Bundesweiter Rauchmeldertag am Freitag, 13. Februar: Rauchmelder retten Leben!
Jährlich sterben rund 300 Menschen in Deutschland bei Bränden. Vor allem nachts werden Brände zur tödlichen Gefahr, denn im Tiefschlaf riecht der Mensch nichts – und schon drei Atemzüge des hochgiftigen Rauchs können tödlich sein. Umso wichtiger, auf die kleinen Lebensretter aufmerksam zu machen! Daher gibt es den bundesweiten Rauchmeldertag, der am Freitag, 13. Februar, sowie am Freitag, 13. März, stattfindet.
„Freitag der 13. kann zu Ihrem Glückstag werden. Der Rauchmeldertag ist ein guter Anlass, um Ihre Rauchmelder zu überprüfen und sich mit dem Thema Rauchmelder zu befassen“, so Feuerwehrkommandant Luca Arsic.
Drücken Sie auf die Prüftaste am Gerät. Ertönt ein Prüfton, ist der Rauchmelder in Ordnung. Hören Sie keinen Ton, wechseln Sie entweder die Batterie aus (nur bei Rauchmeldern mit nicht fest eingebauter Batterie) oder tauschen Sie den Rauchmelder aus bzw. kontaktieren Sie die Hausverwaltung oder Ihren Vermieter und lassen Sie den Rauchwarnmelder austauschen.
Denn der laute Alarm warnt auch im Schlaf rechtzeitig und gibt den nötigen zeitlichen Vorsprung, um sich in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu alarmieren. Tödlich ist bei einem Brand in der Regel nicht das Feuer, sondern der Brandrauch. Bereits eine Lungenfüllung mit Brandrauch kann irreversible körperliche Schäden verursachen.
In Baden-Württemberg gilt nach der Landesbauordnung seit Juli 2013 für Neubauten und seit Ende 2014 für alle bestehenden Bauten die Rauchwarnmelderpflicht. Die Rauchmelder müssen in Schlafräumen (auch Gäste- und Kinderzimmer) sowie in Fluren und Gängen, die als Rettungswege dienen, angebracht werden. Diese Vorgaben gelten sowohl für Wohnungen als auch für bestimmte andere Gebäude, in denen Menschen schlafen können. Die Feuerwehr Ettlingen empfiehlt, Rauchwarnmelder zum Beispiel auch im Wohnzimmer zu platzieren.
Die wenigsten Menschen haben einen Plan, wie sie bei einem Brand in der Wohnung richtig reagieren sollen. Vor allem nachts, wenn man durch den Alarm des Rauchmelders aus dem Schlaf gerissen wird, gilt es, schnell zu reagieren. In der Regel hat man nach Auslösen des Rauchmelders nämlich nur 120 Sekunden Zeit, sich in Sicherheit zu bringen. Hinzu kommt, dass ein Brandfall ein erschreckendes Erlebnis ist und von den Betroffenen mangels Erfahrung auch nicht einzuschätzen. Daher empfiehlt die Feuerwehr dringend, sich vorher mit der ganzen Familie darüber Gedanken zu machen: Was tun, wenn’s brennt?
Im Animationsclip des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg erklären der Feuerwehr-Löwe Badele und sein Freund, der kleine Elefant Württele, wie man sich bei einem Brand richtig verhält. Dieses Filmchen findet man auf dem YouTube-Kanal des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg unter https://www.youtube.com/@LFVBW
Weitere Infos sind auf der Internetseite des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg unter https://www.fwvbw.de verfügbar.
Infos zur Freiwilligen Feuerwehr Ettlingen
Die Feuerwehr Ettlingen befindet sich an sieben Standorten in Ettlingen-Stadt sowie in allen Ortsteilen. Die Personalstärke der Feuerwehr setzt sich zusammen aus über 250 Aktiven Einsatzkräften, 70 Alterskameraden und 90 Jugendfeuerwehrleuten Nähere Informationen finden Sie unter www.ff-ettlingen.de.

