Pressemeldungen

Wandgemälde mit Amphore und Schwarzwaldhügel
Meldung vom 19. November 2025

Kunstwerk über Ettlingens Lebensader

Aus einem häßlichen Entlein wurde in der Tat ein wunderschöner Schwan. Diese Metamorphose hat die Schneiderpassage durchgemacht, die jetzt schon, obwohl sie noch nicht ganz fertig saniert ist, zum Lustwandeln einlädt. Ein großformatiges Gemälde mit erfrischenden Blautönen zieht den Spaziergänger förmlich in den Durchgang. Vom Marktplatz kommend, ist es die Amphore, aus ihr fließt Wasser, und im Hintergrund zeichnen sich die Schwarzwaldhöhen ab. Diese Sequenz weckt die Neugierde und ist zugleich der Ausgangspunkt der Ettlinger Stadtgeschichte. Sie ist eng mit der Lebensader der Stadt: der Alb verbunden. Sie war es, dass sich hier Menschen niederließen, sie war es, dass die Stadt allmählich prosperierte, da die Wasserenergie die vielen Mühlen antrieb. Sie ist im wahrsten Wortsinn das blaue Band dieses breitbandformatigen Kunstwerkes, das entscheidend dazu beiträgt, die Passage einladend zu machen.
ein Sandsteinkreuz mit einem kleinen Blumengebinde
Meldung vom 18. November 2025

Volkstrauertag: „Achtet, dass niemand Euch irreführt

„Ich kenne keinen Krieg, ich musste nie schießen, weil es mir befohlen wurde. Ich wünsche, jeder würde ihn wie ich nur vom Hören-Sagen kennen“. Mit diesen Zeilen aus einem Antikriegsgedicht sprach der Jugendgemeinderat Paul Todoran wohl allen aus der Seele, die am Sonntag am Volkstrauertag bei der zentralen Gedenkveranstaltung auf dem Kernstadtfriedhof zu gegen waren. Mit ihren Gedichtvorträgen wollten die Jugendgemeinderäte Paul und Merza Polat die Bedeutsamkeit dieses Tages auch für junge Menschen unterstrichen. Doch leider ist der Wunsch ein frommer, der Krieg wütet auch wieder in Europa. Gerade vor diesem Hintergrund unterstrich Oberbürgermeiste Johannes Arnold in seiner Ansprache, es dürfe „kein nostalgischer Rückblick sein. Wir haben gesehen bei der Ukraine, wie schnell alles anders sein kann“. Zugleich betonte er, „wir sollen jenen zuhören, die den Krieg erlebt haben. Sonst bleibt die Erinnerung eine abstrakte und der Volkstrauertag würde an seiner Bedeutsamkeit verlieren“.
mit neuen Leuchtmitteln strahlt das Weißenburger Höfle
Meldung vom 17. November 2025

Marktpassage erstrahlt in neuem Licht

Die Marktpassage, ein zentraler Treffpunkt mit Einzelhandelsgeschäften, Dienstleistern und Gastronomiebetrieben, erstrahlt in neuem Licht. Nach Jahren ohne funktionsfähige blaue Leuchtstreifen und einer nur spärlich beleuchteten Decke wurde die Beleuchtung umfassend erneuert. Rund 30 Leuchtmittel wurden durch energieeffiziente LED-Leuchten ersetzt, eine zusätzliche Up/Down Leuchte im Durchgang vom Marktplatz in den Passagenhof installiert, LED Bänder für die blauen Deckenlichtlinien integriert und die defekten Bodenleuchten auf dem Marktplatz erneuert und neu eingefasst.
Luftbildaufnahme des Marktplatzes mit dem Sternlesmarkt
Meldung vom 13. November 2025

Mandel, Zimt und Hefesternle

Keine zwei Wochen und in der Altstadt duftet es nach Mandeln, Zimt und Hefesternlen. NIcht nur die Kleinen freuen sich auf das Riesenrädle vor dem Schloss, das sich zum zweiten Mal in Ettlingen dreht. 47 Hütten sorgen für Kunsthandwerk und für Süßes und Salziges, ein pralles Paket hat das Sternlesmarktteam Kim Armbrust, Nadine Schwald und Sabine Süß vom Stadtmarketing überdies für die Sternlesbühne geschnürt, wo Kindergärten und Schulklassen, regionale Bands sowie Musik- und Gesangvereine auftreten. Wer zum Riesenrädle läuft, der kann auch gleich einen Blick auf die Schlossfassade und den Adventskalender werfen. An jedem Tag gibt es ein neues Motiv, erarbeitet von einer Schulklasse des Eichendorff-Gymnasium. In diesem Jahr ist Europa das Thema. Klar um den Heiligen Nikolaus zu ehren, gibt es einen Nikolausumzug durch die Stadt, die Waldweihnacht darf ebenso wenig fehlen wie das Weihnachtsliedersingen der christlichen Kirchen. 
Eine Ärztin hält ein Stethoskop
Meldung vom 12. November 2025

