Erste Sozialmesse am 25. März
Wer möchte nicht gerne in den eigenen 4 Wänden bleiben, egal ob als Senior oder als Mensch mit Handicap. Hilfsmittel für dieses selbständige Leben werden auf der ersten Sozialmesse am Mittwoch, 25. März ab 11 Uhr in der Schlossgartenhalle und auf der Musterausstellung gezeigt, dank auch der 25 Kooperationspartner
n der Halle und im Wandelgang werden sich die 25 Kooperationspartner mit ihren Stände präsentieren, darunter die Wohnberatung paritätischer Sozialdienst Karlsruhe, das Landeskompetenzzentrum Digitalisierung & Pflege Baden-Württemberg, hier erfährt man, was via Digitalisierung alles geht vom Tablettenpiepser bis hin zum smarten Lichtschalter, oder das Begegnungszentrum mit seinen vielfältigen Angeboten für Menschen ab 50 Jahren bis hin zur Quartiersarbeit in Ettlingen, ein mehr als niederschwelliges Angebot für eine lebendige Nachbarschaft, nicht zu vergessen die Plauderbänke. Zwei stehen in der Schlossgartenhalle und laden zum „Babbeln“ ein.
Die Messe ist nicht nur eine Plattform für ältere Menschen, sondern richtet sich auch an Jüngere, an Familien, an Angehörige, die sich einen Überblick verschaffen möchten, was der Markt in Ettlingen alles zu bieten hat. Und damit kann man nicht früh genug anfangen. Beispielsweise mit Apps gesund älter werden. Wie das geht, erfährt man bei der Computerspielschule KA. Noch existieren Vorbehalte gegenüber solchen Apps, die sich hier abbauen lassen, da ist sich Luisa Adamzseski vom Amt für Bildung Jugend, Familie und Senioren sicher. Bei ihr laufen die Fäden für die Messe zusammen.
Los geht es am 25. März um 11 Uhr durch die Begrüßung von Oberbürgermeister Johannes Arnold. Danach laden die Aussteller ein, sich einen Überblick zu verschaffen. Um 14 Uhr folgt ein Impulsreferat am Stand 10 mit Thomas Heine vom Landeskompetenzzentrum Digitalisierung, er skizziert die digitalen Unterstützungssysteme im Wohn- und Pflegekontext. Um 16 Uhr widmet sich am Stand der Stadt Anja Englisch vom BJFS einem wichtigen Sujet: „Einsamkeit – ein unterschätztes gesellschaftliches Thema“, nicht nur für die ältere Generation.
Wer sich einen Überblick darüber verschaffen möchte, wie man sicher und selbständig im Alter leben kann, sollte die Musterausstellung im Eingangsbereich besuchen. Sie illustriert die unterschiedlichen Möglichkeiten von der Anziehhilfe bis zur Veränderung des Bodensbelags. Nach der Messe ist sie dann im Begegnungszentrum für fünf Tage zu sehen: von Donnerstag, 26. März, bis Dienstag, 31. März, von 14 bis 17 Uhr und am Samstag, 28. März, 10 bis 13 Uhr.
Verhungern muss niemand bei dieser Veranstaltung, dafür sorgt einerseits die Popcornmaschine, betrieben von Mitarbeitern der Hagsfelder Werkstätten, „die uns auch bei der Programmdurchführung helfen“, so Adamzseski, und andererseits das Café am Rosengarten des Begegnungszentrums mit Kaffee und Kuchen, nicht zu vergessen der Ettlinger Bratwurststand vor der Schlossgartenhalle. Das Kinder- und Jugendzentrum Specht bietet von 15 bis 18 Uhr eine Kinderbetreuung an.
Beim Eingangsbereich werden auch Messepläne ausliegen, damit man auf Anhieb jenen Stand findet, der einen primär interessiert. Doch es kann dem Besucher gut passieren, dass er bei Schenkzeit e.V. hängen bleibt oder bei der Kirchlichen Sozialstation, dort kann man im Übrigen seine Vitalwerte messen lassen.
Die Messe ist vom 11 bis 19 Uhr geöffnet.

