlingen - Sein Motto „Was wir wissen, ist ein Tropfen; was wir nicht wissen, ein Ozean.“ (Isaac Newton)

Critical Whiteness

 Kritisches Weißsein (engl. Critical Whiteness) bezeichnet den kritischen Blick auf Weißsein als soziale Kategorie. Im Gegensatz zu anderen Rassismusanalysen, die Schwarze Menschen und People of Color als „Opfer“ im Blick haben, werden die Auswirkungen von Rassismus auf die Sozialisation weiß positionierter Menschen betrachtet. Auch wenn klar ist, dass es keine „Rassen“ gibt, sind rassifizierte Kategorisierungen eine soziale Realität. Während Schwarze Menschen strukturell ethnisiert und als anders markiert werden, wird der Gegenentwurf, der diese rassistischen Konstruktionen erst möglich macht – das Weißsein – strukturell ausgeblendet und mit ihm alle Privilegien und Ungleichheiten, die damit einhergehen. Bspw. finden sich schon im Kindesalter weiße Menschen selbstverständlich in Büchern, Filmen und Liedern repräsentiert, während Schwarze Menschen kaum als selbstverständlich Anwesende auftauchen. Dadurch bleibt Weißsein Norm und Normalität und es gelingt nicht, die rassistischen Machtstrukturen zu erkennen und zu hinterfragen. Von Schwarzen Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen in den USA und später in Europa erkämpft, hat sich diese Sichtweise auch im wissenschaftlichen Kontext etabliert: Die Critical Whiteness Studies (Kritische Weißseinsforschung) sind inzwischen auch an deutschen Universitäten vertreten und bilden mit ihrer Perspektive bspw. einen integralen Bestandteil der Migrationspädagogik.

Rassismus

Rassismus ist der Prozess, in dem Menschen aufgrund tatsächlicher oder vermeintlicher körperlicher oder kultureller Merkmale (z. B. Hautfarbe, Herkunft, Sprache, Religion) als homogene Gruppen konstruiert, hierarchisierend bewertet und ausgegrenzt werden. Der klassische Rassismus behauptet eine Ungleichheit und Ungleichwertigkeit von Menschengruppen auf Grundlage angeblicher biologischer Unterschiede (siehe Biologismus und „Rasse“). Im Neorassismus wird die Ungleichheit und Ungleichwertigkeit mit angeblichen Unterschieden zwischen „Kulturen“ zu begründen versucht. Rassismus ist die Summe aller Verhaltensweisen, Gesetze, Bestimmungen und Anschauungen, die den Prozess der Hierarchisierung und Ausgrenzung unterstützen. Sie beruhen auf ungleichen Machverhältnissen.

Sinti*zze und Rom*nja

Sinti*zze und Rom*nja (oder Sinti und Roma) ist die kollektive Selbstbezeichnung einer wenige Hunderttausend Mitglieder umfassenden und stark ausdifferenzierten Minderheit in Deutschland. Sie ist seit dem Ende des 14. Jahrhunderts in Europa beheimatet und neben Dän*innen, Sorb*innen und Fries*innen in Deutschland als nationale Minderheit anerkannt. „Sinti“ ist als Selbstbezeichnung der deutschsprachigen Minderheit erstmals Ende des 18. Jahrhunderts belegt (Einzahl, männlich: Sinto; Einzahl, weiblich: Sintez(z)a oder Sintiz(z)a; Mehrzahl, weiblich: Sintez(z)e oder Sinti(z)ze). Seit dem ersten Internationalen Romani Kongress ist „Roma“ (Einzahl, männlich: Rom; Einzahl, weiblich: Romni; Mehrzahl, weiblich: Romnja) die offizielle Selbstbezeichnung. Sie umfasst zahlreiche Romani-Gruppen und wird daher – wie auch die Bezeichnung Sinti*zze und Rom*nja – auch von einigen abgelehnt, die stattdessen den eigenen Gruppennamen bevorzugen, wie z. B. Lowara, Lalleri oder Kalderasch. In Deutschland verweist sie außerdem auf Rom*nja südosteuropäischer Herkunft. Die stigmatisierende Fremdbezeichnung als „Zi.“ wird vom Zentralrat Deutscher Sinti und Roma als diskriminierend abgelehnt, auch wenn sie von einigen Rom*nja zur individuellen und kollektiven Eigenbezeichnung verwendet wird. Doch selbst die Verwendung der kollektiven Selbstbezeichnung kann stigmatisierenden Charakter annehmen. Sinti*zze und Rom*nja sind vielfacher Diskriminierung ausgesetzt, die mit unterschiedlichen Begriffen benannt wird.

People of Color (PoC)

ist eine Selbstbezeichnung von Menschen mit Rassismuserfahrung, die nicht als weiß, deutsch und westlich wahrgenommen werden und sich auch selbst nicht so definieren. PoC sind nicht unbedingt Teil der afrikanischen Diaspora, ursprünglich ist der Begriff u.a. zur Solidarisierung mit Schwarzen Menschen entstanden. Schwarz und weiß sind dabei politische Begriffe. Es geht nicht um Hautfarben, sondern um die Benennung von Rassismus und den Machtverhältnissen in einer mehrheitlich weißen Gesellschaft. Inzwischen wird häufiger von BPoC (Black and People of Color) gesprochen, um Schwarze Menschen ausdrücklich einzuschliessen. Etwas seltener kommt hierzulande die Erweiterung BIPoC (Black, Indigenous and People of Color) vor, die explizit auch indigene Menschen mit einbezieht. Singular: Person of Color

In den Fenstern des K26 finden Sie eine wechselnde Ausstellung anlässlich dieses Aktionsmonate. Schauen Sie doch mal vorbei.

Black History Month 2022 - KW 05

01.02. – 01.03.2022 – Black History Month mit dem Motto: Schwarze Gesundheit und Wellness

Team Integrationsbüro hängt Plakte zum Black History Month auf
Team Integrationsbüro (v.l. Jana Garica Jester (K26-Projektkoordination), Thobias Pulimoottil (Integrationsbeauftragter, Ann-Kathrin Debatin (Bundesfreiwillige))

Februar 2022 ist „Black History Month“, was vielen Menschen in Deutschland nicht bekannt ist, weil es keinen interessiert? – Sie Fragen sich wieso? Weil es in Deutschland wirklich keinen interessiert und es auch nicht in den Schulen beigebracht wird. Sie fragen sich warum? Weil Menschen, die nicht zur „weißen Mehrheitsgesellschaft“ in den USA und in Deutschland gehören, keine Anerkennung bzw. Historie erhalten haben und diese immer noch sich erkämpfen müssen. Der „Black History Month“, etwa übersetzt „der Monat zur Geschichte der Schwarzen Menschen aus dem Kontinent Afrika“, verdient nicht nur einen Monat, sondern auch historische, gesellschaftliche und politische Signifikanz in allen Ebenen. Im folgendem möchten wir Ihnen erzählen, wieso dieser Monat, unabhängig von den Kontexten die Ihnen in der Schule und den Medien eingetrichtert wurden, wie Sklaverei, Primitivität, Entwicklungsländer, Armut, Gewalt, „Buschmenschen“, „Mohr“ und Menschen „Zweiter Klasse“, große Bedeutung hat und warum diese Denkweise rassistisch, ignorant und unter aller Menschenwürde ist. – Evtl. finden Sie den Rassisten bzw. die Rassistin in sich wieder und können diese Denkmuster kritisch hinterfragen und lösen. – Versuchen wir’s! Sie fragen sich bestimmt, warum speziell „nur“ über die „Schwarze Menschen“ geredet wird und nicht über alle Familien? – Hierbei ist es wichtig zu verstehen, dass wenn man nur über eine Gruppe verschiedene Themen erzählt, darstellt und beschreibt, andere Gruppen nicht außen vorstehen, schlechter sind, oder auch gar nicht betrachtet werden. Es ist dasselbe wenn man sagt, wieso reden wir nur über „Black lives matter“ und nicht „All lives matter“?, weil das eine wehrende und ignorante Haltung von vielen „weißen“ Menschen darstellt, die Diskriminierungen in Hinblick auf Hautfarbe, Ethnizität oder auch Religionszugehörigkeit nicht erfahren haben und die eigenen Privilegien in der Gesellschaft nicht kritisch reflektieren. Hierbei gibt es viele Ehrentage und wundervolles und wichtiges Wissen bezogen auf diverse ethnische Gruppen weltweit. Dennoch wollen wir vom Integrationsbüro in Ettlingen vom 01.02.2022 – 01.03.2022 den „Black History Month“ ehren und feiern, welche im März auch auf die „Internationale Wochen gegen Rassismus“ ab den 14.03.2022 übergeht. – Es geht hier nicht nur um einen Monat oder um Wochen, sondern um die Sichtbarkeit und Repräsentanz der Schwarzen Populationsgruppe und ihre Geschichte weltweit, in Deutschland und in unserer Stadt Ettlingen. Hierbei haben wir trotz einschränkende Corona-Bedingungen, eine plakative und lehrreiche „Black History Month“ - Bildergalerie am Fenster in unserem K26 – BegegnungsLaden geplant, welche von 01.02.2022 wöchentlich mit neuen Persönlichkeiten und Begriffen ausgestattet ist. So können Sie wichtige „Schwarze Persönlichkeiten“ und ihre Geschichten und Errungenschaften kennenlernen und ein Schatz an Wissen ansammeln! Kommen Sie vorbei, seien Sie neugierig! und wissenshungrig! und lassen Sie sich staunen in der wunderbaren Diversität der Schwarzen Geschichtsschreibung. Es warten in den nächsten Monaten tolle Überraschungen und Aha! - und wow! -Momente auf Sie!  "Lassen Sie sich niemals durch die begrenzte Vorstellungskraft anderer Menschen einschränken."  Mae Jemison, erste afro-amerikanische Astronautin.

Ergreif deine Chance die Welt zu verbessern – Bundesfreiwilligendienst bei der Stadt Ettlingen im Integrationsbüro KW 04

Ergreif deine Chance die Welt zu verbessern – Bundesfreiwilligendienst bei der Stadt Ettlingen im Integrationsbüro

Ann-Kathrin Debatin - Bundesfreiwillige Integrationsbüro
Ann-Kathrin Debatin – Bundesfreiwillige im Integrationsbüro der Stadt Ettlingen

Du bist fertig mit der Schule und brauchst eine Pause vom Lernen oder dein Traumstudium bzw. Traumausbildung beginnt erst zu einem späteren Zeitpunkt? Die Arbeit mit Menschen bereitet dir große Freude und du willst die Welt für alle ein bisschen gerechter machen? Wie wäre es dann mit einem Bundesfreiwilligendienst im Integrationsbüro der Stadt Ettlingen?
Hi, ich bin Ann-Kathrin Debatin und mache seit September 2019 meinen Bundesfreiwilligendienst im Integrationsbüro bei der Stadt Ettlingen. Meine Zeit im Integrationsbüro endet am 28.Februar und jetzt wird ein*e Nachfolger*in gesucht. Hier gibt es jeden Tag etwas Neues zu entdecken und lernen. Kein Tag gleicht einem anderen, es gibt immer neue Themen und Herausforderungen mit denen man sich im Rahmen der Arbeit auseinandersetzt. Die Vielfalt der Angebote des Integrationsbüros lässt nie Langeweile aufkommen. Eine kleine Auswahl meiner Aufgaben als Bundesfreiwillige im Bereich Integration:

  • Öffentlichkeitsarbeit (Pflege der Homepage, Artikel für das Amtsblatt schreiben sowie Plakate und Flyer zu verschiedenen Themen entwerfen)
  • Bewerbungscoaching für Personen, welche Hilfe beim Schreiben einer Bewerbung brauchen
  • Durchführung von Projekten und Angeboten (z.B. K26 KleiderLaden)
  • Nachhilfeunterricht an Schulen in Ettlingen, für Schüler*innen die ein wenig zusätzliche Hilfe benötigen
  • Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Themen z.B. Rassismus, Diskriminierung, kritisches Weißsein, Diversität, etc.
  • Gestalten und planen eigener Projekte (z.B. Sprachkurse für Schüler*innen in den Ferien)
  • Hilfe und Beratung für Menschen unter anderem mit Migrationsbiografie und / oder Fluchterfahrung
  • Besuch der Unterkünfte um mit dem Menschen direkt vor Ort ins Gespräch zu kommen

Als Bundesfreiwillige*r im Integrationsbüro der Stadt Ettlingen arbeitest du in einer entspannten Arbeitsatmosphäre in einem coolen Team mit netten Kolleg*innen. Du hast außerdem die Möglichkeit sehr viel eigenverantwortlich und selbstständig zu arbeiten, wovon du auch im späteren Leben sicherlich profitierst.
Interessiert? Dann nutz deine Chance die Welt zu verändern und bewirb dich schnell für deinen Bundesfreiwilligendienst zum nächst möglichem Zeitpunkt bei der Stadt Ettlingen im Bereich Integration. Viele nette Kolleg*innen und Menschen freuen sich schon dich kennen zu lernen. Schick deine Bewerbung mit aussagekräftigen Unterlagen bis spätestens 15.02.2022 an die Stadt Ettlingen, Personalabteilung, Marktplatz 2, 76275 Ettlingen oder per Mail an personalabteilung@ettlingen.de. Du hast noch Fragen oder möchtest dich mit uns austauschen, dann ruf uns an 0172/7680154 (Thobias Pulimoottil, Integrationsbeauftragter) oder 01727681168 (Ann-Kathrin Debatin, Bundesfreiwillige) - Los geht’s, wir freuen uns dich kennenzulernen?!

VABO besucht K26 SpieleLaden KW 03

VABO besucht K26 SpieleLaden

Gruppenfoto VABO
Schüler*innen des VABO vor dem K26 SpieleLaden

Die Advents- und vor allem die Weihnachtszeit ist eine Zeit in der man sich gegenseitig häufig aber insbesondere die Kinder beschenkt. Nicht jede*r in der Gesellschaft ist in der Lage für sein Kind immer wieder neue Spielsachen oder ähnliches zu kaufen. Aus diesem Grund wurde vom Team des Integrationsbüros das Projekt K26 SpieleLaden ins Leben gerufen. Hierbei waren alle Ettlinger Bürger*innen eingeladen noch gut erhalten Gesellschaftsspiele, Puzzle, Kuscheltiere und andere Spielsachen etc. zu spenden. Ziele dieses Projektes sind es auf der einen Seite durch das gemeinsame Spielen Begegnung zu schaffen und so die Menschen in Kontakt und ins Gespräch zu bringen. Außerdem bietet das gemeinsame Spielen die Chance auf eine spielerische Art und Weise ganz nebenbei die deutsche Sprache zu lernen und den Wortschatz zu erweitern. Desweitern besitzt nicht jede*r den „Luxus“ für die Kinder oder die gesamte Familie immer wieder neue Spiele zu kaufen. Durch diese Aktion ähnlich wie bereits beim K26 KleiderLaden soll so ein niedrigschwelliges Angebot geschaffen werden, um diese Gruppe zu unterstützen damit sie nicht vergessen wird und auf der Strecke bleibt.

Schüler*innen des VABO bei Rätseln
Schüler*innen des VABOs beim Lösen der Aufgaben

Am letzten Montag vor den Weihnachtsferien besuchten die Schüler*innen des VABOs (Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf mit Schwerpunkt Erwerb von Deutschkenntnissen) der Bertha-von-Suttner-Schule im Rahmen eines gemeinsamen Stadtrundgangs mit den Klassenlehren den K26 SpieleLaden. Vielen von ihnen kannten sowohl die Einrichtung K26 BegegnungsLaden als auch das Projekt K26 SpieleLaden noch nicht. Doch bevor sie ihre Geschenktüten bzw. Gewinne erhielten mussten die Schüler*innen bei einer kleinen Aufgabe zunächst ihre Deutschkenntnisse unter Beweis stellen. In einem Wortgittern mussten von den 25 versteckten Begriffen rund um die Themen Dezember, Winter und Weihnachten 10 Wörter gefunden werden. Die Schüler*innen entwickelten einen wahren Ehrgeiz beim Suchen der verstecken Wörter. Einige Schüler*innen meldeten sich erst als sie alle Wörter gefunden hatte. Die Freude beim Rätseln, aber auch beim Erhalten der Geschenk bzw. Preise, konnte man in ihren Gesichtern insbesondere in den Augen auch trotz Maske sehr gut erkennen.

Wir bedanken uns bei allen Ettlinger Bürger*innen von Herzen, die uns in den vergangen Monaten unterstützt haben und so zahlreich Gesellschaftsspiele, Puzzle, Kuscheltiere und andere Spielesachen aber auch Bücher gespendet haben. Sie haben so einen Teil dazu beigetragen diesen Schülern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern in dieser für sie doch manchmal so anstrengenden Zeit.

AK Asyl – Begegnungscafé im K26 – BegegnungsLaden

<justify>Am Donnerstag, 20.01.2022, findet von 17 bis 19 Uhr im K26 BegegnungsLaden das AK Asyl - Begegnungscafé statt. Jede*r ist herzlich eingeladen auf eine Tasse Tee oder Kaffee ein Stück Kuchen und ein schönes Gespräch vorbeizukommen. Sagen Sie es gerne auch Ihren Freunden und Bekannten weiter. Das Begegnungscafé finde im K26 BegegnungsLaden, Kronenstraße 26 statt, es gilt 2G+. Bitte beachten Sie das aktuell geltende Hygienekonzept des K26 BegegnungsLadens, welches Sie unter K26 BegegnungsLaden (ettlingen.de) finden oder rufen Sie bei Fragen unter 07243 101-8259 an.</justify>

Jahr: 2022 – 2x Mal Mut, 0x Mal Aufgeben und 22x Mal Hoffnung mit Zuversicht! – Wir starten wieder durch! KW 02

Jahr: 2022 – 2x Mal Mut, 0x Mal Aufgeben und 22x Mal Hoffnung mit Zuversicht! – Wir starten wieder durch!

Gemeinsames Essen Int-Team
Abschluss- und Anfangsessen 2022 unter 2G+ Regelung – Integrationsbüro – Team. (v.l.n.r.) Ann-Kathrin Debatin – Bundesfreiwillige, Thobias Pulimoottil – Integrationsbeauftragter, Jana Garcia Jester – K26 Projektkoordinatorin

Lebe Wohl 2021! und Willkommen 2022! Wir haben es geschafft durchzukommen und atmen wieder auf ins neue Jahr aufzuschauen und abzuheben. Was uns erwartet?... Wissen wir nicht! Was wir nicht wollen… Aufgeben! und was wir wirklich wollen… Abgehen und für euch weitermachen! Wir vom K26 – BegegnungsLaden und vom Integrationsbüro - Team haben schon einiges geplant und schauen mit unseren wundervollen Ehrenamtlichen, was dieses Jahr alles möglich ist. Natürlich macht uns die Pandemie die Sache in vielen Dingen es nicht leicht, dennoch versuchen und wollen wir neue Projekte gestalten, Ideen durchsetzen und Menschen begegnen. Wir freuen uns demnach Sie alle wiederzusehen und wünschen allen Bürgern und Bürgerinnen einen verdammten guten Start in das neue Jahr 2022. Einige Motivationssprüche für Sie, die wir auch toll fanden und die uns bewegen: Konfuzius: „Es macht nichts, wenn es langsam vorangeht. Hauptsache du bleibst nicht stehen.“, Mark Twain: „Menschen mit einer neuen Idee gelten so lange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat.“ Albert Einstein: Ich habe eigentlich keine besondere Begabung. Ich bin nur leidenschaftlich neugierig.“, Yoda, Jedi Meister: „Tu es oder tu es nicht. Es gibt kein Versuchen.“

Wagen Sie neues! Mischen Sie mit!, wir alle brauchen 2x Mal Mut, 0xMal Aufgeben und 22x Mal Hoffnung mit Zuversicht in der Stadt Ettlingen und Sie sind es Wert, gesehen und gehört zu werden!

AK Asyl – Begegnungscafé im K26 – BegegnungsLaden

Nächsten Donnerstag, 20.01.2022, findet von 17 bis 19 Uhr im K26 BegegnungsLaden das AK Asyl - Begegnungscafé statt. Jede*r ist herzlich eingeladen auf eine Tasse Tee oder Kaffee ein Stück Kuchen und ein schönes Gespräch vorbeizukommen. Sagen Sie es gerne auch Ihren Freunden und Bekannten weiter. Das Begegnungscafé finde im K26 BegegnungsLaden, Kronenstraße 26 statt, es gilt 2G+. Bitte beachten Sie das aktuell geltende Hygienekonzept des K26 BegegnungsLadens, welches Sie unter K26 BegegnungsLaden (ettlingen.de) finden oder rufen Sie bei Fragen unter 07243 101-8259 an.

Rückblick 2021 und Ausblick 2022 KW 51

Rückblick 2021 & Ausblick 2022 – „Wir machen weiter“ – Integrationsbüro-Team der Stadt Ettlingen

Collage Integrationsteam
Von links nach rechts: Ann-Kathrin Debatin – Bundesfreiwillige, Jana Garcia Jester – K26 Projektkoordination, Thobias Pulimoottil – Integrationsbeauftragter

Einiges durchlebt, einiges erlebt einiges bewegt und vieles verlegt! So sah das Jahr 2021 im Integrationsbüro & K26 BegegnungsLaden aus. Durchlebt: Die Corona-Pandemie war und ist immer unser stetiger Begleiter, der an uns zerrte, nervte und Energie raubte. Sie verlangte viel von uns und unseren Ehrenamtlichen ab, und tut es immer noch. Von Lockdowns bis Impfungen und anderen Ups und Downs haben wir so einiges mitgemacht, aber wir können sagen, dass die Menschen um uns und wir es irgendwie gemeistert haben. So kamen Projekte wie der K26 KleiderLaden, BilderLaden und BücherLaden aus dem Nichts und brachten den Menschen, Wärme, Freude und neuen Lesestoff. Euer/Ihr Lächeln, euer/Ihr Dank führte mit Erfolg zum Gewinn des 2. Kreisintegrationspreis des Landkreises Karlsruhe! (Juhu!). Erlebt: Wir versuchen für Menschen da zu sein, die nicht gesehen, die nicht gehört und nicht wahrgenommen werden. Wir, so wie viele ehrenamtliche und caritative Einrichtungen, Träger, Vereine, Einzelpersonen und Unbekannte, gaben und geben weiterhin unser Bestes, in unserer Stadt Ettlingen „Nächstenliebe“ zu leben (und nicht nur zu verkünden). So haben wir gesehen, gehört und erlebt, wie diese gelebt wurde und noch immer wird, welches uns sehr dankbar macht. Wir sind dankbar für ehrenamtliche, mutige, selbstlose Vorbilder, Inspirationen, Lichter und Begleiter*innen in diesen schwierigsten und dunkelsten Stunden. Bewegt: Ihr habt uns bewegt, innerlich, äußerlich und manchmal auch unbeschreiblich tiefgehend. Aus kleinen Dingen wurden große, aus schwierigen wurden leichte, aus Hoffnungslosigkeit wurde Zuversicht und aus Angst wurde Mut! Das alte Jahr war voller Begegnung, Bereicherungen und Erlebnissen! – So soll es auch im neuen Jahr 2022 weitergehen! Verlegt: Aus alt wird neu, aus hinten wird vorne, aus Trauer wird Freude, aus Wolken wird Sonne! Wir legen und verlegen, wir geben und nehmen, wir tanzen (manchmal auch nur innerlich) und machen faxen! – Verlieren Sie das nicht! Ihr Licht und Ihre Sonne, auch in schweren Tagen blicken wir nach Vorn! – Adiós, Lebewohl 2021! Willkommen, 2022! Wir danken allen von Herzen, und wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Ettlingen – Frohe, gesegnete und vor allem gesunde Weihnachts- und Winterzeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2022! –  Auch wir nehmen uns eine kleine Auszeit um gestärkt und voller Tatendrang im kommenden Jahr wieder für euch/Sie da zu sein. Aus diesem Grund machen wir vom 23.12.2021 – 10.01.2022 Winterpause. Eurer/Ihr Integrationsbüro/K26 BegegnungsLaden-Team, Ann-Kathrin Debatin, Jana Garcia Jester und Thobias Pulimoottil. 

Internationaler Tag der Mirgranten 18 Dezember 2021 KW 50

18.12.2021 - Internationaler Tag der Migranten

Streetart von einer Frau in Barcelona
Pixabay

Was sehen Sie in dem Bild bzw. wie interpretieren Sie dieses Bild?
Ich sehe ein Street-Art Kunstwerk an einer Gebäudewand in Barcelona, auf welcher eine Frau mit einem Kopftuch zu erkennen ist. Persönlich finde ich, dass man sie nicht zwingend als eine Person mit Migrationsbiografie und / oder Fluchterfahrung interpretiert Barcelona ist eine sehr weltoffene und multikulturelle Stadt. Auf Grund dieser Darstellung verkörpert das Bild für mich die Vielfalt in Barcelona. Diese entsteht unter anderem durch die zahlreichen Personen mit Migrationsbiografie und / oder Fluchterfahrung, welche in der Stadt leben. (Interpretation, Bundesfreiwillige im Bereich Integration – Ann-Kathrin Debatin)

Laut Erhebungen des statistischen Bundesamtes aus dem vergangenen Jahr leben in Deutschland 21,9 Millionen Menschen mit Migrationsbiografie, das entspricht 26,7% der Bevölkerung. Einmal in Jahr gibt es einen Tag an welchem auf die Rechte und Bedürfnisse der Migrant*innen weltweit aufmerksam gemacht wird. Es handelt sich hierbei um den Internationalen Tag der Migranten, der im Dezember 2000 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen ins Leben gerufen wurde.
In den Medien werden die Begriffe Migranten und Geflüchtete oftmals als Synonyme verwendet, jedoch gibt es zentrale Unterschiede zwischen den beiden Begriffen.
Als Migrant*innen werden Personen bezeichnet, welche ihre Heimat oftmals freiwillig verlassen heben. Diesen Personen drohen in ihrer Heimat keine Gewalt oder andere Gefahren. Sie verlassen ihre Heimat in der Hoffnung in einer anderen Stadt oder einem anderen Land ein besseres Leben führen zu können. Andere Migrant*innen verlassen ihre Heimat, weil es schon lange ihr Traum ist, ein Leben in einem anderen Land zu führen. Es gibt auch sogenannte Binnenmigrant*innen, welche innerhalb eines Landes umziehen.
Als Geflüchtete bezeichnet man Personen, welche nicht freiwillig ihre Heimat verlassen haben. In ihrer Heimat herrscht oftmals Krieg, Gewalt oder andere Gefahren die ihr Leben bedrohen. Für viele ist die Flucht die einzige Chance auf ein Leben in Sicherheit. Ähnlich wie bei den Migranten gibt es auch Binnengeflüchtete, dass heißt diese Personen fliehen nicht in ein anderes Land. Vielmehr werden sie aus einem Teil des Landes in einen anderen vertrieben. So lässt sich zusammenfassen sagen, dass Personen mit Fluchterfahrung bzw. Geflüchtete Migranten sind, jedoch nicht alle Migranten sind auch Personen mit Fluchterfahrung bzw. Geflüchtete.
Liebe Ettlinger Bürger*innen hoffentlich konnten wir Ihnen diesen wichtigen Aktionstag der Vereinten Nationen ein wenig näherbringen. Vielleicht bezeichnen Sie sich selbst auch als eine Person mit Migrationsbiografie und können sich so besser in die Situation der zahlreichen Migrant*innen und Geflüchteten weltweit hineinversetzten. Jede Person mit Migrationsbiografie und / oder Fluchterfahrung ist eine Bereicherung für unsere Stadt und trägt so einen Teil zur Vielfalt in Ettlingen bei. Wir hoffen, dass wir mit diesem Artikel ein bisschen die Verwirrung um die Begriffen Mirgant*innen und Geflüchtete beseitigen konnten. Hierzu hat unser Wissensexperte Herr Blaufuchs unter diesem Artikel noch ein paar spannende Informationen für Sie.

Herr Blaufuchs: Der Wissensexperte aus Ettlingen - Sein Motto „Was wir wissen, ist ein Tropfen; was wir nicht wissen, ein Ozean.“ (Isaac Newton)

Geflüchtete:

wird seit einiger Zeit als Alternativbegriff für Flüchtlinge verwendet, weil damit die als kleinmachend und teils abwertend empfundene Endung »-ling« umgangen wird. Da es sich um keinen juristischen Begriff handelt, ist er bei der Berichterstattung in vielen Fällen einsetzbar: geflüchtete Menschen können auch jene sein, die keinen offiziellen Flüchtlingsstatus haben.

Migranten:

werden vom Statistischen Bundesamt als Menschen definiert, die nicht auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik, sondern im Ausland geboren sind. Rund die Hälfte davon sind Deutsche, die andere Hälfte hat eine ausländische Staatsangehörigkeit. Im Diskurs wird dieser Begriff häufig irrtümlich als Synonym für Menschen mit Migrationshintergrund verwendet.

Migration:

Der Begriff Migration bezeichnet auf Dauer angelegte Wechsel des Wohnortes von Personen. Dabei kann es sich um Wanderungsbewegungen innerhalb eines Staatsgebietes (Binnenmigration) oder um eine Staatsgrenzen überschreitende Wanderungsbewegung handeln (internationale Migration). Es wird u.a. zwischen freiwilliger (z. B. Arbeitsmigration, Familienmigration, Altersmigration) und unfreiwilliger Migration (z. B. Flucht, Vertreibung, Sklaverei) unterschieden. Migration ist kein ausschließliches Phänomen der Moderne. Dass Menschen ihren Geburtsort oder das Geburtsland verlassen, gehört seit jeher zur Geschichte der Menschheit.

Internationaler Tag der Menschenrechte 10 Dezember 2021, Luciafest 13 Dezember 2021 KW 49

10.12.2021 - Internationaler Tag der Menschenrechte - GLEICHHEIT - Ungleichheiten abbauen, Menschenrechte fördern

Fünf Personen die Stärke zeigen
Kindel Media (Pexels)

Alle Menschen sind frei und werden gleich an Würde und Rechten geboren“, so lautet der erste Artikel der Menschenrechte. Am 10. Dezember 1948 wurden die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet. Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte wurde bis zum heutigen Tag in mehr als 500 Sprachen übersetzt und gehört somit zu dem am häufigsten übersetzten Dokument der Welt. Ist das nicht erstaunlich? In dieser Erklärung sind die Menschenrechte niedergeschrieben, die jeder Mensch von Geburt an unabhängig von Geschlecht, Alter oder Herkunft besitzt. Der 10. Dezember steht jedes Jahr ganz im Zeichen der Menschenrechte. Insbesondere an diesem Tag machen die Vereinten Nationen sowie zahlreiche Menschenrechtler weltweit aufmerksam, dass die Menschenrechte noch immer in vielen Ländern verletzt werden und sich diese Situation in den vergangenen Jahren zunehmen verschlechtert habe. In diesem Jahr lautet das Motto: GLEICHHEIT - Ungleichheiten abbauen, Menschenrechte fördern. Es bezieht sich somit auf den ersten Artikel der Menschenrechte. Die Themen Gleichheit und Nichtdiskriminierung sind ein zentraler Bestandteil der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Die beiden Themen sind auch in der Agenda 2030 der Vereinten Nationen zu finden. Ziel ist es auf tief verankerte Formen der Diskriminierung aufmerksam zu machen und eine Lösung zu finden von denen die

Liebe Ettlinger Bürger*innen seit Ihrer Geburt sind Sie Träger*in der Menschenrechte, leider machen wir uns das viel zu selten bewusst. In Deutschland kommt es äußerst selten zu Menschenrechtsverletzungen, kann es aber auch hier nicht ausgeschlossen werden. Es gibt bestimmte Länder auf der Welt in den die Menschen nahezu täglich damit rechnen müssen, dass Ihre Menschenrechte verletzt werden. Auf diese Verletzungen der Menschenrechte soll der Aktionstag aufmerksam machen. Vielleicht nehmen Sie diesen Tag als Anlass sich einmal etwas genauer mit den Menschenrechten auseinander zu setzen. Vielleicht könne Sie das ein oder andere noch über dieses Thema lernen.

13. Dezember2021 - Luciafest

Der 13. Dezember steht insbesondere in Schweden jährlich ganz im Zeichen des Luciafest. Vielleicht haben Sie schon einmal von diesem Fest gehört. In den Familien verkörpert die älteste Tochter an diesem Tag die Heilige Lucia auf welche das Fest zurück geht. Sie weckt die gesamte Familie mit Gesang und bringt den Eltern das Frühstück ans Bett. Hierbei trägt sie ein weißes Gewand mit einem roten Gürtel um die Taille und auf dem Kopf einen grünen Kranz mit brennenden Kerzen, dies sogenannte Luciaskrone (siehe Bild). Heute werden aus Sicherheitsgründen meist nur elektrische Kerzen verwendet. Die Feierlichkeiten beschränken sich nicht nur auf den Kreis der Familien in vielen Kindergärten, Schulen auch an vielen Arbeitsplätzen werden die Feierlichkeiten fortgesetzt. In vielen Gemeinden findet am Abend ein Festzug statt. Dieser wird von einer im Vorfeld ausgewählten Lucia und ihrem Gefolge angeführt. Zu diesem gehören noch weitere Mädchen im Alter zwischen 15 und 18 Jahren, welche in jeder Hand eine brennende Kerze halten. Sowie die sogenannten Sternknaben, junge Männer welche mit einem weißen Hemd und einen Papierhut der mit Sternscherenschnitten verziert ist bekleidet sind. Dieses Gefolge bildet einen Chor, welche bei dieser Prozession die bekannten Lucia-Lieder singt. Zu Essen gibt es an diesem Tag das typische mit Safran gewürzte Hefegebäck „lussekatter“, welches von der Lucia verteilt werden.
Wir wünschen allen ein wunderschönes Luciafest am 13. Dezember. Auch wenn Sie selbst das Fest nicht feiern hoffen wir das wir es Ihnen zumindest etwas näherbringen konnten.

AK Asyl – Begegnungscafé im K26 – BegegnungsLaden

<justify>Diesen Donnerstag, 9.12.2021, findet von 17 bis 19 Uhr im K26 BegegnungsLaden das AK Asyl - Begegnungscafé zum letzten Mal für dieses Jahr statt, da es nun vorerst in die Winterpause geht. Nutzen Sie noch Ihre Chance und kommen Sie doch einfach auf eine Tasse Tee oder Kaffee ein Stück Kuchen und ein schönes Gespräch vorbei. Das Begegnungscafé finde im K26 BegegnungsLaden, Kronenstraße 26 statt, es gilt 2G. Bitte beachten Sie das aktuell geltende Hygienekonzept des K26 BegegnungsLadens, welches Sie unter K26 BegegnungsLaden (ettlingen.de) finden oder rufen Sie bei Fragen unter 07243 101-8259 an.</justify>

Zweiter Platz beim Kreisintegrationspreis, Tag des Ehrenamts 05 Dezember 2021 KW 48

22.11.21 – Integrationsbüro der Stadt gewinnt den 2. Platz im Kreisintegrationspreis des Landkreises Karlsruhe

Übergabe Ehrungsurkunde Kreisintegrationspreis und Team des Integrationsbüros
Übergabe der Ehrungsurkunde an Herr Thobias Pulimoottil, Integrationsbeauftragter der Stadt Ettlingen durch Herr Dr. Christoph Schnaudigel, Landrat – Landkreis Karlsruhe und das Integrationsbüro-Team.

Liebe Ettlinger Bürgerinnen und Bürger,

der Landkreis Karlsruhe hat zum fünften Mal vorbildliche und herausragende Arbeiten im Bereich Integration im Landkreis Karlsruhe gewürdigt. Eine Jury, die sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Fraktionen des Kreistages, von Migranten und interkulturellen Vereinen, der Wirtschaft, der Religionsgemeinschaften, der Liga der Freien Wohlfahrtsverbände, der Sozialdezernentin, der Amtsleiterin des Amtes für Integration sowie der Integrationsbeauftragten zusammensetzt, hat in drei Kategorien jeweils drei Preisträgerinnen und Preisträger gewählt. Das Integrationsbüro der Stadt Ettlingen mit den Team-Mitgliedern, Frau Ann-Kathrin Debatin, Bundesfreiwillige – Integration, Frau Jana-Garcia-Jester, K26 – Projektkooridnatorin und den Hern Thobias Pulimoottil den Integrationsbeauftragten der Stadt, gewann unerwartet aber mit voller Freude den 2. Platz in der Kategorie: „Integrative kommunale Gesamtkonzepte“ den Kreisintegrationspreis des Landkreises Karlsruhe. Hierbei wurde das K26-Projekt: K26 – KleiderLaden – „Schenke Wärme in der Stadt Ettlingen“, eine Kleiderspende für bedürftige Bürger und Bürgerinnen im K26 – BegegnungsLaden, nominiert und auf dem 2. Platz gewählt. „Wir haben dort hingeschaut, wo Menschen nicht hinschauen, den Menschen versucht zu helfen, die vergessen worden und trotz Distanz und pandemischer Kälte, den Menschen Wärme durch Kleidung und Sichtbarkeit geschenkt. Dafür danken wir das Ettlingern für die Kleiderspende und ihre Bereitschaft zur Nächstenliebe!“ so Herr Pulimoottil. Die Übergabe des Kreisintegrationspreises und der Urkunde an Herr Thobias Pulimoottil fand durch Herr Dr. Christoph Schnaudigel statt, welche auch noch die Arbeit, das Integrationsbüro und die Signifikanz dieses Projektes betonte. „Wir hören hin, sehen nicht weg und helfen wo wir können. Wir machen weiter!“ – Das Integrationsbüro der Stadt Ettlingen.

