Energiemesse enkom: Umweltmentoren des Heisenberg Gymnasiums erste Zukunftspreisträger
2. Runde für die enkom und 1. Runde für den Zukunftspreis: erste Zukunftspreisträger wurden die Umweltmentoren des Heisenberg-Gymnasiums mit wiederverwendbaren Trinkflaschen und 'Wasser statt Limo'; OB Arnold überreichte am 15. Mai bei der enkom-Energiemesse-Eröffnung im Beisein der Jury den Scheck und das Relief von Holzbildhauer Rudi Bannwarth (2.v.re.) an Till Simon und Marlene Harms (4.u.3.v.re). Gratulation!
Oberbürgermeister Johannes Arnold war im vergangenen Jahr der Impulsgeber für die Premiere der regionale Energiemesse gewesen, die am Freitag, 15. Mai, begann und auch noch heute, am Samstag, 16. Mai, von 10 bis 17 Uhr in der Schlossgartenhalle stattfindet. Für dieses Jahr hatte er eine weitere Neuerung ins Leben gerufen: erstmals war am Eröffnungstag der Zukunftspreis verliehen worden. Eine Jury, bestehend aus Margareta Barth, Präsidentin a.D. der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz, Dr. Stefan Blüm und Steffen Neumeister (Stadtwerke) sowie OB Arnold, wählte aus den eingereichten Ideen rund um beispielhaften Umwelt- und Klimaschutz den oder die Preisträger aus. Konzepte waren dabei ebenso gefragt wie bereits realisierte Projekte. Sieben Bewerbungen waren abgegeben worden.
Erste Preisträger wurden die Umweltmentoren und UNESCO-AG des Heisenberg Gymnasiums. Mit ihrem Nachhaltigkeitsprojekt für gesünderes Trinken und weniger Einwegverpackung überzeugten sie die Jury. Marlene Harms und Till Simon stellten das Projekt vor, das mit SWE-Wasserspendern begann nach dem Motto ‚Wasser statt Limo‘. Die Schülerinnen und Schüler recherchierten zum Gerät passende Flaschen, prüften diese auf Qualität und Kompatibilität, kümmerten sich um Beschaffung und Vertrieb für alle drei Heisenberg-Standorte. Unterstützung kam von Rektorin Ulrike Kappesser und dem UNESCO-Koordinator des Heisenberg, Dietmar Muser. Die jungen Leute erhielten 1.000 Euro Preisgeld -über die Verwendung des Geldes wird noch nachgedacht- sowie die erste Zukunftspreis-Trophäe: Holzbildhauer Rudi Bannwarth hat in dem Bildkasten seine Vorstellung von der Zukunftsallee festgehalten.
Weitere Bewerbungen befassten sich mit Projekten wie einem autarken Einfamilienhaus, einem essbaren Wald, Stromspeicherlösungen sowie der „Blue Green Transformation“ des Bereichs zwischen Buhlscher Mühle und Spinnereigelände und die Kombination von zukunftsfähiger Nutzung und Erhalt von identitätsstiftender Industriekultur.
Jeder Preisträger, jede Preisträgerin wird einen klimaresistenten Baum pflanzen, zwar nicht in der Zukunftsallee entlang der Alten Feuerwache in der Pforzheimer Straße, wo im Sinne eines harmonischen Gesamtbildes die Bäume bereits gesetzt seien, so STadtwerke-Geschäftsführer Steffen Neumaster. Sie werden den Preisträgern mittels Plaketten gewidmet. Die Pflanzung erfolgt an anderer geeigneter Stelle im Stadtbereich.
Auch im kommenden Jahr, soviel steht schon fest, wird der Zukunftspreis wieder ausgeschrieben. "Wiederbewerbungen sind möglich!", betonte Neumeister.
