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100.000 Euro für „digitales Engagement“Baden-Baden, Bretten und Ettlingen bekommen Landesförderung

Am Dienstag, 10.12.2019, reiste Oberbürgermeister Johannes Arnold stellvertretend für die drei Städte Ettlingen, Baden-Baden und Bretten nach Stuttgart, um die Auszeichnung der Landesregierung für kommunale Digitalisierungsprojekte im Zuge des Förderwettbewerbs „Gemeinden, Städte und Landkreise 4.0 – Future Communities 2019“ von Innen- und Digitalminister Thomas Strobl entgegen zu nehmen. Der Antrag für die Förderung erfolgte im Rahmen der Interkommunalen Zusammenarbeit re@di - regional.digital*.


Ziel ist die Entwicklung einer nutzerzentrierten und bedarfsorientieren Online-Plattform, die das bürgerschaftliche Engagement und die Vereine digital unterstützt. Sie soll das lebendige Engagement der Städte wiederspiegeln und digital ergänzen und so ein transparentes und attraktives Online-Angebot für die Bürgerinnen und Bürger bieten. „Die Engagementplattform wird die Lebensqualität in den Städten in allen Lebensbereichen durch ein digitales, buntes, bedarfsgerechtes und generationenübergreifendes Angebot der Vereine und des Bürgerschaftlichen Engagements steigern“, so Oberbürgermeister Johannes Arnold.
 
Bürger- und Nutzerzentrierte Entwicklung steht im Mittelpunkt
Im Fokus der Umsetzung steht dabei ein umfassender und nachhaltiger Beteiligungs- und Entwicklungsprozess, mit dem die Akteure und potenziellen Nutzer der Plattform rechtzeitig „mit ins Boot genommen werden“. Zu diesem Prozess zählen die gemeinsame Erarbeitung von Handlungs- und Umsetzungsfeldern, die Sensibilisierung und Qualifizierung der Engagierten für die Potenziale und Möglichkeiten der Plattform sowie eine nutzer- bzw. bürgerzentrierte Ausgestaltung der Funktionen und Angebote der Plattform. Konkrete Angebote und Vorteile der Engagementplattform können z.B. sein: Aktuelle Nachrichten aus den Vereinen und dem Engagement, die Darstellung der Ergebnisse von Turnieren, ein Angebot zur Mitgliederverwaltung der Vereine, ein einheitlich geregelter Datenschutz, Nutzung von Social-Media- bzw. Community-Funktionen, ein Kalender für Ereignisse und Veranstaltungen. Eine Suchfunktion soll es Bürgerinnen und Bürgern erleichtern konkrete Angebote zu finden. Welche Angebote und Dienstleistungen es konkret werden, ergeben sich aus dem Beteiligungsprozess gemeinsam mit den Akteuren und den Bürgerinnen und Bürgern. 
 
Interessierte sind zur Beteiligung aufgerufen
Wer Interesse hat und sich an der Entwicklung der Online-Plattform beteiligen möchte, kann sich bereits jetzt schon auf der städtischen Homepage unter ettlingen.digital über eine Link elektronisch registrieren (ettlingen.de/startseite/Verwaltung/ettlinger+weg). Nutzen Sie diese Chance und lassen Sie sich bereits jetzt schon vormerken - wir freuen uns über Ihre Mitarbeit! Die Engagementplattform ist ein wichtiger Baustein des „Ettlinger Wegs (433,2 KB)“ – die digitale Strategie für Ettlingen, die im März 2019 durch den Gemeinderat verabschiedet wurde. Die fünf Grundsätze des digitalen Wandels in Ettlingen sind „Digitalisierung – aber menschlich, gerecht und fair“, Informationssicherheit und Datenschutz, Lokale Wertschöpfung, Nachhaltigkeit und „Gemeinsam gestalten“. Unter diesen Prämissen wird dieses Projekt Anfang kommenden Jahres starten. Die Stadtverwaltung freut sich über eine rege Beteiligung und das Interesse der Bürgerinnen und Bürger.
 
*Die Interkommunale Zusammenarbeit re@di – regional.digital besteht aus den zehn Städten Baden-Baden, Bretten, Bruchsal, Bühl, Gaggenau, Ettlingen, Rastatt, Rheinstetten, Stutensee und Waghäusel. Sie wurde gegründet um Digitalisierungsprojekte gemeinsam voranzutreiben. Ziele sind eine effiziente kommunale Arbeitsteilung, schnellere Ergebnisse erzielen und eine Kostenaufteilung. Moderiert und beratend begleitet wird der Zusammenschluss durch die Agentur bächle & spree aus Freiburg.

(Erstellt am 17. Dezember 2019)