05.12.21 – Internationaler Tag des Ehrenamts – „Ehrenamtliche Engel für Schutz, Fürsorge und Nächstenliebe in Ettlingen“

Mann und zwei Frauen im Park
Pexels (Kampus Poduction)

Liebe Ettlinger Bürgerinnen und Bürger, am 05.12.21 ist der Internationale Tag des Ehrenamtes und wir erinnern alle Menschen in Ettlingen, das Ehrenamt und ehrenamtliches Engagement ein Segen sind. Sie müssen wissen, wir haben Pandemie, vielen Menschen wird geholfen anderen wiederum wenig bzw. auch gar nicht. Viele Menschen sind abgeschottet, vergessen, verbittert oder auch verloren, dennoch gibt es immer wieder Menschen, die trotz der aktuellen Lage als auch in allen hoffnungslosscheinenden Lagen, für Menschen einstehen und so ein Licht am Ende des Tunnels darstellen. – Das Ehrenamt. Es gibt letztendlich keine Worte, welche die ehrenamtliche Tätigkeit und ihre Signifikanz beschreiben kann. Auch wir vom Integrationsbüro können den Tag des Ehrenamts nicht mit unseren engagierten Ehrenamtlichen feiern bzw. diese im K26 – BegegnungsLaden ehren. Dennoch sollen allen Ehrenamtlichen in Ettlingen wissen, Sie leisten wichtige und essentielle Arbeit, die oft nicht gesehen oder gehört wird und oft in Vergessenheit gerät. – Ihr seid das Licht am Ende des Tunnels, der Engel der beschützt, der Freund bzw. die Freundin den man braucht, die Begegnung / Hand die wieder aufhilft oder auch das Ohr, wo nur einfach zuhört. Somit danken wir allen ehrenamtlich engagierten Bürger und Bürgerinnen Ettlingen für ihren Einsatz und hoffen, dass Sie weiterhin Menschen mitnehmen, bewegen, inspirieren, motivieren und neue Wege zeigen. – Vielen Dank für euren Einsatz!

Tag gegen Gewalt an Frauen 25 November, Chanukka 28 November bis 05 Dezember 2021 KW 47

25. November Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

Gesicht eine Frau wird von Händen verdeckt
Pexels

In der vergangenen Woche konnten Sie hier einen Artikel zum Internationalen Männertag lesen. Wie viel haben Sie außer unserem Artikel zu diesem wichtigen Aktionstag in den Medien mitbekommen? – Nicht sehr viel bis gar nichts wahrscheinlich, außer Sie haben explizit danach gesucht. Doch wie sieht es mit der Präsenz des Internationalen Tags zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen in den Medien aus? – deutlich besser. Aus diesem Grund auch nur ein relativ kurzer Artikel hierzu in unsere Rubrik

Grob gibt es diese drei Hauptformen wie sich Gewalt gegenüber Frauen äußert: häusliche Gewalt, digitale Gewalt und sexuelle Gewalt. Besonders durch die noch immer andauernden Corona-Pandemie sind die Fälle von häuslicher Gewalt gegenüber Frauen drastisch gestiegen. Statistisch gesehen wird in mind. einmal pro Stunde eine Frau durch häusliche Gewalt vom Partner gefährlich körperlich verletzt. Sexistische und frauenfeindliche Äußerungen im Internet und den Sozialen Medien werden als digitale Gewalt bezeichnet, diese ist manchmal sogar schlimmer als die physische Gewalt. Ca. 12% aller Frauen und Mädchen in Deutschland ab 15 Jahren, haben schon mindestens einmal im Leben sexuelle Gewalt erlebt. Eine erschreckend hohe Zahl. Jedoch ist davon auszugehen, dass die Dunkelziffer deutlich höher ist. Viele Betroffene von Gewalt trauen sich aus Angst vor Reaktionen des Täter oder der Gesellschaft sich Hilfe zu holen oder Anzeige zu erstatten.
Nun noch ein paar Sätze warum dieser Tag am 25. November gefeiert wird. Das Datum geht zurück auf die Ermordung der Schwester Mirabel, welche am 25.11.1960 durch Angehörige des militärischen Geheimdiensts in der Dominikanischen Republik getötet wurden, da sie sich gegen den damaligen Diktator zur Wehr setzten.

Liebe Ettlinger Bürger*innen haben Sie schon einmal von „Orange the world“ gehört? Es handelt sich hierbei um eine Kampagne der UN die vom 25. November, dem Tag gegen Gewalt an Frauen, bis zum 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte dauert. Die Farbe Orange steht hierbei für die Beendigung von geschlechtsspezifischer Gewalt. Jede*r ist eingeladen mitzumachen und Farbe zu bekennen.

28.11-05.12.2021 Chanukka – jüdische Lichterfest

Chanukka-Leuchter
Pixabay

Nun werden die Tage allmählich wieder kürzer und im Licht einer Kerze wird es zu Hause schnell schön gemütlich. Genau in diese Zeit fällt alljährlich das jüdische Lichterfest Chanukka. Das genaue Datum des Festes variiert jedes Jahr, da sich der jüdische Kalender am Mond orientiert. In diesem Jahr beginnt das Fest nach dem Sonnenuntergang des 27. November und endet mit dem Sonnenuntergang des 6. Dezember. Im jüdischen Kalender beginnt ein neuer Tag nicht erst um Mitternacht, sondern mit dem Sonnenuntergang am Vortag und endet auch wieder mit den dem nächsten Sonnenuntergang. An Chanukka erinnern sich die Juden und Jüdinnen an drei wichtige Ereignisse in ihrer Geschichte. Zum einen an die Befreiung des jüdischen Volkes im Jahr 185 v. Chr. aus der griechischen Herrschaft. Hierbei unterdrückten die Seleukiden die Juden und machten ihnen das Leben durch Gesetze und Verbote sehr schwer. Es wurde ihnen untersagt, ihre Religion auszuüben. Einige Juden setzten sich gegen diese Herrschaft zur Wehr. So kam es zum Makkabäeraufstand, der von Judas Makkabäus und seinen Brüdern angeführt wurde. So konnte die Herrschaft der Seleukiden über die Juden beendet werden. Das Wort Chanukka bedeutet übersetzt Einweihung. Juden und Jüdinnen erinnert sich an Wiedereinweihung des Tempels in Jerusalem, welcher von den griechischen Herrschern missbraucht wurde. Das dritte Ereignis an welches erinnert wird ist das Ölwunder. Für die Wiedereinweihung des Tempels wurden die Reste des noch sich im Tempelt befindlichen Öls entzündet. Eigentlich hätte das Öl maximal einen Tag zum erleuchten es Tempels gereicht, doch wie durch ein Wunder reichte das Öl für acht Tage. Dies ist genau die Zeit, um neues koscheres Öl herzustellen. Auch beim Essen spielt das Öl eine wichtige Rolle, so gibt es an diesem Fest Essen das in Öl frittier oder gebraten wird. Jeden Abend wird eine weitere Kerze am Chanukka-Leuchter entzündet. Viele Gläubige stellen während der Dauer des Festes diesen Leuchter in das Fenster.
Allen in Ettlingen lebenden Juden und Jüdinnen wünschen wir ein gesegnet Chanukka-Fest.

AK Asyl – Begegnungscafé im K26 – BegegnungsLaden

Jeden Donnerstag findet von 17 bis 19 Uhr im K26 BegegnungsLaden das AK Asyl - Begegnungscafé statt. Hierbei kann man einen Kaffee oder Tee trinken und sich austauschen. Alle sind eingeladen, am 02. Dezember um 17 Uhr im K26 in der Kronenstraße 26 in Ettlingen vorbeizukommen! Sagen Sie es gerne auch Ihren Freunden und Bekannten weiter. Bitte beachten Sie das aktuell geltende Hygienekonzept des K26 BegegnungsLadens, welches Sie unter K26 BegegnungsLaden (ettlingen.de) finden oder rufen Sie bei Fragen unter 07243 101-8259 an.

Internationaler Männertag 19 November 2021 KW 46

19.11.21 – Internationaler Männertag – „Das (un)sichtbare Geschlecht und ihre Gesundheit.“

Drei Männer freuen sich ausgelassen
Pexel (Diva Plavalaguna)

Liebe Ettlinger Bürger und Bürgerinnen. Was ist ein Mann? Welche Bedeutung hat Männlichkeit heutzutage? Wie sahen wir Männer damals und wie sehen wir Sie heute? Das Thema Männlichkeit und Männergesundheit wird nie in einem Wort verwendet und wenn doch, ist die Männlichkeit „toxisch“, „patriarchal“, „gefährlich“ und „unveränderbar.“ Auch Männer sind verletzbar, schwach, unverstanden, ungehört, ungewollt und in vielen Studien, Theorien, Gesprächen, Begegnungen etc. vergessen und nicht gesehen. Der Internationale Männertag wird jährlich am 19. November begangen und wurde 1999 in Trinidad und Tobago eingeführt.

Der Tag und seine Veranstaltungen werden von verschiedenen Einzelpersonen und Gruppen in Australien, der Karibik, Nordamerika, Asien, Europa, Afrika und den Vereinten Nationen unterstützt. Ziel des Internationalen Männertags ist es, die Aufmerksamkeit auf die Gesundheit von Männern und Jungen zu lenken, die Beziehungen zwischen den Geschlechtern zu verbessern, die Gleichstellung der Geschlechter zu fördern und männliche Vorbilder hervorzuheben. Er ist eine Gelegenheit, auf die Benachteiligung von Männern und Jungen hinzuweisen und ihr Engagement für die Gemeinschaft, die Familie, die Ehe und die Kinderbetreuung zu würdigen. Die Unterstützung für diesen Tag ist weit verbreitet. Er ist nicht mit dem Weltmännertag zu verwechseln. Es gibt gravierende Forschungslücken bei folgenden zwanzig Gesundheitsfragen bei Männern, mit denen sich kaum jemand befasst: Depressionen, Selbstmord, Ursachen männlicher Gewalt, Posttraumatisches Stresssyndrom, Beschneidung als Ursache psychischer Traumen, „Menopause“ bei Männern, Obdachlosigkeit, Drogenkonsum, Farbenblindheit, Prostatakrebs, Unspezifische Harnröhrenentzündung, Klinefelter-Syndrom und andere Erbkrankheiten, an denen nur Männer erkranken, geringere Lebenserwartung des Mannes bedingt durch Stress, LSD-Syndrom (geringere sexuelle Wünsche bedingt durch zunehmenden Stress bei Männern), Glatzköpfigkeit, Todesfälle und Verletzungen am Arbeitsplatz, Missbrauch von Wachstumshormonen (HGH) bei männlichen Athleten und Bodybuildern, Gehirnerschütterung bedingt durch Kontaktsportarten wie Fußball und Boxen, Chlamydien Infektionen als Auslöser von Herz- und Gefäßerkrankungen, Lifestyle-Medikamente wie Viagra (töten Männer, kaum Frauen).

Weiterhin erleiden mindestens eine Million Männer in Deutschland regelmäßig häusliche Gewalt durch ihre Partnerinnen. Die Gründe, warum sie sich das trotz ihrer meist körperlichen Überlegenheit gefallen lassen, sind vielschichtig. Ein Mann, der sich von einer Frau schlagen lässt - das scheint fast undenkbar zu sein. Schließlich gelten Frauen im Allgemeinen als „weniger aggressiv“ und „weniger gewaltbereit“ als Männer. Außerdem sind die meisten Männer den Frauen körperlich überlegen und könnten sich entsprechend wehren. Die Zahlen zur häuslichen Gewalt sprechen jedoch eine andere Sprache: Nach britischen Erhebungen ist jedes „dritte Opfer“ häuslicher Gewalt männlich. Deutsche Experten gehen davon aus, dass ein bis zwei Fünftel der Opfer Männer sind. Es gibt kein Altersgrenze die vor häuslicher Gewalt schützt. Vielen fällt es schwer die Vorkommnisse in der Beziehung als häusliche Gewalt zu bezeichnen. Oft suchen die Betroffen die Schuld bei sich. Auf Grund der in der Gesellschaft vorherrschenden Klischees und Rollenbilder vom idealen Mann, fällt es vielen der betroffenen Männer schwerer sich einzugestehen, dass sie Opfer häuslicher Gewalt geworden sind. Angst vor Ächtung durch die eigene Familie und /oder der Gesellschaft hindert viele Anzeige zu erstatten. Bereits Jungen wird beigebracht, dass ein Mann stark sein muss und nicht weint. Überlegen Sie einmal selbst wann haben Sie zuletzt einen Mann in Ihrem Umfeld weinen gesehen? Nicht selten kommt das die Polizei bei häuslicher Gewalt, im Mann nur den Täter sieht und nicht das eventuelle Opfer. Ist das nicht paradox in der heutigen Zeit? In nahezu jeder Großstadt gibt es mindesten ein Frauenhaus doch wie sieht es mit Männerhäusern aus? Hilfsangebote sind noch sehr rar.

Allen Ettlinger Männern und Jungen wünschen wir eine wunderschönen Internationalen Männertag. Aber sie als Ettlinger Mädchen oder Frauen sind an diesem Tag dazu angehalten einmal Ihre eigene Denkweise über das Rollenbild des idealen Jungen oder Manns zu überdenken.

AK Asyl – Begegnungscafé im K26 – BegegnungsLaden

Jeden Donnerstag findet von 17 bis 19 Uhr im K26 BegegnungsLaden das AK Asyl - Begegnungscafé statt. Hierbei kann man einen Kaffee oder Tee trinken und sich austauschen. Alle sind eingeladen, am 18. November um 17 Uhr im K26 in der Kronenstraße 26 in Ettlingen vorbeizukommen! Sagen Sie es gerne auch Ihren Freunden und Bekannten weiter. Bitte beachten Sie das aktuell geltende Hygienekonzept des K26 BegegnungsLadens, welches Sie unter K26 BegegnungsLaden (ettlingen.de) finden oder rufen Sie bei Fragen unter 07243 101-8259 an.

Sankt Martin 11 November 2021, Internationaler Tag der Toleranz 16 November 2021 KW 45

Leben auch Sie Barmherzigkeit wie Sankt Martin

Pixabay

Am 11. November ist es wieder soweit, viele bunte Laternen werden wieder durch die Straßen ziehen. Sankt Martin steht wieder vor der Tür. Doch was hat es mit Sankt Martin genau auf sich? Dieser kirchliche Gedenktag geht zurück auf den Mönch und späteren Bischof Martin von Tours. Er ist einer von zahlreichen Heiligen der katholischen Kirche. Die Überlieferung rund um sein Handeln kennen wohl die allermeisten schon seit der Kindheit. Für alle, die diese nicht kennen, hier eine Kurzversion: In einem sehr kalten Winter begegnete der Soldat Martin am Stadttor einem Bettler, welcher keine warme Kleidung oder Schuhe besaß. Er war somit der Kälte des Winters schutzlos ausgeliefert, da keiner mit ihm Mitleid hatte oder ihm Hilfe anbot. Als Martin das sah, entschied er sich kurzerhand dazu seinen warmen Soldatenmantel mit dem Schwert zu halbieren und dem Bettler die eine Hälfe zu schenken. Als er dann später zurück zu den anderen Soldaten kam wurde er von diesen verspottet und verhöhnt. Jedoch das war ihm egal, denn er wusste, dass er das Richtige getan hatte. In Deutschland ist der Martintag mit vielen verschiedenen Brauchtümern verbunden z.B. den Essen von Martingänsen, dem Martinsumzug oder auch dem Martinfeuer. Liebe Ettlinger Bürger*innen nehmen Sie sich auch ein Beispiel am Handeln von Sankt Martin. Egal welcher Religion sie angehören. Denn Barmherzigkeit ist eine Tugend, die Menschen weltweit über alle Ländergrenzen oder religiösen Unterschiede hinweg besitzen sollten und diese vereinen soll. Es ist ganz egal aus welchem Land eine Person kommt oder welcher Religion er oder sie sich zugehörig fühlte, oder ähnliches, wenn er oder sie unsere Hilfe benötigt. Im Grunde sind wir doch alle einfach nur Menschen. Wären Sie selbst nicht auch dankbar, wenn Ihnen jemand unmittelbar hilft, wenn Sie Hilfe benötigen und nicht erst nach Ihrer Nationalität, Religion oder ähnlichem fragt.

Internationaler Tag der Toleranz

Am 16. November findet wieder der Internationale Tag der Toleranz weltweit statt. Dieser Aktionstag geht zurück auf dem 16. November 1995, an diesem Tag unterzeichneten die 158 Mitgliedsstaaten der UNESCO die Erklärung der Prinzipien zur Toleranz. Diese Regelungen sollen dafür sorgen, dass alle Menschen weltweit unabhängig von Nationalität, Religion, etc. menschenwürdig zusammenleben können.
Besonders in unserer heutigen Zeit wird Toleranz immer wichtiger für unser Zusammenleben, denn die Welt, in der wir jetzt leben, wird immer bunter und vielfältiger. Also ergreifen wir unsere Chance durch die zunehmende Vielfalt unserer Umwelt uns auch einmal aus der eigenen Komfortzone heraus zu bewegen und einen Blick über den Tellerrand zu wagen. Denn das, was wir dann entdecken können, wird unser Leben sicherlich um einige Aspekte bereichern. Doch dies gelingt nur, wenn wir neuen Erfahrungen und Sachen tolerant gegenüberstehen. Also machen Sie doch mit und schauen Sie über den Tellerrand hinaus und vor allem noch wichtiger, lassen Sie Toleranz nicht nur ein leeres Wort auf dem Papier sein, das sehr gut klingt. Sondern verleihen Sie dem Wort durch Ihr Handeln und Denken eine Fülle.

AK Asyl – Begegnungscafé im K26 – BegegnungsLaden

Jeden Donnerstag findet von 17 bis 19 Uhr im K26 BegegnungsLaden das AK Asyl - Begegnungscafé statt. Hierbei kann man einen Kaffee oder Tee trinken und sich austauschen. Alle sind eingeladen, am 23. September um 17 Uhr im K26 in der Kronenstraße 26 in Ettlingen vorbeizukommen! Sagen Sie es gerne auch Ihren Freunden und Bekannten weiter. Bitte beachten Sie das aktuell geltende Hygienekonzept des K26 BegegnungsLadens, welches Sie unter K26 BegegnungsLaden (ettlingen.de) finden oder rufen Sie bei Fragen unter 07243 101-8259 an.

Runder-Tisch-Migration und Diwali 04 November 2021 KW 44

28.11.2021 – Startschuss: 2. Runder Tisch Migration Ettlingen – „Ausatmen, Ausholen und nach vorne blicken!“

v.l.n.r., u.a. Thobias Pulimoottil, Integrationsbeauftragter, Herr Helmuth Kettenbach, Vorsitzender des Seniorenbeirats, Frau Natalie Steiner, Migrationsberatung – Caritas, Herr Michael Kirf, Runder Tisch Spessart, Frau Jana Garcia-Jester und Frau Ann-Kathrin Debatin Integrationsbüro und Teilnehmer*innen des RTME‘s

Am 28.10.2021 wurde nach der ersten digitalen Veranstaltung des Runden Tisch Migration Ettlingen im April 2021 nun die Präsenzveranstaltung des 2. RTME’s im Begegnungszentrum Ettlingen erneut gestartet! Gemeinsam mit dem RTME-Orga-Team, welcher sich mit Frau Natalie Steiner von der Migrationsberatung der Caritas, Herr Michael Kirf vom Runden Tisch Spessart, Frau Ann-Kathrin Debatin vom Integrationsbüro und Herrn Thobias Pulimoottil den Integrationsbeauftragten, in der Stadt Ettlingen mit Freude, Optimismus und Elan etabliert wurde.(Satzbau, Inhalt, Was soll dieser Satz aussagen?) Um die Migrations- und Integrationsarbeit in Ettlingen zu fördern und zu stärken, ist die Netzwerkarbeit mit persönlichem Austausch, Begegnung und dem Arbeiten an gemeinsamen Projekten, Ideen und Lösungen enorm wichtig. Hierbei wurde der Runde Tisch Migration Ettlingen gemeinsam mit den verschiedenen Akteur*innen in Ettlingen und im Raum Karlsruhe gestartet, welche wichtige Ansprechpersonen von Einrichtungen, Trägern, Vereinen etc. für verschiedene Gruppen wie u.a. Menschen mit Migrationsbiographie, Senioren, Geflüchtete, Jugendliche, Bedürfte etc. darstellen. Um in unserer Kommune in Ettlingen das Verständnis von Diversität und Interkulturalität den Bürger*innen näher zu bringen und die Menschen zu erreichen, die vergessen und manchmal auch nicht beachtet werden, ist die Etablierung des Runden Tisches Migration Ettlingen ein enormer Fortschritt in der Migrations-, Integrations-, und Geflüchtetenarbeit.  „Wir l(i)eben mit Begegnung, Austausch, Verständnis und Empathie, welche die Teilnehmer*innen des RTME‘s in Ettlingen mitbringen und gemeinsam an Projekten, Veranstaltungen und Ideen für – alle – Menschen in der Stadt Ettlingen arbeiten und weitergeben“, so Herr Pulimoottil. Weitere Informationen finden Sie in der Rubrik. Integration & Asyl auf der Homepage der Stadt Ettlingen. Wir mischen uns ein und gestalten Ettlingen mit, weiter geht’s!

4. November 2021 – Diwali: Ein Meer aus tausenden Lichtern zum hinduistischen Lichterfest

Lichtermeer aus brennen Kerzen
Pixabay

Ein Meer aus tausenden Öllampen in den Häusern, Geschäften sowie den Straßen… Ist dies nicht eine idyllische Vorstellung?! Wenn dann auch ein wunderschönes Feuerwerk hinzukommt, das den Himmel der Nacht in den buntesten Farben erstrahlen lässt. Das ist doch ein perfekter Rahmen für ein Fest…? Was denken Sie? So müssen Sie sich den Rahmen bzw. das Ambiente für das hinduistische Lichtfest Diwali vorstellen. Übersetzt bedeutet dies so viel wie „die Reihen der erleuchteten Lampen“. Im Mittelpunkt des Festes steht die Erleuchtung sowohl der inneren als auch der äußeren Welt. Die Menschen sollen sich besonders an diesem Fest daran erinnern, dass sie von Gott geschaffene Werke sind. Außerdem wird an diesem Tag der Triumph des Lichts über die Dunkelheit, sowie der Sieg des Guten über das Böse und der Gewinn der Erkenntnis über die Unwissenheit. Macherorts ist dieses Fest der Beginn eines neuen Jahres.

Wir wünschen allen in Ettlingen lebenden Hindus ein schönes und gesegnetes Diwali-Fest. Alle die das Fest zuvor noch nicht kannten hoffen wir es uns gelungen ist es Ihnen etwas näher zu bringen.

Am 9.November Café Vielfalt des Netzwerk Ettlingen mit Kaffeehäusle e.V. im K26 BegegnungsLaden

Kaffetasse
Pixabay

Das Café Vielfalt lädt alle Bürgerinnen und Bürger mit und ohne Handicap ein zur Begegnung bei Kaffee und Kuchen, Informationen und Gesprächen in den K26 BegegnungsLaden.
Ansprechpartnerin: Karin Widmer
Tel. 07243/523736. Mail: info@netzwerk-ettlingen.de

AK Asyl – Begegnungscafé im K26 – BegegnungsLaden

Jeden Donnerstag findet von 17 bis 19 Uhr im K26 BegegnungsLaden das AK Asyl - Begegnungscafé statt. Hierbei kann man einen Kaffee oder Tee trinken und sich austauschen. Alle sind eingeladen, am 23. September um 17 Uhr im K26 in der Kronenstraße 26 in Ettlingen vorbeizukommen! Sagen Sie es gerne auch Ihren Freunden und Bekannten weiter. Bitte beachten Sie das aktuell geltende Hygienekonzept des K26 BegegnungsLadens, welches Sie unter K26 BegegnungsLaden (ettlingen.de) finden oder rufen Sie bei Fragen unter 07243 101-8259 an.

Día de muertos (Tag der Toten) 02 November 2021 KW 43

2. November: Día de muertos (Tag der Toten)

Seit ein paar Jahren wird auch bei uns in Europa der Día de Muertos (spanisch für „Tag der
Toten“) immer bekannter, nicht zuletzt wegen Filmen wie James Bond: Spectre und Disney’s Coco. Haben Sie sich schon einmal gefragt, was es mit den bunt geschmückten Totenköpfen auf sich hat, die man zunehmend auch bei uns sieht? Wir möchten Ihnen heute dieses traditionelle mexikanische Fest etwas näherbringen.

Der Día de Muertos ist einer der wichtigsten mexikanischen Feiertage und wird im ganzen Land gefeiert. Die Menschen zelebrieren den Tod und das Leben und gedenken ihrer Verstorbenen.

In ihrer Kultur gilt der Tod als natürliche Phase des Lebens und als Anfang für ein neues Leben in einer anderen Welt. Der Volksglaube besagt, dass die Seelen der Toten am Día de Muertos zurückkehren und ihren geliebten Menschen im Diesseits einen Besuch abstatten.

Er entstand vor mehreren Tausend Jahren in den Kulturen der Azteken und hat nichts mit
Halloween zu tun, welche als finstere Nacht des Schreckens und Unheils gilt.  Der Tag der
Toten erstreckt sich über drei Tage in einer Explosion der Farben und lebensbejahender Freude. Der Tod wird nicht als düsteres und trauriges Tabuthema gesehen sondern wird zelebriert, die Menschen zeigen ihren verstorbenen Familienmitgliedern Liebe und Respekt. Dazu werden die Friedhöfe und Straßen in den Tagen zuvor mit vielen Blumen und kunstvoll
gestalteten Papiergirlanden geschmückt. Typisch sind hierbei die gelborangenen Tagetesblumen, die das leuchtend gelbe Bild auf den Friedhöfen ausmachen.

Totenkopf umgeben von orangefarbigen Blumen
Pixabay

Das Herzstück der Feierlichkeit ist ein kleiner Altar (ofrenda), entweder zu Hause oder auf dem Grab des Verstorbenen, liebevoll geschmückt mit bunten Blumen und reichlich Gaben wie Blumen, Kerzen, süßen Hefebroten, Totenköpfen (calaveras) aus Zucker und Fotos. Die Menschen erinnern sich an ihre Verstorbenen und schwelgen bei einem fröhlichen Fest mit Musik und Essen in Erinnerung an die schönen Momente.

Symbolisch für den Tag der Toten ist auch die Catrina geworden, eine elegante Skelettfrau.
Das noble Erscheinungsbild von „La Catrina“ hatte ursprünglich die Bedeutung, sich über die Oberschicht lustig zu machen. So schminken sich viele Leute auch als Skelett und ziehen in bunten eleganten Kleidern durch die Straßen.

Catrina
Catrina

Internationaler Tag der Intersexualität 26 Oktober 2021 KW 42

Kein Mädchen aber auch kein Junge was dann? – 26. Oktober Internationaler Tag der Intersexualität

Jungen mögen blau, spielen mit Autos, Mädchen mögen rosa und spielen am liebsten nur mit Puppen. Doch nicht ganz so einfach, und schwarz-weiß ist die Unterscheidung zwischen “männlich” und weiblich. Es gibt zahlreiche Grautöne dazwischen. Was ist mit Personen, welche von Geburt an sowohl weibliche als auch männliche Merkmale aufweisen? Welchem Geschlecht ordnet man jene zu?

Heutzutage wird in vielen Talkshows, Diskussionen und ähnlichem der Begriff Intergeschlechtlichkeit, Intersexualität, Inter* verwendet, doch für viele ist nicht eindeutig klar was diese Begriffe bezeichnen. Um auf einem gemeinsamen Wissenstand zu kommen zunächst einmal eine kleine Erklärung der Begrifflichkeiten.
Die Begriffe Intergeschlechtlichkeit, Intersexualität oder auch Inter* bezeichnen Personen, deren Körper sowohl weibliche als auch männliche Merkmale z.B. primäre, sekundäre Geschlechtsmerkmale, Chromosomen oder auch Hormone aufweist. Über die Verwendung des Begriffs Intersexualität wird heute stark diskutiert.
Schätzungsweise leben in Deutschland 100 000 intergeschlechtliche Personen. Um ihre Rechte, und die aller intergeschlechtlichen Personen weltweit zu stärken, sowie auch das Thema Intergeschlechtlichkeit stärker in den Fokus zu rücken, gibt es seit 1996 den 26. Oktober als Internationalen Tag der Intersexualität. Besonders in vielen englischsprachigen Ländern ist der dort „Intersexual Awarness Day“ besonders bekannt. Dieser Aktionstag geht zurück auf einen Protest der Gruppe „Hermaphrodites with Attitude“ in Boston, gegen die medizinische Behandlungspraktiken gegenüber Intersexuellen Personen. Dieser Tag soll aufmerksam machen, dass auch in unserer heutigen Gesellschaft das Thema Intergeschlechtlichkeit, aber intergeschlechtlicher Personen noch immer sehr wenig präsent ist, bzw. oftmals auch tabuisiert wird. Es soll außerdem sichtbar gemacht werden, dass es auch heute noch geschlechtsangleichende Operationen bei Neugeboren gibt, die ohne medizinische Notwendigkeit. Oftmals treten in den folgenden Jahren z.B. in der Pubertät schwerwiegende physischen und / oder psychische Probleme auf. In Deutschland ist es seit dem Jahr 2013 erlaubt den Geschlechtseintrag freizulassen, wenn keine eindeutige Zuordnung zu dem männlichen oder weiblichen Geschlecht erfolgen kann. Dies nimmt vielen Eltern den Druck sofort zwischen Mädchen oder Junge entscheiden zu müssen. Somit können geschlechtsangleichende Operationen vermieden werden.

Liebe Ettlinger Bürger*innen, bestimmt ist es Ihnen schon beim Lesen dieses Artikels, oder anderen Artikel der Rubrik „Multikulturelles Leben“ aufgefallen, in diesen Texten wird gegendert oder gendergerechte Sprache verwendet um niemanden auszugrenzen. So fühlen sich auch intergeschlechtliche Personen angesprochen, welche sich nicht eindeutig dem einen oder anderen Geschlecht zuordnen wollen oder können. Ein weiterer Schritt in diese Richtung, war die Einführung des dritten Geschlechtsdivers“ 2017. Vielleicht kann dieser Artikel einen Anreiz schaffen in der Zukunft vermehrt auf gendergerechte Sprache zu achten –Personen welche sich sonst nicht in der Sprache repräsentiert fühlen würden sich sicherlich sehr freuen.

K26 – BegegnungsLaden – bleibt auf Grund eines Wasserschadens weiterhin geschlossen bis 01.11.2021

K26 bis 01.11.2021 geschlossen

Liebe Ettlinger Bürger*innen, auf Grund eines unvorhergesehenen Wasserschadens und die darauffolgenden Reparaturarbeiten muss der K26 – BegegnungsLaden leider noch bis zum 01.11.2021 geschlossen bleiben. Natürlich stehen wir Ihnen weiterhin für Fragen und Anliegen telefonisch bzw. via Email zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass wir bis auf weiteres keine Spiele- und Bücherspenden annehmen können, da unsere Lagermöglichkeiten begrenzt sind – Spendenstopp! Demnach entfallen auch alle Angebote im K26 bis zum 01.11.2021. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Ann-Kathrin Debatin - Bundesfreiwillige im Bereich Integration

Telefon: 07243 101 8259
E-Mail: azubi158@ettlingen.de

Jana Garcia-Jester -K26 - Projektkoordinatorin

Telefon: 07243 9381690
E-Mail: jana.garcia-jester@ettlingen.de

Thobias Pulimoottil -Integrationsbeauftragter der Stadt Ettlingen

Telefon: 07243 101 8371
E-Mail: thobias.pulimoottil@ettlingen.de

Coming out Tag 11 Oktober 2021 KW 40

Coming-out-Tag – Zu sich selbst stehen bedarf mehr Mut als man denkt

Gesicht in Regenbogenfarbe angemalt
Pexels (Sharon McCutcheon)

Was wenn Sie Ihr „Wahres Ich“ immer verstecken müssen und immer Angst haben, dass jemand erfährt wer und wie Sie wirklich sind und dieser Zustand sogar bis zu mehreren Jahren anhält? Klingt anstrengend?! So ergeht es vielen Personen der LGBTQI+-Community bis sie sich vor geoutet haben. Um denjenigen Mut zu machen, welche sich im Outing-Prozess befinden wird seit 1968 der 11. Oktober als Coming-out-Tag gefeiert. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Personen, welche ein (geoutetes) Mitglied der LGBTQI+-Comunnity kennen selten zur Trans-, oder Homophobie neigen. Auch soll dieser Tag das Bewusstsein rund um das Thema Outing, schärfen z.B. was kann man als Außenstehende*r machen um Personen im Prozess des Outings zu unterstützen und zu stärken? Insbesondere in einer Gesellschaft in, welcher Heterosexualität als eine Norm angesehen sind solche Themen besonders wichtig. Vielerorts gibt es anlässlich des Tages Veranstaltungen und Projekte.
Liebe Ettlinger Büger*innen, auch wenn Sie sich selbst eventuell nicht als ein Mitglied der LGBTQI+-Community bezeichnen ist es wichtig stehts im Alltag und überall für Toleranz einzustehen. Nur wenn wir als Gesellschaft es schaffen tolerant gegenüber unseren Mitmenschen zu sein müssen vor allem Mitglieder der LGBTQI+-Community, wenn sie sich outen, keine Angst mehr vor diskriminierenden Reaktionen haben. Es ist auch wichtig, dass wir die verschiedensten sexuellen Orientierungen als selbstverständlich ansehen, so dass sich Mitglieder*inne der LGBTQI+-Community nicht unbedingt outen müssen, schließlich müssen sich heterosexuelle Personen auch nicht vor ihrer Familie oder Freunden outen.

2. Jahrestag des Anschlags in Halle – Der Schock sitzt noch immer tief

Am Samstag dem 9. Oktober jährt sich in diesem Jahr der Anschlag auf die Synagoge in Halle zum zweiten Mal. Erinnern Sie sich noch was damals geschah? Wenn nicht hier eine kleine Zusammenfassung der Ereignisse: An Jom Kippur, dem wichtigsten jüdischen Feiertag, versuchte ein schwer bewaffneter Rechtsextremist sich Zutritt zur Synagoge zu verschaffen. Die Eingangstür der Synagoge hielt die Schlüsse des Täters glücklicherweise ab und verhinderte so einen der wahrscheinlich schlimmsten antisemitischen Anschläge seit dem zweiten Weltkrieg. Bei dem Angriff wurden zwei Personen erschossen und zwei weitere schwer verletzt. Der Täter filmte die gesamte Tat selbst mit und stellte das Video ins Internet.
Auch zwei Jahre nach den verheerenden Vorfällen in Halle sitzt der Schock bei allen tief. Wir sind mit den Gedanken noch immer bei den Opfern, deren Familien und Angehörigen. Auch Sie als Ettlinger Bürger*innen sind herzlich dazu eingeladen an diesem Tag in Gedanken bei den Opfern und deren Familien zu sein. Noch immer ist Antisemitismus ein wichtiges und stätig aktuelles Thema in unserer Gesellschaft. Viele Juden und Jüdinnen erleben nahezu täglich antisemitische Anfeindungen. Tragen auch Sie einen Teil dazu bei, ein weltoffenes und tolerantes Miteinander zu schaffen in, welcher niemand seinen Glauben, sein „Wahres Ich“ aus Angst vor Anfeindungen verheimlichen muss.

Beeinflusst die Geographie des Geburtsortes die Frage der Zuwanderung? Vor welchen Herausforderungen steht eine Person nach der Migration?

