Spatenstich an der Thiebauthschule: Lehrschwimmbad wird umgebaut

Projektbeteiligte stehen mit Schaufeln an der zukünftigen Baustelle

Mit „Ärmel hoch, wir fangen an“, stimmten die Schülerinnen und Schüler beim Spatenstich letzte Woche auf die anstehende Bauphase ein. Isabelle Ginter vom Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft, die das Projekt städtisch betreut, begrüßte die Anwesenden.

„Der Spatenstich ist nun das Ende einer langen politischen Reise“, so Oberbürgermeister Johannes Arnold. Bereits 2014 wurde ein Schaden am Hubboden des Schwimmbeckens festgestellt, woraufhin es stillgelegt und die Räume zeitweise anders genutzt wurden, beispielsweise als Außenlager des Stadtarchivs. Im November 2027 ist die Fertigstellung geplant.

Ziel ist es nun gute Bedingungen für das Lehren und Lernen zu schaffen. Nach einem Bundesbeschluss von 2021 hat ab dem kommenden Schuljahr jedes Grundschulkind Anspruch auf Ganztagesbetreuung. 2023 folgten deshalb Untersuchungen zum Raumbedarf an den Schulen.

Die Gesamtkosten liegen aktuell bei 4,01 Millionen Euro, je nach Verlauf können sie bis auf 4,8 Millionen Euro ansteigen. Lediglich 1,6 Millionen Euro werden dabei jedoch vom Bund gefördert. Denn der Bund beschließe etwas und die Stadt setzte es um, vom Bund bekomme man aber nur 38 Prozent der Kosten, ließ Arnold wissen. Trotzdem sagt der OB über das Projekt: „Ich würde es jederzeit wieder dem Gemeinderat vorschlagen.“ Der OB wünschte dem Projekt alles Gute, viel Erfolg und ein unfallfreies Arbeiten.

Der leitende Architekt Christian Lyachenko von den BAU4 Architekten betonte, dass es sich bei dem Bauprojekt auch um ein wichtiges Zeichen für Bauen im Bestand handle. Er dankte allen Projektbeteiligten, wünschte einen reibungslosen Verlauf und gutes Gelingen. Dem Dank schloss sich Leander Neuhaus von Helleckes Landschaftsarchitektur an. Neuhaus sprach davon, dass hier ein Ort zum Zusammenkommen, Lernen und Spaß haben entstehen solle. Schulleiterin Susanne Wehrle bedankte sich besonders für die Einbindung der Schule in das Projekt.