Neues Medizinisches Versorgungszentrum ab 2. Januar 2026 am Start

Gewohnter Ort. Gleiches Team. Neuer Name: am 2. Januar 2026 öffnet das neue Medizinische Versorgungszentrum seine Türen. Es ersetzt die ärztliche Bereitschaftspraxis, die von der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg zum 30. November geschlossen wird.   Doch wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere, in diesem Fall ist es sogar dieselbe. Denn der Gemeinderat hat zur Sicherung der ambulanten Versorgung in Randzeiten die Gründung einer städtischen Tochtergesellschaft beschlossen, und zwar am besagten „gewohnten Ort“ Am Stadtbahnhof 8, wo die Anlaufstelle auch bisher war.
Blick auf den Turnhallenboden mit sehr viel Wasser
Meldung vom 12. November 2025

Baustelle Kindergarten/Vereinsheim Schluttenbach lahmgelegt: Großer Wasserschaden sorgt für Zeitverzug und hohe Kosten

Ein enormer Wasserschaden hat die Baustelle Kindergarten/Vereinsgebäude Schluttenbach komplett lahmgelegt und um viele Monate zurückgeworfen. Was war passiert? Am Montagmorgen hatte ein Handwerker entdeckt, dass offenbar das gesamte Wochenende über aus der Wasserhauptzuleitung tausende von Litern in das Gebäude gelaufen waren. Das Wasser suchte sich seinen Weg über ein Leerrohr in den Technikraum, wo die Wärmepumpe und mehrere der Batterien unter Wasser standen und floss weiter bis ins Untergeschoss. Das Erdgeschoss blieb verschont.
Blick entlang der Pforzheimer Straße, die Mittelinseln sind entfernt
Meldung vom 12. November 2025

Bauarbeiten für ‚Luisenkreisel‘: Ab Montag, 17. November, Montage der Mittelinsel, bitte Umleitungen beachten

Die Arbeiten am ‚Luisenkreisel‘ an der Einmündung der Luisenstraße in die Pforzheimer Straße schreiten weiter fort. Mittlerweile ist alles so weit erledigt, dass die Mittelinsel montiert werden kann. Dazu muss die Verkehrsführung angepasst werden. Bereits ab Freitag, 14. November, sollten Auto- und Radfahrer mit geringen Behinderungen rechnen, da dann die Vorarbeiten für die Mittelinselmontage erledigt werden.
OB als Nummernboy
Meldung vom 11. November 2025

Fasnetauftakt mit 'flammenden Worten": Freispruch olé durchs Narrengericht für den OB!

Puh, das war knapp, aber eine einzige Stimme ist mitunter halt das Zünglein an der Waage: Oberbürgermeister Johannes Arnold hats mal wieder geschafft. Mit Hilfe seines Verteidigers Gunzi Heil, der zur Unterstützung nicht nur in die Tasten griff und sein Organ erschallen ließ, sondern auch gleich mehrere Lunten ansteckte,   gelang das kaum für möglich Gehaltene: das Narrengericht sprach das Stadtoberhaupt zum zweiten Mal überhaupt frei!
Ansicht des Rosengartens, im Hintergrund das Kutschengebäude
Meldung vom 07. November 2025

Lieblingsorte in Ettlingen gesucht! – Mitmachen und im Albtalmagazin 2026 dabei sein

Ettlingen steckt voller besonderer Plätze – ob gemütlicher Park, der von Rosen überquillt, Gassen mit dem Charme der Historie, ein lebendiges Café oder ein ruhiges Plätzchen mit Blick auf das Flüsschen Alb, jeder hat da so seine Vorlieben. Und diese Lieblingsorte in der Stadt wollen wir entdecken! Schicken Sie uns ein Foto von sich an Ihrem Lieblingsplatz in Ettlingen, verraten Sie uns Ihren Namen und schildern Sie mit einem kurzen Satz, warum gerade dieser Ort Ihnen so am Herzen liegt. Ihre Einsendung wird dann vielleicht im nächsten Albtalmagazin 2026 veröffentlicht und macht dann Lust darauf, Ettlingen neu zu erkunden!
Ein silberfarbenes Blatt auf einem Spiegel, auf dem die Namen der ermordeten Ettlingen Juden stehen. rtr
Meldung vom 31. Oktober 2025

Gedenkfeier zur Reichspogromnacht

Am 9. November gedenken die Menschen in ganz Deutschland der Novemberpogrome; die Ettlingerinnen und Ettlinger kommen am Mahnmal der Künstlerin Irmela Maier an der Pforzheimer Straße zusammen, um den Jahrestag der schrecklichen Ereignisse zu begehen, die Gedanken auf diejenigen zu richten, die während der Pogrome und danach Hab und Gut, die Familie, das Leben verloren. Das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte, das sich zum 87. Mal jährt. Ab dem 7. November 1938 begann der systematische Genozid an den jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, jüdische Geschäfte und Wohnungen wurden zerstört, Versammlungsstätten in Brand gesetzt. Auch in Ettlingen brannte in der Nacht des 9. November 1938 die Synagoge. Nur wenige überlebten den Holocaust; Am Ende der Schoa stand die grausame Zahl sechs Millionen Opfer, darunter auch Sinti und Roma, Kranke, politisch Andersdenkende.