Geschrieben von: Sara Manzari

Zeichnung Frau mit Kind und Koffer und Mann und Eisbär auf der Flucht

Fragen, die sich heutzutage viele Menschen stellen, hören, oder auf unterschiedliche Weise in den
Schlagzeilen lesen. Ich, für meinen Teil, beantworte als Eingewanderte die Frage so: Falls politischer Zwang, die unmenschlichen Gesetze des Geburtsortes uns zur Emigration zwingen, wird die Person in einen anderen Lebensabschnitt eintreten, der sie noch vor vielen anderen Herausforderungen stellen wird. Ein Menschenleben dauert nicht lange an auf diesem Planeten. Bedenken Sie, wie viel Energie und Zeit ein Mensch im Leben brauchen wird, um auszuwandern, umzuziehen, wenn er gezwungen wird, aus freien Stücken, oder aus welchem Grund auch immer, ein neues Leben zu beginnen. Ist das nicht ein wichtiges globales Thema, dass die Geographie des Geburtsortes der Grund für Menschen ist, aus verschiedenen Motiven in andere Teile der Welt abzuwandern! Und jetzt, wenn diese Migration stattfindet, was kann getan werden, um den Einwanderern zu helfen, sich früher und besser der neuen Gesellschaft anzuschließen, ein sinnvolleres und glücklicheres
Leben zu führen, und unabhängig von kulturellen Unterschieden, Hautfarbe, Gesichts- und
Körperform, Muttersprache, oder des eigenen Namens, sich in der neuen Gesellschaft zu integrieren und den Rest seines Lebens auf eine andere Art zu verbringen?! Da die Bevölkerung eines Landes wie eine Kette miteinander verbunden ist und gemeinsam Fort- und Rückschritte macht, ist es für jeden Menschen besser, sich diese Frage selbst zu stellen und nach Antworten zu suchen, die sich auf sein Leben und das seiner Kinder auswirken wird...

K26 geschlossen bis 18 Oktober KW 39

K26 – BegegnungsLaden – kurzfristig geschlossen bis 15.10.21 wegen Wasserschaden.

Logo K26 geschlossen bis 15.10.2021

Liebe Ettlinger Bürger*innen, wegen eines unvorhergesehenen Wasserschadens und die darauffolgenden Reparaturarbeiten ist der K26 – BegegnungsLaden bis zum 15.10.21 vorerst geschlossen. Natürlich stehen wir Ihnen weiterhin für Fragen und Anliegen telefonisch bzw. via Email zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass wir weiterhin keine Spiele- und Bücherspenden annehmen und unsere Lager voll sind – Spendenstopp! Demnach entfallen auch alle Angebote des K26 bis zum 15.10.21. Vielen Dank für ihr Verständnis.

Ann-Kathrin Debatin - Bundesfreiwillige im Bereich Integration
Telefon: 07243 101 8259
E-Mail: azubi158@ettlingen.de
Jana Garcia-Jester -K26 - Projektkoordinatorin
Telefon: 07243 9381690
E-Mail: jana.garcia-jester@ettlingen.de
Thobias Pulimoottil -Integrationsbeauftragter der Stadt Ettlingen
Telefon: 07243 101 8371
E-Mail: thobias.pulimoottil@ettlingen.de

Schmini Azeret 28 September 2021 KW 38

Schmini Azeret – Das Fest mit der Bitte um Regen - 28. September

orangenes Laubblatt am Baum bei Regen
Pixabay

Kennen Sie das jüdische Fest Schmini Azeret? Nein noch nicht?! Nan dann bleiben Sie jetzt mal lieber dran und lesen aufmerksam weiter. Das Fest Schmini Azeret schließt sich direkt an das siebentägige jüdische Herbstfest Sukkot an. Es wird jährlich am achten Tag nach Beginn des Sukkotfest gefeiert. In diesem Jahr am 28. September. Zur Zeit des alten Testaments war es üblich während der sieben Tage des Festes Sukkot insgesamt 70 Opfer darzubringen, welche für die 70 Nationen der gesamten Menschheit stehen. Während Schmini Azeret werden dann nur noch ein Widder und ein Stier geopfert. Diese sollen die besondere Verbindung zwischen Israel und Gott verdeutlichen. Am Vormittag des Festtages versammeln sich die Gläubigen in der Synagoge und beten für Regen in der Zeit bis zum Pessachfest. Diese Zeitspanne ist genau die Regenzeit in Israel. Außerdem ist dieses Fest einer der vier Tage an, welchen man sich an bereits verstorbene Eltern erinnert.

Wir wünschen allen in Ettlingen lebenden Juden und Jüdinnen ein gesegnetes Schmini Azeret. Alle, welche das Fest zuvor noch nicht kannten hoffen wir konnten wir dieses ein wenig näherbringen.

AK Asyl – Begegnungscafé im K26 – BegegnungsLaden

AK Asyl – Begegnungscafé im K26 – BegegnungsLaden
Jeden Donnerstag findet von 17 bis 19 Uhr im K26 BegegnungsLaden das AK Asyl - Begegnungscafé statt. Hierbei kann man einen Kaffee oder Tee trinken und sich austauschen. Alle sind eingeladen, am 23. September um 17 Uhr im K26 in der Kronenstraße 26 in Ettlingen vorbeizukommen! Sagen Sie es gerne auch Ihren Freunden und Bekannten weiter. Bitte beachten Sie das aktuell geltende Hygienekonzept des K26 BegegnungsLadens, welches Sie unter K26 BegegnungsLaden (ettlingen.de) finden oder rufen Sie bei Fragen unter 07243 101-8259 an.

K26 – BücherLaden und SpieleLaden

Spendenstopp!, wir bitten keine weiteren Spenden abzugeben, da wir nun erstmal unser Lager gefüllt haben. Was jetzt kommt, sagen wir auch bald…Vielen Dank Ettlingen!

Wir wünschen allen Kindern und Jugendlichen einen super Start ins neue Schuljahr!, macht das Beste aus euch und lasst euch von niemanden sagen, das ihr was nicht könnt! – Nicht mal von euren Zahnarzt, der euch vorschreibt weniger Süßigkeiten zu essen, da ihr Karies habt! (Humor!).

Jüdisches Herbstfest - Sukkot 20 - 27 September 2021 KW 37

Jüdisches Herbstfest „Sukkot“ - 20.-27.09.2021

Etrog
Etrog (Pixabay)

Wenn die Blätter beginnen sich herbstlich zu färben, und die Ernte des Jahres eingebracht wird kommt die Zeit des jüdischen Herbstfest, Sukkot oder auch bekannt als Laubhüttenfest. An diesem siebentägigen Fest erinnern sich Juden und Jüdinnen an die Flucht ihrer Vorfahren aus Ägypten. Um an diesen Auszug aus Ägypten zu erinnern werden anlässlich dieses Fest Laubhütten gebaut. Meist beteiligt sich die ganze Familie und Freunde am Bau der Hütte. Wichtig ist, dass das Dach der Hütte aus Ästen und Zweigen besteht, die seitlichen Wände der Hütte bestehen heutzutage oftmals aus Planen oder ähnlichem. Traditionell leben die Gläubigen während der Dauer des Festes in dieser Hütte. Ein weiterer Brauch an Sukkot ist es einen Feststrauß zu binden welcher aus den folgenden „vier Arten“ besteht:

  • Etrog, einer Zitrusfrucht (riecht und schmeckt gut) steht für die Menschen, welche die Tora studieren und gute Taten vollbringen.
  • Lulav, ein Zweig der Dattelpalme (riecht nicht, Früchte schmecken) steht für die Menschen, welche die Tora nicht studieren aber gute Taten vollbringen.
  • Hadassim, ein Mythenzweig (riecht gut, schmeckt nicht) steht für die Menschen, welche die Tora studieren aber keine guten Taten vollbringen.
  • Arawot, einem Weidenzweig (riecht nicht und nicht essbar), steht für die Menschen, welche weder die Tora studieren noch gute Taten vollbringen.

Durch diesen Feststrauß soll die Einheit der Juden und Jüdinnen verdeutlicht werden.

Wir wünschen allen in Ettlingen lebenden Jüd*innen ein gesegnetes Sukkot. Alle die das Fest zuvor noch nicht kannten, konnten wir dieses hoffentlich etwas näherbringen.

AK Asyl – Begegnungscafé im K26 – BegegnungsLaden

AK Asyl – Begegnungscafé im K26 – BegegnungsLaden
Jeden Donnerstag findet von 17 bis 19 Uhr im K26 BegegnungsLaden das AK Asyl - Begegnungscafé statt. Hierbei kann man einen Kaffee oder Tee trinken und sich austauschen. Alle sind eingeladen, am 16., 23., 30. September um 17 Uhr im K26 in der Kronenstraße 26 in Ettlingen vorbeizukommen! Sagen Sie es gerne auch Ihren Freunden und Bekannten weiter. Bitte beachten Sie das aktuell geltende Hygienekonzept des K26 BegegnungsLadens, welches Sie unter K26 BegegnungsLaden (ettlingen.de) finden oder rufen Sie bei Fragen unter 07243 101-8259 an.

K26 – BücherLaden und SpieleLaden

Spendenstopp!, wir bitten keine weiteren Spenden abzugeben, da wir nun erstmal unser Lager gefüllt haben. Was jetzt kommt, sagen wir auch bald…Vielen Dank Ettlingen!

Wir wünschen allen Kindern und Jugendlichen einen super Start ins neue Schuljahr!, macht das Beste aus euch und lasst euch von niemanden sagen, das ihr was nicht könnt! – Nicht mal von euren Zahnarzt, der euch vorschreibt weniger Süßigkeiten zu essen, da ihr Karies habt! (Humor!).

Internationaler Tag der Demokratie – Demokratie nicht immer selbstverständlich 15 September 2021 KW 36

Internationaler Tag der Demokratie – Demokratie nicht immer selbstverständlich

Freiheitsstatur vor blau, lila Hintergrund
Pixabay

„Wahlen allein machen noch keine Demokratie.“ so Barack Obama bei einer Reder in der Universität in Kairo im Jahr 2009. Viele denken allein, wenn in einem Land Wahlen stattfinden herrscht hier Demokratie. Doch so einfach ist die Sache nicht, zur Demokratie gehören weitausmehr Sachen als nur Wahlen. Hier in Deutschland ist Demokratie für viele etwas ganz Selbstverständliches. Jedoch ist Demokratie nicht überall auf der Welt als Staatsform vorhanden und auch nicht überall selbstverständlich. Aus diesem Grund wurde im Jahr 2007 von den Vereinten Nationen der 15. September als Internationale Tag der Demokratie eingeführt. Dieser Tag soll alle Menschen weltweit erinnern, dass Demokratie nicht selbstverständlich ist. Außerdem, dass Demokratie nur dann gut funktionieren kann, wenn sich viele Menschen weltweit für Demokratie einsetzten und dafür sorgen, dass demokratische Rechte geschützt werden wie z.B. das Recht der Mitbestimmung der Bevölkerung.
Liebe Ettlinger Bürger*innen auch Sie können Ihren Teil dazu beitragend die Demokratie zu stärken und sich für diese einzusetzen. Demokratie beginnt schon im Kleinen. So ist es ein Teil der Demokratie, dass man verschieden Meinungen zu unterschiedlichen Themen zulässt. Außerdem ist es sehr wichtig, dass man sich über die verschiedenen Standpunkte austauscht. Ziele einer Demokratie ist es immer ein en Kompromiss zu finden mit, welchen die Mehrheit leben kann. Diese Kompromissfindung kann schon im kleinesten Kreis z.B.am Küchentisch stattfinden. Wenn wir es schaffen Demokratie im kleine zu leben schaffen wir es auch im großen als Gesellschaft zu leben. Also seinen Sie ein Teil dieses großen Ganzen.

AK Asyl – Begegnungscafé im K26 – BegegnungsLaden

Jeden Donnerstag findet von 17 bis 19 Uhr im K26 BegegnungsLaden das AK Asyl - Begegnungscafé statt. Hierbei kann man einen Kaffee oder Tee trinken und sich austauschen. Alle sind eingeladen, am 09. September um 17 Uhr im K26 in der Kronenstraße 26 in Ettlingen vorbeizukommen! Sagen Sie es gerne auch Ihren Freunden und Bekannten weiter. Bitte beachten Sie das aktuell geltende Hygienekonzept des K26 BegegnungsLadens, welches Sie unter K26 BegegnungsLaden (ettlingen.de) finden oder rufen Sie bei Fragen unter 07243 101-8259 an.

Fortbildung-, Austausch- und Vernetzungsangebote des Hauptamtlichen Netzwerkes für Engagierte im Bereich Migration:

Selbstbehauptungskurs für Frauen ab 16 Jahren: 16.09.2021 | 9.00 bis 13.00 Uhr | Präsenzveranstaltung
Ort: Caritas Beratungszentrum, Lorenz-Werthmann-Str.2, 76275 Ettlingen
Die Teilnehmer/-innenzahl ist auf 10 Personen begrenzt. Anmeldung zur kostenlosen Teilnahme bei Frau Steiner per E-Mail unter
natalie.steiner@caritas-ettlingen.de Bei Rückfragen melden Sie gerne an Frau Steiner 07243 / 515-131

Update aus dem K26 BegenungsLaden KW 35

Update aus dem K26-BegenungsLaden

Logo K26 SpieleLaden und K26 BücherLaden

Kennen Sie schon die neuesten Projekte des K26-BegegungsLadens? – Nein?! Dann schärfen Sie Ihre Augen.

Momentan gibt es zwei neue Projekte: Zum einen den „K26 – BücherLaden – Finde Wissen in Ettlingen“ und zum anderen den „K26 – SpieleLaden – Spiele spielen in Ettlingen“. Bei dem Projekt „K26 – Bücher-Laden“ sind alle herzlich dazu eingeladen, im K26-BegegnungsLaden, Kronenstraße 26, vorbeizukommen und dort in den bereits gespendeten Büchern zu stöbern und sich neuen Lesestoff mitzunehmen. Gerne können Sie auch Bücher, die Sie nicht mehr benötigen, spenden. Bei schönem Wetter finden Sie auf den Fensterbänken rund um das K26 Bücher, die Sie gerne kostenlos mit-nehmen dürfen. Sagen Sie es auch gerne an Bekannte und Freunde weiter.

Bei dem Projekt „K26 – SpieleLaden – Spiele spielen in Ettlingen“ können Sie Gesellschaftsspiele, Puzzles, Kartenspiele, gut erhaltene Spielsachen und ähnliches im K26 BegegnungsLaden abgeben. Durch dieses Projekt soll auf eine spielerische Art ein Austausch geschaffen werden. Einen großen Teil der gespendeten Spielsachen werden wir mit einem „Glücksrad“ als Gewinn für alle Ettlinger Kinder, die uns besuchen, weitergeben. Hierbei kann jedes Kind 1x die Woche vorbeikommen, am Glücksrad drehen und kostenlos ein Spielzeug oder ein Gesellschaftsspiel nach Wahl mitnehmen. So sollen alle in Ettlingen lebenden Kinder die Chance haben, neues Spielzeug zu bekommen, da nicht jeder sich solches leisten kann. Hierbei startet das Projekt, wenn wir genug Spielsachen und Gesellschaftsspiele gesammelt haben. Sollten wir nicht persönlich vor Ort sein, dürfen Sie Ihre Bücher gerne am Vordereingang in der Kronenstraße 26 oder dem Hintereingang im Hinterhof zur Seminarstraße zwischen Volkshochschule und Finanzamt abstellen. Bitte die Bücher unbedingt regengeschützt, z.B. in Folie, verpacken. Wir und unsere Kinder freuen uns auf die neuen Spielmöglichkeiten und Bücher.

Wir bitten Sie auch, keine Kleider mehr zu spenden, da der K26 – KleiderLaden vor 2 Monaten beendet wurde und wir die Kleider entsorgen müssen – Vielen Dank!

Gibt es noch Fragen?
K26 BegegnungsLaden Kronenstraße 26
Ann-Kathrin Debatin, Bundesfreiwillige im Bereich Integration
Telefon: 07243 101 8259
E-Mail: azubi158@ettlingen.de

K26 Begenungscafé

Jeden Donnerstag findet von 17 – 19 Uhr im K26 BegegnungsLaden das AK Asyl - Begegnungscafé statt. Hierbei kann man genüsslich einen Kaffee oder Tee trinken und sich austauschen. Alle sind eingeladen, am 26.8., 02.09., 09.09. etc. um 17 Uhr im K26 in der Kronenstraße 26 in Ettlingen vorbeizukommen! Sagen Sie es gerne auch Ihren Freunden und Bekannten weiter. Bitte beachten Sie das aktuell geltende Hygienekonzept des K26 BegegnungsLadens, welches Sie unter K26 BegegnungsLaden (ettlingen.de) finden oder rufen Sie bei Fragen unter 07243 101-8259 an.

Neue Projekt im K26 - BegegnungsLaden KW 34

Neue Projekte im K26 - BegenungsLaden

Kennen Sie schon die neuesten Projekte des K26-BegegungsLadens? – Nein?! Dann schärfen Sie Ihre Augen.

Momentan gibt es zwei neue Projekte: Zum einen den „K26 – BücherLaden – Finde Wissen in Ettlingen“ und zum anderen den „K26 – SpieleLaden – Spiele spielen in Ettlingen“. Bei dem Projekt „K26 – Bücher-Laden“ sind alle herzlich dazu eingeladen, im K26-BegegnungsLaden, Kronenstraße 26, vorbeizukommen und dort in den bereits gespendeten Büchern zu stöbern und sich neuen Lesestoff mitzunehmen. Gerne können Sie auch Bücher, die Sie nicht mehr benötigen, spenden. Bei schönem Wetter finden Sie auf den Fensterbänken rund um das K26 Bücher, die Sie gerne kostenlos mit-nehmen dürfen. Sagen Sie es auch gerne an Bekannte und Freunde weiter.

Bei dem Projekt „K26 – SpieleLaden – Spiele spielen in Ettlingen“ können Sie Gesellschaftsspiele, Puzzles, Kartenspiele, gut erhaltene Spielsachen und ähnliches im K26 BegegnungsLaden abgeben. Durch dieses Projekt soll auf eine spielerische Art ein Austausch geschaffen werden. Einen großen Teil der gespendeten Spielsachen werden wir mit einem „Glücksrad“ als Gewinn für alle Ettlinger Kinder, die uns besuchen, weitergeben. Hierbei kann jedes Kind 1x die Woche vorbeikommen, am Glücksrad drehen und kostenlos ein Spielzeug oder ein Gesellschaftsspiel nach Wahl mitnehmen. So sollen alle in Ettlingen lebenden Kinder die Chance haben, neues Spielzeug zu bekommen, da nicht jeder sich solches leisten kann. Hierbei startet das Projekt, wenn wir genug Spielsachen und Gesellschaftsspiele gesammelt haben. Sollten wir nicht persönlich vor Ort sein, dürfen Sie Ihre Bücher gerne am Vordereingang in der Kronenstraße 26 oder dem Hintereingang im Hinterhof zur Seminarstraße zwischen Volkshochschule und Finanzamt abstellen. Bitte die Bücher unbedingt regengeschützt, z.B. in Folie, verpacken. Wir und unsere Kinder freuen uns auf die neuen Spielemöglichkeiten und Bücher.

Wir bitten Sie auch, keine Kleider mehr zu spenden, da der K26 – KleiderLaden vor 2 Monaten beendet wurde und wir die Kleider entsorgen müssen – Vielen Dank!

Gibt es noch Fragen?
K26 BegegnungsLaden Kronenstraße 26
Ann-Kathrin Debatin, Bundesfreiwillige im Bereich Integration
Telefon: 07243 101 8259
E-Mail: azubi158@ettlingen.de

AK Asyl – Begegnungscafé im K26 – BegegnungsLaden

Jeden Donnerstag findet von 17 – 19 Uhr im K26 BegegnungsLaden das AK Asyl - Begegnungscafé statt. Hierbei kann man genüsslich einen Kaffee oder Tee trinken und sich austauschen. Alle sind eingeladen, am 26.8., 02.09., 09.09. etc. um 17 Uhr im K26 in der Kronenstraße 26 in Ettlingen vorbeizukommen! Sagen Sie es gerne auch Ihren Freunden und Bekannten weiter. Bitte beachten Sie das aktuell geltende Hygienekonzept des K26 BegegnungsLadens, welches Sie unter K26 BegegnungsLaden (ettlingen.de) finden oder rufen Sie bei Fragen unter 07243 101-8259 an.

K26 – SpieleLaden – „Spiele spielen in der Stadt Ettlingen“ KW 33

K26-SpieleLaden - „Spiele spielen in der Stadt Ettlingen“

Der deutsche Literaturkritiker Friedrich Carl Maria Sieburg zitierte einmal: "Solange der Mensch spielt, ist er frei." Spielen zu können ist ein Privileg, frei zu seiner Glücksache, nicht jeder der spielen möchte kann frei sein und nicht jeder der frei ist kann spielend sein Leben genießen. Wir vom Integrationsbüro-Team und dem K26 – BegegnungsLaden möchten und wollen das jeder Mensch in der Stadt Ettlingen für einen Moment, für eine Zeit oder auch für immer das „Spielen“ und die „Freiheit“ dahinter erkennt und (er)leben kann. Demnach stellen wir Ihnen, liebe jungen und alten Spielemäuse, den K26 – SpieleLaden – „Spiele spielen in der Stadt Ettlingen“ vor. Zu unserem Projekt, „K26 – BücherLaden – Finde Wissen in der Stadt Ettlingen“, ist uns weiterhin wichtig, dass nicht nur Menschen mit Migrationsbiographie und Fluchterfahrung in den Herausforderungen der deutschen Sprache Zugang kriegen, sondern auch durch die spielerische Art des Austauschens und des Erlebens in ihrer Persönlichkeit wachsen und im Leben teilnehmen können. Hierbei sammeln wir in der Stadt Ettlingen verschiedene Arten von Spiele, wie Gesellschaftsspiele, Kartenspiele, Puzzle u.v.m., um gemeinsam und spielerisch in den Austausch und der Begegnung zu gehen. Dies hat einen Doppeleffekt: Einerseits kann spielerisch die Sprache erlernt werden, anderseits kommt man in Gesprächen und vergisst für den Moment, für einen Augenblick die Sorgen, Probleme und Herausforderungen, die man mit sich trägt oder man alltäglich erlebt. Hierbei haben alle Ettlinger jungen und alten Spielemäuse die Möglichkeit, sich mit andere Spieler*innen, unabhängig des Geschlechts, der Hautfarbe, des Alters der Herkunft und der Religion, Spielestunden im K26 – BegegnungsLaden zu kreieren und das „Spiel des Lebens“ zu spielen. Weiterhin kann auch gerne Spielzeug aller Art, gut erhalten, gereinigt etc., gespendet werden, welche wir mit einem „Glücksrad“ als Gewinn für alle Ettlinger Kinder die uns besuchen, weitergeben. Hierbei kann jedes Kind 1x Mal die Woche vorbeikommen, am Glücksrad drehen und kostenlos ein Spielzeug oder ein Gesellschaftsspiel nach Wahl mitnehmen. Warum machen wir das? Sie müssen denken, lieber Ettlinger, dass nicht jedes Kind die Möglichkeit oder den „Luxus“ hat, teuere und qualitative Spiele und Spielsachen zu kriegen und auch nicht in der Phase des Kindseins, mit Freude, Kreativität und Tatendring spielen zu können. Demnach ist es uns wichtig, dass jedes Kind in Ettlingen und vor allem Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Migrationsbiographie und Fluchterfahrung, spielen dürfen und sollen und hierbei auch neue Freunde und Mitspieler für’s Leben gewinnen sollen. Wer hierbei nicht mitspielt, verliert! Also liebe Ettlinger Spielenasen!, seien Sie keine Verlierer und geben Sie gerne wie beim K26 – KleiderLaden und den K26 – BücherLaden gut erhaltene und vollständige Gesellschaftsspiele, Lernspiele und  Spielzeuge ab und kommen Sie gerne vorbei um gemeinsam mit anderen spielen zu können. Wenn Sie Interesse haben, gemeinsam mit Geflüchteten Kindern, Erwachsenen, Senioren, Gleichgesinnten etc. Spiele zu spielen, kommen Sie gerne jeden Donnerstag von 17:00 - 19:00 Uhr im Begegnungscafe im K26 vorbei. Spielen kennt kein Alter, Senioren, Kinder, Erwachsene, groß, klein, von hier und von dort, alle können und sollen gemeinsam spielen dürfen! Sie können gerne von montags bis donnerstags von 09:00 -12:00 Uhr und von 14:00 -17:00 Uhr sowie freitags von 09:00 – 12:00 Uhr im K26- BegegnungsLaden vorbei kommen und ihre Spiele abgeben. Wir und unsere Kinder freuen sich auf die neuen Spielemöglichkeiten.

K26 BegegnungsLaden
Kronenstraße 26
76275 Ettlingen

Ann-Kathrin Debatin
Bundesfreiwillige im Bereich Integration
Telefon: 07243 101 8259
E-Mail: azubi158@ettlingen.de

Aschura 19 August 2021, K26 BücherLaden KW 32

Aschura - Ein Fest mit vielen Gesichtern

Pixabay

Kennen Sie das Fest Aschura? Viele verbinden mit diesem Fest die oft brutal wirkenden Bilder auf welchen sich Männer selbst geißeln, welche in den Medien oft gezeigt werden. Jedoch ist diese nur eine von vielen Arten wie das Fest gefeiert werden kann. Aschura ist kein einheitlicher muslimischer Feiertag. Der Rahmen in welchem das Fest gefeiert wird sowie das Datum variiert je nach Glaubensrichtung. Im Islam gibt es drei große Glaubensrichtungen die Schiiten, die Sunniten und die Aleviten. Natürlich gibt es auch noch weitere kleinere Glaubensrichtungen. Aschura wird schon bereits in diesen drei Glaubensrichtungen sehr unterschiedlich gefeiert. Für die Schiiten ist Aschura der wichtigste schiitische Feiertag. Es handelt sich hierbei um einen Trauertag. Es wird dem Märtyrertod Husain, dem Enkel Mohammeds gedacht, welcher bei der Schlacht von Kerbal starb. Zu den Elementen dieses Feiertages gehören unter anderem Prozessionen, Passionsspiele, das Bezeugen der Trauer. Ein Teil der Passionsspiele ist, die Selbstgeißelung und das Zufügen von Verletzungen in Bereich der Stirn durch ein scharfes Schwert, der Männer. In vielen Ländern ist dies mittlerweile verboten, jedoch dient dieses Ritual der Ehre der Schlacht von Kerbal. Bei den Sunniten ist Aschura ein freiwilliger Fastentag. Dieser erinnert an das Fasten, welches Moses aus Dankbarkeit nach der gelungenen Flucht der Israeliten aus Ägypten am 10. Tag des Muharram gemacht haben soll. Dieser Fastentag wurde von Mohammed eingeführt. Mit der verbindlichen Einführung des Ramadans, verlor der Aschura-Fasttag an Bedeutung. In der Alevitischen Glaubensrichtung wird vom 1.-13. Tag des Muharram gefast. Aleviten fasten jedoch nicht im Ramadan. Ähnlich wie die Schiiten betrauen auch sie den Tod des Enkels von Mohammed. Anders als die Schiiten lehnen die Aleviten die Selbstgeißelung ab. Einem Tag nach dem schiitischen Aschura wird eine süße Suppe aus verschiedenen Getreidesorten gekocht. Bei den nicht alevitischen Türk*innen wird an Aschura an die Errettung der Arche Noah erinnert. Diese sollte laut der Bibel auf dem Berg Ararat gestrandet sein. Es wird üblicherweise an diesem Tag eine spezielle Süßspeise Aschure zubereitet, welche an das Festmahl Noahs für sein Familie erinnert. Die traditionelle Zubereitung besteht aus 40 verschiedenen Zutaten. Es ist auch möglich deutlich weniger Zutaten zu verwenden. Es müssen jedoch mindesten sieben Zutaten sein und die Süßspeise muss an mindestens sieben Freunde weitergeben werden. In diesem Jahr findet das Fest am 19. August statt.
Wir wünschen allen in Ettlingen lebenden Muslimen ein gesegnetes Aschura ganz egal in welcher Art und Weise sie das Fest feiern. Alles Ettlinger Bürger*innen, welche das Fest zuvor noch nicht kannten hoffen wir, dass wir Ihnen diese durch diesen Artikel näherbringen konnten.

Ettlinger Leseratten Ohren gespitzt! – K26 BücherLaden die neue Anlaufstelle für alle Lesebegeisterten

Ann-Kathrin Debatin, Bundesfreiwillige im Bereich Integration (Foto: Ann-Kathrin Debatin)

Hallo mein Name ist Ann-Kathrin Debatin, ich bin Bundesfreiwillige im Bereich Integration und Teil des Teams des Integrationsbüros. Das Stöbern in Büchern und das Eintauchen in neue Welten beim Lesen von Büchern bereit mir Freude. Am liebsten lese ich Bücher, bei welchen man beim Lesen noch etwas lernen kann, oder einfach in eine ganz andere Welt eintauchen kann. Ich mag es außerdem sehr gerne, wenn ich beim Lesen ein „richtiges“ Buch in der Hand halte. Aus diesem Grund finde ich es wichtig, dass es Bücherschränke sowie den K26 BücherLaden gibt. Somit hat jeder die Möglichkeit kostenlos Bücher mitnehmen zu können und kann das Gefühl eines gebundenen Buches beim Lesen erleben. Geht es Ihnen auch so? Lieben Sie es auch in Bücher zu stöbern? Neue Bücherwelten für sich zu entdecken? Oder Sie einfach Bücher, welche Sie bereits gelesen habe und nicht mehr benötigen an andere Personen weitzugeben? Dann ist der K26 BücherLaden genau das richtige für Sie. Hier in den Räumlichkeiten des K26 BegegnungsLadens, Kronenstraße 26 gibt es die Möglichkeit, montags bis donnerstags von 9:00-12:00 Uhr und 14:00-17:00 Uhr sowie freitags von 9:00-12:00 Uhr kurzfristige Änderungen sind möglich, bei mir persönlich in den zahlreichen Büchern (Romanen, Kinder-, Jugendbüchern, Krimis, Lernbücher, etc.) zu stöbern, Bücher für zu Hause mitnehmen oder auch einfach Bücher zu spenden – Wir freuen uns schon auf Ihren Besuch. Bei schönem Wetter finden Sie außerdem auf den Fensterbänken rundum den K26BegenungLaden zahlreiche Bücher welche Sie kostenlos mitnehmen können. Sollten Sie noch weitere Fragen habe melden Sie sich gerne.
K26 BegegnungsLaden
Kronenstraße 26
76275 Ettlingen
Bundesfreiwillige im Bereich Integration - Ann-Kathrin Debatin
Telefon: 07243 101 8259
E-Mail: azubi158@ettlingen.de

Hereinspaziert: Das K26-Begegnungscafé hat wieder geöffnet!

Auf Grund der momentanen Lage der Corona-Pandemie ist es wieder möglich, dass das K26-Begegnungscafé immer donnerstags von 17-19 Uhr im K26 BegegnungsLaden, in der Kronenstraße 26 stattfindet kann. Alle Ettlinger Bürger*innen sind herzlichst dazu eingeladen im Begegnungscafé vorbei zu schauen und bei einer Tasse Kaffee oder Tee und einem Stück Kuchen oder anderem Gebäck sich mit anderen auszutauschen. Das nächste Begegnungscafé findet am Donnerstag, 12.08.2021 von 17:00 bis 19:00 Uhr hier im K26 BegegnungsLaden statt – Wir freuen uns auf Sie

Internationaler Tag der Jugend 12 August 2021 KW 31

Sei ein Vorbild für die die Jugend von morgen - Internationaler Tag der Jugend 12. August 2021

Pixabay

Jugendliche sind nicht nur das Morgen, die Zukunft; sie sind auch das Jetzt, die Gegenwart! Wenn wir wollen, dass die Jugend die Veränderung ist und macht, die wir in der Welt sehen möchten, dann sollten wir sie bereits jetzt einbeziehen und ihre Kapazitäten aufbauen. Und die Veränderung wird geschehen!“ so ein Kommentar von Jean Paul Brice anlässlich des Internationalen Tag der Jugend auf der Seite der Jugendallianz der Vereinten Nationen. Dieser Kommentar fasst sehr gut den Grundgedanken des Internationalen Tag der Jugend zusammen. An diesem Aktionstag sollen die Wünsche, Bedürfnisse und Probleme der jungen Leute in den Mittelpunkt gerückt werden. Als Jugendliche oder auch junge Leute werden Personen zwischen 14 und 25 Jahren bezeichnet. Laut des Weltjugendberichts aus dem Jahr 2020 sind weltweit 1,2 Millionen Menschen auf der Welt zwischen 14 und 25 Jahre alt, dies entspricht einem prozentualen Anteil der Weltbevölkerung von 15,5%. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen erklärte im Jahre 2000, den 12. August zum Internationalen Tag der Jugend. In jedem Jahr wird ein wir dein neues Thema für diesen Aktionstag festgelegt. In den meisten Fällen beschäftigt sich dieses mit einem der folgenden Bereiche: Bildung, Gesundheit, Armutsbekämpfung, Drogen oder auch Jugendkriminalität. In diesem Jahr steht der Internationale Tag der Jugend unter dem Thema: „Verändere das Lebensmittelsystem: Jugend Innovation für die menschliche und planetarische Gesundheit.“ Ziel ist es durch die Wahl dieses Themas zu verdeutlichen wie wichtig die Anstrengung bzw. die Beteiligung der Jugend zum Erreichen von globalen Projekten oder Zielen ist. Nur wenn die jetzige Jugend mit wirkt den Planeten zu schützen und teilweise wiederherzustellen, bzw. die biologische Vielfalt zu schützen und in das Ernährungssystem zu integrieren, ist es möglich ein nachhaltiges und gesundes Ernährungssystem für Menschen und Umwelt zu schaffen.
Liebe Ettlinger Jugendliche, lasst euch an euerem Ehrentag von euren Liebsten gebührend feiern denn ihr seid eines der wichtigsten Güter, welches eine Gesellschaft besitzen kann. Eine Gesellschaft kann niemals ohne eine engagierte Jugend sich weiterentwickeln oder beruhigt in die Zukunft schauen. Ihr werdet die Politiker*innen, Lehrer*innen, Arbeitnehmer*innen und Arbeitgeber*innen etc. aber vor allem die Vorbilder von morgen sein. Auch ihr habt bestimmt das ein oder andere Vorbild, egal ob es eine Person des öffentlichen Lebens oder auch aus eurem Freundes- bzw. Bekanntenkreis ist, ihr orientiert euch an den Werten und dem Verhalten dieser Person. Also seid auch ihr Vorbilder für die nachfolgenden Generationen, zu welchen diese aufschauen und von welchen sie lernen können.

LEBENSFREUDE – TANZEN

Sara Manzari

An einem Sommertag zogen mich Musik und Stimmen von Menschen gegenüber dem Rathaus an. Einige Frauen, Männer und Kinder tanzten in der Innenstadt miteinander.
Schon lange hörte man weniger Stimmen von Menschen und jedes Lächeln und jede Freude ist ein Zeichen, dass das Leben in der Stadt weiter geht.
Ich fragte Elke, was das Ziel dieser Gruppe und Tanzaktion in der Stadt sei. Sie sagte: Mit unserem Tanzen wollen wir Lebensfreude und Lebendigkeit in die Welt bringen. Gerade dies, ist in der jetzigen Zeit so wichtig und wertvoll.
Bei der letzten Lebensfreudeaktion am 19. Juli 2021 haben 22 Personen neben dem Schloss getanzt. Kontakt: lebensfreude.ettlingen@gmx.de
Wir hoffen alle, dass die Corona Pandemie bald zu Ende geht und die Menschen wieder miteinander, wie früher, feiern können und Gesundheit wieder in die Welt zurückkehrt. Wir müssen täglich mehr und mehr auf die Umwelt achten und sie schützen. Die Erde, die Luft und die Meere brauchen die Aufmerksamkeit und den Schutz der Menschen

Foto: Sara Manzari

Herreinspaziert: Das K26-Begegnungscafé hat wiedder geöffnet

Auf Grund der momentanen Lage der Corona-Pandemie ist es wieder möglich, dass das K26-Begegnungscafé immer donnerstags von 17-19 Uhr im K26 BegegnungsLaden, in der Kronenstraße 26 stattfindet kann. Alle Ettlinger Bürger*innen sind herzlichst dazu eingeladen im Begegnungscafé vorbei zu schauen und bei einer Tasse Kaffee oder Tee und einem Stück Kuchen oder anderem Gebäck sich mit anderen auszutauschen. Das nächste Begegnungscafé findet am Donnerstag, 05.08.2021 von 17:00 bis 19:00 Uhr hier im K26 BegegnungsLaden statt – Wir freuen uns auf Sie!

