Effizienter und leistungsfähiger

die durch das Albtal plätschernde Alb mit Bäumen und saftig grünen Wiesen und sich abzeichnenden Bergen

Um die Tourismusarbeit künftig leistungsfähiger, effizienter zu organisieren, empfiehlt die Verwaltung als organisatorisch und wirtschaftlich sinnvollste Lösung, die Kommunen der Tourismusgemeinschaft Albtal Plus als Gesellschafter in die gemeinsam weiterentwickelte „Tourismus GmbH Nordschwarzwald“ aufzunehmen, in der auch die Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald „sitzt“. Beide Organisationen bearbeiten vergleichbare Aufgaben in zum Teil überlappenden Räumen.
 

Strukturell eingebunden sind die Kommunen von Albtal Plus über die Gesellschafterversammlung in den Aufsichtsrat der GmbH, die privaten Akteure wie feine Adressen u.a. über einen Sitz im Aufsichtsrat und einen Marketingpool. Standort ist Bad Liebenzell, doch entscheidend ist, um die Aufgaben wahrzunehmen, eine angemessene Präsenz in der Fläche.

Sowohl die Interims-Geschäftsführerin von Albtal Plus Sandra Lahm als auch die Leiterin des Amtes für Marketing und Kommunikation Sabine Süß haben das Entwicklungskonzept bereits den Verwaltungsausschussmitgliedern vorgestellt, nachdem OB Arnold daran erinnert hat, durch den Austritt von Partnern „mussten wir Überlegungen anstrengen, welche Wege wir gehen möchten“. Von Seiten der Werbegemeinschaft wie auch von den Feinen Adressen kamen positive Rückmeldungen zu dem Zusammenschluss. Sie unterstrichen die Bedeutung des Tourismus´. Der Nordschwarzwald ist eine starke Destination, naheliegend die ganzen Pluspunkte dieser Region unter das Motto „Waldreich mit Genussgarantie“ zu stellen.
 

Die Sichtbarkeit durch den Namen Tourismus GmbH Nordschwarzwald ist deutlich höher und die Positionierung der Region ermöglicht einen verbesserten Zugang zu Fördermitteln. Die Kosten für Personal und Sachmittel liegen voraussichtlich bei 960 000 Euro für das Jahr 2027. Für die Aufteilung der Gesellschafterbeiträge wird ein etablierter Finanzierungschlüssel herangezogen, sprich 80 Prozent aus dem Übernachtungsanteil und 20 Prozent aus dem Einwohneranteil der jeweiligen Kommune. Für Ettlingen liegen die Kosten bei rund 120 000 Euro. Die Übernachtungszahlen in Ettlingen sind gestiegen.

Der Name Albtal soll auch weiterhin für bestehende respektive neue touristische Produkte genutzt werden. Überdies wird aus der Geschäftsführer- eine Projektstelle.
Würden sich die Kommune gegen diese regionale Lösung entscheiden, müssten alle Aufgaben selbst und zu höheren Kosten ohne die Synergieeffekte erbracht werden.

Im Januar nächsten Jahres könnte die neue Struktur umgesetzt werden, wenn alle juristischen und finanziellen Prüfungen und Vertragsausarbeitungen abgeschlossen sind. Der Verwaltungsausschusses hatte die Überlegungen als sinnvoll erachtet und das Vorgehen der Verwaltung begrüßt, seiner Empfehlung folgte nun auch der Gemeinderat einstimmig. Nun geht es in die juristische und rechtliche Feinjustierung.