2. Runde für die enkom: Große Resonanz bei Ausstellern und Besuchern

Blick in die Schlossgartenhalle mit zahlreichen Ständen und Besuchern

„Eine ausreichende, sichere und bezahlbare Energieversorgung ist die Basis unseres wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Systems“, so das Landesministerium für Landesentwicklung auf seiner Homepage. Doch wo und wie bekommt man Informationen über innovative, bezahlbare Technologie fürs Heizen oder für die Stromversorgung, um   Wohnung oder Haus zukunftsfähig zu machen? Die Recherche ist mühsam und es kommen Fragen auf.

Wie gut, dass die Stadtwerke Ettlingen nun zusammen mit der „Rund ums Haus“-Messe der Neubauer Immobilien GmbH die enkom-Energiemesse veranstalten. Am vergangenen Wochenende waren zur zweiten Auflage 21 Unternehmen und Handwerksbetriebe in der Schlossgartenhalle, um über ihre Angebote zu informieren, Interessierten Rede und Antwort zu stehen und neueste technische Errungenschaften vorzuführen. Mit dabei dieses Mal die „Omas for Future“, bei denen man sein Wissen über Nachhaltigkeit testen konnte.

Oberbürgermeister Johannes Arnold hatte die Messe zusammen mit Stadtwerke Geschäftsführer Steffen Neumeister eröffnet, der allen Beteiligten, Rathausspitze, Gemeinderat, Aufsichtsrat und den Ausstellern, dankte. Die Kombination mit der Messe ‚Rund ums Haus‘ biete ein Plus an Ausstellern, ein Plus an Informationsmöglichkeiten, ergänzt durch kurze Fachvorträge zu unterschiedlichsten Themen, beispielsweise zum Stand des Nahwärmeausbaus in Ettlingen oder zu smarten Stromspeichermöglichkeiten. Ein besonderer galt dem Team um Louisa Petsch, Markus Kassel und den Azubis der Stadtwerke für die Organisation und Realisierung der enkom.

Die Stadtwerke selbst waren mit ihrer ganzen Angebotspalette vor Ort. Dazu gehört auch „Walter“, die funkbasierte Messtechnik für die verbrauchsabhängige Heizkostenabrechnung, die manuelle Ablesetermine überflüssig macht. „Das kommt für uns in Frage“, merkte ein Besucher an, der sich ‚Walter‘ erläutern ließ. Denn gemäß der Energieeffizienz-Richtlinie (EED) müssen alle Zähler in vermieteten Immobilien bis 2027 mit Fernauslesung ausgerüstet sein, die Stadtwerke bieten diese Technik an.

„Nutzen Sie die Möglichkeit, mit den Anbietern ins Gespräch zu kommen“, hatte der OB die Besucherinnen und Besucher aufgerufen; der Rathauschef war im vergangenen Jahr der Impulsgeber für die Premiere der regionale Energiemesse gewesen und hatte auch für dieses Jahr eine Neuerung ersonnen: erstmals wurde wie berichtet am Eröffnungstag der Zukunftspreis verliehen. Eine Jury wählte aus den eingereichten Ideen rund um beispielhaften Umwelt- und Klimaschutz den Preisträger aus. Konzepte waren dabei ebenso gefragt wie bereits realisierte Projekte. Preisträger der Premiere wurden die Umweltmentoren respektive -mentorinnen und UNESCO-AG des Heisenberg Gymnasiums. Mit ihrem Nachhaltigkeitsprojekt für gesünderes Trinken und weniger Einwegverpackung überzeugten sie die Jury.