Neues Projekt des Integrationsbüros – K26 BücherLaden

Wir Sie vielleicht schon in den vorherigen Artikeln mitbekommen habe. Das Team des Integrationsbüro hat ein neues Projekt gestartet, den K26 BücherLaden. Hierbei ist jeder herzlichst eingeladen montags bis donnertags von 9:00-12:00 Uhr und 14:00-17:00 Uhr sowie freitags von 9:00-12:00 Uhr im K26 BegnungsLaden vorbei zukommen, um in den Büchern zu stöbern und kostenlos neuen Lesestoff mitzunehmen, oder neue Bücher für den K26 BücherLaden zu spenden. Bei schönem Wetter werden auch Bücher auf den Fensterbänken des K26 ausgelegt, welche Sie kostenlos mitnehmen dürfen. Sollten Sie noch weitere Fragen habe melden Sie sich gerne.
K26 BegegnungsLaden
Kronenstraße 26
76275 Ettlingen
Bundesfreiwillige im Bereich Integration - Ann-Kathrin Debatin
Telefon: 07243 101 8259
E-Mail: azubi158@ettlingen.de

Asalha Puja 24 Juli 2021 KW 29

Asalha Puja 24.07.2021

Foto: Pixabay

Wissen Sie was Asalha Puja ist? Wahrscheinlich wird dieses buddhistische Fest nicht allen etwas sagen. Asalha Puja ist eines der wichtigsten Feste der Buddhisten weltweit. Es markiert den Beginn der buddhistischen Fastenzeit und wird am Vollmondtag des achten Monats des Lunisolarkalenders gefeiert. Dieses Fest erinnert daran, dass Siddhartha Gautamas nach seiner Erleuchtung als Buddha in einer Predigt die elementaren Grundgedanken der Religion darlegte. Noch immer sind diese vier edlen Wahrheiten Grundpfeiler des Buddhismus. Diese vier edlen Wahrheiten lauten:
Dukkha: Das Leiden existiert.
Samudaya: Die Ursachen des Leidens sind das Verlangen oder das Unwissen.
Nirodha: Wird die Ursache beseitigt, wird auch das Leiden beendet.
Magga: Zum Ende des Leidens führt der Edle Achtfache Pfad.“
Viele Buddhisten besuchen anlässlich des Festes den Temple dort werden Opfergaben niedergelegt und Predigen gehört. Außerdem ist das Ritual der dreimaligen Umrundung des Tempels mit einer Kerze ein wichtiger Bestandteil des Festes. Das Fest Asalha Puja markiert außerdem den Beginn der Monsunzeit. In den darauffolgenden drei Monaten verzichten viele der buddhistischen Mönche und Nonnen auf unnötige Reisen, da sie die durch den Regen sich neu entfaltende Natur nicht durch den Menschen zerstören möchten.
Wir wünschen allen in Ettlingen lebenden Buddhist*innen ein wunderschönes Asalha Puja. Außerdem hoffen wir, dass wir jenen welche das Fest Asalha Puja zuvor noch nicht kannten das Fest etwas näherbringen konnten. In der heutigen Zeit ist es wichtig, dass man auch über den eigenen Tellerrand hinausschaut und offen ist für neue Kulturen, Feste, Brauchtümer und ähnliches.

Internationaler Nelson Mandela Tag - 18 Juli 2021 KW 28

Internationaler Nelson Mandela Tag

Foto: Pixabay

Sich ernsthaft um andere zu sorgen, sowohl im privaten wie öffentlichen Leben, würde uns der Welt, nach der wir uns so sehnen, sehr viel näherbringen“ Worte des ehemaligen Südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela. Doch wer war dieser Mann? Nelson Mandela wurde am 18. Juli 1918 als Rolihlahla Mandela in Mvezo, Transkei geboren. Den Namen Nelson erhielt er erst in Alter vom 19 Jahren in seiner britischen Schule. Mandela interessierte sich schon immer für die Politik und wollte sich für die Rechte der Schwarzen Bevölkerung einsetzen. Außerdem war er einer der entscheiden Gegner der Apartheidspolitik. Er entwickelte nach dem Vorbild Gandhi ein Konzept zum gewaltlosen Protest. Im Jahr 1964 wurde Nelson Mandela auf Grund seiner politischen Aktivitäten und eines Regelbruchs verhaftet und musste bis 1990 ins Gefängnis. 1993 wurde er zusammen mit Frederick de Klerk für den Kampf gegen Rassismus mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Nur ein Jahr später wurde er der erste Schwarze Präsident Südafrikas. Am 5.Dezmeber 2013 starb er in Folge einer Lungenentzündung in Johannesburg. Sein Tod löste weltweit großes Bestürzen und Trauer aus. Er galt bereits zu Lebzeiten schon als eine Symbolfigur für den Kampf der Menschenrechte und Freiheit ähnlich wie Mahatma Gandhi und Martin Luther King. In Ehren des Wirkens Nelson Mandelas wurde im Jahr 2009 der Internationale Nelson Mandela Tag eingeführt. Dieser Tag soll die Menschen weltweit dazu animieren so zu Handeln wie es Nelson Mandela seiner Zeit tat. Außerdem sollen an diesem Tag besonders jene gewürdigt werden, welche auch jetzt noch immer den Kampf für Freiheit, Gerechtigkeit und Menschenrechte führen wie Mandela. Der Nelson Mandela Tag ist kein offizieller Feiertag es ist vielmehr ein Ehrentag, um die Werte, Freiwilligen- und Gemeinnützigen Arbeit Mandelas zu würdigen. An diesem Tag werden allen Menschen weltweit dazu aufgerufen, 67 Minuten nach den Werten und im Sinne Nelson Mandelas zu handeln. Es sollen weltweit wohltätige Taten von und für Menschen verrichtet werden. So ist es möglich Schritt für Schritt die Welt im Sinne Mandela zu verbessern. Die Zahl 67 kommt nicht von ungefähr. Nelson Mandela widmete 67 Jahre seines Lebens der humanen, gerechteren und freieren Gesellschaft Südafrikas.
Liebe Ettlinger Bürger*innen machen Sie doch auch mit und verwenden am 18. Juli nur 67 Minuten um im Sinne des Wirkens von Nelson Mandela zu handeln. Denn es sind die kleinen Schritte die dazu beitragen unsere Welt zu einem Ort der Gerechtigkeit und Freiheit für alle Menschen, welche hier auf der Welt leben, zu machen. Es ist auch wichtig, dass möglichst viele Menschen sich für eine bessere Welt von morgen einsetzen, denn Veränderung beginnt schon im Kleinen. Seien Sie ein Teil dieser Veränderung.

Hereinspaziert, Hereinspaziert, wir haben offen! – K26 - BegegnungsLaden – „Wir begegnen Ettlingen!“ KW 27

Hereinspaziert, Hereinspaziert, wir haben offen! – K26 - BegegnungsLaden – „Wir begegnen Ettlingen!“

Eingang K26 BegenungsLaden (Foto: Ann-Kathrin)

Hallo, Hello, Nǐhǎo, Namastē, Hola, Salut, Ahlan, Konnichiwa und Servus!, wir haben wieder offen!. Wir vom K26 – BegegnungsLaden in Ettlingen haben unsere Türen für Begegnungen wieder offen! Somit sind wird gerade am grübeln, basteln und planen, wie wir wieder unsere neuen Projekte umsetzen und die Angebote mit unseren Kooperationspartner*innen wieder starten können. Seien Sie gespannt, auf die Angebote, Veranstaltungen, Austauschmöglichkeiten etc. an welchen Sie teilnehmen können, wenn die Corona-Pandemie mitspielt oder gar keine Rolle mehr spielt. Wenn Sie als Verein, Träger, Einrichtung, Arbeitskreis, Bündnis und Gruppe etc. Angebote und Begegnungen im Schnittpunkt der Integrations-, Migrations- und Geflüchtetenarbeit in Ettlingen anbieten wollen und eine Räumlichkeit suchen, melden Sie sich gerne bei uns! Den K26 – BegegnungsLaden kennenlernen: Um sich auch mal ein Bild der Einrichtung und ihrer Arbeit zu machen, können Sie jederzeit wenn die Haupteingangstür (weiße Tür) offen ist, den BegegnungsLaden sich anschauen. Hierbei wird die K26 – Projektkoordinatorin, Frau Garcia-Jester, oder auch die Bundefreiwillige im Bereich Integration, Frau Debatin Ihnen gerne über die Einrichtung und ihre Arbeit etwas erzählen. Natürlich unter Einhaltung der vorherrschenden Corona-Verordnung. Alle Gute hat auch sein Ende: K26 – KleiderLaden, wir bitte Sie keine weiteren Kleiderspenden im K26 abzugeben, da wir die Aktion beendet haben. Gerne können Sie noch Kleiderspenden an die BEQUA gGmbH, die Caritas Babyaustattung oder die effeff-Kleiderkammer weitergeben. – Rufen Sie mal durch! – Dennoch nehmen wir gerne Bücher noch an, da unser nächstes Projekt der „K26 – BücherLaden“ in den Startlöchern steht, aber psssst…dazu bald mehr. Haben Sie Fragen, Anregungen, Wünsche für Angebote, Ideen, Hilfen etc. melden Sie sich gerne bei uns, wir haben gerne ein offenes Ohr, auch mit Mund-Nasen–Schutz! Das sind wir:
K26 BegegnungsLaden, Kronenstraße 26, 76275 Ettlingen
Bundesfreiwillige im Bereich Integration - Ann-Kathrin Debatin
Telefon: 07243 101 8259
E-Mail: azubi158@ettlingen.de
K26 - Projektkoordinatorin -  Jana Garcia-Jester
Telefon: 07243 9381690
E-Mail: jana.garcia-jester@ettlingen.de
Integrationsbeauftragter der Stadt Ettlingen - Thobias Pulimoottil
Telefon: 07243 101 8371
E-Mail: thobias.pulimoottil@ettlingen.de

K26 – KleiderLaden – Von der Idee einer Notlösung zur vermissten Erfolgsgeschichte – Danke Ettlingen! KW 26

K26 – KleiderLaden – Von der Idee einer Notlösung zur vermissten Erfolgsgeschichte – Danke Ettlingen!

Integrationsbüro-Team, v.l.n.r., Ann-Kathrin Debatin - Bundesfreiwillige, Jana Garcia-Jester – Projektkoordinatorin K26 und Thobias Pulimoottil, Integrationsbeauftragter der Stadt Ettlingen

Mittendrin in der Corona-Pandemie Winter 2020, alle Läden haben geschlossen und die Menschen in der Stadt Ettlingen versuchen das raue Wetter, die ekelerregende Nässe, wie auch die unsichtbare Pandemie täglich zu überleben. Für viele einfacher, für andere schwerer, aber für alle spürbar! Auch die Soziale Einrichtung, der K26 – BegegnungsLaden, musste in dieser Phase für eine lange Zeit bis zum Status Quo geschlossen bleiben, wobei auch viele tolle Angebote der Begegnung, des Austausches, des Kennenlernens und der Persönlichkeitsentwicklung darunter litten. „Wir leben von Menschen und ihren Begegnungen und tragen unsere und ihre Geschichten gemeinsam zu Erinnerungen für die Ewigkeit.“ Auch wenn viele Einrichtungen kurz-und langfristig schließen mussten, sowie auch der K26 – BegegnungsLaden, wollten wir uns nicht unterkriegen lassen. Wir wollten für unsere Ettlinger Bürger präsent sein, welche nicht sichtbar sind, die nicht gehört und gesehen werden und manchmal in ihren Stimmen verstummen. Wir haben gespürt und gesehen, dass bei den Wetterverhältnissen die wir in Januar und Februar 2021 erlebten, viele Ettlinger keine passende bzw. gar keine Kleidung hatten und so kam der Geistesblitz: „K26 – KleiderLaden – Schenke Wärme in der Stadt Ettlingen“ Wo alle Kleiderläden in der Innenstadt als auch die Kleiderspenden in der Stadt schließen mussten, haben wir gesagt: „Wer denkt an die Leute, die nicht online einkaufen können?“, „Wer denkt an die Menschen, die 2-3 Cent jeden Tag in dieser Zeit umdrehen müssen“, „Wer denkt an Senioren, Studenten. Alleinerziehende, Geflüchtete und Sozialschwache die Kleidung benötigen?“ Und vor allem: „Wer denkt an Kinderkleidung?“ So hatten wir den K26 - KleiderLaden als Kleiderstange vor unserer geschlossenen Tür gestartet und paar Tage später, waren die Spenden so groß, dass wir auch die Innenfläche zur Lagerung von Kleider genutzt haben. So haben wöchentlich viele Menschen wieder und wieder Kleidung gespendet und auch abgeholt und waren froh, immer wieder zurückkommen zu können und neue Sachen zu haben! Am Anfang waren die Menschen scheu, aber mit viel Empathie, Humor, tollen Gesprächen und „Hinterdermaske-Lächeln“, kamen unsere Gäste täglich und wöchentlich. Gefühlt haben wir von Anfang des KleiderLaden ab den 01.02.21 bis zum baldigen Ende 01.07.21 über 1.000 + Gäste bei uns gehabt, wenn nicht sogar viel mehr! Wie alles wundervolle seinen Anfang hat, hat auch unser K26 – KleiderLaden nun sein Ende gefunden. Von traurigen Gesichtern, weinenden Kindern, besorgten Müttern und Vätern, dankbaren Senioren und fraglosen Geflüchteten mussten wir nun die „Hiobsbotschaft“ weitergeben, was immer noch bis zu jetzigen Ende nachhallt. Demnach schließen wir der K26 – KleiderLaden zum 01.07.21 und eröffnen gleitend nach und nach den K26 – BegegnungsLaden – „Wir begegnen Ettlingen.“ So werden die übrig gebliebenen Kleider an die lokalen sozialen und gemeinnützigen Einrichtungen wie u.a. die BEQUA gGmbH, der Caritas Ettlingen, dem effeff – Ettlinger Frauen- und Familien e.V. und vielen mehr weitergegeben. Nehmen Sie noch gerne die letzten Sachen mit, geben Sie es noch bis Mittwoch den 30.06.21 an viele Leute weiter und freuen Sie sich auf neue und tolle Projekte im K26 – BegegnungsLaden und in der Integrationsarbeit. Das Ende: Wir, das Team vom Integrationsbüro der Stadt Ettlingen, bedanken und von ganzen Herzen für ihre wundervollen Spenden, für die wundervollen Begegnungen, für die wundervollen Gespräche und für das Zeichen ihrer Wertschätzung für die Ettlinger Menschen in Not und gegen allen Herausforderungen, die uns in Zukunft bevorstehen werden. Bleiben Sie weiterhin in Verbindung, kommen Sie vorbei, Melden Sie sich, wir machen weiter, egal wie und egal was kommt und freuen Sie sich auf neue Ideen, die wir schon kreiert und geplant haben. – Danke Ettlingen für eure Unterstützung, weiter geht’s!
K26 BegegnungsLaden
Kronenstraße 26
76275 Ettlingen
Bundesfreiwillige im Bereich Integration - Ann-Kathrin Debatin
Telefon: 07243 101 8259
E-Mail: azubi158@ettlingen.de
K26 - Projektkoordinatorin -  Jana Garcia-Jester
Telefon: 07243 9381690
E-Mail: jana.garcia-jester@ettlingen.de
Integrationsbeauftragter der Stadt Ettlingen - Thobias Pulimoottil
Telefon: 07243 101 8371
E-Mail: thobias.pulimoottil@ettlingen.de

Christopher Street Day - 28 Juni 2021 KW 25

Christopher-Street-Day – „Ein Ettlingen voller Liebe und Wertschätzung - 28.05.2021

Foto: Pixabay

Woran denken Sie, wenn Sie Christopher-Street-Day hören? Vermutlich an einen bunten und fröhlichen Straßenumzug. Doch, welche Geschichte sich hinter diesem Tag verbirgt wissen wenige. Viele wissen, dass dieser Tag besonders für Mitglieder*innen der LGBTQI+ - Community (Lesbian, Gay, Bi, Trans, Queer und Intersex) und deren Unterstützung wichtig ist. In den 1960er Jahren kam es vor allem in den USA regelmäßig zu Razzien der Polizei vor allem in Bars in, welchen sich homosexuelle Personen aufhielten. Bei diesen Razzien gingen die Polizisten nicht selten mit Gewalt vor. Zu dieser Zeit genügte bereit ein Aufenthalt in einer solchen Bar um von der Polizei bloßgestellt zu werden. In der Nacht vom 27. auf den 28. Juni 1969 kam es zu einer Razzia in der Bar „Stonewall Inn“ in der Christopher Street. Die Beamten stießen diesmal auf Wiederstande der Besucher der Bar, welche sich teils gewaltsam gegen die Beleidigungen und Diskriminierungen der Polizei auflehnten. Es kam zu einem Aufstand, welcher bis zum 3. Juli andauerte. Im Gedenken an diesem Aufstand findet jährlich am letzten Samstag im Juni ein Straßenumzug statt, welcher auf die noch immer andauernde Benachteiligung von Mitgliedern der LGBTQI+ - Community aufmerksam macht. Der erste Christopher-Street-Day in Deutschland fand im Jahr 1979 in Bremen, Berlin und Köln statt. In Deutschland wird als nahezu einziges Land vom Christopher-Street-Day gesprochen. In allen anderen Ländern wird von Gay Pride gesprochen. Der CSD wird den Mitgliedern der LGBTQI+-Community sowie deren Unterstützer*innen gewidmet.
Wir wünschen allen in Ettlingen lebenden Mitglieder der LGBTQI+-Community einen wunderschönen Christopher-Street-Day. Es ist wichtig, dass wir niemals müde werden uns für die Gleichberechtigung aller Menschen einzusetzen. Also tragen Sie Ihren Teil dazu bei, dass unsere Stadt tolerant und offen wir. Nehmen Sie doch den Christopher-Street-Day als Anlass sich einmal etwas genauer mit der LGBTQI+-Community zu beschäftigen. Ein kleines Zeichen wie auch Sie zeigen können, dass Sie als Bewohner*innen von Ettlingen die LGBTQI+-Community unterstützen, wäre es eine Regenbogenfahne ins Fenster zuhängen.

Der K26 KleiderLaden geht in die letzte Runde - Nutzen Sie noch schnell Ihre Chance und kommen Sie vorbei!

Eingang K26 KleiderLaden (Foto: Ann-Kathrin Debatin)

Der K26 - KleiderLaden - "Schenke Wärme in der Stadt Ettlingen" wird nun endgültig Ende Juni geschlossen und überleitend der K26 - BegegnungsLaden eingeschränkt, nach Corona-Verordnung, wieder geöffnet. Demnach gehen wir nochmal in die allerletzte Runde und freuen uns auf neue Spenden und viele Mitnahmen! Bis zum 30.06.21 können Sie vorbeikommen und Sachen abgeben und auch kostenlos mitnehmen! Für den K26 KleiderLaden können Sie sehr gerne Damen-, Herren-, Kinderbekleidung, Bücher, Spielsachen, Handtücher, Bettwäsche oder ähnliches spenden. Bitte achten darauf, dass die Sachen nicht kaputt sind und hygienisch sauber gemacht wurden. Für alle Ettlinger & Besucher*innen - ohne Ausnahmen! Weiterhin können auch Termine vereinbart werden, um Kleidung innerhalb der Einrichtung mitnehmen oder persönlich abgeben zu können. Melden Sie sich einfach auch bei Fragen unter der Telefonnummer.: 0172 768 1168, oder der Emailadresse: azubi158@ettlingen.de oder kommen Sie persönlich bei uns in der Kronenstraße 26 vorbei. Bitte geben Sie auch die Info an Freunde und Bekannte weiter, da der KleiderLaden für alle Bedürftigen ist (u.a. Senioren, alleinerziehende Mutter und Väter, Geflüchtete, Obdachlose etc.) – Für Alle Ettlinger! Sie spenden nicht nur eine Jacke in diesen schwierigen Zeiten, sondern geben den Bedürftigen die Wärme der Menschlichkeit, Hoffnung und Nächstenliebe. Nähere Informationen finden Sie im Haupteingangsbereich des K26 - BegegnungsLadens. - Schauen Sie vorbei!

Integrationsbüro trifft Stadtbibliothek, Weltflüchtlingstag 20 Juni 2021 KW 24

Integrationsbüro trifft Stadtbibliothek Ettlingen – Bücher schaffen Brücken zu (un)bekannten Welten

Foto: Übergabe der Ausweiskarte, Frau Christine Kratschmann, Leitung - Stadtbibliothek an Herrn Thobias Pulimoottil, Integrationsbeauftragter der Stadt Ettlingen

„Ein Raum ohne Bücher ist ein Körper ohne Seele“, so schilderte Cicero seine Liebe zu Büchern und literarischen Werken. – Verständlich! Bücher schaffen Träume, Abenteuer, Flucht aus der Realität, Verstanden werden, Rückzug und futuristische Visionen. Sie sind eines der wichtigsten Dinge, die uns übrig geblieben sind in unserer (Menschheits-)Geschichte, welche uns zeigt, wer wir sind, woher wir herkommen, wohin wir hingehen und zu was wir alles fähig sind. Als bedingungsloser Bücherliebhaber bis hin zur Bibliophilie, sind Bücher für Herrn Thobias Pulimoottil ein signifikantes Instrument in der Bewältigung von Problemen, (Wissens-)Barrieren und Herausforderungen. Passend zum Tag der offenen Gesellschaft am 19.06.21, schaffen wir durch Begegnung, Austausch und Offenheit neue Freundschaften! Hierbei wurde auch gleich zur intensiven Besichtigung der Stadtbibliothek eine Ausweiskarte erworben und übergeben. Um gelungene und motivierende Integration und gesellschaftliche Partizipation zu schaffen, braucht man „Wissen zum Handel.“ So ist die Stadtbibliothek ein essentieller und fundamentaler Ort in Ettlingen für Wissen, Weisheit und Handlungsmöglichkeiten. Auch wenn wir in Zeiten der Pandemie auf „Digitalisierung“ und „Modernisierung“ setzen, ist ein kraftvolles, nach Natur riechendes Buch in einem Park mit Sonnenschein und Kaffee eine Momentaufnahme der „Entschleunigung“ und „Erdung.“ Hierbei bietet die Bibliothek und der angrenzende Ettlinger Rosengarten den perfekten Rückzugsort. Unsere Seelen und unsere Körper brauchen Nahrung, so hilft ein gutes Buch, ein guter Kaffee oder Tee und eine Ortschaft zur Erleichterung, Entschleunigung und Entspannung immens. Demnach war und ist die enge Kooperation mit der Stadtbibliothek sehr wichtig und wir freuen uns gemeinsam mit der Leitung der Stadtbibliothek, Frau Christine Kratschmann und ihrem Team auf neue Projekte, Veranstaltungen und kreative Ideen in der Stadt Ettlingen zu gestalten. – Gehen Sie vorbei! & Weiterlesen!

“Together we heal, learn and shine” – 20 Jahre Weltflüchtlingstag - 20.06.2021

Foto:Pixabay

„Zusammen heilen, lernen und leuchten wir“ unter diesem Motto steht der diesjährige Weltflüchtlingstag. An diesem Aktionstag soll ein besonderer Fokus auf die Rechte, Bedürfnisse aber auch Träume von Geflüchteten gelegt werden. Außerdem wird durch zahlreiche weltweit stattfindende Aktionen auf die Schicksale von Geflüchteten oder Personen mit Fluchterfahrungen aufmerksam gemacht. Noch immer steigen die Zahlen derer, welche sich weltweit auf der Flucht befinden oder Fluchterfahrungen haben. Als die häufigsten Fluchtursachen gelten Krieg, Gewalt, Zerstörung, Verfolgung und Hunger. Besonders Personen, welche sich auf der Flucht befinden sind stark von der noch immer andauernden Corona-Pandemie betroffen. Am 4. Dezember 2000 erklärten die Vereinten Nationen den 20.Juni zum Weltflüchtlingstag. Dieses Datum wurde bewusst gewählt, da es bereits zuvor in einigen anderen Ländern den 20. Juni als nationaler oder als Afrika-Flüchtlingstag gab. Außerdem veröffentlich alljährlich das Hoher Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UNHCR) seinen Jahresbericht mit den neusten Zahlen und Statistiken zum Thema Flucht

Wir wünschen allen in Ettlingen lebenden Personen mit Fluchterfahrung eine schönen Weltflüchtlingstag und hoffen, dass Sie sich schnell hier in unserer schönen Stadt einleben oder eingelebt haben. Denn vielen Geflüchteten fällt es sehr schwer sich in der neuen Heimat ein gutes Leben aufzubauen. Oftmals sind fehlende Sprachkenntnisse die größte Hürde die überwunden werden muss. Hier in Ettlingen gibt es zahlreiche Angebote für Personen mit Fluchterfahrungen, falls Sie nähere Informationen hierzu benötigen oder sonstige Fragen zum Thema Integration, K26 BegegnungsLaden oder ähnliches haben wenden Sie sich einfach an den K26 BegegnungsLaden das Integrationsteam hilft Ihnen gerne weiter.

K26 BegegnungsLaden
Kronenstraße 26
76275 Ettlingen
Integrationsbeauftragter der Stadt Ettlingen Thobias Pulimoottil
Telefon: 047243 101 8371
E-Mail: int02@ettlingen.de
Projektkoordinatorin Jana Garcia-Jester
Telefon: 07243 9381690
E-Mail: jana.garcia-jester@ettlingen.de
Bundesfreiwillige im Bereich Integration Ann-Kathrin Debatin
Telefon: 07243 101 8259
E-Mail: azubi158@ettlingen.de

Der K26 KleiderLaden geht in die letzte Rund - Nutzen Sie noch schnell Ihre Chance und kommen Sie vorbei

Eingang K26 KleiderLaden (Foto: Ann-Kathrin Debatin)

Der K26 - KleiderLaden - "Schenke Wärme in der Stadt Ettlingen" wird nun endgültig Ende Juni geschlossen und überleitend der K26 - BegegnungsLaden eingeschränkt, nach Corona-Verordnung, wieder geöffnet. Demnach gehen wir nochmal in die allerletzte Runde und freuen uns auf neue Spenden und viele Mitnahmen! Bis zum 30.06.21 können Sie vorbeikommen und Sachen abgeben und auch kostenlos mitnehmen! Von Herren-, Damen- und Kindersachen für den Sommer, Schuhe, Accessoires und Kinderspielzeug etc. - Bitte nur Sachen, die nicht kaputt sind und hygienisch sauber gemacht wurden. Für alle Ettlinger & Besucher*innen - ohne Ausnahmen! Weiterhin können auch Termine vereinbart werden, um Kleidung innerhalb der Einrichtung mitnehmen oder persönlich abgeben zu können. Melden Sie sich einfach auch bei Fragen unter der Telefonnummer.: 0172 768 1168, oder der Emailadresse: azubi158@ettlingen.de oder kommen Sie persönlich bei uns in der Kronenstraße 26 vorbei. Bitte geben Sie auch die Info an Freunde und Bekannte weiter, da der KleiderLaden für alle Bedürftigen ist (u.a. Senioren, alleinerziehende Mutter und Väter, Geflüchtete, Obdachlose etc.) – Für Alle Ettlinger! Sie spenden nicht nur eine Jacke in diesen schwierigen Zeiten, sondern geben den Bedürftigen die Wärme der Menschlichkeit, Hoffnung und Nächstenliebe. Nähere Informationen finden Sie im Haupteingangsbereich des K26 - BegegnungsLadens. - Schauen Sie vorbei!
K26 BegegnungsLaden
Kronenstraße 26
76275 Ettlingen
Integrationsbeauftragter der Stadt Ettlingen Thobias Pulimoottil
Telefon: 047243 101 8371
E-Mail: int02@ettlingen.de
Projektkoordinatorin Jana Garcia-Jester
Telefon: 07243 9381690
E-Mail: jana.garcia-jester@ettlingen.de
Bundesfreiwillige im Bereich Integration Ann-Kathrin Debatin
Telefon: 07243 101 8259
E-Mail: azubi158@ettlingen.de

„Freude schenken“ - eine Aktion der Kleinen Kaffeeblüte in Ettlingen

Foto: Pixabay

Bezahle ein Getränk oder eine Speise mehr & schenke Freude!
Ganz im Sinne der Solidarität in diesen schwierigen Zeiten hat das Café „Kleine Kaffeeblüte“ Kronenstr. 3 eine tolle Aktion ins Leben gerufen: Beim Besuch des Cafés kann einfach ein Getränk oder ein Gebäck mehr bezahlt werden und dies geht dann in Form eines Gutscheins an unsere Gäste im K26, Kronenstraße 26, so dass man ganz unkompliziert jemand Unbekannten zu einer leckeren Tasse Kaffee, einem Cookie oder einem Stück Kuchen einladen kann. Dieser Gutschein kann dann in der Kleinen Kaffeeblüte eingelöst werden. Freude schenken kann so einfach sein! Die Aktion läuft bis zum 30. Juni.

Pride Month 2021 KW 23

Juni ist Pride Month – Jede*r soll so leben und lieben können wie er/sie möchte

Der Juni zählt für Angehörige der LGBTQI+-Community zu einem der wichtigsten Monate des Jahres. Die Abkürzung LGBQI+ steht für Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender, Queer und Intersex zu Deutsch lesbisch, schwul, bisexuell, trans, queer und intersexuell. Der Juni wird oftmals auch als Pride Month bezeichnet. In vielen Städten finden in diesem Monat zahlreiche Pride Paraden statt. In Deutschland hat der Pride Month noch keine sehr lange Tradition. Das Wort Pride kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt Stolz. Insbesondere in diesem Monat sollen queere Menschen sich nicht (mehr) schämen müssen so zu sein wie sie sind. Somit steht dieser Monat für Stolz, Toleranz und Selbstbewusstsein vor allem für Personen der LGBTQI+-Community. Außerdem soll durch diesen Aktionsmonat gegen die noch immer andauernde Kriminalisierung, Stigmatisierung und Ausgrenzung von Angehörigen dieser Community aufmerksam gemacht werden. Es wird auch jenen gedacht, welche beim Kampf für die Gleichberechtigung ihr Leben verloren haben. Der Ursprung dieses Aktionsmonats liegt im Jahr 1969. Am 28. Juni 1969 kam es in der Gay-Bar „Stonewall Inn“ in Manhattan, New York zu einer Polizeirazzia. Zu dieser Zeit war sowohl in Deutschland als auch in den USA Homosexualität illegal. Bei der Razzia kam es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Beamten und Besucher*innen der Bar. Die LGBTQI+-Community beschloss sich gegen diese immer wieder stattfindenden gewaltsamen Aktionen der Polizei zu wehren. In den darauffolgenden drei Tagen demonstrierten Tausende in den Straßen New Yorks gegen dieses Vorgehen der Polizei. Das Lokal „Stonewall Inn“ steht mittlerweile unter Denkmalschutz und soll an die noch immer andauernde unfaire Behandlung der LGBTQI+-Community erinnern.

Foto: Pixabay

Wir wünschen allen in Ettlingen lebenden Personen, welche sich als Zugehörige der LGBTQI+-Community sehen einen wunderschönen Pride Month. Es ist wichtig, dass hier in unsere schönen Stadt Ettlingen jeder so leben und lieben kann wie er oder sie das möchte. Denn wir alles sind doch nur Menschen. Auch in unserer Verfassung wird uns als eines der Grundrechte das Recht auf freie Entfaltung der eigenen Persönlichkeit garantiert. Ein Teil dieser Persönlichkeit ist es auch frei zu bestimmen wen oder wie man liebt sowie seine Sexualität frei ausleben zu können. Setzten auch Sie ein Zeichen für mehr Toleranz und Gleichberechtigung und hängen Sie doch einfach für die Dauer des Pride Month eine Regenbogenfahne in Ihr Fenster. Sie können auch diesen Aktionsmonat als einen Anstoß nutzen sich einmal genauer mit diesem Thema und der LGBTQI+-Community zu beschäftigen.

K26 KleiderLaden geht in die letzte Runde

K26 KleiderLaden (Foto: Ann-Kathrin Debatin)

Der K26 - KleiderLaden - "Schenke Wärme in der Stadt Ettlingen" wird nun endgültig Ende Juni geschlossen und überleitend der K26 - BegegnungsLaden eingeschränkt, nach Corona-Verordnung, wieder geöffnet. Demnach gehen wir nochmal in die allerletzte Runde und freuen uns auf neue Spenden und viele Mitnahmen! Bis zum 30.06.21 können Sie vorbeikommen und Sachen abgeben und auch kostenlos mitnehmen! Von Herren-, Damen- und Kindersachen für den Sommer, Schuhe, Accessoires und Kinderspielzeug etc. - Bitte nur Sachen, die nicht kaputt sind und hygienisch sauber gemacht wurden. Für alle Ettlinger & Besucher*innen - ohne Ausnahmen! Weiterhin können auch Termine vereinbart werden, um Kleidung innerhalb der Einrichtung mitnehmen oder persönlich abgeben zu können. Melden Sie sich einfach auch bei Fragen unter der Telefonnummer.: 0172 768 1168, oder der Emailadresse: azubi158@ettlingen.de. Bitte geben Sie auch die Info an Freunde und Bekannte weiter, da der KleiderLaden für alle Bedürftigen ist (u.a. Senioren, alleinerziehende Mutter und Väter, Geflüchtete, Obdachlose etc.) – Für Alle Ettlinger! Sie spenden nicht nur eine Jacke in diesen schwierigen Zeiten, sondern geben den Bedürftigen die Wärme der Menschlichkeit, Hoffnung und Nächstenliebe. Nähere Informationen finden Sie im Haupteingangsbereich des K26 - BegegnungsLadens. - Schauen Sie vorbei!

Internationaler Kindertag 01 Juni 2021 KW 22

Kinder das wichtigste Gut der Gesellschaft – 1. Juni Internationaler Kindertag

Kinder sind das wichtigste Gut einer Gesellschaft, es ist wichtig, dass wir dieses Gut schützen und wertschätzen. Denn Kinder sind es die in der Zukunft die Macht haben und wichtige Entscheidungen treffen. Aus diesem Grund ist es wichtig ihnen die Ehre zu gebühren, die ihnen absolut zu steht. In über 40 Ländern, darunter auch die USA, China und Deutschland etc., zelebrieren am 01. Juni dem Internationalen Kindertag. Weltweit gibt es kein einheitliches Datum an, welchem der Kindertag begangen wird. In Deutschland und Österreich wird zum Beispiel am 1. Juni der Internationale Kindertag gefeiert und am 20. September der Weltkindertag. Im Mittelpunkt der beiden Aktionstage steht es auf die Bedürfnisse der Kinder und insbesondere auf die Einhaltung der Kinderrechte weltweit aufmerksam zu machen. Die Grundidee des Kindertages lässt sich zurückführen bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts. Als erstes Land führte die Türkei, 1920 bei der Staatsgründung, den Kindertag ein. Im November 1949 wurde von der Internationalen Demokratischen Frauenföderation der 1. Juni als der Internationale Kindertag festgelegt. Im Jahr 1950 wurde dann der erste Internationale Kindertag weltweit begangen. Die Idee eines solchen Kindertages etablierte sich sehr schnell in vielen sozialistischen Ländern.

Foto: Pixabay

Liebe in Ettlingen lebende Kinder lasst euch an eurem Ehrentag gut von eurer Familie feiern. Auch wenn ihr in diesen Zeiten oft nicht immer all das machen könnt was ihr gerne machen möchtet. Bleibt auch in Zukunft weiterhin so neugierig wie ihr immer seid. Denn wenn ihr immer eure Fragen zu verschiedenen Sachen stellt haben auch Erwachsene die Möglichkeit die Welt aus eurer Sicht zu sehen. Wichtig ist, dass man nie das Kind in sich vergisst und verliert. Gehen Sie Drachen steigen lassen, ein Eis essen, ein Gespräch führen oder auch gemeinsam ein neues Hobby anfangen. – Seien Sie die Vorbilder die Sie evtl. selbst nicht hatten und seien Sie nicht langweilig! – Wir leben nur einmal und ihre Kinder brauchen Sie – Ja, auch Sie liebe*r Leser*in!
 

„Freude schenken“ – eine Aktion der Kleinen Kaffeeblüte in Ettlingen

Foto: Thobias Pulimoottil

Bezahle ein Getränk oder eine Speise mehr & schenke Freude!
Ganz im Sinne der Solidarität in diesen schwierigen Zeiten hat das Café „Kleine Kaffeeblüte“ Kronenstr. 3 eine tolle Aktion ins Leben gerufen: Beim Besuch des Cafés kann einfach ein Getränk oder ein Gebäck mehr bezahlt werden und dies geht dann in Form eines Gutscheins an unsere Gäste im K26, so dass man ganz unkompliziert jemand Unbekannten zu einer leckeren Tasse Kaffee, einem Cookie oder einem Stück Kuchen einladen kann. Dieser Gutschein kann dann in der Kleinen Kaffeeblüte eingelöst werden. Freude schenken kann so einfach sein! Die Aktion läuft bis zum 30. Juni

K26 KleiderLaden – „Schenke Wärme in der Stadt Ettingen“ – im Urlaub!

Foto: Thobias Pulimoottil

Der KleiderLaden ist vom 29.5. bis 6.6. geschlossen. In dieser Zeit bitte auch keine Kleiderspenden ablegen. Ab Montag, den 7.6. sind wir wieder für Sie da!

