Sonntag, 01.03.2026 , 15:00 - 16:00
Führung durch die Ausstellung Werner Pokorny mit Werner Meyer (Kunsthistoriker) | 01.03.2026
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Kunstverein WilhelmshöheBeschreibung
Die Ausstellung konzentriert sich auf das Motiv des Hauses – immer in Bewegung. Das Haus entwickelt sich als Leitmotiv im Werk von Werner Pokorny, weniger als Abbild denn als Idee. Die Schönheit, die Ausdrucksstärke der Plastiken liegt, bei aller Perfektion und Entschiedenheit, in dem spielerischen Umgang mit der Erscheinung wie der Idee, in der Ambivalenz und in den Möglichkeiten ihrer Interpretation. Für den Künstler Werner Pokorny ist das Haus eine Metapher für Existenz, für menschliches Dasein. „Es ist Behausung, es ist Schutz, es ist Enge, es ist Bedrängnis, es ist privat und es ist gesellschaftlich" (Werner Pokorny). In Bewegung kann jede der Plastiken Grenzerfahrung bedeuten, mal die Spirale als Entgrenzung, der Kreis als Unendlichkeit und der Wiederkehr des immer Gleichen, kopfüber auf dem Dach balancierend, in Wellen getragen sein zwischen Anfang und Ende. So lässt sich jede Bewegung nicht nur als Form wahrnehmen, sondern auch als Metapher für Leben und Sein und für Befindlichkeit interpretieren.
Öffnungszeiten Mi – So | 15 – 18 Uhr | Schöllbronner Str. 86
Die Ausstellungsräume des Kunstvereins sind denkmalgeschützt und dahernur teilweise barrierefrei. Es ist uns ein großes Anliegen, unseren Besucher*innen einen möglichst barrierefreien Zugang zu ermöglichen.
Für Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an: info@kunstverein-wilhelmshoehe.de