Gedenktag an den Brandanschlag in Solingen 29 Mai 2021 KW 21

Gedenktag an den Brandanschlag im Solingen - 29.05.2021

Foto: Pixabay

Noch immer gibt es weltweit Anschläge, welche aus Gründen wie Rassismus, oder Ausländerfeindlichkeit verübt werden. So kam es auch am 29. Mai 1993 in der nordrheinwestfälischen Stadt Solingen, nahe Düsseldorf, zu einem Brandanschlag auf das Wohnhaus einer türkischstämmigen Familie. Dieser Anschlag bildete den traurigen Höhepunkt einer ganzen Reihe von ausländerfeindlichen Anschlägen in den 90er Jahren in Deutschland. Vier junge Männer im Alter zwischen 16 und 23 Jahren mit Verbindungen in die rechtsextreme Szene legten damals den Brand in dem Wohnhaus der Familie. Durch das Feuer starben zwei Frauen und drei Mädchen. Nach dem Zerfall der Sowjetunion kam es in den 1990er zu einer verstärkten Zuwanderung aus der Türkei. Die Medien berichteten von einer „Überfremdung“ und bezeichneten die Geflüchteten als „Schmarotzer“. Auch propangierten viele demokratische Parteien in dieser Zeit rassistische Argumentationsmuster. Viele rechtsextreme Gruppen griffen diese in Deutschland vorherrschend Stimmung auf.
Liebe Ettlinger Bürger*innen helfen Sie mit, dass sich solche Ereignisse nicht noch einmal in der Geschichte wiederholen. Helfen Sie auch mit, dass in unsere wunderschönen Stadt Ettlingen Rassismus keinen Nährboden findet. Wir das Integrationsbüro hatten anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus im März die Initiative Zeig` dein Fenster gegen Rassismus gestartet, welche auf eine große Unterstützung innerhalb der Bevölkerung getroffen ist. Noch immer sehen wir bei einem Gang oder einer Fahr durch die Stadt in vielen Fenstern die Plakate. Es bereit uns immer Freude, wenn wir in einem Fenster ein Plakat entdecken können. Gerne können Sie auch jetzt noch im K26 BegungsLaden kostenlos Plakate abholen und so ein Zeichen gegen Rassismus in Ettlingen setzen. Wir würden uns über Ihre Unterstützung sehr freuen auch, denn Rassismus ist ein immer aktuelles und allgegenwärtiges Thema.

Freude schenken“ – eine Aktion der Kleinen Kaffeeblüte in Ettlingen

Foto: Pixabay

Bezahle ein Getränk oder eine Speise mehr & schenke Freude!
Ganz im Sinne der Solidarität in diesen schwierigen Zeiten hat das Café „Kleine Kaffeeblüte“ Kronenstr. 3 eine tolle Aktion ins Leben gerufen: Beim Besuch des Cafés kann einfach ein Getränk oder ein Gebäck mehr bezahlt werden und dies geht dann in Form eines Gutscheins an unsere Gäste im K26, so dass man ganz unkompliziert jemand Unbekannten zu einer leckeren Tasse Kaffee, einem Cookie oder einem Stück Kuchen einladen kann. Dieser Gutschein kann dann in der Kleinen Kaffeeblüte eingelöst werden. Freude schenken kann so einfach sein! Die Aktion läuft bis zum 30. Juni

K26 KleiderLaden – „Schenke Wärme in der Stadt Ettingen“ – im Urlaub!

Der KleiderLaden ist vom 29.5. bis 6.6. geschlossen. In dieser Zeit bitte auch keine Kleiderspenden ablegen. Ab Montag, den 7.6. sind wir wieder für Sie da!

Vesakh 26 Mai 2021, Kooperation mit der kleinen Kaffeeblüte KW 20

Vesakh - Geburt von Siddhartha Gautama - 26.05.2021

Foto: Pixabay

„Der Geist von Vesak kann dazu beitragen, eine globale Antwort auf die Herausforderungen unserer Zeit zu animieren.“ Diese Worte fand der damalige UN-Generalsekretär Ban Ki-moon zum buddhistischen Fest Vesakh im Jahr 2015. Diese Aussage ist auch nunmehr sechs Jahre später aktueller denn je.
Am ersten Vollmond des Monats Mai, in diesem Jahr am 26.05, feiern in diesem Jahr weltweit Buddhisten das Fest Vesakh. Dieses Fest ist eines der wichtigsten Feste des Buddhismus. Es wird die Geburt von Siddhartha Gautama (später Buddha genannt), dessen Erleuchtung unter einem Feigenbaum und der Eingang Buddhas in das Nirwana. Eine alte Tradition ist es an diesem Tag Buddha-Statuen überall zu waschen und zu putzen. Manche Gläubigen übergießen die Schultern der Statuen mit dem Waschwasser. Dies erinnert an die Reinigung des Geistes durch Meditationen um hierdurch zur Erleuchtung zu gelangen. Viele Gläubige nehmen am Vollmondfasten teil, und besuchen die Vesakh-Puja. Hierbei handelt es sich um eine Verehrung Buddhas durch gesungene Gebete und Meditationen. Die Gläubigen erhoffen so eine Vergebung ihrer Fehler und eine Reinigung bzw. Stärkung ihres Geistes. Vielerorts werden die Straßen mit Lichtern, Buddha-Bildern und Fahnen geschmückt. Außerdem ist es Tradition, dass gefangene Tiere wie zum Beispiel Vögel an diesem Tag freigelassen werden. In Nepal dürfen am Fest Vesakh keine Tiere getötet werden. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen erklärte im Jahr 1999 das Fest Vesakh zu einem internationalen Feiertag. An diesem Festtag achten die Gläubigen besonders auf die Einhaltung der fünf buddhistischen Gebote.
Wir wünschen allen in Ettlingen lebenden Buddhisten ein gesegnetes und schönes Vesakh, auch wenn das Fest auf Grund der noch immer anhaltenden Corona-Pandemie wahrscheinlich anders als sonst üblich gefeiert wird.

Update aus dem K26 KleiderLaden

Sie haben richtig gelesen, wir bleiben für unsere Ettlinger Bürger und Bürgerinnen weiterhin offen! Seit Beginn des K26–KleiderLadens im Februar 2021, wenn auch zunächst als Notlösung, haben wir viele Menschen im K26 KleiderLaden empfangen, welche Spenden abgeben haben oder sich etwas mitgenehmen haben und uns noch weiterhin sehr regelmäßig besuchen und überglücklich über diese Aktion sind. Wir haben auch vermehrt am Ende der Aktion gesagt bekommen, dass viele traurig und ausweglos in der Beschaffung von Kleidung wären, wenn die Aktion enden würde. Nicht alle Menschen haben die Möglichkeit Online Sachen zu bestellen und zu kaufen und nicht alle können diese sich leisten. Auch wenn wir die Aktion nur bis zum 15.04.2021 geplant hatten, werden wir für unsere Ettlinger weitermachen! Da leider weiterhin durch die aktuelle Corona-Pandemie und durch die aktuelle Verordnung auch der BegegnungsLaden und seine Angebote nicht öffnen können, ist für uns die Bereitschaft und Präsenz wichtig, weiterhin alle Menschen mit Kleidung etc. zu unterstützen. Demnach heben wir auch wieder den Kleiderstopp auf und Sie können gerne wieder Kleider vorbeibringen oder auch mitnehmen. Demnach: Sie möchten gerne etwas spenden? Kommen Sie vorbei und legen Sie ein Kleidungsstück dazu. Wichtig: Damit alle Hygiene- und Schutzmaßnahmen eingehalten werden, bitten wir Sie, die Kleidung vorher gründlich zu reinigen und auf den Mund-Nasen-Schutz zu achten.
Bedürftige können jeder Zeit im KleiderLaden Kleidung mitnehmen. Weiterhin können auch Termine vereinbart werden, um Kleidung innerhalb der Einrichtung mitnehmen oder persönlich abgeben zu können. Melden Sie sich einfach unter der Telefonnummer.: 0172 768 1168, oder der Emailadresse: azubi158@ettlingen.de. Bitte geben Sie auch die Info an Freunde und Bekannte weiter, da der KleiderLaden für alle Bedürftigen ist (u.a. Senioren, alleinerziehende Mutter und Väter, Geflüchtete, Obdachlose etc.) – Für Alle Ettlinger! Sie spenden nicht nur eine Jacke in diesen schwierigen Zeiten, sondern geben den Bedürftigen die Wärme der Menschlichkeit, Hoffnung und Nächstenliebe. Nähere Informationen finden Sie im Haupteingangsbereich des K26 - BegegnungsLadens. - Schauen Sie vorbei!

„Freude schenken“ – eine Aktion der Kleinen Kaffeeblüte

Foto: Pixabay

Bezahle ein Getränk oder eine Speise mehr & schenke Freude!Ganz im Sinne der Solidarität in diesen schwierigen Zeiten hat das Café „Kleine Kaffeeblüte“ eine tolle Aktion ins Leben gerufen: Beim Besuch des Cafés (to go) kann einfach ein Getränk oder ein Gebäck mehr bezahlt werden und dies geht dann in Form eines Gutscheins an unsere Gäste im K26, so dass man ganz unkompliziert jemand Unbe-kannten zu einer leckeren tasse Kaffee, einem Cookie oder einem stück Kuchen einladen kann. Dieser Gutschein kann dann zu den Öffnungszeiten der Kleinen Kaffee-blüte (Mi + Sa 10-12 Uhr, So 14-16 Uhr) ein-gelöst werden. Freude schenken kann so einfach sein! Die Aktion läuft ab sofort bis zum 30. Juni.

Bundesfreiwilligendienst bei der Stadt Ettlingen 2021 KW 18

Bundesfreiwilligendienst bei der Stadt Ettlingen – „Nutz‘ deine Chance und Bewirb dich jetzt!“

Foto: Pixabay

Bewegen, kreieren und mitagieren! Du bist mit der Schule fertig und noch keine Lust zu studieren oder eine Ausbildung zu machen? Jetzt erstmal eine Pause von dem ganzen Lernen und dem Stress in der Schule... Du arbeitest gerne mit Menschen zusammen und du willst jeden Tag etwas Neues und Spannendes erleben und die Welt für alle Menschen ein bisschen gerechter machen? Dann ist ein Bundesfreiwilligendienst im Bereich Integration im Integrationsbüro der Stadt Ettlingen genau das Richtige für dich!
Hi, mein Name ist Ann-Kathrin Debatin, ich bin 20 Jahre alt und mache seit September 2019 meinen Bundesfreiwilligendienst im Bereich Integration im Integrationsbüro der Stadt Ettlingen. Hier bei uns im Integrationsbüro ist kein Tag wie der andere, jeden Tag gibt es neue spannende Themen und Herausforderungen, mit welchen man sich auseinandersetzt. Außerdem lässt die Vielzahl an neuen Angeboten, Initiativen und ähnliches nie Langeweile aufkommen. So arbeite ich in diesem Bereich viel mit Menschen mit u.a. Migrationsbiografie und/oder Fluchterfahrung zusammen und tausche mich auch regelmäßig über Geschichten, Herausforderungen und Wünsche der Integration aus. Ziel ist es, für diese Menschen Angebote zu schaffen und sie besser in die Gesellschaft zu integrieren. Eine gute Möglichkeit hierfür bietet der K26 BegegnungsLaden: Dort finden viele Angebote für jede Altersgruppe statt. Als Bundesfreiwillige*r im Integrationsbüro arbeite ich in einer entspannten Arbeitsatmosphäre und in einem coolen Team mit netten Kolleg*innen zusammen. Auch habe ich die Möglichkeit, in dieser Zeit sehr viel eigenverantwortlich und selbständig zu arbeiten, wovon ich in meinem späteren Arbeitsleben sicher profitieren werde. Ein weiterer wichtiger Teil meiner Arbeit als Bundesfreiwillige im Bereich Integration ist die Auseinandersetzung mit Themen wie Rassismus, Diskriminierung, kritischem Weißsein und ähnlichem, welches für mich sehr spannende und wichtige Themen sind. Auch bin ich als Bundesfreiwillige für einen Teil der Öffentlichkeitsarbeit, z.B. das Aktualisieren der Homepage im Bereich Integration oder das Verfassen neuer Amtsblattartikel zuständig. Haben wir dein Interesse geweckt? Dann bewirb dich noch schnell bei der Stadt Ettlingen für deinen Bundesfreiwilligendienst ab September diesen Jahres. Viele nette Kolleg*innen warten schon darauf, dich kennenzulernen. Richte deine Bewerbung mit aussagekräftigen Unterlagen bitte bis spätestens 15.05.2021 an die Stadt Ettlingen, Personalabteilung, Marktplatz 2, 76275 Ettlingen oder per Mail an personalabteilung@ettlingen.de. Nähere Auskünfte erhälst du auch unter 0172/7680154 (Thobias Pulimoottil, Integrationsbeauftragter) oder 01727681168 (Ann-Kathrin Debatin, Bundesfreiwillige).- Auf geht’s ?!

Lag baOmer 30 April 2021 KW 17

Ein Freudenfest in Mitten einer Trauerzeit zu feiern ist das möglich? - Lag baOmer 30.04.2021

Foto: Pixabay

Wenn man sich in einer Trauerzeit befindet ist man eigentlich nicht zum Feiern aufgelegt. Doch in der Religion des Judentums ist genau dieser der Fall. In Mitten der 49 Tage andauernden Trauerzeit Omer, in welcher man sich an die grausamen Kriege zwischen den Juden und Römern vor über 2000 Jahren erinnert, wird am 33. Omer Tag das Freudenfest Lag baOmer begangen. Dieses verbindet die Feste Pessach, welches an den Auszug des Volks Israels auf Ägypten erinnert, und das Fest Schawuot, welches an den Empfang der Tora erinnert. In diesem Jahr beginnt Lag baOmer am Vorabend des 30. April. Während der Trauerzeit Omer sind für die Gläubigen einige Sachen verboten. So ist es ihnen untersagt sich wären dieser Zeit zu rasieren, die Haare zu schneiden oder zu heiraten. An diesem Tag werden die einschränkenden Gebote der Trauerzeit für die Gläubigen aufgehoben so darf man an diesem Tag sich rasieren, die Haare schneiden oder auch heiraten. Aus diesem Grund ist Lag baOmer ein sehr beliebter Tag an, welchen jüdische Paare in dieser Trauerzeit bis Schawout heiraten. Viele Familien verbringen diesen Feiertag in den Kreisen der Familie es werden Picknicks im Freien an Lagerfeuern gemacht. Es gibt zwei Ansätze warum es sich bei Lag baOmer um ein Freudenfest handelt. Der erste Ansatz lautet hat seinen Ursprung den Bar-Koschba-Aufstände gegen die Römer 132-135 n.Chr. Einer Überlieferung zu Folge soll zu Zeit dieser Aufstände eine Seuche ca. 24000 Schüler des Rabbi Akiba das Leben gekostet haben, da diese sich nicht gegenseitig mit gebührendem Respekt behandelt hatten. Am 33. Tag der Omerzeit habe diese Seuche jedoch ein Ende genommen. Dies ist einer der Gründe warum es sich bei Lag baOmer um ein Freudenfest handelt. Der Rabbiner Akiba beteiligte sich auch an den Aufständen und starb schlussendlich als Märtyrer. Laut dem zweiten Ansatz erinnere das Fest Lag baOmer außerdem an den Todestag des Rabbi Schimon ben Jochai, welcher sich ebenfalls an den Kämpfen gegen die Römer beteiligte. Er verstarb am 33. Omer-Tag, aus diesem Grund ist Lag baOmer sein Todestag. Laut einer Überlieferung sei er direkt nach seinem Tod in den Himmel aufgestiegen. Viele Gläubige besuchen aus diesem Grund an jenem Tag seine Grabstätte in Galiläa.
Auch wenn es auf Grund der momentanen Situation wahrscheinlich in dem Rahmen wie sonst immer üblich gefeiert werden kann. Wünschen wir allen in Ettlingen lebenden Juden und Jüdinnen ein schönes und gesegnetes Lag baOmer.

K26 – KleiderLaden – „Schenke Wärme in der Stadt Ettlingen“ – Bleibt für die Ettlinger weiterhin offen!

Foto: Thobias Pulimoottil

Sie haben richtig gelesen, wir bleiben für unsere Ettlinger Bürger und Bürgerinnen weiterhin offen! Seit Beginn des K26–KleiderLadens im Februar 2021, wenn auch zunächst als Notlösung, haben wir viele Menschen im K26 KleiderLaden empfangen, welche Spenden abgeben haben oder sich etwas mitgenehmen haben und uns noch weiterhin sehr regelmäßig besuchen und überglücklich über diese Aktion sind. Wir haben auch vermehrt am Ende der Aktion gesagt bekommen, dass viele traurig und ausweglos in der Beschaffung von Kleidung wären, wenn die Aktion enden würde. Nicht alle Menschen haben die Möglichkeit Online Sachen zu bestellen und zu kaufen und nicht alle können diese sich leisten. Auch wenn wir die Aktion nur bis zum 15.04.2021 geplant hatten, werden wir für unsere Ettlinger weitermachen! Da leider weiterhin durch die aktuelle Corona-Pandemie und durch die aktuelle Verordnung auch der BegegnungsLaden und seine Angebote nicht öffnen können, ist für uns die Bereitschaft und Präsenz wichtig, weiterhin alle Menschen mit Kleidung etc. zu unterstützen. Demnach heben wir auch wieder den Kleiderstopp auf und Sie können gerne wieder Kleider vorbeibringen oder auch mitnehmen. Demnach: Sie möchten gerne etwas spenden? Kommen Sie vorbei und legen Sie ein Kleidungsstück dazu. Wichtig: Damit alle Hygiene- und Schutzmaßnahmen eingehalten werden, bitten wir Sie, die Kleidung vorher gründlich zu reinigen und auf den Mund-Nasen-Schutz zu achten.
Bedürftige können jeder Zeit im KleiderLaden Kleidung mitnehmen. Weiterhin können auch Termine vereinbart werden, um Kleidung innerhalb der Einrichtung mitnehmen oder persönlich abgeben zu können. Melden Sie sich einfach unter der Telefonnummer.: 0172 768 1168, oder der Emailadresse: azubi158@ettlingen.de. Bitte geben Sie auch die Info an Freunde und Bekannte weiter, da der KleiderLaden für alle Bedürftigen ist (u.a. Senioren, alleinerziehende Mutter und Väter, Geflüchtete, Obdachlose etc.) – Für Alle Ettlinger! Sie spenden nicht nur eine Jacke in diesen schwierigen Zeiten, sondern geben den Bedürftigen die Wärme der Menschlichkeit, Hoffnung und Nächstenliebe. Nähere Informationen finden Sie im Haupteingangsbereich des K26 - BegegnungsLadens. - Schauen Sie vorbei!

Danke für ihr(e) Zeichen! – „Zeig‘ dein Fenster gegen Rassismus in der Stadt Ettlingen!“ – Integrationsbüro der Stadt KW 16

Danke für ihr(e) Zeichen! – „Zeig‘ dein Fenster gegen Rassismus in der Stadt Ettlingen!“ – Integrationsbüro der Stadt.

Team des Integrationsbüros (von links nach rechts Ann-Kathrin Debatin (Bundesfreiwillige im Bereich Integration), Thobias Pulimoottil (Integrationsbeauftragter der Stadt Ettlingen), Jana Garcia-Jester (K26 Projektkoordination)

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 15.-28. März 2021 startete das Integrationsbüro der Stadt die Initiative „Zeig‘ dein Fenster gegen Rassismus in der Stadt Ettlingen!“ und es war ein voller Erfolg! Hierbei wurden im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus die Ettlinger Bürger*innen aufgerufen, ihre Fenster mit vorgefertigten und selbstgestalteten Plakaten gegen Rassismus in der Stadt zu schmücken. So haben viele Familien, Einrichtungen und Unternehmen in ganz Ettlingen mitgemacht und Autos, Fenster, Büros etc. mit Plakaten geschmückt und mit Videos ein Zeichen gesetzt! Es war und ist wichtig auch in Zeiten der Corona-Pandemie Solidarität mit Betroffenen und Opfern von Rassismus in der Stadt Ettlingen zu zeigen, und gegen diese langanhaltende Pandemie weltweit, wir reden hier nicht von Corona, sich zu positionieren und dieser entgegenzuwirken. Es freute uns und viele andere, wenn wir durch die Straßen Ettlingens gingen oder fuhren, wie viele Menschen mitgewirkt haben. Uns hat es immer ein Lächeln und Zufriedenheit gebracht, wenn wir in unseren alltäglichen Aufgaben in der Stadt irgendwo ein Plakat hängen gesehen haben. Es ist ein kleiner Schritt in der Bekämpfung von Rassismus in unserer Gesellschaft, aber ein großer Schritt für unsere Stadt Ettlingen. Wir danken allen Kindern, Senioren, Studenten, Unternehmen, Läden etc., für ihre Bereitschaft mitzuwirken. Als Dank für die städtische Teilnahme haben wir mit unserem Oberbürgermeister Herr Johannes Arnold und unserem Integrationsbeauftragten Thobias Pulimoottil eine Videobotschaft entworfen. Diese finden Sie u.a. in Facebook oder Instagram bei der Suche: „K26 Begegnungsladen“ oder auf der Ettlinger Homepage unter Bildung und Soziales > Integration & Asyl > Integration und auf der ersten Seite ganz unten! Hier: https://www.facebook.com/k26begegnungsladen/videos/2875313669351629/ (Auch ohne Facebookaccount sichtbar). Demnach bedanken wir uns als Team herzlichst für ihre wundervollen Beiträge zum Video und zur Teilnahme – Mehr im Video! 

K26 – KleiderLaden – „Schenke Wärme in der Stadt Ettlingen“ – Bleibt für die Ettlinger weiterhin offen!

K26 KleiderLaden (Foto: Thobias Pulimoottil)

Sie haben richtig gelesen, wir bleiben für unsere Ettlinger Bürger und Bürgerinnen weiterhin offen! Seit Beginn des K26–KleiderLadens im Februar 2021, wenn auch zunächst als Notlösung, haben wir viele Menschen im K26 KleiderLaden empfangen, welche Spenden abgeben haben oder sich etwas mitgenehmen haben und uns noch weitherhin sehr regelmäßig besuchen und überglücklich über diese Aktion sind. Wir haben auch vermehrt am Ende der Aktion gesagt bekommen, dass viele traurig und ausweglos in der Beschaffung von Kleidung wären, wenn die Aktion enden würde. Nicht alle Menschen haben die Möglichkeit Online Sachen zu bestellen und zu kaufen und nicht alle können diese sich leisten. Auch wenn wir die Aktion nur bis zum 15.04.2021 geplant hatten, werden wir für unsere Ettlinger weitermachen! Da leider weiterhin durch die aktuelle Corona-Pandemie und durch die aktuelle Verordnung auch der BegegnungsLaden und seine Angebote nicht öffnen können, ist für uns die Bereitschaft und Präsenz wichtig, weiterhin alle Menschen mit Kleidung etc. zu unterstützen. Demnach heben wir auch wieder den Kleiderstopp auf und Sie können gerne wieder Kleider vorbeibringen oder auch mitnehmen. Demnach: Sie möchten gerne etwas spenden? Kommen Sie vorbei und legen Sie ein Kleidungsstück dazu. Wichtig: Damit alle Hygiene- und Schutzmaßnahmen eingehalten werden, bitten wir Sie, die Kleidung vorher gründlich zu reinigen und auf den Mund-Nasen-Schutz zu achten.
Bedürftige können jeder Zeit im KleiderLaden Kleidung mitnehmen. Weiterhin können auch Termine vereinbart werden, um Kleidung innerhalb der Einrichtung mitnehmen oder persönlich abgeben zu können. Melden Sie sich einfach unter der Telefonnummer.: 0172 768 1168, oder der Emailadresse: azubi158@ettlingen.de. Bitte geben Sie auch die Info an Freunde und Bekannte weiter, da der KleiderLaden für alle Bedürftigen ist (u.a. Senioren, alleinerziehende Mutter und Väter, Geflüchtete, Obdachlose etc.) – Für Alle Ettlinger! Sie spenden nicht nur eine Jacke in diesen schwierigen Zeiten, sondern geben den Bedürftigen die Wärme der Menschlichkeit, Hoffnung und Nächstenliebe. Nähere Informationen finden Sie im Haupteingangsbereich des K26 - BegegnungsLadens. - Schauen Sie vorbei!

Ridván 20 April 2021 - 01 Mai 2021 KW 15

Ridván 20.04 – 1.05. 2021

„Die göttliche Frühlingszeit ist angebrochen, o Erhabenste Feder, denn das Fest des Allbarmherzigen naht mit Eile. Rühre dich und verherrliche vor der ganzen Schöpfung den Namen Gottes und preise Seinen Ruhm solchermaßen, dass alles Erschaffene wiederbelebt und erneuert werde. Sprich und schweige nicht! Die Sonne der Seligkeit leuchtet über dem Horizont Unseres Namens, der Selige, da das Reich des Namens Gottes geschmückt wurde mit der Zier des Namens Deines Herrn, der Schöpfer der Himmel. Erhebe dich vor den Völkern der Erde, wappne dich mit der Macht dieses Größten Namens und gehöre nicht zu den Zaudernden.“ Mit diesen Worten beschreibt Bahāʾullāh, der Religionsstifter des Bahaitums, das wichtigste Fest der Religion Ridván, welches am 20. April beginnt. Das Fest erinnert an die frohe Botschaft Bahāʾullāhs im Jahr 1868, als er verkündete er sei der Verheißene und die Offenbarung Gottes in diesem Zeitalter. Ridván dauert insgesamt 12 Tage. Husayn Ali, wie Bahāʾullāh mit bürgerlichem Namen heißt, wurde 1817 als Sohn eines Staatsministers in Teheran geboren. Er entschied sich schon im jungen Alter dazu, Prediger zu werden. Die Verkündigung, Bahāʾullāh sei der Verheißene, passte den schiitischen Machthabern nicht, sie hatten ihn schon lange misstrauisch bewacht. Bahāʾullāh wurde mehrmals verbannt. Nach seiner Offenbarung wurde er nach Bagdad verbannt. In den 12 Tagen vor seiner Abreise hielt er sich im Ridván auf, einem parkartigen Garten. In dieser Zeit wurde er von seinen Anhänger*innen besucht, welche ihm alle eine Rose schenkten. Noch heute hat die Rose eine wichtige Bedeutung bei dem Fest, so werden an diesem Fest die Räume mit Rosen geschmückt. Die Bahai glauben, dass Bahāʾullāh die Sichtbarwerdung Gottes ähnlich wie Mohammed oder Jesus ist und deren Wirkung fortsetzt. Dies ist der Grund warum die Anhänger in der Vergangenheit bzw. noch heute im Iran verfolgt werden. Eine besondere Wichtigkeit kommt dem ersten, dem neunten und dem zwölften Festtag zu. Am ersten Tag verkündete Bahāʾullāh seine Offenbarung, am neunten Tag besuchte seine Familie ihn im Park, am zwölften Tag verließ der den Garten wieder. An diesen Tagen arbeiten die Bahai nicht. Es finden Andachten und Feiern statt. Jedoch gibt es für das Fest keine festgelegten Rituale, da es dies nicht in der Religion gibt. Am ersten der zwölf Feiertage werden lokale Gremien, sogenannte geistige Räte, von der Gesamtheit der Gemeinde für ein Jahr gewählt.

Foto: Pixabay

Liebe Ettlinger Bürger*innen, ist es nicht oft so, dass man über die Feste der eigenen Religion ziemlich gut Bescheid weiß. Wenn es jedoch um Feste anderer Religionen geht, kann das Wissen bei einigen schnell ziemlich lückenhaft und schwammig werden. Wir hoffen, durch diesen Artikel konnten wir Ihnen Ridván, eines der wichtigsten Feste des Bahaitums etwas näherbringen. Allen in Ettlingen lebenden Bahai wünschen wir ein gesegnetes Ridván.

Ramadan ab 12 April 2021 KW 14

Den ganzen Tag fasten, geht das? - 12.04. - 12.05.2021 Ramadan

Foto: Pixabay

Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nichts essen und trinken, geht das? Für viele gläubige Muslime ist dies normal während des islamischen Fastenmonats Ramadan, welcher in diesem Jahr am Abend des 12. Aprils beginnt und bis zum Abend des 12. Mai andauert. Der islamische Kalender orientiert sich am Mond und ist 11 oder 12 Tage kürzer als der gregorianische Kalender. Aus diesem Grund verschiebt sich der 9. Monat, der Fastenmonat Ramadan, jedes Jahr um 11 Tage nach vorne. Das Fasten (Saum) bzw. der Ramadan ist eine der fünf Säulen des Islams. In dieser 29- bis 30-tägigen Fastenzeit darf von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nicht gegessen, getrunken, nichts geraucht oder gekaut werden. Außerdem sollen Gläubige in dieser Zeit auf Küssen und Geschlechtsverkehr verzichten. Vor dem Sonnenuntergang, im letzten Drittel der Nacht, und vor dem Morgengebet ist es den Gläubigen erlaubt, eine Mahlzeit, die sogenannte Sahūr, zu sich zu nehmen, dann wird den gesamten Tag gefastet. Erst am Abend, nach Sonnenuntergang, findet im Familienkreis das Fastenbrechen Iftar statt. Bei vielen Familien ist traditionell die erste Nahrung nach Sonnenuntergang eine getrocknete Dattel und ein Glas Wasser. Im Anschluss folgt das Abendgebet und danach wird im großen Kreis der Familie gegessen. Fasten sollen alle Muslime, welche dazu in der Lage sind, ausgenommen sind Schwangere, Stillende, Alte, Kranke, Kleinkinder sowie Reisende. Durch das Fasten sollen sich die Gläubigen auf das Wesentliche konzentrieren. Sie sollen barmherzig gegenüber Armen sein und Schwächere unterstützen und sich auf das Zwiegespräch mit Allah konzentrieren. In dieser Zeit sind das tägliche Gebet und der Glaube ein wichtiger Bestandteil des alltäglichen Lebens. Einer Legende zufolge wurde während des Ramadans die Lehre des Korans durch einen Erzengel auf die Erde gebracht. Gleichzeitig wurde Mohammed die Aufgabe des Lehrens des Korans übertragen. Mit dem Ramadan gedenken die Muslime also dem Empfang des Korans. In Deutschland ist der Ramadan kein Feiertag, aus diesem Grund wird während dieser 29- bis 30-tägigen Fastenzeit ganz normal gearbeitet und zur Schule gegangen. Das Id al-Fitr oder auch Zuckerfest genannt ist ein meist dreitägiges Fest anlässlich des Fastenbrechens und des Endes des Ramadans. Das Fest wird mit der ganzen Familie gefeiert, außerdem gibt man großzügige Almosen an Arme, ähnlich wie am christlichen Weihnachtsfest. In diesem Jahr wird auf Grund der noch immer andauernden Corona-Pandemie sowohl das tägliche Fastenbrechen mit der ganzen Familie als auch das Zuckerfest deutlich kleiner als sonst ausfallen. Auch wenn der Ramadan in diesem Jahr anders sein wird als sonst wünschen wir allen Muslimen, insbesondere den in Ettlingen lebenden, einen gesegneten Ramadan und möge Allah ihr Fasten leicht machen.

Internationaler Tag des Völkermordes in Ruanda 04 April 2021 KW 13

Internationaler Tag des Gendenken des Völkermords in Ruanda

Foto: Pixabay

„Es ist schwer zu begreifen, dass die Erde sich weiterdreht nach einem solchen Grauen des Völkermordes“ so der ehemalige Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) bei der Debatte im Bundestag anlässlich des zwanzigsten Jahrestages des Genozids in Ruanda am 4. April 2014.
Im Dezember 2003 erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 7. April zum Internationalen Tag des Gedenkens des Völkermordes in Ruanda. Dieser Gedenktag solle den Gendenken und der Würdigung der Opfer des Genozids dienen. Gleichzeitig ist es auch das Ziel, dass die Menschen aus den Ereignissen der Geschichte lernen und sich solche grausamen Ereignisse nicht mehr wiederholen. Als Auslöser gilt der noch immer ungeklärte Abschuss des Flugzeugs vom damaligen Präsidenten Juvénal Habyarimana, welcher der Gruppe der Hutu angehörte, am Abend des 6. Aprils. Die Hutu-Regierung gab der Volksgruppe der Tutsi die Schuld an diesem Abschuss. Bereits eine halbe Stunde später begannen die ersten Morde, an oppositionellen und moderaten Hutu Politiker*innen sowie an der Tutsi- und Twa-Bevölkerung. Schon viele Monate zuvor begann die Hutu-Regierung die Tutsi zunehmend zu schikanieren, systematisch zu diskriminieren und über das Radio zu Morden an dieser Bevölkerungsgruppe aufzurufen. Insgesamt ca. 800 000 Menschen starben binnen 100 Tagen bei diesem Völkermord. Die Mehrheit der Opfer waren Angehörige der Tutsi-Bevölkerung sowie gemäßigte Hutus und Angehöriger der Gruppe der Twa. In diesem Genozid entlud sich ein Konflikt, welcher seine politischen Wurzeln in der Kolonialisierung Ruandas durch Deutschland und Belgien hatte. Vor der Kolonialherrschaft der Europäer gab es zwischen den Bevölkerungsgruppen der Hutu und Tutsi enge Verbindungen und gemeinsame Traditionen. Die rassistische Ungleichbehandlung der beiden Völkergruppen durch die Kolonialherrschaft führte zunehmend zu einer ungleichen Sozial- bzw. Herrschaftsstruktur zwischen den beiden Gruppen. Nach der belgischen Kolonialherrschaft kam es zu Aufständen von Hutus in Ruanda in Folge derer viele Tutsi das Land verließen und in Nachbarländer flohen. Der Genozid konnte erst durch die vollständige Zurückeroberung des Landes durch die RPF (Ruandische Patriotische Partei) beendet werden. Einige Mitgliedstaaten der Fördermission der UN zogen während des Genozids sogar ihre Truppen aus Ruanda ab. Bis heute ist dieser Völkermord noch immer nicht vollständig juristisch aufgearbeitet. Einige der Drahtzieher und führenden Köpfe sowie Mittäter mussten sich bereits vor Gericht verantworten, jedoch noch lange nicht alle.
Liebe Ettlinger Bürger*innen helfen Sie mit, dass sich solche schlimmen Ereignisse nie wieder weltweit wiederholen. So begründete dieser Genozid auf einer rassistischen Ungleichbehandlung der beiden Völkergruppen. So können Sie noch immer jetzt aber auch in der Zukunft mithelfen, dass Rassismus in Ettlingen keinen Nährboden findet. Eine Möglichkeit ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen ist bzw. war die Unterstützung der Initiative des Integrationsbüros „Zeig‘ dein Fenster gegen Rassismus in der Stadt Ettlingen“ im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus. Wir, das Team des Integrationsbüros, wollen uns recht herzlich bei allen Ettlinger Bürger*innen und Firmen sowie Läden, etc. bedanken, welche so zahlreich die Aktion unterstützt haben. Gerne könne Sie noch im K26 Plakate abholen oder Plakate unter https://www.ettlingen.de/integrationsbuero herunterladen und aufhängen. Wir würden uns auch sehr freuen, wenn sie Plakate vielleicht noch einige Zeit in den Fenstern hängen lassen, da Rassismus eine Thematik ist welche immer aktuell ist.

Update: K26 – KleiderLaden – „Schenke Wärme in der Stadt Ettlingen“ – Letzte Runde bis 15.04.21!

Foto: Thobias Pulimoottil

Unser K26-KleiderLaden wird konstant von Spender*innen als auch Nehmer*innen besucht, welche mit glücklichen Gesichtern kommen und mit viel glücklicheren Gesichtern wieder gehen. – Da wir nun dank tollen Spenden einen guten Vorrat wieder dahaben, führen wir wieder vorerst einen – SPENDENSTOPP - ein. Demnach bitten wir alle Ettlinger Spendender*innen, keine neuen Sachen vorbeizubringen, jedoch jeder Person die Kleider brauchen weiterzusagen, dass Sie von Mo.- Do von 09:00 – 17:00 Uhr im K26 - KleiderLaden kostenlos Kleider abholen kann. Da das K26 – BegegnungsLaden weiterhin zubleiben muss und es auch keine Möglichkeiten für Angebote vor Ort gibt, werden wir den KleiderLaden bis zum 15.04.21 weiterführen und auch die Aktion somit für dieses Jahr beenden. – Alle können jeder Zeit im K26 - KleiderLaden Kleidung mitnehmen. Weiterhin können auch Termine vereinbart werden, um Kleidung innerhalb der Einrichtung mitnehmen zu können. Melden Sie sich einfach unter der Telefonnr.: 0172 768 1168, oder der Emailadresse: azubi158@ettlingen.de. Bitte geben Sie auch die Info an Freunde und Bekannte weiter, da der KleiderLaden für alle Bedürftigen ist (u.a. Senior*innen, Student*innen, Mütter und Väter, Geflüchtete, Obdachlose etc.) – Für Alle Ettlinger!

Integrationsbüro – Initiative: „Zeig‘ dein Fenster gegen Rassismus in der Stadt Ettlingen!“, Noruz 20 März 2021 KW 12

Integrationsbüro – Initiative: „Zeig‘ dein Fenster gegen Rassismus in der Stadt Ettlingen!“

Von Ettlingen für Ettlingen und mit Ettlingen!

Team des Integrationsbüros (von links nach rechts Ann-Kathrin Debatin (Bundesfreiwillige im Bereich Integration), Jana Garcia-Jester (K26 Projektkoordination), Thobias Pulimoottil (Integrationsbeauftragter der Stadt Ettlingen)

Liebe Ettlinger Bürger und Bürgerinnen, wir haben nun unsere Initiative: „Zeig dein Fenster gegen Rassismus in der Stadt Ettlingen!“ gestartet, welche mit sehr guter Resonanz und Engagement von allen Seiten wahrgenommen wurde. Bei der Initiative: „Zeig dein Fenster gegen Rassismus in der Stadt Ettlingen!“ geht es darum, sich gemeinsam in der Stadtgemeinschaft gegen Rassismus zu positionieren und ein Zeichen zu setzen! Hierbei wird in ganz Ettlingen aufgerufen, sowohl in den Sozialen Medien als auch zuhause am Fenster, sich mit bunten und kreativen Plakaten gegen Rassismus, Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit in der Stadt zu positionieren. Diese Initiative basiert auf den „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ vom 15.-28. März. Viele unserer Ettlinger Läden, Vereine, Einrichtungen, Unternehmen und auch Privatpersonen haben bei der Initiative mitgemacht, welche mit dem #gegenrassismusinettlingen gefunden werden kann – Wir danken hierfür! Demnach bitten wir noch in der letzten Runde bis zum 28.03.21, alle Ettlinger*innen sich nochmals kostenlos Plakate im K26 zu holen, oder auch auf der Homepage herunterzuladen, um gemeinsam ein Zeichen gegen Rassismus in der Stadt Ettlingen zu setzen. Mehr Informationen finden Sie hier: www.ettlingen.de/integrationsbuero - Mitmachen in der letzten Runde!

Update: K26 – KleiderLaden – „Schenke Wärme in der Stadt Ettlingen“ – Letzte Runde bis 15.04.21!

K26 KleiderLaden (Foto: Thobias Pulimoottil)

Unser K26-KleiderLaden wird konstant von Spender*innen als auch Nehmer*innen besucht, welche mit glücklichen Gesichtern kommen und mit viel glücklicheren Gesichtern wieder gehen. – Da wir nun dank tollen Spenden einen guten Vorrat wieder dahaben, führen wir wieder vorerst einen – SPENDENSTOPP - ein. Demnach bitten wir alle Ettlinger Spendender*innen, keine neuen Sachen vorbeizubringen, jedoch jeder Person die Kleider brauchen weiterzusagen, dass Sie von Mo.- Do von 09:00 – 17:00 Uhr im K26 - KleiderLaden kostenlos Kleider abholen kann. Da das K26 – BegegnungsLaden weiterhin zubleiben muss und es auch keine Möglichkeiten für Angebote vor Ort gibt, werden wir den KleiderLaden bis zum 15.04.21 weiterführen und auch die Aktion somit für dieses Jahr beenden. – Alle können jeder Zeit im K26 - KleiderLaden Kleidung mitnehmen. Weiterhin können auch Termine vereinbart werden, um Kleidung innerhalb der Einrichtung mitnehmen zu können. Melden Sie sich einfach unter der Telefonnr.: 0172 768 1168, oder der Emailadresse: azubi158@ettlingen.de. Bitte geben Sie auch die Info an Freunde und Bekannte weiter, da der KleiderLaden für alle Bedürftigen ist (u.a. Senior*innen, Student*innen, Mütter und Väter, Geflüchtete, Obdachlose etc.) – Für Alle Ettlinger! 

K26 – BilderLaden – „Entdecke Kunst in der Stadt Ettlingen“, wird weiterhin von uns mit neuen Persönlichkeiten, Begriffen und AHA-Momenten befüllt. Sie kennen den Satz als Dauerbrenner: „Haben wir nicht andere Probleme?“, den kennen wir auch und versuchen hiermit das langwierige Problem (länger als Corona, Pest, Cholera etc.) mit Sprache, Wissen, Reflexion und „Senf für die Seele“ entgegenzuwirken. – Kommen Sie vorbei, schauen Sie sich die Fenster an, lesen Sie die Geschichten und Begriffe und gehen Sie mit einem AHA-Moment oder „So en‘ Geschwafel“ wieder weg. – Egal was Sie machen, Sie werden durch das Lesen und umsetzen klüger! – Wirken Sie gegen Hass, Rassismus und Diskriminierung in der Stadt Ettlingen! 

Eyd-e shoma mobarak – Happy No ruz/Frohes Neujahr! – 20.03.21

Persische Neujahrstafel (Foto: Pixabay)

Der zweite Frühling begleitet von Stille - Autor: Sara Manzari: „Es war der 16. März des vergangenen Jahres, als die ersten staatlichen Quarantänegesetze aufgrund des Beginns einer schrecklichen Pandemie durch das Coronavirus in Deutschland begannen. Es waren noch vier Tage bis zum 20. März, dem Beginn des solaren Neujahrs für Iraner und viele Nationalitäten und Ethnien auf der ganzen Welt. An diesem Tag feiern alle fröhlich gemeinsam, aber nun waren sie gezwungen, zu Hause zu bleiben, alle Kommunikation, Umarmungen, Küsse und Tänze in schwerer Stille zu belassen. Ein Jahr ist seit dem Tag vergangen, der Frühling kommt wieder und markiert ein weiteres neues Jahr, aber man muss Vorsicht walten lassen und durch Einhaltung der Gesetze eine Lösung für diese globale Katastrophe finden. Wir Iraner glauben, dass Geduld und die stetige Bemühung in allen Bereichen zur Verbesserung und Vervollkommnung eines jeden Menschen und jeder Gesellschaft beitragen. In diesem Jahr begrüßen wir den Frühling mit offenen Armen, begrüßen die Natur und wünschen dem Planeten und der gesamten Menschheit Gesundheit und Glück im solaren Neujahr.“

Integrationsbüro – Initiative: „Zeig dein Fenster gegen Rassismus in der Stadt Ettlingen!“ KW 11

Integrationsbüro – Initiative: „Zeig dein Fenster gegen Rassismus in der Stadt Ettlingen!“

Von Ettlingen für Ettlingen und mit Ettlingen!

Bundesfreiwillige im Bereich Integration (Foto: Thobias Pulimoottil)

Liebe Ettlinger Bürger und Bürgerinnen,
wir haben nun unserer Initiative: „Zeig dein Fenster gegen Rassismus in der Stadt Ettlingen!“ gestartet, welche mit sehr guter Resonanz und Engagement von allen Seiten wahrgenommen wird. Bei der Initiative: „Zeig dein Fenster gegen Rassismus in der Stadt Ettlingen!“ geht es darum, sich gemeinsam in der Stadtgemeinschaft gegen Rassismus zu positionieren und ein Zeichen zu setzen! Hierbei wird in ganz Ettlingen aufgerufen, sowohl in den Sozialen Medien als auch Zuhause am Fenster, mit bunten und kreativen Plakaten gegen Rassismus, Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit in der Stadt zu positionieren. Diese Initiative fundiert hierbei in den „Internationalen Wochen gegen Rassismus“, welche vom 15.03.21-28.03.21 stattfindet. Hierbei finden bundesweit Veranstaltungen in Bezug auf Rassismus und Diskriminierung statt, welche coronabedingt Online durchgeführt werden. Auch in Karlsruhe werden die Veranstaltungen online durchgeführt, welche auch unter der Seite: https://iwgr-ka.de/ gefunden werden können. In den 2 Wochen findet auch am 21.03.21 der „Tag gegen Rassismus“ statt, welche auch nochmal auf die weltweiten Proteste von „Black Lives Matter“, Rassismus und Diskriminierungen aller Art aufmerksam machen soll.

K26-Projektkordinatorin Jana Garcia-Jester (Foto: Ann-Kathrin Debatin)

Für uns Ettlinger: Wir rufen alle Unternehmen, Ladenbesitzer*innen, Weltenverbesser*innen, Kinder, Senior*innen, Optimist*innen, Naturschützer*innen, Tierliebhaber*innen, Bunte Vögel und Freunde auf, sich mit der Initiative ein Zeichen zu setzen. Wir wollen das in den Sozialen Medien wie Facebook und Instagram mit den #gegenrassismusinettlingen und #iwgr alle Teilnehmer*innen sichtbar sich zu erkennen geben und mitwirken! Ziel ist es am Ende eine Bilder- und Videocollage für die Stadtgemeinschaft Ettlingen zu kreieren um gemeinsam Diversität, Interkulturalität, Freundschaft und Offenheit zu feiern und zu fördern. Auch die Stadtverwaltung und ihre Mitarbeiter*innen werden dazu beitragen, dass wir ein Zeichen in Ettlingen setzen und gegen Rassismus in unserer Stadt Courage und Rückgrat zeigen. Es werde täglich neue Plakate gestaltet und hochgeladen!

Integrationsbeauftragter der Stadt Ettlingen Thobias Pulimoottil (Foto: Thobias Pulimoottil)

Die weltweiten Proteste in Bezug auf Rassismus haben deutlich gemacht, wie sehr rassistische Hetze, Ausgrenzung, Diskriminierung bzw. auch Polizeigewalt das Leben nicht-weißer Menschen bestimmen kann und auch alltäglich bestimmt. Viele von Ihnen, liebe Leser*innen, denken bestimmt, was hat das mit Deutschland und mit mir zu tun? – Auch in Deutschland, und in „Eddlinge“ erfahren alltäglich bzw. stündlich Menschen Rassismus und Diskriminierung in subtiler oder auch offensiver Art, was die eigene psychische und physische Gesundheit schwächt, entkräftet und „allein gelassen“ lässt. So sind auch rassistische Anfeindungen, Provokationen, Hetzte und Gewalt gegen Menschen mit Migrationsbiographie und/oder auch Fluchterfahrung hierzulande, und ja, auch in Ettlingen, Alltag! Gerade auch in der Pandemie Zeit müssen wir, wo wir alle den gemeinsamen Feind bekämpfen: „Corona“, auch menschlich zusammenhalten. Wir müssen an einen Strang ziehen, uns lernen unsere gemeinsamen und auch unterschiedlichen Kämpfe wahrzunehmen und vor allem uns gegenseitig unterstützen. Mahatma Gandhi sagte mal, „Du und Ich. Wir sind eins. Ich kann dir nicht wehtun ohne mich zu verletzen“, so bedeutet auch das Wort „Ubuntu“ aus den Bantusprachen „Zulu“ und „Xhosa“, Menschlichkeit, Nächstenliebe und Gemeinsinn. Auch in der Bibel wird über „Nächstenliebe“ geredet und viele Menschen reden darüber, aber nicht viele Leben sie in ihren Taten aus! – „Leben Sie all dies! setzen Sie ein Zeichen“ - Alle Plakate und mehr Information finden Sie online auf der Ettlinger Homepage bei Bildung und Soziales, Integration & Asyl, Rubrik Integration und runterscrollen! Demnach bitten wir alle Ettlinger Bürger und Bürgerinnen, Machen Sie mit bei der Initiative „Zeig‘ dein Fenster gegen Rassismus in der Stadt Ettlingen!“, 1. Laden Sie sich die Plakate online herunter oder holen Sie welche im K26 ab! 2. Bemalen & Beschriften Sie die Plakate, 3. Ab an ihre Fenster, Türen, Wände etc., 4. Machen Sie ein Selfie/Foto + Plakat, 6. Bei Instagram + Facebook mit #gegegnrassismusinettlingen und #iwgr posten! 7. Lächeln! und Freude, Solidarität und platonische Umarmungen verbreiten! – Wir freuen uns auf ihrer Teilnahme und setzen Sie ein Zeichen!

„Zeig‘ dein Fenster gegen Rassismus in der Stadt Ettlingen“ – Eine Initiative des Integrationsbüros der Stadt KW 10

„Zeig‘ dein Fenster gegen Rassismus in der Stadt Ettlingen“ – Eine Initiative des Integrationsbüros der Stadt

Garfik: Thobias Pulimoottil

Liebe Ettlinger Bürger*innen, in den Wochen vom 15.03.21 – 28.03. finden die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt, sie stehen unter dem Motto „Solidarität. grenzenlos.“ und werden von der Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus und dem Interkulturellen Rat geplant und koordiniert. Rund um den 21. März, den „Internationalen Tag gegen Rassismus“, gibt es Veranstaltungen wie Vorträge, Themenabende und Diskussionen. Sie sollten Rassismus sichtbar und verstehbar machen und zum solidarischen Handeln mit Betroffenen motivieren. Veranstaltungen zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus finden Sie ab 15. März unter www.ettlingen.de und hier bei Bildung und Soziales im Bereich Integration & Asyl und auf der Homepage des Netzwerks gegen Rassismus https://iwgr-ka.de/ - Schauen Sie vorbei und lassen Sie sich bewundern! Da viele Veranstaltungen eingeschränkt bzw. nur digital stattfinden können, haben wir uns für Ettlingen eine einfache dennoch aussagekräftige Initiative ausgedacht: „Zeig‘ dein Fenster gegen Rassismus in der Stadt Ettlingen“
Hierbei hat jede*r Bürger*in die Chance, Solidarität in der Positionierung gegen Rassismus in Ettlingen durch kreative und selbstgestaltete Plakate, Schilder etc. aufzuzeigen. Mit dem #gegenrassismusinettlingen und #iwgr wird in den Sozialen Medien dafür geworben, sich für eine offene, solidarische, vielfältige Gesellschaft in Ettlingen zu positionieren, und unser Appell, dies zu tun, richtet sich an alle Unternehmen, Firmen, Läden, Einrichtungen, Träger, Vereine, Privatpersonen. Ab 15. März können Sie im K26 – BegegnungsLaden Plakate in A3 und A4 Format kostenlos abholen, oder unter www.ettlingen.de und hier bei Bildung & Soziales im Bereich Integration & Asyl verschiedene Plakatvorlagen her-unterladen. Diese Plakate können sowohl Erwachsene als auch Kinder mit eigenen Botschaften und Bildern gestalten, welche gerne am (Haus-, Auto-, Tür-, etc.) Fenster abfotografiert und uns via E-Mail unter integration@ettlingen.de zugeschickt werden können. – Der Kreativität, sich gegen Rassismus in Ettlingen zu positionieren, sind keine Grenzen gesetzt! Ziel ist es, eine Bilder- und Videocollage für die Sozialen Medien zu schaffen und eine stadtweite Solidarität aufzuzeigen. Weiterhin stehen auch Vorlagen in Hinblick auf „Meine Erfahrungen und Erlebnisse mit Rassismus in der Stadt Ettlingen“ als Plakate zur Ver-fügung, welche anonym im K26 – Bilder-Laden – „Entdecke Kunst in Ettlingen“ an den Fenstern gezeigt werden, damit alle Ettlinger Bürger und Bürger*innen ein Ge-fühl, ein Verständnis und das Bewusstsein für von Rassismus Betroffener bekommen. Wir freuen uns, wenn Sie bei der 2-wöchigen Initiative mitmachen, mitreden, mitgestalten und etwas mitbewegen, um Ettlingen weiter zu einem Ort der Vielfalt, Solidarität, Freundschaft und Offenheit zu machen. Nähere Informationen werden ab der nächsten Woche im Amtsblatt bzw. in den Sozialen Medien folgen. Gemeinsam sind wir Ettlingen und gemeinsam sind wir stark, gemeinsam gegen Rassismus, rund um die Uhr und tagtäglich.

Internationaler Frauentag 08 März 2021 KW 09

08. 03.2021 Internationaler Frauentag – Frauen in Führungspositionen: Eine gleichberechtigte Zukunft in einer COVID 19 Welt.

Foto: Pixabay

„Keine Sonderrechte, sondern Menschenrechte“ so lautet der Slogan, unter welchen sich unter anderem die deutschen Sozialtistin Clara Zetkin und andere Frauen, für die Einführung eines Frauentages beim zweiten Kongress in Kopenhagen im Jahre 1910 einsetzten. Ziel war es, dass Frauen gleichberechtigt in der Arbeitswelt werden. Außerdem sollten sie das allgemeine Wahrrecht und mehr politische Teilhabe erhalten. Doch die Geschichte des Internationalen Frauentag beginnt bereits zwei Jahre zuvor. Den ersten Frauentag gab es 1908 in den USA, dieser wurde von der Frauenorganisation der sozialistische Partei Amerikas ins Leben gerufen. Bereits 1912 wurde in vier europäischen Ländern darunter auch Deutschland der Internationale Frauentag am 19. März gefeiert, es gab an diesem Feiertag zahlreiche Demonstrationen bei welchen die Frauen eine Gleichberechtigung in vielen Teilen des alltäglichen Lebens forderten. In den beiden darauffolgenden Jahren wurde zunächst in Schweden, Frankreich und den Niederlanden und anschließend auch in Russland der Frauentag gefeiert. Am letzten Februar-Wochenende 1917 riefen die Frauen in Russland um Frauentag unter dem Motto „Für Brot und Frieden“ auf, Grund für dieses Motto war die in Folge des ersten Weltkriegs in Russland herrschende Hungersnot. An jenen 23. Februar kam es zu einem Streik der Frauen des Petrograder Rüstungsbetriebs Putilow, welcher als ein Auslöser der Februarrevolution in Russland gilt. Jedoch weiß man nach heutigen Untersuchungen, dass es sich bei dem Datum nicht um den 23. Februar, sondern um den 8. März handelt. Dies ist die wahrscheinlichste Erklärung warum der Internationale Frauentag am 8. März gefeiert wird. 1933 wurde der Frauentag durch die Nationalsozialisten verboten. Erst zwei Jahre nach Kriegsende wurde der Frauentag in der DDR wiedergefeiert. Es dauerte bis zu den 1960er Jahren bis er auch in der BRD wieder gefeiert wurde. Die Vereinten Nationen erklären das Jahr 1975 zum Internationalen Frauenjahr und im selben Jahr den 8. März zum Internationalen Frauentag. Jedoch erst zwei Jahr später im Dezember 1977 wurde der Frauentag von UN-Generalversammlung offiziell anerkannt und alle Mitgliedsstaaten aufgerufen diesen auch zu begehen. Weltweit gib es jedoch nur 26 Länder in, welchen der Frauentag ein gesetzlicher Feiertag ist. Nur in Berlin ist der 8. März ein arbeitsfreier Feiertag in allen anderen Bundesländern wird an diesem Tag ganz normal gearbeitet. In diesem Jahr lautet das Thema der Internationalen Frauentag „Frauen in Führungspositionen: Eine gleichberechtigte Zukunft in einer COVID 19 Welt“ durch dieses Motto soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass Frauen, Mädchen in der Pandemie oft an der vordersten Front z.B. als Gesundheitspflegerin arbeiten, außerdem sollen die enormen Anstrengungen der Frauen gewürdigt werden. Gleichzeitig wird auch darauf aufmerksam gemacht werden, dass eine gleichberechtigte Zukunft nach dem Ender der Corona-Pandemie gestaltete werden soll. Dieser Tag soll genutzt werden um darauf aufmerksam zu machen, dass es noch immer sehr wenige Frauen in Führungspositionen gibt. So haben nur 19 der 193 Vollmitglieder der Vereinten Nationen ein weibliches Staatsoberhaupt und/oder Regierungschefin.

Foto: Pixabay

K26 – KleiderLaden – „Schenke Wärme in der Stadt Ettlingen“, unser Projekt hat Wellen geschlagen und wird von vielen Bürger und Bürger*innen dankbar angenommen bzw. erhalten wir große Zustimmung. – Hierfür danken wir und vor allem für die Solidarität und Nächstenliebe durch ihre Spenden. Jeder und Jede ist weiterhin Willkommen um Kleidung mitzunehmen und natürlich auch abzugeben. Momentan benötigen wir Schuhe für Männer, Frauen, Bekleidung für Damen und Herren, gerne auch Sommerkleidung in den Größen XS, S, M, L, sowie Kleidung für Kinder und Jugendlichen ab der Größer 146 ebenfalls gerne auch Sommerbekleidung. Wir würden uns sehr über Ihre Spenden freuen.  Gerne können Sie auch direkt anrufen und Fragen, was gerade sonst noch benötigt wird. Hierbei können auch Termine gemacht werden, um größerer Mengen an Kleidung innerhalb der Einrichtung mitzunehmen. Der KleiderLaden befindet sich im K26 – BegegnungsLaden, Kronenstraße 26., 76275 Ettlingen. Falls es Ihnen unangenehm sein sollte den Haupteingang in der Kronenstraße zu benutzen können sie auch den Hintereingang im Hinterhof in der Seminarstraße benutzen. Sie erreichen uns unter der Telefonnr.: 0172 768 1168, oder auch durch die Emailadresse: azubi158@ettlingen.de. – Für Obdachlose, Studierende, Senioren, Alleinerziehende, Geflüchtete und allen die was zum Anziehen brauchen, Sie sind willkommen, wir machen kein Unterschied! Bitte geben Sie auch die Info an Freunde und Bekannte weiter!
Liebe Ettlinger Bürger*innen, wir wünschen Ihnen einen wunderschönen Internationalen Frauentag. Wünschen Sie doch auch einfach mal am 8. März allen Frauen und Mädchen in Ihrem Bekanntenkreis einen schönen Internationalen Frauentag. Bestimmt merken auch sie, dass das Ziel einer vollständigen Gleichberechtigung der beiden Geschlechter auch in Deutschland bzw. in Ettlingen noch lange nicht erreicht ist. Aus diesem Grund laden wir alle Ettlinger Bürger*innen ein, sich stark für die Gleichberechtigung der beiden Geschlechter zu machen. Ein erster Schritt in diese Richtung ist das Mitmachen, Mitreden und Mithandeln. - Wir danken allen jungen und alten Frauen in der Stadt Ettlingen und Erinnern und Ehren an diesen Tag ihr Dasein auf Erden!

Zero Discrimination Day 2021 01 März 2021 KW 08

„Zero Discrimination Day“ – 0 Toleranz gegen Diskriminierung in der Stadt Ettlingen - 01.03.2021

Es sollte keine Diskriminierung von Sprachen geben die Menschen sprechen, der Hautfarbe oder der Religion.“, so die jüngste Nobelpreisträgerin Malala Yousafzai. Jedoch müssen immer noch weltweit Menschen täglich Diskriminierung oftmals auf Grund von Äußerlichkeiten wie Hautfarbe, Geschlecht und Ethnizität etc. erfahren. Aus diesem Grund wurde am 1. Dezember 2013 der „Zero Discrimination Day“ von der Generalversammlung der Vereinten Nationen eingeführt. Dieser Tag wird jährlich am ersten März gefeiert. Viele Organisationen so zum Beispiel die Vereinten Nationen oder auch das gemeinsame Projekt der Vereinten Nationen gegen HIV / AIDS (UNAIDS) unterstützen diesen Aktionstag. UNAIDS ist besonders engagiert bei der Unterstützung des Aktionstages, da Personen, die HIV-positiv sind, sehr häufig Diskriminierung erfahren. Ziel dieses Aktionstages ist es, allen Menschen weltweit ein Leben in Würde unabhängig von Alter, Geschlecht, Nationalität, Sexualität, oder ethnischer Zugehörigkeit zu ermöglichen. Besonders in den Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind. Als Symbol dieses Aktionstages dient der Schmetterling.

Design: Thobias Pulimoottil

Liebe Ettlinger Bürger*innen, bestimmt haben auch sie schon einmal Diskriminierung am eigenen Leib erfahren müssen oder kennen jemanden der täglich dies erfährt. Dieser Erfahrungen prägen Personen ein Leben lang. Es gibt auch Menschen in der Ettlinger Stadt, die täglich Diskriminierung erfahren und versuchen jeden Tag mit erhobenem Haupt sich durchzukämpfen. Achten Sie doch einfach mal in der nächsten Woche darauf, wo Sie in ihrem Alltag Diskriminierung begegnen und ob Sie selber diskriminieren. Nutzen Sie auch gerne den Aktionstag als einen Anstoß, einmal das eigene Verhalten zu reflektieren. Wo diskriminiere ich andere Mitmenschen manchmal auch ganz unbewusst?

K26 – KleiderLaden – „Schenke Wärme in der Stadt Ettlingen“, unser Projekt hat Wellen geschlagen und wird von vielen Bürger und Bürger*innen dankbar angenommen bzw. erhalten wir große Zustimmung. – Hierfür danken wir und vor allem für die Solidarität und Nächstenliebe durch ihre Spenden. Jeder und Jede ist weiterhin Willkommen um Kleidung mitzunehmen und natürlich auch abzugeben, gerne können Sie auch direkt anrufen und Fragen, was gerade bei uns benötigt wird. Hierbei können auch Termine gemacht werden, um größerer Mengen an Kleidung innerhalb mitzunehmen. Der KleiderLaden befindet sich im K26 – BegegnungsLaden, Kronenstraße 26., 76275 Ettlingen. Sie erreichen uns unter der Telefonnr.: 0172 768 1168, oder auch durch die Emailadresse: azubi158@ettlingen.de. – Für Obdachlose, Studierende, Senioren, Alleinerziehende, Geflüchtete und allen die was zum Anziehen brauchen, Sie sind willkommen, wir machen kein Unterschied! Bitte geben Sie auch die Info an Freunde und Bekannte weiter!

K26 KleiderLaden (Foto: Thobias Pulimoottil)

K26 – BilderLaden – „Entdecke Kunst in der Stadt Ettlingen“, wird weiterhin von uns mit neuen Persönlichkeiten, Begriffen und AHA-Momenten befüllt. Sie kennen den Satz als Dauerbrenner: „Haben wir nicht andere Probleme?“, den kennen wir auch und versuchen hiermit das langwierige Problem (länger als Corona, Pest, Cholera etc.) mit Sprache, Wissen, Reflexion und „Senf für die Seele“ entgegenzuwirken. – Kommen Sie vorbei, schauen Sie sich die Fenster an, lesen Sie die Geschichten und Begriffe und gehen Sie mit einem AHA-Moment oder „So en‘ Geschwafel“ wieder weg. – Egal was Sie machen, Sie werden durch das Lesen und umsetzen klüger! – Wirken Sie gegen Hass, Rassismus und Diskriminierung in der Stadt Ettlingen! 

K26 BilderLaden (Foto: Thobias Pulimoottil)

Welttag der sozialen Gerechtigkeit – „Soziale Gerechtigkeit nur ein Traum oder Realität“ 20 Februrar 2021 KW 07

20.02.2021 - Welttag der sozialen Gerechtigkeit – „Soziale Gerechtigkeit nur ein Traum oder Realität“

„Es ist ein Gebot der Gerechtigkeit, allen die Chance zu geben, ihre Talente zu entwickeln und durch Leistung sozialen Aufstieg zu erreichen.“ so fasst der ehemalige Bundespräsident Horst Köhler die Kernaussage der sozialen Gerechtigkeit sehr treffend zusammen. Um auf die Wichtigkeit der sozialen Gerechtigkeit aufmerksam zu machen, wurde am 26. November 2007, der 20. Februar zum Welttag der sozialen Gerechtigkeit erklärt. Ziel ist es sichtbar zu machen, dass das Ziel einer weltweiten sozialen Gerechtigkeit noch lange nicht erreicht ist. Außerdem ist die soziale Gerechtigkeit eine der wichtigsten Grundlagen für ein friedliches Zusammenleben aller Menschen in bzw. zwischen den Nationen. Weltweit soll an diesem Tag darauf aufmerksam gemacht werden, dass Rassismus, Diskriminierung, Armut und ähnliches weltweit beseitigt werden müssen um Ziele der sozialen Gerechtigkeit zu erreichen. Ein weiterer Schritt in Richtung sozialer Gerechtigkeit ist die Stärkung der Rechte aller Menschen, welche unter Diskriminierung bzw. Benachteiligung leiden. Weltweit gibt es immer noch zahlreiche Länder bzw. Gebiete in denen es keine Spur von einer sozialen Gerechtigkeit gibt. Hier sind das Geschlecht, das Alter, die religiöse Zugehörigkeit sowie die Herkunft entscheidend für Chancen, welche eine Person in ihrem Leben erhalten wird. Im Fokus der Handlungen der Vereinten Nation stehen immer die Themen soziale Gerechtigkeit und Solidarität, nur so können diese als eine Grundlage für eine bessere Zukunft aller Menschen auf der Welt dienen.

Pixabay

Liebe Ettlinger Bürger*innen auch bei uns in Ettlingen ist das Ziel einer vollständigen sozialen Gerechtigkeit noch lange nicht erreicht. Also rufen wir Sie an diesem Tag einmal auf, über ihr Verhalten, Handeln und Denken nachzudenken. Was mache ich für die soziale Gerechtigkeit? Was könnte ich an meinem Verhalten verändern um meinen Teil dazu beizutragen soziale Gerechtigkeit in Ettlingen zu schaffen und zu fördern? Nehmen Sie sich ruhig einen Moment Zeit um diese Fragen zu beantworten und einmal in sich zu gehen. So ist es möglich bspw. im K26 - KleiderLaden Kleidung zu spenden um Bedürftigen in diesen kalten Zeiten etwas Wärme zu schenken. Auf Grund der hohen Anzahl an Spenden in der letzten Zeit, für die wir uns herzlich bedanken, sind wir gezwungen vorrübergehende einen Spendenstopp einzurichten. Wir teilen Ihnen zeitnah mit wann Sie wieder warme Kleidung spenden können. Bedürftige können jeder Zeit im KleiderLaden Kleidung mitnehmen. Weiterhin können auch Termine vereinbart werden, um Kleidung innerhalb der Einrichtung mitnehmen zu können. Melden Sie sich einfach unter der Telefonnr.: 0172 768 1168, oder der Emailadresse: azubi158@ettlingen.de. Bitte geben Sie auch die Info an Freunde und Bekannte weiter, da der KleiderLaden für alle Bedürftigen ist (u.a. Senioren, alleinerziehende Mutter und Väter, Geflüchtete, Obdachlose etc.) – Für Alle Ettlinger! 

K26 KleiderLaden

Außerdem finden Sie in den Fenstern des K26 weitere berühmte Persönlichkeiten des Black History Month, im Rahmen des K26 BilderLaden, sowie spannende Informationen zu andern interessanten Aktions- und Gendenktagen. Ein Besuch des K26 lohnt sich also auf jeden Fall.  – „Schenken Sie Wärme, Geben Sie Licht, Was wir säen, ernten wir, oder nicht?“

Losar 14 Februar - 17 Februar 2021 KW 06

Losar-Neujahr Mitte Februar? - 14.02-17.02.2021

Neujahr im Februar gibt es das? Ja das gibt es. Die Buddhisten in Tibet feiern vom 14. Februar bis zum 17. Februar 2021 das buddhistische Neujahrfest „Losar.“
Der Name Losar setzt sich zusammen aus der Silbe „Lo“ was übersetzt Jahr bedeutet, und der Silbe „sar“, welches übersetzt neues bedeutet. Losar ist eines der wichtigsten Feste der tibetischen Buddhisten. Vieler Tibeter*innen nähen anlässlich dieses Festes neue Gebetsfahnen, die Häuser bekommen einen neuen Anstrich, Familien legen sich neue Kleidung zu, Streitigkeiten werden beiseitegelegt und noch ausstehenden Schulden werden beglichen.

Pixabay

Das Datum des Fests orientiert sich am Mondzyklus aus diesem Grund variiert das Datum jährlich. Das Fest beginnt pünktlich um Mitternacht des ersten Tages. Das Losarfest gab es bereits in der vorbuddhistischen Zeit. Bereits fünf Tag vor den eigentlichen Festbeginn gibt es vorbereitende Übungen mit Meditationen, und Lesungen. Der erste Tag des Festes wird mit der Familie gefeiert. Jede Familie holt am ersten Tag Wasser aus einem nahegelegen Fluss und kocht aus den „frohen Wasser“ einen Tee. Frisches gesprosstes Getreide und kleine Fässer „Tsampa“ (geröstetes Getreide in Butter) werden auf den Familienaltar gestellt und den Göttern geopfert. Die Speisen an diesem Tag werden im „Tsog-Puja“ zunächst Buddha angeboten. Der zweite der drei Festtage ist religiösen Dingen gewidmet und in Klöstern werden sogenannte „Thankas“ (heilige Stoffbilder) aufgehängt. Außerdem werden die Tänze der Chan-Tänzer bewundert und die Gläubigen nehmen an Zeremonien in Klöstern teil. Am dritten und letzten Tag des Festes finden großen Feierlichkeiten in der Öffentlichkeit statt. Oftmals wird unter freiem Himmel gefeiert, und „Chang“ (Gerstenbier) getrunken.
Außerdem finden Treffen zwischen dem Dali Lama, dem geistigen Oberhaupt des Tibet, und anderen weltlichen und religiösen Führungspersönlichkeiten statt. Je nach Region kann das Fest auch bis zu 15 Tage andauern, jedoch wird das Fest häufig nur drei Tage lang gefeiert.

K26 BilderLaden

Liebe Ettlinger Bürger*innen, vielleicht konnten Sie durch diesen Artikel noch etwas Neues lernen. Den oftmals ist es so, dass man sich mit den Festen der eigenen Religion, gutvertraut und sich nicht heraustraut. Geht es aber um Feste von anderen Religionen haben vielen Menschen Wissenslücken. So wollen wir Ihnen helfen diese Wissenslücken zu schließen. Wir wünschen allen Ettlinger Buddhist*innen ein frohes Losar! In den Fenstern des K26 finden Sie weiterhin anlässlich des Black History Month eine wechselnde Ausstellung von Schwarzen Persönlichkeiten und Begriffen zum Thema Schwarze Geschichte, Rassismus und Diversität im Rahmen des K26 BilderLaden – „Entdecke Kunst in der Stadt Ettlingen“. Weitere Informationen zu den Festen Purinivana-Tag am 15. Februar und Vasanta Panchami am 16. Februar finden Sie in den Fenstern des K26. Außerdem möchten wir auf den K26 – KleiderLaden – „Schenke Wärme in der Stadt Ettlingen“ aufmerksam machen, gerne können Sie hier Wintersachen spenden oder bekommen. Aktuell haben wir ein Kleiderspendenstopp und benötigen nur Damen- und Kindersachen für den Winter. Schauen Sie nach oben, lassen Sie den fallenden Schnee auf der Zunge zergehen und Lächeln sie, wenn Sie in die Augen ihrer Mitmenschen schauen (auch mit Maske!) Schauen Sie doch einfach mal vorbei, rufen Sie gerne mal durch. Ein Besuch und Hören lohnt sich auf jeden Fall!

K26 – Begegnungsladen präsentiert: K26 – KleiderLaden & BilderLaden 01 Februar 2021 KW 05

K26 – Begegnungsladen präsentiert: K26 – KleiderLaden & BilderLaden

Wir vom Integrationsbüro haderten lange hin und her, wie wir aus der aktuellen Situation die wir durch die Corona-Pandemie haben für unsere Bürger und Bürgerinnen in der Stadt Ettlingen das Beste herausholen können. Somit haben wir lange nachgedacht, beobachtet und unsere Vorstellungen umgesetzt, womit wir Ihnen im Folgenden mit voller Freude zwei Projekte vorstellen wollen: Den K26 – KleiderLaden und den K26 – BilderLaden.

K26 KleiderLaden (Foto: Thobias Pulimoottil)

Kälte, Nässe und Unwetter - was freuen wir uns auf wind- und regengeschützte warme Kleidung in dieser Jahreszeit! - Wir alle haben sie in der schönen Winterzeit, jedoch können sich manche die Wärme nicht leisten.  Liebe Ettlinger Bürger und Bürgerinnen, Die Winter- und Frühjahressaison beschreibt eine sehr schwierige Jahreszeit für viele Menschen in der Obdachlosigkeit und Armutsgrenze. Hierbei müssen einige Menschen auf der Straße verbringen und auch bei langen Nächten in den verschiedenen Orten in der Kälte ausharren. Auch wenn Kleiderspenden bei verschiedenen Trägern und Einrichtungen eingerichtet sind, werden diese nicht für alle zugänglich sein und sind auch teilweise Corona-bedingt geschlossen. – Vor allem für Menschen, welche die Sprache, die Ortschaft als auch die Kraft nicht haben, sich dort hinzubegeben.  Menschen jeden Alters, jeden Geschlechts und jeder Herkunft und Glaubensgemeinschaft. Es ist demnach von sehr hoher Bedeutung, dass in dieser kalten und regnerischen Jahreszeit in unserer Stadt Ettlingen keiner frieren muss, darf und auch soll – wir schenken uns gegenseitig Wärme! Somit steht im Eingangsbereich des K26 –BegegnungLadens unser temporäres Projekt: K26 – KleiderLaden – „Schenke Wärme in der Stadt Ettlingen“, wo alle Menschen jederzeit Kleidung reinlegen und KOSTENLOS rausnehmen dürfen. Hierbei sollte nicht nur für das Bewusstsein und die Sichtbarkeit der frierenden und bedürftigen Menschen sensibilisiert werden, sondern die Signifikanz des Zusammenhalts, der Nachhaltigkeit und der gegenseitigen Unterstützung und Nächstenliebe von Bürgern und Handel in Zeiten der Corona -Pandemie und darüber hinaus erinnern. Also: Plündern Sie ihren Schrank nach gut erhaltener Kleidung aus und probieren Sie sich in neuen Stilen der Kleidungskunst! Schenken Sie Wärme an Bedürftige und unterstützen Sie gleichzeitig die lokalen Händler in Ettlingen durch das Shoppen mit „Click and Collect.“ Sie möchten gerne etwas kleines Spenden? Kommen Sie vorbei und legen Sie was dazu. Wichtig: Damit alle Hygiene- und Schutzmaßnahmen eingehalten werden, bitte wir sie die Kleidung vorher zu desinfizieren und auf den Mund-und Nasen-Schutz zu achten. Sie spenden nicht nur dabei eine Jacke in diesen schwierigen Zeiten, sondern geben den Bedürftigen die Wärme der Menschlichkeit, Hoffnung und Nächstenliebe. Nähere Informationen finden Sie im Haupteingangsbereich des K26 – BegegnungsLadens. – Schauen Sie vorbei!

K26- BilderLaden – „Entdecke Kunst in der Stadt Ettlingen“

K26 BilderLaden: von rechts nach links Jana Garcia-Jester (K26-Projektkoordinatorin), Ann-Kathrin Debatin ( Bundesfreiwillige), Thobias Pulimoottil (Integrationsbeauftragter der Stadt Ettlingen) 

„Kunst ist wie Schokolade für den Kopf“, daher wollen wir euch viel davon Schokolade geben! Schokolade macht uns nicht nur glücklich in schwierigen Tagen, sondern Sie gibt uns Geborgenheit und Zufriedenheit für den Moment, - Aber hier geht es um Bilder und nicht um Schokolade! Wir möchten Ihnen weiterhin unser zweites neues Projekt im K26 – BegegnungsLaden vorstellen: K26 – BilderLaden – „Entdecke Kunst in der Stadt Ettlingen.“ Hierbei handelt es sich um eine wechselnde Bildergalerie mit verschiedenen Themen die wöchentlich bzw. monatlich geändert werden. Somit starten wir das Projekt mit der ersten Bildergalerie mit dem BLACK HISTORY MONTH: Schwarze Familie: Repräsentation. Identität und Vielfalt. Vom 01.02.21 – 01.03.21 werden große Persönlichkeiten der Geschichte der Menschen aus dem afrikanischen Kontinent vorgestellt, u.a. Harriet Tubman, Madam C.J. Walke, Rosa Parks oder auch Maya Angelou. Sie fragen sich bestimmt Wer diese Leute eigentlich sind? – Genau deswegen ist es wichtig diesen Monat zu ehren und zu feiern und das Wissen über die Landegeschichte hinaus zu erweitern. Sie werden atemberaubende Biographien, Errungenschaften, Kämpfe und Charaktere kennenlernen und dabei ihr Weltverständnis bereichern. Kommen Sie vorbei und lesen Sie die Geschichten der Menschen die wunderbares und bemerkenswertes geschaffen und bewegt haben. Lernen Sie Begriffe und Bezeichnungen näher kennen, um in unserer heutigen Gesellschaft bewusst und achtsam mit ihren Mitmenschen umzugehen. Wir alle wollen in einer toleranten, wertgeschätzten, liebevollen und glücklichen Welt leben. Damit fangen wir zuerst bei uns selber an, dann in unserer Familie und vor allem in unserer schönen Stadt Ettlingen.  Machen wir das Beste daraus, mit dem was wir haben! – Ihr Team vom Integration Büro der Stadt Ettlingen.

Black History Month mit dem Motto: Die Schwarze Familie: Repräsentation, Identität und Vielfalt 01 Februar - 01 März 2020 KW 04

01.02. – 01.03.21 – Black History Month mit dem Motto: Die Schwarze Familie: Repräsentation, Identität und Vielfalt“

Pixabay

Februar 2021 ist „Black History Month“, was vielen Menschen in Deutschland nicht bekannt ist, weil es keinen interessiert? – Sie Fragen sich wieso?, weil es in Deutschland wirklich keinen interessiert und es auch nicht in den Schulen beigebracht wird. Sie fragen sich warum?,  weil Menschen, die nicht zur „weißen Mehrheitsgesellschaft“ in den USA und in Deutschland gehören, keine Anerkennung bzw. Historie erhalten haben und diese immer noch sich erkämpfen müssen. Der „Black History Month“, etwa übersetzt „der Monat zur Geschichte der Schwarzen Menschen aus dem Kontinent Afrika“, verdient nicht nur einen Monat, sondern auch historische, gesellschaftliche und politische Signifikanz in allen Ebenen. Im folgendem möchten wir Ihnen erzählen, wieso dieser Monat, unabhängig von den Kontexten die Ihnen in der Schule und den Medien eingetrichtert wurden, wie Sklaverei, Primitivität, Entwicklungsländer, Armut, Gewalt, „Buschmenschen“, „Mohr“ und Menschen „Zweiter Klasse“, große Bedeutung hat und warum diese Denkweise rassistisch, ignorant und unter aller Menschenwürde ist. – Evtl. finden Sie den Rassisten bzw. die Rassistin in sich wieder und können diese Denkmuster kritisch hinterfragen und lösen. – Versuchen wir’s! Sie fragen sich bestimmt, warum speziell „nur“ über die „Schwarze Menschen“ geredet wird und nicht über alle Familien? – Hierbei ist es wichtig zu verstehen, dass wenn man nur über eine Gruppe verschiedene Themen erzählt, darstellt und beschreibt, andere Gruppen nicht außen vorstehen, schlechter sind, oder auch gar nicht betrachtet werden. Es ist dasselbe wenn man sagt, wieso reden wir nur über „Black lives matter“ und nicht „All lives matter“?, weil das eine wehrende und ignorante Haltung von vielen „weißen“ Menschen darstellt, die Diskriminierungen in Hinblick auf Hautfarbe, Ethnizität oder auch Religionszugehörigkeit nicht erfahren haben und die eigenen Privilegien in der Gesellschaft nicht kritisch reflektieren. Hierbei gibt es viele Ehrentage und wundervolles und wichtiges Wissen bezogen auf diverse ethnische Gruppen weltweit. Dennoch wollen wir vom Integrationsbüro in Ettlingen vom 01.02.21 – 01.03.21 den „Black History Month“ ehren und feiern, welche im März auch auf die „Internationale Wochen gegen Rassismus“ ab den 15.03.2021 übergeht. – Es geht hier nicht nur um einen Monat oder um Wochen, sondern um die Sichtbarkeit und Repräsentanz der Schwarzen Populationsgruppe und ihre Geschichte weltweit, in Deutschland und in unserer Stadt Ettlingen. Hierbei haben wir trotz einschränkende Corona-Bedingungen in der Schließung des K26, eine plakative und lehrreiche „Black History Month“ - Bildergalerie am Fenster in unserem K26 – BegegnungsLaden geplant, welche von 01.02.2021 wöchentlich mit neuen Persönlichkeiten und Begriffen ausgestattet ist. So können Sie wichtige „Schwarze Persönlichkeiten“ und ihre Geschichten und Errungenschaften kennenlernen und ein Schatz an Wissen ansammeln! Kommen Sie vorbei, seien Sie neugierig! und wissenshungrig! und lassen Sie sich staunen in der wunderbaren Diversität der Schwarzen Geschichtsschreibung. Es warten in den nächsten Monaten tolle Überraschungen und Aha! - und wow! -Momente auf Sie!  "Lassen Sie sich niemals durch die begrenzte Vorstellungskraft anderer Menschen einschränken."Mae Jemison, erste afro-amerikanische Astronautin.

Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust 27 Januar 2021 KW 03

27. 01.2021 - Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust

„Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen. Es ist deshalb wichtig, nun eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken an die Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirken. Ich erkläre den 27. Januar zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus“, mit diesen Worten erklärte der damalige Bundespräsident Roman Herzog am 3. Januar 1996 den 27. Januar als den zentralen Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus. Der 27. Januar ist jener Tag an, welchem sowjetische Soldaten das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau befreiten. Im November 2005 erklärte die UN-Generalversammlung den 27. Januar zum Internationalen Holocaust Gendenktag. Alle Mitgliedstaaten der UNESCO sollen ihren Teil dazu beitragen, dass sich Ereignisse wie der Holocaust nicht noch einmal wiederholen. Wichtig sei es die Widerstandsfähigkeit der jüngeren Generation gegen Ideologien, Hass zu stärken. Denn mit Bedauern ist festzustellen, dass sich Antisemitische Übergriffe auch in Deutschland immer mehr häufen.

Pixabay

Liebe Ettlinger Bürger*innen, tragen Sie Ihren Teil dazu bei den Worten von Roman Herzog Taten folgen zu lassen, sodass sich die in Ettlingen lebende Juden und Jüdinnen wohl und sicher in der unserer Stadt fühlen. Denn nur so können wir es schaffen, dass hier in Ettlingen Hass, Antisemitismus und Rassismus keinen Platz finden und sich solche Taten wie im Nationalsozialismus nie wieder wiederholen. Achten Sie doch mal bei einem Gang durch die Innenstadt bewusst auf die im Boden eingelassen Stolpersteine. Sie werden erstaunt sein wie viele von Ihnen es überall in der Innerstadt gibt. Hierbei erinnert der Künstler Gunter Demnig an die Opfer der NS-Zeit, indem er von ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing ins Trottoir einlässt. Weiterhin können Sie auch einfach mal einmal den Stolperstein Rundgang durch Ettlingen machen, welche bedeutungsvoll für den Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust erinnert. Dies veranlasst Passant*innen stehen zu bleiben und inne zu halten, womit Sie die Namen lesen und die Opfer ehren. „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“, zitiert Gunter Demnig den Talmud. Mit den Steinen vor den Häusern wird die Erinnerung an die Menschen lebendig, die einst hier wohnten. Auf den Steinen steht geschrieben: HIER WOHNTE... Ein Stein. Ein Name. Ein Mensch.
Somit kann jeder für 120 Euro eine Patenschaft für die Herstellung und Verlegung eines STOLPERSTEINS übernehmen. Das Ettlinger Bündnis gegen Rassismus und Neonazis hat die Aktion der STOLPERSTEINE in Ettlingen begleitet und hierbei Spenden zur Finanzierung gesammelt. Eine wundervolle und ehrenwerte Aktion. Alle Informationen finden Sie auf der Homepage der Stadt Ettlingen.

Pongal 14-17 Januar 2021 KW 01

14.01.-17.01.2021 - Servus, Merhaba, Hello, Ahlan, Vanakam und Namaste 2021 – Willkommen, Willkommen!

Pixabay

Wir sind in 2020 hochgehüpft und sind trotz andauernden „Turbulenzen“ im Jahr 2021 gut gelandet. Was uns im Jahr 2021 erwartet ist ungewiss und im dunklen. Dennoch würden wir nach unserem Prinzip der „Hoffnung“ mit einem wichtigen und schönen Fest aus der Ferne und doch so nah anfangen wollen. – „Pongal.“
Was ist Pongal? Pongal was aus dem tamilischen wörtlich übersetzt „überkochen“ bedeutet, ist ein tamilisches Erntedankfest. Hierbei wird dieses Fest Anfang des tamilischen Monats „Tai“ (Mitte Januar) ausgiebig gefeiert und ist auch gleichzeitig eines der wichtigsten Feiertage der Tamilen. Pongal, beschrieben durch einer der größten Yogi-Meister Indiens Swami Sivananda, bedeutet „Sei wohltätig, sei großzügig und behandele deine Mitmenschen wie Familie und Freunde, so wirst du Treue und beständige Liebe ernten.“ Warum feiert man Pongal? In vielen Ländern wie Indien, Sri Lanka, Kambodscha, Nepal hat noch immer die Landwirtschaft eine große Bedeutung für die Menschen, aus diesem Grund hat das Erntedankfest Pongal in diesen Ländern einen sehr großen Stellenwert. Das Fest findet zu einem Zeitpunkt statt, an welchem die erste Ernte ihre Früchte trägt. Vor Beginn der Festtage wird das gesamte Haus gereinigt. Am ersten der vier Festtage verbrennen oder entsorgen die Menschen einige alte Sachen oder alte Kleidungsstücke, dies ist ein Zeichen für einen Neubeginn. Der eigentliche Hauptfesttag ist der zweite der Festtag. Schon früh am Morgen wird das Reisgericht „Pongal“ gekocht. Hierfür wird Milch über einem offenen Feuer erhitzt. Nach Möglichkeit soll die Milch bei Sonnenaufgang im Topf beginnen aufzusteigen erst dann werden die restlichen Zutaten hinzugefügt, außerdem werden an diesem Tag die Nachbarn beschenkt. Am darauffolgenden Tag wird in einem bestimmten Ritual den Kühen für ihre Arbeit gedankt. Vielerorts findet der Wettbewerb „Jallikattu“ statt. Hierbei versuchen junge Männer einen Bullen zu zähmen, welches als ein Zeichen von Tapferkeit angesehen wird. Am letzten der Feiertage besucht man seine Familie. Die jüngere Generation soll an diesem Tag die ältere Generation ehren. Um das Fest Pongal rankt sich auch eine Legende. Dieser zur Folge soll der Gott Shiva am dritten Tag des Festes Pongal seinen Bullen Nandi zur Erde geschickt haben um den Menschen die Botschaft zu überbringen, sie sollen täglich baden und eine Ölmassage machen und nur einmal im Monat essen. Der Bulle kam aber ein wenig durcheinander und übermittelte den Menschen sie sollen täglich essen und nur einmal im Monat baden. Über diese Verwechslung war Shiva sehr erbost und schickte Nandi für immer zurück auf die Erde wo er den Menschen bei der Ernte helfen sollte. Liebe Ettlinger Bürger*innen, vielleicht haben Sie durch das lesen dieses Artikels noch etwas Neues lernen können. Den viele Menschen kennen nicht viele Feste außer den Festen der eigenen Religion. Bleiben Sie Neugierig und wissbegierig und vor allem, nehmen Sie dieses Jahr als ein Dank der Freundschaft, der Liebe, der Hilfe und der Fürsorge für alle unsere Mitmenschen in Ettlingen. "Ich bete zu Gott, dass der Beginn der Erntezeit den Beginn eines neuen Kapitels Ihres Lebens voller Güte und Glück markiert. Frohes Pongal."

„Hoffnung“ – Eine Konstante die uns immer im Leben begleitet und uns nie verlässt KW 52 53

„Hoffnung“ – Eine Konstante die uns immer im Leben begleitet und uns nie verlässt.

Zwei Frösche sitzen auf und neben Klopapierrollen
Pixabay

2020 – Ein Jahr voller Höhen und Tiefen. Ein Jahr das gehört, gesehen, gerochen und gespürt nur negative Erfahrungen und Erlebnisse uns aufgezeigt hat. – Ein Jahr in dem wir erleben und spüren mussten, was es bedeutet einen gemeinsamen „Feind“ in der Luft zu haben. Dieser „Feind“ war unsichtbar gekommen, währt unsichtbar voran und wird sichtbar für alle in unserem Leiden, Verlusten und Einbüßen gemacht. Es ist schwer in diesem Jahr vieles positive abzugewinnen, fast unmöglich, oder eher – gar nicht. Aber, wie wir Menschen in unserer Entwicklung und Evolution gelernt haben, verschiedene Herausforderungen zu trotzen, Höhen und Tiefen zu bezwingen. Kriege und Verluste zu ertragen und immer nach vorne zu schauen, ist die einzige Konstante die uns gewährt bleibt, „Hoffnung.“ Wir haben in dieser Zeit vieles lernen dürfen, vieles was uns eig. nicht bewusst war. Wir haben gelernt, wie wichtig es ist zusammen zu halten, wie wichtig es ist auf Familie und Freunde zu achten, wie wichtig es ist unsere Mitmenschen zu helfen und vor allem, wie fragil und menschlich wir sind. Genau in diesen Zeiten wird uns bewusst, was wir selbst in unserem Land und in unserer Stadt für Privilegien haben, wo viele Menschen nur „hoffen“ können, ein Stück vom Kuchen der Gesundheit zu ergattern. Genau in diesen Zeiten, müssen wir zusammenhalten und nicht egozentrisch loslassen, sich digital und verbal verbinden, ohne sich empathisch und menschlich zu entbinden, Abstand und Ruhe bewahren und Nähe und Liebe nicht verlieren. Nicht alle haben den Zugang, wie Sie oder Wir diesen haben und diese Menschen brauchen Halt, Liebe, Zuneigung, Austausch und vor allem „Hoffnung.“ Alleinstehende, Familien, Senioren, Kinder, Geflüchtete, Menschen mit Behinderung und Beeinträchtigung, LSBTQI* und all‘ die Herzen, die nicht vergessen werden dürfen. Seien Sie für diese Menschen die Kerze der „Hoffnung“ die in der Dunkelheit der Pandemie voller Freude, Zuversicht, Nächstenliebe, Halt, Verständnis und Wunder tadellos brennt. Wir Menschen sind nicht perfekt, wir haben nicht alles geschafft und wir können nicht alles schaffen. Aber jeder von Ihnen, auch [Du] hat das Potenzial die Gesellschaft in Ettlingen und ihrer Mitmenschen zu einem besseren, glücklicheren, freudigeren und verständnisvolleren Kerzen zu machen. – Sie glauben es nicht, aber Sie sind die „Hoffnung“ für einen Menschen, den es nicht so gut geht wie es Ihnen geht. Schauen Sie nicht weg, geben Sie Halt, geben Sie Liebe, geben Sie ein Lachen, geben Sie Freude und vor allem „Hoffnung.“ und Sie werden sehen, was Sie zurückkriegen. – Alles Geschwafel? versuchen Sie es mal und ihr inneres Feuer wird wieder brennen. Auch wir vom Integrationsbüro haben in unserer Arbeit mit dem Prinzip der „Hoffnung“ gearbeitet, auch wenn es nicht immer leicht war. Dennoch danken wir allen Partner*innen, Teilnehmer*innen, Freunden und unseren Mitmenschen in Ettlingen, dass Sie die „Hoffnung“ für unsere Arbeit darstellten. Wir danken Ihnen für Ihr Engagement, ihre Freude, ihr Lächeln und ihre Unterstützung in diesen Zeiten und freuen uns auf das neue Jahr mit neuen Herausforderungen, Erlebnissen und Erfahrungen, welche wir mit Ihnen im K26 der Begegnungsstätte und dem Integrationsbüro (er-)leben dürfen. Das Wort „Hoffnung“ stammt aus dem mittelniederdeutschen „hopen“, was „hüpfen“, „springen“, oder „zappeln“ mit einer zuversichtlichen innerlichen Ausrichtung gepaart mit einer positiven Erwartungshalt entstammt bedeutet. Auch wenn wir nicht wissen was uns 2021 erwartet, ist die Bedeutung von „Hoffnung“ ein wünschenswertes eintreten von allem Guten, ohne die wirkliche Gewissheit darüber zu haben. Lasst uns demnach mit voller „Hoffnung“ in das Jahr 2021 hüpfen! Wir wünschen allen Ettlinger Erbewohner*innen eine wunderschöne Weihnachtszeit und ein gutes „gehüpfe“ in’s neue Jahr! Fühlen Sie sich platonisch gedrückt! – Ihr Team des Integrationsbüros der Stadtverwaltung Ettlingen. – Hüpf, Hüpf Hurra, 2021!

Internationaler Tag der Migranten 18 Dezember 2020 KW 51

Internationaler Tag der Migranten - 18. Dezember

Von vielen Personen werden die Begriffe Geflüchtete*r und Migrant*in synonym verwendet. Doch kennen Sie den Unterschied? Als Geflüchtete*r bezeichnet man eine Person, welche nicht freiwillig ihre Heimat verlassen hat. Oftmals drohen den Personen dort Gewalt oder andere Gefahren. Für viele ist die Flucht die einzige Chance auf ein Leben in Sicherheit.
Als Migrant*in wird eine Person bezeichnet, welche ihre Heimat freiwillig verlassen hat. Diesen Personen drohen in ihrer Heimat keine Gewalt oder andere Gefahren. Sie verlassen ihre Heimat in der Hoffnung in einer anderen Stadt oder einem anderen Land ein besseres Leben zu führen, da sie dort höhere Chancen sehen z.B. in einem bestimmten Beruf zu arbeiten. Andere Migrant*innen verlassen ihre Heimat, weil es schon lange ihr Traum ist, ein Leben in einem anderen Land zu führen. Es gibt auch sogenannte Binnenmigrant*innen, welche innerhalb eines Landes umziehen.
Der 18. Dezember als Internationaler Tag der Migranten wurde im Jahr 2000 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen ins Leben gerufen. Dieser Tag soll dazu dienen, die Rechte und Bemühungen der Migranten weltweit zu stärken und anzuerkennen. Am 18. Dezember des Jahres 1990 wurde bereits ein Internationales Übereinkommen zum Schutz der Rechte aller Wanderarbeiter und ihren Familienangehörigen verabschiedet. Schätzungsweise gab es im Jahr 2019 rund 273 Millionen Migranten weltweit. Die Migration ist noch immer ein globales Thema, das alle Menschen weltweit etwas angeht. Eines der Ziele in der Agenda 2030 der Vereinten Nationen ist es, dass kein Mensch irgendwie zurückgelassen werden soll, dies gilt auch für Migrant*innen. In diesem Jahr steht der Internationale Tag der Migranten unter dem Motto „We ... together“. In die Lücke werden verschiedene Verben eingesetzt wie z.B. spielen, lernen, tanzen, etc. Durch diesen Satz soll der Zusammenhalt und die entstehen Vielfältigkeit verdeutlich werden.

Viele kleine Bilder verschiedener Personen
Pixabay

Liebe Ettlinger Bürger*innen, bestimmt haben Sie schon oft gehört, wie die beiden Begriffe Migrant*innen und Geflüchtete*r als Synonyme verwendet werden. Nutzen Sie doch bitte diesen Aktionstag, um in der kommenden Woche einmal genauer darauf zu achten, wie oft dies im Sprachgebrauch vorkommt. Bestimmt werden Sie sehr überrascht über die Anzahl sein, wenn Sie einmal bewusst darauf achten. Fangen Sie doch am besten mal bei sich an. Nehmen Sie sich doch einfach für die kommende Woche vor, einmal bewusst auf die Verwendung dieser Begriff zu achten.
Im Fenster des K26 finden Sie auch in dieser Woche noch weitere spannende Artikel und Plakat zu den Themen: Internationaler Tag der menschlichen Solidarität, dem Ida-Ezî-Fest und dem Welttag der Arabischen Sprache. Kommen Sie doch einfach mal vorbei und schauen es sich an

Chanukka 10-18 Dezember 2020 KW 50

Chanukka 10. - 18.12.2020

Gepriesen seist Du, Ewiger, unser Gott, König der Welt, der du uns geheiligt durch deine Gebote und uns geboten, das Chanukkahlicht anzuzünden.“ Mit diesem Segensspruch werden an jedem Abend die Kerzen des Chanukka-Leuchters auch Chanukkia genannt entzündet. Wissen Sie, was Chanukka ist?
Chanukka, auch Lichterfest genannt, beginnt immer am Vorabend des 25. des Monats Kislew. Aus diesem Grund verschiebt sich das Fest jedes Jahr um ein paar Tage. In diesem Jahr beginnt das Lichterfest am Abend des 10. Dezember und dauert an bis zum 18. Dezember. Chanukka ist ein achttägiges Fest, jedoch handelt es sich um Halbfeiertage, das heißt, es ist kein Fest, welches auf einem biblischen Gebot beruht. Diese Feiertage beruhen auf historischen Ereignissen. Aus diesem Grund können die Gläubigen erst nach der Arbeit feiern. An diesem Fest erinnert man sich an drei wichtige Ereignisse in der Geschichte des jüdischen Volkes. Zum einen wird sich an die Befreiung des Volkes Israels aus der Herrschaft der Seleukiden 185 v. Chr. erinnert. Die Griechen erließen während ihrer Herrschaft immer mehr Gesetze und Gebote und schränkten so das Leben der Juden und Jüdinnen immer mehr ein. Schließlich wurde es den Juden und Jüdinnen sogar verboten, ihren Glauben auszuüben. Ein weiteres Ereignis, an welches sich erinnert wird, ist die Wiedereinweihung des Tempels der Juden im Jahr 164 v. Chr., nachdem die Griechen ihn durch andere Zwecke entweiht hatten. Das dritte Ereignis, an welches man sich an diesen Tagen erinnert, ist das Lichtwunder. Hierbei soll im Tempel ein Rest Öl gefunden worden sein, welcher eigentlich zum Erleuchten des Leuchters für lediglich einen Tag gereicht hätte, jedoch brannte der Leuchter ganze acht Tage. Dies ist exakt die Zeit, welche benötigt wird, um neues koscheres Öl herzustellen. Am Morgen der Feiertage findet immer ein besonderes Gebet in der Synagoge statt. Am Abend kommt die ganze Familie und Verwandten zusammen und feiert. Die Kinder bekommen kleine Geschenke und es werden Speisen gegessen, welche in Öl zubereitet wurden, wie zum Beispiel Reibekuchen. Nach Anbruch der Dunkelheit wird jeden Tag eine weitere Kerze des Chanukkia von rechts nach links entzündet. Die mittlere Kerze dient hierbei zum Anzünden. Da am Sabbat, dem heiligen Ruhetag, keine Kerzen angezündet werden dürfen, werden die Chanukka-Kerzen vor den Sabbat-Kerzen entzündet. Am Ende von Chanukka brennen alle Kerzen des Chanukkias, diese sollen an das Lichtwunder erinnern. Viele Juden und Jüdinnen stellen den brennenden Chanukkia auf ihre Fensterbank oder in den Hausflur, damit er von vielen Leuten gesehen wird. So bezeugen sie ihr Vertrauen in den Glauben, ihr Vertrauen in Gott und ihren Stolz, Jude bzw. Jüdin zu sein.

Chanukka-Leuchter
Pixabay

Liebe Ettlinger Bürger*innen, auch wenn Sie vielleicht nicht selbst Chanukka feiern, können Sie ja trotzdem an jedem der acht Tage nach Anbruch der Dunkelheit eine kleine Kerze entzünden und diesen Moment nutzen, um zur Ruhe zukommen. Vielleicht wurde durch diesen Artikel ja Ihr Interesse geweckt, sich noch mehr mit dem Lichterfest auseinanderzusetzen. Im Fenster des K26 finden sich noch weiter Informationen zu Chanukka. Kommen Sie doch einfach mal vorbei und schauen es sich an.
 

Internationaler Tag der Menschenrechte 03 Dezember 2020 KW 49

Internationaler Tag der Menschenrechte - 03. Dezemeber

Drei bunte Hände umarmen ein goldenes Herz
Pixabay

Wo fangen denn die universellen Menschenrechte an? An kleinen Orten, in der Nähe von zu Hause -- so nah und so klein, dass sie auf keiner Karte der Welt zu sehen sind.“ (Eleanor Roosevelt, einer der Verfasser*innen der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte im Jahre 1948.) Dieses Zitat von Eleanor Roosevelt verdeutlicht sehr gut wie wichtig es ist, dass wir bereits im Kleinen auf eine Einhaltung und Gewährleistung der Menschenrechte achten. Denn wenn wir es nicht einmal in Kleinen schaffen wie soll es dann möglich sein, dass die Menschenrechte in anderen Weitaus größeren Bereichen des Lebens eingehalten, und gewähr leistet werden wie z.B. in einem ganzen Staat oder Kontinent.
Am 10. Dezember 1948 wurden in Paris von der Generalversammlung der Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet. Diese wurde bereits in über 500 Sprachen übersetzt und ist somit, dass weltweit am häufigsten übersetzte Dokument. In dieser Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte sind die Menschenrechte niedergeschrieben, die jedem Menschen weltweit unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft seit seiner Geburt besitzt. Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte bildet zwar eine wichtige Grundlage bei der heutigen Gesetzgebung der Menschenrechte. Jedoch besitzt diese Erklärung nicht den Status das sie völkerrechtlich bindend ist. Noch immer gibt es weltweit nahezu täglich Verletzungen der Menschenrechte. So gibt es in einigen Ländern der Welt immer noch Sklaverei und Menschenhandel. Laut Aussagen von Amnesty International kam es im Jahr 2019 nach langen Protesten schließlich zu einer deutlichen Verbesserung der Situation der Menschenrechte im Sudan. Eine deutliche Verschlechterung war in Ländern wie der Türkei, Russland und Ägypten zu verzeichnen. In diesem Jahr steht der Internationale Tag der Menschenrechte unter dem Motto „Recover Bettter – Stand up for human rights“. Dieses Thema bezieht sich sehr stark auf die Corona-Pandemie. Hierdurch soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass in der Zeit des Wiederaufbaus nach Corona die Menschenrechte im Mittelpunkt stehen sollen.
Liebe Ettlinger Bürger*innen Sie sind alle seit Ihrer Geburt Träger*in dieser Menschenrechte, welche in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte im Jahr 1948 niedergeschrieben wurden. In Deutschland sind Sie nicht so stark gefährdet Opfer einer Menschenrechtsverletzung zu sein. Jedoch ganz ausgeschlossen ist es nicht. Vor allem Menschen mit Fluchterfahrungen haben in Deutschland nicht immer Zugang zum Flüchtlingsschutz. Genau auf diese Verletzung der Menschenrechte soll an diesem Tag aufmerksam gemacht werden. Also nehmen Sie sich das Zitat von Eleanor Roosevelt zu Herzen. Denn wenn alle darauf achten, dass die Menschenrechte bereits im der kleinsten Einheit der Gesellschaft eingehalten werden. Ist eine Einhaltung der Menschenrechte auch im Großen möglich.
Im Fenster des K26 finden Sie weitere Informationen zum internationalen Tag der Menschenrechte sowie weitere spannende Artikel zum Internationalen Tag des Gedenkens und der Würde von Opfern des Völkermordes und der Verhinderung dieses Verbrechens am 9. Dezember und dem Internationalen Tag des Ehrenamts am 05.Dezember. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich die Zeit nehmen um einmal dort vorbei zu schauen.

Internationaler Männertag 19 November 2020 Internationaler Tag des Kinderrechts 20 November 2020 Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen 25 November 2020 KW 47

Internationaler Männertag - 19. November – „Wen interessiert’s?"

Mann schaut nur mit dem Gesicht bis zur Nase aus dem Wasser heraus
Pixabay

Männer - Gleichberechtigung, Feminismus und Patriarchat. Jeder dieser Begriffe hat seine Signifikanz, unabhängig von der Reihenfolge. Sie fragen sich, wieso dieser Tag den Männern und ihrem Dasein, ihrer Gesundheit, ihren Problemen, ihren Herausforderungen und ihren Wünschen gewidmet ist? Richtig! – Weil es keinen interessiert! Dieser Tag wurde ins Leben gerufen, um die Gleichberechtigung von Mann und Frau zu stärken und vor allem die Benachteiligung, Diskriminierung, Aufmerksamkeit und Wertschätzung von Jungen und Männern sichtbar zu machen und somit auch das Verständnis für die Rolle eines Bruders, Sohnes, Ehemannes und Vaters.
Wissensblitze: „Jungen weisen schlechtere Schulleistungen auf und stellen auf Haupt- und Sonderschulen die Mehrheit, auf Gymnasien die Minderheit der Schüler.“ „Speziell ausländische Jungen oder allgemein Jungen mit Migrationshintergrund werden von der Politik auf allen Ebenen benachteiligt. Sie, die die Gruppe der größten Bildungsverlierer darstellen, werden aus Integrationsmaßnahmen gezielt ausgegrenzt.“ „Rund drei Viertel aller Wohnungslosen in Deutschland sind Männer.“ „Seit einigen Jahren ist die Männerarbeitslosigkeit, insbesondere die männliche Jugendarbeitslosigkeit, deutlich höher als die Frauenarbeitslosigkeit.“ „Jungen und Männer werden bei der Rehabilitation benachteiligt.“ „Weit häufiger als Frauen werden Männer zu Opfern von Gewalttaten (im öffentlichen Raum stellen sie rund 60 Prozent aller Opfer). Laut WHO sind zwei Drittel aller Gewaltopfer männlichen Geschlechts. Doch die meisten Maßnahmen der Vorbeugung, Beratung und Hilfe stehen in erster Linie Frauen zur Verfügung.“
Wenn wir über „Gleichberechtigung“ nachdenken, müssen wir allen Menschen den Zugang zur Gleichheit in allen Formen in unserer Gesellschaft berechtigen.
Liebe Ettlingerinnen und Ettlinger, der Internationale Männertag dient zur Bewusstmachung von Problemen, Herausforderungen und der Wertschätzung von Männern. Wir wünschen allen Männern Stärke, Mut, Trauer- und Gefühlsarbeit und Unterstützung in allen Formen. Wenn Sie mehr erfahren wollen, schauen Sie mal bei der Seite www.MANNdat.de vorbei

Internationaler Tag des Kinderrechts-/Weltkindertag 20. November – „Unsere Zukunft“

Kinder verschiedener Herkunft lachen zusammen
Pixabay

Im Jahr 1954 wurde von den Vereinten Nationen der Weltkindertag ins Leben gerufen. Dieser Tag soll das internationale Bewusstsein für Kinder und deren Wohlergehen schärfen. Am 20. November 1959 verabschiedete die Generalversammlung die „Deklaration über die Rechte der Kinder". Das Übereinkommen über die Rechte des Kindes, kurz UN-Kinderrechtskonvention, wurde am 20. November 1989 von der UN-Generalversammlung angenommen und trat am 2. September 1990 in Kraft, ein Meilenstein in der Geschichte der Rechte der Kinder. Hierdurch werden die Kinder als Menschen anerkannt und nichtmehr als ein passives Objekt. Die Konvention ist ein Menschen-rechtsvertrag und wurde von mehr als 190 Ländern unterzeichnet. In diesen Ländern ist die Konvention an das Völkerrecht gebunden, eine Verletzung der Kinderrechte hat aus diesem Grund weitreichende Folgen. Ziel des Weltkindertages ist es, dass die Kinderrechte Kindern auf der gesamten Welt garantiert werden. Dennoch gibt es immer noch Länder, in denen Kinder nicht so unbeschwert auf-wachsen können wie in Deutschland. In vielen dieser Länder kommt es nahezu täglich zu Verletzungen der Kinderrechte. So haben nicht alle Kinder auf der Welt die Chance auf Bildung oder eine Kindheit, in der sie mit ihren Freunden spielen können. Denn oftmals ist ihre Kindheit sehr kurz, weil sie schon sehr früh arbeiten müssen, damit die Familie den Lebensunterhalt bestreiten kann. Außerdem soll dieser Tag darauf aufmerksam machen, dass die Kinder von heute die Erwachsenen von morgen sind. Sie sind es, die in der Zukunft wichtige Entscheidungen treffen und sich in Zukunft dafür einsetzen, dass Hass, Diskriminierung und Ähnliches keinen Platz in unserer Gesellschaft finden können. Liebe Ettlinger Eltern und Kinder, es ist für die Zukunft sehr wichtig, dass die Politik auch auf die Probleme der Kinder eingeht, denn so kann verhindert werden, dass sie sich in der Zukunft von der Politik im Stich gelassen fühlen und sich von der Politik abwenden. "Wenn die Kinder klein sind, gebt ihnen Wurzeln, wenn sie groß sind, gebt ihnen Flügel."

Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen – 25. November

Schwarz-Weiß Foto geballter Faust im Vordergrund und Frau duck sich weg im Hintergrund
Pixabay

Eine der am häufigsten auftretenden und am weitesten verbreiteten Menschenrechtsverletzung in den heutigen Zeiten ist die Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Zu den häufigsten Formen gehören: Gewalt in der Partnerschaft, sexuelle Gewalt, Belästigung, Menschenhandel, weibliche Genital-verstümmelung und Kinderhochzeiten. Jedoch wird diese Menschenrechtsverletzung sehr häufig nicht wahrgenommen oder auch nicht an die entsprechenden Behörden weitergegeben. Aus diesem Grund verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen im Jahr 1999 eine Resolution, die den 25. November zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, auch „Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen“, erklärte. Der Hintergrund für die Einführung des Aktionstags ist die Entführung, Folterung, Vergewaltigung und Ermordung der drei Schwestern Mirabal in der dominikanischen Republik im Jahr 1960, sie hatten sich gegen den damaligen Diktator Trujillo eingesetzt. In der Resolution wurde Gewalt gegen Frauen definiert als jede Handlung geschlechtsspezifischer Gewalt, die zu physischen, sexuellen oder psychischen Schäden oder Leiden führt, einschließlich der Androhung solcher Handlungen, Zwang oder willkürlichem Freiheitsentzug, ob im öffentlichen oder im privaten Leben. Noch immer ist die Gewalt gegen Frauen ein großes Hindernis, denn es ist unmöglich, eine Gesellschaft zu schaffen, in der sich alle wohlfühlen, wenn mehr als 50% in der Angst vor Übergriffen leben muss. Auch in diesem Jahr gibt es wieder die Aktion „orange the world“. Hierbei werden wichtige Gebäude orange angestrahlt. Außerdem gibt es in vielen Städten und Ländern Aktionen, die auf unterschiedliche Weise auf das Thema Gewalt gegen Frauen aufmerksam machen. Denn es ist noch immer so, dass die Täter allzu oft ohne eine große Strafe davonkommen. Ein wichtiges Symbol des Internationalen Tags zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen ist der orangefarbene Regenschirm.

Internationaler Tag der Toleranz 16 November 2020 KW 48

Internationaler Tag der Toleranz - 16. November

Toleranz - Nur ein leeres Wort oder steckt doch mehr dahinter?

Hände geben
Pixabay

Haben Sie kurz Zeit? Stellen Sie sich Folgendes vor: Sie sehen im Vorbeilaufen zwei Männer, die sich nach ihrer Hochzeit küssen. Was löst diese Beobachtung in Ihrem Inneren aus? Freuen Sie sich für die Beiden oder stören Sie sich an der gleichgeschlechtlichen Ehe?
Eine weitere Frage. Was halten Sie davon, dass manche Frauen in Deutschland ein Kopftuch tragen? Ist es für Sie in Ordnung, weil es ein Teil ihrer Religion ist, oder denken Sie, sie sollte sich, wenn sie in Deutschland lebt, der Kultur in Deutschland anpassen?
Noch eine abschließende Frage: Eine Person vertritt eine andere Meinung als Sie. Wie reagieren Sie? Hören Sie der Person zu und versuchen, ihren Denkansatz zu verstehen, um dann sachlich mit ihr zu diskutieren oder beharren Sie auf Ihrer Meinung?
Nehmen Sie sich zur Beantwortung dieser Fragen ruhig einen Moment Zeit und seien Sie ehrlich zu sich selbst. Wie lauten Ihre Antworten auf die Fragen?
Um die Sensibilisierung zur Toleranz zu steigern, wurde 1995 durch eine Initiative der UNESCO der internationale Tag der Toleranz eingeführt, der jedes Jahr am 16. November begangen wird. Darüber hinaus wurde anlässlich des 125. Geburtstags von Mahatma Gandhi im Jahr 1995 der UNESCO-Madanjeet-Singh-Preis für die Förderung von Toleranz und Gewaltlosigkeit eingeführt. Der Preis wird alle zwei Jahre verliehen. Er kann an Personen, Organisationen und Institutionen vergeben werden, die sich in den Bereichen Wissenschaft, Kultur, Kommunikation und Kunst für die Förderung von Toleranz und Gewaltlosigkeit einsetzen. In diesem Jahr wird das Center Résolution Conflits (CRC) in der Demokratischen Republik Kongo mit dem Preis ausgezeichnet.

Bildungs- und Aktionswoche gegen Antisemitismus ab 9 November 2020 KW 49

Bildung- und Aktionswoche gegen Antisemitismus - 9. November

Erinnern Sie sich noch an den 9. Oktober 2019? An diesem Tag kam es zu dem Attentat auf die Synagoge in Halle (Saale). Der Attentäter verübte diese Tat auf Grund seines antisemitischen Weltbilds. Dieses Attentat in Halle ist kein Einzelfall. Es gibt nahezu täglich Vorfälle, welche sich gegen Juden, Jüdinnen, als jüdisch wahrgenommene Personen oder auch jüdische Institutionen richten. Diese Vorfälle können sowohl verbal als auch als Gewalttaten stattfinden. Auch auf den Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung ist in der letzten Zeit vermehrt festzustellen, dass sich unter die Demonstranten auch Rechtsextreme oder Identitäre mischen. Um auf das noch immer sehr aktuelle Thema des Antisemitismus in Deutschland aufmerksam zu machen finden die Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus statt.
Bereits im Mai dieses Jahrs gab es die erste Bildungs- und Aktionswoche gegen Antisemitismus. Die Amadeu Antonio Stiftung und das Anne Frank Zentrum riefen zu diesen Aktionstagen auf. Auf Grund der Corona-Pandemie fanden die geplanten Veranstaltungen an den Aktionstagen digital statt. Ziel dieser ersten Aktionstage war es, sich dem Zuwachs von Verschwörungsmythen und Antisemitismus im Kontext der aktuellen Corona-Pandemie entgegen zu setzen. Weitere Themen waren: der Anschlag auf die Synagoge in Halle (Saale), Verschwörungsmythen um Corona und die Bedeutung von Solidarität mit Juden, Jüdinnen.
Am 9. November 2020, dem Gedenktag an die Reichspogromnacht im Jahr 1938, beginnt erneut eine Bildungs- und Aktionswoche gegen Antisemitismus. Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten wird es zahlreiche online Veranstaltungen geben. An den Aktionstagen im November stehen verstärkt antisemitische Vorfälle in Fokus.
Liebe Ettlingerinnen und Ettlinger, nutzen Sie diese Bildungs- und Aktionswoche gegen Antisemitismus um selbst sensibler gegenüber dem Thema Antisemitismus werden. Denn in unserem Alltag begegnen wir immer wieder Antisemitismus, den wir selbst vielleicht gar nicht immer erkennen. Bitte halten Sie in der nächsten Woche verstärkt Ihre Augen und Ohren offen, denn Unwissenheit, falsche Informationen können eine Grundlage für Antisemitismus, Verschwörungsmythen gegen Juden, Jüdinnen schaffen.

Tag der Vereinten Nationen 24 Oktober 2020 KW 43

Tag der Vereinten Nationen - 24. Oktober

Pixabay

Was wissen Sie über die Vereinten Nationen (UN)? Bestimmt haben Sie ein Großteil Ihres Wissens aus den Nachrichten, Zeitungsartikeln, oder der Schule. Oft haben Sie in Ihrem Alltag etwas mit der UN zutun ohne, dass Sie es merken. So ist es eine der zentralen Aufgaben der Vereinten Nationen den Weltfrieden zu sichern. Also können Sie es der UN verdanken, dass Sie hier in Deutschland leben können ohne Angst um Ihr Leben haben zu müssen anders als in manchen anderen Teilen der Welt. Viele Menschen, welche man auf der Straße anspricht würden sagen, dass Sie sehr viel über die Vereinten Nationen wissen. Doch wussten Sie, dass es einen Tag der Vereinten Nationen gibt? Viele Menschen wissen leider nichts von diesem wichtigen Tag. Doch diese soll sich nun bei Ihnen lieber /e Leser/-in ändern.
Der Tag der Vereinten Nationen wird am 24. Oktober begangen. Auf Empfehlung der Generalversammlung des Jahres 1971 wurde der 24. Oktober in den Mitgliedstaaten der UN zum Feiertag. An diesem Tag trat die UN-Charta 1945 in Kraft. Jedoch wurde die Charta bereit am 26. Juni 1945 unterzeichnetet. Aber es durch die Unterzeichnung der Mehrheit der Gründungsmitglieder am 24. Oktober 1945 wurden die Vereinten Nationen offiziell gegründet. Die oben genannte Charta ist wie das Grundgesetz der BRD die rechtliche Grundlage der Vereinten Nationen. Sie besteht aus einer Präambel, 19 Kapiteln, welche aus 111 Artikel bestehen. In diesen Artikel werden alle Rechtsgrundlagen der UN gelegt ähnlich wie in den Artikel des Grundgesetzes. Die Vereinten Nationen sind ein zwischenstattlicher Zusammenschluss aus 192 Staaten. Zu den wichtigsten Aufgaben der UN gehören die Sicherung des Weltfriedens, die Einhaltung des Völkerrechts zu kontrollieren, der Schutz der Menschenrechte, sowie die Förderung der internationalen Zusammenarbeit. In der Heutigen Zeit, auch auf Grund der Corona-Pandemie, ist es wichtiger denn je, dass die Mitgliedstaaten der UN eng zusammenarbeiten und die Versprechen der Vereinten Nationen einhalten. Anlässlich des 75jährigen Bestehen der Vereinten Nationen gibt es europaweit eine Initiative unter dem Namen „Turn Europe UN Blue“, da sich hier sehr viele der Gründungsmitglieder der Vereinten Nationen befinden. Am 24. Oktober werden im Rahmen dieser Initiative zahlreiche Monumente, Sehenswürdigkeiten, Museen blau angestrahlt, da blau die offizielle Farbe der Vereinten Nationen ist. Durch diese Initiative sollen die Menschen weltweit vereint werden, außerdem soll die für alle verständliche Sprache des Friedens, der nachhaltigen Entwicklung und der Menschenrechte gefördert werden.
Also nutzen Sie diesen Tag und informieren Sie sich doch einmal genauer über die Vereinten Nationen die Organe, die Geschichte, die Aufgaben. Bestimmt werden Sie bei dieser Recherche etwas Neues lernen auch wenn Sie davor dachten Sie wissen bereit alles über die Vereinten Nationen. Halten Sie doch einfach mal in der nächsten Woche Augen und Ohren offen und nehmen bewusst die vielfältigen Tätigkeiten der Vereinten Nationen (UN) war. Mit etwas Glück können Sie am 24. Oktober eines der vielen blauen beleuchten Gebäude entdecken. Vielleicht erinnern Sie sich bei diesem Anblick an diesen Artikel und wissen nun warum dieses Gebäude blau angestrahlt wird.

Internationaler Tag des Mädchs 11 Oktober 2020 KW 42

Internationaler Tag des Mädchens - 11. Oktober

Schüler*innen sitzen in Schuluniform an ihren Tischen
Pixabay

Haben Sie kurz Zeit? Dann kommen Sie doch mit auf eine kleine Gedankenreise. Stellen Sie sich vor, Sie wären als ein Mädchen in einem kleinen Dorf auf dem Land in einem der ärmeren Ländern Afrikas geboren. Ihre Eltern verdienen ein wenig Geld durch Landwirtschaft. Ihre Familie besteht aus Ihnen, Ihren Eltern und Ihrem Zwillingsbruder. Nun sind Sie eine Frau mittleren Alters und erinnern sich an ihre Kindheit zurück. Tagsüber arbeiten Sie auf den Feldern Ihres Stammes, da sie kaum lesen oder schreiben können. Aus diesem Grund sind Sie auch von der in Ihrem Land herrschenden Armut stark betroffen. Bereits in Ihrer frühsten Kindheit wurden Sie beschnitten so über 130 Millionen andere Mädchen weltweit laut Angaben von Unicef. Die Beschneidung fand ohne jegliche Betäubung statt, außerdem wurde diese nicht von einem Arzt durchgeführt, sondern vom Stammältesten. Auch wenn Sie noch sehr klein waren erinnern Sie sich heute noch an diese furchtbaren Schmerzen welche der Eingriff mit sich brachte. Auf Grund der fehlenden Hygiene in ihrem Dorf erlitten Sie auch noch eine schlimme Infektion der Wunde und es erfolge ein zweiter Eingriff, erneut ohne eine Betäubung. Diese Methoden des Beschneidens wir von Ihrem Stamm durch die kulturelle Vorstellung der Weiblichkeit gerechtfertigt. Außerdem soll so verhindert werden, dass Sie eine eigenständige Sexualität entwickeln unabhängig von den Vorstellungen Ihres Stammes. Bereits als kleines Kind haben Sie ihren Eltern bei der Arbeit auf den Felder helfen müssen. Außerdem mussten Sie auch schon sehr früh Aufgaben im Haushalt übernehmen. Ihr Zwillingsbruder hingegen konnte in dieser Zeit spielen. Als Sie und ihr Zwillingsbruder das Altern erreicht hatten um eine Grundschule zu besuchen, entscheiden ihre Eltern sich dazu, dass Sie beide auf die Grundschule im Nachbarort zu schicken. Sie waren eine fleißige Schülerin anders als Ihr Bruder welcher nie Lust hatte etwas für die Schule zu lernen. Als die vier Jahr der Grundschule vorbei waren, wollten Sie unbedingt eine weiterführende Schule besuchen. Jedoch reichte das Geld der Familie nicht aus, um das Schulgeld für zwei Kinder zu bezahlen. Also durfte nur ihr Zwillingsbruder die weiterführende Schule besuchen. Die Klasse bestand zu 90% aus Jungen es gab nur zwei Mädchen, diese kamen aus einem sehr reichen Elternhaus. Ihre Eltern sagen zu Ihnen immer wieder, dass es als Frau nicht wichtig sei, eine Schule zu besuchen. Also arbeiteten Sie seit diesem Zeitpunkt im Haushalt mit und lernten die Fähigkeiten, welche eine gute Ehefrau besitzen soll, wenn es nach den Vorstellungen ihres Stammes ging. Als Sie ihr 15. Lebensjahr vollendet hatten, wurden Sie mit einem der älteren Männer des Stammes zwangsverheiratet. Dieser beutete Sie immer wieder aus. Auch vor Gewalt, Diskriminierung, und Vergewaltigung schreckte er nicht zurück. Im Alter von 17 Jahren bekamen Sie ihr erstes Kind. Bei der Geburt kam es auf Grund der Beschneidung in der frühen Kindheit zu Komplikationen für Sie und das Kind. Aus heute leiden Sie noch unter den psychischen Folgen der Beschneidung. Doch was, wenn dies nicht nur eine Gedankenreise ist, sondern bittere Realität? Für viele Mädchen in Schwellenländern, den Nahen Osten, Südasien ist genau diese Kindheit und Jugend Realität. Aus diesem Grund beschloss die Generalversammlung der UN am 19. Dezember 2011 den 11. Oktober zum Internationalen Tag des Mädchens zu erklären und auf dieses Problem aufmerksam zu machen. An diesem Tag soll die Aufmerksamkeit der Bevölkerung darauf gelenkt werden, dass Mädchen in vielen Teilen der Welt immer noch nicht die selben Rechte wie Jungen besitzen und auch in alltäglichen Leben mit vielen Herausforderungen konfrontiert sind. Es soll eine Sensibilisierung der Bevölkerung stattfinden sich mehr für die Rechte der Mädchen einzusetzen. Es ist wichtig, dass Mädchen weltweit ein Recht ein sicheres, gebildetes, gesundes Leben zu führen, dies ist in einigen Ländern noch immer nicht der Fall.
In jedem Jahr steht der Internationale Tag der Mädchen unter der einem bestimmten Thema. „My Voice, Our Equal Future“ (dt. „Meine Stimme, unsere gleiche Zukunft“) so lautet das diesjährige Thema des internationalen Tags des Mädchens. In diesem Jahr steht besonders die Gleichberechtigung der Mädchen im Vordergrund. Es soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass es wichtig ist, Mädchen von heute zu stärken und zu unterstützen denn sie sind die nächste Generation der Arbeiter, Mütter, Staatschefinnen. Das Weitern fordern die Mädchen an diesem Tag, dass sie ein Leben führen können ohne geschlechterspezifische Gewalt. Eine weitere Forderung ist, dass sie in der Lage sind, die Fähigkeiten zu erlernen welche sie möchten und nicht diese, welche ihnen durch Stereotypen der Gesellschaft auferlegt werden. Außerdem fordern die Mädchen, dass sie eine aktivistische Generation werden, welche in der Lage ist, eine soziale Veränderung voranzubringen. Es ist außerdem sehr wichtig, dass wir es schaffen in die heutige Generation zu investieren und die Mädchen der heutigen Generation stärken, so dass aus ihnen in der Zukunft ein gleichberechtigter Partner werden kann, welcher zum Lösen von Problem beiträgt. Durch die Agenda 2030 für eine nachhaltige Entwicklung der UN und den in dieser vereinbarten 17 Zielen soll eine Art Fahrplan geschaffen werden, um nachhaltige Fortschritte zu schaffen und keine auf diesem Weg zu diesem Ziel zu vergessen. In allen dieser 17 Ziele, ist die Gleichstellung der beiden Geschlechter tief verankert.
Liebe Ettlinger, zollen Sie doch anlässlich des Internationalen Tag des Mädchens den Mädchen in ihrem Umfeld den Respekt, Akzeptanz die ihnen als zukünftige Generation an Frauen zusteht. Es reichen schon kleine Gesten z. B. lassen Sie die Mädchen die Sachen machen, welche ihnen Spaß machen. Zwingen Sie die Mädchen nicht zu Dingen die die Gesellschaft als typisch weiblich beschreibt z.B. Ballett tanzen. Den führ die Entwicklung der Mädchen zu einer Frau ist es sehr wichtig, dass die Mädchen sich frei entwickeln können und ihre Fähigkeiten erkennen und neue Fähigkeiten erlernen. Denn nur so kann aus einem kleinen Mädchen sie eine selbstbewusste, starke Frau entwickeln, welche wichtig für die Zukunft unserer Gesellschaft ist.

5 Jahre K26 und Regenbogenaktion der Creative Kids KW 41

5-jähriges Jubiläum –K26 Begegnungsladen

„Begegnungen bewegen Menschen“

Mädchen geht in den K26 BegegnungsLaden
Eingang K26-BegenungsLaden

Unser K26 Begegnungsladen wird 5 Jahre alt. Leider können wir, die Mitarbeiter*innen des Integrationsbüros der Stadtverwaltung Ettlingen, durch die aktuelle Situation nicht mit Ihnen zusammen feiern und uns auch nicht voller Interesse begegnen, jedoch danken wir allen Kooperationspartner*innen und Ehrenamtlichen für die wundervolle und engagierte Zusammenarbeit. Wir freuen uns auch in Zukunft auf eine produktive und motivierende Kooperation. Auch danken wir allen Besucher*innen, die uns in sämtlichen Belangen inspirieren, das K26 als einen Ort der Begegnung und des Austauschs, der Freude und der Erfahrung, des Lernens und der Stärkung zu erschaffen. Wir hören nicht auf, sondern wachsen an gemeinsamen Herausforderungen. Wir wünschen allen weiterhin gute Gesundheit und viele weitere gemeinsame Jahre voller Zuversicht, Halt und wundervollen Begegnungen.

Sara von CreativeKids bittet um Regenbogen

Seit März sind die Kinder in unserer Stadt aufgrund des Corona-Virus gezwungen gewesen, lange Zeit zu Hause zu bleiben. In dieser Zeit wurde die Idee geboren, mit einer Regenbogenaktion auf die besondere Situation aufmerksam zu machen. Dabei wurden die Kinder gebeten, einen Regenbogen auf Papier zu zeichnen und ihn auf die Fensterscheiben zu kleben oder einen Regenbogen direkt darauf zu malen, als ein Zeichen dafür, dass die Kinder trotz der Trennung zusammen sind, als ein Zeichen des Glücks und des Lebens. Die kreative Kindergruppe hat nun die Idee, dass die Kinder, die einen Regenbogen für die Fenster ihrer Wohnung gemalt haben, diesen bis zur ersten Novemberwoche in einen farbigen Karton vor der Tür des Begegnungsladens in der Kronenstraße 26 werfen, daraus solle eine spannende Ausstellung in der Stadt werden. Damit die vorhandenen Regenbögen erhalten bleiben, wäre es natürlich am besten, wenn die Kinder für diese Aktion einen neuen Regenbogen malen würden. Es wäre schön, Name oder Alter des Kindes in eine Ecke des Zeichenpapiers zu schreiben. Wenn jemand zusätzlich noch einen kleinen Satz daneben schreiben würde, der eine Botschaft über die Schönheit der Natur auf unserem Planeten beinhaltet, wäre dies doppelt schön. Wer weiteren Kontakt mit uns wünscht, schreibt einfach auf die Rückseite seine Mailadresse. Wir werden uns sehr freuen, so Sarana Manzari, wenn möglichst viele Kinder unserer Stadt an dieser Aktivität teilnehmen und somit ihren Wunsch nach Glück und Gesundheit für Ettlingen zum Ausdruck bringen würden.
 

Internationaler Tag der ältern Menschen 01 Oktober 2020 KW 40

Internationaler Tag der älteren Menschen - 01. Oktober

Kleiner Junge läuft an der Hand vom Großvater durch den Wald
Pixabay

Die aktuelle Corona-Situation trifft besonders hart die älteren Menschen der Gesellschaft. Aufgrund der Hygienemaßnahmen in vielen Altenheimen ist ein Besuch der älteren Verwandten in den letzten Monaten sehr schwierig geworden. Viele ältere Menschen in den Altenheimen waren durch die aktuelle Lage sehr viel allein und einsam. Doch genau an einem solchen wichtigen Tag wie dem internationalen Tag der älteren Menschen ist es wichtig das wir erkennen, welch ein wertvoller Schatz die ältere Generation für uns ist. Haben wir nicht alle bestimmten Sachen von unseren Großeltern beigebracht bekommen? Bestimmt hat ihre Großmutter Ihnen das Stricken oder das Häkeln gezeigt. Noch heute spielen die Großeltern eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Kinder, so zum Beispiel als Vertrauensperson. Sie haben bestimmt ihren Großeltern so manches Geheimnis anvertraut, dass sie ihren Eltern nicht verraten hätten. Der internationale Tag der älteren Menschen soll uns vor Augen führen, dass die älteren Menschen für uns wichtig sind und sie nicht immer nur eine starke Belastung für die Gesellschaft sind, wie oft behauptet. Aus diesem Grund führte die Generalversammlung der UN am 14. Dezember 1990 den Internationalen Tag der älteren Generation ein. So sollen wir uns zumindest einmal im Jahr am 01. Oktober daran erinnern, welch ein wertvolles Gut die ältere Generation ist. Wussten Sie schon, dass?

Bereits 1991 die UN-Generalversammlung Grundsätze für ältere Menschen verabschiedete. Im Jahr 2002 fand die zweite Weltversammlung der UN statt. Bei dieser wurde ein Aktionsplan verabschiedet, durch diesen Aktionsplan soll bessere auf die Chancen und Herausforderungen des steigenden Bevölkerungsalterns im 21. Jahrhundert reagiert werden können. Bereits in den letzten Jahrzehnten hat sich die Zusammensetzung der Weltbevölkerung stark verändert. So lag die Lebenserwartung 1950 noch bei 48 Jahren, heute liegt die Lebenserwartung für Männer bei 78,5 Jahren und für Frauen bei 83,3 Jahren. Außerdem ist zu erkennen, dass aufgrund der steigenden Lebenserwartung auch der Anteil älterer Menschen auf der Erde zunimmt. In Jahr 2019 waren 703 Millionen Menschen der gesamten Weltbevölkerung älter als 65 Jahre. Die meisten älteren Menschen leben in Ost- und Südostasien, hier leben 261 Millionen Menschen über 65 Jahren, dicht gefolgt von Europa und Nordamerika. Es ist zu erwarten, dass der Anteil der älteren Menschen in den nächsten drei Jahrzehnten sich mehr als verdoppelt. Es wird erwartet, dass bereits 2050 ungefähr 1,5 Milliarden Menschen der gesamten Weltbevölkerung älter als 65 Jahre sind. In allen Regionen der Welt wird mit einem Anstieg der älteren Bevölkerung in den nächsten 30 Jahren gerechnet. Den größten Anstieg erwartet man in Ost- und Südostasien von einem Wert von 261 Millionen älteren Menschen im Jahr 2019 zu einem Wert von 973 Millionen 2050. In Afrika und Westasien wird mit dem schnellsten Anstieg der älteren Bevölkerung gerechnet. Es ist zu erwarten, dass es in den nächsten 30 Jahren einen Anstieg von +226 % geben wird. In Australien, Neuseeland sowie in Europa und Nordamerika wird mit einem relativ geringen Anstieg gerechnet, da hier die Bevölkerung bereit schon um einiges älter ist als auf der restlichen Welt ist. Dieser Tag dient dazu sich bewusst zu machen, wie man mit dem zunehmend größer werdenden Anteil am älteren Menschen auf der gesamten Welt umgeht.

Also liebe Ettlinger, beginnen Sie doch mal den älteren Mitmenschen zu zeigen wie wichtig sie noch immer für die Gesellschaft sind. Ein erster Schritt wäre es einfach mal den älteren Menschen, welche man auf der Straße trifft, einen guten Tag zu wüschen und eine lächeln zu schenken, gerne können Sie auch ihre Hilfe anbieten. Nutzen Sie doch einfach den internationalen Tag der älteren Menschen und rufen Sie ihre älteren Verwandten z. B. Eltern, Großeltern an oder schreiben sie ihnen einen Brief. Ihre Verwandten werden sich bestimmt über einen Anruf von Ihnen freuen, da sie in der Corona-Zeit oft allein und einsam sind. Vielleicht könne Sie es ja auch einrichten sich persönlich zu treffen und gemeinsam die letzten Sonnenstunden des Spätsommers genießen zu können. Sie werden erstaunt sein was die Menschen der älteren Generation zu berichten haben, bestimmt können sie auch noch einiges von ihnen lernen.

Jom Kippur 28 September 2020 KW 39

Jom Kippur/Versöhnungstag, höchster jüdischer Feiertag

Junge mit weißem T-Shirt und blauer Kippa blast Schofarhorn
Pixabay

„Es ist leicht, die Menschheit zu lieben, aber schwer, Menschen zu lieben.“ – Jüdisches Sprichwort. Jom Kippur, auch „Tag der Sühne“ bzw. „Versöhnungstag“ genannt, ist der höchste jüdische Feiertag. Nach jüdischem Kalendersystem wird er am 10. Tag des Monats Tischri begangen – als strenger Ruhe- und Fastentag. Im Gregorianischen Kalender fällt Jom Kippur von Jahr zu Jahr auf unterschiedliche Daten im September oder Oktober, in diesem Jahr am 28. September. Zusammen mit dem zehn Tage davor stattfindenden zweitägigen Neujahrsfest Rosch ha-Schana bildet er die Hohen Feiertage des Judentums und den Höhepunkt und Abschluss der zehn Tage der Reue und Umkehr. Man führt sich seine Vergehen vor Augen und bittet Gott darum, alle Übertretungen zu vergeben und einen Neuanfang zu ermöglichen. Bis zu diesem Tag versuchen die Juden ihre Sünden und Untaten wieder gut zu machen, denn nach dem jüdischen glauben verzeiht Gott einem erst, wenn man sich vorher mit Menschen versöhnt hat, mit denen man sich gestritten hatte. Deshalb versuchen die Juden und Jüdinnen spätestens am Jom Kippur mit sich, der Welt und den Mitmenschen ins Reine zu kommen. Sie versuchen sich bewusst auf diesen Tag zu konzentrieren und sich auf die Fragen und ihre Vergehen im letzten Jahr zu fixieren. Dafür gibt es viele Regeln und Riten für diesen Tag. Bekannt sind besonders das strenge Fasten und das Arbeitsverbot aus Bescheidenheit und Reue vor Gott. Nur Kinder unter 12 Jahren und Kranke sind von diesen Vorschriften befreit. Viele Juden verbringen diesen Tag auch in der Synagoge, wo sie sich 10 Stunden ununterbrochen Bußgebeten widmen. Dabei sind die Synagoge und auch die Menschen komplett in weiß gekleidet, als Zeichen der Reinheit und Festlichkeit. Wir lernen und wachsen, indem wir Rückblicken und verzeihen. Wir streiten, wir machen Fehler, wir kämpfen, wir töten und wir lügen. Wir sind Menschen, imperfekte Wesen in unseren Augen, aber die Perfektion unserer Erschaffer. An diesen Tag lernen wir von der jüdischen Gemeinschaft, welche Bedeutung das Verzeihen und Vergeben hat. Vor allem zeigt und lehrt uns der Feiertag, dass wir in uns gehen und hören sollen, damit wir verstehen, wieso wir Dinge und Sachen getan und gesagt haben, die wir nicht wollten. Wir lernen, dass es falsch war und wir lernen, dass kein Mensch dieser Welt, auch wenn es der Anschein vermag, perfekt und unfehlbar ist. Wir sollten nicht nur vor Gott verzeihen, sondern auch bei unseren Mitmenschen. Auch wenn wir alle unterschiedlich aufwachsen, andere Religionen und Hautfarben haben, privilegiert, vermögend oder auch gebildet, vereint uns letztendlich eine Sache. Der Tod und die Reue. Ruhen sie nicht in Frieden, wenn sie tot sind, sondern leben sie in Frieden, wenn sie leben. Auch in der heutigen Zeit erfahren Menschen aus der jüdischen Gemeinschaft Rassismus und Diskriminierung. Stehen Sie auf, wenn Sie Ungerechtigkeit sehen, denn was Sie in die Welt hinaus geben, kriegen Sie doppelt und dreifach zurück. Gandhi sagte, „Der Schwache kann nicht verzeihen. Verzeihen ist eine Eigenschaft der Starken.“ Wir wünschen allen Ettlinger Juden und Jüdinnen „Leschana towa tikatewu wetechatemu!“, „Möget ihr eingeschrieben werden und besiegelt (ins Buch des Lebens) für ein gutes Jahr.“

UN-Weltfriedenstag 21 Septmeber 2020 KW 38

UN-Weltfriedenstag am 21. September – Salam, Paz, Frieden, Heiwa und Baris!

Drei Hände mit unterschiedlicher Hautfarbe
Pixabay

Dalai Lama: „Wer selbst keinen inneren Frieden kennt, wird ihn auch in der Begegnung mit anderen Menschen nicht finden.“
Die meisten Menschen wünschen sich nichts sehnlicher als Frieden. Ganz gleich wo: Niemand möchte, dass Verwandte oder Freunde in einem Krieg verwundet oder gar getötet werden. Für sie alle ist Frieden, wenn es keinen Krieg gibt. Doch wenn man sich über Frieden unterhält, wird deutlich, dass sich jeder Mensch etwas anderes darunter vorstellt: Für die einen ist Frieden, wenn sie nicht jeden Tag heftigen Streit zwischen den Eltern, den Geschwistern oder mit den Nachbarn erleben müssen. Andere glauben, dass Hunger und Armut Frieden verhindern. Und muss nicht jeder Mensch zuerst mit sich selbst zufrieden sein, damit es Frieden geben kann? Wussten Sie schon? Am 21. September ist der Weltfriedenstag der Vereinten Nationen (International Day of Peace). Die Generalversammlung der Vereinten Nationen führte diesen Gendenktag am 21. September 1981 ein. An diesem Tag soll thematisiert werden wie wichtig der Frieden interhalb eines Landes aber auch zwischen den einzelnen Ländern der Welt ist. Des Weiteren soll durch diesen Tag den Menschen die Augen geöffnet werden das es immer noch viele Menschen auf der Welt gibt welche auf Grund von Kriegen ihr Heimatland verlassen müssen. Die Idee des Weltfriedenstag der UN richtet sich aber auch an jene Menschen welche geflüchteten Personen kritisch gegenüberstehen, da sie sich durch dieser bedroht fühlen. Wenn sich die Menschen gegenseitig respektieren und friedlich zusammenleben ist das für alle Beteiligten ein großer Gewinn. Liebe Ettlinger, Frieden findet in uns statt und formt uns nach außen. Menschen sehnen sich nach Frieden und Liebe, sie sehnen sich nach Gesellschaft, Partnerschaft und vor allem Freundschaft. Diese Dinge muss man (er)schaffen, um sie zu er(halten). Jeder von Ihnen ist ein Teil davon. (Zu)Frieden(heit) fängt mit einem Hallo an, einem Lächeln, einem netten Augenkontakt und hört mit Wohlbefinden auf. Geben Sie Frieden und Sie erhalten Frieden. In unserer fragilen und sich verändernden Welt suchen wir nach Stabilität, die wie Sand zerrinnt. Schaffen Sie im Gegenzug einen Moment, der Ihnen die Signifikanz von Frieden und Menschlichkeit vor Augen führt. Tragt in euren Herzen den Frieden und euch gehört die Welt!

Vorstellung der neune Budesfreiwilligen und Weltag der Suizidprävention 10 September 2020 KW 37

Aktuelles Herzlich willkommen! - Die neue Bundesfreiwillige im Integrationsbüro der Stadtverwaltung

Friedrich Bögner

„Mein Name ist Ann-Kathrin Debatin, ich bin die neue Bundesfreiwillige im Integrationsbüro der Stadt Ettlingen. Ich komme aus Schöllbronn, und im Sommer 2020 habe ich mein Abitur auf dem Biotechnologischen Gymnasium an der Bertha-von-Suttner Schule in Ettlingen absolviert. In meiner Freizeit mag ich es, reiten zu gehen und Bücher über andere Länder und Kulturen zu lesen. In der Vergangenheit habe ich bereits einige Erfahrungen im Bereich Integration und Umgang mit Geflüchteten gemacht, und aus diesem Grund habe ich mich für den Bundesfreiwilligendienst im Integrationsbüro der Stadt entschieden. Die Arbeit im Integrationsbüro sowie die Außentermine, bei welchen man mit Menschen in Kontakt kommt, bereiten mir Freude. Ich hoffe, dass ich in diesem Jahr meinen Teil dazu beitragen kann, dass die Integration von Menschen aus anderen Kulturen in Ettlingen noch besser gelingt. “Wir wünschen Frau Ann-Kathrin Debatin, der neuen Bundesfreiwilligen des Integrationsbüros, einen guten Start in das Dienstjahr und viele neue Erfahrungen, Erlebnisse und Momente in den Aufgaben und Tätigkeitsfeldern des Integrationsbüros der Stadtverwaltung Ettlingen.

Welttag für Suizidprävention – 10. September

brennde weiße Kerze in den Händen
Pixabay

Levitikus: 19,18: „Du sollst deinen nächsten lieben wie dich selbst.“ Wir vergessen manchmal, einander zu zuhören und zu sehen und zu spüren, und vor allem unsere Liebe zu gestehen. Jeder Mensch hat seine Kämpfe zu kämpfen, ob jung oder alt, ob reich oder arm, ob Mann oder Frau und ob glücklich oder traurig. Wir kämpfen unsere Kämpfe im Stillen. Wir nehmen vieles wahr, was unsere Mitmenschen falsch gemacht haben, was sie vergessen haben, was sie nicht wahrnehmen konnten, aber denken nicht darüber nach, was sie alles beschäftigt und welche Kämpfe sie ausfechten. Wenn alles zu viel wird, geschieht es manchmal, dass scheinbar nur ein letzter Ausweg bleibt: der Suizid. Um die Öffentlichkeit auf die weitgehend verdrängte Problematik der Suizidalität aufmerksam zu machen, wurde von der International Association for Suizide Prevention (IASP) und der Weltgesundheitsorganisation WHO der Welttag der Suizidprävention ins Leben gerufen, das erste Mal am 10. September 2003. Nach der letzten statistischen Erhebung im Jahr 2018 starben in Deutschland 9 396 Personen durch Suizid. – Das sind 25 Personen pro Tag! Männer nahmen sich deutlich häufiger das Leben als Frauen, rund 76% der Selbstmorde wurden von Männern begangen, ihr Durchschnittsalter lag bei 57,9 Jahren, das der Frauen bei 59,1 Jahren. Die Suizidrate bei Kindern und Jugendlichen unter 19 Jahren lag im Jahr 2018 bei 222 Personen. In den vergangenen Jahren sind die Zahlen etwas zurückgegangen, was nicht heißt, dass diese wichtige Thematik in Vergessenheit geraten sollte. Achtung: In Deutschland sterben mehr Menschen durch Suizid als durch Verkehrsunfälle, Gewalttaten und illegale Drogen. Auch die Suizidrate bei Geflüchteten ist ein prekäres Thema. Von Anfang Januar 1993 bis Ende 2018 haben sich 288 Geflüchtete getötet, 3.015 verletzten sich aus Angst vor Abschiebungen oder aus Protest gegen ihre Lebensbedingungen selbst. Ettlingen: Wir sind alle nur Menschen. Wir leben, um zu lieben, und wir lieben zu leben. Liebe Ettlinger, der 10. September ist ein besonderer Tag der Trauer und des Gedenkens an die durch Suizid verstorbenen Menschen. Der Tag kann, unabhängig von religiöser Zugehörigkeit, Hautfarbe, Herkunft, sozialer Schicht und Ideologie Raum für das Teilen von Erfahrungen, Verlusten und Trauer für alle Menschen bieten. Miteinander zu reden, kann Körper und Geist gesunden lassen. Und indem ihr anderen zuhört, hört ihr auch euch selber zu und blüht auf. An diesem Tag gedenken wir der Suizidopfer, die nicht mehr blühen konnten, vielleicht, weil ihnen niemand (mehr) zuhörte. Setzen wir ein Zeichen und zünden eine Kerze an zur Erinnerung an Menschen, die uns verlassen haben.